So geht es jetzt in den Play-offs der Wasserball-Bundesliga weiter

© Carsten Trebuth

Waspo 98 Hannover bleibt in der Wasserball-Bundesliga der Männer das Maß aller Dinge. Der Deutsche Meister hat die Hauptrunde zum zweiten Mal hintereinander als Erster abgeschlossen, ohne dabei einen einzigen Punkt abzugeben. Auch Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 konnte den Spitzenreiter nicht stoppen – das Prestigeduell zum Abschluss der Punkterunde ging mit 11:7 an die Niedersachsen.

Besonders bitter für die Berliner: Weil gleichzeitig der ASC Duisburg das Derby gegen den Duisburger SV 1898 mit 30:11 dominierte, schob sich der ASCD in der Tabelle noch an Spandau vorbei auf Rang zwei. Am Wochenende zuvor hatte der ASC Duisburg auch schon das direkte Duell mit den Wasserfreunden gewonnen. Platz drei nach der Hauptrunde bedeutet für die Spandauer ein Novum, denn seit Einführung der einteiligen Bundesliga 1977 hatten sie diese bislang immer als Erster oder Zweiter abgeschlossen. Das verspricht spannende Play-offs mit ganz neuen Konstellationen. Im Viertelfinale im Modus „Best of Three“ kommt es ab 18. April zu folgenden Begegnungen:

Waspo 98 Hannover – SG Neukölln Berlin

ASC Duisburg – SV Cannstatt

Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 98

OSC Potsdam – White Sharks Hannover

Wasserball-Bundesliga

   

OSC Potsdam

SV Cannstatt

14:8 (3:2, 3:1, 4:3, 4:2)

Waspo 98 Hannover

Wasserfreunde Spandau 04

11:7 (3:2, 2:2, 4:1, 2:2)

Duisburger SV 1898

ASC Duisburg

11:30 (1:8, 3:7, 4:6, 3:9)

SG Neukölln Berlin

White Sharks Hannover

8:14 (2:4, 3:5, 3:4, 0:1)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SpVg Laatzen 1894

SV Würzburg 05

13:14 (1:6, 4:2, 4:3, 4:3)

Düsseldorfer SC 1898

SC Neustadt/Weinstraße

16:12 (5:3, 4:3, 3:3, 4:3)

Uerdinger SV 08

SSV Esslingen

23:22 n. Fm. (4:5, 4:4, 2:5, 8:4, 5:4)

SVV Plauen

SV Krefeld 72

11:15 3:3, 4:5, 3:4, 1:3)

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

14

42

357:92

+265

2.

ASC Duisburg

14

33

267:165

+102

3.

Wasserfreunde Spandau 04

14

32

292:140

+152

4.

OSC Potsdam

14

18

159:228

-69

5.

White Sharks Hannover

14

16

160:224

-64

6.

Duisburger SV 1898

14

15

171:250

-79

7.

SV Cannstatt

14

9

138:284

-146

8.

SG Neukölln Berlin

14

3

145:306

-161

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Düsseldorfer SC 1898

14

34

199:165

+34

2.

SV Krefeld 1972

14

33

231:164

+67

3.

SC Neustadt/Weinstraße

14

28

206:186

+20

4.

Uerdinger SV 08

14

26

201:184

+17

5.

SSV Esslingen

14

22

217:220

-3

6.

SVV Plauen

14

16

212:214

-2

7.

SV Würzburg 05

14

9

177:227

-50

8.

SpVg Laatzen 1894

14

0

161:244

-83

 

Das sind die Play-off-Duelle in der 2. Wasserball-Bundesliga

 

Auch in der 2. Wasserball-Bundesliga stehen die Play-off-Paarungen fest. Der Düsseldorfer SC 1898 verteidigte am letzten Spieltag der Hauptrunde Platz eins mit einem 16:12 gegen den SC Neustadt/Weinstraße – einen Punkt vor der SV Krefeld 72, die zum Abschluss mit 15:11 beim SVV Plauen erfolgreich war. In der K.o.-Runde kommt es damit zu folgenden Duellen:

Düsseldorfer SC 1898 – SpVg Laatzen 1894

SV Krefeld 72 – SV Würzburg 05

SC Neustadt/Weinstraße – SVV Plauen

Uerdinger SV 08 – SSV Esslingen

 

Europapokal der Frauen: Esslingen gewinnt erste deutsche Medaille seit 1993

 

Ein historisches Wochenende erlebten die Frauen des SSV Esslingen. Erstmals hatten sich die Esslingerinnen für das Finalturnier im Challenger Cup qualifiziert, dem vierthöchsten Europapokalwettbewerb. Beim Final Four in Cottonera (MLT) unterlagen sie zwar im Halbfinale auf dramatische Weise gegen VK Jadran Split (SRB) mit 20:21 nach Fünfmeterwerfen. Im Spiel um Platz drei zeigten sich die SSVE-Frauen aber gut erholt und sicherten sich durch das 13:10 gegen Clube Fluvial Portuense (POR) die Bronzemedaille.

Es war die erste Medaille für eine deutsche Mannschaft im Wasserball in einem Europapokalwettbewerb seit 1993. Damals holten die Männer der Wasserfreunde Spandau ebenfalls Bronze im Europapokal der Pokalsieger.

Die Spandauer Frauen verloren zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase mit 12:22 beim ungarischen Top-Klub FTC Telekom Budapest (HUN). Die Berlinerinnen hatten in dieser Saison zum ersten Mal den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse erreicht und dort in den vergangenen Monaten viel dazugelernt.

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