So verläuft der Weg nach Los Angeles 2028 im Wasserball

© ASA Malta/ Francesco Gauci/ World Aquatics

Es wird das größte olympische Wasserballturnier aller Zeiten. Bei den Spielen in Los Angeles (USA) werden 2028 erstmals zwölf Frauenteams am Start sein und damit ebenso viele wie bei den Männern. Wie man sich dafür qualifiziert, haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) und der Weltverband World Aquatics jetzt bekanntgegeben.

Damit steht auch für die letzte Schwimmsportart der Weg nach Los Angeles fest. In den vergangenen Monaten wurden zuvor bereits die Qualifikationsmodi für das Becken- und Freiwasserschwimmen, das Synchronschwimmen und für das Wasserspringen veröffentlicht.

 

Die letzten Startplätze werden erst im April 2028 vergeben

 

Angesichts der nunmehr ausgeglichenen Turniergröße ist beim Wasserball auch der Qualifikationsmodus bei beiden Geschlechtern derselbe. Neben den Gastgeber*innen löst das beste Team beim Weltcup im Februar 2027 sowie die beiden Erstplatzierten der Weltmeisterschaften 2027 in Budapest jeweils ein Ticket. Fünf Plätze werden bei den jeweiligen kontinentalen Titelkämpfen vergeben – die Sieger dieser Turniere sind ebenfalls dabei. Sollte ein kontinentaler Champion bereits auf einem anderen Weg qualifiziert sein, rückt der Zweitplatzierte beziehungsweise die beste noch nicht über einen anderen Weg qualifizierte Mannschaft nach.

Die letzten drei Startplätze werden schließlich bei den World Aquatics World Qualifiers 2028 im April des Olympiajahres mit jeweils zwölf Mannschaften ausgespielt. Der genaue Modus dafür und welche Nationen dort vertreten sein werden, steht noch nicht fest. Auf diese Olympia-Qualifikationsturniere werden wohl auch die Teams des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) setzen müssen, wenn sie in Los Angeles dabei sein wollen. Die olympischen Wettbewerbe werden dort dann im Long Beach Aquatics Center ausgetragen, wobei die Vorrunde noch vor der offiziellen Eröffnungsfeier startet.

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