Terminkonflikt mit dem Weltcup: DSV-Pokalendrunde wird verlegt

© Carsten Trebuth

Die gemeinsame DSV-Pokalendrunde von Frauen und Männern ist alljährlich einer der Höhepunkte im deutschen Wasserball – hier kommen Fans aus dem ganzen Land zusammen. Für 2026 müssen sie sich dafür nun noch einmal einen neuen Termin in ihren Kalendern vormerken.

Ursprünglich war die Pokalendrunde für das letzte April-Wochenende (24. – 26. April) vorgesehen, wurde nun aber um eine Woche nach hinten auf den 01./02. Mai 2026 verschoben. Der Grund: ein Terminkonflikt für die Nationalspielerinnen – denn vom 21. – 26. April ist vom Weltverband auch das Weltcupturnier der Division 2 angesetzt, bei dem sich Deutschland für die Endrunde Ende Juli in Sydney (AUS) qualifizieren kann.

„European Aquatics und World Aquatics verschieben ihre Termine regelmäßig und ohne Rücksicht auf den nationalen Spielbetrieb, so dass wir dann nach neuen Lösungen suchen müssen. Das ist jedes Mal eine große Herausforderung“, erklärte Rundenleiter Holger Sonnenfeld. Auch einige Play-off-Termine für die Wasserball-Bundesliga und 2. Bundesliga der Männer mussten angepasst werden.

Der Austragungsort für die diesjährige DSV-Pokalendrunde wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Zunächst stehen die Viertelfinals an. Die Auslosung dafür ist für Frauen und Männer noch für diese Woche vorgesehen. Noch im Rennen sind bei den Männern mit Titelverteidiger Waspo 98 und den White Sharks gleich zwei Klubs aus Hannover, dazu Vorjahresfinalist ASC Duisburg und dessen Lokalrivale Duisburger SV 98, die SG Neukölln Berlin, der OSC Potsdam, Zweitligist SC Neustadt/Weinstraße sowie Drittligist SV Poseidon Hamburg.

 

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