Was sich Aleksandar Radovic beim ersten Turnier als Bundestrainer ausrechnet

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Der Wasserball-Weltcup auf Malta (07. – 13. April) hält für Deutschlands Männer gleich zwei Premieren parat. Beim Wettstreit der Division 2 kommt erstmals ein neuer Modus samt Wertung per Tournament Performance Index (TPI) zur Anwendung. Und für Aleksandar Radovic steht dabei zugleich das erste Turnier als Bundestrainer an, seit der Coach des Deutschen Meisters Waspo 98 Hannover zum Jahreswechsel das Amt in Doppelfunktion übernahm.

 

Der Weltcup-Turnierplan auf Malta

 

Radovic hatte seinen 15-köpfigen Kader vor der Abreise für ein zehntägiges Vorbereitungscamp in Hannover versammelt, obwohl sein Verein in dieser Zeit noch zwei Champions-League-Spiele absolvierte. Waspo stellt mit sechs Spielern das Gros des Nationalteams vor den Wasserfreunden Spandau (fünf) und dem ASC Duisburg (vier).

 

Ein Spiel weniger als die Konkurrenz durch Japans Weltcup-Absage

 

Starten wird das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) beim Weltcup mit Spielen gegen Slowenien am Dienstag (07. April um 13:00 Uhr) und Hongkong am Donnerstag (09. April um 11:00 Uhr). Anschließend geht es für die besten 16 der 23 Mannschaften weiter mit K.o.-Spielen, die beiden Finalisten qualifizieren sich für das Weltcup-Finale im Juli in Australien. „Wir lernen uns gerade erst richtig kennen. Eine genaue Platzierung nenne ich daher noch nicht als Ziel. Wichtig für uns wird erst einmal sein, als Mannschaft gut zusammen zu wachsen und dabei die bestmögliche Leistung abzuliefern“, betont Radovic.

 

Man wird aber auch erst sehen müssen, wie sich die kurzfristige Absage Japans in der Turnier-Arithmetik auswirkt. Die Asiaten hätten Deutschlands dritter Gegner in der Vorrunde sein sollen. Damit fällt die Möglichkeit weg, gegen ein in der Weltrangliste deutlich besser platziertes Team zu glänzen. Um dabei auch seinen TPI zu steigern, der neben dem nackten Ergebnis auch immer die Stärke des Gegners gemäß Weltrangliste einbezieht.

 

„Ich hätte uns gern in einem Spiel gegen einen so starken Gegner wie WM-Teilnehmer Japan gesehen“, sagt Radovic. Das neue Wertungssystem interessiert ihn dagegen erst einmal weniger. „Man kann im Turnierverlauf damit nun nicht mehr absehen, wie es nach der Vorrunde weitergeht und wer da als Gegner wartet. Also können wir nur eins machen: Unsere beste Leistung abliefern. Wir sind eine junge Mannschaft und müssen vom ersten Moment kämpfen. Daher ist für uns das erste Spiel gegen Slowenien erst einmal das Wichtigste.“

 

Der DSV-Kader für den Wasserball-Weltcup

 

Name

Verein

Sebastian Andruszkiewicz

Wasserfreunde Spandau 04

Tobias Bauer

Wasserfreunde Spandau 04

Felix Benke (TW)

Waspo 98 Hannover 

Zoran Bozic

Waspo 98 Hannover

Florian Bruns

Wasserfreunde Spandau 04

Yannek Chiru

Wasserfreunde Spandau 04

Philipp Dolff

ASC Duisburg

Mark Gansen

Waspo 98 Hannover

Till Hofmann

Wasserfreunde Spandau 04

Elias Metten

ASC Duisburg

Lennox Metten

ASC Duisburg

Niclas Kai Schipper

Waspo 98 Hannover

Vukasin Simic

ASC Duisburg

Max Spittank (TW)

Waspo 98 Hannover

Denis Strelezkij

Waspo 98 Hannover

 

 

 

 

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