ASC Duisburg setzt Ausrufezeichen im Titelkampf

© Carsten Trebuth

Neun Mal hintereinander lautete das Finale um die Deutsche Meisterschaft im Wasserball zuletzt: Waspo 98 Hannover gegen die Wasserfreunde Spandau 04. In dieser Saison ist daraus spätestens jetzt ein Dreikampf um den Titel geworden. Im Spitzenspiel der Wasserball-Bundesliga setzte am Wochenende nämlich der ASC Duisburg ein kräftiges Ausrufezeichen und gewann mit 15:11 gegen den Rekordchampion aus Berlin. Es war der erste Duisburger Erfolg gegen Spandau seit 2014. Großen Anteil am Sieg des ASCD hatten einmal mehr die Nationalspieler Elias Metten und Vukasin Simic mit jeweils fünf Treffern, die beide auch insgesamt in der Torjägerliste der Liga ganz oben rangieren. 

In der Tabelle bleibt Spandau vorerst zwar zwei Zähler vor Duisburg. Am letzten Spieltag müssen die Wasserfreunde allerdings zum nächsten Top-Spiel bei Tabellenführer Waspo Hannover antreten, der in dieser Saison noch keinen Punkt liegen gelassen hat. Der ASCD lauert seinerseits beim Derby gegen den Duisburger SV 98 auf seine Chance und könnte mit einem Sieg im Stadtduell noch an den Berlinern vorbeiziehen.

Wasserball-Bundesliga

   

ASC Duisburg

Wasserfreunde Spandau 04

15:11 (4:3, 4:4, 5:2, 2:2)

White Sharks Hannover

Duisburger SV 1898

11:18 (0:4, 4:4, 4:4, 3:6)

OSC Potsdam

Waspo 98 Hannover

3:25 (0:6, 2:4, 0:7, 1:8)

SV Cannstatt

SG Neukölln Berlin

19:18 (5:3, 3:2, 6:7, 5:6)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SSV Esslingen

SVV Plauen

21:19 (3:4, 7:6, 6:4, 5:5)

Düsseldorfer SC 1898

SV Würzburg 05

14:11 (4:2, 3:2, 3:2, 4:5)

SV Krefeld 72

SpVg Laatzen 1894

21:8 (4:2, 3:0, 8:2, 6:4)

SC Neustadt/Weinstraße

Uerdinger SV 08

22:21 n. F. (4:5, 5:5, 2:2, 4:3, 7:6)

SV Krefeld 72

SV Würzburg 05

18:13 (6:1, 4:3, 4:5, 4:4)

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

13

39

346:85

+261

2.

Wasserfreunde Spandau 04

13

32

285:129

+156

3.

ASC Duisburg

13

30

237:154

+83

4.

OSC Potsdam

13

15

145:220

-75

5.

Duisburger SV 1898

13

15

160:220

-60

6.

White Sharks Hannover

13

13

146:216

-70

7.

SV Cannstatt

13

9

130:270

-140

8.

SG Neukölln Berlin

13

3

137:292

-155

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Düsseldorfer SC 1898

13

31

183:153

+30

2.

SV Krefeld 1972

13

30

216:153

+63

3.

SC Neustadt/Weinstraße

13

28

194:170

+24

4.

Uerdinger SV 08

13

24

183:166

+17

5.

SSV Esslingen

13

21

199:202

-3

6.

SVV Plauen

13

16

201:199

+2

7.

SV Würzburg 05

13

6

163:214

-51

8.

SpVg Laatzen 1894

13

0

148:230

-82

 

DSV-Pokal: Zwei Stadtvergleiche und ein Top-Spiel schon im Halbfinale

 

Apropos Stadtduell: Das könnte es im DSV-Pokal erst im Endspiel geben. Die Auslosung der Halbfinalpaarungen ergab stattdessen bei den Männern gleich zwei Vergleiche zwischen Duisburg und Hannover. Bei der Endrunde am 01./02. Mai in Berlin treffen in der Vorschlussrunde demnach Waspo Hannover und der Duisburger SV sowie der ASC Duisburg und die White Sharks Hannover aufeinander.

Bei den Frauen spielt im ersten Halbfinale der Uerdinger SV 08 gegen den SC Chemnitz. Die zweite Partie ist dann schon ein vorweggenommenes Finale, dort treffen mit den Wasserfreunden Spandau und dem SV Blau-Weiß Bochum die Titelverteidigerinnen und der Rekordchampion aufeinander.

 

Esslingens Frauen haben Platz drei in der Bundesliga sicher

 

Auch in der Wasserball-Bundesliga der Frauen haben diese beiden Klubs kurz vor Beginn der Play-offs die Plätze eins und zwei sicher. Auch der dritte Platz ist fest vergeben: Der SSV Esslingen räumte durch ein 15:5 gegen den Uerdinger SV die letzten Zweifel aus und steht nun am kommenden Wochenende mit dem Final-Four-Turnier im Challenger Cup vor einem echten Highlight im Europapokal. Um das letzte Halbfinalticket in der Bundesliga kämpfen noch Chemnitz und der Eimsbütteler Turnverband.

SSV Esslingen

Uerdinger SV 08

15:5 (2:0, 5:3, 4:0, 4:2)

Eimsbütteler Turnverband

SV Blau-Weiß Bochum

6:20 (2:6, 2:5, 1:4, 1:5)

SC Chemnitz 1892

Wasserfreunde Spandau 04

7:23 (3:5, 2:6, 0:6, 2:6)

SV Blau-Weiß Bochum

SSV Esslingen

19:8 (5:1, 4:1, 4:5, 6:1)

Platz

Verein

Spiele

Punkte

Torverhältnis

Tordifferenz

1.

Wasserfreunde Spandau 04

10

30

275:73

+202

2.

SV Blau‑Weiß Bochum

9

21

187:85

+102

3.

SSV Esslingen

9

14

112:115

-3

4.

Eimsbütteler Turnverband

8

7

84:154

-70

5.

SC Chemnitz 1892

8

6

64:156

-92

6.

Uerdinger SV 08

8

0

56:195

-139

 

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