So geht es jetzt für das DSV-Team bei der Wasserball-EM weiter

© Istvan Derencsenyi

Erst am späten Donnerstagabend wussten die deutschen Frauen endlich, wie das Turnier für sie bei der Wasserball-EM in Funchal (POR) weitergeht. Am Nachmittag trafen sie selbst zum Abschluss der Vorrunde auf Griechenland – diese Partie ging mit 5:26 verloren, der letztjährige Weltmeister und Weltcupgewinner wurde seiner Favoritinnenrolle einmal mehr gerecht. Danach hieß es abwarten auf den Ausgang des anderen Gruppenspiels zwischen der Slowakei und Frankreich.

Fünf Stunden später stand nach dem 21:13-Sieg der Französinnen dann fest: Deutschland beschließt die Vorrunde auf Platz drei. In der Zwischenrunde trifft das Team des Deutschen Schwimm-Verbands e.V. (DSV) nun auf Serbien und die Türkei. Los geht es bereits am morgigen Freitag gegen die Türkinnen (14:00 Uhr, Livestream bei Eurovisionsport).

 

Der weitere EM-Spielplan des DSV-Teams:

Freitag, 30. Januar (14:00 Uhr): Deutschland – Türkei

Sonntag, 01. Februar (13:15 Uhr): Deutschland – Serbien

Montag, 02. Februar (Uhrzeit noch offen): Platzierungsspiel um Platz neun oder Platz elf

 

In diesem Jahr kommt bei den Europameisterschaften erstmals ein neuer Modus zur Austragung. Nach der Vorrunde erfolgt eine zweite Gruppenphase, für die bis dahin erreichten Punkte gegen die Teams aus der eigenen Vorrundengruppe mitgenommen werden. Deutschland gewann dort mit 22:11 gegen die Slowakei und startet somit mit drei Zählern in die nächste Runde. Das Ziel, besser abzuschneiden als bei der vergangenen EM 2024 (Platz elf) oder sogar noch eine einstellige Platzierung sind damit weiterhin in Reichweite.

 

>> Alle Ergebnisse der Wasserball-EM

 

Im Spiel gegen Griechenland war Rückkehrerin Barbara Bujka mit vier Treffern die beste Torschützin auf deutscher Seite – drei dieser Treffer erzielte sie per Fünfmeter. Nur selten kam die DSV-Auswahl frei zum Wurf, denn die Griechinnen präsentierten sich sicher in der Defensive und auf der Gegenseite zudem gnadenlos effizient im Angriff. Kein anderes Team hat beim laufenden EM-Turnier bislang mehr Treffer erzielt. „Es ist eine Ehre, gegen die Weltmeisterinnen zu spielen“, sagte Deutschlands Head Coach Karsten Seehafer. „Sie sind groß, sie sind schnell, sie sind stark und auf allen Positionen besser besetzt als wir. Aber auch wir werden weiter an uns arbeiten und uns in den kommenden Jahren weiterentwickeln.“

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