Bundesliga-Gründungsmitglied zurück auf der nationalen Wasserballbühne

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Der SV Poseidon Hamburg und der SV Blau-Weiß Bochum komplettieren in der kommenden Spielzeit 2026/2027 das Starterfeld für die 2. Wasserball-Bundesliga. Beim Aufstiegsturnier in Nürnberg gewannen die Hamburger als einziger Klub alle vier Spiele und sicherten sich damit souverän den Turniersieg. Damit ist der Verein, der 1970 sogar Gründungsmitglied der Bundesliga gewesen war, nach drei Jahren in unterklassigen Ligen wieder zurück auf der bundesweiten Wasserball-Landkarte.

2023 war der Klub aus der Hansestadt aus der 2. Liga (damals noch Bundesliga-Gruppe B) abgestiegen, anschließend war nahezu die gesamte Mannschaft zum Lokalrivalen Hamburger TB 1862 gewechselt. Im vergangenen Sommer, nachdem der HTB den Zweitliga-Aufstieg verpasst hatte, wiederholte sich das Wechselspiel in die andere Richtung zurück zum SV Poseidon. Zum Hamburger Team gehört seit dem vergangenen Jahr auch Ex-Nationalspieler Maurice Jüngling, mehrfacher Deutscher Meister und Pokalsieger mit den Wasserfreunden Spandau 04.

 

Bochum schickt Würzburg in die Drittklassigkeit

 

Hinter den Turniersiegern durfte sich auch Bochum als Zweitplatzierter über das Zweitligaticket für die Saison 2026/27 freuen. Entscheidend dafür war der 15:11-Sieg im direkten Duell gegen den SV Würzburg 05, der damit den bitteren Gang in die Drittklassigkeit antreten muss. Bereits zuvor stand der Uerdinger SV 08 als Letzter der Play-offs in der 2. Wasserball-Bundesliga als erster Absteiger in die Landesgruppen fest. Bochum dagegen kehrt nach zwei Jahren wieder in die zweithöchste Spielklasse zurück: 2023/24 spielten die Westdeutschen schon einmal eine Saison zweitklassig, stiegen aber sieglos direkt wieder ab.

Neben Hamburg, Bochum und Würzburg nahmen am Aufstiegsturnier auch noch Ausrichter Post-SV Nürnberg und der ASC Brandenburg 03 teil. Beiden gelang zumindest ein Sieg, damit landeten sie im Endklassement auf den Plätzen vier und fünf.

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