DSV-Nachwuchs auf Platz 18 bei der größten U16-WM der Geschichte

© CroWP / Pavao Bobinac / World Aquatics
- 01.08.2026
Der Wasserball befindet sich im weiblichen Nachwuchsbereich weltweit weiterhin auf Wachstumskurs. Die am Freitag zu Ende gegangene dritte Auflage der U16-WM in Zagreb (CRO) war die bislang größte – nach 13 Teams bei der Premiere 2022 und 22 Mannschaften 2024 waren diesmal sogar 24 Nationen am Start.
Mit dabei war zum zweiten Mal in Folge auch eine Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV). Das vom Ungarn Márton Benczur betreute DSV-Team erreichte in Kroatien diesmal Platz 18. Positiv zu erwähnen ist außerdem der Einsatz der Hamburger Schiedsrichterin Paula Riehn, die nach zuvor schon einigen Einsätzen auf kontinentaler Ebene nun zum ersten Mal bei einem Event von World Aquatics zum Einsatz kam.
WM-Gold geht wie in der offenen Klasse nach Griechenland
Erstmals wurde auch bei der U16-WM das Ranking in der Vorrunde nicht nach Punkten und Toren, sondern nach dem beim Weltcup der offenen Klasse eingeführten Tournament Performance Index (TPI) ermittelt. In der Hauptrunde gelang Deutschland ein 8:6-Erfolg gegen Simbabwe. Gegen den Nachwuchs der Top-Nationen Niederlande (4:17) und Australien (6:10) sowie gegen Peru (6:7) ging man jeweils leer aus, der Auftritt bei der nur knappen Niederlage gegen die Australierinnen verdiente aber ebenfalls Applaus.
In den Platzierungsspielen feierte das DSV-Team danach zwei Siege gegen Brasilien (8:7) und Südafrika (9:4), in der abschließenden Partie gegen Gastgeber Kroatien unterlag man mit 8:16. Gold gewann der Nachwuchs aus Griechenland, das auch bei den Frauen amtierender Weltmeister ist, durch ein 11:7 gegen Spanien, Bronze sicherten sich die Niederländerinnen.
Für Deutschland spielten:
Lina Bruns, Zoe Günther, Julika Mühlmann, Lilli Malia Radloff (alle Wasserfreunde Spandau 04), Elizan Kaya, Ella Pauels, Elisabeta Roman (alle Uerdinger SV 08), Rika Liebtanz, Lina Lucas, Fanny Pohlers (alle SC Chemnitz), Alicia Indlekofer, Ella Marlene Reutter (beide SSV Esslingen), Mila Marie Stüven, Helene Wagner (beide ETV Hamburg), Emmi Küßner (Wolfenbütteler SV)
















