Ehemaligentreffen 2027: Jürgen Bruhn lädt nach Bamberg ein

Jürgen Bruhn organisiert das DSV-Ehemaligentreffen 2027 ©privat

Über Jahrzehnte hinweg hat Rainer Wittmann bei vielen Aktiven dafür gesorgt, dass die Verbindung zum Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) auch nach dem Ende der sportlichen Karriere bestehen bleibt. Regelmäßige Ehemaligentreffen sorgten unter seiner Regie dafür, dass sich die Mitglieder der Nationalmannschaften nicht aus den Augen verlieren. Vor einigen Tagen wurde nun darüber informiert, dass die nächste Zusammenkunft dieser Art vom 03. – 05. September 2027 in Bamberg stattfinden soll.

 

Die Organisation der geselligen Runde liegt dann erstmals in den Händen von Jürgen Bruhn. Der 70-Jährige gehört zu den Stammgästen bisheriger Treffen. Als Aktiver war Bruhn 1978 und 1979 Deutscher Meister über 200m Brust geworden, später feierte er auch bei Masters-Wettkämpfen immer wieder nationale und internationale Erfolge. Außerdem ist er der Onkel der dreifachen Olympiateilnehmerin Annika Bruhn. „Caesar“ kennen daher viele in der Schwimmszene. Den Spitznamen hat Bruhn übrigens von einer frechen Hasen-Handpuppe, die in den 1960er-Jahren zum TV-Liebling („Schlager für Schlappohren“) avancierte.

 

„Ich habe Rainer Wittmann Unterstützung bei der Organisation angeboten. Dieses wurde schon beim letzten Mal in Leipzig umgesetzt. Und dort haben wir dann beschlossen, dass ich die volle Verantwortung übernehme und das Treffen beim nächsten Mal bei mir zu Hause organisiere. Bamberg ist ganz toll, die Altstadt gehört ja auch zum Weltkulturerbe“, sagte Bruhn, der auch dem lokalen Lions-Clubs vorsteht und klimapolitisch aktiv ist. „Ich organisiere gern“, betont Bruhn. Und lässt keinen Zweifel daran, dass es wieder ein unterhaltsames Programm beim Ehemaligentreffen geben wird.

 

Aber auch im Alltag packt Bruhn stets viel Herzblut in den Schwimmsport. Bei seinem Heimatverein WSV Neptun, der zur SG Bamberg gehört, kümmert er sich als Schwimmwart um die organisatorischen Belange der Abteilung mit circa 180 im Wettkampfsport aktiven Kindern und Jugendlichen. Zudem ist der frühere Ingenieur eines namhaften Technologieunternehmens als Team- und Projektleiter mit dafür verantwortlich, dass das vereinseigene Freibad an der Regnitz als eines der energetisch modernsten Freibäder Bayerns seit zwei Jahren fast völlig CO2-frei nur von Photovoltaik und speziellen Wärmepumpen versorgt wird. „Wenn die Schwimmer nächstes Jahr zu uns kommen, wird auch die zweite Ausbaustufe abgeschlossen sein. Wir sind dann komplett autark und CO2-frei“, so Bruhn.

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