JEM in München: Diese 38 Schwimmtalente feuert Deutschland an

Yara Fay Riefstahl gewann schon 2025 JEM-Silber mit der Lagenstaffel ©Tino Henschel
- 04.05.2026
Der Schwimmsport freut sich in diesem Jahr auf ein „Sommermärchen dahoam“. In der Münchener Olympia-Schwimmhalle von 1972 finden direkt hintereinander nämlich die Jugend-Europameisterschaften im Synchronschwimmen (30. Juni – 04. Juli) und Beckenschwimmen (07. – 12. Juli) statt. Nach Abschluss der Qualifikationsphase hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) nun bereits 38 Aktive aus den Jahrgängen 2008 bis 2010 fürs Beckenschwimmen bei der JEM in München nominiert.
Angeführt werden die 21 Mädchen und 17 Jungen von Linda Roth (SC Magdeburg) und Yara Fay Riefstahl (SC Chemnitz), die trotz ihres jungen Alters von knapp über oder unter 18 Jahren zuletzt bereits deutsche Meistertitel in der offenen Klasse gewinnen konnten. Gleiches gelang auch Viktoria Hoffmann (SG Lübeck/50m Rücken) und Mira Helget (AMTV-WTB Hamburg/200m Rücken). Roth und Riefstahl gehörten wie die männlichen Hoffnungsträger Mitja Bauer (SSG Leipzig) und Larus Thiel (SG Bayer) auch schon 2025 in der Slowakei zum erfolgreichen JEM-Team des DSV. Bauer hat in diesem Frühjahr beispielsweise den deutschen Jahrgangsrekord über 200m Rücken verbessert, bisher hielt die Bestmarke kein Geringerer als Lukas Märtens.
„Wir bringen bei der JEM in München ein sehr talentiertes Team an den Start und hoffen natürlich auch auf eine ansehnliche Medaillenausbeute. Das besondere Flair der Olympiahalle und der Heimvorteil werden uns sicherlich zusätzlich beflügeln“, sagt Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. Eine zusätzliche Leistungsüberprüfung ist bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (DJM/09. - 13. Juni 2026) allerdings noch für Sydney Savannah Ferch (SG Dortmund), Viktoria Hoffmann, Leni Labarre (SC Magdeburg) und Moritz Erkmann (SC Chemnitz) vorgesehen. Obwohl sie während der JEM-Qualifikationsphase von Einschränkungen gesundheitlicher Art betroffen waren, wurden sie im Sinne eines erfolgreichen Abschneidens beim Saisonhöhepunkt unter diesem Vorbehalt bereits ins DSV-Team berufen.
Auf den Tribünen der Münchener Olympia-Schwimmhalle wird übrigens extra ein eigener „Fanblock Deutschland“ eingerichtet, der für geballte Stimmung und beste Sicht auf das Geschehen im Becken sorgen soll. Aber Achtung – die Plätze sind streng limitiert und nur mit dem Kennwort „DSVFAN“ über den Online-Ticketshop buchbar. Wer hautnah dabei sein will, sollte jetzt zuschlagen!
Die Tageskarten für die JEM Schwimmen sind je nach Kategorie zwischen 17,00 und 24,00 Euro erhältlich, für die JEM Synchronschwimmen zwischen 15,00 und 22,00 Euro. Ermäßigte Tickets gibt es bereits ab 12,00 beziehungsweise 14,00 Euro. Insgesamt stehen drei Preiskategorien zur Auswahl, sodass für jedes Budget etwas dabei ist. In der günstigsten Kategorie kann es bei einzelnen Plätzen zu leichten Sichteinschränkungen kommen – dafür bist du trotzdem mitten in der einzigartigen Atmosphäre dabei.
Für alle, die wirklich kein Highlight verpassen möchten, sind die Dauerkarten die perfekte Wahl. Für die JEM Schwimmen (sechs Tage) kosten diese zwischen 93,00 und 135,00 Euro (ermäßigt 78,00 bis 120,00 Euro). Bei der JEM Synchronschwimmen (fünf Tage) gibt es Dauerkarten zwischen 67,00 und 102,00 Euro (ermäßigt 55,00 bis 90,00 Euro). Damit sicherst du dir Zugang zu allen Wettkampftagen – von den ersten Vorläufen bis zu den großen Finalentscheidungen. Mehr Emotion, mehr Spannung, mehr Sport geht kaum.
Aufgrund der starken internationalen Beteiligung aus 45 Nationen stehen pro Tag voraussichtlich rund 1.500 Tribünentickets zur Verfügung. Die Nachfrage wird hoch sein – also lieber jetzt als zu spät zugreifen!
Das DSV-Team bei der JEM in München
Frauen: Linda Roth, Alina Baievych, Juliana Buttler, Leni Labarre (alle SC Magdeburg),Yara Fay Riefstahl, Melina Nitschke (beide SC Chemnitz), Mira Helget (AMTV-WTB Hamburg), Luisa Marie Herrmann (SG Bayer), Laura Sophie Kohlmann, Lara Vandenhirtz (beide SG Essen), Zarina Selimovic, Sydney Savannah Ferch (beide SG Dortmund), Leonie Mau (SSV PCK90 Schwedt), Hannah Schneider (Hofheimer SC), Cara Vogt (SG Neuss), Alina Bettke (SV Halle), Ronja Gerling (Potsdamer SV), Evelyn Wegrotzki (SG HT16 Hamburg), Alina Meyer (Waspo 98 Hannover), Marlene Chrustowski (SG Heddesheim), Viktoria Hoffmann (SG Lübeck).
Männer: Mitja Bauer, Lius Pepe Baumeister (beide SSG Leipzig), Larus Thiel (SG Bayer), Rudolf Bordas, Hugo Engelien (beide SC Magdeburg), Fabian Mager, Gerard Norwisz (beide SG Neuss), Felix Brandner, Alexander Giesbrecht (beide 1. FCN Schwimmen), Louis Hoffmann (SG Neukölln Berlin), Georg-Alexander Kloss (Potsdamer SV), Jannes Schmidt (SC Wiesbaden 1911), Nils Nolte (Berliner TSC), Simon Brugger (SG Stadtwerke München), Matteo Straßburger (STV Limbach-Oberfrohna), Jonas Lieschke (Hamburger SC), Moritz Erkmann (SC Chemnitz).












