Waspo Hannover setzt mit dem Sieg im Supercup ein Ausrufezeichen

© Florian Petrow

Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und dem Erfolg im DSV-Pokal in der vergangenen Saison haben die Wasserballer von Waspo 98 Hannover auch zum Auftakt der neuen Spielzeit ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Durch das 21:9 im Supercup gegen Vizemeister Wasserfreunde Spandau 04 sicherten sich die Niedersachsen in überlegener Manier den ersten Titel der Saison 2026/27. Hannover behält damit weiter sämtliche nationalen Trophäen in seinem Besitz. 

Es war der insgesamt achte Supercup-Erfolg für Waspo 98 beziehungsweise den Vorgängerklub Waspo Hannover-Linden. In diesem Jahr wurde der Titel wieder in nur einem Spiel zwischen den beiden nationalen Top-Klubs ausgespielt, nachdem es ihm Vorjahr ein Viererturnier gegeben hatte. Der Ausgang war aber derselbe. In eigener Halle gab Hannover am Freitagabend von Anfang an Vollgas und führte früh mit 3:0. Auch die schnelle Auszeit des Spandauer Trainers Marin Restovic konnte die Waspo-Offensive zunächst nicht bremsen, die die Führung sogar auf 5:0 ausbaute. Erst nach knapp sechs Minuten gelang Berlin dann der erste Treffer durch Neuzugang Marko Boskovic, am Ende des Viertels stand es 6:2 für die Gastgeber.

 

Zur Halbzeit war das Spiel bereits entschieden

 

Im zweiten Viertel war es das gleiche Bild. Waspo blieb am Drücker und schraubte den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 13:3. Auch dank zwei Treffern von Nationalspieler Yannek Chiru in diesem Abschnitt, der im Sommer aus Spandau nach Hannover gewechselt war. Chiru war am Ende einer von vier Waspo-Spielern mit drei Toren – die anderen waren Lukas Küppers, Denis Strelezkij und der Montenegriner Jovan Vujovic.

Die Partie war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. Waspo zeigte sich aber auch nach Wiederanpfiff weiter in Torlaune, war unter anderem zweimal in Überzahl erfolgreich. Beim Stand von 18:6 ging es in die letzte Pause. Spandau, mit 19 Titeln Rekordchampion beim Supercup, konnte danach zumindest noch das Schlussviertel ausgeglichen gestalten. Bester Torschütze bei den Berlinern war Marko Boskovic mit drei Treffern, außer ihm traf sonst nur Sebastian Andruskiewicz doppelt.

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