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Spandaus Frauen feiern nächsten dominanten Sieg in der Bundesliga
Die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 bleiben in der Wasserball-Bundesliga das Maß aller Dinge. Die amtierenden Deutschen Meisterinnen dominierten am Wochenende beim 26:3 gegen den Eimsbütteler Turnverband, der in der vergangenen Saison immerhin noch im Halbfinale stand; Rückkehrerin Gesa Deike trug allein neun Treffer zum deutlichen Erfolg der Berlinerinnen bei und baute so ihren Vorsprung in der Torjägerinnenliste der Liga weiter aus. Spandau führt die Tabelle verlustpunktfrei an, punktgleich dahinter folgt mit allerdings deutlich schwächerem Torverhältnis der SV Bayer Uerdingen 08. Die Vizemeisterinnen des Vorjahres standen gegen den SSV Esslingen am Rande einer Niederlage, 5:1 führten die Gäste bereits, ehe Bayer die Partie noch drehen konnte. Außerdem gewann der SV Blau-Weiß Bochum auswärts mit 16:7 bei Waspo 98 Hannover.
Waspo-Männer verteidigen Tabellenführung, Potsdam bleibt in Erfolgsspur
In der Bundesliga der Männer ist Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 nach dem 13:10-Auswärtssieg beim Vorjahresdritten ASC Duisburg ebenfalls noch ohne Punktverlust. Tabellenführer bleibt aufgrund des besseren Torverhältnisses allerdings Pokalsieger Waspo 98 Hannover, der bereits unter der Woche mit einem 22:7 im Stadtderby gegen die White Sharks Hannover vorgelegt hatte. In der Erfolgsspur bleibt auch der OSC Potsdam – die Brandenburger feierten mit dem 15:9 bei der SG Neukölln Berlin ihren dritten Sieg in Serie und kletterten auf Rang vier. Knapp war es beim Duell zwischen dem SV Ludwigsburg 08 und A-Gruppen-Aufsteiger SV Krefeld 72, das der Europapokalteilnehmer am Ende mit 13:12 gegen den Neuling gewinnen konnte.
In der B-Gruppe gab es drei Partien: Spitzenreiter SV Bayer Uerdingen 08 setzte sich beim SV Würzburg 05 mit 15:12 durch, außerdem bezwang der SVV Plauen Aufsteiger SG Stadtwerke München mit 12:9. Im West-Derby zwischen dem Düsseldorfer SC 1898 und dem Duisburger SV 98 behielten die Gäste mit 8:7 die Oberhand.
Zweitligist Magdeburg komplettiert die zweite Runde im Pokalwettbewerb
Gespielt wurde außerdem im DSV-Pokal der Männer. In der letzten noch ausstehenden Erstrundenbegegnung gewann Zweitligist Wasserball-Union Magdeburg mit 13:8 beim Oberligisten Rote Erde/Swim-Team TuS 1859 Hamm und löste damit das Ticket für die zweite Runde. Dort trifft der Klub aus Sachsen-Anhalt Mitte Dezember dann auf Bundesligaabsteiger SV Cannstatt.
München gewinnt Bundesligapremiere, Waspo siegt im Spitzenspiel
Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins mischen die Männer der SG Stadtwerke München in dieser Saison in der Wasserball-Bundesliga mit. Der Auftakt in das Abenteuer ist ihnen gelungen: Zum Start der B-Gruppe feierten die Bayern am Samstag einen durchaus überraschenden 14:12-Erfolg gegen den SSV Esslingen, der in der vergangenen Spielzeit noch der A-Gruppe angehörte.
Während in der A-Gruppe zuvor bereits zwei Spieltage absolviert wurden, war es für die Teams in der B-Gruppe das erste Saisonspiel – damit waren am Wochenende sämtliche 22 Mannschaften aus den Wasserball-Bundesligen der Frauen und Männer im Einsatz. In den weiteren Partien der B-Gruppe setzten sich der SVV Plauen mit 13:8 gegen den SV Würzburg 05, der SV Bayer Uerdingen 08 mit 10:6 gegen den Düsseldorfer SC 1898 und der Duisburger SV 98 deutlich mit 18:12 gegen den zweiten Aufsteiger SV Blau-Weiß Bochum durch – Duisburg ist damit auch der erste Tabellenführer.
Erste Saisonsiege für Ludwigsburg und Potsdam
In der A-Gruppe bezwang Pokalsieger Waspo 98 Hannover im Spitzenspiel zweier bis dahin noch ungeschlagener Teams den ASC Duisburg mit 12:5 und verteidigte damit Platz eins vor Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04, der im Berliner Derby mit 23:6 gegen die SG Neukölln erfolgreich blieb. In den weiteren Partien gewann der SV Ludwigsburg 08 mit 15:9 gegen die zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen White Sharks Hannover, und der OSC Potsdam siegte mit 14:6 gegen die SV Krefeld 72 – sowohl für Ludwigsburg als auch für den OSC war es der erste Saisonerfolg.
Souveräner Sieg für Spandaus Frauen, auch Uerdingen gewinnt weiter
In der Bundesliga der Frauen sind noch zwei Teams ohne Punktverlust: Tabellenführer bleiben auch nach dem zweiten Spieltag die Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau 04, die das Auswärtsspiel beim SSV Esslingen mit 26:6 dominierten, dahinter folgen in der Rangliste die letztjährigen Vizemeisterinnen vom SV Bayer Uerdingen 08, die sich zu Hause gegen Waspo 98 Hannover mit 14:12 durchsetzen konnten. In der dritten Partie des Wochenendes gewann der SV Blau-Weiß Bochum mit 16:13 gegen den Eimsbütteler Turnverband.
LEN gibt vorläufigen Terminplan für 2024 bekannt
Mit den Olympischen Spielen in Paris (FRA/26. Juli – 11. August) und davor den Weltmeisterschaften in Doha (QAT/02. – 18. Februar) stehen im kommenden Jahr bekanntlich gleich zwei internationale Großereignisse im Weltvergleich an. Doch auch im europäischen Schwimmsport wird 2024 einiges geboten, wie aus dem jetzt veröffentlichten vorläufigen Eventkalender des Dachverbandes LEN hervorgeht.
>> Zum vorläufigen Terminplan der LEN für 2024
Den Auftakt machen demnach nur wenige Tage nach dem Jahreswechsel die Europameisterschaften im Wasserball vom 03. – 16. Januar in Netanya (ISR). Deutschland hat sich sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern dafür qualifiziert und wartet nun mit Spannung auf die Auslosung der Vorrundengruppen, die am 12. September in Netanya über die Bühne geht und für alle Wasserball-Fans live auf len.eu übertragen wird.
Fest stehen auch schon die ersten Termine für die Europameisterschaften der Junior*innen in den verschiedenen Sportarten. Die besten Nachwuchsschwimmer*innen des Kontinents treffen sich vom 02. – 07. Juli in Litauens Hauptstadt Vilnius, die Titelkämpfe im Synchronschwimmen finden vom 12. – 16. Juni auf Malta statt und die JEM im Freiwasser vom 26. – 28. September in Eilat (ISR) am Roten Meer.
Ob es 2024 trotz des ohnehin schon gefüllten internationalen Kalenders auch eine Schwimm-EM der Erwachsenen geben wird, ist dagegen noch offen. „Die Gespräche mit potenziellen Gastgebern der Schwimm-Europameisterschaften im Jahr 2024 erreichen ihre letzte Phase. Die Bekanntgabe von Terminen und Austragungsorten wird in Kürze erwartet“, heißt es dazu in der Pressemitteilung der LEN. Die EM war für nächstes Jahr ursprünglich nach Kasan (RUS) vergeben worden, nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind russische und belarussische Aktive und Funktionär*innen jedoch bis auf Weiteres von allen LEN-Events ausgeschlossen.
Festgelegt wurden auch die Termine und Orte für den Freiwasser-Europacup im nächsten Jahr. Los geht es am 16. März in Eilat, anschließend folgt am 18. Mai ein Wettkampf Piombino (ITA). Nach einem weiteren noch zu vergebenen Rennen geht es danach zweimal auf den Balkan nach Belgard (SRB/15. Juni) und zum Ohridsee (MKD/08. September). Den Abschluss bildet wie in diesem Jahr das Event in Barcelona (ESP), das Datum hierfür steht aktuell allerdings noch nicht fest.
Zweite U20-WM-Teilnahme in Serie für Deutschlands Junioren
Als die deutschen Wasserball-Junioren 2021 in Prag (CZE) zuletzt an einer U20-WM teilnahmen, war es das erste Mal seit 14 Jahren, dass der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) bei diesem Event wieder mit einem Team vertreten war. In diesem Jahr ist Deutschland nun schon das zweite Mal in Folge beim Vergleich des Nachwuchses der weltbesten Nationen dabei. Zwar hatte das DSV-Team als Neunter der letztjährigen U17-EM die Qualifikation für die Weltmeisterschaften eigentlich um einen Platz verpasst, doch nach der Absage Kanadas rückte man nun für das Turnier vom 10. – 17. Juni in Otopeni (ROM) nach – eine schöne Belohnung für die gute Arbeit, den die Vereine sowie Nachwuchsbundestrainer Nebojsa Novoselac hierzulande leisten. Insgesamt nehmen 19 Länder an der U20-WM teil.
Vor zwei Jahren in Prag war Deutschland bereits WM-Neunter. Dieses Mal geht es in der Vorrunde in Gruppe C gegen Südafrika (Zwölfter 2021) und Japan (Platz acht in 2019). Der Gruppensieger spielt anschließend gegen den Erstplatzierten aus Gruppe D (Brasilien, Niederlande) um die beste Ausgangsposition fürs Achtelfinale – der Gewinner dieses Duells trifft dort auf einen Gruppenvierten aus den Gruppen A und B mit den acht Top-Nationen, der Verlierer auf einen der Gruppendritten von dort. Bei dieser U20-WM kommt erstmals ein neuer Modus zur Austragung, den der Weltverband für die Titelkämpfe im Nachwuchsbereich erstellt hat und bei dem die Top-Teams und die niedriger gesetzten Mannschaften in der Vorrunde jeweils unter sich bleiben und erst in der K.o.-Runde aufeinandertreffen. Der neue Modus soll für engere Spiele und mehr Spannung sorgen.
Das DSV-Team für die U20-WM im Wasserball:
Florian Burger, Mark Dyck, Till Hofmann, Finn Taubert (alle OSC Potsdam), Andrei Covaci, Luk Jäschke, Philip Portisch, Max Spittank (alle White Sharks Hannover), Phil Dörrenhaus, Elias Metten (beide SV Krefeld 1972), Finn Grosse, Finn Rotermund (beide Waspo 98 Hannover), Tobias Bauer (SV Ludwigburg 08), Robin Rehm (SSV Esslingen), Aleks Sekulic (ASC Duisburg)
Spandau und Hannover kämpfen ab Mittwoch um den Meistertitel
Kurz vor Beginn der Finalserie in der Wasserball-Bundesliga der Männer gab es noch eine Planänderung. Weil die Pumpe im heimischen Volksbad Limmer defekt ist, findet das erste Finalspiel zwischen Waspo 98 Hannover und den Wasserfreunden Spandau 04 an diesem Mittwoch doch im Stadionbad in Hannover und auch erst eine halbe Stunde später um 19:00 Uhr statt. Ansonsten ist in den Endspielen um die Deutsche Meisterschaft in dieser Saison aber wieder alles beim Alten.
Bereits zum siebten Mal in Folge treffen Waspo und die Wasserfreunde in den Endspielen aufeinander, für Rekordchampion Spandau (37 Meisterschaften seit 1979) ist es sogar die 30. Finalteilnahme in Serie. Auf den Meistertitel muss der Hauptstadtklub nun allerdings schon länger warten: Dreimal hintereinander Hannover konnte sich zuletzt Hannover durchsetzen, das 2020, 2021 und 2022 die begehrte Trophäe holte.
In diesem Jahr ist die Favoritenrolle völlig offen. Spandau dominierte in der Hauptrunde als ungeschlagener Tabellenerster, gewann dort beide Vergleiche mit Hannover (12:9 und 15:9) und zuvor auch schon beim Supercup (12:9). Auch in der Champions League war man in dieser Saison erfolgreicher als die Niedersachsen, wenngleich am Ende beide Klubs das Finalturnier verpassten. Im Endspiel des DSV-Pokals setzte sich im März dann allerdings Waspo mit 11:9 durch und wittert nun seine Chance. „Der Pokalsieg ist im Gedächtnis“, sagt Trainer Karsten Seehafer. Und: „Gewinnen wir ein Spiel von den ersten dreien, ist alles möglich.“
„Beim Pokalfinale glaubten alle, es könne nur einen Sieger geben – Spandau. Daraus haben wir hoffentlich gelernt.“, meint auf der anderen Seite Berlins Coach Athanasios Kechagias. Seine Mannschaft hat durch den ersten Platz in der Hauptrunde das Heimrecht im zweiten und dritten sowie in einem möglichen entscheidenden fünften Spiel, allerdings spielte der Heimvorteil in den vergangenen Jahren zwischen diesen beiden Teams meist nur eine untergeordnete Rolle. Das ewige Duell der beiden Top-Klubs im deutschen Wasserball verspricht in jedem Fall auch diesmal wieder große Spannung.
Alle Termine der Bundesliga-Finalserie:
17. Mai, 19:00 Uhr: Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04
20. Mai, 16:00 Uhr: Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover
21. Mai, 14:00 Uhr: Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover
26. Mai, 18.30 Uhr: Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 (falls nötig)
28. Mai 14:00 Uhr: Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover (falls nötig)
Südafrika, Neuseeland, Rumänien: Teams aus aller Welt reisen zum Weltcup nach Berlin
Wasserball ist längst eine globale Sportart geworden, in allen Ecken der Welt jagt man mittlerweile im Becken dem Ball hinterher. Entsprechend international ist auch das Teilnehmerfeld beim World Aquatics Water Polo World Cup 2023 im Berliner Europasportpark (SSE) aufgestellt. Vom 02. – 07. Mai kämpfen bei Frauen und Männern je acht Länder aus aller Welt um jeweils zwei Tickets für die Super Finals Ende Juni in den USA. Die Männer spielen vom 05. – 07. Mai, die Frauen zuvor vom 02. – 04. Mai. Dabei werden die jeweiligen Teams jeden Tag ein Spiel absolvieren, Wasserball-Fans können sich also auf vier Spiele pro Tag freuen. Tages- und Dauerkarten für das Event in der Hauptstadt sind ab sofort erhältlich – für Gruppen gibt es attraktive Rabatte.
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Die Männer Südafrikas kennen die Halle in der Hauptstadt gut, sie waren 2018 schon beim Weltcup in Berlin mit von der Partie. Die Kap-Nation stellt seit Jahren das stärkste afrikanische Team. Dreimal war man bislang bei Olympischen Spielen am Start (zuletzt auch 2021 in Tokio/JPN), elf Mal bei Weltmeisterschaften – seit 2005 gehört man dort sogar durchgehend zum Kreis der Top-Nationen. 2019 in Gwangju (KOR) erreichte Südafrika als Zwölfter sein bislang bestes WM-Ergebnis, das man 2022 in Budapest (HUN) bestätigen konnte.
Neuseeland wird ebenfalls in Berlin vertreten sein, zudem lösten Rumäniens Männer schon Mitte März als Zweiter des Europa-Turnier der ersten Runde ihr Ticket. Die Rumänen sind ebenfalls regelmäßiger Gast auf der großen Bühne und waren schon oft bei Welt- und Europameisterschaften am Start. Im vergangenen Jahr belegte man bei der EM in Split (CRO) Rang zehn und bezwang dabei in der Vorrunde auch das deutsche Team mit 11:4. Auch wenn Deutschland beim Erstrundenturnier zuletzt den Spieß umdrehen konnte und dort seinerseits mit 9:7 gewann, ist beim Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften Hochspannung stets garantiert.
Spandau siegt in der Champions League gegen das Top-Team aus Budapest
Ungarn gehört im internationalen Wasserball seit Jahrzehnten zu den Großmächten, auch der amtierende ungarische Meister FTC Telekom Budapest hat in der Champions League schon so manche Meriten gesammelt, in der vergangenen Saison war der Klub Dritter in Europas Königsklasse. „Angst muss uns das aber nicht machen“, gab sich Hagen Stamm, Präsident der Wasserfreunde Spandau 04, vor dem direkten Duell am Mittwoch dennoch zuversichtlich – und seine Mannschaft hatte die Worte offensichtlich gehört.
Mit 11:10 gewannen die Berliner die Partie und fuhren damit den ersten Sieg im laufenden Champions-League-Wettbewerb ein. Nach zuvor zwei Unentschieden und zwei Niederlagen hat der deutsche Rekordmeister als Tabellenfünfter der Gruppe jetzt fünf Punkte zu Buche stehen und liegt damit weiterhin gut im Rennen für einen der ersten vier Plätze, die zur Teilnahme am Finalturnier im Juni in Belgrad (SRB) berechtigen.
Das erste Tor erzielten die Ungarn, doch danach lag zumeist Spandau in Führung, allerdings nie mit mehr als zwei Treffern. So blieb es bis zuletzt spannend. 80 Sekunden vor dem Ende glich Budapest durch seinen Top-Torjäger Stylianos Argyropoulos zum 10:10 aus, doch im direkten Gegenzug besorgte dann Roman Shepelev den Siegtreffer für die Gastgeber. Insgesamt erzielte der Russe an diesem Abend vier Tore und war damit bester Mann bei den Wasserfreunden.
Auch der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover zeigte tags zuvor eine gute Leistung, konnte sich beim 8:11 gegen die Italiener von Pro Recco allerdings nicht für den couragierten Auftritt belohnen. Die Niedersachsen warten damit weiter auf das erste Erfolgserlebnis im Europapokal in dieser Saison. Trainer Karsten Seehafer war dennoch nicht unzufrieden: „Wir starten mit einem sehr guten Ergebnis in dieses Champions-League-Jahr. Jetzt kommen die entscheidenden Spiele. Mit Emotionen, Selbstbewusstsein und Mut werden wir versuchen, Punkte und Siege zu holen. Heute haben die Zuschauer*innen schönen Wasserball auf gutem Niveau gesehen. Wir entwickeln uns.“
Würzburgs Wasserballer sichern die Klasse
Nach dem Hamburger TB von 1862 droht in der Wasserball-Bundesliga auch dem zweiten Vorjahresaufsteiger der direkte Wiederabstieg: Der SC Neustadt/Weinstraße verlor am Samstag das entscheidende Duell um den Klassenerhalt beim SV Würzburg 05 mit 6:10 und beendet die Abstiegsrunde in Gruppe F damit auf dem vorletzten Platz. Während die Hamburger als Letzter aber in jedem Fall den bitteren Gang in die Zweite Liga antreten müssen, hat der SCN noch die Chance, in der Relegation mit den Vertretern der Landesgruppen die Erstklassigkeit zu wahren. Diese Relegationsrunde findet vom 08. – 10. Juli statt.
Im Spiel gegen Würzburg lag Neustadt schon zur Halbzeit mit 1:4 zurück, kam im dritten Viertel aber noch einmal heran und sogar zum Ausgleich. Auch nach dem dritten Abschnitt war beim Stand von 4:6 noch alles drin für die Gäste, ehe der entscheidende Zwischenspurt der Würzburger, die bis auf vier Tore davonzogen, alle Hoffnungen platzen ließ.
In den weiteren Partien dieser Gruppe siegte am Wochenende der Duisburger SV 1898 souverän mit 20:8 beim SV Poseidon Hamburg, Kapitän Frederic Schüring war dabei mit fünf Treffern bester Torschütze bei den Duisburgern. Tags darauf gewannen die Rheinstädter auch das Heimspiel gegen den anderen Hamburger Klub, den Hamburger TB, mit 20:5, diesmal war Efstratios Manolakis mit acht Toren bester Mann.
Köln holt sich im rheinischen Derby Platz elf
Mit dem Abstieg hatten der Düsseldorfer SC 1898 und die SGW Rhenania/BW Poseidon Köln in diesem Jahr nichts zu tun. Im direkten Duell sicherten sich die Kölner Platz elf in der Bundesliga, das rheinische Derby ging unter der Woche mit 10:4 deutlich an die Domstädter. Nachdem man zur Pause lediglich 4:2 führte, gehörte die zweite Halbzeit klar den Gästen, bei denen Aly Mohamed Elaassar mit drei Treffern bester Torschütze wurde. Damit ist die Saison in der Wasserball-Bundesliga beendet.
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Die Weltmeisterschaften in Budapest (HUN) werfen ihre Schatten voraus. In knapp vier Wochen, vom 18. Juni – 03. Juli, kämpfen die besten Sportler*innen des Schwimmsports im Beckenschwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen um Medaillen und Top-Platzierungen. Auch die Juni-Ausgabe des offiziellen DSV-Verbandsmagazins Swim&More wird ganz im Zeichen des internationalen Jahreshöhepunkts stehen und widmet sich in einer „Special Edition“ ausführlich diesem Thema. Neben exklusiven Interviews mit den DSV-Stars, werden auch alle Aktiven des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) vorgestellt und verraten, auf welche internationalen Stars man besonders achten sollte. Mit dem ausführlichen Zeitplan und der Übersicht aller Wettkampfstätten verpassen Sie keinen Auftritt Ihrer Lieblingsathlet*innen. Zu gewinnen gibt es auch etwas: Beweisen Sie beim Kreuzworträtsel Ihre Ungarn-Kenntnisse und sichern Sie sich mit etwas Glück ein exklusives DSV-Shirt mit den Unterschriften des Teams.
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DSV-Team bestreitet im Sommer acht Länderspiele
Deutschlands Wasserballern steht ein geschäftiger Sommer bevor. Zwar hat die Nationalmannschaft der Männer die Olympischen Spiele in Tokio (JPN) verpasst. Dafür wird das DSV-Team in den kommenden Wochen gleich acht Länderspiele gegen die Slowakei und die Niederlande bestreiten. „Diese Spiele sind wichtig, damit die Pause für die Nationalspieler nicht zu lang wird und sich die neu zusammengesetzte und verjüngte Mannschaft einspielen kann. Wir haben damit im Sommer 2017 gute Erfahrungen gemacht“, sagt Bundestrainer Hagen Stamm. Vor vier Jahren war Deutschland bei der WM in Budapest (HUN) ebenfalls nur Zuschauer, bereitete aber frühzeitig die nächsten Höhepunkte vor und startete dann bei der EM, dem FINA World Cup in Berlin und der folgenden WM richtig durch.
Am 19./20. Juni bestreitet die DSV-Auswahl zunächst zwei Auswärtsspiele in Nováky (SVK) gegen die Slowakei. Am 22. Juni in Dresden sowie einen Tag später in Zwickau ist Deutschland dann seinerseits Gastgeber für denselben Gegner. Es folgen am 29./30. Juni erneut zwei Auswärtsspiele in Zeist (NED) gegen die Niederlande, ehe man zum Abschluss am 6./8. Juli dann noch zweimal zu Hause gegen das Team aus dem Nachbarland antritt.
Als Trainer werden diesmal Petar Kovacevic, Trainer von Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04, und Predrag Jokic, Co-Trainer beim Deutschen Meister Waspo 98 Hannover, fungieren; Delegationsleiter ist Dirk Hohenstein, der Bundestrainer Diagnostik. Noch-Bundestrainer Stamm, dessen Vertrag beim DSV in diesem Sommer ausläuft, steht dagegen selbst nicht am Beckenrand. Stamm hatte bereits vor der Olympiaqualifikation angekündigt, sich von seinem Amt zurückziehen, um künftig mehr Zeit für die Familie und seine Firma zu haben. Ein*e Nachfolger*in steht noch nicht fest.
Bereits vom 10. - 15. Juni treffen sich die Nationalspieler zum Lehrgang in Berlin. 19 Spieler wurden nominiert, darunter auch einige Talente, die im Zuge der Länderspielserie wertvolle Erfahrung sammeln sollen. Auf der anderen Seite fehlen diesmal einige Stammkräfte der Vergangenheit aus verschiedenen Gründen. Kapitän Julian Real (Waspo 98 Hannover) ist gerade zum zweiten Mal Vater geworden und gönnt sich ein Jahr Pause vom Nationalteam, auch Torhüter Moritz Schenkel will nach einer erfolgreichen Saison mit Waspo einmal durchschnaufen. Mateo Cuk und Marko Stamm (beide Wasserfreunde Spandau 04) sind nach ihren Schulterverletzungen noch nicht wieder fit. Lucas Gielen (zuletzt Wasserfreunde Spandau 04) und Hannes Schulz (OSC Potsdam) wollen sich zukünftig familiären und beruflichen Aufgaben widmen. Ben Reibel (ASC Duisburg) hat aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere im DSV-Team beendet. „Das ist ein herber Rückschlag für den oder die zukünftige*n Nationaltrainer*in. Ben gehörte zu unseren größten Talenten für die Zukunft und hat bei der WM 2019 in Gwangju erheblich zum achten Platz und zur Rückkehr in die Weltspitze beigetragen“, sagt Hagen Stamm.
Das DSV-Aufgebot für die Länderspiele:
Felix Benke, Maximilian Froreich, Kevin Götz, Jan Rotermund, Niclas Schipper, Fynn Schütze (alle Waspo 98 Hannover), Yannek Chiru, Maurice Jüngling, Marin Restovic, Aleks Sekulic, Denis Strelezkij (alle Wasserfreunde Spandau 04), Ferdinand Korbel, Lukas Küppers, Florian Thom, Lu Meo Ulrich, Reiko Zech (alle OSC Potsdam), Timo van der Bosch (SV Ludwigsburg 08).
Als Gastspieler beim Lehrgang sind nach ihren guten Leistungen in der Bundesliga und im Europapokal zudem Phillip Kubisch (Waspo 98 Hannover) und Tomi Tadin (OSC Potsdam) mit dabei. In den Länderspielen kommen beide allerdings nicht zum Einsatz.
