Website-Suche
Ihre Suchergebnisse:
Für Spandaus Frauen startet die neue Champions League in Rom
Mit neuem Namen und neuem Spielformat startet die Champions League der Frauen (vormals LEN Euro League) Mitte November in die neue Saison. Am Rande der U19-EM in Podgorica (MNE) wurden dafür am Freitag die Gruppen der ersten Runde ausgelost. Jeweils fünf Teams kämpfen dort um die je drei Tickets für die nächste Runde, analog zu den Europapokalwettbewerben im Wasserball der Männer scheiden aber auch die Teams auf den Plätzen vier und fünf künftig nicht mehr sofort aus, sondern setzen ihre Saison stattdessen im Euro Cup (ehemals LEN Trophy) fort. Gleiches gilt für die ausscheidenden Mannschaften der zweiten Champions-League-Runde. Auf diese Weise sind allen teilnehmenden Klubs noch mehr Spiele auf europäischem Niveau garantiert.
Einziger DSV-Vertreter sind wie im Vorjahr die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04. Die Deutschen Meisterinnen reisen vom 17. – 20. November nach Rom (ITA) und treffen dort in Gruppe D auf den gastgebenden SIS Roma (ITA), Mulhouse WP (FRA) sowie auf die beiden letztjährigen LEN-Trophy-Finalisten Dunaujvarosi Foiskola (HUN) und Ethnikos Piräus (GRE). Insgesamt haben in dieser Saison Vereine aus neun Ländern für Europas höchsten Klubwettbewerb gemeldet.
Erste Runde im DSV-Pokal der Männer wurde ausgelost
In dieser Saison machen sich insgesamt 32 Mannschaften auf die Jagd nach dem DSV-Pokal im Wasserball. Als Titelverteidiger gehen dabei erneut die Männer von Waspo 98 Hannover ins Rennen, die allerdings wie auch die anderen Teams der A-Gruppe der Bundesliga erst im Achtelfinale (21. Januar 2023) ins Geschehen eingreifen werden. In der ersten Runde am 15. Oktober sind die Vertreter der Landesgruppen sowie die beiden diesjährigen Bundesliga-Aufsteiger SVV Plauen und SV Cannstatt noch unter sich, dennoch kommt es dort bereits zu einigen interessanten Duellen, unter anderem zwischen Plauen und Absteiger Hamburger TB. Folgende Paarungen hat die Auslosung am Wochenende im Rahmen der Bundesligatagung in Hannover ergeben:
SV Blau-Weiß Bochum – SG Stadtwerke München
SV Zwickau 04 – SC Wasserfreunde Fulda 1923
SpVg Laatzen 1894 – SV Cannstatt
Rote Erde/Swim-Team TuS 1859 Hamm – HSG Warnemünde
WU Magdeburg – Aachener SV 06
SVV Plauen – Hamburger TB 1862
SC Wedding – SC Hellas 99 Hildesheim
SGW Essen – SC Neustadt/Weinstraße
Die Sieger treffen in der zweiten Runde (05. November) dann jeweils auf einen Klub aus der B-Gruppe der Bundesliga.
Maiko Zimmer zum Präsidenten des Saarländischen Schwimm-Bundes gewählt
Der Saarländische Schwimm-Bund (SSB) hat eine neue Führung. Auf dem außerordentlichen Verbandstag des SSB wurde am Wochenende der Jurist Maiko Zimmer aus Sankt Wendel mit einer absoluten Mehrheit der Stimmen als neuer Präsident gewählt. Er löst Dr. Raban Baumann an der Spitze des Verbandes ab, der sich nicht erneut zur Wahl stellte.
Zum Vizepräsidenten Leistungssport wurde in Abwesenheit Freiwasser-Spezialist Andreas Waschburger gewählt, vierfacher Medaillengewinner bei Europameisterschaften und Olympia-Achter 2012 in London (GBR). Auf der SSB-Website heißt es dazu, man sei stolz, dass ein saarländischer Spitzensportler sein Wissen rund um den Schwimmsport in die Verbandsarbeit mit einbringen und die Geschicke im Leistungssport zukünftig mit lenken wolle. Neu dabei sind außerdem Maximilian Zangerle als Fachwart für Breitensport sowie Andreas Diehl, der sich künftig um die Pressearbeit kümmern wird. Im Vorstand verbleiben Matthias Fritzke (Vizepräsident Verbandsentwicklung), Joachim Haubrich (Fachwart Schwimmen), Dietmar Klee (Fachwart Masters), Steffen Mann (Fachwart Wasserball) und Sven Schirmer (Schatzmeister), die ihre Amtszeit jeweils um eine weitere Periode verlängert haben.
Die neue Führung nutzte die Gelegenheit, um den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Evelina Werner, Ina Seifert und Jana Glas sowie insbesondere Dr. Raban Baumann und Dr. Sabrina Forster für ihre langjährige Arbeit für den Verband zu danken.
Neun Treffer von Lukas Küppers beim Sieg gegen die Niederlande
Deutschlands Wasserball-Männer haben auch beim zweiten Länderspiel gegen die Niederlande den Heimvorteil in Iserlohn genutzt und mit 13:7 gewonnen. Der Potsdamer Lukas Küppers schaffte dabei das seltene Kunststück, gleich neun Treffer zu erzielen. Die anderen Tore steuerten am Donnerstag Fynn Schütze (2), Ferdinand Korbel und Timo van der Bosch bei. Nach zuvor zwei Niederlagen in Den Haag hatte die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) die Gäste bereits am Dienstag knapp mit 8:7 bezwingen können.
„Lukas Küppers hatte einen besonderen Tag und ragte natürlich heraus. Dabei warf er nicht öfter auf das Tor als im Spiel zuvor, nur konnte er seine Erfolgsquote diesmal deutlich steigern“, freute sich Delegationsleiter Dirk Hohenstein. „Aber auch unser Torwart Felix Benke zeigte eine starke Leistung zum Abschluss einer Länderspielserie, bei der unsere junge Mannschaft eine Menge lernen konnte.“ Besser geht es inzwischen auch Yannek Chiru, der nach einer Augenverletzung am Dienstag eine Nacht im Krankenhaus hatte verbringen müssen.
White Sharks Hannover sind Deutscher Meister der U18
Die White Sharks Hannover haben ihren Vorjahrestitel erfolgreich verteidigt und sind erneut Deutscher Meister in der U18-Bundesliga im Wasserball. Die Niedersachsen gewannen am Wochenende beim Finalturnier in Neustadt an der Weinstraße mit 9:8 gegen Gastgeber SC Neustadt/Weinstraße sowie mit 11:9 den ASC Duisburg und konnten sich danach zum Abschluss sogar eine 8:12-Niederlage gegen den SSV Esslingen leisten. Zum ersten Mal gewann damit eine Mannschaft mit negativem Torverhältnis die Meisterschaft.
„Es war sehr eng, alle Spiele waren sehr spannend und auf durchgehend hohem Niveau“, sagt Rundenleiter Wolfgang Rühl. „Der SC Neustadt hat zum Abschluss noch einmal ein ganz tolles Turnier hingezaubert. Die Organisation ist von allen Vereinen sehr gelobt worden. Das war ein schöner Abschluss dieser besonderen Saison.“ Die Gastgeber belohnten sich dafür selbst mit der Silbermedaille, Bronze ging an den Nachwuchs des ASC Duisburg.
DSV wartet noch auf Informationen zur Masters-EM in Budapest
Die Lust auf Wettkämpfe bei den Masters-Sportler*innen ist groß. Nachdem die LEN kürzlich den Termin für die Masters Europameisterschaften in Budapest (HUN) auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat – die Veranstaltung in der ungarischen Hauptstadt ist demnach vom 22. Mai - 06. Juni 2021 geplant –, erreichen immer neue Anfragen die Wettkampfabteilung der Masters.
Allerdings hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) von der LEN bislang keine aktuelle Informationen zur tatsächlichen Durchführung und Organisation der Masters-EM erhalten. „Es tut mir sehr leid, aber uns liegen keine Nachrichten vor, ob und wie an eine EM in Budapest überhaupt zu denken ist. Wir bleiben am Ball und werden auf der Internetseite des DSV unter der Rubrik Masters alle Informationen zur Verfügung stellen, die wir bekommen werden“, sagt Ulrike Urbaniak, Vorsitzende der Masters-Wettkampfabteilung.
So sind bislang nur die Termine bekannt, welche die LEN für die jeweiligen Sportarten kommuniziert hat:
Freiwasser: 22./23. Mai
Wasserball: 24. - 29. Mai
Schwimmen: 26. - 31. Mai
Synchronschwimmen: 02. - 06. Juni
Wasserspringen: 02. - 06. Juni
Welche Inhalte erfahre ich bei der Lizenzausbildung?
Unter dem Dach des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. haben aktuell sechs Fachsparten Platz gefunden. Die vier olympischen Disziplinen (Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball und Wasserspringen) sowie die Fachsparten Freizeit- und Gesundheitssport und Masterssport. Sie fordern unterschiedliche motorische und trainingswissenschaftliche Voraussetzungen bei Sportler*innen und Trainer*innen. Deshalb gliedern sich bereits die Abschlüsse der Trainer*in C Lizenz in verschiedene Profile auf.
Die erste Unterscheidung ist die Zielstellung, möchte ich als Trainer*in eine eher breitensportliche oder eine eher leistungssportliche Orientierung verfolgen. Der Breitensport unterscheidet darüber hinaus nach Altersstufen. Es gibt eine Lizenz, die sich mit Kindern und Jugendlichen beschäftigt und eine die sich mit der Zielgruppe Erwachsene und Ältere beschäftigt. Der Leistungssport gliedert die Lizenzen ausschließlich in die vier Fachdisziplinen und versorgt in der ersten Lizenzstufe grundsätzlich alle Altersstufen.
Die Schnittmenge, also das Wissen, über das alle Trainer*innen verfügen sollen, erfahre ich als zukünftige*r Lizenzinhaber*in bereits in der Grundausbildung.
DSV-Wasserballer im torreichen Test gegen Frankreich
Es war zwar nur ein Testspiel, doch das Publikum in der gut gefüllten Inselparkhalle in Hamburg bekam am Sonntag beim Duell zwischen den Wasserballteams aus Deutschland und Frankreich so einiges geboten. 39 Tore fielen in der Partie insgesamt, am Ende setzten sich die Gäste mit 20:19 nach Fünfmeterwerfen gegen die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es 14:14 gestanden.
Wenige Tage nach dem Weltcupturnier in Istanbul (TUR), bei dem sich die Deutschen kurz vor Weihnachten eines der beiden Tickets für das Super Final gesichert hatten, wurde das DSV-Team in Hamburg von den Fans gefeiert. „Das war ein tolles Publikum hier“, freute sich Bundestrainer Milos Sekulic. Für den Vergleich mit dem Olympiateilnehmer hatte er eine sehr junge Mannschaft aufgeboten, zum Teil noch mit U20-Spielern, die langsam in den A-Kader hineinwachsen sollen. „Alle waren höchstmotiviert und haben heute ihre Einsatzzeit bekommen“, sagte Sekulic.
Nach dem ersten Viertel lag Deutschland 2:4 zurück. In der Folge kämpfte man sich aber wieder heran, lief jedoch fast während der gesamten Partie stets einem kleinen Rückstand hinterher. Drei Minuten vor dem Ende führten die Franzosen sogar wieder mit 14:11, doch ein starkes Comeback in der Schlussphase bescherte den Gastgebern noch den Ausgleich. „Das ganze Team hat heute eine gute Einstellung bewiesen“, so der Bundestrainer. Bester Torschütze auf deutscher Seite war Zoran Bozic mit vier Treffern.
Die Wassen-Schwestern wollen im Finale angreifen
Nach dem Vorkampf im Turm-Synchronspringen bei der WM in Fukuoka (JPN) richtete sich der Blick von Bundestrainer Christoph Bohm direkt wieder auf die Entscheidung. “Das Feld ist sehr eng zusammen. Im Finale wollen wir angreifen”, erklärte er. Mit 273,06 Punkten hatten sich Elena Wassen und Christina Wassen (beide Berliner TSC) in der Nacht auf Platz sieben einsortiert, im Finale am Sonntagvormittag (11:00 Uhr MESZ) wollen beide aber noch deutlich weiter nach vorne springen und an ihr Ergebnis aus dem Vorjahr anknüpfen. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Budapest (HUN) waren sie damals als bestes europäisches Team auf Platz fünf gelandet, Ähnliches sollte für die Europameisterinnen auch diesmal wieder möglich sein.
Im Vorkampf deuteten sie in den ersten beiden Sprüngen jedenfalls schon einmal ihr Potenzial an. In beiden Runden lagen sie jeweils auf Rang zwei, besser waren dort nur die Chinesinnen Quan Hongchan und Chen Yuxi, die schon im Vorkampf teilweise Wertungen mit perfekten 10,0 erhielten. Die Titelverteidigerinnen waren in der Nacht wie erwartet mit insgesamt 365,40 Zählern am stärksten. “Die Pflichtsprünge waren top”, lobte der Bundestrainer. Die drei Kürsprünge waren danach zwar allesamt solide, aber keineswegs perfekt, gerade in den Eintauchphasen. “In der Kür haben sie noch riesige Reserven, da haben sie im Vorkampf eigentlich keinen ihrer Kürsprünge richtig gebracht”, meinte Bohm.
Erste Stellungnahme zur ARD-Dokumentation vom 18. August
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) ist zutiefst bestürzt über die Schilderung der schrecklichen Erlebnisse der Opfer sexualisierter und sexueller Gewalt in der heute veröffentlichten ARD-Reportage „Missbraucht - Sexualisierte Gewalt im deutschen Schwimmsport“. Der DSV verurteilt jegliche Form von Missbrauch und Gewalt, gleich, ob körperlicher, seelischer oder sexueller Art. Ein Schwimmverein muss insbesondere für Kinder und Jugendliche ein sicherer Ort sein und der DSV muss alles in seiner Macht Stehende tun, um dies zu gewährleisten. Im Namen des gesamten Verbands möchten wir uns bei den Opfern dafür entschuldigen, dass sie solch traumatische Erlebnisse erleiden mussten. Der DSV-Vorstand sieht sich dazu verpflichtet, die in der Reportage aufgeführten Vorwürfe aus der Vergangenheit vollumfänglich aufzuarbeiten.
Dem amtierenden Bundestrainer Wasserspringen Lutz Buschkow wird in der Dokumentation vorgeworfen, er habe zum damaligen Zeitpunkt Kenntnis über die Vorwürfe Jan Hempels gegenüber seinem damaligen Trainer Werner Langer gehabt. Der DSV-Vorstand prüft diesen Vorwurf aktuell intensiv. Zum jetzigen Zeitpunkt ergab die bereits durchgeführte Akteneinsicht keinerlei derartige Anhaltspunkte; auch der damalige DSV-Präsident Rüdiger Tretow versicherte, dass weder er noch das Präsidium Kenntnis über derartige Vorwürfe hatten.
Der DSV-Vorstand hat am 11. August durch eine Medienanfrage erstmals von den Vorwürfen Hempels gegenüber seinem damaligen Trainer Kenntnis erlangt. Am 18. August erfuhr der DSV-Vorstand dann durch die Reportage erstmals, dass Herrn Buschkow vorgeworfen wird, dies angeblich gewusst und nicht entsprechend gehandelt zu haben. Der Prozess der Aufklärung ist noch nicht abgeschlossen. Dennoch hat sich der DSV-Vorstand aufgrund seiner hohen moralischen Ansprüche dazu entschieden, Herrn Buschkow bis zur finalen Klärung des Sachverhaltes mit sofortiger Wirkung von seiner Tätigkeit als Bundestrainer Wasserspringen im DSV freizustellen.
DSV-Vorstand
