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Deutsche Meisterschaften finden im Juni 2023 in Regensburg statt
Die Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen 2023 finden vom 22. Juni bis 24. Juni 2023 im Guggenberger See vor den Toren von Regenburg statt. „Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder einmal im Süden der Republik zu Gast sein dürfen“, sagte Angela Delissen als zuständige Referentin in der Abteilung Wettkampfsport des Deutschen Schwimm-Verbandes. e.V. (DSV). Die Ausschreibung wurde sogleich veröffentlicht, der Meldeschluss ist laut dieser am 14. Juni 2023.
>> Zur Ausschreibung der Freiwasser-DM in Regensburg
Für den neuen Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde werden die Titelkämpfe in dem ehemaligen Baggersee quasi zum Heimspiel, der 56-Jährige hatte vier Jahre in Regensburg als Vereinstrainer gearbeitet. „Der Guggi ist mit seinem klaren Wasser und guten Infrastrukturen eine sehr gute Wahl. Wir haben dort während der Pandemie sehr oft trainiert, alle Aktiven können sich auf tolle Bedingungen freuen.“ Und nicht nur Bünde, sondern auch die Zuschauer*innen dürfen spannende Wettkämpfe erwarten: Für den Freiwassernachwuchs geht es bei der DM sogar um die begehrten Startplätze für die Junior*innen-Europameisterschaften Piombino (ITA/15.-17. September).
Kaderbildungsrichtlinien für 2023 veröffentlicht
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat für das Freiwasserschwimmen seine Kaderbildungsrichtlinien für das Jahr 2023 veröffentlicht. Als zentrales Instrument im Leistungssport soll die Kaderförderung auch in der zuletzt erfolgreichsten DSV-Sparte für die gezielte Unterstützung der Aktiven über Lehrgangs-, Diagnostik- und Trainingslagermaßnahmen sowie für ausgewählte Wettkämpfe das Erreichen der gemeinsam vereinbarten Ziele gewährleisten.
>> Zu den Kaderbildungsrichtlinien im Freiwasserschwimmen
Aktuell werden im DSV über 530 Athlet*innen als Bundes- und Landeskader unterstützt. Die Berufung in den neuen Olympia-, Perspektiv-, Erga?nzungs-, oder Nachwuchskader ab 01. November 2022 erfolgt auf Grundlage dieser neuen Kriterien. Wie in den Vorjahren sind gute Platzierungen bei den internationalen Saisonhöhepunkten ein maßgebliches Kriterium. Die Teilnehmer*innen an den Weltmeisterschaften der Junior*innen auf den Seychellen (16. – 18. September) können sich dort also noch für den Perspektivkader empfehlen.
„Es gab in dieser erfolgreichen Zeit erwartungsgemäß nur wenige Änderungen gegenüber vorherigen Jahren, insofern war für alle Beteiligten wenig Raum für Überraschungen gegeben, was die Anforderungen oder auch die künftige Anzahl an Kadern betrifft“, erklärte Constantin Depmeyer, seit Juni 2022 der Bundestrainer Freiwasserschwimmen.
Ausschreibung für die DKM in Wuppertal veröffentlicht
Die Schwimmoper in Wuppertal ist mit ihren steilen Tribünen eine der beeindruckendsten Wassersportarenen Deutschlands, in diesem Jahr finden hier erneut die Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften (17. – 20. November 2022) statt. Und es wird wieder einiges los sein dort im Herbst. Denn gemäß der jetzt veröffentlichten Ausschreibung wird es neben den A-Finals auf allen Einzelstrecken (außer 800m und 1500m Freistil) nun erstmals jeweils noch einen Endlauf für den Nachwuchs aus dem Bereich der Junior*innen-Europameisterschaften (JEM) und des European Youth Olympic Festival (EYOF) geben.
>> Zur Ausschreibung der DKM 2022
Zugelassen für die DKM werden daher die 40 besten Einzelleistungen plus jeweils zehn Aktive aus den JEM-Jahrgängen 2006/2007 (weiblich) bzw. 2005/2006 (männlich) und zehn Meldungen aus den EYOF-Jahrgängen 2008/2009 (weiblich) bzw. 2007/2008 (männlich). Meldeschluss für die DKM ist der 08. November 2022. „Den jungen Talenten können wir so auch schon im ersten Makrozyklus der Saison einen großen Wettkampf mit Vor- und Endlauf anbieten, nicht erst bei der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften. So können sie sich besser auf die Anforderungen bei den internationalen Höhepunkten im Sommer vorbereiten“, begründete Nachwuchs-Bundestrainer Hannes Vitense. Die Nachwuchsathlet*innen können sich bei entsprechender Vorlaufplatzierung natürlich aber auch das A-Finale qualifizieren.
Deutsche Mixed-Staffel gewinnt das zweite EYOF-Gold
Auch am Donnerstag konnte Team Deutschland beim European Youth Olympic Festival in Banskà Bystrica (SVK) eine Goldmedaille bejubeln. Die Talente aus dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) triumphierten in der Mixedstaffel über 4x100m Lagen, Vincent Passek (Berliner TSC), Subäjr Biltaev (SV Cannstatt), Fee Lukosch (SG Essen) und Klara Sophie Beierling (SG Berliner Wasserratten) ließen in 4:00,45 knapp Rumänien (4:00,72) und Großbritannien (4:00,88) hinter sich.
„Die Staffeln sind das Herz unserer Mannschaft, daher macht solch ein Erfolg natürlich besonders viel Spaß“, freute sich Nachwuchs-Bundestrainer Hannes Vitense. „Und deswegen gilt der Dank auch all jenen, die im Vorlauf dazu beigetragen haben.“ Neben Passek waren am Vormittag noch Yara Fay Riefstahl (SC Chemnitz), Zara Selimovic(SG Dortmund) und Emilian Hollank (TSV Riedlingen) zur Bestzeit geschwommen, während die anderen Aktiven Kraft sparen konnten.
Zuvor hatte Julia Ackermann die Finals des Tages bereits mit einem weiteren Edelmetall gestartet. Die 400m-Siegerin kraulte über die 200m Freistil in 2:03,69 Minuten zur Bronzemedaille, nur Lucijana Luksic (CRO/2:01,95) und Silvia Statkivicius (LIT/2:03,65) waren schneller als die Chemnitzerin.
Noch zweimal Silber zum JEM-Abschluss in Portugal
Bei den Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasserschwimmen in Setúbal (POR) konnte sich das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) zum Abschluss am Pfingstsonntag über zwei weitere Silbermedaillen freuen und schließt diese Titelkämpfe mit insgesamt fünf Medaillen ab.
In der Staffel über 4x1,25km führte 5km-Goldmedaillengewinnerin Julia Ackermann (SC Chemnitz) das deutsche U16-Quartett mit Hannah Gätjen (SG Storman Barsbüttel), Finn Constantin Kleinhenz und Arne Schubert (beide SC Magdeburg) auf Rang zwei hinter der Türkei, der Rückstand betrug am Ende 20 Sekunden. Bronze ging an Italien.
Die U19-Mannschaft mit Leonie Märtens, Lara Seifert, Linus Schwedler (alle SC Magdeburg) und Moritz Bockes (SG Stadtwerke München) musste nur die überlegenen Ungar*innen ziehen lassen, den dritten Rang belegte hier ein weiteres Mal Italien, das letztlich auch die Nationenwertung gewann. „Beide Staffeln haben hervorragende Leistungen abgeliefert, auch wenn bei den Jüngeren wieder mehr Wind und Wellen aufkamen“, lobte Bundestrainer Constantin Depmeyer. „Mit fünf Medaillen belegen wir am Ende Rang zwei der Nationenwertung, darauf können die Aktiven und ihre Trainer*innen wirklich stolz sein.“
DJM 2022 mit fast 1300 Aktiven startet: Hier geht es zum Livestream
Diese Zahlen sind einfach beeindruckend: 1293 Aktive (davon 605 Mädchen) aus 265 Vereinen haben für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (24. – 28. Mai) gemeldet. Insgesamt stehen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) 68 Wettkämpfe mit 453 Läufen auf dem Programm, es starten diesmal die Jahrgänge 2005 bis 2009 weiblich beziehungsweise 2004 bis 2009 männlich. Publikum ist an der Landsberger Allee zwar wieder erlaubt, für alle Daheimgebliebenen gibt es aber natürlich auch einen Livestream.
>> Zum Livestream von der DJM 2022 in Berlin
Mit Lisa-Marie Finger (SG Neukölln Berlin) und Leo Leverkus (SGR Karlsruhe) sind zwei jener Athlet*innen am Start, die Vorjahr bei der DJM fünf Goldmedaillen gewonnen hatten. In der Hauptstadt werden auch viele der 19 Aktiven schwimmen, die sich bereits für die Europameisterschaften der Junior*innen in Otopeni (ROM/05. – 10. Juli) qualifiziert haben. Für alle anderen aus den älteren Jahrgängen besteht in Berlin aber noch die Chance, sich ein Ticket für den internationalen Saisonhöhepunkt zu erkämpfen. „Wir erhoffen uns bei der DJM durchaus noch weitere Einzelnormerfüllungen, damit wir beim abschließenden Vorbereitungslehrgang in Heidelberg mit noch größerer Mannschaftsstärke arbeiten können“, sagte Bundestrainer Carsten Gooßes.
>> Startlisten, Zeitplan und Ergebnisse der DJM 2022 in Berlin
Mit diesen Zeiten empfiehlt man sich für eine DSV-Förderung
Die heiße Phase der Saison beginnt, neben der Qualifikation für die internationalen Saisonhöhepunkte dieses Sommers geht es um die Plätze in der Kaderförderung als dem zentralen Instrument für die Leistungsentwicklung. Die Kaderzugehörigkeit sichert neben der Einbettung ins Gesamtkonzept eine geplante und gezielte Unterstützung der Athlet*innen über Lehrgangs-, Diagnostik- und Trainingslagermaßen sowie ausgewählte Wettkämpfe zum Erreichen der vereinbarten leistungssportlichen Ziele.
Neben der sportfachlichen Begründung bedarf es für die Aufnahme in den DSV-Bundeskader auch eines Nachweises über die geschwommenen Zeiten, die in den Kaderrichtwerten festgelegt sind. Diese Werte wurden nun veröffentlicht und können bis 30. September erfüllt werden. „Die Aktiven sollen in dieser wichtigen Saisonphase natürlich genau wissen, was wir von ihnen erwarten und an welchen Leistungen sie sich in ihrer Entwicklung orientieren sollen“; erklärte Leistungssportdirektor Christian Hansmann.
>> Die neuen DSV-Kaderrichtwerte für 2022/23
Die Kaderrichtwerte gelten vorbehaltlich der Annahme der Kaderbildungsrichtlinien durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Durch die Unterbietung der Kaderrichtwerte entsteht kein verbindlicher Anspruch auf Berufung in den Bundeskader des DSV. Die endgültige Entscheidung über eine Berufung erfolgt durch den zuständigen Bundestrainer im Einvernehmen mit dem Direktor Leistungssport.
Medaillen fünf und sechs zum JEM-Abschluss in Paris
Die Jugend-Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen in Paris sind für die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verandes e.V. (DSV) mit zwei weiteren Podest-Platzierungen zu Ende gegangen.
In der Mixed-Staffel der U19 kraulten Marlene Blanke, Leonie Märtens (beide SC Magdeburg), Oliver Klemet (SG Frankfurt) und Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover) in 57:34,00 Minuten zu Silber hinter Ungarn (57:03,63). Und in der Mixed-Staffel der U16 sicherten Hannah Gaetjen (SG Stormarn Barsbüttel), Jonas Kusche (SC Chemnitz), Julia Barth(TB 1888 Erlangen) und Linus Schwedler (SC Magdeburg) in 59:39,08 Minuten Bronze hinter Italien (59:31,04) und Frankreich (59:38,04).
„Sechs Medaillen bei acht Entscheidungen sprechen für eine große mannschaftliche Stärke. Unsere jungen Leute haben an diesem Wochenende viel richtig gemacht und sich damit für die gute Arbeit in der Vorbereitung belohnt. Gerade in diesem schwierigen Coronajahr kann man den Heimtrainer*innen da nur ein großes Kompliment machen“, sagte Constantin Depmeyer nach seinem letzten Einsatz als Bundestrainer Nachwuchs.
Oliver Klemet gewinnt JEM-Silber über 10km
Bei den Jugend-Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen in Paris durfte sich die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) auch am zweiten Tag über eine Medaille freuen. Im Rennen über 10km der Jahrgänge 2002/03 kraulte der Deutsche Meister Oliver Klemet (SG Frankfurt) in 1:51:09,17 Stunden zur Silbermedaille hinter dem Ungarn David Bethlehem (1:51:05,48). Til Schmidt (SG Ruhr) und Timo Hennig (SV Würzburg) belegten die Plätze 11 und 16.
„Oliver Klemet musste sich einem starken Gegner beugen, der sich nach viel Führungsarbeit auch noch absetzen konnte“, analysiert der Bundestrainer Nachwuchs, Constantin Depmeyer. „Trotzdem bin ich mir sicher, dass sich Oliver weiter gut entwickelt und dieses Duell nicht immer so ausgehen wird in Zukunft.“
Bei den Mädchen landeten Evelin Edel (TV Jahn Hiesfeld) und Miriam Fraß (Swim-Team Elsmhorn) auf den Plätzen acht und neun. Es siegte die Portugiesin Mafalda Rosa. „Zwei Top10-Platzierungen sind ein guter Abschluss der Einzelrennen“, freute sich Depmeyer.
Tobias Schulrath gewinnt erste JEM-Medaille für den DSV in Rom
Am zweiten Tag der Jugend-Europameisterschaften in Rom konnte sich das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) über die erste Medaille freuen. Tobias Schulrath gewann in 23,72 Sekunden die Silbermedaille über 50m Schmetterling hinter dem Bulgaren Josif Miladinov (23,58). Der 18-Jährige von der SGS Hamburg steigerte seine Bestezeit zum Saisonhöhepunkt damit um rund sieben Zehntel.
„Das ist eine tolle Entwicklung, auf die Tobias gemeinsam mit seinem Heimtrainer Enrico Wessoly sehr stolz sein kann“, lobte Carsten Gooßes, der Bundestrainer Nachwuchs. „Und der Anfang ist damit gemacht. Dieser Erfolg wird der Mannschaft sicher zusätzlichen Schwung geben für die kommenden Tage.“
Über 800m Freistil belegte die Deutsche Meisterin Leonie Märtens in 8:42,89 Minuten am Mittwoch Rang sechs, die siegreiche Türkin Merve Tuncel (16) stellte in 8:21,91 Minuten einen Europarekord für Juniorinnen auf. Überhaupt ist das Niveau im Freibad des Foto Italico sehr hoch: Am Auftakttag war der 16-jährige Rumäne David Popovici in 47,56 Sekunden sogar Junioren-Weltrekord über 100m Freistil geschwommen.
