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Trauer um Masters-Wasserballer Wolfgang Richter
Die Masters des SV Poseidon Hamburg trauern um ihren langjährigen Mitspieler und Freund Wolfgang Richter aus Rostock. Er verstarb am 12. Februar im Alter von 82 Jahren nach einer schweren Krebserkrankung.
In den 15 Jahren, in denen Wolfgang Richter die Masters-Mannschaft des SV Poseidon mitprägte, errang er zwei Europa- und sechs Deutsche Meistertitel sowie fünf Vizeweltmeistertitel. „Mit Wolfgang verlieren wir einen engagierten Masters-Wasserballer, der immer mit viel Freude und Einsatz bei unserem Hobby Wasserball dabei war“, heißt es von Hamburger Seite. Man werde Wolfgang Richter ein ehrendes Andenken bewahren. Die Anteilnahme gilt seiner Lebensgefährtin Christa und der Familie.
Termin für die Masters-EM 2022 in Rom offiziell bestätigt
Schon länger wurde über den genauen Termin diskutiert, nun steht fest: Die Europameisterschaften der Masters 2022 werden vom 25. August - 04. September 2022 in Rom stattfinden. Ulrike Urbanbiak, Vorsitzende der Wettkampfabteilung Masters und Vertreterin der DSV-Masters bei der LEN hat jetzt den Termin offiziell bestätigt. Aktuell läuft der LEN-Masters-Kongress in Rom, bei dem die Delegierten auch die Wettkampfstätten der EM besichtigen werden. In Rom werden 2022 ebenfalls die Europameisterschaften im Schwimmen, Wasserball, Synchronschwimmen und Wasserspringen stattfinden, die vom 11. - 21. August vor der Masters EM durchgeführt werden.
Erste Informationen rund um die EM findet man hier.
DSV-Männer besiegen die Niederlande in Iserlohn
Deutschlands Wasserball-Männer haben bei ihrer Länderspielserie den ersten Sieg gegen die Niederlande gefeiert. Nach zuvor zwei Niederlagen in Den Haag gelang beim Heimspiel in Iserlohn am Dienstagabend ein 8:7-Erfolg.
Den Siegtreffer erzielte Lukas Küppers rund 45 Sekunden vor Schluss, mit vier Toren war er zugleich der erfolgreichste Schütze im Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV). Die weiteren Treffer steuerten Reiko Zech (2), Denis Strelezkij und Aleks Sekulic bei.
Vor dem letzten Drittel hatte Deutschland noch mit 3:5 zurück gelegen, doch dann konnte das Spiel noch gedreht werden. „Wir haben hier diesmal vor allem kämpferisch sehr stark dagegengehalten und deswegen am Ende auch verdient gewonnen. Das Publikum im Rücken zu haben, hat dabei gutgetan“, erklärte Delegationsleiter Dirk Hohenstein. Bereits am Donnerstag kommt es in Iserlohn zu einem weiteren Duell.
Stellenausschreibung Assistenten*in Leistungssport (m/w/d)
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) als Spitzenverband des organisierten Schwimmsports in Deutschland gehört mit seinen 18 Landesverbänden, rd. 2.200 Vereinen und 560.000 Mitgliedern sowie fünf olympischen Sportarten (Beckenschwimmen, Freiwasserschwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wasserspringen) zu den größten Sportverbänden in Deutschland. Der DSV engagiert sich für den Leistungs-, Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder im In- und Ausland. Der Sitz der Geschäftsstelle ist Kassel.
Zum 15. Juli 2021 ist die Stelle einer*eines
Assistenten*in Leistungssport (m/w/d)
in der Geschäftsstelle in Kassel zu besetzen.
Weitere Informationen sind der Stellenausschreibung zu entnehmen.
DSV will den Schwimmbereich wieder mit Chefbundestrainer*in stärken
Mit Jahresbeginn hat Christian Hansmann seinen Posten als Leistungssportdirektor im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) angetreten. Im Zuge dessen sollen nun an mehreren Stellen personelle und strukturelle Weiterentwicklungen im Schwimmbereich des Verbandes folgen. So wurde nun unter anderem die Position der Chefbundestrainerin bzw. des Chefbundestrainers Schwimmen ausgeschrieben.
„Wir sind auf der Suche nach internationaler Expertise im Schwimmsport auf der Position eines Chefbundestrainers mit Fokus auf den Sprint und Mittelstreckenbereich, um die Strukturentwicklung im Verband weiter voranzutreiben“, sagte der neue Direktor Leistungssport, Christian Hansmann. In der Vergangenheit konnten bereits renommierte Experten wie Jacco Verhaeren dafür gewonnen werden.
„Unsere Bundestrainer Bernd Berkhahn als Team-Chef und Hannes Vitense als Team-Coach haben in den letzten Jahren mit viel Einsatz sehr erfolgreiche Arbeit geleistet. Im neuen Olympiazyklus wollen wir nun den DSV im Hinblick auf 2024 und 2028 strukturell weiterentwickeln“, blickt Hansmann voraus.
Bernd Berkhahn soll im administrativen Bereich entlastet werden und seine besondere Expertise als Bundestrainer „lange Strecke“ zum Einsatz bringen. Er übernimmt dabei die Führung des Bundesstützpunktes Magdeburg und in seiner Funktion als Bundestrainer „lange Strecke“ auch die strategische Entwicklung der aktuell erfolgreichen Disziplin im DSV und wird somit auch zukünftig die absoluten Topleute um die Olympiastars Sarah und Florian Wellbrock betreuen. Am Bundesstützpunkt Magdeburg steht ihm mit der Spanierin Catalina Arasa Postles dabei auch eine neue Bundesstützpunkttrainerin zur Seite.
In dem neugeschaffenen Nachwuchsteam übernimmt Hannes Vitense zusammen mit dem Bundestrainer Junioren Carsten Gooßes fortan die Verantwortung für die Nachwuchsentwicklung im DSV. „Hannes hat damit eine der wichtigsten Aufgaben überhaupt übertragen bekommen. Es wird ja immer betont, wie wichtig es ist, sich jetzt nicht nur auf Paris 2024 zu fokussieren, sondern auch schon an Los Angeles 2028 oder Brisbane 2032 zu denken. An dieser Stelle sehen wir viel Entwicklungspotenzial für den DSV, welches wir mit den entsprechenden Experten künftig auch noch viel nachhaltiger nutzen wollen“, erläutert Hansmann. So soll zukünftig die ehemalige Vizeweltmeisterin Franziska Hentke auf einer neuen Planstelle der Bundeswehr als Bundestrainerin im Nachwuchsbereich das Team tatkräftig verstärken.
Mit den Nachwuchs- und Landestrainer*innen sollen neue Förderkonzepte entwickelt werden, um Impulse für eine erfolgreiche Nachwuchs- und Junior*innenentwicklung zu geben. „Ich freue mich auf diese Aufgabe, bei der wir gemeinsam eine neue Perspektive für unsere jungen Aktiven und eine erfolgreiche Zukunft für unseren Verband erarbeiten können“, sagte Vitense. Dabei sollen die Erfahrungen aus dem Elitebereich einfließen, um eine neue Generation erfolgreicher Athlet*innen im DSV gemeinsam mit den Bundestrainer*innen, den Bundesstützpunkttrainer*innen, den Landes- und Vereinstrainer*innen aufzubauen.
| Teilnehmer | Olympische Spiele | Disziplin | Zeit | Rekord |
|---|---|---|---|---|
| Märtens, Lukas | 2024 in Paris | 400 m Freistil | 3:41.78 | |
| Wellbrock, Florian | 2021 in Tokio | 10 km Freiwasser | 1:48:33.70 | |
| Steffen, Britta | 2008 in Peking | 50 m Freistil | 0:24.06 | |
| Steffen, Britta | 2008 in Peking | 100 m Freistil | 0:53.12 | |
| Hase, Dagmar | 1992 in Barcelona | 400 m Freistil | 4:07.18 | |
| Daßler, Uwe | 1988 in Seoul | 400 m Freistil | 3:46.95 | WR |
| Groß, Michael | 1988 in Seoul | 200 m Schmetterling | 1:56.94 | OR |
| Otto, Kristin | 1988 in Seoul | 50 m Freistil | 0:25.49 | OR |
| Otto, Kristin | 1988 in Seoul | 100 m Freistil | 0:54.93 | |
| Friedrich, Heike | 1988 in Seoul | 200 m Freistil | 1:57.65 | OR |
| Hörner, Silke | 1988 in Seoul | 200 m Brust | 2:26.71 | |
| Otto, Kristin | 1988 in Seoul | 100 m Schmetterling | 0:59.00 | OR |
| Nord, Kathleen | 1988 in Seoul | 200 m Schmetterling | 2:09.51 | |
| Otto, Kristin | 1988 in Seoul | 100 m Rücken | 1:00.89 | |
| Hunger, Daniela | 1988 in Seoul | 200 m Lagen | 2:12.59 | OR |
| Otto, Kristin | 1988 in Seoul | 4×100 m Freistil | 3:43.39 | OR |
| Meißner, Kathrin | 1988 in Seoul | 4×100 m Freistil | 3:43.39 | OR |
| Hunger, Daniela | 1988 in Seoul | 4×100 m Freistil | 3:43.39 | OR |
| Stellmach, Manuela | 1988 in Seoul | 4×100 m Freistil | 3:43.39 | OR |
| Otto, Kristin | 1988 in Seoul | 4×100 m Lagen | 4:03.74 | OR |
| Hörner, Silke | 1988 in Seoul | 4×100 m Lagen | 4:03.74 | OR |
| Weigang, Birte | 1988 in Seoul | 4×100 m Lagen | 4:03.74 | OR |
| Meißner, Kathrin | 1988 in Seoul | 4×100 m Lagen | 4:03.74 | OR |
| Groß, Michael | 1984 in Los Angeles | 200 m Freistil | 1:47.44 | WR |
| Groß, Michael | 1984 in Los Angeles | 100 m Schmetterling | 0:53.08 | WR |
| Woithe, Jörg | 1980 in Moskau | 100 m Freistil | 0:50.40 | |
| Krause, Barbara | 1980 in Moskau | 100 m Freistil | 0:54.79 | WR |
| Krause, Barbara | 1980 in Moskau | 200 m Freistil | 1:58.33 | OR |
| Diers, Inge | 1980 in Moskau | 400 m Freistil | 4:08.76 | OR |
| Geweniger, Ute | 1980 in Moskau | 100 m Brust | 1:10.22 | |
| Metschuk, Caren | 1980 in Moskau | 100 m Schmetterling | 1:00.42 | |
| Geißler, Ines | 1980 in Moskau | 200 m Schmetterling | 2:10.44 | OR |
| Reinisch, Rica | 1980 in Moskau | 100 m Rücken | 1:00.86 | WR |
| Reinisch, Rica | 1980 in Moskau | 200 m Rücken | 2:11.77 | WR |
| Schneider, Petra | 1980 in Moskau | 400 m Lagen | 4:36.29 | |
| Krause, Barbara | 1980 in Moskau | 4×100 m Freistil | 3:42.71 | WR |
| Metschuk, Caren | 1980 in Moskau | 4×100 m Freistil | 3:42.71 | WR |
| Diers, Ines | 1980 in Moskau | 4×100 m Freistil | 3:42.71 | WR |
| Hülsenbeck, Sarina | 1980 in Moskau | 4×100 m Freistil | 3:42.71 | WR |
| Reinisch, Rica | 1980 in Moskau | 4×100 m Lagen | 4:06.67 | WR |
| Geweniger, Ute | 1980 in Moskau | 4×100 m Lagen | 4:06.67 | WR |
| Pinske-Pollack | 1980 in Moskau | 4×100 m Lagen | 4:06.67 | WR |
| Metschuk, Caren | 1980 in Moskau | 4×100 m Lagen | 4:06.67 | WR |
| Hoffmann, Falk | 1980 in Moskau | Turmspringen 10 m | / | |
| Jäschke, Martina | 1980 in Moskau | Turmspringen 10 m | / | |
| Ender, Kornelia | 1976 in Montreal | 100 m Freistil | 0:55.65 | WR |
| Ender, Kornelia | 1976 in Montreal | 200 m Freistil | 1:59.26 | WR |
| Thümer, Petra | 1976 in Montreal | 400 m Freistil | 4:09.89 | WR |
| Thümer, Petra | 1976 in Montreal | 800 m Freistil | 8:37.14 | WR |
| Anke, Hannelore | 1976 in Montreal | 100 m Brust | 1:11.16 | |
| Ender, Kornelia | 1976 in Montreal | 100 m Schmetterling | 1:00.13 | EWR |
| Ender, Kornelia | 1976 in Montreal | 200 m Schmetterling | 2:11.41 | OR |
| Richter, Ulrike | 1976 in Montreal | 100 m Rücken | 1:01.83 | OR |
| Richter, Ulrike | 1976 in Montreal | 200 m Rücken | 2:13.43 | OR |
| Tauber, Ulrike | 1976 in Montreal | 400 m Lagen | 4:42.77 | WR |
| Richter, Ulrike | 1976 in Montreal | 4×100 m Lagen | 4:07.95 | WR |
| Anke, Hannelore | 1976 in Montreal | 4×100 m Lagen | 4:07.95 | WR |
| Pollack, Andrea | 1976 in Montreal | 4×100 m Lagen | 4:07.95 | WR |
| Ender, Kornelia | 1976 in Montreal | 4×100 m Lagen | 4:07.95 | WR |
| Matthes, Roland | 1972 in München | 100 m Rücken | 0:56.58 | OR |
| Matthes, Roland | 1972 in München | 200 m Rücken | 2:02.82 | EWR |
| Matthes, Roland | 1968 in Mexico City | 100 m Rücken | 0:58.70 | OR |
| Matthes, Roland | 1968 in Mexico City | 200 m Rücken | 2:09.60 | OR |
| Matthes, Roland | 1968 in Mexico City | 200 m Rücken | 2:09.60 | OR |
| Engel-Krämer, Ingrid | 1964 in Tokio | Kunstspringen 3 m | / | |
| Krämer, Ingrid | 1960 in Rom | Kunstspringen 3 m | / | |
| Krämer, Ingrid | 1960 in Rom | Turmspringen 10 m | / | |
| Happe, Ursula | 1956 in Melbourne | 200 m Brust | 2:53.10 | OR |
| Schrader, Hilde | 1928 in Amsterdam | 200 m Brust | 3:12.60 | |
| Amann, Max | 1928 in Amsterdam | Wasserball | / | |
| Bähre, Karl | 1928 in Amsterdam | Wasserball | / | |
| Benecke, Emil | 1928 in Amsterdam | Wasserball | / | |
| Blank, Johann | 1928 in Amsterdam | Wasserball | / | |
| Cordes, Otto | 1928 in Amsterdam | Wasserball | / | |
| Gunst, Fritz | 1928 in Amsterdam | Wasserball | / | |
| Rademacher, Erich | 1928 in Amsterdam | Wasserball | / | |
| Rademacher, Joachim | 1928 in Amsterdam | Wasserball | / | |
| Bathe, Walter | 1912 in Stockholm | 200 m Brust | 3:01.80 | OR |
| Bathe, Walter | 1912 in Stockholm | 400 m Brust | 6:29.60 | |
| Günther, Paul | 1912 in Stockholm | Kunstspringen | / | |
| Bieberstein, Arno | 1908 in London | 100 m Rücken | 1:24.60 | WR |
| Zürner, Albert | 1908 in London | Kunstspringen | / | |
| Walz, Georg | 1906 in Athen | Turmspringen | / | |
| Rausch, Emil | 1904 in St. Louis | 800 y Freistil | 13:11.40 | |
| Rausch, Emil | 1904 in St. Louis | 1500 m Freistil (Meile) | 27:18.20 | |
| Zacharias, Georg | 1904 in St. Louis | 440 y Brust | 7:23.60 | |
| Brack, Walther | 1904 in St. Louis | 100 m Rücken | 1:16.80 | |
| Hoppenberg, Ernst | 1900 in Paris | 200 m Rücken | 2:47.00 | |
| Hoppenberg, Ernst | 1900 in Paris | Mannschaftspkt.wettbew. | / | |
| Hainle, Max | 1900 in Paris | Mannschaftspkt.wettbew. | / | |
| Schöne, Max | 1900 in Paris | Mannschaftspkt.wettbew. | / | |
| Frey, Julius | 1900 in Paris | Mannschaftspkt.wettbew. | / | |
| von Petersdorff, Herbert | 1900 in Paris | Mannschaftspkt.wettbew. | / |
Uerdingens Wasserballer*innen räumen bei der Masters-DM ab
Für die Wasserballabteilung des SV Poseidon Hamburg war es ein aufregendes Wochenende. Nicht nur für die Männermannschaft, die beim Aufstiegsturnier in Nürnberg die Rückkehr in die 2. Wasserball-Bundesliga perfekt machte. Zur gleichen Zeit organisierte der Verein nämlich auch noch sehr erfolgreich die 29. Deutschen Meisterschaften der Masters auf der vereinseigenen Anlage am Olloweg.
Das dortige Freibad ist normalerweise nicht beheizt. Doch bei 36 Grad im Schatten wärmte sich auch das Wasser während der Spiele auf rund 28 Grad auf. „Der Ausrichter hat bei diesen Bedingungen nicht nur bei der Verpflegung der Spieler*innen und Besucher*innen Unglaubliches geleistet“, würdigte Ulrike Urbaniak als Vorsitzende der Abteilung Wettkampfsport Masters im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) den unermüdlichen Einsatz des örtlichen Organisationsteams.
In insgesamt zwölf Altersklassen wurden die Deutschen Meister*innen ermittelt, die ältesten Teilnehmer waren weit über 80 Jahre alt und immer noch mit Leidenschaft bei der Sache. Am erfolgreichsten waren in diesem Jahr die Uerdingen-Masters Waterpolo mit gleich vier Titeln.
Alle Sieger bei der Masters-DM 2026 im Wasserball
| Weiblich | |
| AK30+ | Uerdingen-Masters Waterpolo |
| AK40+ | Uerdingen-Masters Waterpolo |
| AK50+ | SGW Essen |
| Männlich | |
| AK30+ | WPM Duisburg |
| AK40+ | SV Würzburg 05 |
| AK45+ | Uerdingen-Masters Waterpolo |
| AK50+ | Uerdingen-Masters Waterpolo |
| AK55+ | TPSK Köln 1925 |
| AK60+ | SV Münster |
So gut schlug sich Waspo Hannover gegen das „Real Madrid des Wasserballs“
In dieser Champions-League-Saison ist die Elite des europäischen Wasserballs zu Gast in Hannover. Am Mittwochabend empfing Waspo 98 dort das italienische Top-Team von Pro Recco, mit elf Triumphen nicht nur Rekordsieger in der Königsklasse, sondern zudem amtierender Euro-Cup-Gewinner. Wegen ihrer vielen Erfolge werden die Italiener oft als das „Real Madrid des Wasserballs“ bezeichnet.
Als einzige Mannschaft hatte Pro Recco in der laufenden Saison in der Champions League bislang alle Spiele gewonnen. Diese Serie konnten die Italiener auch in Hannover ausbauen. Mit 20:14 setzte sich der Klub aus der Nähe von Genua gegen den Deutschen Meister durch, der aber einmal mehr eine starke Leistung ablieferte. Bis zum Stand von 3:4 Anfang des zweiten Viertels lagen die Gastgeber dabei stets nur einen Treffer zurück; und auch nach einem kurzer Zwischenspurt der Gäste, die so zwischenzeitig auf drei Tore davonzogen, blieben die Niedersachsen bis zur Halbzeit (8:10) in Schlagdistanz.
Erst im dritten Viertel setzte sich Pro Recco auf sechs Tore (15:9) ab und verteidigte diesen Vorsprung danach souverän bis zum Schlusspfiff. „Es war ein gutes Spiel, vielleicht nicht der beste Wasserball von beiden Seiten, aber wir können zufrieden sein. Schließlich haben wir gegen eine der besten Mannschaften im Wasserball gespielt. Ich hoffe, dass die Wasserballfans in Hannover das Spiel genossen haben“, sagte Waspo-Coach Aleksandar Radovic. Bester Torschütze seiner Mannschaft war an diesem Abend Lazar Vukicevic mit fünf Treffern.
Terminkonflikt mit dem Weltcup: DSV-Pokalendrunde wird verlegt
Die gemeinsame DSV-Pokalendrunde von Frauen und Männern ist alljährlich einer der Höhepunkte im deutschen Wasserball – hier kommen Fans aus dem ganzen Land zusammen. Für 2026 müssen sie sich dafür nun noch einmal einen neuen Termin in ihren Kalendern vormerken.
Ursprünglich war die Pokalendrunde für das letzte April-Wochenende (24. – 26. April) vorgesehen, wurde nun aber um eine Woche nach hinten auf den 01./02. Mai 2026 verschoben. Der Grund: ein Terminkonflikt für die Nationalspielerinnen – denn vom 21. – 26. April ist vom Weltverband auch das Weltcupturnier der Division 2 angesetzt, bei dem sich Deutschland für die Endrunde Ende Juli in Sydney (AUS) qualifizieren kann.
„European Aquatics und World Aquatics verschieben ihre Termine regelmäßig und ohne Rücksicht auf den nationalen Spielbetrieb, so dass wir dann nach neuen Lösungen suchen müssen. Das ist jedes Mal eine große Herausforderung“, erklärte Rundenleiter Holger Sonnenfeld. Auch einige Play-off-Termine für die Wasserball-Bundesliga und 2. Bundesliga der Männer mussten angepasst werden.
Der Austragungsort für die diesjährige DSV-Pokalendrunde wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Zunächst stehen die Viertelfinals an. Die Auslosung dafür ist für Frauen und Männer noch für diese Woche vorgesehen. Noch im Rennen sind bei den Männern mit Titelverteidiger Waspo 98 und den White Sharks gleich zwei Klubs aus Hannover, dazu Vorjahresfinalist ASC Duisburg und dessen Lokalrivale Duisburger SV 98, die SG Neukölln Berlin, der OSC Potsdam, Zweitligist SC Neustadt/Weinstraße sowie Drittligist SV Poseidon Hamburg.
Nachruf für Ernst Stolte.
Am 25. Mai 2025 verstarb im Alter von 80 Jahren nach schwerer Krankheit unser Sportkamerad Ernst Stolte.
Mit seinen Wasserballkollegen trauert auch die gesamte Schwimmabteilung des Polizei-SV Duisburg , der er 49 Jahre als Aktiver, Wasserballwart, 2. Vorsitzender und 1. Vorsitzender angehörte.
1976 wechselte er vom Oberhausener SV 97 zum PSV und hatte als aktiver Wasserballer (Torwart) maßgeblichen Anteil an den Aufstiegen, die bis in die Oberliga führten.
Ernst leitete auch viele Jahre die Geschicke der Schwimmer und Wasserballer. Mit Akribie organisierte er die Spielzeiten der Wasserballer, die PSV-Sprintertage und nicht zuletzt die Teilnahmen an den deutschen Meisterschaften der Wasserball Masters, an denen der PSV seit 2009 regelmäßig teilnimmt.
2009 war er auch Mitglied im Organisationsteam für die Masters-DM, die erstmalig in Duisburg in den Vereinsbädern vom Amateur-SC Duisburg und dem Duisburger SV 98 ausgetragen wurde.
Die erfolgreichste Zeit der Wasserballer, den Aufstieg in die 2. Wasserball-Liga, begleitete er als 1. Vorsitzender. Ebenfalls war er viele Jahre im Wasserballausschuss des Bezirks Ruhrgebiet als Rundenleiter und Disziplinarberechtigter tätig.
Er stand wegen seiner Funktionen oftmals im Vordergrund, hat sich aber nie selber in den Vordergrund geschoben. Er war ein stiller Macher.
Mit seinem Tod endet eine Ära.
Stephan Triesch
Wasserballwart PSV Duisburg
