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LEN gibt vorläufigen Terminplan für 2024 bekannt

Mit den Olympischen Spielen in Paris (FRA/26. Juli – 11. August) und davor den Weltmeisterschaften in Doha (QAT/02. – 18. Februar) stehen im kommenden Jahr bekanntlich gleich zwei internationale Großereignisse im Weltvergleich an. Doch auch im europäischen Schwimmsport wird 2024 einiges geboten, wie aus dem jetzt veröffentlichten vorläufigen Eventkalender des Dachverbandes LEN hervorgeht.

>> Zum vorläufigen Terminplan der LEN für 2024

Den Auftakt machen demnach nur wenige Tage nach dem Jahreswechsel die Europameisterschaften im Wasserball vom 03. – 16. Januar in Netanya (ISR). Deutschland hat sich sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern dafür qualifiziert und wartet nun mit Spannung auf die Auslosung der Vorrundengruppen, die am 12. September in Netanya über die Bühne geht und für alle Wasserball-Fans live auf len.eu übertragen wird.

Fest stehen auch schon die ersten Termine für die Europameisterschaften der Junior*innen in den verschiedenen Sportarten. Die besten Nachwuchsschwimmer*innen des Kontinents treffen sich vom 02. – 07. Juli in Litauens Hauptstadt Vilnius, die Titelkämpfe im Synchronschwimmen finden vom 12. – 16. Juni auf Malta statt und die JEM im Freiwasser vom 26. – 28. September in Eilat (ISR) am Roten Meer.

Ob es 2024 trotz des ohnehin schon gefüllten internationalen Kalenders auch eine Schwimm-EM der Erwachsenen geben wird, ist dagegen noch offen. „Die Gespräche mit potenziellen Gastgebern der Schwimm-Europameisterschaften im Jahr 2024 erreichen ihre letzte Phase. Die Bekanntgabe von Terminen und Austragungsorten wird in Kürze erwartet“, heißt es dazu in der Pressemitteilung der LEN. Die EM war für nächstes Jahr ursprünglich nach Kasan (RUS) vergeben worden, nach dem russischen Angriff auf die Ukraine sind russische und belarussische Aktive und Funktionär*innen jedoch bis auf Weiteres von allen LEN-Events ausgeschlossen.

Festgelegt wurden auch die Termine und Orte für den Freiwasser-Europacup im nächsten Jahr. Los geht es am 16. März in Eilat, anschließend folgt am 18. Mai ein Wettkampf Piombino (ITA). Nach einem weiteren noch zu vergebenen Rennen geht es danach zweimal auf den Balkan nach Belgard (SRB/15. Juni) und zum Ohridsee (MKD/08. September). Den Abschluss bildet wie in diesem Jahr das Event in Barcelona (ESP), das Datum hierfür steht aktuell allerdings noch nicht fest.

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Zweite U20-WM-Teilnahme in Serie für Deutschlands Junioren

Als die deutschen Wasserball-Junioren 2021 in Prag (CZE) zuletzt an einer U20-WM teilnahmen, war es das erste Mal seit 14 Jahren, dass der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) bei diesem Event wieder mit einem Team vertreten war. In diesem Jahr ist Deutschland nun schon das zweite Mal in Folge beim Vergleich des Nachwuchses der weltbesten Nationen dabei. Zwar hatte das DSV-Team als Neunter der letztjährigen U17-EM die Qualifikation für die Weltmeisterschaften eigentlich um einen Platz verpasst, doch nach der Absage Kanadas rückte man nun für das Turnier vom 10. – 17. Juni in Otopeni (ROM) nach – eine schöne Belohnung für die gute Arbeit, den die Vereine sowie Nachwuchsbundestrainer Nebojsa Novoselac hierzulande leisten. Insgesamt nehmen 19 Länder an der U20-WM teil.

Vor zwei Jahren in Prag war Deutschland bereits WM-Neunter. Dieses Mal geht es in der Vorrunde in Gruppe C gegen Südafrika (Zwölfter 2021) und Japan (Platz acht in 2019). Der Gruppensieger spielt anschließend gegen den Erstplatzierten aus Gruppe D (Brasilien, Niederlande) um die beste Ausgangsposition fürs Achtelfinale – der Gewinner dieses Duells trifft dort auf einen Gruppenvierten aus den Gruppen A und B mit den acht Top-Nationen, der Verlierer auf einen der Gruppendritten von dort. Bei dieser U20-WM kommt erstmals ein neuer Modus zur Austragung, den der Weltverband für die Titelkämpfe im Nachwuchsbereich erstellt hat und bei dem die Top-Teams und die niedriger gesetzten Mannschaften in der Vorrunde jeweils unter sich bleiben und erst in der K.o.-Runde aufeinandertreffen. Der neue Modus soll für engere Spiele und mehr Spannung sorgen.

Das DSV-Team für die U20-WM im Wasserball:

Florian Burger, Mark Dyck, Till Hofmann, Finn Taubert (alle OSC Potsdam), Andrei Covaci, Luk Jäschke, Philip Portisch, Max Spittank (alle White Sharks Hannover), Phil Dörrenhaus, Elias Metten (beide SV Krefeld 1972), Finn Grosse, Finn Rotermund (beide Waspo 98 Hannover), Tobias Bauer (SV Ludwigburg 08), Robin Rehm (SSV Esslingen), Aleks Sekulic (ASC Duisburg)

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Spandau und Hannover kämpfen ab Mittwoch um den Meistertitel

Kurz vor Beginn der Finalserie in der Wasserball-Bundesliga der Männer gab es noch eine Planänderung. Weil die Pumpe im heimischen Volksbad Limmer defekt ist, findet das erste Finalspiel zwischen Waspo 98 Hannover und den Wasserfreunden Spandau 04 an diesem Mittwoch doch im Stadionbad in Hannover und auch erst eine halbe Stunde später um 19:00 Uhr statt. Ansonsten ist in den Endspielen um die Deutsche Meisterschaft in dieser Saison aber wieder alles beim Alten.

Bereits zum siebten Mal in Folge treffen Waspo und die Wasserfreunde in den Endspielen aufeinander, für Rekordchampion Spandau (37 Meisterschaften seit 1979) ist es sogar die 30. Finalteilnahme in Serie. Auf den Meistertitel muss der Hauptstadtklub nun allerdings schon länger warten: Dreimal hintereinander Hannover konnte sich zuletzt Hannover durchsetzen, das 2020, 2021 und 2022 die begehrte Trophäe holte.

In diesem Jahr ist die Favoritenrolle völlig offen. Spandau dominierte in der Hauptrunde als ungeschlagener Tabellenerster, gewann dort beide Vergleiche mit Hannover (12:9 und 15:9) und zuvor auch schon beim Supercup (12:9). Auch in der Champions League war man in dieser Saison erfolgreicher als die Niedersachsen, wenngleich am Ende beide Klubs das Finalturnier verpassten. Im Endspiel des DSV-Pokals setzte sich im März dann allerdings Waspo mit 11:9 durch und wittert nun seine Chance. „Der Pokalsieg ist im Gedächtnis“, sagt Trainer Karsten Seehafer. Und: „Gewinnen wir ein Spiel von den ersten dreien, ist alles möglich.“

„Beim Pokalfinale glaubten alle, es könne nur einen Sieger geben – Spandau. Daraus haben wir hoffentlich gelernt.“, meint auf der anderen Seite Berlins Coach Athanasios Kechagias. Seine Mannschaft hat durch den ersten Platz in der Hauptrunde das Heimrecht im zweiten und dritten sowie in einem möglichen entscheidenden fünften Spiel, allerdings spielte der Heimvorteil in den vergangenen Jahren zwischen diesen beiden Teams meist nur eine untergeordnete Rolle. Das ewige Duell der beiden Top-Klubs im deutschen Wasserball verspricht in jedem Fall auch diesmal wieder große Spannung.

Alle Termine der Bundesliga-Finalserie:

17. Mai, 19:00 Uhr: Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

20. Mai, 16:00 Uhr: Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover

21. Mai, 14:00 Uhr: Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover

26. Mai, 18.30 Uhr: Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04 (falls nötig)

28. Mai 14:00 Uhr: Wasserfreunde Spandau 04 – Waspo 98 Hannover (falls nötig)

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Südafrika, Neuseeland, Rumänien: Teams aus aller Welt reisen zum Weltcup nach Berlin

Wasserball ist längst eine globale Sportart geworden, in allen Ecken der Welt jagt man mittlerweile im Becken dem Ball hinterher. Entsprechend international ist auch das Teilnehmerfeld beim World Aquatics Water Polo World Cup 2023 im Berliner Europasportpark (SSE) aufgestellt. Vom 02. – 07. Mai kämpfen bei Frauen und Männern je acht Länder aus aller Welt um jeweils zwei Tickets für die Super Finals Ende Juni in den USA. Die Männer spielen vom 05. – 07. Mai, die Frauen zuvor vom 02. – 04. Mai. Dabei werden die jeweiligen Teams jeden Tag ein Spiel absolvieren, Wasserball-Fans können sich also auf vier Spiele pro Tag freuen. Tages- und Dauerkarten für das Event in der Hauptstadt sind ab sofort erhältlich – für Gruppen gibt es attraktive Rabatte.

>> Jetzt Karten für den Weltcup sichern

Die Männer Südafrikas kennen die Halle in der Hauptstadt gut, sie waren 2018 schon beim Weltcup in Berlin mit von der Partie. Die Kap-Nation stellt seit Jahren das stärkste afrikanische Team. Dreimal war man bislang bei Olympischen Spielen am Start (zuletzt auch 2021 in Tokio/JPN), elf Mal bei Weltmeisterschaften – seit 2005 gehört man dort sogar durchgehend zum Kreis der Top-Nationen. 2019 in Gwangju (KOR) erreichte Südafrika als Zwölfter sein bislang bestes WM-Ergebnis, das man 2022 in Budapest (HUN) bestätigen konnte.

Neuseeland wird ebenfalls in Berlin vertreten sein, zudem lösten Rumäniens Männer schon Mitte März als Zweiter des Europa-Turnier der ersten Runde ihr Ticket. Die Rumänen sind ebenfalls regelmäßiger Gast auf der großen Bühne und waren schon oft bei Welt- und Europameisterschaften am Start. Im vergangenen Jahr belegte man bei der EM in Split (CRO) Rang zehn und bezwang dabei in der Vorrunde auch das deutsche Team mit 11:4. Auch wenn Deutschland beim Erstrundenturnier zuletzt den Spieß umdrehen konnte und dort seinerseits mit 9:7 gewann, ist beim Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften Hochspannung stets garantiert.

>> Alle Infos zum Water Polo World Cup 2023 in Berlin

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Spandau siegt in der Champions League gegen das Top-Team aus Budapest

Ungarn gehört im internationalen Wasserball seit Jahrzehnten zu den Großmächten, auch der amtierende ungarische Meister FTC Telekom Budapest hat in der Champions League schon so manche Meriten gesammelt, in der vergangenen Saison war der Klub Dritter in Europas Königsklasse. „Angst muss uns das aber nicht machen“, gab sich Hagen Stamm, Präsident der Wasserfreunde Spandau 04, vor dem direkten Duell am Mittwoch dennoch zuversichtlich – und seine Mannschaft hatte die Worte offensichtlich gehört.

Mit 11:10 gewannen die Berliner die Partie und fuhren damit den ersten Sieg im laufenden Champions-League-Wettbewerb ein. Nach zuvor zwei Unentschieden und zwei Niederlagen hat der deutsche Rekordmeister als Tabellenfünfter der Gruppe jetzt fünf Punkte zu Buche stehen und liegt damit weiterhin gut im Rennen für einen der ersten vier Plätze, die zur Teilnahme am Finalturnier im Juni in Belgrad (SRB) berechtigen.

Das erste Tor erzielten die Ungarn, doch danach lag zumeist Spandau in Führung, allerdings nie mit mehr als zwei Treffern. So blieb es bis zuletzt spannend. 80 Sekunden vor dem Ende glich Budapest durch seinen Top-Torjäger Stylianos Argyropoulos zum 10:10 aus, doch im direkten Gegenzug besorgte dann Roman Shepelev den Siegtreffer für die Gastgeber. Insgesamt erzielte der Russe an diesem Abend vier Tore und war damit bester Mann bei den Wasserfreunden.

Auch der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover zeigte tags zuvor eine gute Leistung, konnte sich beim 8:11 gegen die Italiener von Pro Recco allerdings nicht für den couragierten Auftritt belohnen. Die Niedersachsen warten damit weiter auf das erste Erfolgserlebnis im Europapokal in dieser Saison. Trainer Karsten Seehafer war dennoch nicht unzufrieden: „Wir starten mit einem sehr guten Ergebnis in dieses Champions-League-Jahr. Jetzt kommen die entscheidenden Spiele. Mit Emotionen, Selbstbewusstsein und Mut werden wir versuchen, Punkte und Siege zu holen. Heute haben die Zuschauer*innen schönen Wasserball auf gutem Niveau gesehen. Wir entwickeln uns.“

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Würzburgs Wasserballer sichern die Klasse

Nach dem Hamburger TB von 1862 droht in der Wasserball-Bundesliga auch dem zweiten Vorjahresaufsteiger der direkte Wiederabstieg: Der SC Neustadt/Weinstraße verlor am Samstag das entscheidende Duell um den Klassenerhalt beim SV Würzburg 05 mit 6:10 und beendet die Abstiegsrunde in Gruppe F damit auf dem vorletzten Platz. Während die Hamburger als Letzter aber in jedem Fall den bitteren Gang in die Zweite Liga antreten müssen, hat der SCN noch die Chance, in der Relegation mit den Vertretern der Landesgruppen die Erstklassigkeit zu wahren. Diese Relegationsrunde findet vom 08. – 10. Juli statt.

Im Spiel gegen Würzburg lag Neustadt schon zur Halbzeit mit 1:4 zurück, kam im dritten Viertel aber noch einmal heran und sogar zum Ausgleich. Auch nach dem dritten Abschnitt war beim Stand von 4:6 noch alles drin für die Gäste, ehe der entscheidende Zwischenspurt der Würzburger, die bis auf vier Tore davonzogen, alle Hoffnungen platzen ließ.

In den weiteren Partien dieser Gruppe siegte am Wochenende der Duisburger SV 1898 souverän mit 20:8 beim SV Poseidon Hamburg, Kapitän Frederic Schüring war dabei mit fünf Treffern bester Torschütze bei den Duisburgern. Tags darauf gewannen die Rheinstädter auch das Heimspiel gegen den anderen Hamburger Klub, den Hamburger TB, mit 20:5, diesmal war Efstratios Manolakis mit acht Toren bester Mann.

Köln holt sich im rheinischen Derby Platz elf

Mit dem Abstieg hatten der Düsseldorfer SC 1898 und die SGW Rhenania/BW Poseidon Köln in diesem Jahr nichts zu tun. Im direkten Duell sicherten sich die Kölner Platz elf in der Bundesliga, das rheinische Derby ging unter der Woche mit 10:4 deutlich an die Domstädter. Nachdem man zur Pause lediglich 4:2 führte, gehörte die zweite Halbzeit klar den Gästen, bei denen Aly Mohamed Elaassar mit drei Treffern bester Torschütze wurde. Damit ist die Saison in der Wasserball-Bundesliga beendet.

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Alles über die WM in Budapest – Noch bis zum 31. Mai „Special Edition“ der Swim&More sichern

Die Weltmeisterschaften in Budapest (HUN) werfen ihre Schatten voraus. In knapp vier Wochen, vom 18. Juni – 03. Juli, kämpfen die besten Sportler*innen des Schwimmsports im Beckenschwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen um Medaillen und Top-Platzierungen. Auch die Juni-Ausgabe des offiziellen DSV-Verbandsmagazins Swim&More wird ganz im Zeichen des internationalen Jahreshöhepunkts stehen und widmet sich in einer „Special Edition“ ausführlich diesem Thema. Neben exklusiven Interviews mit den DSV-Stars, werden auch alle Aktiven des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) vorgestellt und verraten, auf welche internationalen Stars man besonders achten sollte. Mit dem ausführlichen Zeitplan und der Übersicht aller Wettkampfstätten verpassen Sie keinen Auftritt Ihrer Lieblingsathlet*innen. Zu gewinnen gibt es auch etwas: Beweisen Sie beim Kreuzworträtsel Ihre Ungarn-Kenntnisse und sichern Sie sich mit etwas Glück ein exklusives DSV-Shirt mit den Unterschriften des Teams.

Sie haben noch kein Abonnement? Jetzt noch bis zum 31. Mai Abo für nur 59€/Jahr inkl. Versand abschließen und die Juni-Ausgabe direkt nach Hause bekommen. Alle Infos unter www.dsv-swimandmore.de.

Lesen Sie in dieser „Special Edition“ weitere spannende Geschichten aus allen Bereichen des DSV:

  • Auf welchen Strecken Deutschlands Superstar Florian Wellbrock nach dem WM-Double 2019 und dem Olympiasieg im Vorjahr jetzt nach den nächsten Titeln greift
  • Was Weltcupsiegerin Leonie Beck in ihrem Trainingsjahr in Italien erlebt hat und welche Vorlieben sie bei der Wassertemperatur im Freiwasser hat
  • Warum die Wettbewerbe im Synchronschwimmen nach dem WM-Ausschluss Russlands in diesem Jahr so offen sind wie nie
  • Wasserspringerin Tina Punzel im Interview: Europas Wasserspringerin des Jahres über ihre Auszeit nach Olympia, gestiegenes Selbstbewusstsein und ihre neue Rolle im Team
  • Lernen und genießen: Die verjüngte Wasserball-Nationalmannschaft will sich im Duell mit den Top-Nationen weiterentwickeln

Die Swim&More ist das offizielle Verbandsmagazin des DSV und erscheint 12x pro Jahr in gedruckter Form. Nach dem Motto „Alles, nur nicht trocken“ setzt sie die Protagonist*innen des deutschen Wassersports in Szene, liefert spannende Hintergrundgeschichten, neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft und hochwertige Reportagen aus allen DSV-Sparten. Die Swim&More enthält außerdem alle Amtlichen Mitteilungen des Verbandes.

Jetzt Abo abschließen unter www.dsv-swimandmore.de.

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DSV-Wasserballer im torreichen Test gegen Frankreich

Es war zwar nur ein Testspiel, doch das Publikum in der gut gefüllten Inselparkhalle in Hamburg bekam am Sonntag beim Duell zwischen den Wasserballteams aus Deutschland und Frankreich so einiges geboten. 39 Tore fielen in der Partie insgesamt, am Ende setzten sich die Gäste mit 20:19 nach Fünfmeterwerfen gegen die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es 14:14 gestanden.

Wenige Tage nach dem Weltcupturnier in Istanbul (TUR), bei dem sich die Deutschen kurz vor Weihnachten eines der beiden Tickets für das Super Final gesichert hatten, wurde das DSV-Team in Hamburg von den Fans gefeiert. „Das war ein tolles Publikum hier“, freute sich Bundestrainer Milos Sekulic. Für den Vergleich mit dem Olympiateilnehmer hatte er eine sehr junge Mannschaft aufgeboten, zum Teil noch mit U20-Spielern, die langsam in den A-Kader hineinwachsen sollen. „Alle waren höchstmotiviert und haben heute ihre Einsatzzeit bekommen“, sagte Sekulic.

Nach dem ersten Viertel lag Deutschland 2:4 zurück. In der Folge kämpfte man sich aber wieder heran, lief jedoch fast während der gesamten Partie stets einem kleinen Rückstand hinterher. Drei Minuten vor dem Ende führten die Franzosen sogar wieder mit 14:11, doch ein starkes Comeback in der Schlussphase bescherte den Gastgebern noch den Ausgleich. „Das ganze Team hat heute eine gute Einstellung bewiesen“, so der Bundestrainer. Bester Torschütze auf deutscher Seite war Zoran Bozic mit vier Treffern.

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Die Wassen-Schwestern wollen im Finale angreifen

Nach dem Vorkampf im Turm-Synchronspringen bei der WM in Fukuoka (JPN) richtete sich der Blick von Bundestrainer Christoph Bohm direkt wieder auf die Entscheidung. “Das Feld ist sehr eng zusammen. Im Finale wollen wir angreifen”, erklärte er. Mit 273,06 Punkten hatten sich Elena Wassen und Christina Wassen (beide Berliner TSC) in der Nacht auf Platz sieben einsortiert, im Finale am Sonntagvormittag (11:00 Uhr MESZ) wollen beide aber noch deutlich weiter nach vorne springen und an ihr Ergebnis aus dem Vorjahr anknüpfen. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften in Budapest (HUN) waren sie damals als bestes europäisches Team auf Platz fünf gelandet, Ähnliches sollte für die Europameisterinnen auch diesmal wieder möglich sein.

Im Vorkampf deuteten sie in den ersten beiden Sprüngen jedenfalls schon einmal ihr Potenzial an. In beiden Runden lagen sie jeweils auf Rang zwei, besser waren dort nur die Chinesinnen Quan Hongchan und Chen Yuxi, die schon im Vorkampf teilweise Wertungen mit perfekten 10,0 erhielten. Die Titelverteidigerinnen waren in der Nacht wie erwartet mit insgesamt 365,40 Zählern am stärksten. “Die Pflichtsprünge waren top”, lobte der Bundestrainer. Die drei Kürsprünge waren danach zwar allesamt solide, aber keineswegs perfekt, gerade in den Eintauchphasen. “In der Kür haben sie noch riesige Reserven, da haben sie im Vorkampf eigentlich keinen ihrer Kürsprünge richtig gebracht”, meinte Bohm.

>> Alle Ergebnisse vom Wasserspringen

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Erste Stellungnahme zur ARD-Dokumentation vom 18. August

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) ist zutiefst bestürzt über die Schilderung der schrecklichen Erlebnisse der Opfer sexualisierter und sexueller Gewalt in der heute veröffentlichten ARD-Reportage „Missbraucht - Sexualisierte Gewalt im deutschen Schwimmsport“. Der DSV verurteilt jegliche Form von Missbrauch und Gewalt, gleich, ob körperlicher, seelischer oder sexueller Art. Ein Schwimmverein muss insbesondere für Kinder und Jugendliche ein sicherer Ort sein und der DSV muss alles in seiner Macht Stehende tun, um dies zu gewährleisten. Im Namen des gesamten Verbands möchten wir uns bei den Opfern dafür entschuldigen, dass sie solch traumatische Erlebnisse erleiden mussten. Der DSV-Vorstand sieht sich dazu verpflichtet, die in der Reportage aufgeführten Vorwürfe aus der Vergangenheit vollumfänglich aufzuarbeiten.

Dem amtierenden Bundestrainer Wasserspringen Lutz Buschkow wird in der Dokumentation vorgeworfen, er habe zum damaligen Zeitpunkt Kenntnis über die Vorwürfe Jan Hempels gegenüber seinem damaligen Trainer Werner Langer gehabt. Der DSV-Vorstand prüft diesen Vorwurf aktuell intensiv. Zum jetzigen Zeitpunkt ergab die bereits durchgeführte Akteneinsicht keinerlei derartige Anhaltspunkte; auch der damalige DSV-Präsident Rüdiger Tretow versicherte, dass weder er noch das Präsidium Kenntnis über derartige Vorwürfe hatten. 

Der DSV-Vorstand hat am 11. August durch eine Medienanfrage erstmals von den Vorwürfen Hempels gegenüber seinem damaligen Trainer Kenntnis erlangt. Am 18. August erfuhr der DSV-Vorstand dann durch die Reportage erstmals, dass Herrn Buschkow vorgeworfen wird, dies angeblich gewusst und nicht entsprechend gehandelt zu haben. Der Prozess der Aufklärung ist noch nicht abgeschlossen. Dennoch hat sich der DSV-Vorstand aufgrund seiner hohen moralischen Ansprüche dazu entschieden, Herrn Buschkow bis zur finalen Klärung des Sachverhaltes mit sofortiger Wirkung von seiner Tätigkeit als Bundestrainer Wasserspringen im DSV freizustellen.

DSV-Vorstand

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Korbacher Straße 93
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