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Neuer Termin für die DJM im Oktober 2021 angesetzt
Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) im Schwimmen mussten während der Pandemie mehrfach verschoben werden, nun hat die Abteilung Wettkampfsport einen neuen Anlauf geplant. Demnach soll die DJM vom 26. - 30. Oktober 2021 in Berlin (SSE) ausgetragen werden. Zudem wurden die Deutschen Meisterschaften Schwimmerischer Mehrkampf (SMK) auf 17. - 19. Dezember 2021 terminiert, hierfür wird allerdings noch ein Austragungsort gesucht.
Bei der DJM 2021 sind die weiblichen Jahrgänge 2004 bis 2008 sowie die männlichen Jahrgänge 2003 bis 2008 startberechtigt. Der SMK ist für die Jahrgänge 2009 und 2010 angesetzt. „Wir bekommen hier die gewünschte Planungssicherheit für den Formaufbau nach der Pandemiezeit und sicher auch neue Motivation für unsere Aktiven im Nachwuchsbereich“, erklärte der Bundestrainer Nachwuchs, Carsten Gooßes. „Die Titelkämpfe geben den Sportler*innen noch eine Möglichkeit, sich für freie Kaderplätze zu empfehlen.“
Aktuell können noch keine belastbaren Aussagen zu den jeweiligen Teilnahme-Bedingungen getroffen werden. Diese werden rechtzeitig vor den Veranstaltungen in Form der Ausschreibung und unter Berücksichtigung der Pandemie-Lage erfolgen.
HSV organisiert Fortbildung mit Marco Kochs Trainer Dirk Lange
Der Hessische Schwimm-Verband bietet unter der Leitung von Landestrainerin Shila Sheth erneut eine Online-Fortbildung an. Als Referent für die Veranstaltung zum Thema Grundlagen des Schwimmtrainings – Trainingsphilisophie“ konnte der ehemalige Bundestrainer Dirk Lange gewonnen werden. Aktuell betreut Dirk Lange unter anderem Brutsschwimmer Marco Koch (SG Frankfurt), der bereits für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert ist. Zuvor gehörten Sandra Völker, Therese Alshammer, Mark Foster und Cameron van der Burgh zu seinen Schützlingen. Fortbildungstermin: 03.März 2021, 20:00 – ca. 21:15 Uhr via Zoom.
Interessenten melden sich bitte bis spätestens 02.03.2021 per Mail an Shila Sheth (s.sheth@hessischer-schwimm-verband.de) mit Angabe Ihres Vereines an. Ihr erhaltet rechtzeitig vor Beginn der Fortbildung einen Link zum Zoom-Meeting. Bitte installiert hierfür vorab die Software auf Eurem Computer. Die Fortbildung wird zur Lizenzverlängerung für C und B-Trainer mit 2 LE anerkannt. Bei Rückfragen meldet Euch bitte telefonisch unter 0162/2448405 bei Shila Sheth. >> Test
Hinweise zur Punktewertung im SMK
Für die Neugestaltung der Punktetabellen zur Bewertung der Beineleistung im Schwimmerischen Mehrkampf (SMK) wurden von Dr. Jörg Fuchs über 1.000 Datensätze von verschiedenen Wettkämpfen in einer Datenbank zusammengeführt und ausgewertet. Ziel dieser Analyse ist es, in Anlehnung an die WA-Punkte, eine realistische Bewertung der Beineleistung auf der Grundlage des nationalen Leistungsprofils zu erzielen.
Die Trainer*innen bekommen mit dieser neuen Tabelle ein Tool zur Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Beinbewegung ihrer Athleten*innen. Die bisherige Punktewertung orientierte sich an der Gesamtschwimmart, wodurch das individuelle Leistungsprofil der Beine nicht genau genug erfasst werden konnte. Der Faktor zwischen der Leistung der Beine und der Gesamtschwimmart schwankte somit stark (~2,0 bis zu 3,6, siehe dazu den Artikel auf der Homepage des DSV vom 03.05.2024). Vor diesem Hintergrund waren beispielsweise die Leistung Freistilbeine unterbewertet und die Leistung der Schmetterling- und Brustbeine überbewertet. Die nun vorliegende neue Bewertungstabelle ist individualisiert auf den Schwimmstil und passt sich dynamisch in den kommenden Jahren an die nationale Leistungsentwicklung im Schwimmsport fortlaufend an.
Carsten Gooßes, Bundestrainer Junioren
Vizeweltmeisterin Pauline Pfeif beim Weltcupfinale wieder auf dem Podium
Nach Silber bei den Weltmeisterschaften 2025 in Singapur hat Wasserspringerin Pauline Pfeif auch beim Weltcupfinale wieder groß aufgetrumpft. Die 23-Jährige wurde in Peking (CHN) Dritte vom Turm und sicherte sich damit neben der Bronzemedaille zugleich ein schönes Preisgeld in Höhe von 15.000 US-Dollar. Besser als die Berlinerin mit 317,00 Punkten waren am Samstag nur die erst 15 Jahre alte Siegerin Jiang Lingjing aus China (397,95) und Anna Konanykhina (RUS/319,20).
In der ersten Runde hatte sich Pfeif im Head-to-Head in drei Sprüngen zunächst mit 216,10 Punkten gegen Katelyn Fung (CAN/210,90) durchgesetzt. In ihrer Halbfinalgruppe, in der jede Teilnehmerin dann drei weitere Sprünge absolvierte, war sie sogar die Beste. „Das war richtig gut und ein sehr starker Vorkampf mit in der Summe 350,60 Punkten“, lobte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm. Im Finale zeigten alle vier Qualifizierten anschließend nochmals ihre komplette Serie mit sechs Versuchen. „Durch das Format und nach nur fünf Minuten Pause vor dem Finale war das für alle sehr herausfordernd. Platz drei ist ein super Ergebnis, wir freuen uns sehr“, sagte Bohm.
>> Alle Ergebnisse vom Weltcupfinale im Wasserspringen
Im Turm-Synchronspringen hatte Pauline Pfeif an der Seite von Elena Wassen (ebenfalls Berliner TSC) zuvor Platz acht belegt (243,60). Gold ging auch dort an die Chinesinnen Chen Yuxi und Lu Wei (366,12). Bei den Männern zog Lou Massenberg (SV Halle) vom 3m-Brett im Head-to-Head mit 168,80 Punkten gegen den WM-Achten Luis Uribe (COL/181,30) den Kürzeren.
Im 3m-Synchronspringen wurde Massenberg zusammen mit Vereinskollege Jonathan Schauer mit 383,55 Sechster. „Platz sechs beim Super Final ist eine gute Leistung, auch wenn heute noch nicht alles geklappt hat. Aber die beiden sind noch jung und sollen sich auf dieser Ebene erstmal beweisen“, ordnete Bundestrainer Bohm das Ergebnis ein. Sieger im Synchronwettbewerb wurden die Weltmeister Wang Zongyuan und Zheng Jiuyuan aus China (460,68). Wang Zongyuan (CHN) entschied anschließend auch das Einzel für sich.
Diese Deutschen sind fürs Weltcupfinale im Wasserspringen qualifiziert
Schon bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Wasserspringen vor knapp einem Monat hatte Lou Massenberg (SV Halle) geglänzt und zweimal Gold geholt. Dass die Leistungen dort keine Eintagsfliege waren und der 25-Jährige zuletzt noch einmal einen deutlichen Leistungssprung gemacht hat, hat er nun auch auf internationaler Bühne eindrucksvoll bewiesen. Beim Weltcup in Montréal (CAN) sorgte Massenberg gleich in doppelter Hinsicht für das beste deutsche Ergebnis. Im 3m-Synchronspringen erreichte er zusammen mit Vereinskollege und Weltcup-Debütant Jonathan Schauer Platz fünf (383,91 Punkte) – weniger als zehn Punkte fehlten ihnen zu Bronze. Anschließend sprang er auch im Einzel vom 3m-Brett in einem stark besetzten Finale auf Rang sieben (458,05).
>> Alle Ergebnisse vom Weltcup
„Das war eine Top-Leistung. Schon im Vorkampf ist er persönliche Bestleistung gesprungen und hat sich im Finale dann nochmal übertroffen. Das war ein sehr schöner Abschluss dieses Wochenendes“, sagte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm. Auch das Synchronergebnis stimmte ihn positiv: „Platz fünf ist eine Spitzenleistung. Sie sind das erste Mal bei so einem großen Wettkampf zusammen gesprungen und haben für die Zukunft noch viel Potenzial.“
Pfeif und Massenberg jeweils in zwei Disziplinen beim Weltcupfinale vertreten
Neben Jonathan Schauer und Lou Massenberg – Letzterer sogar in beiden Wettbewerben – haben sich auch Pauline Pfeif (ebenfalls in zwei Disziplinen) und Elena Wassen sportlich für das Weltcupfinale qualifiziert. Im Turm-Synchronspringen belegte die beiden Sportlerinnen der Berliner TSC mit 284,40 Punkten Platz sechs. „Elena ist wieder zurück nach mehr als einem Jahr Verletzungspause. Natürlich fehlt da noch ein bisschen der Trainingsumfang, aber sie haben hier bewiesen, was sie können. Mit Platz sechs sind sie in der Weltspitze mit dabei“, sagte Christoph Bohm. WM-Silbermedaillengewinnerin Pfeif hat nach einem längeren Bundeswehrlehrgang im Herbst ebenfalls noch Trainingsrückstand. Trotzdem sprang sie auch im Turm-Einzel ins Finale und wurde dort Elfte (294,30), weil sie beim Rückwärtssalto patzte. Der Sieg ging in sämtlichen Disziplinen nach China.
Die Veranstaltung stand unter dem Eindruck der kurzfristigen Absage der zweiten Station in Mexiko, die eigentlich in dieser Woche folgen sollte. Aufgrund der anhaltenden Unruhen im Mexiko hatte World Aquatics das Event in Mexiko abgesetzt. „Es war sehr turbulent, das hat hier viele beschäftigt“, berichtete Bundestrainer Bohm. Die Qualifikation für das Super Final vom 01. – 03. Mai in Peking (CHN) erfolgt nach der Absage nun ausschließlich auf Grundlage der Ergebnisse des Weltcups in Montréal.
Silber im Team-Event: Deutschland startet erfolgreich in die EM im Wasserspringen
Mit 161 Medaillen rangierte Deutschland schon vor dem Start der diesjährigen Europameisterschaften im Wasserspringen in Belek (TUR) auf Platz eins des ewigen Medaillenspiegels. Ein weiteres Edelmetall kam am Donnerstag gleich zum Auftakt des EM an der türkischen Riviera hinzu. Im Team-Event gewannen Lena Hentschel, Pauline Pfeif (beide Berliner TSC), Moritz Wesemann (SV Halle) und Ole Rösler (WSC Rostock) mit 400,60 Punkten Silber. Besser waren nur die Ukrainer*innen Kseniia Bailo, Sofiia Lyskun, Kirill Boliukh und Oleksii Sereda (407,20), Platz drei sicherte sich Italien (360,40).
>> Alle Ergebnisse der EM Wasserspringen
Der Teamwettbewerb ist erst seit 2012 Bestandteil des EM-Programms, im aktuellen Format erst seit 2019. Dabei starten pro Nation maximal vier Aktive, aber immer mindestens eine Frau und ein Mann. Zunächst bestreiten je ein Mann und eine Frau die Sprünge vom 3m-Brett und das 3m-Mixed-Synchronspringen, anschließend geht es für die Einzelsprünge beider Geschlechter und das Turm-Mixed-Synchronspringen hoch auf die Plattform.
DSV-Team trotzt den schwierigen äußeren Bedingungen
Deutschland lag nach den 3m-Einzeln zunächst auf Rang drei, sowohl bei Lena Hentschel als auch bei Moritz Wesemann spritzte es beim Eintauchen ein wenig zu viel. Aber auch andere Nationen zeigten Nerven; die Britin Amy Rollinson legte sogar einen Salto Nullo hin. Vielleicht lag es an den äußeren Bedingungen: Die EM in Belek findet unter freiem Himmel statt, wechselnde Licht- und Windverhältnisse erschweren die Aufgabe zusätzlich. „Vor allem die Sonne ist sehr herausfordernd. Sie wandert ums Becken, und die Orientierung in den Sprüngen fällt einigen Sportler*innen schwer“, hatte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm am Mittag berichtet.
Der gemeinsame Schraubensalto von Hentschel und Wesemann gelang dann aber sehr schön, zur Halbzeit des Wettkampfes war das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) somit bereits Zweiter und lag klar auf Medaillenkurs. Pauline Pfeif mit einem starken Handstandsalto vom Turm sowie EM-Debütant Ole Rösler mit dem am höchsten bewerteten Sprung des Tages brachten das DSV-Quartett vor der abschließenden Runde sogar kurzzeitig in Führung. Mit dem Turm-Synchronsprung zog die Ukraine im letzten Durchgang aber wieder vorbei. Bundestrainer Christoph Bohm war trotzdem sehr zufrieden: „Wir sind Vize-Europameister, das ist ziemlich cool! Wir haben als Team stark gekämpft und freuen uns sehr. Das gibt Hoffnung auf mehr in den kommenden Tagen.“
Pauline Pfeif gewinnt Meistertitel vom Turm mit beeindruckender Punktzahl
Im vergangenen Jahr hat Pauline Pfeif erstmals ein WM-Finale und ihre Olympiapremiere erlebt, dem Selbstbewusstsein der 22-jährigen Wasserspringerin vom Berliner TSC hat das offenbar einen großen Schub gegeben. Bei den Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften in Berlin gewann Pfeif am Freitag in absolut überzeugender Manier den Titel vom Turm. Mit 371,40 Punkten übertraf sie dabei gleich beim ersten Wettkampf des Jahres die WM-Norm für Singapur sehr deutlich und ließ Valeria Antolino (ESP/313,85) und Vereinskollegin Elena Wassen (272,55) deutlich hinter sich. Mit Wassen hatte Pfeif am Vortag bereits die Goldmedaille beim Synchronspringen vom Turm gewonnen.
„Im Finale hat bei Pauline heute vieles sehr gut gepasst, das hatte sich im Training bereits so angedeutet. Man sieht dabei, dass die bei den großen Wettkämpfen gesammelten Erfahrungen sie auch mental vorangebracht haben“, lobte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm. „Ich kann mich nicht erinnern, wann eine deutsche Springerin schon einmal auf so viele Punkte kam.“
Perfekter Tag für den Berliner TSC
Den zweiten Titelgewinn sicherte sich auch Lou Massenberg (Berliner TSC) beim Kunstspringen vom 3m-Brett, der 24 Stunden zuvor schon vom 1m-Brett gewonnen hatte. Mit 427,30 Punkten gewann der 24-Jährige klar vor Max Linan(ESP/386,00) und Tim Axer (SV Neptun Aachen/328,55). Massenberg empfahl sich damit ebenfalls für die anstehenden Weltcups in Mexiko und Kanada.
Und auch bei der dritten Entscheidung des Tages triumphierte der Gastgeberverein: Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez gewannen mit 282,27 Punkten den Mixed-Wettbewerb vom 3m-Brett, auch für diese beiden Aktiven war es bereits der jeweils zweite Sieg in der SSE. „Unser neuformiertes Paar hat hier nach nur wenig gemeinsamem Training gleich zeigen können, das es Potenzial auch für EM und WM im Sommer mitbringt“, sagte Chef-Bundestrainer Bohm.
Moritz Wesemann: 9.000 Kilometer Anreise für dreimal Gold
Moritz Wesemann hatte von allen Aktiven bei den diesjährigen Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Wasserspringen ganz sicher die weiteste Anreise. Der 22-Jährige vom SV Halle studiert seit Herbst in Los Angeles (USA), bis zum Austragungsort der Titelkämpfe in Rostock sind es von dort über 9.000 Kilometer Luftlinie. Gut geflogen ist Wesemann dann auch im Wettkampf. Mit drei Siegen vom 1m- (390,30 Punkte) und 3m-Brett (465,50) sowie im 3m-Synchronspringen zusammen mit Lou Massenberg (Berliner TSC/378,93) war er der erfolgreichste Teilnehmer der Veranstaltung, die wie immer zugleich als Internationaler DSV-Kürpokal ausgetragen wurde.
In beiden Einzeldisziplinen übertraf er damit schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison den geforderten Punkterichtwert für die Weltmeisterschaften im kommenden Sommer in Singapur. „Das ist schon mal ein Fingerzeig. Er hat hier wirklich sehr schöne Sprünge gezeigt“, lobte Bundestrainer Christoph Bohm. Im Halbfinale vom 3m-Brett war Wesemann mit 475,15 Punkten sogar noch etwas besser als später im Finale, allein für seinen 4,5-fachen Salto vorwärts erhielt er vom Wertungsgericht über 100 Punkte mit Einzelwertungen bis 9,0. „Das war sehr beeindruckend“, fand Bohm.
>> Alle Ergebnisse der Mannschaftsmeisterschaften
Zweimal Gold gewannen außerdem noch Jette Müller (WSC Rostock) ebenfalls mit dem Double in den Brettdisziplinen sowie Pauline Pfeif (Berliner TSC) mit Turm-Erfolgen im Einzel und im Synchronspringen mit Elena Wassen (Berliner TSC). Beide sollen als neues Paar aufgebaut werden und traten in Rostock erstmals zusammen. „Für den ersten gemeinsamen Wettkampf war das schon ganz gut, vor allem die Kürsprünge“, meinte Bohm.
Für einen weiteren Rostocker Heimerfolg in der Neptun-Schwimmhalle sorgten im Turm-Synchronspringen der Männer die Youngsters Ole Rösler (17) und Espen Prenzyna (19). Sie überzeugten mit sauberen Sprüngen, auch wenn der Gesamtschwierigkeitsgrad etwas niedriger lag als beim zweitplatzierten Paar Luis Avila Sanchez (Berliner TSC) und Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen), das ebenfalls zum ersten Mal zusammen antrat. Sehr erfreut war der Bundestrainer auch über das Ergebnis im Turm-Einzel der Männer: Dort siegte Eikermann mit ordentlicher Punktzahl (435,80) vor Tom Waldsteiner (Berliner TSC) und Avila Sanchez. „Das ist eine schöne Konkurrenzsituation. Im Turmspringen der Männer sieht es für die Zukunft auch nach dem Rücktritt von Timo Barthel ganz gut aus“, sagte Christoph Bohm. Barthel konzentriert sich künftig ausschließlich auf die Brettdisziplinen, in Rostock war er nach Trainingsrückstand allerdings noch nicht am Start.
DSV-Teams wollen beim Weltcup im Dezember ihre WM-Chance wahren
Der Weg nach Singapur zu den Weltmeisterschaften führt für die deutschen Wasserballteams über Istanbul (TUR). In der Metropole am Bosporus finden kurz vor Weihnachten die beiden Weltcup-Vorrundenturniere der Division 2 statt, für die in diesen Tagen die Auslosung erfolgte. Wenige Tage vor dem Fest hoffen die Frauen und Männer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) auf eine vorzeitige Bescherung und die Qualifikation für das Finalturnier, um so zugleich die Chance auf ein Ticket zu den kommenden Weltmeisterschaften 2025 in Singapur (11. Juli – 03. August) zu wahren.
Den Anfang machen vom 14. – 17. Dezember die DSV-Frauen. Die Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz trifft in der Gruppenphase zunächst auf Tschechien und Singapur, die ersten beiden Teams der Dreiergruppe qualifizieren sich fürs Viertelfinale. Im K.o.-System werden anschließend jene zwei Nationen ermittelt, die im Verlauf des Jahres 2025 zusammen mit sechs Mannschaften aus Division 1 beim Super Final um die Weltcupkrone kämpfen. Die Siegerinnen aus Division 2 haben zudem für die nächste Auflage ihren Platz in der Top-Gruppe sicher.
Die DSV-Männer von Bundestrainer Milos Sekulic spielen vom 18. – 21. Dezember in der Gruppe zunächst gegen Malta und ebenfalls Singapur; auch hier kommen die besten zwei Mannschaften weiter. Der weitere Turnierverlauf entspricht dann dem Modus bei den Frauen.
Die gesamte Auslosung:
Frauen, Division 2:
Gruppe A: Kasachstan, Großbritannien, Türkei
Gruppe B: Deutschland, Tschechien, Singapur
Gruppe C: Südafrika, China, Japan
Gruppe D: Portugal, Kroatien, Frankreich
Männer, Division 2:
Gruppe A: Iran, Kasachstan, Südafrika
Gruppe B: Großbritannien, Portugal, China
Gruppe C: Deutschland, Malta, Singapur
Gruppe D: Niederlande, Türkei, Slowakei
Die Top-Teams aus Division 1 messen sich erst im neuen Jahr. Die Männer spielen vom 07. – 12. Januar in Bukarest (ROU), das Turnier der Frauen folgt vom 14. – 19. Januar in Alexandroupolis (GRE). Folgende Nationen hatten sich ihren Platz in der Elite durch gute Ergebnisse in der Vergangenheit gesichert:
Frauen:
Spanien, USA, Griechenland, Ungarn, Niederlande, Australien, Israel, Italien
Männer:
Ungarn, Frankreich, Spanien, Serbien, Montenegro, Griechenland, USA, Japan, Rumänien, Kroatien, Georgien
Geschwistergold zum Abschluss der Hallenmeisterschaften
Am Schlusstag der Internationalen Deutschen Hallenmeisterschaften im Wasserspringen in Aachen standen noch einmal drei Entscheidungen in den Synchrondisziplinen an. Im 3m-Synchronspringen der Männer setzten sich mit Lou Massenberg (Berliner TSC) und Jonathan Schauer (SV Halle) zwei Springer durch, die beide zuletzt aufgrund von Verletzungen und Krankheiten beziehungsweise im Fall von Schauer auch wegen seiner Bundeswehrgrundausbildung etwas kürzertreten mussten und sich nun mit dem gemeinsamen Titel erfolgreich zurückmeldeten. Das Paar siegte am Sonntag mit 391,56 Punkten vor Max Otto (Berliner TSC) und Tim Axer (SV Neptun Aachen/318,18) sowie Rayk Most/Woody Weiser (beide SC DHfK Leipzig/276,42). „Besonders der 3,5-fache Delfinsalto ist ihnen heute sehr gut gelungen“, fand Bundestrainer Christoph Bohm. Bei den Frauen war im 3m-Synchronspringen mit Karla Ackmann/Nina Berger (beide SV Neptun Aachen) nur ein Paar am Start und kam auf 235,38 Punkte.
Das abschließende Mixed-Turm-Synchronspringen entschieden Jazzelle Eikermann und Jaden Eikermann (beide SV Neptun Aachen) für sich, die sich mit 289,77 Punkten knapp vor Carolina Coordes und Tom Waldsteiner (beide Berliner TSC/287,82) behaupteten. Entscheidend war der 3,5-fache Salto rückwärts im vierten Durchgang, mit dem die Geschwister die Führung übernahmen und diese dann im letzten Versuch erfolgreich verteidigten. „Das waren zwei ganz neue Paarungen mit schwierigen Sprungserien und am Ende einer knappen Entscheidung“, so der Bundestrainer.
Auch sein Gesamtfazit der vergangenen vier Tage fiel überwiegend positiv aus. „Wir haben ein paar schöne Wettkämpfe mit guten Sprüngen gesehen, allerdings fehlten die guten Leistungen in der Breite, was zum Teil auch mit der Wettkampfbelastung im Vorfeld oder Krankheiten zusammenhängt. Wir kennen jetzt unsere Hausaufgaben, die bis zum Sommer gelöst werden müssen“, sagte Bohm. Sein Blick richtete sich schon auf die nächsten Aufgaben beim Diving World Cup vom 21. – 24. März in Berlin: „Jetzt gibt es eine kurze Verschnaufpause und dann freuen wir uns auf den Weltcup in Berlin.“
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