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DJM 2022 mit fast 1300 Aktiven startet: Hier geht es zum Livestream
Diese Zahlen sind einfach beeindruckend: 1293 Aktive (davon 605 Mädchen) aus 265 Vereinen haben für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (24. – 28. Mai) gemeldet. Insgesamt stehen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) 68 Wettkämpfe mit 453 Läufen auf dem Programm, es starten diesmal die Jahrgänge 2005 bis 2009 weiblich beziehungsweise 2004 bis 2009 männlich. Publikum ist an der Landsberger Allee zwar wieder erlaubt, für alle Daheimgebliebenen gibt es aber natürlich auch einen Livestream.
>> Zum Livestream von der DJM 2022 in Berlin
Mit Lisa-Marie Finger (SG Neukölln Berlin) und Leo Leverkus (SGR Karlsruhe) sind zwei jener Athlet*innen am Start, die Vorjahr bei der DJM fünf Goldmedaillen gewonnen hatten. In der Hauptstadt werden auch viele der 19 Aktiven schwimmen, die sich bereits für die Europameisterschaften der Junior*innen in Otopeni (ROM/05. – 10. Juli) qualifiziert haben. Für alle anderen aus den älteren Jahrgängen besteht in Berlin aber noch die Chance, sich ein Ticket für den internationalen Saisonhöhepunkt zu erkämpfen. „Wir erhoffen uns bei der DJM durchaus noch weitere Einzelnormerfüllungen, damit wir beim abschließenden Vorbereitungslehrgang in Heidelberg mit noch größerer Mannschaftsstärke arbeiten können“, sagte Bundestrainer Carsten Gooßes.
>> Startlisten, Zeitplan und Ergebnisse der DJM 2022 in Berlin
Mit diesen Zeiten empfiehlt man sich für eine DSV-Förderung
Die heiße Phase der Saison beginnt, neben der Qualifikation für die internationalen Saisonhöhepunkte dieses Sommers geht es um die Plätze in der Kaderförderung als dem zentralen Instrument für die Leistungsentwicklung. Die Kaderzugehörigkeit sichert neben der Einbettung ins Gesamtkonzept eine geplante und gezielte Unterstützung der Athlet*innen über Lehrgangs-, Diagnostik- und Trainingslagermaßen sowie ausgewählte Wettkämpfe zum Erreichen der vereinbarten leistungssportlichen Ziele.
Neben der sportfachlichen Begründung bedarf es für die Aufnahme in den DSV-Bundeskader auch eines Nachweises über die geschwommenen Zeiten, die in den Kaderrichtwerten festgelegt sind. Diese Werte wurden nun veröffentlicht und können bis 30. September erfüllt werden. „Die Aktiven sollen in dieser wichtigen Saisonphase natürlich genau wissen, was wir von ihnen erwarten und an welchen Leistungen sie sich in ihrer Entwicklung orientieren sollen“; erklärte Leistungssportdirektor Christian Hansmann.
>> Die neuen DSV-Kaderrichtwerte für 2022/23
Die Kaderrichtwerte gelten vorbehaltlich der Annahme der Kaderbildungsrichtlinien durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Durch die Unterbietung der Kaderrichtwerte entsteht kein verbindlicher Anspruch auf Berufung in den Bundeskader des DSV. Die endgültige Entscheidung über eine Berufung erfolgt durch den zuständigen Bundestrainer im Einvernehmen mit dem Direktor Leistungssport.
Medaillen fünf und sechs zum JEM-Abschluss in Paris
Die Jugend-Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen in Paris sind für die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verandes e.V. (DSV) mit zwei weiteren Podest-Platzierungen zu Ende gegangen.
In der Mixed-Staffel der U19 kraulten Marlene Blanke, Leonie Märtens (beide SC Magdeburg), Oliver Klemet (SG Frankfurt) und Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover) in 57:34,00 Minuten zu Silber hinter Ungarn (57:03,63). Und in der Mixed-Staffel der U16 sicherten Hannah Gaetjen (SG Stormarn Barsbüttel), Jonas Kusche (SC Chemnitz), Julia Barth(TB 1888 Erlangen) und Linus Schwedler (SC Magdeburg) in 59:39,08 Minuten Bronze hinter Italien (59:31,04) und Frankreich (59:38,04).
„Sechs Medaillen bei acht Entscheidungen sprechen für eine große mannschaftliche Stärke. Unsere jungen Leute haben an diesem Wochenende viel richtig gemacht und sich damit für die gute Arbeit in der Vorbereitung belohnt. Gerade in diesem schwierigen Coronajahr kann man den Heimtrainer*innen da nur ein großes Kompliment machen“, sagte Constantin Depmeyer nach seinem letzten Einsatz als Bundestrainer Nachwuchs.
Oliver Klemet gewinnt JEM-Silber über 10km
Bei den Jugend-Europameisterschaften im Freiwasserschwimmen in Paris durfte sich die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) auch am zweiten Tag über eine Medaille freuen. Im Rennen über 10km der Jahrgänge 2002/03 kraulte der Deutsche Meister Oliver Klemet (SG Frankfurt) in 1:51:09,17 Stunden zur Silbermedaille hinter dem Ungarn David Bethlehem (1:51:05,48). Til Schmidt (SG Ruhr) und Timo Hennig (SV Würzburg) belegten die Plätze 11 und 16.
„Oliver Klemet musste sich einem starken Gegner beugen, der sich nach viel Führungsarbeit auch noch absetzen konnte“, analysiert der Bundestrainer Nachwuchs, Constantin Depmeyer. „Trotzdem bin ich mir sicher, dass sich Oliver weiter gut entwickelt und dieses Duell nicht immer so ausgehen wird in Zukunft.“
Bei den Mädchen landeten Evelin Edel (TV Jahn Hiesfeld) und Miriam Fraß (Swim-Team Elsmhorn) auf den Plätzen acht und neun. Es siegte die Portugiesin Mafalda Rosa. „Zwei Top10-Platzierungen sind ein guter Abschluss der Einzelrennen“, freute sich Depmeyer.
Tobias Schulrath gewinnt erste JEM-Medaille für den DSV in Rom
Am zweiten Tag der Jugend-Europameisterschaften in Rom konnte sich das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) über die erste Medaille freuen. Tobias Schulrath gewann in 23,72 Sekunden die Silbermedaille über 50m Schmetterling hinter dem Bulgaren Josif Miladinov (23,58). Der 18-Jährige von der SGS Hamburg steigerte seine Bestezeit zum Saisonhöhepunkt damit um rund sieben Zehntel.
„Das ist eine tolle Entwicklung, auf die Tobias gemeinsam mit seinem Heimtrainer Enrico Wessoly sehr stolz sein kann“, lobte Carsten Gooßes, der Bundestrainer Nachwuchs. „Und der Anfang ist damit gemacht. Dieser Erfolg wird der Mannschaft sicher zusätzlichen Schwung geben für die kommenden Tage.“
Über 800m Freistil belegte die Deutsche Meisterin Leonie Märtens in 8:42,89 Minuten am Mittwoch Rang sechs, die siegreiche Türkin Merve Tuncel (16) stellte in 8:21,91 Minuten einen Europarekord für Juniorinnen auf. Überhaupt ist das Niveau im Freibad des Foto Italico sehr hoch: Am Auftakttag war der 16-jährige Rumäne David Popovici in 47,56 Sekunden sogar Junioren-Weltrekord über 100m Freistil geschwommen.
Neuer Termin für die DJM im Oktober 2021 angesetzt
Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) im Schwimmen mussten während der Pandemie mehrfach verschoben werden, nun hat die Abteilung Wettkampfsport einen neuen Anlauf geplant. Demnach soll die DJM vom 26. - 30. Oktober 2021 in Berlin (SSE) ausgetragen werden. Zudem wurden die Deutschen Meisterschaften Schwimmerischer Mehrkampf (SMK) auf 17. - 19. Dezember 2021 terminiert, hierfür wird allerdings noch ein Austragungsort gesucht.
Bei der DJM 2021 sind die weiblichen Jahrgänge 2004 bis 2008 sowie die männlichen Jahrgänge 2003 bis 2008 startberechtigt. Der SMK ist für die Jahrgänge 2009 und 2010 angesetzt. „Wir bekommen hier die gewünschte Planungssicherheit für den Formaufbau nach der Pandemiezeit und sicher auch neue Motivation für unsere Aktiven im Nachwuchsbereich“, erklärte der Bundestrainer Nachwuchs, Carsten Gooßes. „Die Titelkämpfe geben den Sportler*innen noch eine Möglichkeit, sich für freie Kaderplätze zu empfehlen.“
Aktuell können noch keine belastbaren Aussagen zu den jeweiligen Teilnahme-Bedingungen getroffen werden. Diese werden rechtzeitig vor den Veranstaltungen in Form der Ausschreibung und unter Berücksichtigung der Pandemie-Lage erfolgen.
HSV organisiert Fortbildung mit Marco Kochs Trainer Dirk Lange
Der Hessische Schwimm-Verband bietet unter der Leitung von Landestrainerin Shila Sheth erneut eine Online-Fortbildung an. Als Referent für die Veranstaltung zum Thema Grundlagen des Schwimmtrainings – Trainingsphilisophie“ konnte der ehemalige Bundestrainer Dirk Lange gewonnen werden. Aktuell betreut Dirk Lange unter anderem Brutsschwimmer Marco Koch (SG Frankfurt), der bereits für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert ist. Zuvor gehörten Sandra Völker, Therese Alshammer, Mark Foster und Cameron van der Burgh zu seinen Schützlingen. Fortbildungstermin: 03.März 2021, 20:00 – ca. 21:15 Uhr via Zoom.
Interessenten melden sich bitte bis spätestens 02.03.2021 per Mail an Shila Sheth (s.sheth@hessischer-schwimm-verband.de) mit Angabe Ihres Vereines an. Ihr erhaltet rechtzeitig vor Beginn der Fortbildung einen Link zum Zoom-Meeting. Bitte installiert hierfür vorab die Software auf Eurem Computer. Die Fortbildung wird zur Lizenzverlängerung für C und B-Trainer mit 2 LE anerkannt. Bei Rückfragen meldet Euch bitte telefonisch unter 0162/2448405 bei Shila Sheth. >> Test
Hinweise zur Punktewertung im SMK
Für die Neugestaltung der Punktetabellen zur Bewertung der Beineleistung im Schwimmerischen Mehrkampf (SMK) wurden von Dr. Jörg Fuchs über 1.000 Datensätze von verschiedenen Wettkämpfen in einer Datenbank zusammengeführt und ausgewertet. Ziel dieser Analyse ist es, in Anlehnung an die WA-Punkte, eine realistische Bewertung der Beineleistung auf der Grundlage des nationalen Leistungsprofils zu erzielen.
Die Trainer*innen bekommen mit dieser neuen Tabelle ein Tool zur Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Beinbewegung ihrer Athleten*innen. Die bisherige Punktewertung orientierte sich an der Gesamtschwimmart, wodurch das individuelle Leistungsprofil der Beine nicht genau genug erfasst werden konnte. Der Faktor zwischen der Leistung der Beine und der Gesamtschwimmart schwankte somit stark (~2,0 bis zu 3,6, siehe dazu den Artikel auf der Homepage des DSV vom 03.05.2024). Vor diesem Hintergrund waren beispielsweise die Leistung Freistilbeine unterbewertet und die Leistung der Schmetterling- und Brustbeine überbewertet. Die nun vorliegende neue Bewertungstabelle ist individualisiert auf den Schwimmstil und passt sich dynamisch in den kommenden Jahren an die nationale Leistungsentwicklung im Schwimmsport fortlaufend an.
Carsten Gooßes, Bundestrainer Junioren
Waspo Hannover erspielt sich den Matchball
Den Wasserballern von Waspo 98 Hannover fehlt in der Bundesliga nur noch ein Sieg zur Titelverteidigung. Am Samstag gewannen die Niedersachsen im heimischen Volksbad Limmer das dritte Finale gegen die Wasserfreunde Spandau 04 mit 10:7. In der Endspielserie im Modus „Best of Three“ werden drei Siege benötigt, um den Titel zu holen. Spiel vier findet am Mittwoch (03. Juni, 19:00 Uhr) in Berlin statt – gewinnt Waspo auch dort, ist das Team erneut Deutscher Meister, es wäre der siebte Titel in neun Jahren. Sollte Spandau den Matchball abwehren, würde die Entscheidung erst am kommenden Samstag in Hannover fallen.
In der Partie am Samstag gaben beide Mannschaften direkt Vollgas. Nach einem torreichen ersten Viertel mit insgesamt neun Treffern in acht Minuten führte Waspo mit 6:3. Bis zur Halbzeit kam der Rekordchampion aus Berlin bis auf 7:5 heran; nach dem Treffer von Márton Nagy – dem einzigen in diesem Abschnitt – stand nach drei Vierteln sogar nur noch 7:6. Der Ungar war mit fünf Treffern bester Torschütze an diesem Tag, von seinen Mitspielern kam auf Spandauer Seite diesmal allerdings zu wenig zählbare Unterstützung.
Trotzdem blieb bis ins Schlussviertel hinein alles offen. Fünf Minuten vor dem Ende führte Waspo weiterhin nur mit einem Tor (8:7). Den Spandauern bot sich die große Chance zum Ausgleich, die sie jedoch nicht nutzen konnten. Hannover war im Endspurt dagegen noch zweimal erfolgreich und brachte den Sieg so nach Hause. Bester Torschütze bei den Gastgebern war Nationalspieler Mark Gansen mit drei Treffern. Als Spieler des Tages wurde allerdings Torwart Felix Benke ausgezeichnet, der mit starken Paraden glänzte und in der gesamten zweiten Halbzeit nur noch einmal hinter sich greifen musste.
Ein Duisburger Verein bejubelt Bronze, der andere betrauert den Abstieg
Der ASC Duisburg hat derweil wie in der vergangenen Saison die Bronzemedaille in der Wasserball-Bundesliga gesichert. Gegen die White Sharks Hannover gewannen die Westdeutschen auch die zweite Partie mit 20:5 und damit die Serie im Modus „Best of Three“ glatt in zwei Spielen. Ebenfalls im Schnelldurchgang machte der OSC Potsdam Platz fünf perfekt durch ein 19:9 gegen den SV Cannstatt. Alle vier Teams starten damit ebenso wie Waspo und Spandau in der kommenden Saison in einem Europapokal.
Während beim ASC Duisburg also gejubelt werden durfte, herrschte beim Stadtrivalen Duisburger SV 98 tiefe Trauer. Im Spiel um Platz sieben unterlag der siebenfache Deutsche Meister im eigenen Becken mit 13:16 gegen die SG Neukölln Berlin. Nachdem die Berliner auch schon das erste Spiel für sich entschieden hatten, ist Duisburg damit abgestiegen und spielt in der kommenden Saison nur noch zweitklassig. Neukölln bestreitet ab dem kommenden Wochenende die Relegation um den Klassenerhalt gegen den SSV Esslingen.
Krefeld steigt in die Bundesliga auf, Stadtrivale Uerdingen spielt künftig drittklassig
Duisburgs Platz im Oberhaus nimmt die SV Krefeld 72 ein, die gegen eben jene Esslinger auch im Rückspiel mit 18:12 erfolgreich war. In der 2. Wasserball-Bundesliga ist in den Play-offs das Gesamtergebnis nach Hin- und Rückspiel maßgeblich, in der Addition lagen die Krefelder hier mit 33:22 deutlich vorne. Die SVK war bereits in der Saison 2023/24 erstklassig, stieg damals aber direkt wieder ab. Den erneuten Anlauf unternimmt der Verein jetzt übrigens mit einem neuen Logo: Vor dem entscheidenden Spiel gegen Esslingen hatte Krefeld sein neues Wappen präsentiert, das dem Klub nun auch direkt Glück gebracht hat.
Auch die weiteren Abschlussplatzierungen in der 2. Wasserball-Bundesliga stehen fest. Dritter wurde der Düsseldorfer SC 1898 (15:12 gegen den SVV Plauen), Fünfter der SC Neustadt/Weinstraße (15:11 gegen die SpVg Laatzen 1894). Beide Aufsteiger haben damit die Klasse gehalten. Abgestiegen ist dagegen der Uerdinger SV 08, der zu Hause mit 13:14 gegen den SV Würzburg 05 verlor und damit die Hinspiel-Niederlage nicht mehr umbiegen konnte. Würzburg muss Ende Juni ins Aufstiegsturnier mit den Vertretern der Landesgruppen und kann dort den Klassenverbleib sichern.
Erstes Gipfeltreffen zwischen Meister Hannover und Pokalsieger Spandau
Die Saison in der Champions League ist für die Wasserfreunde Spandau 04 zwar vorbei, aber Wasserball auf höchstem Niveau erleben die Berliner in den nächsten Wochen trotzdem im nationalen Spielbetrieb, und das teilweise im Drei-Tage-Rhythmus. Am Wochenende kommt es in der Zwischenrunde der Wasserball-Bundesliga zum ersten Gipfeltreffen zwischen Pokalsieger Spandau und Meister Waspo 98 Hannover. Kommenden Mittwoch (05. Mai) steht dann der Supercup zwischen diesen Mannschaften an, ehe beide Teams am darauffolgenden Wochenende zum zweiten Zwischenrunden-Turnier direkt wieder aufeinandertreffen.
„Ich bin sehr froh, dass wir nach dem Aus in der Champions League gleich wieder mehrere Spiele auf diesem Niveau bekommen“, sagt Spandaus Nationalspieler Denis Strelezkij. Sein Verein hat beim ersten Aufeinandertreffen zunächst Heimrecht. Neben Hannover sind beim Turnier der Gruppe E auch noch der letztjährige Bundesliga-Dritte OSC Potsdam und der ASC Duisburg mit dabei. „Wir dürfen uns in der Bundesliga nicht ausruhen“, mahnt Strelezkij. Er sagt: „Wir sind jetzt viel eingespielter als noch zu Beginn der Saison. Die Spiele gegen Waspo werden zeigen, wie weit wir wirklich schon sind.“
Hannovers Nationalspieler Fynn Schütze erwartet ebenfalls spannende Duelle zwischen den beiden Rivalen. „Das werden sehr knappe Spiele zwischen zwei nahezu gleich starken Mannschaften. Aber wir haben in der Champions League und bei den bisherigen Bundesligaspielen schon gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Wenn wir daran anknüpfen können, bin ich optimistisch.“
Krefeld mit besten Aussichten auf die Relegation
In Vorrundengruppe D fällt an diesem Wochenende die Entscheidung, welche zwei Mannschaften die Relegation erreichen und darüber noch die Chance haben, sich für die kommende Spielzeit 2021/22 für die obere Hälfte der Bundesliga zu qualifizieren. Beim Turnier in Krefeld hat Gastgeber SV Krefeld 1972 die besten Karten, der seine ersten drei Spiele allesamt gewinnen konnte. Im Kampf um Platz zwei läuft es dahinter auf ein Duell zwischen dem Duisburger SV 1898 und dem SV Weiden 1921 hinaus.
Der Gruppenerste trifft in der Relegation auf die SG Neukölln, der Zweitplatzierte auf den SV Ludwigsburg 08. Die beiden anderen Relegationsspiele zwischen dem SV Würzburg 05 und dem SSV Esslingen sowie zwischen dem SV Bayer Uerdingen 08 und den White Sharks Hannover stehen bereits fest. In dieser Woche hatte Spielleiter Holger Sonnenfeld bekanntgegeben, dass die noch ausstehenden Partien von Ludwigsburg und den White Sharks nicht mehr nachgeholt werden. Die Spiele waren wegen Corona-Fällen ausgefallen.
Wer sichert sich das letzte Halbfinalticket bei den Frauen?
In der Wasserball-Bundesliga der Frauen geht es in Gruppe B um das einzige noch offene Ticket für Halbfinale. Nur der Gruppensieger erreicht hier neben den drei gesetzten Mannschaften der Gruppe A die Vorschlussrunde. Die besten Aussichten hat momentan der SV Blau-Weiß Bochum, der die Tabelle mit vier Punkten anführt, doch auch der SV Chemnitz (ebenfalls vier Punkte) sowie der ETV Hamburg als Gastgeber des zweiten Turniers (drei Punkte) sind noch im Rennen. Beim ersten Turnier vor einer Woche hatte Hamburg zum Beispiel gegen Bochum gewonnen. „Das war unser erstes Spiel nach 13 Monaten Pause, da sind wir zu nervös ins Spiel gegangen. Wir haben vorne die einfachen Tore nicht gemacht und hinten hat Hamburg jeden Fehler bestraft“, erinnert sich Bochums Marleen Zimmermann. „In den beiden anderen Spielen lief es danach aber schon besser. Daran wollen wir anknüpfen. Wir wissen, was wir können, und müssen es einfach ins Becken bringen“, sagt sie. Nicht dabei ist diesmal der SV Nikar Heidelberg: Durch den Ausfall gleich mehrerer Stammspielerinnen steht Trainer Kai van der Bosch keine spielfähige Mannschaft zur Verfügung. Das Team hatte aber ohnehin keine Chance mehr auf das Weiterkommen.
Die genauen Paarungen im Halbfinale werden parallel beim zweiten Turnier der Gruppe A ausgespielt. Am vergangenen Wochenende präsentierten sich die Wasserfreunde Spandau 04 am stärksten, doch der SV Bayer Uerdingen und Waspo 98 Hannover wollen den Titelverteidiger zumindest ärgern. Spitzensport ist auch hier garantiert, denn das Duell zwischen Waspo und den Wasserfreunden begeistert bei den Frauen und bei den Männern gleichermaßen.
