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Spandau jubelt doppelt in Europa und in der Bundesliga
Schon in der Qualifikation zur Champions League hatten die Männer der Wasserfreunde Spandau 04 zwei starke Auftritte abgeliefert, auch wenn diese dort letztlich noch nicht zum Weiterkommen reichen sollten. In der Qualifikation zum Euro Cup ließ der deutsche Rekordchampion und Vizemeister der vergangenen Saison nun aber nichts anbrennen und löste dort am Wochenende als Gruppensieger souverän das Ticket für die Hauptrunde. Damit ist der deutsche Wasserball im zweithöchsten Europapokalwettbewerb in dieser Saison gleich doppelt vertreten. Der ASC Duisburg als Bundesligadritter war schon zuvor fest für die Hauptrunde gesetzt gewesen.
Nach zwei Siegen aus den ersten beiden Partien in Athen (GRE) mit 14:10 gegen Gastgeber GS Apollon Smyrnis (GRE) sowie mit 21:9 gegen ZV De Zaan (NED) waren die Spandauer als erste Mannschaft vorzeitig qualifiziert. Auch dass danach im letzten Spiel beim 11:16 gegen A-Polo Sport Management (GEO) ein wenig die Spannung fehlte, änderte nichts mehr daran, dass Berlin die Gruppe auf Platz eins beendete.
In der Hauptrunde ab 16. Oktober treffen die Wasserfreunde nun in Gruppe D auf die Italiener von RN Savona (ITA), VK Sabac Elixir aus Serbien sowie auf Steaua Bucharest (ROU), das ebenso wie Spandau in der Qualifikation zur Königsklasse gescheitert war, im Euro Cup jetzt aber seine zweite Chance nutzten will. Der ASC Duisburg trifft in Gruppe A auf den viermaligen Champions-League-Sieger VK Jug Dubrovnik (CRO), VK Solaris Sibenik als weiteres kroatisches Team sowie CN Terrassa (ESP).
Der OSC Potsdam setzt seine Europapokalsaison derweil im Conference Cup fort. In der Qualifikation zum Euro Cup gab es für die Brandenburger drei Niederlagen mit 9:24 gegen CN Terrassa, 10:14 gegen Szolnoki Dozsa Praktiker (HUN) und 8:13 gegen Pays d’Aix Natation (FRA). Insbesondere das Auftreten gegen die Ungarn aus Szolnok war allerdings sehr beachtlich: Nach dem ersten Viertel hatte Potsdam mit 5:2 geführt, zur Halbzeit noch 7:6, erst danach erwies sich der Champions-League-Gewinner von 2017 als zu stark.
Torreicher Auftakt in der Frauen-Bundesliga
Erfolgreich waren am Wochenende auch die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04. Zum Auftakt der neuen Saison in der Wasserball-Bundesliga feierten die Double-Gewinnerinnen einen Kantersieg und setzten sich durch das 27:5 gegen den Eimsbütteler Turnverband direkt wieder an die Tabellenspitze. Dora Kangler und Carolina Hendrika Slagter trafen beide jeweils sechs Mal und damit häufiger als die Hamburgerinnen insgesamt.
Neben Spandau geht auch Rekordmeister SV Blau-Weiß Bochum mit großen Ambitionen in die neue Spielzeit und setzte zum Start ebenfalls ein erstes Ausrufezeichen. Mit 27:7 dominierten die Bochumerinnen das Auswärtsspiel beim Uerdinger SV 08, dabei waren Aylin Fry und Kapitänin Jana Stüwe sogar je sieben Mal erfolgreich.
Wasserballerinnen gewinnen sensationell Gold bei der Universiade
Es war ein großer Feiertag für den deutschen Wasserball bei den FISU World University Games in Duisburg. Denn die Frauen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) gewannen am Sonntag sensationell die Goldmedaille bei den Weltspielen der Studierenden. Vor allem dank einer überragenden Defensive siegten die Deutschen im Endspiel mit 9:6 gegen den Uni-Nachwuchs von Rekordweltmeister und Rekordolympiasieger USA. Zuvor hatten bereits die DSV-Männer die Bronzemedaille gesichert durch ein 21:20 nach Fünfmeterwerfen gegen die Top-Nation Ungarn.
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Bis zu diesem Jahr hatte es bei einer Universiade im Wasserball noch nie deutsches Edelmetall gegeben – und nun also gleich doppelt. Für die Wasserballerinnen war der Titelgewinn sogar wettbewerbsübergreifend die erste Medaille im Erwachsenenbereich seit 40 Jahren, seit dem EM-Bronze 1985. „Ich hoffe, dass die Spielerinnen ihren Erfolg genießen können. Neben Olympischen Spielen und der Weltmeisterschaft sind die FISU Games ein Event, an das sie sich immer erinnern werden“, sagte Trainer Karsten Seehafer.
Gegen die USA war sein Team als klare Außenseiterinnen ins Spiel gegangen. Doch das DSV-Team erspielte sich schnell einen Vorsprung und ließ vor dem eigenen Tor nichts zu. Dank einer erneut hervorragend aufgelegten Darja Heinbichner (SV Blau-Weiß Bochum) zwischen den Pfosten und starker Verteidigung gelang das Kunststück, die USA in der ersten Halbzeit bei null Toren zu halten. Erst Mitte des dritten Viertels, als Deutschland bereits mit 4:0 führte, gelang den Amerikanerinnen der erste Treffer. Deutschland verstand es anschließend geschickt, den Abstand zu verwalten, und brachte die Goldmedaille über die Zeit. „Ich bin sprachlos, das Ergebnis ist noch nicht so ganz in meinem Kopf angekommen. In der ersten Hälfte gab es sehr wenig Tore – dann so ein gigantisches Publikum hinter sich zu haben, hilft einfach enorm“, bedankte sich Emma Seehafer (Waspo 98 Hannover) auch beim Publikum im ASCD-Freibad. Beste Torschützin beim Gold-Coup war Kapitänin Sinia Plotz (Uerdinger SV 08) mit drei Treffern.
Deutschlands Männer holen im Penalty-Thriller die Bronzemedaille
Deutschlands Wasserballerinnen waren zum ersten Mal überhaupt bei einer Universiade dabei, bei der erst seit 2009 auch ein Turnier für die Frauen stattfindet. Aber auch für die DSV-Männer bedeutete die Bronzemedaille eine Premiere – nämlich die erste Medaille in 66 Jahren. Gegen Ungarn erwischte Deutschland den deutlich besseren Start und erspielte sich eine komfortable Führung von 11:7 zur Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel wirkten die Deutschen dann aber auf einmal zu passiv, so dass die Magyaren erst ausgleichen konnten und sogar in Führung gingen. „Im dritten Viertel haben wir den Kopf verloren und leider unsauber gespielt. Aber wir haben am Ende noch den Ausgleich gemacht, und das ist das Wichtigste“, sagte Kapitän Mark Gansen (Waspo 98 Hannover).
Die Entscheidung fiel im Penalty-Shootout. Die Spannung stieg bei Publikum und Spielern, wobei Gansen seinen ganz eigenen Umgang mit dieser Situation offenbarte: „Fünf-Meter-Schießen heißt für mich immer untertauchen, möglichst wenig nachdenken, und wenn ich dran bin, einfach reinschießen!“. Das gelang dem 23-Jährigen gleich zweimal. Zudem konnte Torwart Max Spittank (White Sharks Hannover) zwei Penaltys der Ungarn parieren. Als Till Hofmann (OSC Potsdam) den entscheidenden Wurf im gegnerischen Netz versenkte, kannte der Jubel im Stadion keine Grenzen mehr. Den Titel bei den Männern holte Italien durch ein 16:12 über die USA.
Lena Hentschel verabschiedet sich mit Bronze von der Universiade
Nach Gold im Mixed und der Bronzemedaille im 3m-Synchronspringen hat Lena Hentschel (Berliner TSC) bei den FISU World University Games in Berlin ihre erste Einzelmedaille gewonnen. Vom 3m-Brett sicherte sich die 24-Jährige am Montag Bronze mit 265,75 Punkten, hauchdünn vor ihrer Synchronpartnerin Jette Müller (WSC Rostock/265,55) auf Rang vier. Ganz vorne landeten die beiden Chinesinnen Wang Weiying (344,25) und Qu Zhixin (318,55).
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Während sich die meisten ihrer Teamkolleg*innen aus dem WM-Aufgebot zu diesem Zeitpunkt bereits in der Luft auf dem Weg nach Singapur befanden – Hentschel und Müller reisten mit Coach Shahbaz Shahnazi erst etwas später hinterher –, tankte Hentschel also noch einmal Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaften als eigentlichem Saisonhöhepunkt. „Es war nicht meine beste Leistung heute, aber ich bin glücklich über Bronze und darüber, wie das gesamte Event für mich gelaufen ist“, sagte die Berlinerin. „Neuntes Finale, achte Medaille, Team Studi ist im Wasserspringen einfach stark“, meinte auch Stefan Nitsche als Sportartenverantwortlicher des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (adh). Tim Axer (SV Neptun Aachen) gelang zudem vom 1m-Brett die Qualifikation für das Finale.
Platz fünf für Eidam, Platz sechs für Plöger und fünf Finaltickets beim Schwimmen
Nach Platz vier über 50m Schmetterling hat beim Schwimmen auch Ole Mats Eidam (Potsdamer SV) ein weiteres Top-Ergebnis erzielt. Über 100m Freistil wurde er beim Sieg von Matthew King (USA/48,01) Fünfter in 48,80 Sekunden. Und Eidam bekommt bei den Weltspielen der Studierenden noch eine weitere Medaillenchance: Über 100m Schmetterling zog er am Montag mit 52,03 und damit der zweitbesten Zeit der Halbfinals ins Finale ein. Im Endlauf steht auf dieser Strecke auch Björn Kammann (AMTV-FTV Hamburg) als Fünfter (52,24).
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Über 1500m Freistil belegte Marian Plöger (SV Cannstatt) in Berlin Rang sechs in 16:31,98 Minuten, es siegte Kate Hurst (USA/16:15,40).
Die Finals am Dienstag erreichten neben Eidam und Kammann auch noch Jeremias Pock (1. FCN Schwimmen) als Dritter über 50m Brust mit persönlicher Bestzeit von 27,53 Sekunden, Simon Reinke (SG Essen) als Siebter über 800m Freistil (8:03,45) und dessen Vereinskollegin Nicole Maier als Siebte über 200m Freistil (1:59,22). Kim Herkle (SV Cannstatt) kam über 200m Lagen auf Rang 15 (2:17,24).
Wasserballer treffen im Viertelfinale auf Südkorea
Beim Wasserball haben die deutschen Männer derweil die erste Turnierniederlage kassiert. Im Duell um den Gruppensieg in der Vorrunde unterlag das Team in Duisburg gegen die Auswahl aus Ungarn mit 13:15, zeigte dabei aber erneut eine starke Leistung. Mark Gansen und Luk Jäschke (beide Waspo 98 Hannover) erzielten je drei Treffer für Deutschland, das im Viertelfinale am Mittwoch nun auf Außenseiter Südkorea trifft. Dann geht es um den erstmaligen Halbfinaleinzug einer deutschen Mannschaft im Wasserball in der Geschichte der Universiade.
Dachau lädt am Samstag zum Finale der DSV Aquaball Champions-Tour
An diesem Samstag (28. Juni) findet in Dachau das große Finale der DSV Aquaball Champions-Tour statt – und das im Rahmen eines echten Klassikers. Bereits zum 25. Mal veranstalten die Dachauer Bunnyhunters, wie sich das örtliche Aquaball-Team nennt, den Internationalen Sparkassenpokal (ISP), der sich längst als fester Bestandteil im Kalender der Aquaball-Szene etabliert hat. Damit ist das Turnier nicht nur sportlicher Höhepunkt, sondern auch ein Jubiläumsevent eines echten Traditionsturniers.
Das Dachauer Freibad verwandelt sich an diesem Tag in die zentrale Bühne für die besten Aquaball-Mannschaften Deutschlands. In vier Wertungskategorien kämpfen Teams aus dem gesamten Bundesgebiet um den prestigeträchtigen ISP-Wanderpokal – und um die letzten entscheidenden Punkte in der laufenden Champions-Tour, der offiziellen deutschen Meisterschaft der Aquaballer*innen.
In der offenen Kategorie führen aktuell die Münchner „Kraken“ das Feld an. Dahinter lauern die Gastgeber aus Dachau, die sich gegen die Wattloopers aus Pewsum behaupten müssen. Die Jugendwertung wird derzeit von zwei Teams der Blue Sharks aus Ingolstadt dominiert, dicht gefolgt von der talentierten Jugend aus Pewsum. Auch bei den Youngsters liefern sich die Junghaie aus Soest ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Ingolstadt, während sich die Likedeelers aus Hamburg in Lauerstellung befinden. Bei den Frauen führen die Wattloopers I aus Pewsum vor dem Team aus Soest und der zweiten Wattloopers-Mannschaft. Spannung ist also garantiert, wenn sich im Finale entscheidet, wer sich 2025 die Krone im Aquaball aufsetzen darf.
So einfach funktioniert Aquaball
Aber was genau ist eigentlich Aquaball? Noch immer wird die Sportart häufig mit Wasserball verwechselt. Der Hauptunterschied: Aquaball wird in brusttiefem Wasser mit gemischten Mannschaften mit je vier Spieler*innen gespielt, die sich gehend, hüpfend, hechtend oder schwimmend fortbewegen können. Jeweils das gesamte Team greift an und verteidigt, es gibt keine festen Positionen, alle sind ins Spiel integriert. Der Ball muss auch mindestens dreimal innerhalb des Teams gepasst werden, bevor er auf das gegnerische Tor geworfen wird. Dabei gilt das One-Touch-Prinzip, der Ball wird also gefangen oder aufgenommen und direkt weitergespielt. Laufen oder schwimmen mit dem Ball ist nicht erlaubt.
Dabei gilt: Der Einsatz ist dank kleinem Spielfeld – circa 7-8m x 12-16m – und aufblasbarer Tore fast überall möglich, vom Lehrschwimmbecken bis zum Baggersee. Selbst absolute Nichtschwimmer*innen können mitmachen.
Oberste Maxime beim Aquaball sind Fairplay und das körperlose Spiel – Letzteres ein entscheidender Unterschied zum Wasserball. Dank der einfachen Regeln und nicht zuletzt durch das stehtiefe Wasser eignet sich das Spiel außerdem hervorragend zur Inklusion im Sport.
Waspo 98 Hannover macht den Meister-Sweep perfekt
Der Deutsche Meister im Wasserball heißt in diesem Jahr erneut Waspo 98 Hannover. Der Titelverteidiger gewann am Samstag auch das dritte Spiel der Finalserie im Modus „Best of Five“ gegen die Wasserfreunde Spandau 04 mit 12:7 und machte damit den „Sweep“ perfekt. Nachdem Waspo im März auch schon den DSV-Pokal geholt hatte, gelang Hannover damit in dieser Saison sogar das Double.
Es war bereits der sechste Titel für die Niedersachsen seit 2018, doch erst zum zweiten Mal nach 2021 gelang dieser glatt in drei Spielen. Die ersten beiden Partien hatte der alte und neue Champion mit 15:14 nach Fünfmeterwerfen sowie mit 16:6 für sich entscheiden können. Der Sieg im zweiten Spiel am vergangenen Mittwoch war dabei sogar der höchste, der Waspo je in einem Duell gegen die Wasserfreunde gelungen war.
Schipper und Bozic bringen Waspo 98 Hannover früh auf die Siegerstraße
Als der Titelgewinn perfekt war, der erste unter dem neuen Trainer Aleksandar Radovic, erklang aus den Boxen im Volksbad Limmer der Song „Titanium“ von David Guetta. Was irgendwie passte, denn ebenso widerstandsfähig gegen plötzliches Versagen präsentierten sich auch die Hannoveraner Wasserballer. Nachdem im vergangenen Jahr eine 2:0-Führung in den Finals für Spandau nicht gereicht hatte, um den Titel nach Berlin zu holen, ließ Waspo dieses Mal nichts mehr anbrennen. „Wir wussten, was passieren kann, und wollten das natürlich unbedingt verhindern“, sagte Torhüter Felix Benke. Tatsächlich lag seine Mannschaft am Samstag nicht einmal in Rückstand und führte früh mit 4:0 durch je zwei Tore der Nationalspieler Niclas Schipper und Zoran Bozic. Rekordmeister Spandau gelang im ersten Viertel dagegen nur ein Treffer. Auch im zweiten Abschnitt waren vor allem Hannover am Drücker, das seinen Vorsprung bis zur Halbzeit so bis auf 7:2 ausbaute.
Nach der Pause verlief die Partie dann zunächst etwas ausgeglichener, trotzdem ging Waspo mit einer Sechs-Tore-Führung (10:4) ins Schlussviertel. Als die Gastgeber im letzten Viertel zwischenzeitlich sogar mit acht Toren vorne lagen, war das Spiel endgültig entschieden, Spandau konnte das Ergebnis danach nur noch etwas freundlicher gestalten. Beste Torschützen beim Deutschen Meister waren Zoran Bozic und Nikola Milardovic mit je drei Treffern, für die Berliner traf Nikola Kojic mit ebenfalls drei Toren am besten.
Spandaus Frauen gewinnen das erste Finale gegen Bochum
Auch in der Wasserball-Bundesliga der Frauen sieht es nach einer Titelverteidigung aus. Die Wasserfreunde Spandau 04 gewannen am Samstag das erste Finalspiel beim SV Blau-Weiß Bochum mit 13:8 und können nun in der Serie im Modus „Best of Three“ bereits am kommenden Samstag (31. Mai) in Berlin die Deutsche Meisterschaft klarmachen.
Spandau hat seit 2018 sämtliche nationalen Titel abgeräumt, in der laufenden Saison holte man bereits den DSV-Pokal und beendete die Hauptrunde ohne Punktverlust auf Platz eins. Trotz der klar verteilten Rollen war die Partie bei den Bochumerinnen über weite Strecken ausgeglichen. Die Gastgeberinnen konnten drei von vier Vierteln mithalten, lediglich den zweiten Abschnitt entschieden die Wasserfreunde klar mit 6:1 für sich und sorgten dort für den am Ende entscheidenden Vorsprung. Kapitänin Gesa Deike ging bei den Berlinerinnen mit sechs Treffern voran, für Bochum trafen Aylin Fry und Emilia Khmil (je zwei Tore) am häufigsten.
Siegtreffer eine Sekunde vor Schluss: Spandau folgt Waspo ins Bundesligafinale
Die Deutsche Meisterschaft im Wasserball der Männer wird auch in diesem Jahr wieder zwischen Titelverteidiger Waspo 98 Hannover und Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 ausgefochten. Zum neunten Mal in Folge stehen die beiden führenden Klubs des Landes in den Endspielen. Die Finalserie im Modus „Best of Five“ startet am kommenden Samstag (17. Mai) in Berlin.
Als Hauptrundensieger und Gewinner des DSV-Pokals trägt Waspo in diesem Jahr die Favoritenrolle. In der Vorschlussrunde hatten die Niedersachsen gegen den OSC Potsdam keine Mühe und gewannen auch das zweite Spiel locker mit 19:5. Spandau dagegen musste sich strecken und kämpfte den ASC Duisburg in Spiel zwei seiner Halbfinalserie mit 13:12 nieder, nachdem zuvor auch schon die erste Partie (12:10) eng verlaufen war. Der Siegtreffer für die Berliner durch Marek Tkac fiel diesmal erst eine Sekunde vor dem Abpfiff.
Für den ASC Duisburg und Potsdam geht es damit um die Bronzemedaille. Im Spiel um Platz fünf stehen sich die White Sharks Hannover und die SG Neukölln Berlin gegenüber. Die Neuköllner konnten den 0:1-Serienrückstand gegen den Duisburger SV 1898 durch zwei Heimsiege am Wochenende noch umbiegen. Der Duisburger SV steht als Siebter der A-Gruppe fest und wartet nun auf seinen Relegationsgegner aus der B-Gruppe.
Krefeld und Cannstatt spielen um den Platz in der Top-Gruppe
Eine Mannschaft aus der B-Gruppe steigt sogar direkt in die Top-Division auf. Um den B-Gruppen-Titel und das damit verbundene direkte Ticket nach oben kämpfen die SV Krefeld 72 und der SV Cannstatt. Die Krefelder gewannen ihre Halbfinalserie gegen den SSV Esslingen mit 2:0. Cannstatt setzte sich gegen den Uerdinger SV 08 mit 2:1 Siegen durch, wobei man die beiden Spiele am Wochenende jeweils erst nach Fünfmeterwerfen mit 15:14 beziehungsweise 13:12 für sich entschied.
Aber auch das unterlegene Team der Serie zwischen Krefeld und Cannstatt darf sich noch Aufstiegshoffnungen machen und trifft in der Relegation dann auf den Duisburger SV. Der Sieger des Duells zwischen Uerdingen und Esslingen bekommt ebenfalls noch eine Aufstiegschance gegen den Verlierer der Serie zwischen den White Sharks Hannover und Neukölln.
In den Play-offs um die Plätze zwölf bis 15 behaupteten sich der SVV Plauen mit 2:0 Siegen gegen die SG Stadtwerke München sowie ebenfalls glatt in zwei Spielen der SV Würzburg 05 gegen den Düsseldorfer SC 1898.
Bei den Frauen legen Spandau und Bochum im Halbfinale vor
In der Wasserball-Bundesliga der Frauen verliefen die Auftaktbegegnungen der beiden Halbfinalserien sehr unterschiedlich. Die Wasserfreunde Spandau 04 feierten mit dem 34:4 bei Waspo 98 Hannover einen Kantersieg, bei dem alle Feldspielerinnen der Berlinerinnen mindestens einen Treffer erzielten – Dora Kangler war mit sechs Toren am erfolgreichsten. Spannender verlief die Partie zwischen dem SSV Esslingen und dem SV Blau-Weiß Bochum. Dort führten die Bochumerinnen zwischenzeitlich schon mit vier Toren Vorsprung, ehe der SSV im Schlussviertel noch einmal bis auf einen Treffer herankam. Erst Nationalspielerin Aylin Fry, mit fünf Toren auch insgesamt beste Torschützin auf Bochumer Seite, sorgte kurz vor Schluss für den Endstand von 12:10 zugunsten der Blau-Weißen.
Spandau übernimmt Tabellenführung dank Torfestival im Lokalderby
Für die Topteams der Wasserball-Bundesliga standen im Rahmen des dritten Spieltages am vergangenen Wochenende die Lokalderbys an. Es wurde ein Wettschießen um die Tabellenführung, welches die Männer der Wasserfreunde Spandau 04 zum Sprung an die Spitze nutzten. Denn durch das 26:5 gegen die SG Neukölln haben die Berliner als neuer Spitzenreiter nun ein um sechs Treffer besseres Torverhältnis als der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover, der es gegen die White Sharks bei einem 15:3 beließ.
Mit sieben Treffern im dritten Saisonspiel erhöhte Spandaus Ivan Vukojevic sein Konto dabei auf insgesamt zwölf Tore, damit steht er auch hier an der Spitze der Liga. Allerdings gemeinsam mit Waspos Neuzugang Denis Strelezkij, der aus Spandau gekommene Nationalspieler konnte diesmal dreimal jubeln.
Für die Überraschung des Tages sorgte diesmal der SV Cannstatt in der B-Gruppe, der sich mit einem 4:2 in Krefeld bereits den zweiten Auswärtssieg erkämpfte. Werbung für den Wasserball war das Spiel allerdings nur bedingt, es war nach Angabe von Statistikexperten das torärmste der Liga-Historie.
Männer, 3. Spieltag
| Gruppe A | ||
| White Sharks Hannover | Waspo 98 Hannover | 3:15 (2:3, 0:2, 0:5,1:5) |
| Wasserfreunde Spandau 04 | SG Neukölln Berlin | 26:5 (7:2, 7:1, 5:1, 7:1) |
| ASC Duisburg | SV Ludwigsburg 08 | 13:9 (2:2, 3:0, 4:3, 4:4) |
| OSC Potsdam | Duisburger SV 1898 | 22:10 (4:3, 5:2, 7:3, 6:2) |
| Gruppe B | ||
| SV Bayer Uerdingen 08 | SSV Esslingen | 16:5 (3:0, 5:0, 3:1, 5:4) |
| Düsseldorfer SC 1898 | SV Würzburg 05 | 11:8 (2:3, 5:1, 2:4, 2:0) |
| SG Stadtwerke München | SV Krefeld 1972 | 8:11 (2:2, 2:4, 2:2, 2:3) |
| SVV Plauen | SV Cannstatt | 7:11 (2:2, 1:4, 1:3, 3:2) |
Tabelle Männer
| Spiele | Punkte | Tore | Tordifferenz | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Gruppe A | |||||
| 1. | Wasserfreunde Spandau 04 | 3 | 9 | 62:20 | +42 |
| 2. | Waspo 98 Hannover | 3 | 9 | 52:16 | +36 |
| 3. | OSC Potsdam | 2 | 6 | 38:19 | +19 |
| 4. | White Sharks Hannover | 2 | 3 | 18:28 | -10 |
| 5. | ASC Duisburg | 3 | 3 | 25:39 | -14 |
| 6. | SV Ludwigsburg 08 | 2 | 0 | 18:34 | -16 |
| 7. | Duisburger SV 1898 | 2 | 0 | 17:44 | -27 |
| 8. | SG Neukölln Berlin | 3 | 0 | 27:57 | -30 |
| GruppeB | |||||
| 1. | SV Krefeld 1972 | 4 | 8 | 47:26 | +21 |
| 2. | SSV Esslingen | 3 | 8 | 40:28 | +12 |
| 3. | SV Cannstatt | 3 | 6 | 29:24 | +4 |
| 4. | SVV Plauen | 3 | 6 | 25:25 | 0 |
| 5. | SV Würzburg 05 | 3 | 4 | 29:27 | +2 |
| 6. | SV Bayer Uerdingen 08 | 2 | 3 | 23:17 | +6 |
| 7. | SG Stadtwerke München | 3 | 1 | 23:29 | -6 |
| 8. | Düsseldorfer SC 1898 | 3 | 0 | 16:55 | -39 |
Bei den Frauen gelingt Bochum der beste Start
Nach dem Saisonstart der Frauen grüßt der Vorjahresdritte SV Blau-Weiß Bochum nach einem 24:3 bei Waspo 98 Hannover von der Spitze. Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04 begann mit einem 25:8-Heimsieg gegen den ETV Hamburg. Die Vizemeister*innen SV Esslingen verlor dagegen mit 11:12 beim SV Bayer Uerdingen 08.
Wichtiger Sieg für Ludwigsburg am vorletzten Hauptrundenspieltag
In den Wasserball-Bundesligen nähert sich die Hauptrunde dem Ende, in den letzten Partien gilt es nun noch einmal Schwung zu sammeln für die bevorstehenden Play-offs. Das gelang am Wochenende den Männern des SV Ludwigsburg 08, die nach schwierigem Saisonstart rechtzeitig in Form zu kommen scheinen und durch das 15:9-Heimsieg gegen die SG Neukölln Berlin seine Chancen auf den fünften Platz und damit einen vermeintlich leichteren Gegner im Viertelfinale wahren konnten.
Die ersten Plätze in der Tabelle sind an den aktuellen Tabellenführer Waspo 98 Hannover – der in dieser Woche gleich zweimal siegte, erst 22:4 im Derby gegen die White Shark und später 16:4 gegen den OSC Potsdam –, Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 (der wegen der parallelen Europapokalauftritts in der Bundesliga diesmal spielfrei war und dafür Dienstag und Mittwoch zweimal im Einsatz sein wird) sowie den ASC Duisburg (12:4 gegen die White Sharks Hannover) vergeben. Im Topspiel am kommenden Samstag entscheidet sich dann noch, wer als Spitzenreiter mit Heimrecht in die Play-offs startet.
In der B-Gruppe der Bundesliga freute sich Schlusslicht SV Blau-Weiß Bochum über den zweiten Punkt der laufenden Saison – der Aufsteiger trennte sich vom Düsseldorfer SC 1898 11:11, wartet damit aber weiterhin auf den ersten Sieg in dieser Spielzeit. Ebenfalls unentschieden 11:11 endete die Partie zwischen dem Tabellenzweiten SVV Plauen – der am Wochenende übrigens gerade erst als Mannschaft des Jahres 2023 im Vogtland ausgezeichnet wurde – und dem SSV Esslingen. Die Esslinger siegten tags darauf dann beim SV Würzburg 05 mit 14:9 und rückten damit auf Rang vier vor, direkt hinter dem SV Bayer Uerdingen 08, der sich auswärts bei der SG Stadtwerke München knapp mit 10:9 behaupten konnte.
In der Wasserball-Bundesliga der Frauen gab es zwei weitere Siege für die Topteams: Die Deutschen Meisterinnen der Wasserfreunde Spandau 04 feierten mit dem 34:1 beim Eimsbütteler Turnverein ein wahres Schützenfest, der SV Bayer Uerdingen 08 gewann deutlich knapper mit 11:9 beim SSV Esslingen. Die Esslingerinnen wiederum setzten sich tags darauf mit 28:7 gegen die Frauen von Waspo 98 Hannover durch – sie haben damit ebenso wie Spandau und Uerdingen die Qualifikation für das Halbfinale sicher.
Halbfinals für die Pokalendrunde ausgelost
Ebenfalls in dieser Woche wurden die Halbfinalpaarungen für die gemeinsame Endrunde von Frauen und Männern im DSV-Pokal am 03./04. Mai in Duisburg ausgelost. Der Spielplan lautet:
Freitag, 03. Mai
?14:30 Uhr: 1. Halbfinale Frauen SV Blau-Weiß Bochum – Wasserfreunde Spandau 04
?16:30 Uhr: 1. Halbfinale Männer: White Sharks Hannover – Wasserfreunde Spandau
18:30 Uhr: 2. Halbfinale Männer SV Krefeld 72 – Waspo 98 Hannover
20:30 Uhr: 2. Halbfinale Frauen SV Bayer Uerdingen 08 – ASC Duisburg
Samstag, 04. Mai
12:30 Uhr: Spiel um Platz drei Männer?
14:30 Uhr: Spiel um Platz drei Frauen?
16:30 Uhr: Finale Frauen?
18:30 Uhr: Finale Männer
Punkteteilung im Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Waspo und Spandau
Waspo 98 Hannover gegen die Wasserfreunde Spandau 04 – das Top-Duell im deutschen Wasserball hielt auch diesmal wieder, was es versprochen hatte. Zum Abschluss der Hinrunde in der Wasserball-Bundesliga der Männer trafen mit dem aktuellen Tabellenführer und Pokalsieger aus Niedersachen und dem Rekordmeister und amtierenden Champion aus der Hauptstadt die beiden besten Teams des Landes aufeinander. Bis ins Schlussviertel wechselte die Führung mehrfach hin und her. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende sah Spandau bei zwei Toren Vorsprung schon wie der Sieger aus, doch Waspo schlug noch einmal zurück und ging 40 Sekunden vor Schluss sogar wieder in Führung. Nationalspieler Denis Strelezkij besorgte dann Augenblicke vor dem Abpfiff den Ausgleich, er war mit drei Treffern auch insgesamt bester Berliner. Für Hannover traf Andrija Basic viermal.
Waspo verteidigte damit die Tabellenführung aufgrund des besseren Torverhältnisses. Für Spandau war es der erste Punktverlust in der Bundesliga nach zuletzt 29 gewonnenen Partien in Serie, nachdem sie in der vergangenen Saison sämtliche Ligapiele gewonnen hatten. Tabellendritter bleibt der ASC Duisburg nach einem 12:9-Auswärtserfolg beim SV Ludwigsburg 08. Die Top vier komplettiert der OSC Potsdam nach dem knappen 9:8 bei den White Sharks Hannover. Arne Hofmann gelang hier mit dem einzigen Tor im Schlussviertel der Siegtreffer.?
In der B-Gruppe der Bundesliga eroberte der SVV Plauen die Spitzenposition, die Vogtländer besiegten den bisherigen Erstplatzierten SV Bayer Uerdingen 08 mit 14:10. Uerdingen fiel damit auf Rang drei zurück, Zweiter ist der Duisburger SCV 98, der gegen den SSV Esslingen mit 12:7 die Oberhand behielt. A-Gruppen-Absteiger Esslingen wartet damit weiter auf den ersten Punktgewinn in der laufenden Spielzeit. Dagegen feierte Aufsteiger SG Stadtwerke München mit dem 10:7 gegen den Düsseldorfer SC 1898 bereits den zweiten Saisonsieg, Mit-Aufsteiger SV Blau-Weiß Bochum unterlag beim SV Würzburg 05 mit 8:10.
Spandaus Frauen siegen im Euro Cup
Bei den Frauen jubelten die Wasserfreunden Spandau 04 im Euro Cup über ihren zweiten Sieg – die Deutschen Meisterinnen gewannen auswärts mit 11:7 bei Grand Nancy AC (FRA) und bewahrten sich damit die Chance aufs Weiterkommen. Platz drei in der stark besetzten Gruppe ist den Berlinerinnen auf jeden Fall sicher, aber nur die ersten beiden kommen weiter. Dagegen haben die Männer von Waspo Hannover in ihrer Euro-Cup-Gruppe keine Chance mehr auf das Weiterkommen. Wenige Tage vor dem Spitzenspiel in der Bundesliga unterlag Hannover unter der Woche mit 10:16 gegen Primorje Erste Bank Rijeka (CRO).
Die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 sind erneut Deutsche Meisterinnen
Die Frauen der Wasserfreunde Spandau sind zum vierten Mal in Folge Deutsche Meisterinnen im Wasserball. Die Berlinerinnen gewannen auch die zweite Finalpartie gegen den SV Bayer Uerdingen 08 mit 14:5 und setzten sich so in der Serie im Modus „Best of Three“ wie im Vorjahr glatt mit 2:0 Siegen durch. Nachdem sie im März auch schon den DSV-Pokal geholt hatten, dürfen die Wasserfreunde damit erneut das Double bejubeln. Damit ist Berlin in dieser Saison endgültig die deutsche Wasserballhauptstadt, denn auch die Spandauer Männer hatten vor zwei Wochen bereits den Titel gewonnen. „Doppelmeister – das wird jetzt erstmal ausgiebig gefeiert“, meinte Spandaus Trainer Marko Stamm.
Wie schon im ersten Spiel, das Spandau mit 13:8 gewann, erwischten die Berlinerinnen den besseren Start. Die Gastgeberinnen gaben von Anfang an Vollgas und ließen in den ersten beiden Vierteln keinen einzigen Uerdinger Treffer zu. Zur Halbzeit führte Berlin bereits mit 12:0. „Ich bin unglaublich stolz auf die Mädels, sie haben die Taktik, die wir vom Trainer*innenteam vorgegeben haben, sehr gut umgesetzt. Sie haben einfach toll gespielt und von Anfang an klar gemacht, dass hier nichts mehr anbrennen sollte“, sagte Marko Stamm. Ira Deike erhöhte zu Beginn des dritten Viertels sogar auf 13:0, bevor dann auch Bayer erstmals erfolreich war. Doch die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. Beste Torschützin bei den Spandauerinnen war wie schon im ersten Spiel die Neuseeländerin Emmerson Joy Houghton mit fünf Treffern, auf Seiten der Gäste trafen fünf Spielerinnen je einmal.
Erst seit 2018 sind die Wasserfreunde Spandau auch bei den Frauen mit einem Team vertreten, seitdem haben die Berlinerinnen sämtliche nationalen Titel gewonnen. Mindestens vier Meisterschaften in Serie schafften im deutschen Frauenwasserball zuvor auch erst zwei Klubs: Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum (elf Titel/2000 bis 2011) und der SV Bayer Uerdingen (2012 bis 2017). „Wir würden uns wünschen, dass noch mehr Vereine auf den Zug aufspringen und Wasserball auch im Frauenbereich mit einem leistungssportlichen Ansatz betreiben“, so Marko Stamm.
Bronze geht an den SV Blau-Weiß Bochum
Platz drei in der Bundesliga und damit die Bronzemedaille sicherte sich wie im Vorjahr der SV Blau-Weiß Bochum. Die Bochumerinnen gewannen Spiel zwei gegen den Eimsbütteler Turnverband mit 10:8 und entschieden damit die Serie im Modus „Best of Three“ mit 2:0 Siegen für sich. Nationalspielerin Jana Stüwe war daran mit fünf Treffern als beste Torschützin entscheidend beteiligt. Das erste Spiel hatte Bochum zuvor auswärts mit 14:10 gewonnen.
