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Waspo 98 Hannover und der OSC Potsdam zum Bundesligastart erfolgreich
Wer gedacht hatte, dass der deutsche Wasserball-Meister Waspo 98 Hannover durch die einwöchige Quarantäne nach einem Corona-Fall im Klub aus dem Takt gebracht wurde und deshalb zum Bundesligastart womöglich Schwierigkeiten bekommen könnte, sah sich am Wochenende schon nach dem ersten Auftritt eines Besseren belehrt. Im Auftaktspiel der
Gruppe A bezwang Waspo den Stadtrivalen White Sharks Hannover mit 14:4 und siegte anschließend auch gegen den ASC Duisburg (19:8) und den SSV Esslingen (25:5) klar.
Der Favorit sicherte sich damit die optimale Ausbeute von sechs Punkten. Dahinter lagen Duisburg (4:2 Punkte), Esslingen (2:4) und die White Sharks (0:6). „Struktur und Rhythmus sind uns erhalten geblieben. Wir hatten sichtlich Spaß am Wasserball“, sagte Waspo-Trainer Karsten Seehafer. Beste Torschützen seiner Mannschaft waren Ivan Nagaev mit 13 Toren sowie Fynn Schütze und Petar Muslim mit jeweils neun Treffern.
Corona-Fall stoppt die Wasserfreunde Spandau 04
In Gruppe B ging die erste Runde an den OSC Potsdam, der in Nationalspieler Lukas Küppers (sechs Treffer) seinen fleißigsten Torschützen hatte. Die Potsdamer gewannen gegen die SG Neukölln mit 21:8 und gegen den SV Ludwigsburg 08 mit 16:7, der sich wiederum durch einen Erfolg gegen die Berliner Platz zwei sicherte.
„Wir sind hochzufrieden mit der Leistung unseres Teams. Vor allem das Spiel gegen Ludwigsburg hat gezeigt, welche Entwicklung diese Mannschaft genommen hat“, sagte Potsdams sportlicher Leiter André Laube. „Es war ein hoch emotionales Spiel, mit teilweise auch sehr hektischen Phasen. Aber als wir nach der Halbzeit unsere Ruhe und Konzentration wiedergefunden haben, haben das Spiel doch recht deutlich kontrolliert.“
Deutschlands „Mr. Wasserball“ Hagen Stamm, Präsident der Wasserfreunde Spandau 04, hatte den OSC mit seinen fünf Kaderspielern in einem Interview kürzlich sogar als Herausforderer im Kampf um den Titel geadelt. Seine eigene Mannschaft konnte am Wochenende noch nicht in das Geschehen eingreifen: Wegen eines Corona-Falls wurden die Partien des Pokalsiegers kurzfristig abgesagt. Sie sollen nachgeholt werden, der Termin steht noch nicht fest. „Es erfolgt keine Wertung am grünen Tisch“, erklärte Rundenleiter Holger Sonnenfeld. Der nächste reguläre Spieltag ist am 10./11. April. Dann steigen auch die verbleibenden acht Teams der Gruppen C und D in den Spielbetrieb ein.
Die Schiedsgerichtsbarkeit im Bereich des DSV wird ausgeübt durch:
a) die Landesschiedsgerichte (LSG) und Bezirksschiedsgerichte (BSG) erstinstanzlich für alle Streitigkeiten, soweit der DSV nicht Partei ist (nähere Informationen geben die jeweiligen Landesschwimmverbände (LSV)),
b) die DSV-Gruppenschiedsgerichte (GSG) Nord und Süd erstinstanzlich für alle Streitigkeiten zwischen LSV und / oder Landesgruppen (LGr), die einen Bezug zu den jeweiligen LGr haben, soweit der DSV nicht Partei ist,
c) die GSG als Berufungsgerichte gegen Entscheidungen der LSG und BSG sowie erstinstanzlich für alle Streitigkeiten, soweit der DSV Partei ist,
d) das GSG West erstinstanzlich für alle Streitigkeiten in der Sportart Wasserball im Bereich des SV NRW,
e) das DSV-Schiedsgericht (DSV-SG) als Berufungsgericht gegen Entscheidungen der GSG nach Buchstabe b) sowie des GSG West nach Buchstabe d).
DSV beruft unabhängige Beauftragte für den sicheren Schwimmsport neu
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat ab dem 01. Mai 2026 eine neue unabhängige Beauftragte für den sicheren Schwimmsport. Melanie Rademacher hat Kriminologie und Soziale Arbeit studiert, die 32-Jährige lebt in Berlin.
„Ich bin mit dem Schwimmsport seit vielen Jahren persönlich verbunden, war selbst im Schwimmen und im Wasserball aktiv. Mir liegt dieses wichtige Thema sehr am Herzen, ich kann hierbei auch meine berufliche Expertise mit einbringen“, sagt Rademacher.
Der bisherige Amtsinhaber Uwe Wamser steht weiterhin als Stellvertreter für dieses intensive Engagement zur Verfügung.
Der DSV positioniert sich klar zur konsequenten Bekämpfung von Gewalt im Schwimmsport. Dabei setzt der Verband auf ein individuelles Recht auf Prävention, Intervention und Aufarbeitung und klare Zuständigkeiten und Verfahren in allen Strukturen. Mehr Informationen rund um das Thema sicherer Schwimmsport im DSV findet man hier.
Warum die deutschen Wasserballerinnen beim Weltcup in jedem Fall gewinnen
Malta entwickelt sich in diesen Tagen zum Dauerreiseziel im internationalen Wasserball. Nachdem auf der Mittelmeerinsel kürzlich bereits der Weltcup der Männer zu Gast war, wird dort in dieser Woche auch das Weltcupturnier der Frauen in der Division 2 ausgetragen. 15 Nationen wetteifern vom 21. – 26. April um zwei Tickets für das Weltcupfinale im Juli. Alle Partien finden diesmal im Freibad des Tal-Qroqq Sports Complex in Gzira statt und werden im kostenpflichtigen Livestream bei Recast übertragen.
Die Frauen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) erwischten starke Gegnerinnen. Zum Auftakt am Dienstag (18:00 Uhr) trifft das DSV-Team auf Kanada, den Olympia-Achten von Paris 2024. Tags darauf geht es ebenfalls um 18:00 Uhr gegen die Auswahl aus Russland. Den Abschluss der Gruppenphase bietet das Duell mit Asien-Meister China am Donnerstag (13:30 Uhr).
Angesichts dieser anspruchsvollen Auslosung hält Deutschlands Head Coach Karsten Seehafer die Erwartungen bewusst niedrig. „Wir können hier nur gewinnen. Die Russinnen gehören zu den sechs oder sieben besten Mannschaften der Welt. Auch Kanada und China sind starke Gegnerinnen. Gegen die Chinesinnen haben wir im vergangenen Jahr beim Weltcup mit sieben Toren verloren, und schlechter sind sie seitdem nicht geworden. In den Spielen gegen solche Top-Teams erfahren wir, was es braucht, wenn man sich in Zukunft wirklich für ein großes Turnier wie Olympia qualifizieren will. Ich wünsche mir einfach, dass die Mannschaft Spaß am Wasserball hat und ein paar Duftmarken setzt.“
Neuer Turniermodus wie schon beim Weltcup der Männer
Die besten acht Teams der Tabelle qualifizieren sich anschließend für die K.o.-Runde, für alle anderen gibt es Platzierungsspiele. Für die Ermittlung der Tabellenplatzierung kommt wie schon beim Weltcup der Männer – bei dem Deutschland am Ende Platz drei davontrug – ein neues Wertungssystem mittels Tournament Performance Index (TPI) zum Einsatz. Dabei wird neben dem Spielausgang und der Höhe des Ergebnisses auch immer die Stärke des Gegners gemäß Weltrangliste berücksichtigt.
Siege gegen stärkere Mannschaften gemäß der Weltrangliste werden für den TPI höher bewertet als gegen schwächere oder gleichstarke. Entsprechend werden Niederlagen gegen schwächere Teams stärker bestraft. „Der Modus wird spannend“, meint Trainer Seehafer. „Was ich bei den Männern gesehen habe, finde ich gar nicht so schlecht. Niemand kann taktieren, man kann nur auf sich selbst schauen und muss immer seinen besten Wasserball spielen.“
Das DSV-Aufgebot für den Wasserball-Weltcup der Frauen:
Gesa Deike, Ira Deike, Elena Ludwig, Anne Rieck, Georgia Sopiadou (alle Wasserfreunde Spandau 04), Aylin Fry, Darja Heinbichner, Emiliia Khmil, Jana Stüwe (alle SV Blau-Weiß Bochum), Marijke Kijlstra (Utrechtse ZSC/NED), Franka Lipinski (Uerdinger SV 08), Ioanna Petiki (San Diego State University/USA), Emma Seehafer (California State University Long Beach/USA), Maria Sekulic (SSV Esslingen), Belén Vosseberg (CN Catalunya/ESP)
DSV trauert um Jens-Uwe Hauser
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) trauert um Jens-Uwe Hauser. Der frühere DSV-Fachspartenvorsitzende für Wasserball ist bereits am 22. September im Alter von 81 Jahren verstorben, wie jetzt bekannt wurde. Der in der Sportart über Jahrzehnte vielseitig engagierte Diplomingenieur, unter anderem als Schiedsrichter und Spielbeobachter, stand von 1993 bis 1997 an der Spitze der Fachsparte (heute Abteilung).
In seine Amtszeit fiel auch die bislang letzte Medaille eines deutschen Teams bei Europameisterschaften: 1995 holten die Männer in Wien (AUT) EM-Bronze. Später war er noch von 1999 bis 2002 als Landeswasserballwart in Niedersachen sowie als DSV-Spielbeobachter tätig.
Erste Runde im DSV-Pokal der Männer ausgelost
Im Europapokal hat die neue Saison im Wasserball bereits begonnen, und auch auf nationaler Ebene wirft die bevorstehende Spielzeit 2023/24 ihren Schatten voraus. Am Rande der Bundesligatagung in Hannover wurde am Samstag die erste Runde im DSV-Pokal der Männer ausgelost, die am 07. Oktober über die Bühne geht. Mit Aufsteiger SV Blau-Weiß Bochum, der zum niedersächsischen Oberligisten RSV Hannover reist, war zunächst allerdings nur ein Bundesligist im Topf – die weiteren Erstligaklubs greifen dann erst in den späteren Runden ins Geschehen ein. Folgende Partien wurden ermittelt:
SV Zwickau 04 – VfB Friedberg
Rote Erde/Swim-Team TuS 1859 Hamm – WU Magdeburg
PSV Stuttgart – Hamburger TB 1862
Post-SV Nürnberg – ASC Brandenburg
SC Neustadt – SC Hellas 99 Hildesheim
RSV Hannover – SV Blau-Weiß Bochum
SpVg Laatzen 1894 – SV Cannstatt
SG Wassersport Iserlohn – SV Poseidon Hamburg
WM-Termin für die Masters-WM in Katar 2024 offiziell bekannt gegeben
Der Weltverband "World Aquatics" hat jetzt in Lausanne bekannt gegeben , dass die World Aquatics Masters Championships vom 23. Februar bis 3. März 2024 stattfinden werden. Doha, Hauptstadt von Katar, wird Gastgeber der Masters Weltmeisterschaften im Schwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen sein. Vorher finden dort vom 02. – 18. Februar 2024 bereits die Titelkämpfe in der offenen Klasse inklusive einige Qualifikationsmöglichkeiten für die Olympischen Spiele 2024 in Paris statt.
Der konkrete Wettkampfplan, die Eröffnung der Athleten-Registrierungsplattform und Reisepakete werden in den kommenden Monaten bekannt gegeben und den Teilnehmer*innen umfassende Informationen für World Aquatics Masters Championships – Doha 2024 bieten. Fortlaufenden informationen gibt es auf der offiziellen World Aquatics-Website https://www.worldaquatics.com und den Social-Media-Kanälen.
Foto: DSV Masters
Wasserspringer*innen trainieren in Aachen
Nur unweit von Düsseldorf, dem aktuellen Austragungsort der Deutschen Masters Meisterschaften im Wasserball fand zeitgleich in Aachen ein Masters-Lehrgang der Deutschen Wasserspringer *innen statt. Iniziert von Lothar und Luzi Freitag mit Unterstützung des SV Neptun Aachen wurde an den Sprünge gefeilt, die im August zur WM in Fukuoka/Japan gezeigt werden sollen.
15 Sportler*innen aus ganz Deutschland nahmen das Angebot von Familie Freitag gerne an und trainierten intensiv drei Tage lang in der gut ausgestatteten Sprunghalle des SV Neptun Aachen. An dieser Stelle auch ein Dank an den Aachener Vorstand, der den Lehrgang ermöglichte.
Foto: DSV Masters
Trauer um Masters-Wasserballer Wolfgang Richter
Die Masters des SV Poseidon Hamburg trauern um ihren langjährigen Mitspieler und Freund Wolfgang Richter aus Rostock. Er verstarb am 12. Februar im Alter von 82 Jahren nach einer schweren Krebserkrankung.
In den 15 Jahren, in denen Wolfgang Richter die Masters-Mannschaft des SV Poseidon mitprägte, errang er zwei Europa- und sechs Deutsche Meistertitel sowie fünf Vizeweltmeistertitel. „Mit Wolfgang verlieren wir einen engagierten Masters-Wasserballer, der immer mit viel Freude und Einsatz bei unserem Hobby Wasserball dabei war“, heißt es von Hamburger Seite. Man werde Wolfgang Richter ein ehrendes Andenken bewahren. Die Anteilnahme gilt seiner Lebensgefährtin Christa und der Familie.
Termin für die Masters-EM 2022 in Rom offiziell bestätigt
Schon länger wurde über den genauen Termin diskutiert, nun steht fest: Die Europameisterschaften der Masters 2022 werden vom 25. August - 04. September 2022 in Rom stattfinden. Ulrike Urbanbiak, Vorsitzende der Wettkampfabteilung Masters und Vertreterin der DSV-Masters bei der LEN hat jetzt den Termin offiziell bestätigt. Aktuell läuft der LEN-Masters-Kongress in Rom, bei dem die Delegierten auch die Wettkampfstätten der EM besichtigen werden. In Rom werden 2022 ebenfalls die Europameisterschaften im Schwimmen, Wasserball, Synchronschwimmen und Wasserspringen stattfinden, die vom 11. - 21. August vor der Masters EM durchgeführt werden.
Erste Informationen rund um die EM findet man hier.
