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So gut schlug sich Waspo Hannover gegen das „Real Madrid des Wasserballs“
In dieser Champions-League-Saison ist die Elite des europäischen Wasserballs zu Gast in Hannover. Am Mittwochabend empfing Waspo 98 dort das italienische Top-Team von Pro Recco, mit elf Triumphen nicht nur Rekordsieger in der Königsklasse, sondern zudem amtierender Euro-Cup-Gewinner. Wegen ihrer vielen Erfolge werden die Italiener oft als das „Real Madrid des Wasserballs“ bezeichnet.
Als einzige Mannschaft hatte Pro Recco in der laufenden Saison in der Champions League bislang alle Spiele gewonnen. Diese Serie konnten die Italiener auch in Hannover ausbauen. Mit 20:14 setzte sich der Klub aus der Nähe von Genua gegen den Deutschen Meister durch, der aber einmal mehr eine starke Leistung ablieferte. Bis zum Stand von 3:4 Anfang des zweiten Viertels lagen die Gastgeber dabei stets nur einen Treffer zurück; und auch nach einem kurzer Zwischenspurt der Gäste, die so zwischenzeitig auf drei Tore davonzogen, blieben die Niedersachsen bis zur Halbzeit (8:10) in Schlagdistanz.
Erst im dritten Viertel setzte sich Pro Recco auf sechs Tore (15:9) ab und verteidigte diesen Vorsprung danach souverän bis zum Schlusspfiff. „Es war ein gutes Spiel, vielleicht nicht der beste Wasserball von beiden Seiten, aber wir können zufrieden sein. Schließlich haben wir gegen eine der besten Mannschaften im Wasserball gespielt. Ich hoffe, dass die Wasserballfans in Hannover das Spiel genossen haben“, sagte Waspo-Coach Aleksandar Radovic. Bester Torschütze seiner Mannschaft war an diesem Abend Lazar Vukicevic mit fünf Treffern.
Terminkonflikt mit dem Weltcup: DSV-Pokalendrunde wird verlegt
Die gemeinsame DSV-Pokalendrunde von Frauen und Männern ist alljährlich einer der Höhepunkte im deutschen Wasserball – hier kommen Fans aus dem ganzen Land zusammen. Für 2026 müssen sie sich dafür nun noch einmal einen neuen Termin in ihren Kalendern vormerken.
Ursprünglich war die Pokalendrunde für das letzte April-Wochenende (24. – 26. April) vorgesehen, wurde nun aber um eine Woche nach hinten auf den 01./02. Mai 2026 verschoben. Der Grund: ein Terminkonflikt für die Nationalspielerinnen – denn vom 21. – 26. April ist vom Weltverband auch das Weltcupturnier der Division 2 angesetzt, bei dem sich Deutschland für die Endrunde Ende Juli in Sydney (AUS) qualifizieren kann.
„European Aquatics und World Aquatics verschieben ihre Termine regelmäßig und ohne Rücksicht auf den nationalen Spielbetrieb, so dass wir dann nach neuen Lösungen suchen müssen. Das ist jedes Mal eine große Herausforderung“, erklärte Rundenleiter Holger Sonnenfeld. Auch einige Play-off-Termine für die Wasserball-Bundesliga und 2. Bundesliga der Männer mussten angepasst werden.
Der Austragungsort für die diesjährige DSV-Pokalendrunde wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Zunächst stehen die Viertelfinals an. Die Auslosung dafür ist für Frauen und Männer noch für diese Woche vorgesehen. Noch im Rennen sind bei den Männern mit Titelverteidiger Waspo 98 und den White Sharks gleich zwei Klubs aus Hannover, dazu Vorjahresfinalist ASC Duisburg und dessen Lokalrivale Duisburger SV 98, die SG Neukölln Berlin, der OSC Potsdam, Zweitligist SC Neustadt/Weinstraße sowie Drittligist SV Poseidon Hamburg.
Nachruf für Ernst Stolte.
Am 25. Mai 2025 verstarb im Alter von 80 Jahren nach schwerer Krankheit unser Sportkamerad Ernst Stolte.
Mit seinen Wasserballkollegen trauert auch die gesamte Schwimmabteilung des Polizei-SV Duisburg , der er 49 Jahre als Aktiver, Wasserballwart, 2. Vorsitzender und 1. Vorsitzender angehörte.
1976 wechselte er vom Oberhausener SV 97 zum PSV und hatte als aktiver Wasserballer (Torwart) maßgeblichen Anteil an den Aufstiegen, die bis in die Oberliga führten.
Ernst leitete auch viele Jahre die Geschicke der Schwimmer und Wasserballer. Mit Akribie organisierte er die Spielzeiten der Wasserballer, die PSV-Sprintertage und nicht zuletzt die Teilnahmen an den deutschen Meisterschaften der Wasserball Masters, an denen der PSV seit 2009 regelmäßig teilnimmt.
2009 war er auch Mitglied im Organisationsteam für die Masters-DM, die erstmalig in Duisburg in den Vereinsbädern vom Amateur-SC Duisburg und dem Duisburger SV 98 ausgetragen wurde.
Die erfolgreichste Zeit der Wasserballer, den Aufstieg in die 2. Wasserball-Liga, begleitete er als 1. Vorsitzender. Ebenfalls war er viele Jahre im Wasserballausschuss des Bezirks Ruhrgebiet als Rundenleiter und Disziplinarberechtigter tätig.
Er stand wegen seiner Funktionen oftmals im Vordergrund, hat sich aber nie selber in den Vordergrund geschoben. Er war ein stiller Macher.
Mit seinem Tod endet eine Ära.
Stephan Triesch
Wasserballwart PSV Duisburg
EUROPEAN AQUATICS CHAMPIONSHIPS 2024 IN BELGRAD
Vom 26. Juni bis 5. Juli 2024 finden in Belgrad (Serbien) die Europameisterschaften 2024 der Masters statt. Die Wettkämpfe starten am 26. Juni im Schwimmen mit den 800m Freistil und im Wasserball mit den ersten Gruppenspielen. Von deutscher Seite werden rund 200 Masters im Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen teilnehmen. Wir können von Seiten der Wettkampfabteilung Masters die Wettkämpfe nicht engmaschig begleiten. Von der DSV - Wettkampfabteilung Masters wird Ulrike Urbaniak als Mitglied des European-Aquatics-Masterskomitee in offizieller Funktion vor Ort sein.
Die wichtigsten Links rund um die EM:
- Veranstaltungsseite https://belgrade2024.org
- Wettbewerbsübersicht https://mastersbelgrade2024.microplustimingservices.com/#/general-schedule
- Startlisten und Ergebnisse https://mastersbelgrade2024.microplustimingservices.com/#/general-reports
- Lifestream https://www.youtube.com/@EuropeanAquaticsTV
Mehr Impressionen und aktuelle Informationen rund um die EM im Schwimmen gibt es auch hier: https://www.mastersschwimmer-deutschland.de
Infos bei Instagram unter http://www.instagram.com/mastersschwimmer_deutschland/
!!Bitte für die Berichterstattung!!
Wir würden uns freuen, Impressionen und Fotos, persönliche Eindrücke und Berichte von den Wettkämpfen zu bekommen, die wir für das Internet und/oder die Nachberichterstattung nutzen möchten. Sie können an folgende Mailadresse gesandt werden: petra.schroeder-heidrich@dsv-master.de
Herzlichen Dank und allen viel Erfolg!
Das Foto zeigt die Wettkampfhalle der Schwimmer*innen
Foto: Ulrike Urbaniak
Bundesliga-Aufsteiger Plauen und Cannstatt siegen im DSV-Pokal
Drei Jahre nach dem freiwilligen Rückzug aus der Bundesliga sind die Wasserballer des SVV Plauen seit dieser Saison wieder zurück im Oberhaus. Das erklärte Ziel der Sachsen ist der Klassenerhalt, und nach den ersten Eindrücken erscheint dieses durchaus realistisch. Eine Woche vor dem Saisonstart zeigte das Team des neuen Trainers Rico Horlbeck in der ersten Runde des Pokalwettbewerbs jedenfalls eine überzeugende Leistung und schoss Vorjahresabsteiger Hamburger TB 1862 gleich mit 19:4 aus der Halle. Laurence Bolman war mit sieben Treffern bester Torschütze bei den Plauenern, SVV-Kapitän Tamas Korpasci traf ebenfalls viermal.
Auch der zweite Aufsteiger SV Cannstatt feierte ein Erfolgserlebnis und siegte bei der SpVg Laatzen 1894 mit 16:12. Der SC Neustadt/Weinstraße, der im Sommer ebenso wie der Hamburger TB aus der Bundesliga abgestiegen war, hielt sich ebenfalls schadlos und siegte bei der SGW Essen mit 26:9. In den weiteren Partien der ersten Runde im DSV-Pokal gab es drei Heimsiege für die HSG Warnemünde (8:5 gegen Rote Erde/Swim-Team TuS 1859 Hamm), die Wasserball Union Magdeburg (20:2 gegen den Aachener SV 06) und den SC Wedding (11:9 gegen SC Hellas 99 Hildesheim), die SC Wasserfreunde Fulda 1923 setzten sich auswärts mit 14:11 beim SV Zwickau 04 durch.
Das Spiel zwischen dem SV Blau-Weiß Bochum und der SG Stadtwerke München wird erst am kommenden Samstag (22. Oktober) ausgetragen. Die zweite Runde wird am 05. November ausgetragen, die Auslosung am Dienstag ergab dafür folgende Paarungen:
SVV Plauen - SC Wedding
SGW Rhenania/BW Köln - SV Poseidon Hamburg
SC Wasserfreunde Fulda 1923 - Wasserball Union Magdeburg
SV Cannstatt - Düsseldorfer SC 1898
SC Neustadt - SV Bayer Uerdingen 08
Gewinner Bochum/München - SV Krefeld 72
Duisburger SV 1898 - SV Würzburg 05
HSG Warnemünde - SV Weiden 1921
Die Weltmeisterschaften in Doha (QAT) finden im Februar 2024 statt
Die Weltmeisterschaften des Jahres 2024 werden vom 02. – 18. Februar 2024 in Doha (QAT) stattfinden. Diesen Termin gab der Weltschwimmverband FINA heute bekannt. In den Sportarten Schwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, High Diving, Synchronschwimmen und Wasserball werden in anderthalb Jahren insgesamt 76 Entscheidungen ausgetragen, wobei die Wettkämpfe auch als Qualifikationsmöglichkeit für die nur fünf Monate später beginnenden Olympischen Spiele in Paris (FRA) dienen.
Doha sollte die Titelkämpfe eigentlich schon im Sommer 2023 ausrichten. Aufgrund der Verschiebung der Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN) auf 2023 (ursprünglich: 2021), wurde nun auch die darauffolgenden Weltmeisterschaften dementsprechend nach hinten verschoben. „Bei der FINA setzen wir uns dafür ein, den Athlet*innen zusätzliche Möglichkeiten zu geben, auf der Meisterschaftsbühne anzutreten. Die heutige Ankündigung ist ein Beweis dafür“, wird FINA-Präsident Husain Al-Musallam in einer Pressemitteilung des Weltverbands zitiert. „Wir haben das große Glück, einen Event-Gastgeber in Doha zu haben, der unsere Leidenschaft für Wassersport mit der Bereitschaft und Flexibilität teilt, diese prestigeträchtige Veranstaltung zum Nutzen von Wassersportler*innen überall zu organisieren.“
Es ist das erste Mal, dass Katar die WM ausrichtet. In der Vergangenheit war man aber bereits Gastgeber zahlreicher Events wie der Kurzbahn-WM 2014 und unter anderem neun Auflagen des FINA Swimming World Cup und vier Veranstaltungen der Freiwasser-World-Series. Die Wettbewerbe im Schwimmen, Synchronschwimmen und Wasserball werden 2024 im Aspire Dome stattfinden, der sich für die WM in den weltgrößten Indoor-Pool verwandeln soll. Die Wettkämpfe im Wasserspringen sind im Hamad Aquatic Centre vorgesehen, High Diving und Freiwasserschwimmen am nahegelegenen Museum für Islamische Kunst.
Für die Weltmeisterschaften 2024 der Masters will die FINA zeitnah ebenfalls einen neuen Termin bekanntgeben.
Sylvia Haider ins Technical Komitee für Synchronschwimmen gewählt
Mit der Wahl von Dr. Sylvia Haider ins Technical Comittee im Synchronschwimmen des europäischen Dachverbandes LEN ist der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) erstmals seit 2008 wieder in diesem wichtigen Gremium vertreten. „Das ist wichtig für uns, weil wir so schneller an wichtige Informationen herankommen und außerdem an möglichen Neuerungen in unserer Disziplin mitarbeiten können“, freut sich Abteilungsleiter Udo Lehmann über Haiders Berufung. Die Grainauerin war als Wertungsrichterin bereits bei zahlreichen Welt- und Europameisterschaften sowie bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro (BRA) im Einsatz. Im Bayerischen Schwimmverband fungiert sie seit dem vergangenen Jahr außerdem als Präventionsbeauftragte für sexualisierte Gewalt.
Ihre Ernennung ins Technische Komitee fand am Wochenende am Rande des außerordentlichen LEN-Kongresses in Cascais (POR) statt, auf dem die im Februar neu gewählte Führung des Dachverbandes auch ihre Unternehmungen in den ersten 100 Tagen im Amt in den vier Bereichen Integrität, Transparenz, Governance und Nachhaltigkeit vorstellte. „Um diese Ambitionen zu erreichen, wurden bereits erhebliche Fortschritte erzielt, und es werden weiterhin Fortschritte erzielt und fortgesetzt“, erklärte LEN-Präsident Antonio da Silva (POR).
Wasserball-EM 2024 und 2026 vergeben
Im Wasserball wurden in Cascais außerdem die Europameisterschaften 2024 und 2026 nach Tel Aviv (ISR) und Belgrad (SRB) vergeben. Israel wird damit erstmals Gastgeber dieses Events, in Belgrad fand die EM bereits zweimal – 2006 und 2016 – statt. Bei der vergangenen Auflage wurde dort beim Endspiel zwischen Serbien und Montenegro mit 18.473 Besucher*innen ein neuer Weltrekord für Schwimmsportveranstaltungen aufgestellt. Die Belgrader Stark Arena wird auch 2026 wieder Schauplatz sein, in Tel Aviv wird in zwei Jahren ebenfalls in einer Multifunktionsarena mit rund 10.000 Plätzen gespielt.
DSV-Vize Walter fordert Bekenntnis zu Schwimmbädern trotz Energiekrise
Auf dem Verbandstag des Süddeutschen Schwimm-Verbandes (SSV) in Worms fand Harald Walter als Vizepräsident des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) und Präsident des Bayerischen Schwimmverbandes klare Worte zu geplanten Einschränkungen des Schwimmbetriebes wegen der drohenden Energiekrise. „Lassen Sie es nicht zu, dass nach der Corona-Krise in der Energiekrise erneut der Schwimmsport von Anfang an eingeschränkt wird“, lautete der flammende Appell an Staatssekretär Randolf Stich als anwesendem Vertreter der rheinland-pfälzischen Landesregierung.
Walter bezog sich dabei auf die von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen vorgestellte Studie mit dem Vorschlag, die Wassertemperaturen zu senken sowie Bäder für das Schul- und Vereinsschwimmen zu schließen. „Erneut müssen die Schwimmausbildung und das Training von Hunderttausenden von Kindern und Jugendlichen darunter leiden, dass den Verantwortlichen keine besseren Lösungen einfallen, als das Schließen von Schwimmbädern. Das können und werden wir nicht hinnehmen“, betonte Walter. Der Verbandstag des SSV, der ein Zusammenschluss von neun Landesschwimmverbänden im Süden von Deutschland ist, unterstützte einhellig diese deutliche Positionierung. Die Durchführung von Meisterschaften und Runden in den Sparten Schwimmen, Wasserball, Wasserspringen und Synchronschwimmen hatten im SSV-Bereich in den vergangenen zwei Jahren coronabedingt völlig brachgelegen.
Wiedergewählt als Präsident wurde am vergangenen Wochenende Anselm Oehlschlägel (Ingelheim), ins Präsidium wiedergewählt wurden zudem Claudia Zoege (Bingen) als Vizepräsidentin für Finanzen, Gerd Neuburger (Mainz) für das Wasserspringen, und Fred Meckes (Villingen-Schwenningen) für das Synchronschwimmen. Neugewählt sind Ralf Hermann (Dillenburg) für die Sportart Schwimmen und Rüdiger Trommer (Coburg) für Wasserball.
Rob Muffels ist der neue Aktivensprecher im DSV
In allen fünf olympischen Sportarten, die im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) beheimatet sind, wurden die Sprecher*innen der Aktivenräte und auch deren Stellvertreter*innen neu gewählt, gemeinsam bilden diese nun die neue Athletenkommission im DSV. Als Sprecher dieser Kommission wurde der erfolgreiche Magdeburger Freiwasserschwimmer Rob Muffels (im Foto links) gewählt, sein Stellvertreter ist Wasserballer Kevin Götz aus Hannover.
„Ich freue mich über den Zuspruch und das Vertrauen, das mir mit dieser Wahl entgegengebracht wird. Ich bin bereits 14 Jahre als Kadersportler im DSV aktiv und möchte mich nun aktiv für die Interessen der Aktiven einsetzen. Durch meine Trainingsgruppenkollegin Sarah Wellbrock habe ich schon einige Einblicke in die Arbeit des Aktivensprechers bekommen“, erklärte Muffels. Gemeinsam mit Stellvertreter Götz wird der 27-Jährige gemäß Satzung nun auch automatisch Mitglied des DSV-Präsidiums. „Als Vertreter der Aktiven übernimmt Rob eine wichtige Rolle. Ausdrücklich möchten wir uns im Namen des DSV aber auch noch einmal für die Arbeit der Amtsvorgänger*innen um Sarah Wellbrock und Tobias Preuß bedanken“, sagte Leistungssportdirektor Christian Hansmann.
Die Sprecher*innen der Aktivenräte und ihre Stellvertreter*innen:
Schwimmen: Kathrin Demler, Max Pilger
Freiwasserschwimmen: Rob Muffels
Wasserspringen: Tina Punzel, Timo Barthel
Wasserball Männer: Kevin Götz, Fynn Schütze
Wasserball Frauen: Gesa Deike, Belén Vosseberg
Synchronschwimmen: Marlene Bojer, Johanna Bleyer
DSV-Männer steigern sich gegen die Niederlande
Es war wieder ein kleiner Schritt vorwärts. Deutschlands Wasserball-Männer haben zwar auch das zweite Länderspiel gegen die Niederlande in Den Haag verloren, beim 11:14 hielt das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) die Partie aber deutlich länger offen als beim 7:14 am Dienstag. In der kommenden Woche hat dann Deutschland am 06. und 08. Juli seinerseits zwei Heimspiele gegen den gleichen Gegner in Iserlohn.
Bis zum 7:7 zur Halbzeit konnte man die Partie am Donnerstag ausgeglichen gestalten, erst dann konnten sich die Gastgeber absetzen. „Wir haben diesmal den Spagat besser hinbekommen, mit mehr Aggressivität das Tempo aus dem Spiel zu nehmen“, analysierte Delegationsleiter Dirk Hohenstein. „An der Abschlussquote wollen und müssen wir arbeiten, dann können wir vielleicht schon bei unseren Heimspielen auch gewinnen.“
Mit Niclas Schipper, Lukas Küppers, Fynn Schütze und Raiko Zech trafen immerhin vier Spieler doppelt, je einen Treffer steuerten Maurice Jüngling, Yannek Chiru und Ferdinand Korbel bei. Bei den Niederländern war Pascal Janssen mit vier Treffern erfolgreichster Werfer.
Verzicht auf JEM-Teilnahme in Portugal
Nicht so zum Zug wie geplant kommt in der kommenden Woche der Wasserball-Nachwuchs. Die Teilnahme an den U15-Europameisterschaften vom 03. - 12. Juli in Loule (POR) wurde seitens des DSV kurzfristig abgesagt. Nach der Einstufung Portugals als Virusvariantengebiet durch die Bundesregierung und die Streichung des gebuchten Rückfluges durch die Fluggesellschaft sind die Unwägbarkeiten einfach zu groß.
