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2 x Gold für Deutschland
Die Wasserball- und Schwimmweltmeisterschaften der Masters in Doha erwiesen sich als Triumphstätte für die All Stars Masters der Wasserfreunde Spandau 04. Im Endspiel ihrer Altersklasse, der AK 50, lieferten die ehemaligen All Stars von Spandau 04 als deutscher Vertreter ein mitreißendes Duell gegen den ungarischen Favoriten Ferenvarosi. In einem packenden Finale konnte sich das Deutsche Team mit 6:5 behaupten. „Am Ende ist die Ente fett. Dieser Sieg markiert einen bedeutenden Moment für das Team, das nach zweiten Plätzen bei den Weltmeisterschaften in Gwangju, Südkorea 2019 und der Europameisterschaft in Rom 2023 endlich den begehrten Titel errungen hat“ sagt Teamleader Dirk Klingenberg.
Das zweite Gold ging an die Mannschaft Wasserball-Team des Düsseldorfer SC 1898 in der AK 70+. Das Team wurde bereits zum 8. Mal Wasserball-Weltmeister und das 5. Mal seit 2014 in Folge. Nachdem das Team in Fukuoka/Japan 2023 nicht am Start war, wollen die Düsseldorfer Wasserballer auf jeden Fall in Singapur 2025 ihren Titel verteidigen.
Fotounterschrift: Die siegreichen Wasserballer des Allstarteams von Spandau 04 - von hinten links Oliver Dahler, Volker Wörn, Alexander Plotz, Thorsten Plehn, Stefan Ehrenklau, Trainer Michael Schulte-Kellinghaus, Uwe Sterzik, Michael Ilgner, Martin Kraus, Franz-Josef Nölke, Dirk Klingenberg (wegen Erkrankung waren Ralf Klahr und Thorsten Beer nicht dabei)
Foto: Martin Kraus
Textinfos von Martin Kraus (Spandau 04) und Norbert Bande (Düsseldorfer SC)
Ex-Champion Cannstatt und Plauen kehren in die Bundesliga zurück
Beim Relegationsturnier in Plauen haben sich Gastgeber SVV Plauen und der SV Cannstatt den Aufstieg in die Wasserball-Bundesliga der Männer gesichert. Der letztjährige Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße muss sich nach einer Spielzeit im Oberhaus dagegen schon wieder verabschieden und spielt in der neuen Saison 2022/23 wieder zweitklassig.
Das gleiche Schicksal hatte zuvor auch schon den anderen Vorjahresaufsteiger Hamburger TB von 1862 ereilt, der als Tabellenletzter der Bundesliga den direkten Gang in die Zweite Liga antreten musste, wohingegen Neustadt als Vorletzter noch die Chance bekam, in der Relegation doch noch den Klassenerhalt zu sichern. Dieses Vorhaben misslang – am Ende wurden die Pfälzer beim Relegationsturnier sogar Letzter, noch hinter dem SV Blau-Weiß Bochum. Die Entscheidung über den Aufstieg fiel bereits am ersten Tag, nachdem sowohl Plauen als auch Cannstatt ihre beiden ersten Spiele jeweils gewonnen hatten. Das abschließende direkte Duell gewannen am Sonntag dann die Sachsen mit 17:11 und sicherten sich so im heimischen Stadtbad den Turniersieg.
Beide Vereine sind alte Bekannte in der höchsten Spielklasse. Der SVV Plauen, in der abgelaufenen Saison Meister der 2. Wasserball-Liga Ost, mischte bereits von 2013 bis 2019 in der Bundesliga mit, zuletzt sogar in der A-Gruppe, ehe man anschließend freiwillig auf seinen Startplatz verzichtete. Noch mehr Erstligaerfahrung hat der SV Cannstatt, zuletzt Meister der 2. Wasserball-Liga Süd: 2006 war der Klub sogar Deutscher Meister und stellte damals einen Großteil der Nationalmannschaft, zuvor wurde man 1973 auch schon einmal DSV-Pokalsieger. 2017 stieg man dann zum dritten Mal aus der Bundesliga ab, in die man nun also fünf Jahre später zurückkehrt.
Dieser Bundesligist spielt jetzt um einen europäischen Titel
Ein deutscher Wasserballklub greift nach einem europäischen Titel! Die Frauen des SSV Esslingen haben das Final Four im Challenger Cup erreicht, dem vierthöchsten Europapokalwettbewerb. Beim Zweitrundenturnier in Cottonera (MLT) gab es in drei Spielen drei Siege und damit den Gruppensieg. Die Esslingerinnen gewannen erst mit 14:7 gegen Clube Fluvial Portuense (POR), tags darauf mit 22:9 gegen Roter Stern Belgrad (SRB) und zum Abschluss auch noch mit 18:8 gegen die Gastgeberinnen vom San Giljan ASC. Die Partien des israelischen Vertreters Hapoel Emek Hayalden fielen aus, weil das Team aufgrund des herrschenden Konflikts in der Nahostregion nicht anreisen konnte.
Das Finalturnier findet in zwei Wochen am 21./22. März statt – der Austragungsort steht noch nicht fest. Im Halbfinale trifft Esslingen dann auf die Frauen von VK Jadran Split (CRO). Das zweite Semifinale bestreiten Göztepe Sport Klub (TUR) und Clube Fluvial Portuense.
Spandaus Frauen siegen im Spitzenspiel
In der Wasserball-Bundesliga der Frauen stand derweil das Spitzenspiel an: Titelverteidiger und Spitzenreiter Wasserfreunde Spandau 04 gegen Rekordmeister SV Blau-Weiß Bochum, den aktuellen Tabellenzweiten. Am Ende wurde es eine klare Angelegenheit. Die Spandauerinnen siegten am Sonntag mit 21:9 ähnlich deutlich wie bereits am Vortag gegen den Uerdinger SV 08 (28:10).
Damit steht Spandau vorzeitig als Gewinner der Vorrunde fest. Bundesliga-Neuling SC Chemnitz wahrte durch einen 13:12-Erfolg nach Fünfmeterwerfen gegen Eimsbüttel seine Chancen auf eine Play-off-Teilnahme.
| Wasserfreunde Spandau 04 | Uerdinger SV 08 | 28:10 (5:1, 4:3, 12:3, 7:3) |
| SC Chemnitz 1892 | Eimsbütteler Turnverband | 13:12 n. Fm. (2:2, 2:4, 2:2, 3:1, 4:3) |
| SV Blau-Weiß Bochum | Wasserfreunde Spandau 04 | 9:21 (1:4, 2:6, 3:4, 3:7) |
| 1. | Wasserfreunde Spandau 04 | 9 | 27 | 252:66 | +186 |
| 2. | SV Blau-Weiß Bochum | 7 | 15 | 148:71 | +77 |
| 3. | SSV Esslingen | 7 | 11 | 89:91 | -2 |
| 4. | Eimsbütteler Turnverband | 7 | 7 | 78:134 | -56 |
| 5. | SC Chemnitz 1892 | 7 | 6 | 57:133 | -76 |
| 6. | Uerdinger SV 08 | 7 | 0 | 51:180 | -129 |
Spannendes Saisonfinale steht bevor
Auch in den Wasserball-Bundesligen der Männer spitzt sich der Kampf um Play-off-Plätze zu. Der ASC Duisburg siegte gegen den OSC Potsdam (20:4), die Wasserfreunde Spandau gegen die White Sharks Hannover (24:4) – am kommenden Wochenende geht im direkten Duell zwischen den beiden Siegern dann wohl um Platz zwei nach der Vorrunde. Weil gleichzeitig der Duisburger SV 1898 bei der SG Neukölln Berlin drei Punkte entführte (20:13), liegen außerdem Potsdam, Hannover und den Duisburger SV jetzt nur noch drei Zähler auseinander im Wettstreit um Platz vier, der im Viertelfinale Heimrecht bedeutet. Für ein spannendes Saisonfinale ist also gesorgt. Sowohl national als auch international.
| Wasserball-Bundesliga | ||
| ASC Duisburg | OSC Potsdam | 20:14 (8:3, 3:4, 4:4, 5:3) |
| Wasserfreunde Spandau 04 | White Sharks Hannover | 24:4 (6:1, 5:2, 8:1, 5:0) |
| SG Neukölln Berlin | Duisburger SV 1898 | 13:20 (2:5, 4:4, 3:6, 4:5) |
| 2. Wasserball-Bundesliga | ||
| SpVg Laatzen 1894 | SSV Esslingen | 19:22 (4:9, 1:4, 6:5, 8:4) |
| SV Würzburg 05 | SC Neustadt/Weinstraße | 14:16 (2:2, 3:4, 2:5, 7:5) |
| Uerdinger SV 08 | SVV Plauen | 14:8 (4:3, 5:1, 3:0, 2:4) |
| SV Krefeld 72 | Düsseldorfer SC 1898 | 15:13 (4:4, 4:4, 3:4, 4:1) |
| Uerdinger SV 08 | SV Krefeld 72 | 13:11 (2:1, 5:5, 3:2, 3:3) |
| Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Waspo 98 Hannover | 12 | 36 | 321:82 | +239 |
| 2. | Wasserfreunde Spandau 04 | 12 | 32 | 274:114 | +160 |
| 3. | ASC Duisburg | 12 | 27 | 222:143 | +79 |
| 4. | OSC Potsdam | 12 | 15 | 142:195 | -53 |
| 5. | White Sharks Hannover | 12 | 13 | 135:198 | -63 |
| 6. | Duisburger SV 1898 | 12 | 12 | 142:209 | -67 |
| 7. | SV Cannstatt | 12 | 6 | 111:252 | -141 |
| 8. | SG Neukölln Berlin | 12 | 3 | 119:273 | -154 |
| 2. Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Düsseldorfer SC 1898 | 12 | 28 | 169:142 | +27 |
| 2. | SC Neustadt/Weinstraße | 12 | 26 | 179:155 | +24 |
| 3. | SV Krefeld 1972 | 11 | 24 | 177:132 | +45 |
| 4. | Uerdinger SV 08 | 12 | 23 | 168:151 | +17 |
| 5. | SSV Esslingen | 12 | 18 | 178:183 | -5 |
| 6. | SVV Plauen | 12 | 16 | 182:178 | +4 |
| 7. | SV Würzburg 05 | 11 | 6 | 139:182 | -43 |
| 8. | SpVg Laatzen 1894 | 12 | 0 | 140:209 | -69 |
Spandaus Frauen und Hannovers Männer dominieren in den Spitzenspielen
Am letzten Spieltag vor Weihnachten und der anschließenden EM-Pause ging es in den Wasserball-Bundesligen am Wochenende noch einmal heiß her. Bei beiden Geschlechtern stand jeweils das Spitzenspiel der beiden aktuell Erst- und Zweitplatzierten und Finalist*innen der vergangenen Saison auf dem Spielplan. Dabei setzte sich bei den Männern der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover überraschend deutlich mit 20:13 bei Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 durch beendete die Hinrunde damit ohne einen einzigen Verlustpunkt. Bei den Frauen war dagegen Spandau erfolgreich: Die amtierenden Meisterinnen siegten ebenso klar mit 16:8 gegen den SV Blau-Weiß Bochum.
Für Waspos Männer war es der bisher höchste Auswärtssieg in Berlin im Duell der beiden national Top-Teams. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste mit 14:7 und verwalteten diesen Vorsprung in der zweiten Hälfte souverän. Spieler des Tages war Nationalspieler Niclas Schipper mit vier Treffern. Am kommenden Wochenende bekommt Spandau jedoch die Chance zur schnellen Revanche, wenn beide Klubs im Achtelfinale des DSV-Pokals abermals aufeinandertreffen.
| Wasserball-Bundesliga | ||
| Wasserfreunde Spandau 04 | Waspo 98 Hannover | 13:20 (3:6, 4:8, 2:2, 4:4) |
| White Sharks Hannover | SG Neukölln Berlin | 17:14 (5:3, 4:4, 5:4, 3:3) |
| 2. Wasserball-Bundesliga | ||
| SV Würzburg 05 | Düsseldorfer SC 1898 | 11:15 (1:3, 1:2, 5:7, 4:3) |
| SpVg Laatzen 1894 | SV Krefeld 72 | 9:18 (2:5, 2:4, 4:3, 1:6) |
| Uerdinger SV 08 | SC Neustadt/Weinstraße | 17:14 (3:3, 6:3, 3:3, 5:5) |
| SVV Plauen | SSV Esslingen | 20:10 (7:3, 5:3, 4:2, 4:2) |
| Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Waspo 98 Hannover | 7 | 21 | 190:49 | +141 |
| 2. | Wasserfreunde Spandau 04 | 7 | 17 | 147:78 | +69 |
| 3. | ASC Duisburg | 7 | 15 | 127:81 | +46 |
| 4. | White Sharks Hannover | 7 | 10 | 94:116 | -22 |
| 5. | Duisburger SV 1898 | 7 | 9 | 81:117 | -36 |
| 6. | OSC Potsdam | 6 | 6 | 70:117 | -47 |
| 7. | SG Neukölln Berlin | 7 | 3 | 79:143 | -64 |
| 8. | SV Cannstatt | 6 | 0 | 51:138 | -87 |
| 2. Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Uerdinger SV 08 | 6 | 14 | 87:74 | +13 |
| 2. | Düsseldorfer SC 1898 | 5 | 13 | 68:52 | +16 |
| 3. | SV Krefeld 72 | 5 | 12 | 76:53 | +23 |
| 4. | SVV Plauen | 6 | 10 | 99:80 | +19 |
| 5. | SSV Esslingen | 5 | 9 | 71:71 | 0 |
| 6. | SC Neustadt/Weinstraße | 6 | 8 | 87:80 | +7 |
| 7. | SV Würzburg 05 | 5 | 0 | 55:91 | -36 |
| 8. | SpVg Laatzen 1894 | 6 | 0 | 65:107 | -42 |
In der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer dominieren weiter die Teams aus Nordrhein-Westfalen, die geschlossen auf den ersten drei Plätzen rangieren. Spitzenreiter Uerdinger SV 08 gewann mit 17:14 gegen den SC Neustadt/Weinstraße. Der Tabellenzweite Düsseldorfer SC 1898 siegte mit 15:11 beim SV Würzburg und die SV Krefeld 72 mit 18:9 bei Aufsteiger SpVg Laatzen 1894 – Würzburg und Laatzen warten damit weiter auf ihren ersten Punkt.
Spandau besiegt Bochum deutlich, Chemnitz bejubelt ersten Sieg
Das Top-Spiel der Frauen zwischen Spandau und Bochum war ebenfalls eine klare Angelegenheit. Die Gastgeberinnen führten bereits zur Halbzeit mit 9:4 und konnten ihren Vorsprung in der Folge sogar noch ausbauen. Carolina Hendrika Slagter und Kapitänin Gesa Deike, die auch als Spielerin des Tages ausgezeichnet wurde, waren mit je vier Toren am erfolgreichsten auf Berliner Seite. Für Bochum traf Emiliia Khmil ebenfalls vier Mal.
| Wasserfreunde Spandau 04 | SV Blau-Weiß Bochum | 16:8 (7:3, 2:1, 3:2, 4:2) |
| SC Chemnitz 1892 | Uerdinger SV 08 | 16:7 (1:3, 5:1, 4:0, 6:3) |
| 1. | Wasserfreunde Spandau 04 | 4 | 12 | 121:26 | +95 |
| 2. | SV Blau-Weiß Bochum | 5 | 12 | 108:48 | +60 |
| 3. | SSV Esslingen | 4 | 9 | 67:36 | +31 |
| 4. | Eimsbütteler Turnverband | 5 | 6 | 62:90 | -28 |
| 5. | SC Chemnitz 1892 | 5 | 3 | 40:116 | -76 |
| 6. | Uerdinger SV 08 | 5 | 0 | 39:121 | -82 |
Über den ersten Saisonsieg freute sich Aufsteiger SC Chemnitz. Das junge Team aus Sachsen gewann mit 16:7 gegen den Uerdinger SV 08 – auch dank gleich sieben Treffern von Merle Staffe.
Esslingens Frauen erreichen nächste Runde des Challenger Cup
Die Frauen des SSV Esslingen waren derweil auf europäischer Bühne erfolgreich. In der ersten Runde des Challenger Cup feierten sie am Ende sogar den Gruppensieg nach Siegen gegen Nevşehir Belediyespor (TUR/12:7) und Slavia UK Bratislava (SVK/11:5) bei nur einer Niederlage gegen Asten Johnson Strakonice (CZE/11:14).
Bereits am Montagvormittag wurde die zweite Runde im vierten Europapokalwettbewerb ausgelost. Die Esslingerinnen treffen vom 05. – 08. März auf San Giljan ASC (MLT), Roter Stern Belgrad (SRB), Clube Fuvial Portuense (POR) und Hapoel Emek Hayarden (ISR). Nur die besten zwei Teams der Fünfergruppe erreichen das Final Four.
Kommission für Bildung und Qualifizierung
Die Kommission für Bildung und Qualifizierung unterstützt den Verband darin, ein modernes, anschlussfähiges und wirksames Bildungssystem zu gestalten – eines, das auf aktuelle gesellschaftliche und technologische Entwicklungen reagiert, die Professionalisierung im Schwimmsport stärkt und Lernen über alle Lebensphasen hinweg ermöglicht.
In die Kommission für Bildung und Qualifizierung wurden berufen:
- Stephan Haumann (Bundestrainer Bildung/Wissenschaft - Vorsitzender)
- Axel Dietrich
- Hans-Wolfgang Döttling
- Luana dos Santos Held
- Gesa Fricke
- Conny Glatz
- Frank Lamodke
- Lukas Mundelsee
- Niklas Scholz
- Dr. Alexander Törpel
- Hannes Vitense
Kontakt:
bildung@dsv.de
Wie kann ich eine A Lizenz erwerben?
Für die Trainer*in A Lizenz ist ausschließlich der Deutsche Schwimm- Verband e.V. verantwortlich. Die Fachsparten im Zusammenarbeit mit dem*der Bundestrainer*in Bildung/Wissenschaft regeln die Zahl der Ausbildungen eigenverantwortlich und entscheiden welche Bewerber*innen einen Zugang zur Qualifikationsmaßnahme erhalten. Die Voraussetzungen, um überhaupt in das Auswahlverfahren zu gelangen sind u.a. die Tätigkeit als lizenzierte*r Trainer*in B Leistungssport in einer Schwimmabteilung, einem Schwimmverein oder einem Schwimmverband von mindestens zwei Jahren zwischen den Lizenzabschlüssen sowie die Empfehlung durch den Landesschwimmverband, in dem der*die Kandidat*in tätig ist.
Krefelds Wasserballer gewinnen das Top-Spiel im DSV-Pokal
Der SV Krefeld 72 hat das Top-Spiel der zweiten DSV-Pokalrunde gegen den Düsseldorfer SC 1898 gewonnen. Im Duell der beiden besten Teams der bisherigen Zweitligasaison setzten sich die Krefelder mit 11:8 durch und bleiben damit wettbewerbsübergreifend weiter ungeschlagen, nachdem sie zuvor auch in der 2. Wasserball-Bundesliga die ersten drei Partien allesamt gewinnen konnten.
Ebenfalls in der nächsten Runde stehen die Zweitligisten SC Neustadt/Weinstraße (24:8 gegen VfB Friedberg) und SV Würzburg 05 (25:14 beim SV Zwickau 04) sowie aus den Landesgruppen der SV Poseidon Hamburg (27:14 gegen SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln) und die SG Stadtwerke München, (18:8 beim SWV TuR Dresden). Bis Ende des Monats folgen noch drei weitere Partien der zweiten Runde, die Mannschaften der Bundesliga greifen dann erst im Achtelfinale ins Geschehen ein.
ASC Duisburg triumphiert in der Wasserball-Bundesliga im Stadtderby
Einige Bundesligisten waren am Wochenende aber dennoch im Einsatz. Zwei Partien standen auf dem Plan – die eine nachgeholt vom vergangenen Wochenende, die andere eine vorgezogene Begegnung des siebten Spieltags. Dabei feierte der ASC Duisburg einen ungefährdeten 23:9-Erfolg im Stadtderby gegen den Duisburger SV 98. Die White Sharks Hannover siegten im Verfolgerduell gegen den OSC Potsdam mit 19:16.
In der Wasserball-Bundesliga der Frauen gewann der SSV Esslingen mit 15:9 gegen den Eimsbütteler Turnverband und schob sich damit an den Hamburgerinnen vorbei auf Rang drei.
Bochums Frauen erreichen im Europapokal die nächste Runde
Die deutschen Vizemeisterinnen vom SV Blau-Weiß Bochum waren derweil auf europäischer Bühne in Malta unterwegs. In der Qualifikation zum neu eingeführten Conference Cup, dem dritthöchsten Europapokalwettbewerb nach Champions League und Euro Cup, durfte Bochum am Sonntag den Einzug in die nächste Runde bejubeln.
Im entscheidenden Spiel ums Weiterkommen setzten sich die Blau-Weißen mit 15:12 gegen Göztepe Sport Klub aus der Türkei durch. Emilia Khmil war dabei mit fünf Treffern die beste Torschützin beim deutschen Rekordchampion. Zuvor hatte Bochum mit 18:7 gegen San Giljan ASC (MLT) gewonnen sowie gegen Turniersieger CN Sant Feliu (ESP) mit 8:15 verloren.
Spandaus Frauen sind Deutsche Meisterinnen nach einer perfekten Saison
Der Ort der Titelvergabe war diesmal ein anderer, ansonsten aber war in der Wasserball-Bundesliga der Frauen auch in diesem Jahr wieder alles beim Alten. Weil die eigentliche Heimstätte in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg aufgrund einer Havarie aktuell geschlossen ist, mussten die Wasserfreunde Spandau 04 am Samstag ins Forumbad auf dem Olympiagelände ausweichen. Aber auch dort ließen die Titelverteidigerinnen im zweiten Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den SV Blau-Weiß Bochum nichts mehr anbrennen: Mit 15:5 gewannen die Berlinerinnen die Partie und damit auch die Serie im Modus „Best of Three“ glatt mit 2:0 Siegen.
Schon das erste Spiel hatte Spandau vor Wochenfrist mit 13:8 für sich entschieden. Die Wasserfreunde machten damit nach dem Gewinn des DSV-Pokals im März das Double perfekt und setzten zugleich ihre beeindruckende Erfolgsserie im deutschen Wasserball fort. Seit 2018 hat der Klub nun sämtliche nationalen Titel abgeräumt – in dieser Saison abermals ohne jeden Punktverlust.
Die Partie am Samstag verlief nur im ersten Viertel ausgeglichen. Der Rekordchampion aus Bochum, der erstmals seit zehn Jahren wieder die Endspiele erreicht hatte, hielt zunächst gut mit und führte sogar zweimal – dennoch lagen die Gastgeberinnen nach dem ersten Abschnitt knapp mit 4:3 in Front. Mit drei Toren im zweiten sowie weiteren vier Treffern im dritten Viertel, ohne dass Bochum dazwischen auch nur einmal erfolgreich war, zogen die Berlinerinnen dann aber davon. Beim Stand von 12:4 zur letzten Pause war das Spiel bereits entschieden. Auch im letzten Viertel blieb Spandau am Drücker und konnte seinen Vorsprung sogar noch ausbauen. Beste Torschützinnen bei den Wasserfreunden waren Kapitänin Gesa Deike mit vier und Dora Kangler mit drei Treffern. Für Bochum traf Vivian Hohenstein als einzige Spielerin doppelt.
Die Bronzemedaille geht an den SSV Esslingen
Platz drei in der Wasserball-Bundesliga der Frauen sicherte sich derweil der SSV Esslingen durch ein deutliches 24:1 gegen Waspo 98 Hannover. Ioanna Petiki und Mara Dzaja waren je sechs Mal erfolgreich für die Esslingerinnen, die schon das erste Spiel der Bronze-Serie vor einer Woche mit 17:8 gewonnen hatten.
Ticketverkauf startet für den Water Polo World Cup 2023 in Berlin
Vor fünf Jahren, 2018, war Berlin zuletzt Gastgeber für den Water Polo World Cup – angefeuert von den heimischen Fans erreichten die Männer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) damals einen ausgezeichneten vierten Platz im Konzert der besten Wasserballnationen der Welt. In diesem Jahr kommt der Water Polo World Cup 2023 vom 02. – 07. Mai erneut nach Berlin, und auch diesmal setzen die DSV-Teams wieder auf die Unterstützung des Publikums. Die Tickets für dieses Top-Event in der deutschen Hauptstadt sind ab sofort erhältlich.
Im Online-Vorverkauf kosten die Tageskarten für den Weltcup jeweils 21,00 Euro bzw. ermäßigt 17,00 Euro. Wer kein Spiel verpassen möchte, wählt am besten die günstige Dauerkarte für alle sechs Tage zum Preis von 108,00 Euro. Daneben gibt es auch Drei-Tages-Karten entweder für die Partien der Frauen (02. – 04. Mai) oder für die Spiele der Männer (05. – 07. Mai) zum Preis von jeweils 56,00 Euro. An der Tageskasse vor Ort liegen die Preise später bei 23,00 Euro (Tageskarte Erwachsene), 19,00 Euro (Tageskarte ermäßigt) bzw. 62,00 Euro (Drei-Tages-Karten) und 120,00 Euro (Dauerkarten). Die Ermäßigung gilt für Schüler*innen, Studierende, BufDis und FSJler*innen, Schwerbehinderte (ohne B im Ausweis), Senior*innen, Vereinsangehörige eines Wasserballvereins sowie Personen mit einer gültigen Kampfrichter- (Wasserball) oder Trainerlizenz (Wasserball). Rollstuhlfahrer*innen und Schwerbehinderte mit dem Merkzeichen B im Ausweis können ebenfalls ermäßigte Tickets erwerben und bekommen ein zusätzliches Ticket für die Begleitperson.
Nachlass gibt es außerdem für Gruppenbuchungen: ab fünf Personen erhält man einen Rabatt von zehn Prozent, ab zehn Personen sogar von 15 Prozent. Die Gruppenbuchungen können über die Tickethotline (0 18 06 / 99 11 84, Montag – Samstag 08:00 – 20:00 Uhr, Sonn- und Feiertag 10:00 – 20:00 Uhr, 0,20 Euro/Anruf aus allen Netzen) gebucht werden.
Der Water Polo World Cup bietet Wasserball der Extraklasse: Bei Frauen und Männern kämpfen je acht Top-Nationen aus aller Welt um je zwei Tickets für die Super Finals Ende Juni in den USA. Durch das K.o.-System ist bei beiden Geschlechtern Hochspannung garantiert.
Frieder Class: Nachruf auf einen tollen Menschen und Wasserballer
Die deutschen Masters und der gesamte Deutsche Schwimm-Verband eV. (DSV) trauern um Frieder Class. Der Referent für Wasserball in der DSV-Wettkampfabteilung Masters verstarb am 28. Februar an den Folgen eines tragischen Fahrradunfalls. Frieder Class wurde 75 Jahre alt.
Mit Frieder Class verliert der deutsche Wasserballsport der Masters sein Gesicht. Der ehemalige Polizeihauptkommissar begann mit dem Wasserballspielen im Alter von 13 Jahren und feierte seitdem unzählige Erfolge mit dem SV Cannstatt auf nationaler und internationaler Ebene in allen Altersklassen. Gleichzeitig übernahm er Verantwortung in verschiedenen Funktionen in seinem Heimatverein, im badischen und deutschen Schwimmverband. Noch vor wenigen Monaten war der gebürtige Reutlinger bei den Masters-Europameisterschaften in Rom 2022 mit seiner Mannschaft am Start und berichtete täglich von dem Wettkampfgeschehen. Frieder Class initiierte 1996 die ersten deutschen Masters-Meisterschaften und blieb bis zuletzt ihr Hauptorganisator. Was mit zwei Mannschaften begann, entwickelte sich zu seiner persönlichen Erfolgsgeschichte und zur Erfolgsgeschichte des Masters-Wasserballsports. Er hat Meilensteine im Wasserball gesetzt, als Spieler, als Trainer und als Funktionär für den Deutschen Schwimm-Verband. Gekrönt wurde seine Karriere 2017 mit der Aufnahme in die International Swimming Hall of Fame (ISHOF).
Frieder wurde für sein großes und beständiges Engagement von seinen Mitspielern und Gegnern gleichermaßen geschätzt. Stets mit einem launigen Spruch auf den Lippen und verschmitztem Lächeln, konnte er auch geradeheraus konstruktive Kritik üben, dort wo sie angebracht war. Der 75-jährige sagte einmal in einem Interview, dass er hofft, so lange wie möglich am Beckenrand und im Wasser aktiv zu sein und noch lange Zeit seiner Passion Wasserball treu bleiben zu können. Frieder Class hinterlässt eine große Lücke im deutschen Wasserballsport. „Wir sind sehr traurig. Unser herzliches Beileid gilt seiner Frau Dagmar und seiner Familie. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und vermissen ihn schon jetzt!“ so Ulrike Urbaniak im Namen der DSV-Masters.
Link zum Kondolenzbuch http://www.waterpolomasters.de/frieder-class-ist-verstorben/
