Isabel Gose setzt ein Zeichen der Stärke in Stockholm

©Jo Kleindl

Auch am dritten Wettkampftag der Swim Open Stockholm gab es einen deutschen Sieg zu feiern. Die Magdeburgerin Isabel Gose kraulte über 400m Freistil in 4:04,51 Minuten dabei sogar zu einem Veranstaltungsrekord und verdiente sich so wie schon auf den 1500m eine Extraprämie. Dahinter reihten sich ihre Vereinskolleginnen Maya Werner (4:07,13), Moesha Johnson (AUS/4:08,16) und Linda Roth (4:12,87) ein.

 

>> Alle Ergebnisse der Swim Open Stockholm

 

Gose und U23-Europameisterin Werner unterboten damit erneut beide die Normzeit für die Europameisterschaften in Paris (FRA/31. Juli – 16. August). Die Qualifikationsphase endet aber erst mit den Deutschen Meisterschaften in Berlin (23. – 26. April) als finalem Höhepunkt. Dass Gose trotz einiger Schulterprobleme in den vergangenen Wochen so schnell unterwegs ist, lässt zumindest darauf hoffen, dass sie den EM-Triumph auf dieser Strecke von 2022 womöglich wiederholen kann.  Schnellste Europäerin in diesem Jahr war zuvor die Britin Freya Colbert (4:06,16) gewesen.

 

>> Jetzt Ticket für die DM in Berlin sichern

 

Eine Frankreich-Reise im Sommer darf getrost auch Lise Seidel in ihre Planungen aufnehmen. Die 19-Jährige vom SC Chemnitz wurde über 200m Rücken Dritte in 2:12,29 Minuten hinter Adela Piskorska (2:10,82) und Laura Bernat (beide POL/2:11,53). Damit unterbot die WM-Achte schon mal die U23-Norm, kann sich mit einer rund dreieinhalb Sekunden schnelleren Bestzeit aber sicherlich noch steigern in den kommenden Wochen.

 

Sarah Sjöström beim Comeback nur ganz knapp geschlagen 

 

Ebenfalls unter der U23-Norm blieb Lena Ludwig über 200m Brust. In 2:26,58 Minuten blieb die Junioren-Europameisterin nur zwei Hundertstel über ihrer Bestzeit aus dem vergangenen Sommer und wurde Dritte. Nur Tes Schouten (NED/2:23,35) und Kotryna Teterevkova (LTU/2:25,00) waren schneller. Linda Roth erkämpfte zudem noch Silber über 200m Lagen (2:15,71) hinter Tamara Potockà (SVK/2:12,35).

 

Den spannenden Abschluss des Tages bildeten die 50m Freistil. Hier feierte Schwedens Superstar und dreifache Weltrekordlerin Sarah Sjöström ihr Comeback nach der Geburt ihres Sohnes Adrian vor acht Monaten. In 24,36 Sekunden war die 32-Jährige schon wieder richtig schnell unterwegs, nur Siobhan Haughey (HKG) war noch zwei Hundertstel schneller.

 

Potsdamer US-Student Ole Eidam in Kanada erfolgreich 

 

Auf dem Weg zu den nationalen Titelkämpfen nach Berlin macht US-Student Ole Mats Eidam an diesem Wochenende noch in Edmonton (CAN) Halt. Und erfüllte bei den Canadian Swimming Open beim Sieg über 50m Schmetterling in 23,41 Sekunden bereits die U23-Norm über 50m Schmetterling. Diese Strecke gehört 2028 erstmals zum Olympiaprogramm, dementsprechend lässt der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) auch die EM-Qualifikation über den Sprint nun zu. Hoffnungen macht sich Eidam aber auch auf einen Platz in der EM-Staffel über 4x100m Freistil. In Kanada kraulte der Potsdamer die Strecke als Finaldritter in 49,62 Sekunden, im Vorlauf war in 49,49 etwas schneller.

 

>> Alle Ergebnisse der Canadian Open 2026

 

Bei den Schweizer Meisterschaften in Uster sicherte sich Timo Sorgius (SC Wiesbaden) bereits die dritte U23-Norm durch seinen zweiten Platz über 200m Lagen in 2:00,66 Minuten.

>> Alle Ergebnisse der Schweizer Meisterschaften

Diesen Artikel teilen

Weitere News