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Duisburgs Wasserballer verlangen Meister Waspo im Spitzenspiel alles ab
Es war das direkte Duell von zwei bislang ungeschlagenen Mannschaften in der Wasserball-Bundesliga-Bundesliga. Und die Partie zwischen dem ASC Duisburg und Waspo 98 Hannover hielt, was sie versprach. Die Duisburger, Bundesliga-Dritter der vergangenen Saison, verlangten dem Deutschen Meister und Pokalsieger alles ab. Nachdem Hannover zunächst geführt hatte, glich der ASCD im dritten Viertel aus und kam im Schlussabschnitt dann noch einmal bis auf einen Treffer heran. Am Ende behauptete sich Waspo mit 13:9 – verlor aber dennoch die Tabellenführung. Diese haben nach vier absolvierten Partien nun die Wasserfreunde Spandau 04 inne, die im Berliner Stadtderby bereits unter der Woche mit 31:8 bei der SG Neukölln Berlin gewonnen hatten und dank des besseren Torverhältnisses die Spitzenposition übernahmen.
In der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer ist nach dem dritten Spieltag nur noch ein Klub ungeschlagen. Die SV Krefeld 72 setzte ihre Siegesserie am Wochenende fort und gewann mit 16:13 gegen Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße. Dagegen unterlag der Düsseldorfer SC 1898, der die ersten beiden Spiele ebenfalls gewonnen hatte, erstmals in dieser Saison, wenn auch nur knapp. Erst im Fünfmeterwerfen behielt der Uerdinger SV 08 beim 12:11 die Punkte in Krefeld.
| Wasserball-Bundesliga | ||
| SG Neukölln Berlin | Wasserfreunde Spandau 04 | 8:31 (1:9, 2:4, 2:9, 3:9) |
| ASC Duisburg | Waspo 98 Hannover | 9:13 (2:4, 2:3, 3:2, 2:4) |
| SV Cannstatt | Duisburger SV 1898 | 12:17 (2:0, 3:5, 4:5, 3:7) |
| 2. Wasserball-Bundesliga | ||
| SpVg Laatzen 1894 | SVV Plauen | 12:19 (5:6, 3:3, 2:4, 2:6) |
| SV Würzburg 05 | SSV Esslingen | 13:17 (3:5, 4:3, 3:4, 3:5) |
| Uerdinger SV 08 | Düsseldorfer SC 1898 | 12:11 n. Fm. (2:2, 3:3, 4:1, 1:4, 2:1) |
| SV Krefeld 72 | SC Neustadt/Weinstraße | 16:13 (6:4, 4:2, 5:4, 1:3) |
| Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Wasserfreunde Spandau 04 | 4 | 12 | 106:35 | +71 |
| 2. | Waspo 98 Hannover | 4 | 12 | 97:28 | +69 |
| 3. | ASC Duisburg | 4 | 9 | 74:46 | +28 |
| 4. | OSC Potsdam | 3 | 6 | 37:43 | -6 |
| 5. | White Sharks Hannover | 3 | 3 | 31:57 | -26 |
| 6. | Duisburger SV 1898 | 4 | 3 | 39:66 | -27 |
| 7. | SV Cannstatt | 4 | 0 | 39:84 | -45 |
| 8. | SG Neukölln Berlin | 4 | 0 | 35:99 | -64 |
| 2. Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | SV Krefeld 72 | 3 | 9 | 47:30 | +17 |
| 2. | Düsseldorfer SC 1898 | 3 | 7 | 39:30 | +9 |
| 3. | SVV Plauen | 3 | 6 | 56:36 | +20 |
| 4. | SSV Esslingen | 3 | 6 | 41:41 | 0 |
| 5. | Uerdinger SV 08 | 3 | 5 | 33:37 | -4 |
| 6. | SC Neustadt/Weinstraße | 3 | 3 | 41:42 | -1 |
| 7. | SpVg Laatzen 1894 | 3 | 0 | 32:52 | -20 |
| 8. | SV Würzburg 05 | 3 | 0 | 37:58 | -21 |
So lief es im Europapokal für die deutschen Teams
Im Europapokal standen am Wochenende die erste Runde im Conference Cup der Männer sowie der zweite Spieltag in der Champions League der Frauen mit deutscher Beteiligung an. Die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04, die in diesem Jahr erstmals in der Hauptrunde der Königsklasse stehen, unterlagen mit 7:18 beim griechischen Top-Team Vouliagmeni NC. Im Conference Cup gab es für die White Sharks Hannover und für die SG Neukölln Berlin ebenfalls kein Erfolgserlebnis. Die Niedersachsen verloren gegen Panionios GSS Athen (GRE/10:19), PVK Budva Budvanska Rivijera (MNE/9:19) und CN Teneriffa Echeyde (ESP/11:22). Berlin musste sich Partzian Belgrad (SRB/8:21), DeAkker Bologna (ITA/6:25) und EVK Zaibas (LTU/12:16) geschlagen geben. Beide Teams konnten bei ihren Auftritten gegen die europäische Konkurrenz aber wertvolle Erfahrung sammeln.
26. Deutsche Meisterschaft der Masters im Wasserball Düsseldorf
Vom 16. - 18. Juni 2023 steht bei den Masters das Rheinbad in Düsseldorf im Fokus. Die 26. Deutschen Meisterschaft der Masters im Wasserball sind angepfiffen und werden an drei Tagen bis zur AK 70 ausgespielt. Unter den 42 gemeldeten Teams sind sechs Frauenmannschaften, die am zweiten Spieltag ins Geschehen eingreifen werden. Bei den Männern zählen unter anderem die beiden Mannschaften von Wasserfreunde Spandau 04 in den AK 30+ und 50+ zu den Favoriten um dien Meistertitel. Das routinierte Orgateam von Dirk Lindner des Ausrichters vom Düsseldorfer Schwimm Club 1898 e. V. haben alles bestens vorbereitet. Gespielt wird in den zwei Hallenbecken des Rheinbades Düsseldorf.
Zu verfolgen sind die Spiele und Ergebnisse hier: https://www.dsv.de/wasserball/wettkampf/ergebnisse-tabellen/
26. Deutsche Masters Meisterschaften im Wasserball Düsseldorf 2023
Vom 16. bis 18. Juni finden im Düsseldorfer Rheinbad die diesjährigen Masters-Meisterschaften im Wasserball statt. Klangvolle Namen wie Poseidon Hamburg, SV Cannstatt, Wasserfreunde Spandau 04 oder Uerdingen Masters Waterpolo stehen unter anderem auf der Spielliste. Der erste Anpfiff erfolgt um 11:45 Uhr in der AK 60. Der vollständige Zeitplan findet sich hier:
http://www.waterpolomasters.de/spielplan-dmms-2023-in-duesseldorf/
Foto: Archiv DSV Masters
Landestrainer*in Wasserball NRW für die männlichen Jugenden (m/w/d)
Landestrainer*in Wasserball NRW für die männlichen Jugenden (m/w/d)
Bundesligastart: Spandaus Frauen als Favoritinnen, aber Bochum will angreifen
Es war ein erfolgreicher Sommer für die Frauen im deutschen Wasserball. Erst gewann die deutsche Auswahl bei den World University Games in Duisburg sensationell Gold und damit die erste internationale Medaille bei einem Frauenturnier seit 40 Jahren. Schon zuvor gelang zudem die souveräne Qualifikation für die EM-Endrunde 2026 auf Madeira (POR). Und dann schafften am vergangenen Wochenende auch noch die Wasserfreunde Spandau 04 als amtierende Deutsche Meisterinnen den erstmaligen Einzug in die Hauptrunde der Champions League, und das sogar als Gruppensiegerinnen ihres Qualifikationsturniers.
Nach diesen internationalen Achtungszeichen soll der Schwung auch in die Wasserball-Bundesliga mitgenommen werden, die am 04. Oktober in die neue Spielzeit startet. Und das mit einem neuen Team: Der SC Chemnitz, im Nachwuchsbereich seit Jahren einer der führenden Klubs hierzulande, ist erstmals seit der Saison 2018/19 auch wieder bei den Frauen im Oberhaus vertreten. 2016 standen die Sächsinnen sogar schon einmal im Finale um die Deutsche Meisterschaft, nun wollen sie den zahlreichen Talenten im Verein den nächsten Entwicklungsschritt ermöglichen. Die Frauen von Waspo 98 Hannover haben in dieser Saison dagegen kein Team gemeldet und sich vorerst aus der Bundesliga zurückgezogen.
Berlin hat seit 2018 alle nationalen Titel gewonnen
Im Kampf um den Titel tragen die Wasserfreunde Spandau 04 abermals die Favoritenrolle, die seit 2018, also seit Bestehen des Teams, sämtliche nationalen Trophäen gewonnen haben. „Das Ziel für die anstehende Saison ist ganz klar die Titelverteidigung. Und damit meine ich neben der Deutschen Meisterschaft auch den Pokal und den Supercup. Wie wir letztes Wochenende unter Beweis stellen konnten, sind wir dieses Jahr stärker als letztes Jahr“, sagt Spandaus Kapitänin Gesa Deike. Und meint ganz allgemein zu den starken Ergebnissen im Sommer: „Über die Erfolge und der Weiterentwicklung unserer Sportart bin ich stolz.“
Die größte Konkurrenz für die Berlinerinnen dürfte erneut der SV Blau-Weiß Bochum sein. Der Rekordchampion (zwölf Titel) stand schon in der vergangenen Saison im Finale und fordert die Wasserfreunde nun erneut heraus. „Wir wollen auf jeden Fall Spandau angreifen“, betont Kapitänin Jana Stüwe. Dafür hat sich Bochum international mit mehreren Spielerinnen aus Südafrika, Griechenland und der Slowakei verstärkt. „Wir erhoffen uns, dadurch eine noch stärkere Mannschaft aufstellen zu können“, sagt Stüwe, auch wenn zugleich einige Spielerinnen wie etwa Ex-Nationalspielerin Felicitas Guse nicht länger dabei sind. Die langjährige Torhüterin fungiert in Bochum künftig aber als Co-Trainerin von Coach Evangelos Charachles. „Sie ist eine enorme Bereicherung auch im Training, wo wir jetzt viel spezifischer arbeiten können“, berichtet Jana Stüwe.
Drei deutsche Teams spielen auch im Europapokal
Die nationalen Top-Teams Spandau und Bochum spielen beide auch im Europapokal – die Berlinerinnen wie erwähnt in der Champions League, die Blau-Weißen im neu geschaffenen Conference Cup. Dritter deutscher Vertreter auf internationalem Parkett ist der SSV Esslingen im Challenger Cup. Der Bundesliga-Dritte der vergangenen Saison musste ebenfalls etliche Abgänge hinnehmen, dafür sind fünf Spielerinnen neu dazugestoßen. Im Frühjahr werden zwei weitere Talente nachrücken, die beide jetzt noch 14 Jahre jung sind und gemäß der Wettkampfbestimmungen in der Bundesliga erst mit 15 zum Einsatz kommen dürfen. „Sie trainieren aber bereits mit dem Team und waren auch im Trainingslager in Griechenland schon dabei, um sie frühzeitig ins Team zu integrieren“, sagt Trainerin Iris Schneider. Auch mit diesem jungen Team hat sich der SSVE wie in der Vorsaison wieder den dritten Platz vorgenommen.
A-Lizenz-Fortbildung im Wasserball zum Thema Sportpsychologie
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) beabsichtigt, am 24. Juni und am 01. Juli eine Fortbildung für A-Lizenz-Trainer*innen zu mentalen Aspekten der Begleitung von Spieler*innen und Teams im Wasserball durchzuführen. Schwerpunkte der Fortbildung werden jene mentalen Aspekte sein, die Trainer*innen mit ihren Spieler*innen erarbeiten und trainieren können, damit diese konzentrierter und motivierter üben und souveräner am Spieltag agieren können. So wird beispielsweise an konkreten Beispielen erarbeitet, wie das Training von Aufmerksamkeit und Konzentration gezielt in den Trainingsalltag integriert werden können. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer*innen fundierte Kenntnisse über das mentale Trainieren von Bewegungen, welches einerseits der Fokussierung dient, die technische Bewegungsausführung entscheidend verbessern kann, und letztlich einen Rehabilitationsprozess nach etwaigen Verletzungen positiv beeinflusst. Abrunden wird die Fortbildung ein Einblick in die aus sportpsychologischer Sicht relevanten Kommunikationsprinzipien. Konkret werden hier praktische Tipps für die richtigen Worte in Kritikgesprächen erarbeitet.
Geleitet wird die Fortbildung von Dr. Martina Reske, Diplom-Psychologin, Sportpsychologin und ausgewiesene Expertin des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) für die sportpsychologische Betreuung im Spitzensport und selbst ehemalige Volleyballerin im höheren Leistungsbereich (bis 2. Bundesliga) mit persönlichem Bezug zum Wasserball.
Voraussetzung für die Durchführung ist eine Mindestteilnehmer*innenzahl von zehn Personen. Maximal können 25 Personen zugelassen werden. Interessierte melden sich bitte bis zum 21. Juni über das Bildungsportal des DSV an (www.schwimmakademie.de).
IOC-Beschluss: Alle 50m-Sprints schon ab 2028 olympisch
Los Angeles (USA) gilt als die Hauptstadt des Entertainments. Insofern passt es bestens, dass der Schwimmsport bei den Olympischen Spiele 2028 dort noch mehr Show bieten wird als bisher schon. Denn nach einem Beschluss des Exekutivbüros des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vom Mittwoch werden alle 50m-Sprints schon ab 2028 olympisch!
„Diese Entwicklung lässt die Attraktivität des Schwimmens künftig noch weiter wachsen."
Der kurze Freistilsprint wurde 1988 ins Programm aufgenommen – und von Aktiven, Fans und TV-Sendern seither uneingeschränkt als Bereicherung wahrgenommen. Gleiches erhofft man sich nun sicher auch von den Rennen im Schmetterling, Rücken und Brust. „Diese Entwicklung lässt die Attraktivität des Schwimmens künftig noch weiter wachsen. Natürlich werden wir diese Disziplinen nun auch in den Fokus rücken“, sagte Christian Hansmann, Vorstand Leistungssport im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV).
Britta Steffen und Kristin Otto gewannen Olympiagold über 50m
Über 50m Freistil waren mit Kristin Otto (1988 für die DDR) und Britta Steffen (2008) bislang zwei Deutsche Olympiasiegerin geworden. Ganz oben auf dem Treppchen standen aber auch sonst fast ausschließlich die ganz großen Namen des Sports wie etwa Emma McKeon (AUS), Sarah Sjöström (SWE), Alexander Popow (RUS), Florent Manadou (FRA), Matt Biondi oder Caeleb Dressel (beide USA). Insofern erscheint diese Entscheidung auch folgerichtig. Das Beckenschwimmen kommt damit dann auf 41 Olympiadisziplinen. Zusammen mit Freiwasserschwimmen (zwei), Wasserball (zwei), Synchronschwimmen (zwei) und Wasserspringen (acht) enteilt der Wassersport mit insgesamt 55 Entscheidungen auch der Leichtathletik (48).
Und: Erst vor wenigen Wochen war mit Kirsty Coventry (ZIM) eine ehemalige Schwimmerin zur IOC-Präsidentin gewählt worden. Insofern überrascht kaum, dass nun auch noch ein weiterer Antrag des Weltverbands World Aquatics Zustimmung fand, der in den allgemeinen Trend zur Geschlechterparität passt. Und zwar wird das Wasserballturnier der Frauen künftig auf zwölf Mannschaften wie bei den Männern erweitert. Insgesamt werden in Los Angeles wie 2024 in Paris (FRA) 10.500 Aktive am Start sein und dabei aber erstmals mehr Frauen als Männer – 5.333 zu 5.167. Die Zahl der Medaillenentscheidungen insgesamt steigt von 329 auf 351.
Noch mehr Show vor 38.000 Fans in Los Angeles
Weltverbandspräsident Husain Al Musallam (KUW) jubelte nach dem Beschluss des IOC: „Die heutige Entscheidung ist ein Beweis für die fortwährende Entwicklung des Schwimmens bei den Olympischen Spielen und stärkt das Gleichgewicht des Programms. Wir können es kaum erwarten, unsere beeindruckenden Athlet*innen unter dem südkalifornischen Himmel im SoFi-Stadion zu beobachten.“ Das bietet Platz für 38.000 Fans und – na klar – jede Menge Show.
Übrigens: Natürlich werden alle vier 50m-Strecken auch bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin (01. – 04. Mai) ausgetragen. Wer die schnellsten Sprinter*innen des Landes live sehen möchte, Tageskarten gibt es für 18,00 Euro.
Adresse
Am Schneiderberg 14, 31515 Wunstorf
lalle14a@web.de
Grünes Licht für den Start der Wasserball-Bundesliga
Es sind gerade verrückte Zeiten, in denen etwas Negatives manchmal auch Positives bedeuten kann. So geschehen im Fall des deutschen Meisters Waspo 98 Hannover, bei dem kürzlich ein Corona-Fall aufgetreten war, der vor Wochenfrist noch die Absage des Wasserball-Supercups zur Folge hatte. Nach überstandener Quarantäne sind mittlerweile alle Spieler von Waspo erneut auf das Coronavirus getestet worden, durchgehend mit negativem Befund. Dem Auftakt der Wasserball-Bundesliga am 20./21. März steht damit wohl nichts mehr im Wege. „Stand jetzt werden wir spielen“, bekräftigt Hannovers Trainer Karsten Seehafer.
Titelverteidiger Hannover ist am Wochenende Gastgeber für das Turnier der Gruppe A, an dem ansonsten auch noch die White Sharks Hannover, der ASC Duisburg sowie der SSV Esslingen teilnehmen. „Wir freuen uns riesig, dass es wieder losgeht“, sagt Esslingens Nationalspieler Zoran Bozic. Während die drei anderen Teams im Spätsommer 2020 noch den deutschen Meister ausspielten und Waspo außerdem in der Champions League mitmischt, ist es für den SSV wegen der Coronavirus-Pandemie das erste Punktspiel seit einem Jahr. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, einige Spieler kommen frisch aus der Jugend. Sie alle wollen endlich zeigen, was in ihnen steckt“, so Bozic. Der 18-Jährige gilt selbst als Hoffnungsträger für das Nationalteam. In der April-Ausgabe der Swim&More wird der Youngster ausführlich vorgestellt.
Ludwigsburg und Potsdam mit großen Ambitionen
Zum 100. Mal wird in diesem Jahr der deutsche Meister ermittelt. Die neue Saison wird in Turnierform ausgetragen – ein Format, das sich in der Pandemiezeit bewährt hat. Wie gewohnt sind 16 Vereine am Start, wobei an diesem Wochenende zunächst nur die besten acht Mannschaften des Vorjahres einsteigen, die anderen Klubs dann am 10./11. April.
Der Modus sieht vor, dass die beiden Erstplatzierten der nominell stärksten Gruppen A und B (nach jeweils zwei Turnieren) anschließend eine neue Gruppe bilden und diese vier Teams den Einzug ins Halbfinale dann bereits sicher haben. Beim Auftakt der Gruppe B in Berlin kämpfen deshalb gleich zwei Teams mit großen Ambitionen um den Platz hinter Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04, der nach den zuletzt starken Auftritten in der Champions League als Favorit ins Becken steigt. Der SV Ludwigsburg 08 bewies dabei schon mit dem Erfolg beim ersten offiziellen Vorbereitungsturnier seine Form und wird in Berlin in Bestbesetzung antreten. Auch Nationalspieler Timo van der Boschist wieder mit von der Partie, der bei den Testspielen im Februar wegen des Olympia-Qualifikationsturniers noch gefehlt hatte. „Wir sind heiß auf Platz zwei und wollen auch im Spiel gegen Spandau möglichst lange mithalten. Wir möchten in dieser Saison den nächsten Schritt machen und das Halbfinale erreichen“, sagt er.
Aber auch der OSC Potsdam, der DM-Dritte des Vorjahres, bringt viel Selbstvertrauen mit, nachdem man sogar das zweite Pre-Season-Wochenende mit einer makellosen Bilanz und vier deutlichen Siegen abschließen konnte. „Das harte Training der vergangenen Wochen hat sich ausgezahlt“, meint André Laube, der sportliche Leiter der Orcas. Komplettiert wird diese Gruppe von der SG Neukölln.
Wasserball-Supercup muss wegen Corona-Fall verschoben werden
Auf dieses Spiel hatte sich ganz Wasserball-Deutschland gefreut: Am 13. März sollten beim Supercup in Hannover der deutsche Meister Waspo 98 Hannover und Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 aufeinandertreffen, die sich beide zuletzt in der Champions League in so starker Verfassung präsentiert hatten. Waspo holte in vergangene Woche in Budapest (HUN) gleich zwei Siege und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz vier, und auch Spandau konnte bei seinem Turnier in Ostia (ITA) mit fünf Punkten und guten Auftritten gegen zwei Topteams überzeugen.
Das erste Aufeinandertreffen der beiden nationalen Spitzenklubs muss allerdings noch warten. Hannover hat einen positiven Corona-Fall in seinen Reihen vermeldet, der die Absage des Klassikers zur Folge hat. „In einem Schnelltest am Sonntag gab es einen positiven Befund. Ein PCR-Test hat dann am Montag Gewissheit ergeben: Ein positiver Corona-Fall und damit verbunden eine Quarantäne für alle anderen Budapest-Fahrer“, berichtet Trainer Karsten Seehafer. Dem Betroffenen gehe es aber gut, er habe im Augenblick kein Fieber.
Der Supercup soll nun zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. „Wir werden einen neuen Anlauf nehmen“, sagt Rundenleiter Holger Sonnenfeld. Die neue Saison in der Bundesliga soll aber wie geplant am 20./21. März beginnen. „Wenn alles gut läuft, wird die Mannschaft vor dem Bundesligastart aus der Quarantäne kommen“, sagt Waspo-Trainer Seehafer. Seine Mannschaft spielt in der ersten Gruppenphase in Gruppe A mit den White Sharks Hannover, ASC Duisburg und SSV Esslingen.
