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Neustadt und Hamburg steigen in die Wasserball-Bundesliga auf

Mit dem SC Neustadt/Weinstraße und dem Hamburger TB von 1862 gehen in der Saison 2021/22 zwei zusätzliche Vereine in der Wasserball-Bundesliga an den Start. Damit treten in der kommenden Spielzeit ausnahmsweise 18 Vereine im Oberhaus an. „Das ist für uns eine große Sache“, sagt Ingolf Berger, Wasserballwart beim SC Neustadt. Sein Klub setzte sich beim Aufstiegsturnier der Landesgruppe Süd gegen den SC Wasserfreunde Fulda 1923 und die SG Stadtwerke München durch. Von 2012 bis 2018 spielte Neustadt schon einmal in der B-Gruppe der Bundesliga, hatte danach aber abgemeldet, um sich fortan verstärkt der Nachwuchsförderung zu widmen.

Mit Erfolg: In der U18-Bundesliga wurde der SCN in diesem Jahr deutscher Vizemeister – das Finalturnier richtete man im heimischen Stadionbad selbst aus. Die Talente, die für diesen Erfolg verantwortlich waren, sollen in der neuen Saison auch einen Großteil der Bundesligamannschaft stellen, ergänzt durch einige erfahrenere Spieler. „Wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen“, sagt Ingolf Berger.

Der Hamburger TB von 1862 ist gar zum ersten Mal überhaupt erstklassig. In der U18-Bundesliga war man als Gründungsmitglied von Anfang an mit dabei, nun wagt man auch bei den Erwachsenen erstmals den Sprung nach ganz oben. Anders als im Süden gab es in der Landesgruppe Nord kein Aufstiegsturnier, der HTB war der einzige Interessent. „Darauf haben wir seit längerem hingearbeitet. Wir wollten vor zwei Jahren schon einmal aufsteigen, sind damals aber knapp gescheitert. Jetzt haben wir die Gunst der Stunde genutzt“, sagt Wasserballwart Dennis Mussin. Bald kommt es somit zum Bundesliga-Stadtderby gegen den SV Poseidon Hamburg. „Darauf freuen wir uns schon. Das ist Werbung für den Wasserball, auf dass die Sportart in der Stadt noch mehr an Popularität gewinnt“, so Mussin.

Absteiger aus der Bundesliga hatte es in der vergangenen Saison wegen der Coronavirus-Pandemie keine gegeben. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hatte für interessierte Vereine aus den Landesgruppen aber dennoch die Möglichkeit eröffnet, den Aufstieg in Angriff zu nehmen. „Wir freuen uns, dass mit Neustadt und Hamburg zwei neue Standorte mit langer Wasserballtradition die erste Liga verstärken“, erklärt Rundenleiter Holger Sonnenfeld. Die neue Spielzeit soll am 06. November beginnen.

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Außenseiter überraschen zum Auftakt der Play-offs in der Wasserball-Bundesliga

Das war ein spannender Auftakt in die Play-offs der Wasserball-Bundesliga der Männer – und er brachte gleich so manche Überraschung mit sich. In gleich drei Serien jubelten am Wochenende nämlich die in der Hauptrunde jeweils schlechter platzierten Klubs: die White Sharks Hannover, Würzburg und Uerdingen.

Zweimal entschied dabei sogar nur ein Tor über Sieg oder Niederlage. Besonders dramatisch verlief die Viertelfinal-Begegnung in der A-Gruppe zwischen den White Sharks Hannover und dem OSC Potsdam. Buchstäblich mit der Schlusssirene traf Nationalspieler Finn Rotermund zum 10:9 für Hannover und damit zur 1:0-Serienführung. Favoritensiege gab es in der A-Gruppe dagegen durch Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 (16:9 beim Duisburger SV 1898) sowie Pokalfinalisten ASC Duisburg (29:13 bei der SG Neukölln Berlin). Spiel zwei sowie gegebenenfalls auch ein entscheidendes drittes Spiel der Serien im Modus „Best of Three“ folgen am kommenden Wochenende.

Play-offs der B-Gruppe: Würzburg und Uerdingen überrumpeln die Favoriten

In den Play-offs der B-Gruppe holten sogar zwei Außenseiter den ersten Sieg. Der SV Würzburg 05 besiegte den SSV Esslingen mit 12:9, der Uerdinger SV 08 kämpfte die Gäste vom SSV Plauen mit 12:11 nieder. Auch die beiden anderen Serien waren eng, dort setzten sich aber jeweils die in der regulären Saison besser platzierten Mannschaften durch. Die SV Krefeld 72 gewann beim Düsseldorfer SC 1898 mit 11:9, der SV Cannstatt behauptete sich auswärts mit 11:8 bei der SG Stadtwerke München. Auch in der B-Gruppe fällt die Entscheidung über das Weiterkommen am nächsten Wochenende.

Spandaus Frauen stehen als Hauptrundengewinnerinnen fest

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen dauert die Hauptrunde noch an. Die Frage, wer dort am Ende ganz oben stehen wird, ist aber schon jetzt beantwortet – zu souverän drehen die Titelverteidigerinnen von den Wasserfreunden Spandau 04 auch in dieser Saison wieder ihre Kreise. Am Wochenende feierten die Berlinerinnen gleich zwei Kantersiege gegen den Uerdinger SV 08 – erst am Samstag in Krefeld mit 30:8 und tags darauf dann in eigener Halle sogar mit 39:8. Damit ist Spandau vom Tabellenzweiten SV Blau-Weiß Bochum nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Die Bochumerinnen wiederum gewannen am Wochenende mit 12:6 beim Eimsbütteler Turnverband und haben damit ebenso wie der SSV Esslingen (16:9 gegen Waspo 98 Hannover) beste Chancen auf das Erreichen der Play-offs. Waspo und Uerdingen streiten sich noch um den letzten Platz im Halbfinale.

Ergebnisse Frauen

 
Uerdinger SV 08Wasserfreunde Spandau 048:30 (1:8, 1:5, 2:9, 4:8)
SSV EsslingenWaspo 98 Hannover16:9 (6:5, 4:2, 3:0, 3:2)
Eimsbütteler TurnverbandSV Blau-Weiß Bochum6:12 (1:4, 2:2, 1:4, 2:2)
Wasserfreunde Spandau 04Uerdinger SV 0839:8 (12:3, 9:0, 8:2, 10:3)

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.Wasserfreunde Spandau 04824216:64+152
2.SV Blau-Weiß Bochum612108:60+48
3.SSV Esslingen51290:44+46
4.Waspo 98 Hannover9988:182-94
5.Uerdinger SV 088979:161-82
6.ETV Hamburg8063:133-70

 

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Wilder Spieltag in der Wasserball-Bundesliga, keine Überraschung im Pokal

Die nächsten beiden Teams bei der gemeinsamen DSV-Pokalendrunde der Frauen und Männer im Wasserball stehen fest. Bei beiden Geschlechtern hatten die Vorjahressieger*innen von den Wasserfreunde Spandau 04 im Viertelfinale keine Probleme und machten jeweils kurzen Prozess. Die Spandauerinnen setzten sich mit 21:8 gegen den SV Blau-Weiß Bochum durch; die Männer tags darauf sogar noch deutlicher mit 27:6 gegen den SV Würzburg 05. Die Endrunde findet am 14./15. März in Berlin statt, dann greifen die Berliner*innen in eigener Halle nach der doppelten Titelverteidigung.

Wochenende der Überraschungen in der Wasserball-Bundesliga

Auch in der Bundesliga der Männer wurde am Wochenende gespielt. Während die Ergebnisse in der A-Gruppe erwartungsgemäß ausfielen und sich durchweg die Favoriten durchsetzten, gab es in der B-Gruppe einen Spieltag voller Überraschungen. Von den Vereinen in den Top fünf der Tabelle konnte einzig die SV Krefeld 72 einen Sieg einfahren und ist nach dem 9:8 beim SV Cannstatt jetzt neuer Spitzenreiter der B-Gruppe. Der bisherige Erstplatzierte SSV Esslingen verlor dagegen sein Heimspiel gegen die SG Stadtwerke München mit 16:17 nach Fünfmeterwerfen. Eine Niederlage gab es auch für den SVV Plauen, zudem feierte Schlusslicht Düsseldorfer SC 1898 den ersten Saisonsieg gegen Uerdingen.

Meister Waspo Hannover mit starken Auftritt im Euro Cup

Tabellenführer in der A-Gruppe bleibt Waspo 98 Hannover, der Deutsche Meister entschied bereits unter der Woche das Stadtderby gegen die White Sharks klar für sich. Das Spiel war vorgezogen worden, weil Waspo am Samstag im Achtelfinal-Hinspiel des Euro Cup im Einsatz war, Gegner war dort das italienische Top-Team AN Brescia.

„Das ist unser Spiel des Jahres“, hatte Hannovers Kapitän Marko Macan im Vorfeld erklärt – und entsprechend engagiert ging seine Mannschaft auch zur Sache. Die Niedersachsen boten einen starken Auftritt, führten zur Halbzeit sogar mit 7:6 und waren nach drei Vierteln beim Zwischenstand von 10:11 noch dran an den Gästen. Erst im Schlussabschnitt konnte Brescia dann erstmals auf drei Tore davonziehen und verteidigte diesen Vorsprung bis zum Schluss. Das Rückspiel steigt am 06. Februar in Italien.

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
Waspo 98 HannoverWhite Sharks Hannover23:5 (7:1, 6:1, 4:2, 6:1)
Duisburger SV 98OSC Potsdam8:18 (2:5, 3:2, 2:5,1:6)
SG Neukölln BerlinWasserfreunde Spandau 045:23 (1:7, 2:3, 0:6, 2:7)
Gruppe B  
SSV EsslingenSG Stadtwerke München16:17 (4:0, 4:2, 3:5, 1:5, 4:5)
SV Würzburg 05SVV Plauen14:11 (3:3, 5:2, 4:4, 2:2)
Uerdinger SV 08Düsseldorfer SC 189813:15 (2:6, 3:2, 3:1, 5:6)
SV CannstattSV Krefeld 728:9 (4:2, 3:2, 1:3, 0:2)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover824144:46+98
2.Wasserfreunde Spandau 04924159:67+92
3.OSC Potsdam815116:98+18
4.ASC Duisburg81293:88+5
5.White Sharks Hannover99101:128-27
6.SG Neukölln Berlin9685:169-84
7.Duisburger SV 18989067:169-102
8.SV Ludwigsburg 08zurückgezogen0  
Gruppe B     
1.SV Krefeld 721023130:82+48
2.SSV Esslingen1022131:115+16
3.SVV Plauen1118136:119+17
4.SV Cannstatt91799:83+16
5.Uerdinger SV 081015132:117+15
6.SV Würzburg 0581389:84+5
7.SG Stadtwerke München10686:123-37
8.Düsseldorfer SC 189810382:162-80

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Ludwigsburg und München feiern erste Saisonsiege in der Wasserball-Bundesliga

In der Wasserball-Bundesliga der Männer durften sich am Wochenende zwei Vereine über ihren jeweils ersten Sieg freuen. In der A-Gruppe war der SV Ludwigsburg 08 in seinem fünften Saisonspiel mit 18:14 bei Aufsteiger Duisburger SV 98 erfolgreich und stellte damit den Anschluss an das Tabellenmittelfeld her. Im Kellerduell der B-Gruppe feierte außerdem die SG Stadtwerke München ebenfalls den ersten Saisonerfolg durch ein 11:8 gegen Schlusslicht Düsseldorfer SC 1898. Damit warten Duisburg und Düsseldorf als letzte Vereine in dieser Saison weiter auf ihren ersten Punktgewinn.

Von Platz eins grüßt weiterhin Titelverteidiger Waspo 98 Hannover, der sich dank Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit am Ende doch noch recht deutlich mit 20:11 gegen den OSC Potsdam durchsetzte. In der B-Gruppe baute der SSV Esslingen seine Tabellenführung aus und war auch bei seinem zweiten Auftritt an diesem Wochenende im DSV-Pokal erfolgreich. Durch das 15:12 bei Zweitligist SV Blau-Weiß Bochum steht der SSV als letzte Mannschaft im Achtelfinale, welches dann direkt am kommenden Samstag ansteht. Dann trifft Esslingen auswärts auf Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04.

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
ASC DuisburgSG Neukölln Berlin22:11 (8:3, 5:3, 6:2, 3:3)
Wasserfreunde Spandau 04White Sharks Hannover15:7 (2:0, 4:2, 6:1, 3:4)
Waspo 98 HannoverOSC Potsdam20:11 (3:2, 5:4, 6:3, 6:2)
Duisburger SV 1898SV Ludwigsburg 0814:18 (3:3, 4:5, 5:5, 2:5)
Gruppe B  
SV Krefeld 72SSV Esslingen14:16 (3:2, 4:5, 2:8, 5:1)
SG Stadtwerke MünchenDüsseldorfer SC 189811:8 (2:3, 5:0, 1:2, 3:3)
SVV PlauenSV Bayer Uerdingen 0812:11 (5:3, 2:4, 3:2, 2:2)
SV Würzburg 05SV Bayer Uerdingen 0811:16 (3:3, 3:5, 1:5, 4:3)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover618121:38+83
2.Wasserfreunde Spandau 04618112:42+70
3.ASC Duisburg61280:65+15
4.OSC Potsdam5972:69+3
5.White Sharks Hannover6668:84-16
6.SG Neukölln Berlin6353:117-64
7.SV Ludwigsburg 085353:75-22
8.Duisburger SV 18986052:121-69
Gruppe B     
1.SSV Esslingen71795:80+15
2.SVV Plauen61262:61+1
3.SV Bayer Uerdingen 0861283:67+16
4.SV Krefeld 7261173:46+27
5.SV Cannstatt5954:46+8
6.SV Würzburg 055752:53-1
7.SG Stadtwerke München6451:67-16
8.Düsseldorfer SC 18987053:103-50

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Esslingen holt in der Wasserball-Bundesliga den ersten Punkt

In der A-Gruppe der Wasserball-Bundesliga hat der SSV Esslingen den ersten Punkt in der laufenden Spielzeit gewonnen – das Heimspiel gegen den OSC Potsdam endete 11:11. Dabei waren die Esslinger bis kurz vor Schluss sogar nah dran, beide Zähler mitzunehmen: 0,8 Sekunden vor dem Abpfiff führten die Gastgeber noch mit einem Tor, doch dann gab es einen Strafwurf für Potsdam, den OSC-Center Konstantin Hüppe sicher verwandelte. Damit bleibt Esslingen Tabellenletzter.

In der B-Gruppe waren die beiden Krefelder Vertreter jeweils zu Hause erfolgreich. Spitzenreiter SV Krefeld 72 besiegte den SV Cannstatt mit 15:9, Lokalrivale SV Bayer Uerdingen 08 hatte beim 20:2 gegen den bereits als Absteiger feststehenden SV Poseidon Hamburg keine Probleme. Ansonsten gab es am Wochenende nur Auswärtssiege. Der Tabellenzweite Duisburger SV 98 gewann mit 15:7 beim SV Weiden 1921 – Torjäger Djordje Tanaskovic erzielte vier Treffer, Mann des Tages war aber Duisburgs Torwart Christopher Hans, der mit zahlreichen Paraden glänzte. Der SV Würzburg 05 siegte mit 10:5 beim Düsseldorfer SC 1898, Aufsteiger SVV Plauen entführte beim 8:7 bei der SGW Rhenania/BW Poseidon Köln ebenfalls beide Punkte. Hier war es Maximilian Kaminke, der im Schlussviertel den Siegtreffer erzielte.?

Spandaus Frauen souverän

In der Bundesliga der Frauen stand mit der Nachholpartie zwischen dem SV Nikar Heidelberg und den Deutschen Meisterinnen der Wasserfreunde Spandau 04 nur eine Begegnung auf dem Programm. Spandau dominierte das Spiel und lag während der gesamten 32 Minuten nicht einmal zurück, erst beim Stand von 0:8 kam Heidelberg überhaupt zum ersten Treffer. Am Ende siegten die Wasserfreunde mit 19:3, beste Torschützin war Emma Koch mit acht Treffern. Es war erst das dritte Saisonspiel für die Spandauerinnen, die wegen der Einsätze im Europapokal und in der Donauliga diesbezüglich gegenüber der Konkurrenz noch etwas zurückhängen.

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Downloads

Förderverein der Fachsparte Wasserball e.V.

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Nebojsa Novoselac

Bundestrainer Nachwuchs Männlich (Wasserball)

novoselac@dsv.de

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Deutschland trifft in der Wasserball-Weltliga auf Frankreich und Spanien

Deutschlands Wasserballer treten in der neuen Saison wieder in der Weltliga an. Bei der Auslosung am heutigen Mittwoch bekam das DSV-Team von Bundestrainer Petar Porobic interessante Gegner zugelost. Deutschland spielt demnach in Gruppe B am 18. Januar 2022 zunächst zu Hause gegen den kommenden Olympiagastgeber Frankreich und reist danach am 05. März zum Auswärtsspiel bei Vize-Europameister Spanien.

„Wir brauchen diese Spiele gegen die großen Nationen, wenn wir den Anschluss an die Weltspitze wiederherstellen wollen. Vor allem Spanien ist ein sehr schwerer Gegner. Aber auch bei den Franzosen geht die Tendenz klar nach oben – da tut sich mit Blick auf Olympia 2024 gerade einiges“, bewertet DSV-Kapitän Maurice Jüngling die deutsche Gruppe. „Es ist schön, dass wir das erste Spiel zu Hause spielen. Unser Team ist verjüngt worden und befindet sich aktuell noch in der Findungsphase. Da ist es gerade am Anfang gut, die Partie vor den eigenen Fans bestreiten zu können.“

„Wir wollen in unserer Gruppe unter die ersten Zwei, um noch weitere Spiele auf diesem Niveau zu bekommen“, sagt Jüngling. Nur die beiden Erstplatzierten der Dreiergruppe erreichen das kontinentale Finalturnier (Ort und Termin noch offen), wo die vier Qualifikanten aus Europa für das Super Final vom 25. – 30. Juli 2022 ausgespielt werden. Neben den vier Europäern sind dort dann auch die vier besten Mannschaften des Inter-Continental Cups mit Teams aus Afrika, Asien, Amerika und Ozeanien vertreten.

Es ist die insgesamt 14. Teilnahme an der Weltliga für das DSV-Team. Das bislang beste Ergebnis waren der dritte Platz 2005 sowie ein vierter Platz 2007, als das Super Final sogar in Berlin ausgetragen wurde. Im vergangenen Jahr hatte Deutschland aufgrund der Coronavirus-Pandemie auf einen Start in diesem Wettbewerb verzichtet. Weltliga-Champion 2020 wurde Montenegro, Silber ging an die USA, Bronze nach Griechenland.

Die gesamte Auslosung für die Vorrunde der Weltliga 2022:

Gruppe A: Ungarn, Montenegro, Rumänien

Gruppe B: Deutschland, Frankreich, Spanien

Gruppe C: Serbien, Italien, Slowakei

Gruppe D: Griechenland, Kroatien, Russland

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Wasserball-EM wird auf Anfang 2024 verschoben – Qualifikation ausgelost

Gerüchte über eine mögliche Verschiebung der kommenden Wasserball-Europameisterschaften in Israel hatte es schon länger gegeben, nun hat der europäische Dachverband LEN tatsächlich einen neuen Termin und dazu auch gleich noch einen neuen Austragungsort bekanntgegeben. Statt vom 07. – 21. Oktober 2023 werden die Titelkämpfe jetzt erst vom 03. – 16. Januar 2024 stattfinden und damit unmittelbar vor der WM in Doha (QAT/02. – 18. Februar 2024). Die Spiele von Frauen und Männern werden dann in Netanya und nicht wie ursprünglich geplant in Tel Aviv ausgetragen.

Nicht geändert haben sich die Daten für die EM-Qualifikation, die nach wie vor vom 23. – 25. Juni 2023 über die Bühne geht. Am Rande des Champions-League-Final-Fours der Frauen in Sabadell (ESP) wurden die Gruppen dafür ausgelost. Deutschlands Männer treffen in Gruppe B auf Gastgeber Malta, Bulgarien und die Ukraine. Die Gruppensieger sowie die drei besten Zweitplatzierten der vier Gruppen lösen das Ticket für die Endrunde. Die DSV-Frauen bekommen es in Gruppe D mit Finnland, Großbritannien und den Gastgeberinnen aus Portugal zu tun. Hier sind die Teams auf den Plätzen eins und zwei jeweils sicher qualifiziert.

Alle Gruppen für die EM-Qualifikation:

Männer:

Gruppe A: Niederlande (Gastgeber), Litauen, Polen, Portugal

Gruppe B: Deutschland, Malta (Gastgeber), Ukraine, Bulgarien

Gruppe C: Serbien, Slowakei, Türkei (Gastgeber), Großbritannien

Gruppe D: Rumänien, Slowenien (Gastgeber), Schweiz, Finnland

Für die Endrunde gesetzt: Kroatien, Ungarn, Spanien, Italien, Griechenland, Frankreich, Montenegro, Georgien, Israel (Gastgeber)

Frauen:

Gruppe A: Slowakei, Malta, Bulgarien (Gastgeber)

Gruppe B: Rumänien (Gastgeber), Schweiz, Türkei, Schweden

Gruppe C: Serbien (Gastgeber), Ukraine, Tschechien

Gruppe D: Deutschland, Portugal (Gastgeber), Finnland, Großbritannien

Für die Endrunde gesetzt: Spanien, Griechenland, Italien, Niederlande, Ungarn, Israel (Gastgeber), Frankreich, Kroatien

Gruppen für die Nachwuchs-Europameisterschaften stehen ebenfalls fest

Im Zuge eines regelrechten Auslosungs-Marathons wurden am Samstag auch die Vorrundengruppen für die U15- und U17-Europameisterschaften der Junior*innen im Sommer 2023 ermittelt. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) ist hier bei drei von vier Turnieren vertreten, die Gruppengegner*innen lauten wie folgt:

U17-Junioren (08. – 14. August in Manisa/TUR):

Gruppe D: Deutschland, Malta, Georgien, Ukraine

U15-Junioren (08. – 16. Juli in Podgorica/MNE):

Gruppe E: Deutschland, Georgien, Schweiz, Ukraine

U15-Juniorinnen (24. – 30. Juni in Zagreb/CRO):

Gruppe D: Deutschland, Türkei, Slowakei

Für die Titelkämpfe im Nachwuchsbereich gibt es ab diesem Jahr einen neuen Modus. Die teilnehmenden Nationen wurden vorab nach Leistung eingeteilt; die acht Top-Nationen spielen dann in den Gruppen A und B unter sich, die anderen Ländern in den Gruppen C und D (plus Gruppen E und F in der männlichen U15). Die besten zwei Teams der A- und B-Gruppe stehen vorzeitig im Viertelfinale, die Teams auf den Plätzen drei und vier bestreiten mit den jeweils besten zwei Teams der unteren Gruppen das Achtelfinale. Das neue Format soll für mehr Spannung sorgen. „Dank dieses neuen Systems können Teams während des gesamten Turniers Spiele gegen Gegner*innen auf ähnlichem Niveau bestreiten“, erklärte LEN-Vizepräsident Kyriakos Giannopoulos (GRE).

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Wasserball-Bundesligen starten am Wochenende mit drei neuen Vereinen

Mit neuen Gesichtern startet an diesem Wochenende die neue Spielzeit in den Wasserball-Bundesligen der Männer und Frauen. Dabei gehen bei den Männern in der größten Bundesligasaison erstmals 18 Klubs an den Start. Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte es in der vergangenen Saison keine Absteiger gegeben, dafür nahmen aus den Landesgruppen mit dem SC Neustadt/Weinstraße und dem Hamburger TB von 1862 zwei Vereine den Aufstieg wahr. Für den HTB ist es eine Premiere, zum ersten Mal ist der Verein im Oberhaus vertreten. Neustadt war dagegen von 2012 bis 2018 schon einmal erstklassig, hatte danach aber abgemeldet, um sich verstärkt der Nachwuchsförderung zu widmen. Nach der Vizemeisterschaft in der U18-Bundesliga in diesem Jahr wollen die Talente nun bei den Erwachsenen den nächsten Schritt gehen.

Die beiden neuen Klubs treten in der B-Gruppe an, in der diesmal ausnahmsweise zehn Vereine vertreten sind, aufgeteilt in zwei Fünfergruppen. Die jeweils ersten beiden dieser B-Gruppen bestreiten die Relegation gegen die Teams auf den Plätzen fünf bis acht der A-Gruppe, die jeweils letzten drei kämpfen dagegen um den Klassenerhalt. Drei Klubs müssen am Ende absteigen; der Viertletzte hat in der Relegation noch die Chance, die Liga zu halten. Zur übernächsten Spielzeit 2022/23 wird die Zahl der Bundesligateams so wieder auf die übliche Zahl von 16 Vereinen reduziert.

In der A-Gruppe treten dagegen wie gehabt acht Vereine an. Um die Meisterschaft kämpfen wohl wie in den Vorjahren Titelverteidiger Waspo 98 Hannover und Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04, doch dahinter ist das Feld noch einmal zusammengerückt. Der OSC Potsdam, zuletzt viermal in Folge auf Platz drei, musste Nationalspieler und Torschützenkönig Lukas Küppers an den direkten Konkurrenten ASC Duisburg abgeben – der Vorjahres-Vierte greift damit umso mehr nach einer Medaille. Ambitionen hat aber auch der SV Ludwigsburg 08, der Fünftplatzierte der vergangenen Saison, der sämtliche Leistungsträger halten konnte.

Bei den Frauen geht der Titel erneut nur über Spandau 

Auch die Bundesliga der Frauen kann einen neuen Verein begrüßen. Mit dem SSV Esslingen kehrt eines der Gründungsmitglieder ins Oberhaus zurück, sodass erstmals seit 2013/14 wieder acht Vereine an den Start gehen. Titelverteidigerinnen und erneute Favoritinnen sind die Wasserfreunde Spandau 04, die vor Wochenfrist zuletzt den Pokalwettbewerb der vergangenen Saison für sich entschieden. Zum Auftakt der neuen Spielzeit empfängt am Samstag der SC Chemnitz 1892 die Frauen von Waspo 98 Hannover, ehe die Chemnitzerinnen am Sonntag dann bei den Spandauerinnen antreten müssen.

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