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A-Lizenz-Fortbildung im Wasserball zum Thema Sportpsychologie
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) beabsichtigt, am 24. Juni und am 01. Juli eine Fortbildung für A-Lizenz-Trainer*innen zu mentalen Aspekten der Begleitung von Spieler*innen und Teams im Wasserball durchzuführen. Schwerpunkte der Fortbildung werden jene mentalen Aspekte sein, die Trainer*innen mit ihren Spieler*innen erarbeiten und trainieren können, damit diese konzentrierter und motivierter üben und souveräner am Spieltag agieren können. So wird beispielsweise an konkreten Beispielen erarbeitet, wie das Training von Aufmerksamkeit und Konzentration gezielt in den Trainingsalltag integriert werden können. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer*innen fundierte Kenntnisse über das mentale Trainieren von Bewegungen, welches einerseits der Fokussierung dient, die technische Bewegungsausführung entscheidend verbessern kann, und letztlich einen Rehabilitationsprozess nach etwaigen Verletzungen positiv beeinflusst. Abrunden wird die Fortbildung ein Einblick in die aus sportpsychologischer Sicht relevanten Kommunikationsprinzipien. Konkret werden hier praktische Tipps für die richtigen Worte in Kritikgesprächen erarbeitet.
Geleitet wird die Fortbildung von Dr. Martina Reske, Diplom-Psychologin, Sportpsychologin und ausgewiesene Expertin des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) für die sportpsychologische Betreuung im Spitzensport und selbst ehemalige Volleyballerin im höheren Leistungsbereich (bis 2. Bundesliga) mit persönlichem Bezug zum Wasserball.
Voraussetzung für die Durchführung ist eine Mindestteilnehmer*innenzahl von zehn Personen. Maximal können 25 Personen zugelassen werden. Interessierte melden sich bitte bis zum 21. Juni über das Bildungsportal des DSV an (www.schwimmakademie.de).
Bundestrainer*in Nachwuchs Freiwasserschwimmen
Bundesliga-Gründungsmitglied zurück auf der nationalen Wasserballbühne
Der SV Poseidon Hamburg und der SV Blau-Weiß Bochum komplettieren in der kommenden Spielzeit 2026/2027 das Starterfeld für die 2. Wasserball-Bundesliga. Beim Aufstiegsturnier in Nürnberg gewannen die Hamburger als einziger Klub alle vier Spiele und sicherten sich damit souverän den Turniersieg. Damit ist der Verein, der 1970 sogar Gründungsmitglied der Bundesliga gewesen war, nach drei Jahren in unterklassigen Ligen wieder zurück auf der bundesweiten Wasserball-Landkarte.
2023 war der Klub aus der Hansestadt aus der 2. Liga (damals noch Bundesliga-Gruppe B) abgestiegen, anschließend war nahezu die gesamte Mannschaft zum Lokalrivalen Hamburger TB 1862 gewechselt. Im vergangenen Sommer, nachdem der HTB den Zweitliga-Aufstieg verpasst hatte, wiederholte sich das Wechselspiel in die andere Richtung zurück zum SV Poseidon. Zum Hamburger Team gehört seit dem vergangenen Jahr auch Ex-Nationalspieler Maurice Jüngling, mehrfacher Deutscher Meister und Pokalsieger mit den Wasserfreunden Spandau 04.
Bochum schickt Würzburg in die Drittklassigkeit
Hinter den Turniersiegern durfte sich auch Bochum als Zweitplatzierter über das Zweitligaticket für die Saison 2026/27 freuen. Entscheidend dafür war der 15:11-Sieg im direkten Duell gegen den SV Würzburg 05, der damit den bitteren Gang in die Drittklassigkeit antreten muss. Bereits zuvor stand der Uerdinger SV 08 als Letzter der Play-offs in der 2. Wasserball-Bundesliga als erster Absteiger in die Landesgruppen fest. Bochum dagegen kehrt nach zwei Jahren wieder in die zweithöchste Spielklasse zurück: 2023/24 spielten die Westdeutschen schon einmal eine Saison zweitklassig, stiegen aber sieglos direkt wieder ab.
Neben Hamburg, Bochum und Würzburg nahmen am Aufstiegsturnier auch noch Ausrichter Post-SV Nürnberg und der ASC Brandenburg 03 teil. Beiden gelang zumindest ein Sieg, damit landeten sie im Endklassement auf den Plätzen vier und fünf.
Grünes Licht für den Start der Wasserball-Bundesliga
Es sind gerade verrückte Zeiten, in denen etwas Negatives manchmal auch Positives bedeuten kann. So geschehen im Fall des deutschen Meisters Waspo 98 Hannover, bei dem kürzlich ein Corona-Fall aufgetreten war, der vor Wochenfrist noch die Absage des Wasserball-Supercups zur Folge hatte. Nach überstandener Quarantäne sind mittlerweile alle Spieler von Waspo erneut auf das Coronavirus getestet worden, durchgehend mit negativem Befund. Dem Auftakt der Wasserball-Bundesliga am 20./21. März steht damit wohl nichts mehr im Wege. „Stand jetzt werden wir spielen“, bekräftigt Hannovers Trainer Karsten Seehafer.
Titelverteidiger Hannover ist am Wochenende Gastgeber für das Turnier der Gruppe A, an dem ansonsten auch noch die White Sharks Hannover, der ASC Duisburg sowie der SSV Esslingen teilnehmen. „Wir freuen uns riesig, dass es wieder losgeht“, sagt Esslingens Nationalspieler Zoran Bozic. Während die drei anderen Teams im Spätsommer 2020 noch den deutschen Meister ausspielten und Waspo außerdem in der Champions League mitmischt, ist es für den SSV wegen der Coronavirus-Pandemie das erste Punktspiel seit einem Jahr. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft, einige Spieler kommen frisch aus der Jugend. Sie alle wollen endlich zeigen, was in ihnen steckt“, so Bozic. Der 18-Jährige gilt selbst als Hoffnungsträger für das Nationalteam. In der April-Ausgabe der Swim&More wird der Youngster ausführlich vorgestellt.
Ludwigsburg und Potsdam mit großen Ambitionen
Zum 100. Mal wird in diesem Jahr der deutsche Meister ermittelt. Die neue Saison wird in Turnierform ausgetragen – ein Format, das sich in der Pandemiezeit bewährt hat. Wie gewohnt sind 16 Vereine am Start, wobei an diesem Wochenende zunächst nur die besten acht Mannschaften des Vorjahres einsteigen, die anderen Klubs dann am 10./11. April.
Der Modus sieht vor, dass die beiden Erstplatzierten der nominell stärksten Gruppen A und B (nach jeweils zwei Turnieren) anschließend eine neue Gruppe bilden und diese vier Teams den Einzug ins Halbfinale dann bereits sicher haben. Beim Auftakt der Gruppe B in Berlin kämpfen deshalb gleich zwei Teams mit großen Ambitionen um den Platz hinter Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04, der nach den zuletzt starken Auftritten in der Champions League als Favorit ins Becken steigt. Der SV Ludwigsburg 08 bewies dabei schon mit dem Erfolg beim ersten offiziellen Vorbereitungsturnier seine Form und wird in Berlin in Bestbesetzung antreten. Auch Nationalspieler Timo van der Boschist wieder mit von der Partie, der bei den Testspielen im Februar wegen des Olympia-Qualifikationsturniers noch gefehlt hatte. „Wir sind heiß auf Platz zwei und wollen auch im Spiel gegen Spandau möglichst lange mithalten. Wir möchten in dieser Saison den nächsten Schritt machen und das Halbfinale erreichen“, sagt er.
Aber auch der OSC Potsdam, der DM-Dritte des Vorjahres, bringt viel Selbstvertrauen mit, nachdem man sogar das zweite Pre-Season-Wochenende mit einer makellosen Bilanz und vier deutlichen Siegen abschließen konnte. „Das harte Training der vergangenen Wochen hat sich ausgezahlt“, meint André Laube, der sportliche Leiter der Orcas. Komplettiert wird diese Gruppe von der SG Neukölln.
Wasserball-Supercup muss wegen Corona-Fall verschoben werden
Auf dieses Spiel hatte sich ganz Wasserball-Deutschland gefreut: Am 13. März sollten beim Supercup in Hannover der deutsche Meister Waspo 98 Hannover und Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 aufeinandertreffen, die sich beide zuletzt in der Champions League in so starker Verfassung präsentiert hatten. Waspo holte in vergangene Woche in Budapest (HUN) gleich zwei Siege und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz vier, und auch Spandau konnte bei seinem Turnier in Ostia (ITA) mit fünf Punkten und guten Auftritten gegen zwei Topteams überzeugen.
Das erste Aufeinandertreffen der beiden nationalen Spitzenklubs muss allerdings noch warten. Hannover hat einen positiven Corona-Fall in seinen Reihen vermeldet, der die Absage des Klassikers zur Folge hat. „In einem Schnelltest am Sonntag gab es einen positiven Befund. Ein PCR-Test hat dann am Montag Gewissheit ergeben: Ein positiver Corona-Fall und damit verbunden eine Quarantäne für alle anderen Budapest-Fahrer“, berichtet Trainer Karsten Seehafer. Dem Betroffenen gehe es aber gut, er habe im Augenblick kein Fieber.
Der Supercup soll nun zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. „Wir werden einen neuen Anlauf nehmen“, sagt Rundenleiter Holger Sonnenfeld. Die neue Saison in der Bundesliga soll aber wie geplant am 20./21. März beginnen. „Wenn alles gut läuft, wird die Mannschaft vor dem Bundesligastart aus der Quarantäne kommen“, sagt Waspo-Trainer Seehafer. Seine Mannschaft spielt in der ersten Gruppenphase in Gruppe A mit den White Sharks Hannover, ASC Duisburg und SSV Esslingen.
Duisburgs Wasserballer verlangen Meister Waspo im Spitzenspiel alles ab
Es war das direkte Duell von zwei bislang ungeschlagenen Mannschaften in der Wasserball-Bundesliga-Bundesliga. Und die Partie zwischen dem ASC Duisburg und Waspo 98 Hannover hielt, was sie versprach. Die Duisburger, Bundesliga-Dritter der vergangenen Saison, verlangten dem Deutschen Meister und Pokalsieger alles ab. Nachdem Hannover zunächst geführt hatte, glich der ASCD im dritten Viertel aus und kam im Schlussabschnitt dann noch einmal bis auf einen Treffer heran. Am Ende behauptete sich Waspo mit 13:9 – verlor aber dennoch die Tabellenführung. Diese haben nach vier absolvierten Partien nun die Wasserfreunde Spandau 04 inne, die im Berliner Stadtderby bereits unter der Woche mit 31:8 bei der SG Neukölln Berlin gewonnen hatten und dank des besseren Torverhältnisses die Spitzenposition übernahmen.
In der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer ist nach dem dritten Spieltag nur noch ein Klub ungeschlagen. Die SV Krefeld 72 setzte ihre Siegesserie am Wochenende fort und gewann mit 16:13 gegen Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße. Dagegen unterlag der Düsseldorfer SC 1898, der die ersten beiden Spiele ebenfalls gewonnen hatte, erstmals in dieser Saison, wenn auch nur knapp. Erst im Fünfmeterwerfen behielt der Uerdinger SV 08 beim 12:11 die Punkte in Krefeld.
| Wasserball-Bundesliga | ||
| SG Neukölln Berlin | Wasserfreunde Spandau 04 | 8:31 (1:9, 2:4, 2:9, 3:9) |
| ASC Duisburg | Waspo 98 Hannover | 9:13 (2:4, 2:3, 3:2, 2:4) |
| SV Cannstatt | Duisburger SV 1898 | 12:17 (2:0, 3:5, 4:5, 3:7) |
| 2. Wasserball-Bundesliga | ||
| SpVg Laatzen 1894 | SVV Plauen | 12:19 (5:6, 3:3, 2:4, 2:6) |
| SV Würzburg 05 | SSV Esslingen | 13:17 (3:5, 4:3, 3:4, 3:5) |
| Uerdinger SV 08 | Düsseldorfer SC 1898 | 12:11 n. Fm. (2:2, 3:3, 4:1, 1:4, 2:1) |
| SV Krefeld 72 | SC Neustadt/Weinstraße | 16:13 (6:4, 4:2, 5:4, 1:3) |
| Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Wasserfreunde Spandau 04 | 4 | 12 | 106:35 | +71 |
| 2. | Waspo 98 Hannover | 4 | 12 | 97:28 | +69 |
| 3. | ASC Duisburg | 4 | 9 | 74:46 | +28 |
| 4. | OSC Potsdam | 3 | 6 | 37:43 | -6 |
| 5. | White Sharks Hannover | 3 | 3 | 31:57 | -26 |
| 6. | Duisburger SV 1898 | 4 | 3 | 39:66 | -27 |
| 7. | SV Cannstatt | 4 | 0 | 39:84 | -45 |
| 8. | SG Neukölln Berlin | 4 | 0 | 35:99 | -64 |
| 2. Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | SV Krefeld 72 | 3 | 9 | 47:30 | +17 |
| 2. | Düsseldorfer SC 1898 | 3 | 7 | 39:30 | +9 |
| 3. | SVV Plauen | 3 | 6 | 56:36 | +20 |
| 4. | SSV Esslingen | 3 | 6 | 41:41 | 0 |
| 5. | Uerdinger SV 08 | 3 | 5 | 33:37 | -4 |
| 6. | SC Neustadt/Weinstraße | 3 | 3 | 41:42 | -1 |
| 7. | SpVg Laatzen 1894 | 3 | 0 | 32:52 | -20 |
| 8. | SV Würzburg 05 | 3 | 0 | 37:58 | -21 |
So lief es im Europapokal für die deutschen Teams
Im Europapokal standen am Wochenende die erste Runde im Conference Cup der Männer sowie der zweite Spieltag in der Champions League der Frauen mit deutscher Beteiligung an. Die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04, die in diesem Jahr erstmals in der Hauptrunde der Königsklasse stehen, unterlagen mit 7:18 beim griechischen Top-Team Vouliagmeni NC. Im Conference Cup gab es für die White Sharks Hannover und für die SG Neukölln Berlin ebenfalls kein Erfolgserlebnis. Die Niedersachsen verloren gegen Panionios GSS Athen (GRE/10:19), PVK Budva Budvanska Rivijera (MNE/9:19) und CN Teneriffa Echeyde (ESP/11:22). Berlin musste sich Partzian Belgrad (SRB/8:21), DeAkker Bologna (ITA/6:25) und EVK Zaibas (LTU/12:16) geschlagen geben. Beide Teams konnten bei ihren Auftritten gegen die europäische Konkurrenz aber wertvolle Erfahrung sammeln.
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Der erste Halbfinalist im Meisterkampf steht fest
Im Kampf um den Meistertitel in der Wasserball-Bundesliga steht der erste Halbfinalist fest. Die Männer des ASC Duisburg machten im Viertelfinale im Modus „Best of Three“ gegen den SV Cannstatt kurzen Prozess: 24:9 und 23:8 lauten die Ergebnisse am Wochenende, wobei in der ersten Partie Elias Metten (sechs Tore) und im zweiten Spiel Vukasin Simic (fünf Treffer) am erfolgreichsten waren. Duisburg trifft in der Vorschlussrunde auf den Sieger des Duells zwischen Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 und dem Duisburger SV 1898, das allerdings erst am kommenden Wochenende startet.
Auch der amtierende Meister Waspo 98 Hannover siegte gegen die SG Neukölln Berlin auswärts deutlich mit 33:7. Enger geht es in Serie zwischen den White Sharks Hannover und dem OSC Potsdam zu: Nach anfänglicher Führung für die Gäste aus Brandenburg setzten sich dort letztlich die Hannoveraner mit 15:13 durch. Für das Weiterkommen werden zwei Siege benötigt.
In den Play-offs der 2. Liga überrascht Plauen gegen Neustadt
In der 2. Wasserball-Bundesliga ist der Modus anders, dort entscheidet über das Weiterkommen das bessere Gesamtergebnis nach Hin- und Rückspiel. Im ersten Viertelfinale gab es zwischen dem SVV Plauen und dem SC Neustadt/Weinstraße eine kleine Überraschung: Hier siegten die Plauener 14:11, nachdem sich Neustadt in der Hauptrunde in den letzten Spielen sehr stark präsentiert und diese so auf Platz drei abgeschlossen hatte.
Auch im Duell zwischen dem SSV Esslingen und dem Uerdinger SV 08 legte mit dem SSVE das in der Vorrunde schlechter platzierte Team mit 22:17 vor. Hauptrundengewinner Düsseldorfer SC 1898 gewann mit 17:9 bei der SpVg Laatzen 1894, die SV Krefeld 72 mit 20:15 beim SV Würzburg 05. Die Rückspiele erfolgen jeweils am kommenden Samstag.
