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    Das Jahr 2026 hält so einige große Schwimmsporthighlights bereit: Deutsche Meisterschaften in Berlin, Europameisterschaften in München, die Finals in Hannover. Wer live dabei sein will, kann sich für alle Veranstaltungen jetzt bereits Tickets sichern und die deutschen Schwimmsportler*innen kräftig unterstützen. 

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    Die Schwimmausbildung ist eine der Kernaufgaben des Deutschen Schwimm-Verbandes, die flächendeckend in nahezu allen Schwimmvereinen bzw. –abteilungen stattfindet.

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Sportwissenschaftler*in (m/w/d) Leistungsphysiologie und Trainingswissenschaft am Bundes- und Olympiastützpunkt Heidelberg

Arbeitsbeginn: sofort
Beschäftigungsart: Angestellter
Anstellungsart: Teilzeit (befristet)

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine engagierte Persönlichkeit als Sportwissenschaftler*in (m/w/d) Leistungsphysiologie und Trainingswissenschaft am Bundesstützpunkt und Olympiastützpunkt Heidelberg in Teilzeit.


Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Bei entsprechender Entwicklung und erfolgreicher Zusammenarbeit besteht die Perspektive einer anschließenden Entfristung.

Deine Aufgaben bei uns:

Als Sportwissenschaftler*in unterstützt Du die leistungsorientierte Entwicklung von Athlet*innen und Trainer*innen am Bundesstützpunkt Heidelberg und bringst Deine Expertise gleichzeitig in zentrale Maßnahmen und Projekte des Deutschen Schwimm-Verbandes ein.


Regionaler Schwerpunkt am Standort Heidelberg

  • Leistungsphysiologische und trainingswissenschaftliche Betreuung sowie Beratung der Kaderathlet*innen und ihrer Trainer*innen am Bundesstützpunkt Heidelberg
  • Organisation, Durchführung, Auswertung und Interpretation leistungsdiagnostischer Untersuchungen sowie Ableitung praxisnaher Empfehlungen für die Trainingssteuerung
  • Unterstützung bei der Weiterentwicklung einer evidenzbasierten Trainings- und Leistungssteuerung
  • Mitwirkung bei zentralen DSV-Maßnahmen am Standort Heidelberg, beispielsweise bei komplexen leistungsdiagnostischen Untersuchungen der Nachwuchsnationalmannschaften sowie bei Lehrgangsmaßnahmen
  • Enge Zusammenarbeit mit Trainer*innen, Sportwissenschaftler*innen und weiteren Expert*innen des interdisziplinären Betreuungsteam

Überregionale Aufgaben im Deutschen Schwimm-Verband

  • Sportwissenschaftliche Begleitung von Trainingslagern des DSV im In- und Ausland
  • Sportwissenschaftliche Begleitung ausgewählter nationaler und internationaler Wettkampfmaßnahmen
  • Unterstützung bei der Erhebung, Aufbereitung, Interpretation und Kommunikation leistungsrelevanter Daten
  • Mitwirkung an der Weiterentwicklung sportwissenschaftlicher und trainingsmethodischer Strategien sowie Konzepte im Leistungssport des DSV

Das bringst du mit:

  • Abgeschlossenes Masterstudium der Sportwissenschaft oder ein vergleichbarer wissenschaftlicher Hochschulabschluss mit sportwissenschaftlichem Schwerpunkt
  • Fundierte Kenntnisse in den Bereichen Leistungsphysiologie, Trainingswissenschaft und Trainingsmethodik
  • Fähigkeit, leistungsdiagnostische Daten wissenschaftlich fundiert auszuwerten, zu interpretieren und in konkrete Empfehlungen für die Trainingspraxis zu überführen
  • Bereitschaft zur engen und konstruktiven Zusammenarbeit mit Athlet*innen, Trainer*innen und weiteren Expert*innen des Leistungssports
  • Selbstständige, strukturierte und verantwortungsbewusste Arbeitsweise
  • Bereitschaft zu Dienstreisen im In- und Ausland, insbesondere zur Begleitung von Trainingslagern und Wettkämpfen

 

Darüber freuen wir uns besonders: 

  • Erfahrungen in der sportwissenschaftlichen Betreuung im Leistungssport
  • Erfahrungen im Schwimmsport oder in Sportarten mit vergleichbarem physiologischem und trainingsmethodischem Anforderungsprofil
  • Kenntnisse in der praktischen Durchführung leistungsphysiologischer und trainingswissenschaftlicher Diagnostik
  • Gute kommunikative Fähigkeiten sowie die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse zielgruppengerecht in die Trainingspraxis zu übertragen
  • Gute Englischkenntnisse für die Begleitung internationaler Maßnahmen

Erfahrungen im Schwimmsport sind ausdrücklich wünschenswert, jedoch keine Voraussetzung.

In unserem Becken erwarten Dich:

  • Eine vielseitige Tätigkeit im leistungsorientierten Schwimmsport mit unmittelbarem Bezug zur Trainings- und Wettkampfpraxis
  • Die Möglichkeit, die sportwissenschaftliche Betreuung von Kaderathlet*innen sowie zentrale sportwissenschaftliche Aufgaben des DSV aktiv mitzugestalten
  • Eine enge Zusammenarbeit mit Bundestrainer*innen, Stützpunkttrainer*innen sowie einem interdisziplinären Netzwerk aus Sportwissenschaft, Medizin, Physiotherapie und weiteren Fachbereichen
  • Ein Arbeitsumfeld an der Schnittstelle von Sportwissenschaft, Diagnostik, Trainingssteuerung und internationalem Leistungssport

 

Du willst bei uns mitschwimmen? 
Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung! Bitte sende Deine vollständigen Bewerbungsunterlagen, bestehend aus

  • aussagekräftigem Bewerbungsschreiben
  • tabellarischem Lebenslauf
  • relevanten Abschluss- und Tätigkeitsnachweisen

bis spätestens 15.10.2026 zusammengefasst in einer PDF-Datei per E-Mail an: personal@dsv.de

Für Fragen steht Dir Theresa Wagner gerne zur Verfügung.

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Der Aufsteiger überrascht den Tabellenführer

So hatte sich der Düsseldorfer SC 1898 als Tabellenführer der 2. Wasserball-Bundesliga den Jahresauftakt sicher nicht vorgestellt. Am Samstag unterlagen die Düsseldorfer nämlich überraschend beim letztjährigen Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße mit 14:10.

Spitzenreiter bleibt der Klub vom Rhein aber trotzdem. Zum einen ließ auch der bislang ärgste Verfolger Uerdinger SV 08 beim 13:15 beim SSV Esslingen Punkte liegen, bei das neue Trainergespann Michel Denneler und Marius Schmitt somit einen perfekten Einstand feierte. Zum anderen betrieben die Düsseldorfer tags darauf selbst schnelle Wiedergutmachung und gewannen ihrerseits in Esslingen mit 15:10. Der DSC hat nun vier Punkte Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten SV Krefeld 72, der gegen den SVV Plauen mit 22:10 gewann, hat allerdings auch schon zwei Spiele mehr absolviert als die Krefelder. Punktloses Schlusslicht bleibt der zweite Aufsteiger SpVg Laatzen 1894. Die Niedersachsen mussten sich mit 12:19 beim SV Würzburg 05 geschlagen geben.

 

Meister Waspo Hannover weiter in Torlaune 

 

Das Duell Aufsteiger gegen Tabellenführer gab es am Wochenende auch in der Wasserball-Bundesliga. Dort empfing der SV Cannstatt in einer vorgezogenen Partie des zwölften Spieltags den Deutschen Meister und Pokalsieger Waspo 98 Hannover. Im Oberhaus blieb die Überraschung allerdings aus, vielmehr setzte Waspo seine bislang so dominante Saison beim 35:3-Auswärtssieg eindrucksvoll fort. Allein Lazar Vukicevic traf elf Mal für Hannover und übernahm damit auch Platz eins in der Torschützenliste.

Am Sonntag empfing Cannstatt dann noch den OSC Potsdam zu einem ganz besonderen Spiel. Erstmals wurde nämlich eine Partie der Wasserball-Bundesliga live bei Sporteurope.TV übertragen, womit die älteste olympische Mannschaftssportart medial weiter ins Rampenlicht rückt. Die Partie endete mit 11:8 für die Gäste aus Potsdam.

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Berlin empfängt die Wasserball-Elite zum Water Polo World Cup 2023

Was internationale Events angeht, kommen die Schwimmsport-Fans in Deutschland und insbesondere in Berlin in diesem Jahr so richtig auf ihre Kosten. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass die Sportmetropole vom 04. – 06. August das Diving World Cup Super Final ausrichtet. Bereits zuvor ist die deutsche Hauptstadt vom 01. – 07. Mai auch Gastgeber für einen der renommiertesten Ländervergleiche im internationalen Wasserball: den Water Polo World Cup.

Berlin ist Anfang Mai Schauplatz der zweiten Runde dieses Wettbewerbs, der bislang unter dem Namen Weltliga bekannt war. Dort treten bei den Männern und bei den Frauen jeweils acht Top-Teams aus der ganzen Welt an, wobei Deutschland als Gastgeberland bei beiden Geschlechtern gesetzt ist. Die weiteren Mannschaften müssen sich in der ersten Runde Mitte März erst noch dafür qualifizieren. Die Erst- und Zweitplatzierten des Berliner Turniers lösen jeweils das Ticket für die Super Finals vom 23. – 25. Juni in Long Beach (USA/Frauen) bzw. vom 30. Juni – 02. Juli in Los Angeles (USA/Männer).

Der Water Polo World Cup ist eine wichtige Standortbestimmung für die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) unter dem neuen Bundestrainer Miloš Sekulic. „Der Water Polo World Cup hat für uns einen großen Stellenwert. Es ist eine gute Gelegenheit für einen neuen Start und um sich weiterzuentwickeln“, sagt er. „Sicherlich werden wir unsere Chance suchen, uns für das Endturnier zu qualifizieren, was erstmal ein großer Erfolg wäre und alles nur nicht selbstverständlich ist. Wir versprechen uns aber auf jeden Fall einen guten Wettkampf, Einsatz, Herzblut und Kampfgeist.“ Auch das sehr junge deutsche Frauenteam will diese Chance, sich mit einigen der besten Nationen der Welt messen zu können, zum Lernen nutzen.

Und Berlin und Wasserball – das passt einfach zusammen. Die Wasserfreunde Spandau 04 sind deutscher Rekordmeister bei den Männern und auch aktuell wieder Tabellenführer in der Bundesliga, die Frauen des Klubs gewannen im vergangenen Jahr das erneut das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Beim Water Polo World Cup haben aber nicht nur die Spandauer Spieler*innen ein Heimspiel: Das gesamte DSV-Team setzt auf die Unterstützung des Berliner Publikums. „Eine Ausrichtung in Berlin ist auf jeden Fall ein Zeichen, dass es uns gibt, dass wir auf die große Bühne möchten, und dass wir nach vorne schauen. Wir sprechen über Teams aus der ganzen Welt, was nicht alle Tage vorkommt. Berlin ist eine multikulturelle Stadt, und so ein Turnier ist eine Chance, alle Berliner*innen einzuladen, ihre Nationalmannschaft anzufeuern, welche auch immer das ist“, sagt Miloš Sekulic. Der Ticketverkauf für dieses Highlight startet in Kürze.

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Adresse

Kevelaerer SV
Heideweg 12, 47623 Kevelaer
http://www.ksv-wasserball.de

Adresse

Lehrter SV 1874 (Bb.)
Gneisenaustraße 8 B, 31275 Lehrte
Webmaster@LehrterSV.de
http://www.lsv-wasserball.de

Adresse

SV Treue Schöningen
Bismarkstraße 11, 38364 Schöningen
https://www.wasserball-schoeningen.de

Adresse

SWV TuR Dresden
Freiberger Str. 31, 01067 Dresden
geschaeftsstelle@swv-tur-dresden.de
http://www.wasserball-dresden.de

Spannendes Spitzenspiel in der Bundesliga und Überraschungen im Pokal

Es war das erwartete Spitzenspiel in der Wasserball-Bundesliga. Der ASC Duisburg als Tabellendritter forderte Spitzenreiter Waspo 98 Hannover alles ab – so nah kam dem Deutschen Meister in dieser Spielzeit noch kein Klub. Nach dem ersten Viertel führte Duisburg sogar mit einem Treffer, zur Halbzeit stand es unentschieden. Am Ende aber siegte doch Waspo mit 17:14 und setzte damit seine bislang makellose Saison in der Bundesliga fort. Mark Gansen und Niclas Schipper trafen je vier Mal für Hannover, ebenso wie auf Duisburger Seite Vukasin Simic.

Eine klare Angelegenheit war dagegen das Berliner Derby zwischen dem Tabellenzweiten Wasserfreunden Spandau 04 und der SG Neukölln Berlin – 34:5 lautete der Endstand, wobei sich sämtliche Spandauer Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten. Aufsteiger SV Cannstatt überraschte den Duisburger SV 1898 und nahm durch den 16:13-Auswärtssieg beide Punkte mit nach Schwaben.

In der 2. Wasserball-Bundesliga war Tabellenführer Düsseldorfer SC 1898 gleich doppelt im Einsatz und feierte zwei Siege gegen den SSV Esslingen (18:13) und den Uerdinger SV 08 (18:16).

 

Wasserball-Bundesliga

   

Wasserfreunde Spandau 04

SG Neukölln Berlin 

34:5 (5:1, 8:2, 10:0, 11:2)

OSC Potsdam

White Sharks Hannover

10:11 (1:1, 5:1, 3:5, 1:4)

Waspo 98 Hannover

ASC Duisburg

17:14 (4:5, 5:4, 5:2, 3:3)

Duisburger SV 1898

SV Cannstatt

13:16 (2:3, 3:3, 5:3, 3:7)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SpVg Laatzen 1894

Uerdinger SV 08

14:18 (4:3, 5:5, 2:6, 3:4)

SV Würzburg 05

SV Krefeld 72

12:25 (5:6, 1:8, 1:6, 5:5)

Düsseldorfer SC 1898

SSV Esslingen

18:13 (4:2, 6:3, 5:4, 3:4)

SVV Plauen

SC Neustadt/Weinstraße

18:20 (4:8, 4:3, 5:4, 5:5)

Düsseldorfer SC 1898

Uerdinger SV 08

18:16 (4:5, 5:4, 4:2, 5:5)

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

12

36

321:82

+239

2.

Wasserfreunde Spandau 04

11

29

250:110

+140

3.

ASC Duisburg

11

24

202:129

+73

4.

OSC Potsdam

11

15

128:175

-47

5.

White Sharks Hannover

11

13

131:174

-43

6.

Duisburger SV 1898

11

9

122:196

-74

7.

SV Cannstatt

12

6

111:252

-141

8.

SG Neukölln Berlin

11

3

106:253

-147

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Düsseldorfer SC 1898

11

28

156:127

+29

2.

SC Neustadt/Weinstraße

11

23

163:141

+22

3.

SV Krefeld 72

9

21

151:106

+45

4.

Uerdinger SV 08

10

17

141:132

+9

5.

SVV Plauen

11

16

174:164

+10

6.

SSV Esslingen

11

15

156:164

-8

7.

SV Würzburg 05

10

6

125:166

-41

8.

SpVg Laatzen 1894

11

0

121:187

-66

 

Chemnitz und Uerdingen komplettieren die Pokalendrunde bei den Frauen

 

Bei den Frauen standen am Wochenende zwei Pokalspiele auf dem Programm, um das Teilnehmerinnenfeld für die DSV-Pokalendrunde am 01./02. Mai zu vervollständigen. Dabei setzte sich zum einen Bundesliganeuling SC Chemnitz mit 7:6 beim Eimsbütteler Turnverband durch. Tags darauf sicherte sich dann auch der Uerdinger SV sein Ticket dank eines 8:5 gegen den SSV Esslingen. Beide Ergebnisse kamen mit Blick auf die aktuelle Tabelle in der Liga durchaus überraschend. Die Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau sowie der SV Blau-Weiß Bochum waren dank eines Freiloses schon vorher für die Endrunde qualifiziert gewesen.

Jene Bochumerinnen waren derweil im Europapokal im Conference Cup im Einsatz. Beim Zweitrundenturnier des dritthöchsten europäischen Wettbewerbs in Novi Sad (SRB) gewannen die Blau-Weißen zum Auftakt gegen Ausrichter Vojvodina Novi Sad mit 16:15. Anschließend gab es jedoch zwei Niederlagen und CN Tenerife Echeyde (ESP/9:19) und NC Chania (GRE/11:17) und am Ende trotz des Auftakterfolgs Tabellenplatz vier. Nur die besten beiden Teams schafften den Sprung ins Final Eight.

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DSV-Männer lösen ebenfalls das Ticket für die Wasserball-EM

Es ist mittlerweile eine beeindruckende Bilanz: Seit 1954 war bei der Wasserball-EM immer ein deutsches Männerteam vertreten. Am Sonntag sorgte die DSV-Auswahl dafür, dass sich diese Serie auch bei den diesjährigen Europameisterschaften fortsetzt. Beim Qualifikationsturnier in Kranj (SLO) siegte das Team von Bundestrainer Petar Porobic zum Abschluss gegen das punktlose Schlusslicht Belgien mit 16:5 und löste damit ebenso wie die DSV-Frauen das Ticket für die EM-Endrunde vom 27. August – 10. September in Split (CRO). Mit drei Siegen und einem Unentschieden gegen Frankreich beendete Deutschland das Turnier ungeschlagen und nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses auf Platz zwei hinter den Franzosen.

Vor dem Spiel war die Ausgangslage klar: Ein Sieg oder ein Unentschieden gegen Belgien würden genügen, um den Sprung zur Endrunde zu schaffen; nur bei einer Niederlage hätte man noch abwarten müssen, wie die anschließende Partie zwischen Slowenien und Frankreich ausgeht. Doch darauf wollten es die Deutschen nicht ankommen lassen. Nur in den ersten Minuten konnten die Belgier noch mithalten, nach dem ersten Viertel führte das DSV-Team lediglich mit 3:1. Bis zur Halbzeit zog man dann aber bis auf 9:2 davon. Fynn Schütze glänzte zu diesem Zeitpunkt bereits mit drei Toren, am Ende war er mit fünf Treffern bester Mann im deutschen Team. Im dritten Viertel baute Deutschland seinen Vorsprung dann bis auf zehn Tore aus und ließ auch danach nichts mehr anbrennen.

„Wir haben unser Ziel erreicht, uns für die Europameisterschaften zu qualifizieren. Wir haben gesehen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben. Aber trotzdem haben wir auch mit diesem verjüngten Team gezeigt, dass wir gegen Nationen wie Frankreich zumindest ebenbürtig sind“, zog Kapitän und Torwart Moritz Schenkel Bilanz eines erfolgreichen Wochenendes.

Neben Deutschland und Frankreich lösten am Wochenende in den anderen Gruppen auch Georgien und die Slowakei, Rumänien und Malta sowie die Niederlande und Israel die weiteren EM-Tickets. Die besten Acht der EM 2020 – Ungarn, Spanien, Montenegro, Kroatien, Serbien, Italien, Griechenland und Russland – waren bereits vorher sicher dabei.

Gruppensieg für die deutschen Wasserballerinnen

Die DSV-Frauen hatten die Endrunde bei ihrem EM-Qualifikationsturnier in Bukarest (ROM) bereits am Vortag gesichert. Im abschließenden Spiel gegen die Gastgeberinnen aus Rumänien ging es für die Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz nur noch um den Gruppensieg, den sich am Ende das DSV-Team durch ein souveränes 11:4 sicherte. 5:1 führte Deutschland bereits nach dem ersten Viertel, danach ließen es beide Seiten zunächst gemächlicher angehen, wohl auch weil beide Nationen bereits sicher qualifiziert waren. Nach drei Vierteln stand es 7:3, bevor die Deutschen im Schlussabschnitt noch einmal das Tempo anzogen. Beste Torschützinnen waren Belén Vosseberg und Nadine Hartwig mit je drei Treffern.

Bei den Frauen schafften außer Deutschland und Rumänien auch noch Griechenland und Serbien den Sprung zur Endrunde, für die die Top fünf der vergangenen EM – Spanien, Russland, Ungarn, Niederlande und Italien – sowie die Kroatinnen als Gastgeberinnen bereits qualifiziert waren. Die letzten beiden Startplätze werden erst Anfang März auf Malta ausgespielt.

>> Alle Ergebnisse der EM-Qualifikation Männer

>> Alle Ergebnisse der EM-Qualifikation Frauen

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Science in Swimming Symposium: Warum man als Coach unbedingt dabei sein sollte

Bei den Europameisterschaften in Paris (FRA) haben Johannes Liebmann, Isabel Gose, Maya Werner, Florian Welbrock, Oliver Klemet und Lukas Märtens mit ihren grandiosen Erfolgen wieder einmal gezeigt, dass die Magdeburger Trainingsgruppe von Bundestrainer Bernd Berkhahn zu den erfolgreichsten der Welt gehört. Eine bessere Werbung hätte man sich für das Science in Swimming Symposium an der Deutschen Sporthochschule (DSH) in Köln gar nicht vorstellen können. Denn Berkhahn gehört dort am 20./21. November 2026 zu den sechs Key Note Speakern, die ihr Wissen aus Theorie und Praxis interessierten Coaches tief im Detail vorstellen. Wer also die trainingsmethodischen Differenzierungen zwischen einem 400m-Weltrekordler und einem 10km-Champion oder auch die Unterschiede im Hochleistungstraining für Männer und Frauen mal ganz konkret erklärt bekommen möchte, ist hier genau richtig.

 

Die Early-Bird-Anmeldung zu Sonderkonditionen endet Ende August, die Teilnahme ist auch online möglich. Weitere Informationen findet man auf der Webseite symposium26.dsv.de. Das Science in Swimming Symposium wird auch für die A-Lizenzverlängerung anerkannt und vom Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) aufgrund der hohen Qualität sogar ausdrücklich empfohlen. „Anders als bei einem klassischen wissenschaftlichen Symposium stellen die Referenten hier ihre wissenschaftlichen Ergebnisse nicht nur vor, sondern stellen konkret auch die Überführung dieses evidenzbasierten Wissens in die Schwimmpraxis dar. Wir investieren hier ganz bewusst zusätzliche Zeit, damit der gewünschte Praxistransfer und Mehrwert auch tatsächlich in unserem Trainingsalltag ankommt“, erklärt Diagnostik-Bundestrainer Dr. Alexander Törpel.

 

Neben Berkhahn geben auch noch andere Koryphäen der Schwimmszene ihr Wissen weiter, Poster-Session und Abendveranstaltung runden das Wochenende zusätzlich ab. Professor Patrick Wahl und Dr. Sebastian Keller von der DSH Köln sind schon seit längerem Projektpartner des DSV. Als Referent stellt Wahl vor, wie anhand der im DSV gerade erst neu etablierten Stufentest-Variante eine Typisierung der Aktiven vorgenommen werden kann. Man erfährt dabei, wie das idealtypische Profil von einem Kurzstreckler oder einem Langstreckler aussieht. Und vor allem auch, wie die in diesem neuen Stufentest gewonnenen Ergebnisse eine Orientierung bei der Bestimmung der nächsten Trainingsinhalte geben. Wissen also, das in jedem ambitionierten Verein genutzt werden sollte.

 

Keller vermittelt die möglichen Differenzierungen für eine neuromuskuläre Typisierung zur Erstellung sogenannter Lastgeschwindigkeitsprofile. Auch hier sind die Ableitungen sehr relevant für die Praxis. Denn man erfährt, ob für den jeweiligen Schwimmer eher Kraft- oder Techniktraining angezeigt ist, und zwar unterteilt für Arme und Beine. Oder ob man an der Schwimmgeschwindigkeit selbst arbeiten sollte. Passend dazu wird Professor Bjørn Harald Olstad, der als einer der führenden Sportwissenschaftler der Schwimmszene in Schweden direkt am Beckenrand mitarbeitet, die Veränderungen beim Lastgeschwindigkeitsprofil im Karriereverlauf beschreiben. Man erfährt so beispielsweise auch, welches Fähigkeitsniveau bereits im Jugend- und Übergangsbereich vorliegen sollte, damit das Eliteniveau später auch tatsächlich erreicht werden kann.

 

Aus Frankreich ist Dr. Robin Pla dabei, der dort lange leitender Trainingswissenschaftler im Schwimmverband und im nationalen Leistungszentrum war, inzwischen aber zum Triathlon gewechselt ist. Sein praxisorientierter Vortrag thematisiert den Einsatz von Technologien fürs Monitoring. Und zwar mit dem Schwerpunkt Regeneration, die bekanntlich ja eine besondere Bedeutung für die Leistungsentwicklung hat.

 

Und mit Stefan Fuhrmann gehört auch ein ausgewiesener Experte für die Schwimmtechnik zu den Vortragsrednern. Er gibt einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Sprint-, Mittel- und Langstreckenbereich des Freistilbereichs. Auch hier dürfen sich die Coaches auf Erkenntnisse freuen, die sie direkt in das nächste Training einfließen lassen können.

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