Website-Suche
Ihre Suchergebnisse:
So lief das Wochenende in den Wasserball-Bundesligen
Die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 blicken auf eine sehr erfolgreiche Woche zurück. Denn neben dem Erfolg am Samstag beim Supercup gegen den großen Rivalen Waspo 98 Hannover konnte der Rekordmeister auch in der Bundesliga seine Siegesserie ausbauen: Bereits am Mittwoch gewann man das Spitzenspiel beim ASC Duisburg mit 20:5, wobei bereits nach dem ersten Viertel beim Stand von 9:0 für Spandau die Vorentscheidung gefallen war. Die Berliner sind damit als einziges Team in der A-Gruppe weiterhin ohne Punktverlust.
In einer weiteren Partie dieser Gruppe siegte der SV Ludwigsburg 08 knapp mit 11:9 bei der SG Neukölln Berlin. Das Duell der beiden noch punktlosen Mannschaften OSC Potsdam und SSV Esslingen fiel dagegen aus, aufgrund von Problemen mit der Bahn konnten die Esslinger nicht anreisen.
In der B-Gruppe der Bundesliga sind immer noch zwei Vereine ungeschlagen, denn sowohl Spitzenreiter SV Bayer Uerdingen 08 (15:9 gegen den Düsseldorfer SC 1898) als auch Verfolger SV Krefeld 1972 (14:4 beim SV Poseidon Hamburg) gewannen jeweils ihre Spiele. Der Duisburger SV 1898 siegte mit 13:6 gegen die SGW Rhenania/BW Poseidon Köln. Am spannendsten waren die beiden Partien mit bayerischer Beteiligung: Der SV Würzburg 05 bezwang Aufsteiger SVV Plauen mit 13:10, der SV Weiden 1921 behielt gegen den zweiten Neuling SV Cannstatt mit 12:10 die Oberhand.
Doppelsiege für die Frauen aus Hannover und Hamburg
In der Bundesliga der Frauen feierten Waspo 98 Hannover und der Eimsbütteler Turnverband ihre ersten Saisonsiege und dann jeweils gleich doppelt. Die Niedersächsinnen kämpften zunächst den SSV Esslingen nieder, der beim 13:14 nach zwischenzeitlichem Sechs-Tore-Rückstand (7:13) gegen Ende des dritten Viertels allerdings fast noch einmal herangekommen wäre. Tags darauf freute sich Hannover dann über ein 11:5 gegen den SV Nikar Heidelberg. Der ETV aus Hamburg setzte sich mit 22:7 gegen Heidelberg und anschließend mit 20:15 gegen Esslingen durch. Während bei den Männern vor Weihnachten noch einmal gespielt wird, geht es in der Frauen-Liga dann erst im neuen Jahr mit dem nächsten Spieltag weiter.
Wasserball: Spandau und Uerdingen kämpfen um den Titel
In den vergangenen Wochen war Aylin Fry noch ein wenig öfter im Wasser als sonst. Zusammen mit ihren Teamkolleginnen vom SV Bayer Uerdingen 08 legte die Nationalspielerin in Vorbereitung auf das Meisterschaftsfinale ein paar Extraeinheiten ein. „Wir haben nochmal richtig reingekloppt“, sagt sie. In der Finalserie treffen die Bayer-Frauen ab Samstag auf die Wasserfreunde Spandau 04. Es ist die Neuauflage der Endspiele von 2019, damals setzte sich Spandau mit 2:1 durch. Im vergangenen Jahr war die Saison bei den Frauen dann wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen worden. Die Wasserfreunde hatten sich im Herbst aber wenigstens den Sieg im Pokal gesichert.
Wettbewerbsübergreifend haben die Wasserfreunde auf nationaler Ebene damit nun die letzten 18 Spiele gewonnen. Die letzte Niederlage datiert vom 26. Mai 2019. Der Gegner damals: ebenfalls Uerdingen. „Wir denken immer noch gerne an diesen Tag zurück. Spandau war damals der klare Favorit. Aber wir zeigen immer dann unsere beste Leistung, wenn man es am wenigsten von uns erwartet. Dann wachsen über uns hinaus“, sagt Fry.
Ein psychologischer Vorteil für Bayer also? „Natürlich ist das im Kopf“, meint Spandaus Kapitänin Belén Vosseberg. „Aber es ist auch nicht so, dass wir darüber jetzt ständig nachdenken.“ Die Vorfreude auf die Finalserie ist nicht nur bei ihr groß, zumal in dieser Saison aufgrund der Coronavirus-Pandemie zwischenzeitig nicht klar war, ob es weitergehen würde. „Umso mehr sind wir heiß darauf, jetzt endlich die Finals zu spielen“, so Vosseberg. Gleiches gilt auch für ihren Trainer Marko Stamm: Nachdem er als Spieler mit Spandau im Finale bei den Männern unterlegen war, bekommt er nun eine zweite Chance, die Saison doch noch mit einem deutschen Meistertitel abzuschließen.
In den Halbfinalserien machten beide Klubs kurzen Prozess und siegten jeweils mit 2:0: Spandau gegen Blau-Weiß Bochum (18:8, 11:8), Uerdingen gegen Waspo 98 Hannover (16:8, 22:4). Aylin Fry war mit insgesamt 14 Treffern Bayers beste Torschützin in der Vorschlussrunde, für die Wasserfreunde traf dort Mariam Salloum (acht Tore) am häufigsten.
Die beiden direkten Duelle in der Vorrunde gingen jeweils an Spandau, wobei der Titelverteidiger vor allem das zweite Spiel nur knapp mit 15:13 für sich entschied. „In diesem Spiel haben uns einige Stammkräfte gefehlt und wir sind mit einem jungen Team angetreten. Trotzdem haben wir nur mit zwei Toren verloren. Wenn wir jetzt in Bestbesetzung antreten können, ist es zwischen beiden Mannschaften erst recht ausgeglichen“, glaubt Aylin Fry. Das erste Spiel der Serie im Modus „Best of Three“ findet am Samstag um 16:30 Uhr im Uerdinger Vereinsbad Am Waldsee statt. Eine Woche später ist dann Spandau Gastgeber in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg für das zweite (19. Juni) und ein mögliches entscheidendes drittes Spiel (20. Juni). „In dieser Saison war es gegen Bayer immer relativ ausgeglichen. Ich denke, es werden spannende Spiele“, meint Bélen Vosseberg.
Deutsche Meisterschaft (DM) der Masters im Wasserball
Wie können wissenschaftliche Fragestellungen und Projekte bearbeitet werden?
Wissenschaftliche Fragestellungen und Projekte werden vom DSV in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen wie Universitäten und Hochschulen bearbeitet. Für inhaltliche Fragen stehen die Bundestrainer*innen für Diagnostik im Schwimmen (Dr. Alexander Törpel; toerpel@dsv.de) und Wasserball (Dirk Hohenstein; hohenstein@dsv.de) zur Verfügung.
Bei administrativen Fragen ist der*die Bundestrainer*in für Bildung/Wissenschaft der*die richtige Ansprechpartner*in.
Wer kann mir bei Fragestellungen helfen, die mich im Trainingsalltag beschäftigen?
Bei sport- und trainingswissenschaftlichen Fragestellungen kann einerseits der Austausch mit erfahrenen Trainer*innen hilfreich sein. Ansprechpartner im DSV sind die Bundestrainer für Diagnostik im Schwimmen (Dr. Alexander Törpel; toerpel@dsv.de) und Wasserball (Dirk Hohenstein; hohenstein@dsv.de). Über den/die Bundestrainer*in für Bildung und Wissenschaft (Stephan Haumann; haumann@dsv.de) kann zudem der Kontakt zu Mitgliedern der Wissenschaftskommission des DSV hergestellt werden.
Petar Porobic zieht sich vom Amt des Bundestrainers zurück
Petar Porobic ist nicht länger Bundestrainer der deutschen Wasserball-Nationalmannschaft der Männer. Der Montenegriner hat seine Tätigkeit beim Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) auf eigenen Wunsch zum 12. Oktober beendet. Der 65-Jährige hatte das Amt im Oktober 2021 angetreten und das DSV-Team in diesem Jahr bei den Weltmeisterschaften in Budapest (HUN) und den Europameisterschaften in Rom (ITA) betreut.
„Wir danken Petar Porobic für sein Engagement, in diesem einen Jahr hat er sich stets mit voller Kraft für die Nationalmannschaft eingesetzt. Mit seiner großen Wasserball-Expertise hat er gerade unseren jüngeren Spielern sehr viel beibringen können, von dem sie auch in Zukunft profitieren werden“, sagte DSV-Leistungssportdirektor Christian Hansmann.
Die Bundestrainerstelle wird damit neu ausgeschrieben. Mit der EM-Qualifikation für das kommende Kontinentalturnier in Israel steht das nächste Großereignis erst im Juni 2023 an.
>> Zur Stellenausschreibung Bundestrainer*in Wasserball Männer
