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    Die Schwimmausbildung ist eine der Kernaufgaben des Deutschen Schwimm-Verbandes, die flächendeckend in nahezu allen Schwimmvereinen bzw. –abteilungen stattfindet.

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Wie kann ich aktuelle Angebote im Schwimmsport bundesweit auf der DSV-Schwimmakademie suchen?

Zuerst muss ich die Website der DSV-Schwimmakademie unter www.schwimmakademie.de aufrufen. Dann muss ich runterscrollen und im Bereich „Suche nach Veranstaltung“ die verschiedenen Aus- und Fortbildungen Angeboten bundesweit suchen. Um meine Suche zu verfeinern, kann ich die Filterfunktion benutzen. Damit kann ich gezielt nach Veranstalter (DSV, DSV Jugend, DSV Masters, Landesschwimmverbände), Veranstaltungsart (Vorstufenqualifikation, Zertifikatsausbildung, A/B/C Lizenz Aus- und Fortbildungen, Sonstige) oder Sportart (Schwimmen - u.a. Anfängerschwimmen, Säuglings- und Kleinkinderschwimmen), Wasserball, Wasserspringen, Synchronschwimmen, etc.) suchen.

Hier finden Sie ein Erklärvideo, wie Sie bundesweit aktuelle Angebote im Schwimmsport auf der DSV-Schwimmakademie suchen können.

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Trauer um WM-Bronzemedaillengewinner Günter Kilian

Der deutsche Wasserball trauert um Günter Kilian. Der Würzburger war 1982 als Torhüter der große Rückhalt der Nationalmannschaft, die sich bei den Weltmeisterschaften in Guayaquil (ECU) die Bronzemedaille erspielte – bis heute die einzige WM-Medaille im Wasserball für Deutschland. Bereits ein Jahr zuvor war Kilian mit dem deutschen Team Europameister geworden; zweimal – 1968 in Mexiko-Stadt (MEX) sowie 1976 in Montréal (CAN) – nahm er zudem an Olympischen Spielen teil. In dieser Woche ist er nun zwei Tage vor seinem 76. Geburtstag verstorben.

Kilian (im Foto rechts – neben ihm Günter Wolf, ebenfalls Nationalspieler) spielte wie sein Zwillingsbruder Horst Kilian für den SV Würzburg 05, der in den 1970er-Jahren einer der Top-Klubs hierzulande war. Fünf Mal (1970, 1974 sowie von 1976 bis 1978) gewann er mit dem Verein den deutschen Meistertitel, 1978 auch den DSV-Pokal, stand von 1976 bis 1978 mit den Würzburgern außerdem dreimal hintereinander in der Endrunde des Europapokals der Landesmeister. 1968 debütierte er im Nationalteam und absolvierte bis 1982 über 200 Länderspiele.

„Günter Kilian prägte unseren Verein wie kaum ein anderer. Seine Bedeutung reichte weit über das Spielfeld hinaus. Auch als Trainer formte er Generationen von Spielern, vermittelte Werte wie Respekt, Disziplin und Zusammenhalt und hatte immer ein offenes Ohr – egal ob für Nachwuchs oder Bundesliga-Team“, heißt es im Nachruf auf der Vereinsseite. Beim kommenden Heimspiel des SV Würzburg 05 in der 2. Wasserball-Bundesliga am 07. Februar gegen den SVV Plauen wird es eine Gedenkminute für den von allen nur „Vati“ genannten Kilian geben.

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Kevin Götz neuer Sprecher der Athlet*innenkommission im DSV

In den fünf olympischen Sportarten, die im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) beheimatet sind, wurden in den vergangenen Wochen wieder die Sprecher*innen der Aktivenräte und auch deren Stellvertreter*innen neu gewählt, gemeinsam bilden diese nun die neue Athlet*innenkommission im DSV. Zum Sprecher dieser Kommission wurde dabei diesmal Kevin Götz (Hannover) bestimmt, der wie seine Stellvertreterin Gesa Deike (Spandau) aus dem Wasserball kommt. Nationalspieler Götz war in den vergangenen zwei Jahren bereits Stellvertreter des bisherigen Amtsinhabers Rob Muffels (Magdeburg) gewesen, der im vergangenen Herbst seine Karriere als aktiver Freiwasserschwimmer dann aber beendete. „Durch meine bisherige Tätigkeit kenne ich das Aufgabenfeld bereits und freue mich über das Vertrauen meiner Teamkolleg*innen aus allen Sportarten. Da es bei uns Aktiven immer auch mal zu Terminkollisionen kommen kann, müssen wir die Aufgaben bei der Vertretung unserer Interessen aber ohnehin oft auf mehrere Schultern verteilen“, sagte Götz. So wird der Torwart von Waspo 98 Hannover sich kommende Woche auch nicht persönlich bei der DSV-Mitgliederversammlung in Kassel vorstellen können, weil am selben Tag das Bundesliga-Spitzenspiel bei den Wasserfreunden Spandau 04 ansteht. DSV-Athlet*innenkommission: 
Sprecher: Kevin Götz
Vertreterin: Gesa Deike Aktivenrat Beckenschwimmen:
Sprecher: Ole Braunschweig
Vertreter: Josha Salchow Aktivenrat Freiwasserschwimmen:
Sprecher: Rob Muffels Aktivenrat Wasserspringen:
Sprecher: Moritz Wesemann
Vertreter: Elena Wassen
Außerdem im Aktivenrat: Timo Barthel, Tom Waldsteiner Aktivenrat Synchronschwimmen:
Sprecherin: Marlene Bojer
Vertreterin: Johanna Bleyer
Außerdem im Aktivenrat: Susana Rovner Aktivenrat Wasserball Frauen:
Sprecherin: Gesa Deike
Vertreterin: Belén Vosseberg Aktivenrat Wasserball Männer:
Sprecher: Kevin Götz
Vertreter: Fynn Schütze

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2 x Gold für Deutschland

Die Wasserball- und Schwimmweltmeisterschaften der Masters in Doha erwiesen sich als Triumphstätte für die All Stars Masters der Wasserfreunde Spandau 04. Im Endspiel ihrer Altersklasse, der AK 50, lieferten die ehemaligen All Stars von Spandau 04 als deutscher Vertreter ein mitreißendes Duell gegen den ungarischen Favoriten Ferenvarosi. In einem packenden Finale konnte sich das Deutsche Team mit 6:5 behaupten. „Am Ende ist die Ente fett. Dieser Sieg markiert einen bedeutenden Moment für das Team, das nach zweiten Plätzen bei den Weltmeisterschaften in Gwangju, Südkorea 2019 und der Europameisterschaft in Rom 2023 endlich den begehrten Titel errungen hat“ sagt Teamleader Dirk Klingenberg.
 
Das zweite Gold ging an die Mannschaft Wasserball-Team des Düsseldorfer SC 1898 in der AK 70+. Das Team wurde bereits zum 8. Mal Wasserball-Weltmeister und das 5. Mal seit 2014 in Folge. Nachdem das Team in Fukuoka/Japan 2023 nicht am Start war, wollen die Düsseldorfer Wasserballer auf jeden Fall in Singapur 2025 ihren Titel verteidigen.
 
Fotounterschrift: Die siegreichen Wasserballer des Allstarteams von Spandau 04 - von hinten links Oliver Dahler, Volker Wörn, Alexander Plotz, Thorsten Plehn, Stefan Ehrenklau, Trainer Michael Schulte-Kellinghaus, Uwe Sterzik, Michael Ilgner, Martin Kraus, Franz-Josef Nölke, Dirk Klingenberg (wegen Erkrankung waren Ralf Klahr und Thorsten Beer nicht dabei)
 
Foto: Martin Kraus
Textinfos von Martin Kraus (Spandau 04) und Norbert Bande (Düsseldorfer SC)

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Ex-Champion Cannstatt und Plauen kehren in die Bundesliga zurück

Beim Relegationsturnier in Plauen haben sich Gastgeber SVV Plauen und der SV Cannstatt den Aufstieg in die Wasserball-Bundesliga der Männer gesichert. Der letztjährige Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße muss sich nach einer Spielzeit im Oberhaus dagegen schon wieder verabschieden und spielt in der neuen Saison 2022/23 wieder zweitklassig.

Das gleiche Schicksal hatte zuvor auch schon den anderen Vorjahresaufsteiger Hamburger TB von 1862 ereilt, der als Tabellenletzter der Bundesliga den direkten Gang in die Zweite Liga antreten musste, wohingegen Neustadt als Vorletzter noch die Chance bekam, in der Relegation doch noch den Klassenerhalt zu sichern. Dieses Vorhaben misslang – am Ende wurden die Pfälzer beim Relegationsturnier sogar Letzter, noch hinter dem SV Blau-Weiß Bochum. Die Entscheidung über den Aufstieg fiel bereits am ersten Tag, nachdem sowohl Plauen als auch Cannstatt ihre beiden ersten Spiele jeweils gewonnen hatten. Das abschließende direkte Duell gewannen am Sonntag dann die Sachsen mit 17:11 und sicherten sich so im heimischen Stadtbad den Turniersieg.

Beide Vereine sind alte Bekannte in der höchsten Spielklasse. Der SVV Plauen, in der abgelaufenen Saison Meister der 2. Wasserball-Liga Ost, mischte bereits von 2013 bis 2019 in der Bundesliga mit, zuletzt sogar in der A-Gruppe, ehe man anschließend freiwillig auf seinen Startplatz verzichtete. Noch mehr Erstligaerfahrung hat der SV Cannstatt, zuletzt Meister der 2. Wasserball-Liga Süd: 2006 war der Klub sogar Deutscher Meister und stellte damals einen Großteil der Nationalmannschaft, zuvor wurde man 1973 auch schon einmal DSV-Pokalsieger. 2017 stieg man dann zum dritten Mal aus der Bundesliga ab, in die man nun also fünf Jahre später zurückkehrt.

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Kommission für Bildung und Qualifizierung

Die Kommission für Bildung und Qualifizierung unterstützt den Verband darin, ein modernes, anschlussfähiges und wirksames Bildungssystem zu gestalten – eines, das auf aktuelle gesellschaftliche und technologische Entwicklungen reagiert, die Professionalisierung im Schwimmsport stärkt und Lernen über alle Lebensphasen hinweg ermöglicht.

In die Kommission für Bildung und Qualifizierung wurden berufen:

  • Stephan Haumann (Bundestrainer Bildung/Wissenschaft - Vorsitzender)
  • Axel Dietrich
  • Hans-Wolfgang Döttling
  • Luana dos Santos Held
  • Gesa Fricke
  • Conny Glatz
  • Frank Lamodke
  • Lukas Mundelsee
  • Niklas Scholz
  • Dr. Alexander Törpel
  • Hannes Vitense

Kontakt:
bildung@dsv.de

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Wie kann ich eine A Lizenz erwerben?

Für die Trainer*in A Lizenz ist ausschließlich der Deutsche Schwimm- Verband e.V. verantwortlich. Die Fachsparten im Zusammenarbeit mit dem*der Bundestrainer*in Bildung/Wissenschaft regeln die Zahl der Ausbildungen eigenverantwortlich und entscheiden welche Bewerber*innen einen Zugang zur Qualifikationsmaßnahme erhalten. Die Voraussetzungen, um überhaupt in das Auswahlverfahren zu gelangen sind u.a. die Tätigkeit als lizenzierte*r Trainer*in B Leistungssport in einer Schwimmabteilung, einem Schwimmverein oder einem Schwimmverband von mindestens zwei Jahren zwischen den Lizenzabschlüssen sowie die Empfehlung durch den Landesschwimmverband, in dem der*die Kandidat*in tätig ist.

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Dieser Bundesligist spielt jetzt um einen europäischen Titel

Ein deutscher Wasserballklub greift nach einem europäischen Titel! Die Frauen des SSV Esslingen haben das Final Four im Challenger Cup erreicht, dem vierthöchsten Europapokalwettbewerb. Beim Zweitrundenturnier in Cottonera (MLT) gab es in drei Spielen drei Siege und damit den Gruppensieg. Die Esslingerinnen gewannen erst mit 14:7 gegen Clube Fluvial Portuense (POR), tags darauf mit 22:9 gegen Roter Stern Belgrad (SRB) und zum Abschluss auch noch mit 18:8 gegen die Gastgeberinnen vom San Giljan ASC. Die Partien des israelischen Vertreters Hapoel Emek Hayalden fielen aus, weil das Team aufgrund des herrschenden Konflikts in der Nahostregion nicht anreisen konnte.

 

Das Finalturnier findet in zwei Wochen am 21./22. März statt – der Austragungsort steht noch nicht fest. Im Halbfinale trifft Esslingen dann auf die Frauen von VK Jadran Split (CRO). Das zweite Semifinale bestreiten Göztepe Sport Klub (TUR) und Clube Fluvial Portuense.

 

Spandaus Frauen siegen im Spitzenspiel

 

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen stand derweil das Spitzenspiel an: Titelverteidiger und Spitzenreiter Wasserfreunde Spandau 04 gegen Rekordmeister SV Blau-Weiß Bochum, den aktuellen Tabellenzweiten. Am Ende wurde es eine klare Angelegenheit. Die Spandauerinnen siegten am Sonntag mit 21:9 ähnlich deutlich wie bereits am Vortag gegen den Uerdinger SV 08 (28:10).

Damit steht Spandau vorzeitig als Gewinner der Vorrunde fest. Bundesliga-Neuling SC Chemnitz wahrte durch einen 13:12-Erfolg nach Fünfmeterwerfen gegen Eimsbüttel seine Chancen auf eine Play-off-Teilnahme.

Wasserfreunde Spandau 04

Uerdinger SV 08

28:10 (5:1, 4:3, 12:3, 7:3)

SC Chemnitz 1892

Eimsbütteler Turnverband

13:12 n. Fm. (2:2, 2:4, 2:2, 3:1, 4:3)

SV Blau-Weiß Bochum

Wasserfreunde Spandau 04

9:21 (1:4, 2:6, 3:4, 3:7)

1.

Wasserfreunde Spandau 04

9

27

252:66

+186

2.

SV Blau-Weiß Bochum

7

15

148:71

+77

3.

SSV Esslingen

7

11

89:91

-2

4.

Eimsbütteler Turnverband

7

7

78:134

-56

5.

SC Chemnitz 1892

7

6

57:133

-76

6.

Uerdinger SV 08

7

0

51:180

-129

 

Spannendes Saisonfinale steht bevor

 

Auch in den Wasserball-Bundesligen der Männer spitzt sich der Kampf um Play-off-Plätze zu. Der ASC Duisburg siegte gegen den OSC Potsdam (20:4), die Wasserfreunde Spandau gegen die White Sharks Hannover (24:4) – am kommenden Wochenende geht im direkten Duell zwischen den beiden Siegern dann wohl um Platz zwei nach der Vorrunde. Weil gleichzeitig der Duisburger SV 1898 bei der SG Neukölln Berlin drei Punkte entführte (20:13), liegen außerdem Potsdam, Hannover und den Duisburger SV jetzt nur noch drei Zähler auseinander im Wettstreit um Platz vier, der im Viertelfinale Heimrecht bedeutet. Für ein spannendes Saisonfinale ist also gesorgt. Sowohl national als auch international.

Wasserball-Bundesliga

   

ASC Duisburg

OSC Potsdam

20:14 (8:3, 3:4, 4:4, 5:3)

Wasserfreunde Spandau 04

White Sharks Hannover

24:4 (6:1, 5:2, 8:1, 5:0)

SG Neukölln Berlin

Duisburger SV 1898

13:20 (2:5, 4:4, 3:6, 4:5)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SpVg Laatzen 1894

SSV Esslingen

19:22 (4:9, 1:4, 6:5, 8:4)

SV Würzburg 05

SC Neustadt/Weinstraße

14:16 (2:2, 3:4, 2:5, 7:5)

Uerdinger SV 08

SVV Plauen

14:8 (4:3, 5:1, 3:0, 2:4)

SV Krefeld 72

Düsseldorfer SC 1898

15:13 (4:4, 4:4, 3:4, 4:1)

Uerdinger SV 08

SV Krefeld 72

13:11 (2:1, 5:5, 3:2, 3:3)

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

12

36

321:82

+239

2.

Wasserfreunde Spandau 04

12

32

274:114

+160

3.

ASC Duisburg

12

27

222:143

+79

4.

OSC Potsdam

12

15

142:195

-53

5.

White Sharks Hannover

12

13

135:198

-63

6.

Duisburger SV 1898

12

12

142:209

-67

7.

SV Cannstatt

12

6

111:252

-141

8.

SG Neukölln Berlin

12

3

119:273

-154

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Düsseldorfer SC 1898

12

28

169:142

+27

2.

SC Neustadt/Weinstraße

12

26

179:155

+24

3.

SV Krefeld 1972

11

24

177:132

+45

4.

Uerdinger SV 08

12

23

168:151

+17

5.

SSV Esslingen

12

18

178:183

-5

6.

SVV Plauen

12

16

182:178

+4

7.

SV Würzburg 05

11

6

139:182

-43

8.

SpVg Laatzen 1894

12

0

140:209

-69

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Spandaus Frauen und Hannovers Männer dominieren in den Spitzenspielen

Am letzten Spieltag vor Weihnachten und der anschließenden EM-Pause ging es in den Wasserball-Bundesligen am Wochenende noch einmal heiß her. Bei beiden Geschlechtern stand jeweils das Spitzenspiel der beiden aktuell Erst- und Zweitplatzierten und Finalist*innen der vergangenen Saison auf dem Spielplan. Dabei setzte sich bei den Männern der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover überraschend deutlich mit 20:13 bei Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 durch beendete die Hinrunde damit ohne einen einzigen Verlustpunkt. Bei den Frauen war dagegen Spandau erfolgreich: Die amtierenden Meisterinnen siegten ebenso klar mit 16:8 gegen den SV Blau-Weiß Bochum.

Für Waspos Männer war es der bisher höchste Auswärtssieg in Berlin im Duell der beiden national Top-Teams. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste mit 14:7 und verwalteten diesen Vorsprung in der zweiten Hälfte souverän. Spieler des Tages war Nationalspieler Niclas Schipper mit vier Treffern. Am kommenden Wochenende bekommt Spandau jedoch die Chance zur schnellen Revanche, wenn beide Klubs im Achtelfinale des DSV-Pokals abermals aufeinandertreffen.

Wasserball-Bundesliga

   

Wasserfreunde Spandau 04

Waspo 98 Hannover

13:20 (3:6, 4:8, 2:2, 4:4)

White Sharks Hannover

SG Neukölln Berlin

17:14 (5:3, 4:4, 5:4, 3:3)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SV Würzburg 05

Düsseldorfer SC 1898

11:15 (1:3, 1:2, 5:7, 4:3)

SpVg Laatzen 1894

SV Krefeld 72

9:18 (2:5, 2:4, 4:3, 1:6)

Uerdinger SV 08

SC Neustadt/Weinstraße

17:14 (3:3, 6:3, 3:3, 5:5)

SVV Plauen

SSV Esslingen

20:10 (7:3, 5:3, 4:2, 4:2)

 

 

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

7

21

190:49

+141

2.

Wasserfreunde Spandau 04

7

17

147:78

+69

3.

ASC Duisburg

7

15

127:81

+46

4.

White Sharks Hannover

7

10

94:116

-22

5.

Duisburger SV 1898

7

9

81:117

-36

6.

OSC Potsdam

6

6

70:117

-47

7.

SG Neukölln Berlin

7

3

79:143

-64

8.

SV Cannstatt

6

0

51:138

-87

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Uerdinger SV 08

6

14

87:74

+13

2.

Düsseldorfer SC 1898

5

13

68:52

+16

3.

SV Krefeld 72

5

12

76:53

+23

4.

SVV Plauen

6

10

99:80

+19

5.

SSV Esslingen

5

9

71:71

0

6.

SC Neustadt/Weinstraße

6

8

87:80

+7

7.

SV Würzburg 05

5

0

55:91

-36

8.

SpVg Laatzen 1894

6

0

65:107

-42

 

In der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer dominieren weiter die Teams aus Nordrhein-Westfalen, die geschlossen auf den ersten drei Plätzen rangieren. Spitzenreiter Uerdinger SV 08 gewann mit 17:14 gegen den SC Neustadt/Weinstraße. Der Tabellenzweite Düsseldorfer SC 1898 siegte mit 15:11 beim SV Würzburg und die SV Krefeld 72 mit 18:9 bei Aufsteiger SpVg Laatzen 1894 – Würzburg und Laatzen warten damit weiter auf ihren ersten Punkt.

 

Spandau besiegt Bochum deutlich, Chemnitz bejubelt ersten Sieg

 

Das Top-Spiel der Frauen zwischen Spandau und Bochum war ebenfalls eine klare Angelegenheit. Die Gastgeberinnen führten bereits zur Halbzeit mit 9:4 und konnten ihren Vorsprung in der Folge sogar noch ausbauen. Carolina Hendrika Slagter und Kapitänin Gesa Deike, die auch als Spielerin des Tages ausgezeichnet wurde, waren mit je vier Toren am erfolgreichsten auf Berliner Seite. Für Bochum traf Emiliia Khmil ebenfalls vier Mal.

Wasserfreunde Spandau 04

SV Blau-Weiß Bochum

16:8 (7:3, 2:1, 3:2, 4:2)

SC Chemnitz 1892

Uerdinger SV 08

16:7 (1:3, 5:1, 4:0, 6:3)

 

1.

Wasserfreunde Spandau 04

4

12

121:26

+95

2.

SV Blau-Weiß Bochum

5

12

108:48

+60

3.

SSV Esslingen

4

9

67:36

+31

4.

Eimsbütteler Turnverband

5

6

62:90

-28

5.

SC Chemnitz 1892

5

3

40:116

-76

6.

Uerdinger SV 08

5

0

39:121

-82

 

Über den ersten Saisonsieg freute sich Aufsteiger SC Chemnitz. Das junge Team aus Sachsen gewann mit 16:7 gegen den Uerdinger SV 08 – auch dank gleich sieben Treffern von Merle Staffe.

 

Esslingens Frauen erreichen nächste Runde des Challenger Cup

 

Die Frauen des SSV Esslingen waren derweil auf europäischer Bühne erfolgreich. In der ersten Runde des Challenger Cup feierten sie am Ende sogar den Gruppensieg nach Siegen gegen Nevşehir Belediyespor (TUR/12:7) und Slavia UK Bratislava (SVK/11:5) bei nur einer Niederlage gegen Asten Johnson Strakonice (CZE/11:14).

Bereits am Montagvormittag wurde die zweite Runde im vierten Europapokalwettbewerb ausgelost. Die Esslingerinnen treffen vom 05. – 08. März auf San Giljan ASC (MLT), Roter Stern Belgrad (SRB), Clube Fuvial Portuense (POR) und Hapoel Emek Hayarden (ISR). Nur die besten zwei Teams der Fünfergruppe erreichen das Final Four.

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Krefelds Wasserballer gewinnen das Top-Spiel im DSV-Pokal

Der SV Krefeld 72 hat das Top-Spiel der zweiten DSV-Pokalrunde gegen den Düsseldorfer SC 1898 gewonnen. Im Duell der beiden besten Teams der bisherigen Zweitligasaison setzten sich die Krefelder mit 11:8 durch und bleiben damit wettbewerbsübergreifend weiter ungeschlagen, nachdem sie zuvor auch in der 2. Wasserball-Bundesliga die ersten drei Partien allesamt gewinnen konnten.

Ebenfalls in der nächsten Runde stehen die Zweitligisten SC Neustadt/Weinstraße (24:8 gegen VfB Friedberg) und SV Würzburg 05 (25:14 beim SV Zwickau 04) sowie aus den Landesgruppen der SV Poseidon Hamburg (27:14 gegen SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln) und die SG Stadtwerke München, (18:8 beim SWV TuR Dresden). Bis Ende des Monats folgen noch drei weitere Partien der zweiten Runde, die Mannschaften der Bundesliga greifen dann erst im Achtelfinale ins Geschehen ein.

 

ASC Duisburg triumphiert in der Wasserball-Bundesliga im Stadtderby

 

Einige Bundesligisten waren am Wochenende aber dennoch im Einsatz. Zwei Partien standen auf dem Plan – die eine nachgeholt vom vergangenen Wochenende, die andere eine vorgezogene Begegnung des siebten Spieltags. Dabei feierte der ASC Duisburg einen ungefährdeten 23:9-Erfolg im Stadtderby gegen den Duisburger SV 98. Die White Sharks Hannover siegten im Verfolgerduell gegen den OSC Potsdam mit 19:16.

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen gewann der SSV Esslingen mit 15:9 gegen den Eimsbütteler Turnverband und schob sich damit an den Hamburgerinnen vorbei auf Rang drei.

 

Bochums Frauen erreichen im Europapokal die nächste Runde

 

Die deutschen Vizemeisterinnen vom SV Blau-Weiß Bochum waren derweil auf europäischer Bühne in Malta unterwegs. In der Qualifikation zum neu eingeführten Conference Cup, dem dritthöchsten Europapokalwettbewerb nach Champions League und Euro Cup, durfte Bochum am Sonntag den Einzug in die nächste Runde bejubeln.

Im entscheidenden Spiel ums Weiterkommen setzten sich die Blau-Weißen mit 15:12 gegen Göztepe Sport Klub aus der Türkei durch. Emilia Khmil war dabei mit fünf Treffern die beste Torschützin beim deutschen Rekordchampion. 
Zuvor hatte Bochum mit 18:7 gegen San Giljan ASC (MLT) gewonnen sowie gegen Turniersieger CN Sant Feliu (ESP) mit 8:15 verloren.

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