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Dieser Bundesligist spielt jetzt um einen europäischen Titel

Ein deutscher Wasserballklub greift nach einem europäischen Titel! Die Frauen des SSV Esslingen haben das Final Four im Challenger Cup erreicht, dem vierthöchsten Europapokalwettbewerb. Beim Zweitrundenturnier in Cottonera (MLT) gab es in drei Spielen drei Siege und damit den Gruppensieg. Die Esslingerinnen gewannen erst mit 14:7 gegen Clube Fluvial Portuense (POR), tags darauf mit 22:9 gegen Roter Stern Belgrad (SRB) und zum Abschluss auch noch mit 18:8 gegen die Gastgeberinnen vom San Giljan ASC. Die Partien des israelischen Vertreters Hapoel Emek Hayalden fielen aus, weil das Team aufgrund des herrschenden Konflikts in der Nahostregion nicht anreisen konnte.

 

Das Finalturnier findet in zwei Wochen am 21./22. März statt – der Austragungsort steht noch nicht fest. Im Halbfinale trifft Esslingen dann auf die Frauen von VK Jadran Split (CRO). Das zweite Semifinale bestreiten Göztepe Sport Klub (TUR) und Clube Fluvial Portuense.

 

Spandaus Frauen siegen im Spitzenspiel

 

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen stand derweil das Spitzenspiel an: Titelverteidiger und Spitzenreiter Wasserfreunde Spandau 04 gegen Rekordmeister SV Blau-Weiß Bochum, den aktuellen Tabellenzweiten. Am Ende wurde es eine klare Angelegenheit. Die Spandauerinnen siegten am Sonntag mit 21:9 ähnlich deutlich wie bereits am Vortag gegen den Uerdinger SV 08 (28:10).

Damit steht Spandau vorzeitig als Gewinner der Vorrunde fest. Bundesliga-Neuling SC Chemnitz wahrte durch einen 13:12-Erfolg nach Fünfmeterwerfen gegen Eimsbüttel seine Chancen auf eine Play-off-Teilnahme.

Wasserfreunde Spandau 04

Uerdinger SV 08

28:10 (5:1, 4:3, 12:3, 7:3)

SC Chemnitz 1892

Eimsbütteler Turnverband

13:12 n. Fm. (2:2, 2:4, 2:2, 3:1, 4:3)

SV Blau-Weiß Bochum

Wasserfreunde Spandau 04

9:21 (1:4, 2:6, 3:4, 3:7)

1.

Wasserfreunde Spandau 04

9

27

252:66

+186

2.

SV Blau-Weiß Bochum

7

15

148:71

+77

3.

SSV Esslingen

7

11

89:91

-2

4.

Eimsbütteler Turnverband

7

7

78:134

-56

5.

SC Chemnitz 1892

7

6

57:133

-76

6.

Uerdinger SV 08

7

0

51:180

-129

 

Spannendes Saisonfinale steht bevor

 

Auch in den Wasserball-Bundesligen der Männer spitzt sich der Kampf um Play-off-Plätze zu. Der ASC Duisburg siegte gegen den OSC Potsdam (20:4), die Wasserfreunde Spandau gegen die White Sharks Hannover (24:4) – am kommenden Wochenende geht im direkten Duell zwischen den beiden Siegern dann wohl um Platz zwei nach der Vorrunde. Weil gleichzeitig der Duisburger SV 1898 bei der SG Neukölln Berlin drei Punkte entführte (20:13), liegen außerdem Potsdam, Hannover und den Duisburger SV jetzt nur noch drei Zähler auseinander im Wettstreit um Platz vier, der im Viertelfinale Heimrecht bedeutet. Für ein spannendes Saisonfinale ist also gesorgt. Sowohl national als auch international.

Wasserball-Bundesliga

   

ASC Duisburg

OSC Potsdam

20:14 (8:3, 3:4, 4:4, 5:3)

Wasserfreunde Spandau 04

White Sharks Hannover

24:4 (6:1, 5:2, 8:1, 5:0)

SG Neukölln Berlin

Duisburger SV 1898

13:20 (2:5, 4:4, 3:6, 4:5)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SpVg Laatzen 1894

SSV Esslingen

19:22 (4:9, 1:4, 6:5, 8:4)

SV Würzburg 05

SC Neustadt/Weinstraße

14:16 (2:2, 3:4, 2:5, 7:5)

Uerdinger SV 08

SVV Plauen

14:8 (4:3, 5:1, 3:0, 2:4)

SV Krefeld 72

Düsseldorfer SC 1898

15:13 (4:4, 4:4, 3:4, 4:1)

Uerdinger SV 08

SV Krefeld 72

13:11 (2:1, 5:5, 3:2, 3:3)

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

12

36

321:82

+239

2.

Wasserfreunde Spandau 04

12

32

274:114

+160

3.

ASC Duisburg

12

27

222:143

+79

4.

OSC Potsdam

12

15

142:195

-53

5.

White Sharks Hannover

12

13

135:198

-63

6.

Duisburger SV 1898

12

12

142:209

-67

7.

SV Cannstatt

12

6

111:252

-141

8.

SG Neukölln Berlin

12

3

119:273

-154

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Düsseldorfer SC 1898

12

28

169:142

+27

2.

SC Neustadt/Weinstraße

12

26

179:155

+24

3.

SV Krefeld 1972

11

24

177:132

+45

4.

Uerdinger SV 08

12

23

168:151

+17

5.

SSV Esslingen

12

18

178:183

-5

6.

SVV Plauen

12

16

182:178

+4

7.

SV Würzburg 05

11

6

139:182

-43

8.

SpVg Laatzen 1894

12

0

140:209

-69

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Spandaus Frauen und Hannovers Männer dominieren in den Spitzenspielen

Am letzten Spieltag vor Weihnachten und der anschließenden EM-Pause ging es in den Wasserball-Bundesligen am Wochenende noch einmal heiß her. Bei beiden Geschlechtern stand jeweils das Spitzenspiel der beiden aktuell Erst- und Zweitplatzierten und Finalist*innen der vergangenen Saison auf dem Spielplan. Dabei setzte sich bei den Männern der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover überraschend deutlich mit 20:13 bei Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 durch beendete die Hinrunde damit ohne einen einzigen Verlustpunkt. Bei den Frauen war dagegen Spandau erfolgreich: Die amtierenden Meisterinnen siegten ebenso klar mit 16:8 gegen den SV Blau-Weiß Bochum.

Für Waspos Männer war es der bisher höchste Auswärtssieg in Berlin im Duell der beiden national Top-Teams. Bereits zur Halbzeit führten die Gäste mit 14:7 und verwalteten diesen Vorsprung in der zweiten Hälfte souverän. Spieler des Tages war Nationalspieler Niclas Schipper mit vier Treffern. Am kommenden Wochenende bekommt Spandau jedoch die Chance zur schnellen Revanche, wenn beide Klubs im Achtelfinale des DSV-Pokals abermals aufeinandertreffen.

Wasserball-Bundesliga

   

Wasserfreunde Spandau 04

Waspo 98 Hannover

13:20 (3:6, 4:8, 2:2, 4:4)

White Sharks Hannover

SG Neukölln Berlin

17:14 (5:3, 4:4, 5:4, 3:3)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SV Würzburg 05

Düsseldorfer SC 1898

11:15 (1:3, 1:2, 5:7, 4:3)

SpVg Laatzen 1894

SV Krefeld 72

9:18 (2:5, 2:4, 4:3, 1:6)

Uerdinger SV 08

SC Neustadt/Weinstraße

17:14 (3:3, 6:3, 3:3, 5:5)

SVV Plauen

SSV Esslingen

20:10 (7:3, 5:3, 4:2, 4:2)

 

 

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

7

21

190:49

+141

2.

Wasserfreunde Spandau 04

7

17

147:78

+69

3.

ASC Duisburg

7

15

127:81

+46

4.

White Sharks Hannover

7

10

94:116

-22

5.

Duisburger SV 1898

7

9

81:117

-36

6.

OSC Potsdam

6

6

70:117

-47

7.

SG Neukölln Berlin

7

3

79:143

-64

8.

SV Cannstatt

6

0

51:138

-87

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Uerdinger SV 08

6

14

87:74

+13

2.

Düsseldorfer SC 1898

5

13

68:52

+16

3.

SV Krefeld 72

5

12

76:53

+23

4.

SVV Plauen

6

10

99:80

+19

5.

SSV Esslingen

5

9

71:71

0

6.

SC Neustadt/Weinstraße

6

8

87:80

+7

7.

SV Würzburg 05

5

0

55:91

-36

8.

SpVg Laatzen 1894

6

0

65:107

-42

 

In der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer dominieren weiter die Teams aus Nordrhein-Westfalen, die geschlossen auf den ersten drei Plätzen rangieren. Spitzenreiter Uerdinger SV 08 gewann mit 17:14 gegen den SC Neustadt/Weinstraße. Der Tabellenzweite Düsseldorfer SC 1898 siegte mit 15:11 beim SV Würzburg und die SV Krefeld 72 mit 18:9 bei Aufsteiger SpVg Laatzen 1894 – Würzburg und Laatzen warten damit weiter auf ihren ersten Punkt.

 

Spandau besiegt Bochum deutlich, Chemnitz bejubelt ersten Sieg

 

Das Top-Spiel der Frauen zwischen Spandau und Bochum war ebenfalls eine klare Angelegenheit. Die Gastgeberinnen führten bereits zur Halbzeit mit 9:4 und konnten ihren Vorsprung in der Folge sogar noch ausbauen. Carolina Hendrika Slagter und Kapitänin Gesa Deike, die auch als Spielerin des Tages ausgezeichnet wurde, waren mit je vier Toren am erfolgreichsten auf Berliner Seite. Für Bochum traf Emiliia Khmil ebenfalls vier Mal.

Wasserfreunde Spandau 04

SV Blau-Weiß Bochum

16:8 (7:3, 2:1, 3:2, 4:2)

SC Chemnitz 1892

Uerdinger SV 08

16:7 (1:3, 5:1, 4:0, 6:3)

 

1.

Wasserfreunde Spandau 04

4

12

121:26

+95

2.

SV Blau-Weiß Bochum

5

12

108:48

+60

3.

SSV Esslingen

4

9

67:36

+31

4.

Eimsbütteler Turnverband

5

6

62:90

-28

5.

SC Chemnitz 1892

5

3

40:116

-76

6.

Uerdinger SV 08

5

0

39:121

-82

 

Über den ersten Saisonsieg freute sich Aufsteiger SC Chemnitz. Das junge Team aus Sachsen gewann mit 16:7 gegen den Uerdinger SV 08 – auch dank gleich sieben Treffern von Merle Staffe.

 

Esslingens Frauen erreichen nächste Runde des Challenger Cup

 

Die Frauen des SSV Esslingen waren derweil auf europäischer Bühne erfolgreich. In der ersten Runde des Challenger Cup feierten sie am Ende sogar den Gruppensieg nach Siegen gegen Nevşehir Belediyespor (TUR/12:7) und Slavia UK Bratislava (SVK/11:5) bei nur einer Niederlage gegen Asten Johnson Strakonice (CZE/11:14).

Bereits am Montagvormittag wurde die zweite Runde im vierten Europapokalwettbewerb ausgelost. Die Esslingerinnen treffen vom 05. – 08. März auf San Giljan ASC (MLT), Roter Stern Belgrad (SRB), Clube Fuvial Portuense (POR) und Hapoel Emek Hayarden (ISR). Nur die besten zwei Teams der Fünfergruppe erreichen das Final Four.

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Krefelds Wasserballer gewinnen das Top-Spiel im DSV-Pokal

Der SV Krefeld 72 hat das Top-Spiel der zweiten DSV-Pokalrunde gegen den Düsseldorfer SC 1898 gewonnen. Im Duell der beiden besten Teams der bisherigen Zweitligasaison setzten sich die Krefelder mit 11:8 durch und bleiben damit wettbewerbsübergreifend weiter ungeschlagen, nachdem sie zuvor auch in der 2. Wasserball-Bundesliga die ersten drei Partien allesamt gewinnen konnten.

Ebenfalls in der nächsten Runde stehen die Zweitligisten SC Neustadt/Weinstraße (24:8 gegen VfB Friedberg) und SV Würzburg 05 (25:14 beim SV Zwickau 04) sowie aus den Landesgruppen der SV Poseidon Hamburg (27:14 gegen SGW Rhenania Köln/BW Poseidon Köln) und die SG Stadtwerke München, (18:8 beim SWV TuR Dresden). Bis Ende des Monats folgen noch drei weitere Partien der zweiten Runde, die Mannschaften der Bundesliga greifen dann erst im Achtelfinale ins Geschehen ein.

 

ASC Duisburg triumphiert in der Wasserball-Bundesliga im Stadtderby

 

Einige Bundesligisten waren am Wochenende aber dennoch im Einsatz. Zwei Partien standen auf dem Plan – die eine nachgeholt vom vergangenen Wochenende, die andere eine vorgezogene Begegnung des siebten Spieltags. Dabei feierte der ASC Duisburg einen ungefährdeten 23:9-Erfolg im Stadtderby gegen den Duisburger SV 98. Die White Sharks Hannover siegten im Verfolgerduell gegen den OSC Potsdam mit 19:16.

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen gewann der SSV Esslingen mit 15:9 gegen den Eimsbütteler Turnverband und schob sich damit an den Hamburgerinnen vorbei auf Rang drei.

 

Bochums Frauen erreichen im Europapokal die nächste Runde

 

Die deutschen Vizemeisterinnen vom SV Blau-Weiß Bochum waren derweil auf europäischer Bühne in Malta unterwegs. In der Qualifikation zum neu eingeführten Conference Cup, dem dritthöchsten Europapokalwettbewerb nach Champions League und Euro Cup, durfte Bochum am Sonntag den Einzug in die nächste Runde bejubeln.

Im entscheidenden Spiel ums Weiterkommen setzten sich die Blau-Weißen mit 15:12 gegen Göztepe Sport Klub aus der Türkei durch. Emilia Khmil war dabei mit fünf Treffern die beste Torschützin beim deutschen Rekordchampion. 
Zuvor hatte Bochum mit 18:7 gegen San Giljan ASC (MLT) gewonnen sowie gegen Turniersieger CN Sant Feliu (ESP) mit 8:15 verloren.

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Spandaus Frauen sind Deutsche Meisterinnen nach einer perfekten Saison

Der Ort der Titelvergabe war diesmal ein anderer, ansonsten aber war in der Wasserball-Bundesliga der Frauen auch in diesem Jahr wieder alles beim Alten. Weil die eigentliche Heimstätte in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg aufgrund einer Havarie aktuell geschlossen ist, mussten die Wasserfreunde Spandau 04 am Samstag ins Forumbad auf dem Olympiagelände ausweichen. Aber auch dort ließen die Titelverteidigerinnen im zweiten Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den SV Blau-Weiß Bochum nichts mehr anbrennen: Mit 15:5 gewannen die Berlinerinnen die Partie und damit auch die Serie im Modus „Best of Three“ glatt mit 2:0 Siegen.

Schon das erste Spiel hatte Spandau vor Wochenfrist mit 13:8 für sich entschieden. Die Wasserfreunde machten damit nach dem Gewinn des DSV-Pokals im März das Double perfekt und setzten zugleich ihre beeindruckende Erfolgsserie im deutschen Wasserball fort. Seit 2018 hat der Klub nun sämtliche nationalen Titel abgeräumt – in dieser Saison abermals ohne jeden Punktverlust.

Die Partie am Samstag verlief nur im ersten Viertel ausgeglichen. Der Rekordchampion aus Bochum, der erstmals seit zehn Jahren wieder die Endspiele erreicht hatte, hielt zunächst gut mit und führte sogar zweimal – dennoch lagen die Gastgeberinnen nach dem ersten Abschnitt knapp mit 4:3 in Front. Mit drei Toren im zweiten sowie weiteren vier Treffern im dritten Viertel, ohne dass Bochum dazwischen auch nur einmal erfolgreich war, zogen die Berlinerinnen dann aber davon. Beim Stand von 12:4 zur letzten Pause war das Spiel bereits entschieden. Auch im letzten Viertel blieb Spandau am Drücker und konnte seinen Vorsprung sogar noch ausbauen. Beste Torschützinnen bei den Wasserfreunden waren Kapitänin Gesa Deike mit vier und Dora Kangler mit drei Treffern. Für Bochum traf Vivian Hohenstein als einzige Spielerin doppelt.

Die Bronzemedaille geht an den SSV Esslingen 

Platz drei in der Wasserball-Bundesliga der Frauen sicherte sich derweil der SSV Esslingen durch ein deutliches 24:1 gegen Waspo 98 Hannover. Ioanna Petiki und Mara Dzaja waren je sechs Mal erfolgreich für die Esslingerinnen, die schon das erste Spiel der Bronze-Serie vor einer Woche mit 17:8 gewonnen hatten.

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Ticketverkauf startet für den Water Polo World Cup 2023 in Berlin

Vor fünf Jahren, 2018, war Berlin zuletzt Gastgeber für den Water Polo World Cup – angefeuert von den heimischen Fans erreichten die Männer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) damals einen ausgezeichneten vierten Platz im Konzert der besten Wasserballnationen der Welt. In diesem Jahr kommt der Water Polo World Cup 2023 vom 02. – 07. Mai erneut nach Berlin, und auch diesmal setzen die DSV-Teams wieder auf die Unterstützung des Publikums. Die Tickets für dieses Top-Event in der deutschen Hauptstadt sind ab sofort erhältlich.

>> Zum Ticketshop

Im Online-Vorverkauf kosten die Tageskarten für den Weltcup jeweils 21,00 Euro bzw. ermäßigt 17,00 Euro. Wer kein Spiel verpassen möchte, wählt am besten die günstige Dauerkarte für alle sechs Tage zum Preis von 108,00 Euro. Daneben gibt es auch Drei-Tages-Karten entweder für die Partien der Frauen (02. – 04. Mai) oder für die Spiele der Männer (05. – 07. Mai) zum Preis von jeweils 56,00 Euro. An der Tageskasse vor Ort liegen die Preise später bei 23,00 Euro (Tageskarte Erwachsene), 19,00 Euro (Tageskarte ermäßigt) bzw. 62,00 Euro (Drei-Tages-Karten) und 120,00 Euro (Dauerkarten). Die Ermäßigung gilt für Schüler*innen, Studierende, BufDis und FSJler*innen, Schwerbehinderte (ohne B im Ausweis), Senior*innen, Vereinsangehörige eines Wasserballvereins sowie Personen mit einer gültigen Kampfrichter- (Wasserball) oder Trainerlizenz (Wasserball). Rollstuhlfahrer*innen und Schwerbehinderte mit dem Merkzeichen B im Ausweis können ebenfalls ermäßigte Tickets erwerben und bekommen ein zusätzliches Ticket für die Begleitperson.

Nachlass gibt es außerdem für Gruppenbuchungen: ab fünf Personen erhält man einen Rabatt von zehn Prozent, ab zehn Personen sogar von 15 Prozent. Die Gruppenbuchungen können über die Tickethotline (0 18 06 / 99 11 84, Montag – Samstag 08:00 – 20:00 Uhr, Sonn- und Feiertag 10:00 – 20:00 Uhr, 0,20 Euro/Anruf aus allen Netzen) gebucht werden.

Der Water Polo World Cup bietet Wasserball der Extraklasse: Bei Frauen und Männern kämpfen je acht Top-Nationen aus aller Welt um je zwei Tickets für die Super Finals Ende Juni in den USA. Durch das K.o.-System ist bei beiden Geschlechtern Hochspannung garantiert.

>> Alle Infos zum Water Polo World Cup 2023

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Frieder Class: Nachruf auf einen tollen Menschen und Wasserballer

Die deutschen Masters und der gesamte Deutsche Schwimm-Verband eV. (DSV) trauern um Frieder Class. Der Referent für Wasserball in der DSV-Wettkampfabteilung Masters verstarb am 28. Februar an den Folgen eines tragischen Fahrradunfalls. Frieder Class wurde 75 Jahre alt.
 
Mit Frieder Class verliert der deutsche Wasserballsport der Masters sein Gesicht. Der ehemalige Polizeihauptkommissar begann mit dem Wasserballspielen im Alter von 13 Jahren und feierte seitdem unzählige Erfolge mit dem SV Cannstatt auf nationaler und internationaler Ebene in allen Altersklassen. Gleichzeitig übernahm er Verantwortung in verschiedenen Funktionen in seinem Heimatverein, im badischen und deutschen Schwimmverband. Noch vor wenigen Monaten war der gebürtige Reutlinger bei den Masters-Europameisterschaften in Rom 2022 mit seiner Mannschaft am Start und berichtete täglich von dem Wettkampfgeschehen. Frieder Class initiierte 1996 die ersten deutschen Masters-Meisterschaften und blieb bis zuletzt ihr Hauptorganisator. Was mit zwei Mannschaften begann, entwickelte sich zu seiner persönlichen Erfolgsgeschichte und zur Erfolgsgeschichte des Masters-Wasserballsports. Er hat Meilensteine im Wasserball gesetzt, als Spieler, als Trainer und als Funktionär für den Deutschen Schwimm-Verband. Gekrönt wurde seine Karriere 2017 mit der Aufnahme in die International Swimming Hall of Fame (ISHOF). 
 
Frieder wurde für sein großes und beständiges Engagement von seinen Mitspielern und Gegnern gleichermaßen geschätzt. Stets mit einem launigen Spruch auf den Lippen und verschmitztem Lächeln, konnte er auch geradeheraus konstruktive Kritik üben, dort wo sie angebracht war. Der 75-jährige sagte einmal in einem Interview, dass er hofft, so lange wie möglich am Beckenrand und im Wasser aktiv zu sein und noch lange Zeit seiner Passion Wasserball treu bleiben zu können. Frieder Class hinterlässt eine große Lücke im deutschen Wasserballsport. „Wir sind sehr traurig. Unser herzliches Beileid gilt seiner Frau Dagmar und seiner Familie. Wir werden sein Andenken in Ehren halten und vermissen ihn schon jetzt!“ so Ulrike Urbaniak im Namen der DSV-Masters.
 
Link zum Kondolenzbuch http://www.waterpolomasters.de/frieder-class-ist-verstorben/

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Waspo 98 Hannover und der OSC Potsdam zum Bundesligastart erfolgreich

Wer gedacht hatte, dass der deutsche Wasserball-Meister Waspo 98 Hannover durch die einwöchige Quarantäne nach einem Corona-Fall im Klub aus dem Takt gebracht wurde und deshalb zum Bundesligastart womöglich Schwierigkeiten bekommen könnte, sah sich am Wochenende schon nach dem ersten Auftritt eines Besseren belehrt. Im Auftaktspiel der

Gruppe A bezwang Waspo den Stadtrivalen White Sharks Hannover mit 14:4 und siegte anschließend auch gegen den ASC Duisburg (19:8) und den SSV Esslingen (25:5) klar.

Der Favorit sicherte sich damit die optimale Ausbeute von sechs Punkten. Dahinter lagen Duisburg (4:2 Punkte), Esslingen (2:4) und die White Sharks (0:6). „Struktur und Rhythmus sind uns erhalten geblieben. Wir hatten sichtlich Spaß am Wasserball“, sagte Waspo-Trainer Karsten Seehafer. Beste Torschützen seiner Mannschaft waren Ivan Nagaev mit 13 Toren sowie Fynn Schütze und Petar Muslim mit jeweils neun Treffern.

Corona-Fall stoppt die Wasserfreunde Spandau 04

In Gruppe B ging die erste Runde an den OSC Potsdam, der in Nationalspieler Lukas Küppers (sechs Treffer) seinen fleißigsten Torschützen hatte. Die Potsdamer gewannen gegen die SG Neukölln mit 21:8 und gegen den SV Ludwigsburg 08 mit 16:7, der sich wiederum durch einen Erfolg gegen die Berliner Platz zwei sicherte.

„Wir sind hochzufrieden mit der Leistung unseres Teams. Vor allem das Spiel gegen Ludwigsburg hat gezeigt, welche Entwicklung diese Mannschaft genommen hat“, sagte Potsdams sportlicher Leiter André Laube. „Es war ein hoch emotionales Spiel, mit teilweise auch sehr hektischen Phasen. Aber als wir nach der Halbzeit unsere Ruhe und Konzentration wiedergefunden haben, haben das Spiel doch recht deutlich kontrolliert.“

Deutschlands „Mr. Wasserball“ Hagen Stamm, Präsident der Wasserfreunde Spandau 04, hatte den OSC mit seinen fünf Kaderspielern in einem Interview kürzlich sogar als Herausforderer im Kampf um den Titel geadelt. Seine eigene Mannschaft konnte am Wochenende noch nicht in das Geschehen eingreifen: Wegen eines Corona-Falls wurden die Partien des Pokalsiegers kurzfristig abgesagt. Sie sollen nachgeholt werden, der Termin steht noch nicht fest. „Es erfolgt keine Wertung am grünen Tisch“, erklärte Rundenleiter Holger Sonnenfeld. Der nächste reguläre Spieltag ist am 10./11. April. Dann steigen auch die verbleibenden acht Teams der Gruppen C und D in den Spielbetrieb ein.

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Die Schiedsgerichtsbarkeit im Bereich des DSV wird ausgeübt durch:

a) die Landesschiedsgerichte (LSG) und Bezirksschiedsgerichte (BSG) erstinstanzlich für alle Streitigkeiten, soweit der DSV nicht Partei ist (nähere Informationen geben die jeweiligen Landesschwimmverbände (LSV)),

b) die DSV-Gruppenschiedsgerichte (GSG) Nord und Süd erstinstanzlich für alle Streitigkeiten zwischen LSV und / oder Landesgruppen (LGr), die einen Bezug zu den jeweiligen LGr haben, soweit der DSV nicht Partei ist,

c) die GSG als Berufungsgerichte gegen Entscheidungen der LSG und BSG sowie erstinstanzlich für alle Streitigkeiten, soweit der DSV Partei ist,

d) das GSG West erstinstanzlich für alle Streitigkeiten in der Sportart Wasserball im Bereich des SV NRW,

e) das DSV-Schiedsgericht (DSV-SG) als Berufungsgericht gegen Entscheidungen der GSG nach Buchstabe b) sowie des GSG West nach Buchstabe d).

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DSV beruft unabhängige Beauftragte für den sicheren Schwimmsport neu

Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat ab dem 01. Mai 2026 eine neue unabhängige Beauftragte für den sicheren Schwimmsport. Melanie Rademacher hat Kriminologie und Soziale Arbeit studiert, die 32-Jährige lebt in Berlin.

 

„Ich bin mit dem Schwimmsport seit vielen Jahren persönlich verbunden, war selbst im Schwimmen und im Wasserball aktiv. Mir liegt dieses wichtige Thema sehr am Herzen, ich kann hierbei auch meine berufliche Expertise mit einbringen“, sagt Rademacher.

 

Der bisherige Amtsinhaber Uwe Wamser steht weiterhin als Stellvertreter für dieses intensive Engagement zur Verfügung.

 

Der DSV positioniert sich klar zur konsequenten Bekämpfung von Gewalt im Schwimmsport. Dabei setzt der Verband auf ein individuelles Recht auf Prävention, Intervention und Aufarbeitung und klare Zuständigkeiten und Verfahren in allen Strukturen. Mehr Informationen rund um das Thema sicherer Schwimmsport im DSV findet man hier. 

 

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Warum die deutschen Wasserballerinnen beim Weltcup in jedem Fall gewinnen

Malta entwickelt sich in diesen Tagen zum Dauerreiseziel im internationalen Wasserball. Nachdem auf der Mittelmeerinsel kürzlich bereits der Weltcup der Männer zu Gast war, wird dort in dieser Woche auch das Weltcupturnier der Frauen in der Division 2 ausgetragen. 15 Nationen wetteifern vom 21. – 26. April um zwei Tickets für das Weltcupfinale im Juli. Alle Partien finden diesmal im Freibad des Tal-Qroqq Sports Complex in Gzira statt und werden im kostenpflichtigen Livestream bei Recast übertragen.

 

Die Frauen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) erwischten starke Gegnerinnen. Zum Auftakt am Dienstag (18:00 Uhr) trifft das DSV-Team auf Kanada, den Olympia-Achten von Paris 2024. Tags darauf geht es ebenfalls um 18:00 Uhr gegen die Auswahl aus Russland. Den Abschluss der Gruppenphase bietet das Duell mit Asien-Meister China am Donnerstag (13:30 Uhr). 

 

Angesichts dieser anspruchsvollen Auslosung hält Deutschlands Head Coach Karsten Seehafer die Erwartungen bewusst niedrig. „Wir können hier nur gewinnen. Die Russinnen gehören zu den sechs oder sieben besten Mannschaften der Welt. Auch Kanada und China sind starke Gegnerinnen. Gegen die Chinesinnen haben wir im vergangenen Jahr beim Weltcup mit sieben Toren verloren, und schlechter sind sie seitdem nicht geworden. In den Spielen gegen solche Top-Teams erfahren wir, was es braucht, wenn man sich in Zukunft wirklich für ein großes Turnier wie Olympia qualifizieren will. Ich wünsche mir einfach, dass die Mannschaft Spaß am Wasserball hat und ein paar Duftmarken setzt.“

 

Neuer Turniermodus wie schon beim Weltcup der Männer

 

Die besten acht Teams der Tabelle qualifizieren sich anschließend für die K.o.-Runde, für alle anderen gibt es Platzierungsspiele. Für die Ermittlung der Tabellenplatzierung kommt wie schon beim Weltcup der Männer – bei dem Deutschland am Ende Platz drei davontrug – ein neues Wertungssystem mittels Tournament Performance Index (TPI) zum Einsatz. Dabei wird neben dem Spielausgang und der Höhe des Ergebnisses auch immer die Stärke des Gegners gemäß Weltrangliste berücksichtigt.

Siege gegen stärkere Mannschaften gemäß der Weltrangliste werden für den TPI höher bewertet als gegen schwächere oder gleichstarke. Entsprechend werden Niederlagen gegen schwächere Teams stärker bestraft. „Der Modus wird spannend“, meint Trainer Seehafer. „Was ich bei den Männern gesehen habe, finde ich gar nicht so schlecht. Niemand kann taktieren, man kann nur auf sich selbst schauen und muss immer seinen besten Wasserball spielen.“

 

Das DSV-Aufgebot für den Wasserball-Weltcup der Frauen:

Gesa Deike, Ira Deike, Elena Ludwig, Anne Rieck, Georgia Sopiadou (alle Wasserfreunde Spandau 04), Aylin Fry, Darja Heinbichner, Emiliia Khmil, Jana Stüwe (alle SV Blau-Weiß Bochum), Marijke Kijlstra (Utrechtse ZSC/NED), Franka Lipinski (Uerdinger SV 08), Ioanna Petiki (San Diego State University/USA), Emma Seehafer (California State University Long Beach/USA), Maria Sekulic (SSV Esslingen), Belén Vosseberg (CN Catalunya/ESP)

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