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Mit den Sportarten Schwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen repräsentiert der DSV darüber hinaus vier olympische Kernsportarten.
Gleichzeitig steht er für eine immense freizeitsportliche Massenbewegung und zählt zu den Schwergewichten im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
Unsere Abteilungen
Angebot zur A-Lizenz-Fortbildung im Oktober
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. beabsichtigt, vom 08. Oktober (10:00 Uhr) bis 09. Okotber 2022 (15:00 Uhr) eine Fortbildung für A-Lizenz-Trainer im Bereich Wasserball in Bochum durchzuführen. Anmeldeschluss dafür ist der 30. September.
Weitere Infos und Anmeldung finden Sie hier.
Schweizer Verband sucht neuen Nationaltrainer
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Deutsche Schwimmtrainer-Vereinigung e.V.
Schwimmlexikon.de | Dr. Klaus Rudolph
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„größtes wissenschaftlichen Sportinformationsportal in Europa“ vom Bundesinstutut für Sportwissenschaften (Bisp)
BMS (IAT)
Literatur-Spezialdatenbank "Biomechanics & Medicine in Swimming"
Medizinische Kommission
Die medizinische Kommission berät insbesondere die Fachsparten und die Fachausschüsse im Bereich des Leistungssports und im Rahmen der ärztlichen Betreuung und Überwachung des Gesundheitszustandes der Mitglieder der Nationalmannschaften. Sie unterstützt die Anti-Doping-Beauftragten und berät den Fachausschuss Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport und gehört diesem mit einem*r Vertreter*in an.
In die medizinische Kommission berufen wurden:
- Schwimmen: Dr. Michael Ehnert
- Wasserspringen: Dr. Mona Köhler
- Wasserball: Dr. Lars Peter Götz
- Wasserball: Dr. Ralf Schauer
Kontakt:
medizinische_kommission@dsv.de
European Aquatics Championships 2024 in Belgrad
Kurz vor dem Jahreswechsel hat European Aquatics den Termin für die nächsten Europameisterschaften 2024 bekannt gegeben. Vom 25. Juni bis 5. Juli 2024 werden die Wettkämpfe der Masters in allen Disziplinen einschließlich Wasserball in Serbiens Hauptstadt Belgrad stattfinden.
"Der Zeitpunkt Ende Juni kommt für uns überraschend und kollidiert mit bereits geplanten Deutschen Masters Meisterschaften im Synchronschwimmen und Wasserball." kommentiert Ulrike Urbaniak, Vorsitzende der Wettkampfabteilung Masters die Terminfestsetzung. Die Verantwortlichen bemühen sich jetzt, die Terminüberschneidungen abzuwenden.
Infos zur EM 2024 unter https://www.len.eu/serbia-confirmed-as-host-for-the-2024-european-aquatics-championships/
Gold und Silber im Wasserspringen zum Auftakt der World University Games
Nicht nur bei den Weltmeisterschaften in Singapur gab es einen goldenen Auftakt zu feiern. Auch bei den FISU World University Games 2025 durften sich die Aktiven aus dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) gleich am ersten Tag über einen Sieg freuen. Bei den in Berlin ausgetragenen Wettbewerben im Wasserspringen setzten sich am Donnerstag Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez (beide Berliner TSC) im Mixed-3m-Synchronspringen mit 288,21 Punkten vor den Paaren aus China und den USA durch.
Nach dem EM-Titel im Mai war es in dieser Disziplin bereits der zweite internationale Erfolg in diesem Jahr für die beiden Berliner*innen, die erst seit Ende 2024 überhaupt zusammen springen. „Das erste Gold im ersten Finale, das ist natürlich etwas ganz Besonderes. Wir hoffen, dass unsere Medaille dem ganzen Team Schwung gibt“, sagte Hentschel. „Das war eine sehr schöne Leistung der beiden. Ihre große Stärke war heute die Synchronität, da waren sie die Besten im Feld. Gold im ersten Wettbewerb – das nehmen wir gerne“, meinte auch Chef-Bundestrainer Christoph Bohm. Es war der erste deutsche Titel im Wasserspringen bei World University Games seit 30 Jahren.
>> Alle Ergebnisse der World University Games
Die Weltspiele der Studierenden dienen den DSV-Wasserspringer*innen diesmal als Generalprobe für den eigentlichen Saisonhöhepunkt bei der WM, zu der sie dann direkt im Anschluss aufbrechen. Schwung dafür nahmen am Donnerstag auch Pauline Pfeif und Carolina Coordes (beide Berliner TSC) im Turm-Synchronspringen auf, die mit Silber dekoriert nach Singapur starten werden. Mit 294,60 Punkten wurden sie Zweite hinter He Yanwei und Lu Wei aus China (330,18). Außerdem erreichten Moritz Wesemann (SV Halle) als Siebter des Vorkampfes sowie Tim Axer (SV Neptun Aachen/Zehnter) das Finale vom 3m-Brett, das dann am Freitag stattfindet.
Schwimmen: Platz sechs für die Staffelmänner, Eidam mit Medaillenchancen
Die World University Games, auch bekannt als Universiade, werden in diesem Jahr erstmals seit 1989 wieder (und erst zum zweiten Mal überhaupt) in Deutschland ausgetragen – größtenteils in Nordrhein-Westfalen. Die Wettkämpfe im Schwimmen gehen allerdings ebenso wie die im Wasserspringen in Berlin in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) über die Bühne.
>> Zum Livestream aller Sportarten
Im ersten Finalabschnitt erreichte die deutsche Staffel mit Moritz Schaller, Philipp Peschke (beide SG Essen), Ole Mats Eidam (Potsdamer SV) und Björn Kammann (AMTV-FTV Hamburg) mit 3:16,07 Minuten Platz sechs über 4x100m Freistil. Sieger wurden die US-Amerikaner in 3:12,36. Eidam und Kammann sicherten außerdem zwei Plätze im Finale über 50m Schmetterling am Freitag – der Potsdamer mit der zweitschnellsten Zeit der Halbfinals (23,24), der Hamburger mit 23,67 als Sechster. Hier ist am Freitag also durchaus eine Medaille möglich. Jeremias Pock (1.FCN Schwimmen) belegte über 100m Brust Rang 14 (1:01,36).
Starker Auftritt der deutschen Wasserballerinnen bleibt unbelohnt
Zum Auftakt der Wasserball-Turniere in Duisburg trafen Deutschlands Frauen auf die Australierinnen, die bei den vergangenen World University Games 2023 in Chengdu (CHN) Bronze geholt hatten. Das Team von Trainer Karsten Seehafer zeigte dabei eine starke Leistung und führte zur Halbzeit sogar knapp, ehe dann aber ein schwächeres drittes Viertel den möglichen Sieg kostete – das Aufbäumen im Schlussabschnitt kam zu spät. Am Ende hieß es 10:9 für Australien, beste Torschützin auf deutscher Seite war Kapitänin Sinia Plotz (Uerdinger SV 08) mit drei Treffern.
Deutsche Wasserballer spielen bei der EM um Platz elf
Der georgische Wasserball hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht – 2022 standen die Männer aus dem Kaukasus zum ersten Mal in einem EM-Viertelfinale, im selben Jahr qualifizierte man sich auch erstmals für eine WM. Auch die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) musste sich bei den Europameisterschaften in Dubrovnik (CRO) nun den Georgiern geschlagen geben, das erste Spiel der Platzierungsrunde endete am Samstagabend mit 10:15 (2:1, 4:5, 3:2, 1:7). Nachdem Deutschland nach drei Vierteln noch knapp geführt hatte, drehte Georgien im letzten Abschnitt auf und entschied so die Partie für sich.
„Drei Viertel lang waren wir gleichauf und hatten Kontrolle über das Spiel, aber dann haben es nicht zu Ende bringen können. So als würde uns der Stecker gezogen. Für die Zukunft müssen wir lernen, solche Spiele auch zu gewinnen. Im letzten Viertel haben wir dann im Angriff die falschen Entscheidungen getroffen und haben auch unsere Abwehrarbeit nicht auf dem gleichen Level halten können wie zuvor. Da hat uns vielleicht auf die Kraft gefehlt, nachdem in dieser Woche mehrere Spieler krank waren und andere deswegen umso mehr spielen mussten. Direkt nach dem Spiel hat sich mit Aleks Sekulic ein weiterer Spieler mit Fieber abgemeldet. Aber die Leistung im letzten Viertel kann man nicht schönreden“, erklärte Bundestrainer Milos Sekulic.
Nach dem ersten Viertel lag das DSV-Team zunächst 2:1 in Führung. Zwar gelang Georgien das erste Tor der Partie, doch zwei Treffer von Denis Strelezkij brachten Deutschland vorerst nach vorne – der Spandauer war mit vier Toren auch insgesamt der Beste seiner Mannschaft an diesem Tag. Im zweiten Abschnitt erhöhte zunächst Fynn Schütze in Überzahl nur Augenblicke vor Ablauf der Angriffszeit, später waren auch Niclas Schipper und erneut Strelezkij mit einem Mann mehr erfolgreich. Das deutsche Powerplay konnte sich sehen lassen, in der ersten Halbzeit konnten vier von fünf Gelegenheiten genutzt werden. Gleiches galt allerdings auch für die Gegenseite, auch die Georgier waren allein in diesem Viertel gleich dreimal in Überzahl erfolgreich.
Nach dem Unentschieden zur Halbzeit warf Zoran Bozic mit zwei Treffern die erste Zwei-Tore-Führung des Abends heraus. Doch die Georgier, bei denen Dusan Vasic mit fünf Toren und perfekter Trefferquote (5/5) am erfolgreichsten war, ließen sich nicht abschütteln. Direkt im ersten Angriff des letzten Viertels konnten sie dann ausgleichen und kurz darauf sogar wieder in Führung gehen. Diese sollte bis zuletzt Bestand haben. Die Deutschen waren in dieser Phase glücklos im Angriff, zwei Bälle gingen gegen den Pfosten, ein weiterer wurde geblockt. Nach einem weiteren Treffer von Bozic, der nach einer roten Karte dann später vorzeitig ausscheiden musste, kam das DSV-Team noch einmal bis auf zwei Tore heran. Doch es gelang nicht mehr, das Spiel noch zu drehen. „Im letzten Viertel haben wir kleine Fehler gemacht und zu viele Konter bekommen. Georgien ist ein starkes Team und hat das ganze Spiel über Druck gemacht, am Ende war es dann zu schwer“, sagte Denis Strelezkij.
Deutschland spielt nun am Montag (17:45 Uhr) gegen die Niederlande um Platz elf, die ebenfalls am Samstag mit 9:16 gegen Frankreich unterlegen war; Georgien kämpft anschließend gegen die Franzosen um Platz neun. Und das, obwohl die Deutschen kurioserweise sogar mehr Siege im Turnierverlauf zu Buche stehen haben als der heutige Gegner. Hintergrund ist der neue EM-Modus, der in diesem Jahr erstmals zur Anwendung kommt und bei dem die beim vergangenen Turnier 2022 in Split (CRO) besser platzierten Nationen in der Vorrunde unter sich bleiben. Georgien war damals Achter, Deutschland landete vor zwei Jahren auf Rang 13. Diese Platzierung wird das DSV-Team in jedem Fall verbessern.
EM-Auslosung bringt interessante Aufgaben für die deutschen Teams
Mit Spannung blickten die deutschen Wasserball-Nationalteams am Dienstag nach Netanya (ISR), wo am späten Nachmittag die Vorrundengruppen für die kommenden Europameisterschaften vom 03. – 16. Januar 2024 an gleicher Stelle ausgelost wurden. Ein Turnier, das gleich in zweierlei Hinsicht besonders ist: Zum einen sind Anfang des Jahres erstmals gleich 16 Frauenteams mit dabei, nachdem dort zuletzt noch zwölf Nationen am Start waren; zum anderen wird diese EM erstmals in einem neuen Modus ausgetragen, der in diesem Jahr auch schon bei den Europameisterschaften im Junior*innenbereich zum Einsatz kam. Gespielt wird künftig in zwei Divisionen, in der Vorrunde bleiben die Top-Teams und die niedriger gesetzten Mannschaften dabei jeweils noch unter sich und können erst in der K.o.-Runde aufeinandertreffen.
Deutschland ist in beiden Geschlechtern in Division II eingeteilt, basierend auf dem Abschneiden der vergangenen EM 2022 in Split (CRO). Mit Serbien gilt das bei den Männern auch für eine der erfolgreichsten Nationen der jüngeren Vergangenheit, die seit 2006 allein fünfmal den EM-Titel gewinnen konnte. Im vergangenen Jahr wurden die Serben jedoch überraschend nur Neunter und landeten deshalb in der Division II – und sind dort nun der wohl schwerste deutsche Gruppengegner. Weitere Kontrahenten in Gruppe C sind Gastgeber Israel (Zwölfter 2022) sowie gleich zum Auftakt das Team aus Malta (2022: Platz 14), gegen das das DSV-Team in diesem Jahr beim Weltcup in Berlin (15:5) und in der EM-Qualifikation (15:10) zuletzt zweimal klar gewinnen konnte. Die beiden besten Teams der Gruppe bestreiten anschließend die Überkreuzspiele um den Einzug ins Viertelfinale gegen die Mannschaften auf Rang drei und vier aus Gruppe A mit Montenegro, Weltcupsieger Spanien, Frankreich und Titelverteidiger Kroatien.
„Mit Serbien haben wir den amtierenden Olympiasieger zugelost bekommen, so ein Gegner sollte Motivation genug sein, um alles aus sich herauszuholen. Es sollte für jeden von uns ein Vergnügen sein, so ein Spiel zu spielen. Gegen Malta haben wir in letzter Zeit oft gespielt und das auch sehr erfolgreich, was aber nicht täuschen darf. Malta hat aufgeholt, arbeitet seit letztem Jahr sehr gut und ist nicht zu unterschätzen. Israel wird als Gastgeber bestimmt sehr motiviert sein, und wahrscheinlich werden wir vor einem großen Publikum spielen. Wir müssen also jeden Gegner ernst nehmen, und das werden wir auch tun“, kommentierte Bundestrainer Milos Sekulic die Auslosung.
Die deutschen Frauen bestreiten ihr Auftaktspiel gegen Bulgarien, das sich zum ersten Mal für die Endrunde qualifizieren konnte. Weitere Gegnerinnen in der Vorrundengruppe D sind die Slowakinnen – 2022 Zwölfte und davor bei ihrem bislang besten Abschneiden 2020 auf Rang acht des kontinentalen Vergleichs – sowie Großbritannien. Auf das Team von der Insel traf die junge DSV-Auswahl bereits in der Qualifikation und unterlag den Britinnen dort mit 5:13. Beim Weltcup in Berlin gab es dagegen im Mai gegen denselben Gegner einen 15:12-Erfolg für Deutschland.
Auch bei den Frauen ziehen die ersten beiden Teams in die Überkreuzspiele ein und treffen dort jeweils auf ein Team aus Gruppe B mit den Titelverteidigerinnen aus Spanien, den Gastgeberinnen aus Israel, Frankreich und den WM- und EM-Dritten aus Italien. Nur die Gewinnerinnen dieser Duelle lösen das Ticket fürs Viertelfinale und würden damit bei der darauffolgenden Auflage der Europameisterschaften in Division I gesetzt.
Die komplette EM-Auslosung für 2024:
Männer:
Gruppe A: Montenegro, Spanien, Frankreich, Kroatien
Gruppe B: Georgien, Ungarn, Italien, Griechenland
Gruppe C: Serbien, Deutschland, Israel, Malta
Gruppe D: Slowakei, Niederlande, Slowenien, Rumänien
Frauen:
Gruppe A: Niederlande, Ungarn, Kroatien, Griechenland
Gruppe B: Spanien, Israel, Frankreich, Italien
Gruppe C: Rumänien, Serbien, Tschechien, Türkei
Gruppe D: Slowakei, Deutschland, Großbritannien, Bulgarien
Doppelte Titelverteidigung im Pokal durch Waspo 98 Hannover und Spandaus Frauen
Die ersten drei Duelle auf nationaler Ebene – zwei in der Liga sowie beim Supercup – hatten die Wasserfreunde Spandau 04 in dieser Saison gegen Waspo 98 Hannover allesamt für sich entschieden, wobei die Verantwortlichen auf Hannoveraner Seite immer wieder darauf hingewiesen hatten, dass die wirklich wichtigen Duelle erst noch kommen würden. Sie meinten damit zum Beispiel die Pokalendrunde an diesem Wochenende in Duisburg, bei der sich das Blatt dann tatsächlich wendete. Im Endspiel gewann dort Hannover überzeugend mit 17:9 gegen die Spandauer, zum siebten Mal insgesamt und zum fünften Mal in den vergangenen sechs Jahren heißt der Deutsche Pokalsieger damit Waspo 98 Hannover.
Im Endspiel lag Hannover durchgehend in Führung, erst beim Stand von 4:0 für die Niedersachsen gelang Spandau durch Marek Tkac überhaupt der erste Treffer. Zur Halbeit stand es 8:3 für den Titelverteidiger, im dritten Viertel baute Waspo seine Führung dann zwischenzeitlich bis auf acht Tore aus (12:4) – damit war das Gipfeltreffen frühzeitig entschieden. „Das war heute mehr als eine Duftnote, das war eine Ansage“, jubelte Hannovers Trainer Karsten Seehafer. Ex-Nationalspieler Julian Real war mit vier Treffern bester Torschütze beim Sieger und unterstrich damit einmal mehr seine Qualitäten, mit denen er in den vergangenen Jahren auch im DSV-Team zu den Leistungsträgern zählte. Im Rahmen der Pokalendrunde wurde Real nun ebenso wie weitere verdiente Größen wie Tobias Preuß und Dennis Eidner von DSV-Vizepräsident Sport Harald Walter mit Blumen und einem Geschenk offiziell aus der Nationalmannschaft verabschiedet.
Im Halbfinale hatte sich Hannover zuvor mit 26:4 gegen Außenseiter SV Bayer Uerdingen 08 durchgesetzt, Spandau hatte Gastgeber ASC Duisburg mit 18:8 bezwungen. Die Duisburger sicherten sich anschließend durch das 24:6 gegen Uerdingen Platz drei. Im Vereinsbad des ASC fiel in diesem Jahr erstmals seit 2012 wieder eine Pokalentscheidung bei den Männern im Freibad. Der Ausrichter stellte dafür an zwei Tagen ein schönes Event auf die Beine, unter anderem mit einer kostenlosen Trainingssession mit Bundestrainer Petar Porobic für den Wasserball-Nachwuchs.
Nationalspielerin Belén Vosseberg entscheidet spannendes Frauenfinale
Ähnlich beeindruckend wie Hannovers Pokalbilanz in den vergangenen Jahren ist bei den Frauen auch die der Wasserfreunde Spandau 04, die bereits zum vierten Mal hintereinander die begehrte Trophäe in die Höhe stemmen durften. Die Berlinerinnen, die in dieser Saison auch in der Bundesliga noch kein Spiel verloren haben, setzten sich im Endspiel in Krefeld mit 10:9 gegen den gastgebenden SV Bayer Uerdingen 08 durch. Der goldene Treffer fiel allerdings erst 52 Sekunden vor Schluss durch Belén Vosseberg, die mit drei Treffern zusammen mit Ira Deike (ebenfalls drei Tore) auch insgesamt beste Torschützin ihrer Mannschaft war.
Spandau führte gleich zu Beginn, doch Bayer ließ während der gesamten Partie nie locker. Im zweiten Viertel lag Bayer im heimischen Aquadome dann auf einmal mit 5:4 vorn, doch das schien den Ehrgeiz der Spandauerinnen nur noch mehr geweckt zu haben, die bislang makellose Pokalbilanz (vier Teilnahmen, vier Cup-Erfolge) zu verteidigen, denn Berlin gelangen danach gleich vier Tore hintereinander zum zwischenzeitlichen 8:5. Uerdingen glich aber erneut zweimal aus, doch der letzte Treffer durch Vosseberg war am Ende zu viel.
Platz drei sicherten sich die Frauen des Eimsbütteler Turnverbands durch ein 17:9 gegen Waspo 98 Hannover. In den Halbfinals hatten sich tags zuvor Spandau mit 23:6 gegen Waspo und Uerdingen mit 17:4 gegen Eimsbüttel durchgesetzt.
