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Titelkämpfe im Atlantik: Wasserball-EM der Frauen nach Madeira vergeben
Vor wenigen Wochen hatten sich die deutschen Wasserballerinnen das EM-Ticket gesichert, ohne zu wissen, wohin die Reise zur Endrunde eigentlich führen würde. Nun hat European Aquatics das Geheimnis gelüftet und Ort und Termin für die Europameisterschaften der Frauen im kommenden Jahr festgelegt.
Das Turnier wird demnach vom 26. Januar – 05. Februar 2026 in Funchal ausgetragen, der Hauptstadt der portugiesischen Blumeninsel Madeira im Atlantik. Portugal wird damit zum ersten Mal Gastgeber einer EM in der offenen Klasse. Bei den Junior*innen hatten in der Vergangenheit schon des Öfteren Europameisterschaften dort stattgefunden – unter anderem 2018 ebenfalls in Funchal die U19-EM der weiblichen Jugend. Das Frauenturnier startet also direkt im Anschluss an die EM der Männer vom 10. – 25. Januar in Belgrad (SRB), die diesmal ohne deutsche Beteiligung über die Bühne geht.
Für beide Turniere gibt es 2026 einen neuen Modus. Bei den Frauen werden die teilnehmenden Teams zunächst in vier Vierergruppen aufgeteilt. Immer jeweils zwei Länder, die 2024 unter den besten Acht gelandet und damit automatisch qualifiziert waren, und zwei Länder, die erst noch durch die Qualifikation mussten – Letzteres trifft auch auf Deutschlands Frauen zu, die 2024 Platz elf erreichten. Nur die ersten beiden Teams jeder Gruppe erreichen die zweite Gruppenphase, die abermals in zwei Vierergruppen ausgetragen wird – die bis dahin erreichten Punkte werden mitgenommen. Die Erst- und Zweitplatzierten der Gruppenphase II stehen im Halbfinale, die restlichen Teams absolvieren Platzierungsspiele.
EM-Termine beim Nachwuchs stehen ebenfalls fest
Auch für die U20-Europameisterschaften beider Geschlechter stehen die Termine und die gastgebende Nation fest – auch diese Turniere werden beide in Portugal ausgetragen, der genaue Spielort ist jeweils noch offen. Die U20-EM der Frauen steigt vom 25. Juli – 01- August, die der Männer vom 24. – 30. August. Ebenfalls vergeben wurde im Synchronschwimmen die Youth-EM vom 04. – 07. Juli in Luxemburg.
Bundestrainer Stefan Lurz tritt zurück
Der Bundestrainer Freiwasserschwimmen im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV), Stefan Lurz, hat gegenüber dem amtierenden DSV-Vorstand am heutigen Freitag den sofortigen Rücktritt von seinem Amt erklärt.
Wasserball
Constantin Depmeyer wird Bundestrainer Freiwasserschwimmen
Beim Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) beginnt Constantin Depmeyer zum 01. Mai 2022 seine Arbeit als Bundestrainer Freiwasserschwimmen. Der 41-jährige Hamburger ist für Olympiasieger Florian Wellbrock und Co. allerdings kein Unbekannter, denn Depmeyer war bis zum vergangenen Sommer bereits zwei Jahre als Nachwuchs-Bundestrainer im Freiwasserbereich tätig. Zuvor hatte der diplomierte Bauingenieur mehrere Jahre am Landesstützpunkt Schleswig-Holstein gearbeitet, im Jahr 2016 hatte er so auch schon Wellbrocks internationale Premiere beim JEM-Rennen in Italien als Mitglied des DSV-Teams miterlebt.
„Ich freue mich auf diese tolle Aufgabe und möchte nun auch in verantwortlicher Position dabei mithelfen, dass das Freiwasserschwimmen im DSV weiterhin so erfolgreich bleibt“, sagte Depmeyer. Leistungssportdirektor Christian Hansmann betonte: „Nach Verstärkungen an zwei Bundesstützpunkten ist diese Personalie ein weiterer wichtiger Schritt für uns. Auch in unserer derzeit erfolgreichsten Abteilung gilt es schließlich, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Es ist sicherlich von Vorteil, dass Constantin Depmeyer unsere Strukturen gut kennt und nicht viel Anlaufzeit brauchen wird.“
Bereits Ende Mai steht in Banyoles (ESP) der wichtige Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaften in Budapest (HUN/18. Juni – 03. Juli) und die Europameisterschaften in Rom (ITA/11. – 21. August) an. Für Depmeyer geht es beim ersten internationalen Einsatz bei den Spanish Open also gleich direkt zur Sache.
Gelungene A-Trainer*innen-Fortbildung Wasserball in Berlin
Am 15./16. März 2025 fand im Rahmen der DSV-Pokalendrunde in Berlin die Fortbildung für A-Trainer*innen im Wasserball statt. Unter der Leitung von Wolfgang Rühl, Rundenleiter für die männliche Jugend und Sprecher der Länderfachkonferenz Wasserball, kamen knapp 30 Trainer*innen aus ganz Deutschland zusammen, um sich weiterzubilden und über aktuelle Entwicklungen im Wasserballsport auszutauschen.
Mit dabei waren hochkarätige Referenten wie Männer-Bundestrainer Milos Sekulic, der Bundestrainer Diagnostik Dirk Hohenstein, die ehemaligen Nationalspieler Sören Mackeben und Marc Politze, der internationale Wasserball-Schiedsrichter Frank Ohme, Dr. Ralf Schauer als Mitglied des medizinischen Komitees des Weltschwimmverbandes World Aquatics, sowie Dr. Lars Götz, Teamarzt der deutschen Wasserball-Nationalmannschaft und Mitglied der medizinischen Kommission des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV).
Auf dem Programm standen spannende Vorträge und praxisnahe Einheiten:
- Fragestellungen im modernen Wasserball– Milos Sekulic
- Anti-Doping-Neuerungen– Dr. Ralf Schauer
- Spielanalyse: Der nächste Gegner– Dirk Hohenstein
- Aufgabenstellung, Analyse & Auswertung der Spielbeobachtung– Sören Mackeben und Marc Politze
- Spannungsfeld Schiedsrichter – Trainer– Frank Ohme
- Schulterverletzungen im Wasserball: Konsequenzen für Training und Wettkampf– Dr. Lars Götz
Neben den Vorträgen waren der intensive Austausch unter den Teilnehmenden sowie die praxisnahe Analyse realer Spielsituationen ein echtes Highlight. Alles im allem war es eine gelungene Fortbildung mit wertvollen Impulsen für die Trainer*innenarbeit.
