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DSV verpflichtet Dr. Karsten Görsdorf als Chef-Bundestrainer
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) stellt die Weichen für die Zukunft des Leistungssports: Ab dem 01. Juni wird Dr. Karsten Görsdorf Teil des Spitzenverbandes. Görsdorf gilt als einer der Vordenker der deutschen Sportwissenschaft. In den vergangenen Jahren hat der 46-Jährige mit seinen datenbasierten Analyse- und Diagnosesystemen neue Standards im Fußball und Basketball gesetzt. Diese Systeme, die mittlerweile auch bei Fernsehübertragungen Anwendung finden, verbessern nicht nur das Verständnis des Spiels, sondern liefern wertvolle Impulse für Talentförderung und Trainerausbildung. Auch deswegen ist es viel mehr als eine Personalie, sondern als Startschuss einer strategischen Neuausrichtung zu sehen, wenn Görsdorf nun für den DSV arbeitet.
"Erfolg entsteht nur im Team. Die Trainer*innen sind dabei die entscheidenden Akteure – und ich werde nun ihr größter Supporter."
„Als Verband wollen wir bis 2040 schrittweise bis unter die Top 5 der Schwimmsport-Nationen weltweit vorrücken. Mit Karsten Görsdorf dürfen wir einen weithin anerkannten Experten im DSV-Team begrüßen, der uns bei dieser Zielsetzung unterstützen wird. Er denkt über bestehende Muster hinaus und ist ein Ermöglicher. Seine Arbeit hat in anderen Sportarten nachhaltig positive Veränderungen bewirkt – wir freuen uns, dass der DSV nun davon profitieren wird“, sagte Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport.
Als Jugendlicher war Karsten Görsdorf selbst im Schwimmverein aktiv
Als promovierter Sportwissenschaftler bringt Görsdorf nicht nur Innovationserfahrung mit, sondern auch persönliche Nähe zum Schwimmsport: In seiner Jugend war er in seiner Heimatstadt Berlin selbst als Schwimmer aktiv. Nun kehrt er als Chef-Bundestrainer für das Becken- und Freiwasserschwimmen zurück – mit einem klaren Auftrag: die Entwicklung und Umsetzung einer langfristig tragfähigen Strategie für den deutschen Schwimmsport. „Seit 20 Jahren durfte ich in Spielsportarten verschiedenste Rollen einnehmen. Ich habe gelernt: Erfolg entsteht nur im Team. Die Trainer*innen sind dabei die entscheidenden Akteure – und ich werde nun ihr größter Supporter“, betonte Görsdorf.
„Nachhaltig zu den besten Schwimmsport-Nationen der Welt aufzuschließen funktioniert nur, wenn wir heute die richtigen Strukturen schaffen – für unsere Talente, unsere Trainer*innen und unseren Verband."
Für die Umsetzung der ambitionierten Ziele der DSV-Führung setzt er auf System: „Nachhaltig zu den besten Schwimmsport-Nationen der Welt aufzuschließen funktioniert nur, wenn wir heute die richtigen Strukturen schaffen – für unsere Talente, unsere Trainer*innen und unseren Verband. Natürlich wäre es großartig, wenn wir 2040 dann auf dem Podium stehen, wenn die Olympischen Spiele in Deutschland stattfinden – aber unabhängig davon beginnt der Weg dorthin jetzt.“
Verzahnung der Vereine mit den Schulen soll intensiviert werden
Zu Görsdorfs Aufgaben zählt neben der Koordinierung der Zusammenarbeit des bundesgeförderten Leistungssportpersonals die Entwicklung eines zukunftsfähigen Stützpunktsystems für die folgenden Olympiazyklen. Die Bundestrainer*innen wird er zudem im administrativen Bereich deutlich entlasten, unter anderem durch Erarbeitung moderner Nominierungs- und Kaderbildungsrichtlinien.
Erst kürzlich hatte DSV-Chef Jan Pommer auch die Vision der Sportentwicklung formuliert: Bis 2035 soll jedes Kind in Deutschland nach der Grundschule sicher schwimmen können. Und auch dieses Ziel ist für Görsdorf essenziell: „Nur wenn wir Breite stärken, werden wir die Spitze entwickeln können. Dafür brauchen wir eine stärkere Verzahnung mit den Schulen, insbesondere im Rahmen der Ganztagsschule. Mit unseren Vereinen müssen wir eine konzeptionelle Antwort darauf finden, wie wir im Ganztag stattfinden.“ Mit Dr. Karsten Görsdorf holt der DSV einen Impulsgeber ins Team, der Leistung neu denkt – wissenschaftlich fundiert, menschlich engagiert, strategisch klar.
>> Warum Grundschulkinder sich Schwimmen als Schulfach wünschen
So geht es jetzt in den Play-offs der Wasserball-Bundesliga weiter
Waspo 98 Hannover bleibt in der Wasserball-Bundesliga der Männer das Maß aller Dinge. Der Deutsche Meister hat die Hauptrunde zum zweiten Mal hintereinander als Erster abgeschlossen, ohne dabei einen einzigen Punkt abzugeben. Auch Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 konnte den Spitzenreiter nicht stoppen – das Prestigeduell zum Abschluss der Punkterunde ging mit 11:7 an die Niedersachsen.
Besonders bitter für die Berliner: Weil gleichzeitig der ASC Duisburg das Derby gegen den Duisburger SV 1898 mit 30:11 dominierte, schob sich der ASCD in der Tabelle noch an Spandau vorbei auf Rang zwei. Am Wochenende zuvor hatte der ASC Duisburg auch schon das direkte Duell mit den Wasserfreunden gewonnen. Platz drei nach der Hauptrunde bedeutet für die Spandauer ein Novum, denn seit Einführung der einteiligen Bundesliga 1977 hatten sie diese bislang immer als Erster oder Zweiter abgeschlossen. Das verspricht spannende Play-offs mit ganz neuen Konstellationen. Im Viertelfinale im Modus „Best of Three“ kommt es ab 18. April zu folgenden Begegnungen:
Waspo 98 Hannover – SG Neukölln Berlin
ASC Duisburg – SV Cannstatt
Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 98
OSC Potsdam – White Sharks Hannover
| Wasserball-Bundesliga | ||
| OSC Potsdam | SV Cannstatt | 14:8 (3:2, 3:1, 4:3, 4:2) |
| Waspo 98 Hannover | Wasserfreunde Spandau 04 | 11:7 (3:2, 2:2, 4:1, 2:2) |
| Duisburger SV 1898 | ASC Duisburg | 11:30 (1:8, 3:7, 4:6, 3:9) |
| SG Neukölln Berlin | White Sharks Hannover | 8:14 (2:4, 3:5, 3:4, 0:1) |
| 2. Wasserball-Bundesliga | ||
| SpVg Laatzen 1894 | SV Würzburg 05 | 13:14 (1:6, 4:2, 4:3, 4:3) |
| Düsseldorfer SC 1898 | SC Neustadt/Weinstraße | 16:12 (5:3, 4:3, 3:3, 4:3) |
| Uerdinger SV 08 | SSV Esslingen | 23:22 n. Fm. (4:5, 4:4, 2:5, 8:4, 5:4) |
| SVV Plauen | SV Krefeld 72 | 11:15 3:3, 4:5, 3:4, 1:3) |
| Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Waspo 98 Hannover | 14 | 42 | 357:92 | +265 |
| 2. | ASC Duisburg | 14 | 33 | 267:165 | +102 |
| 3. | Wasserfreunde Spandau 04 | 14 | 32 | 292:140 | +152 |
| 4. | OSC Potsdam | 14 | 18 | 159:228 | -69 |
| 5. | White Sharks Hannover | 14 | 16 | 160:224 | -64 |
| 6. | Duisburger SV 1898 | 14 | 15 | 171:250 | -79 |
| 7. | SV Cannstatt | 14 | 9 | 138:284 | -146 |
| 8. | SG Neukölln Berlin | 14 | 3 | 145:306 | -161 |
| 2. Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Düsseldorfer SC 1898 | 14 | 34 | 199:165 | +34 |
| 2. | SV Krefeld 1972 | 14 | 33 | 231:164 | +67 |
| 3. | SC Neustadt/Weinstraße | 14 | 28 | 206:186 | +20 |
| 4. | Uerdinger SV 08 | 14 | 26 | 201:184 | +17 |
| 5. | SSV Esslingen | 14 | 22 | 217:220 | -3 |
| 6. | SVV Plauen | 14 | 16 | 212:214 | -2 |
| 7. | SV Würzburg 05 | 14 | 9 | 177:227 | -50 |
| 8. | SpVg Laatzen 1894 | 14 | 0 | 161:244 | -83 |
Das sind die Play-off-Duelle in der 2. Wasserball-Bundesliga
Auch in der 2. Wasserball-Bundesliga stehen die Play-off-Paarungen fest. Der Düsseldorfer SC 1898 verteidigte am letzten Spieltag der Hauptrunde Platz eins mit einem 16:12 gegen den SC Neustadt/Weinstraße – einen Punkt vor der SV Krefeld 72, die zum Abschluss mit 15:11 beim SVV Plauen erfolgreich war. In der K.o.-Runde kommt es damit zu folgenden Duellen:
Düsseldorfer SC 1898 – SpVg Laatzen 1894
SV Krefeld 72 – SV Würzburg 05
SC Neustadt/Weinstraße – SVV Plauen
Uerdinger SV 08 – SSV Esslingen
Europapokal der Frauen: Esslingen gewinnt erste deutsche Medaille seit 1993
Ein historisches Wochenende erlebten die Frauen des SSV Esslingen. Erstmals hatten sich die Esslingerinnen für das Finalturnier im Challenger Cup qualifiziert, dem vierthöchsten Europapokalwettbewerb. Beim Final Four in Cottonera (MLT) unterlagen sie zwar im Halbfinale auf dramatische Weise gegen VK Jadran Split (SRB) mit 20:21 nach Fünfmeterwerfen. Im Spiel um Platz drei zeigten sich die SSVE-Frauen aber gut erholt und sicherten sich durch das 13:10 gegen Clube Fluvial Portuense (POR) die Bronzemedaille.
Es war die erste Medaille für eine deutsche Mannschaft im Wasserball in einem Europapokalwettbewerb seit 1993. Damals holten die Männer vom Hohenlimburger SV Silber im Europapokal der Pokalsieger.
Die Spandauer Frauen verloren zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase mit 12:22 beim ungarischen Top-Klub FTC Telekom Budapest (HUN). Die Berlinerinnen hatten in dieser Saison zum ersten Mal den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse erreicht und dort in den vergangenen Monaten viel dazugelernt.
Waspo und Spandau stehen im Finale der Wasserball-Bundesliga
Die Deutsche Meisterschaft im Wasserball der Männer wird auch in diesem Jahr wieder zwischen Titelverteidiger Waspo 98 Hannover und Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 ausgespielt. Beide Top-Klubs setzten sich im Halbfinale in den Serien im Modus „Best of Three“ jeweils glatt in zwei Siegen durch.
Waspo gewann am Wochenende auch das zweite Spiel gegen die White Sharks Hannover ungefährdet mit 19:5. Spandau machte es beim 15:14-Auswärtssieg nach Fünfmeterwerfen gegen den ASC Duisburg spannender. Dabei führte Berlin bereits zur Halbzeit, ehe der ASCD das Spiel zunächst drehte, ohne sich aber entscheidend absetzen zu können. Kurz vor Schluss besorgte Aleks Sekulic so noch den Ausgleich für die Wasserfreunde, die anschließend auch im Penaltywerfen das bessere Ende für sich hatten.
Es ist das zehnte Mal in Folge, das Waspo und Spandau die Endspiele bestreiten. Die Finalserie im Modus „Best of Five“ startet am kommenden Samstag (23. Mai) in Berlin. Der ASC Duisburg und die White Sharks spielen um Bronze. Um Platz fünf geht es zwischen den OSC Potsdam und dem SV Cannstatt. Potsdam setzte sich mit 2:1 Siegen gegen die SG Neukölln Berlin durch, Cannstatt ebenfalls mit 2:1 Siegen gegen den Duisburger SV 1898, wobei der entscheidende 19:13-Erfolg auswärts gelang. Beide Teams haben damit sowohl den Klassenerhalt als auch einen Platz im Europapokal bereits sicher. Vor allem für Cannstatt als Aufsteiger ist das eine beeindruckende Entwicklung.
Der Duisburger SV und die SG Neukölln müssen dagegen weiter um den Verbleib in der Bundesliga bangen. Der Verlierer des Spiels um Platz sieben steigt in jedem Fall ab. Der Gewinner muss in die Relegation gegen den Zweitplatzierten der 2. Wasserball-Bundesliga.
Krefeld und Esslingen mit Chancen auf den Aufstieg
Chancen auf den direkten Aufstieg ins Oberhaus beziehungsweise den Relegationsplatz haben noch die SV Krefeld 72 und der SSV Esslingen. Beide Klubs waren in der jüngeren Vergangenheit bereits erstklassig – Esslingen bis 2023, Krefeld in der Saison 2023/24. Im Halbfinale der 2. Wasserball-Bundesliga gewannen die Rheinländer auch das Rückspiel gegen den SVV Plauen deutlich mit 25:7. Esslingen hatte das Hinspiel gegen Hauptrundensieger Düsseldorfer SC 1898 dagegen mit zwei Toren verloren, siegte im Rückspiel nun aber 17:12 und lag somit auch in der Addition mit 33:30 vorne. In der 2. Liga zählt in allen Play-off-Runden das Gesamtergebnis aus beiden Partien.
Düsseldorf und Plauen spielen demnach um Platz drei. Im Duell um Platz fünf trifft der SC Neustadt/Weinstraße (13:11 und 14:8 gegen den SV Würzburg 05) überraschend auf die SpVg Laatzen 1894, womit beide Aufsteiger den Klassenerhalt gesichert haben. Laatzen, bis dahin sieg- und punktlos in dieser Saison, lief im richtigen Moment zu großer Form auf und schaltete den Uerdinger SV 08 mit 17:17 und 12:9 aus. Die Uerdinger kämpfen nun gegen Würzburg um Platz sieben und den Verbleib in der Liga.
Auch Esslingens Frauen siegen und legen im Kampf um Bronze vor
Erfolgreich waren auch die Frauen des SSV Esslingen. Im ersten von maximal drei Spielen um Platz drei in der Wasserball-Bundesliga der Frauen setzte sich der SSVE auswärts mit 26:5 gegen den Pokalfinalisten SC Chemnitz durch. Im Spiel um Platz fünf hat der Eimsbütteler Turnverband durch ein 13:9 beim Uerdinger SV vorgelegt. Im ersten Finalspiel hatte am Samstag der SV Blau-Weiß Bochum gegen die Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau mit 13:12 gewonnen.
Trauer um den früheren Wasserball-Bundestrainer Petar Porobic
Der frühere Wasserball-Bundestrainer Petar Porobic ist tot. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, verstarb der Montenegriner am Montag im Alter von 66 Jahren auf dem Rückflug von den Asienspielen in Hangzhou (CHN). Auch eine Notlandung mit umgehend eingeleiteter medizinischer Behandlung konnte das Leben des Coaches nicht mehr retten.
Am Tag zuvor stand Porobic noch am Beckenrand und betreute das chinesische Männerteam im Finale der Asienspiele gegen Japan, das die Chinesen mit 7:11 verloren. Beide Länder hatten sich durch den Einzug ins Endspiel das WM-Ticket für 2024 in Doha (QAT) gesichert.
Vor seinem Engagement in China war Petar Porobic von Oktober 2021 bis Oktober 2022 für ein Jahr Trainer der deutschen Nationalmannschaft der Männer und setzte mit dem jungen Team viele Impulse. Er galt als einer der erfolgreichsten Trainer der Welt mit jahrzehntelanger Erfahrung auf verschiedenen Kontinenten. Als Cheftrainer wurde er mit der Mannschaft von Serbien und Montenegro 2005 Weltmeister, mit Montenegro nach dessen Unabhängigkeit holte er 2008 den EM-Titel. Als Teil des Trainerstabs von Serbien und Montenegro gewann er Olympiasilber (2004) und -bronze (2000), wurde WM-Zweiter (2001) und -Dritter (2003) sowie 2001 und 2003 jeweils Europameister. Insgesamt fünfmal nahm er an Olympischen Spielen teil. Als Vereinstrainer betreute Porobic unter anderem die Spitzenklubs Primorac (MON), Becej (SRB), Jadran Herceg Novi (MON), Shturm Ruza (RUS), Galatasaray (TUR) und Sintez Kasan (RUS) und bewies dabei immer wieder sein Händchen bei der Entwicklung junger Spieler*innen. Er war Präsident der World Water Polo Coaches Association (WWPCA) und Mitglied im Coaches Committee des Schwimmweltverbands.
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) trauert um einen ausgewiesenen Wasserballexperten und eine starke Persönlichkeit.
Im August 2025 gibt es die Premiere für den „Beach-Wasserball Deutschland-Cup“
Ein kleineres Spielfeld als beim klassischen Wasserball, kürzere Spiel- und Angriffszeiten sowie weniger Spieler*innen pro Team: Das ist Beach-Wasserball! Eine neue Variante der ältesten olympischen Mannschaftssportart mit etwas abgeänderten Regeln, quasi das Streetball des Wasserballs – attraktiv und stimmungsvoll.
Die Abteilung Wasserball im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) ruft mit dem „Beach-Wasserball Deutschland-Cup“ nun den ersten offiziellen Wettbewerb in dieser neuen Spielform unter Aufsicht des Verbands ins Leben. Bis zum 11. Mai können sich Teams dafür anmelden, gespielt wird dann im August 2025 in zwei Phasen – die Vorrunde am 02./03. August, die Endrunde drei Wochen später am 23./24. August. Interessierte Vereine können sich als Ausrichter bewerben.
>> Zur Ausschreibung des „Beach-Wasserball Deutschland-Cup“
Die Anzahl der Vorrundenturniere ergibt sich nach der Anzahl der Meldungen. An einem Turnier nehmen dabei immer sowohl Frauen- als auch Männermannschaften teil. Für die Endrunde qualifizieren sich acht Männer- und vier Frauenteams. Teilnahmeberechtigt sind Klubs der Wasserball-Bundesliga 2025, wobei die Mannschaften auch aus Spieler*innen unterschiedlicher Vereine bestehen können. Bei den Frauen sind auch Vereine teilnahmeberechtigt, die nicht an der Bundesliga spielen. „Wichtig ist uns der Eventcharakter der Veranstaltungen. Wir freuen uns auf viele Meldungen und spannende Turniere“, sagt Spielleiter Holger Sonnenfeld.
Das sind die wichtigsten Regeln beim Beach-Wasserball:
Spielfeld 15m x 12.5m (beim klassischen Wasserball sind es nach den neuen Wegeln von World Aquatics 25m x 20m)
Kleinere Tore 2.5m x 0,8m Innenseite (sonst 3m x 0,9m)
Spielzeit 4 x 5min effektiv (sonst 4 x 8min)
20 Sekunden Angriffszeit (statt 25sek)
Markierungen: 2m und 5m (übernimmt die Funktion der 6m-Linie beim Wasserball) sowie Torraum (2m seitlich von jedem Pfosten)
je Mannschaft drei Feldspieler*innen + ein*e Torhüter*in (sonst sechs + Goalie), bis zu drei Auswechselspieler*innen mit fliegenden Wechseln
falls zur Halbzeit eine Mannschaft bereits mit zehn oder mehr Toren führt, wird das Spiel (zu Gunsten der führenden Mannschaft) vorzeitig beendet
es gibt keine Ecken, immer Torabwürfe
nach einem Tor geht es direkt mit Torabwurf weiter
ausgeschlossene Spieler*innen dürfen nach Berührung der jeweiligen Ausschlussecke unmittelbar wieder ins Spielfeld eintreten
beim Strafwurf muss der/die den Strafwurf verursachende Spieler*in in der Ausschlussecke warten, bis der Strafwurf ausgeführt wurde
jeder vierte persönliche Fehler einer Mannschaft in einem Spielabschnitt führt zu einem Strafwurf
Spieler*innen müssen nach fünf persönlichen Fehlern das Spiel beenden
drei Minuten Ausschlusszeit bei brutalem Spiel
Wasserball-Bundesliga: Zwei Frauen-Teams starten mit Titelambitionen
Wenn der Supercup am vergangenen Wochenende einen Vorgeschmack auf die kommende Saison in der Wasserball-Bundesliga geliefert hat, dürfen sich die Fans auf eine spektakuläre Spielzeit freuen. 35 Treffer fielen dort beim Triumph der Wasserfreunde Spandau 04 gegen den SV Blau-Weiß Bochum, nie waren es in der Historie des Supercups seit 2017 mehr. Und auch der Ausgang der Partie dürfte für die am Samstag (03. Oktober) startende Bundesliga einen Fingerzeig bieten. Nach ihrem nunmehr sechsten Supercup-Erfolg in Serie sind die Spandauerinnen auch in der Liga wieder das Team, das es zu schlagen gilt.
Seit 2019 hat Berlin bei den Frauen sämtliche nationalen Titel im Wasserball geholt, es ist mittlerweile die längste laufende Meisterserie in einer olympischen Mannschaftssportart. Nach dem erneuten Double in der Vorsaison sind die Ziele der Mannschaft von Trainer Marko Stamm deshalb klar formuliert: „National wollen wir keinen Titel abgeben und wieder Meister und Pokalsieger werden. Den ersten Titel haben wir schon geholt“, sagt der Coach. Zudem soll in der Champions League wieder der Sprung in die Hauptrunde gelingen, die Qualifikation dafür bestreitet Spandau vom 09. – 11. Oktober in eigener Halle. „International ist die Gruppe in der Qualifikation sicherlich schwieriger als im letzten Jahr, aber auch da wollen wir möglichst weiter angreifen. Wir wollen Champions League spielen und ansonsten im Euro Cup so weit wie möglich kommen und die Gruppenphase überstehen“, betont Stamm.
Entsprechend international und ambitioniert ist das Team aufgestellt. Zu den bekannten Stützen um Kapitänin Gesa Deike gesellt sich mit Emma Seehafer – Tochter von Nationaltrainer Karsten Seehafer – eine weitere deutsche Nationalspielerin. Neu sind auch die Israelin Dar Menakerman und Kinga Mihály (HUN) sowie das Torhüterinnen-Duo mit Francesca Sena (ITA) und Mia Rycraw (USA).
Bochum holt Olympia-Medaillengewinnerin, Esslingen den früheren Bundestrainer
Aber auch Bochum hat sich verstärkt. Franka Lipinski (zuletzt in Uerdingen) gewann 2025 mit Deutschland Gold bei den World University Games. Die Ungarin Anikó Gyöngyössy war 2021 sogar Olympia-Bronzemedaillengewinnerin und ein Jahr zuvor EM-Dritte und bringt mit ihren 36 Jahren viel Erfahrung mit. Neu im Aufgebot der jetzt von ihrem Landsmann Peter Dubinak betreuten Blau-Weißen sind außerdem Sienna Barkei (AUS), Mariia Lytvyniuk (UKR) und Kylie Richardson (USA).
„Wir haben eine neue Mannschaft und sind als Team sehr gut zusammengewachsen. Wir haben uns gut zusammengefügt und freuen uns jetzt darauf, in die Bundesliga zu starten. Unsere Ziele für die kommende Saison sind klar: Wir wollen sowohl die Bundesliga als auch den Pokal gewinnen und Spandau schlagen“, sagt Kapitänin Jana Stüwe. Im Finale der vergangenen Saison war Bochum als erstem deutschem Team seit fast fünf Jahren ein Sieg gegen die Berlinerinnen gelungen. Die Finalserie ging am Ende trotzdem mit 1:2 verloren, ebenso wie kürzlich der Supercup. „Mit Blick auf den Supercup kann man sagen, dass das Ergebnis den tatsächlichen Spielverlauf nicht vollständig widerspiegelt. Das erste und das dritte Viertel haben wir unentschieden gespielt, und wir haben jetzt gesehen, woran es in den entscheidenden Phasen gelegen hat. Ich glaube, dass die kommenden Spiele spannend werden und dass Spandau auf jeden Fall angreifbar und zu schlagen ist“, so Stüwe.
Auftaktspiel zwischen Berlin und Hamburg
Neben Spandau und Bochum spielt in dieser Saison auch der SSV Esslingen im Europapokal, und zwar ebenso wie die Bochumerinnen im Conference Cup. Der SSVE musste sich nach dem dritten Platz der Vorsaison von Nationalspielerin und Kapitänin Jamie-Julique Haas verabschieden, die es zurück in die Heimat nach Chemnitz zog. Neuer Coach ist der frühere Nationaltrainer der Frauen und Männer Milos Sekulic, dessen Tochter Maria Sekulic in Esslingen weiter das Tor hütet. Bis zum Jahresende wird er seine Tätigkeit zunächst in einem reduzierten Umfang aufnehmen, sich dann aber ab Januar 2027 in vollem Umfang in den Verein einbringen und neben der Verantwortung für das Bundesligateam auch die Koordination der strategischen Weiterentwicklung der Nachwuchsarbeit im weiblichen, gemischten und männlichen Bereich übernehmen.
>> Zum vollständigen Bundesliga-Spielplan
Das Feld komplettieren der Uerdinger SV 08 und der Eimsbütteler Turnverband, der zum Auftakt gleich auf die Deutschen Meisterinnen aus Berlin trifft. Der SC Chemnitz hat für diese Saison dagegen nicht mehr gemeldet, so dass die Wasserball-Bundesliga der Frauen diesmal nur mit fünf Vereinen über die Bühne geht. Die Vorrunde geht bis 18. April, danach erreichen die besten vier Teams die Play-offs.
Wasserball-Bundesliga: Top-Teams weiter mit großem Torhunger
In der Wasserball-Bundesliga marschieren die Top-Teams aus Hannover und Berlin nach dem zweiten Spieltag geschlossen vorneweg. Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 siegte mit 27:9 beim Aufsteiger SV Cannstatt, der amtierende Deutsche Meister Waspo 98 Hannover gar mit 33:9 bei der SG Neukölln Berlin. Aufgrund des besseren Torverhältnisses übernahmen die Niedersachsen damit Platz eins. Ebenfalls den zweiten Saisonsieg feierte der ASC Duisburg durch ein 20:12 gegen die White Sharks Hannover.
| Wasserball-Bundesliga | ||
| ASC Duisburg | White Sharks Hannover | 20:12 (5:4, 2:2, 7:2, 6:4) |
| SG Neukölln Berlin | Waspo 98 Hannover | 9:33 (4:9, 1:6, 1:9, 3:9) |
| SV Cannstatt | Wasserfreunde Spandau 04 | 9:27 (2:8, 1:6, 4:4, 2:9) |
| OSC Potsdam | Duisburger SV 1898 | 11:9 (2:2, 3:3, 5:3, 1:1) |
| 1. | Waspo 98 Hannover | 2 | 6 | 53:13 | +40 |
| 2. | Wasserfreunde Spandau 04 | 2 | 6 | 52:18 | +34 |
| 3. | ASC Duisburg | 2 | 6 | 38:21 | +17 |
| 4. | White Sharks Hannover | 2 | 3 | 25:26 | -1 |
| 5. | OSC Potsdam | 2 | 3 | 20:34 | -14 |
| 6. | Duisburger SV 1898 | 2 | 0 | 13:31 | -18 |
| 7. | SV Cannstatt | 2 | 0 | 15:40 | -25 |
| 8. | SG Neukölln Berlin | 2 | 0 | 18:51 | -33 |
Der erste Tabellenführer der 2. Wasserball-Bundesliga kommt aus Sachsen
Eine Woche nach der Bundesliga ist am Wochenende auch die 2. Wasserball-Bundesliga der Männer in die neue Spielzeit gestartet. Die frühere B-Gruppe formiert nach einer Ligenstruktur seit dieser Saison unter diesem Namen. Acht Mannschaften sind 2025/26 am Start, darunter als Aufsteiger das Bundesliga-Gründungsmitglied SC Neustadt an der Weinstraße sowie die SpVg Laatzen, die zum Auftakt allerdings beide punktlos blieben. Neustadt, mit Ex-Bundestrainer Milos Sekulic als neuem Coach, unterlag im heimischen Becken gegen den SSV Esslingen mit 10:13; Laatzen musste sich ebenfalls zu Hause dem Düsseldorfer SC 1898 mit 7:15 geschlagen geben. Erster Tabellenführer der zweithöchsten Spielklasse ist der SVV Plauen nach einem 24:10 über den SV Würzburg 05.
| 2. Wasserball-Bundesliga | ||
| SpVg Laatzen 1894 | Düsseldorfer SC 1898 | 7:15 (2:3, 1:2, 2:4, 2:6) |
| SV Krefeld 72 | Uerdinger SV 08 | 13:6 (1:1, 3:0, 3:1, 6:4) |
| SC Neustadt/Weinstraße | SSV Esslingen | 10:13 (4:3, 1:2, 2:4, 3:4) |
| SVV Plauen | SV Würzburg 05 | 24:10 (5:1, 7:3, 4:4, 8:2) |
| 1. | SVV Plauen | 1 | 3 | 24:10 | +14 |
| 2. | Düsseldorfer SC 1898 | 1 | 3 | 15:7 | +8 |
| 3. | SV Krefeld 72 | 1 | 3 | 13:6 | +7 |
| 4. | SSV Esslingen | 1 | 3 | 13:10 | +3 |
| 5. | SC Neustadt/Weinstraße | 1 | 0 | 10:13 | -3 |
| 6. | Uerdinger SV 08 | 1 | 0 | 6:13 | -7 |
| 7. | SpVg Laatzen 1894 | 1 | 0 | 7:15 | -8 |
| 8. | SV Würzburg 05 | 1 | 0 | 10:24 | -14 |
Schützenfest zum Abschluss der ersten Pokalrunde
Auch im DSV-Pokal der Männer wurde am Wochenende gespielt, zum Abschluss der ersten Runde trafen dort die SGW SC Solingen/Wasserfreunde Wuppertal auf den SC Wasserfreunde Fulda. Das Duell zweier Drittligisten ging dabei deutlich an die Spielgemeinschaft aus Solingen und Wuppertal, die sich mit 31:12 durchsetzte. Die Spiele der ersten Pokalrunde zogen sich über mehrere Wochen. Für die größte Überraschung hatte dabei vor Wochenfrist der SV Poseidon Hamburg gesorgt, der den Zweitligisten aus Laatzen mit 10:9 aus dem Wettbewerb kegelte. Der SWV TuR Dresden kam am grünen Tisch weiter, nachdem man gegen den SV Blau-Weiß Bochum eigentlich deutlich verloren hatte, die Bochumer dabei aber drei Spieler aus Nicht-EU-Staaten eingesetzt hatten – erlaubt waren nur zwei.
Die zweite Pokalrunde wurde bereits ausgelost, als Spieltermin ist der 15./16. November vorgesehen. Dann greifen auch die weiteren Zweitligisten ins Geschehen ein sowie mit dem SV Cannstatt auch der erste Erstligist. Die anderen Top-Teams kommen dann im Achtelfinale dazu. Die Paarungen im Überblick:
SWV TuR Dresden – SG Stadtwerke München
SV Krefeld 72 – Düsseldorfer SC 1898
SC Neustadt an der Weinstraße – VfB Friedberg
ASC Brandenburg – SVV Plauen
SV Poseidon Hamburg – SGW Rhenania/BW Poseidon Köln
SV Zwickau 04 – SV Würzburg 05
SGW SC Solingen/Wasserfreunde Wuppertal – SVV Esslingen
SV Cannstatt – Uerdinger SV 08
Dritter Sieg im dritten Spiel für die Frauen aus Bochum
In der Bundesliga der Frauen feierten die Vizemeisterinnen der Vorsaison vom SV Blau-Weiß Bochum bereits den dritten Sieg im dritten Spiel. Der Rekordmeister gewann gegen Bundesliga-Rückkehrer SC Chemnitz mit 27:7. Außerdem siegte der Eimsbütteler Turnverband mit 22:14 gegen den Uerdinger SV 08. Nachdem die Hamburgerinnen in der gesamten vergangenen Saison nur einen Sieg holen konnten (und den auch erst in den Platzierungsspielen um Platz fünf, wobei die Serie letztlich trotzdem verloren ging), haben sie nun also bereits nach drei Runden zwei Siege zu Buche stehen.
| SV Blau-Weiß Bochum | SC Chemnitz 1892 | 27:7 (9:3, 9:2, 5:0, 4:2) |
| Eimsbütteler Turnverband | Uerdinger SV 08 | 22:14 (4:6, 8:2, 6:3, 4:3) |
| 1. | SV Blau-Weiß Bochum | 3 | 9 | 70:25 | +45 |
| 2. | Wasserfreunde Spandau 04 | 2 | 6 | 62:9 | +53 |
| 3. | Eimsbütteler Turnverband | 3 | 6 | 46:45 | +1 |
| 4. | SSV Esslingen | 1 | 0 | 11:16 | -5 |
| 5. | SC Chemnitz 1892 | 2 | 0 | 11:46 | -35 |
| 6. | Uerdinger SV 08 | 3 | 0 | 25:84 | -59 |
Die Deutschen Meisterinnen von den Wasserfreunden Spandau 04 waren am Samstag derweil international in der Champions League im Einsatz. Gegen das italienische Top-Team von Rapallo Pallanuoto hielt man bis weit ins zweite Viertel gut mit, am Ende ging die Partie aber klar mit 9:20 verloren. Für Spandau ist es die erste Teilnahme an der Hauptrunde der Königsklasse, das Team soll dort vor allem weiter dazulernen.
Stephan Haumann wird Bundestrainer Wissenschaft und Bildung im DSV
Zum 01. Juli 2025 wird Stephan Haumann Bundestrainer Wissenschaft und Bildung im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV). Der Hamburger war zuvor viele Jahre auf verschiedenen Positionen im Deutschen Hockey-Bund (DHB) tätig, zuletzt als Direktor Bildung & Entwicklung. Als solcher baute der 41-Jährige mit der DHB-Akademie ein zukunftsorientiertes Bildungssystem auf, inklusive digitaler Lernplattformen und internationaler Austauschprogramme.
„Wir haben im Bereich Aus- und Weiterbildung für das DSV-Personal eine Menge vor. Und freuen uns, mit Stephan Haumann einen im deutschen Sport sehr anerkannten Experten auf diesem Gebiet für den DSV gewonnen zu haben“, sagte Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport. „Er wird uns mit seinen fundierten Kenntnissen im Projektmanagement sicher nachhaltig weiterhelfen können beim Erreichen unserer Ziele.“
Tatsächlich sammelte Haumann bereits vielfältige Erfahrungen im deutschen Sportsystem. Im Hockey stieg er vom Landestrainer zum Analysten und Co-Trainer der Frauen-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spiele 2021 auf. Setzte aber auch im Expert*innen Think Tank Bildung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und als Vizepräsident im Berufsverband der Trainerinnen und Trainer im deutschen Sport (BVTDS) Akzente. Zu Haumanns akademischen Meriten gehören der Bachelor in Sportwissenschaften und das Trainerdiplom der Trainerakademie Köln. Das Thema für den Master an der Sporthochschule Köln lautet zudem nicht zufällig: Führungskompetenz und Management im Spitzensport.
Haumann selbst betonte: „Ich finde den Schwimmsport sehr spannend und freue mich auf die neue Aufgabe. Ich bringe viele Ideen mit.“ Dass er außer seiner Schwimmfähigkeit bislang keine Wassersporterfahrung vorzuweisen hat, sieht der neue Bundestrainer dabei keineswegs als Problem. „Meine Position ist für alle Sportarten im DSV angelegt. Und ein Blick von außen kann für alle hilfreich sein für neue Impulse.“
Historischer Tag für den Cannstatter Wasserball
Der SV Cannstatt ist endgültig wieder in der Wasserball-Bundesliga angekommen. Im vergangenen Sommer war der Deutsche Meister von 2006 ins Oberhaus zurückgekehrt, in den ersten Wochen der neuen Saison ließ ein Erfolgserlebnis dann allerdings noch auf sich warten. Am Wochenende feierten die Stuttgarter beim 15:12 gegen die White Sharks Hannover nun ihren ersten Sieg nach dem Aufstieg. Spieler des Tages war Torwart Max Vernet Schweimer mit zahlreichen Paraden, in der Offensive glänzte Sergio Prieto Hernandez mit fünf Treffern als bester Torschütze.
Damit schlossen die Cannstatter nach Punkten zur SG Neukölln Berlin auf, bleiben vorerst aber Tabellenletzter. An der Spitze steht unverändert der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover, der sich beim 25:5 gegen den Duisburger SV 1898 für das entscheidende Champions-League-Spiel am Mittwoch (20:00 Uhr, kostenpflichtiger Livestream bei Euroaquatics.tv) in Barcelona (ESP) bei Zodiac CNAB warmschoss.
Zweitligist Neustadt weiter auf der Siegerstraße
Das einzige noch sieglose Team in den beiden Wasserball-Bundesligen ist damit nun in der 2. Liga die SpVg Laatzen 1894. Auch die Niedersachsen waren im Sommer aufgestiegen – gegen Zweitliga-Spitzenreiter Düsseldorfer SC 1898 hielt man am Wochenende zwar über lange Zeit gut mit, musste die Punkte beim 9:13 letztlich aber doch dem Gegner überlassen. Auf dem Vormarsch bleibt dagegen der andere Aufsteiger SC Neustadt/Weinstraße, der beim SSV Esslingen bereits den fünften Saisonsieg holte (16:15) und so in die Top vier vorrückte.
| Wasserball-Bundesliga | ||
| SG Neukölln Berlin | ASC Duisburg | 11:24 (3:7, 2:6, 3:3, 3:8) |
| SV Cannstatt | White Sharks Hannover | 15:12 (4:1, 4:6, 2:2, 5:3) |
| Waspo 98 Hannover | Duisburger SV 1898 | 25:5 (6:1, 8:1, 5:2, 6:1) |
| OSC Potsdam | Wasserfreunde Spandau 04 | 9:22 (2:4, 3:10, 2:3, 2:5) |
| 2. Wasserball-Bundesliga | ||
| SSV Esslingen | SC Neustadt/Weinstraße | 15:16 (2:3, 3:5, 7:5, 3:3) |
| SV Würzburg 05 | SVV Plauen | 15:16 (4:5, 3:4, 5:4, 3:3) |
| Düsseldorfer SC 1898 | SpVg Laatzen 1894 | 13:9 (4:5, 3:2, 4:0, 2:2) |
| Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Waspo 98 Hannover | 9 | 27 | 250:57 | +193 |
| 2. | Wasserfreunde Spandau 04 | 8 | 20 | 169:87 | +82 |
| 3. | ASC Duisburg | 8 | 18 | 151:92 | +59 |
| 4. | White Sharks Hannover | 8 | 10 | 106:131 | -25 |
| 5. | OSC Potsdam | 8 | 9 | 90:147 | -57 |
| 6. | Duisburger SV 1898 | 8 | 9 | 86:142 | -56 |
| 7. | SG Neukölln Berlin | 8 | 3 | 90:167 | -77 |
| 8. | SV Cannstatt | 9 | 3 | 77:196 | -119 |
| 2. Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Düsseldorfer SC 1898 | 9 | 22 | 120:98 | +22 |
| 2. | SV Krefeld 72 | 6 | 15 | 98:63 | +35 |
| 3. | Uerdinger SV 08 | 7 | 14 | 100:89 | +11 |
| 4. | SC Neustadt/Weinstraße | 8 | 14 | 117:105 | +12 |
| 5. | SVV Plauen | 9 | 13 | 138:131 | +7 |
| 6. | SSV Esslingen | 8 | 12 | 111:115 | -4 |
| 7. | SV Würzburg 05 | 7 | 3 | 89:119 | -30 |
| 8. | SpVg Laatzen 1894 | 8 | 0 | 86:139 | -53 |
Von wegen EM-Müdigkeit: Spandaus Frauen im doppelten Torrausch
In der Wasserball-Bundesliga der Frauen wurde der Spielbetrieb nach Abschluss der Europameisterschaften – bei denen sich die Niederländerinnen im Finale gegen Ungarn mit 15:13 nach Fünfmeterwerfen den Titel sicherten – mit einem Doubleheader fortgesetzt. Die Deutschen Meisterinnen der Wasserfreunde Spandau 04 trafen binnen 24 Stunden gleich zweimal auf den SSV Esslingen, der dafür auf sein Heimrecht verzichtet und sich bereiterklärt hatte, beide Partien in Berlin auszutragen. Spandau dominierte beide Spiele und siegte mit 20:7 und 27:7. Von Müdigkeit war also auch bei den EM-Teilnehmerinnen auf Spandauer Seite nichts zu spüren, obwohl sie zum Teil erst in der Nacht aus Madeira (POR) zurückgekehrt waren.
| Platz | Verein | Spiele | Punkte | Torverhältnis | Tordifferenz |
| 1. | Wasserfreunde Spandau 04 | 6 | 18 | 168:40 | +128 |
| 2. | SV Blau-Weiß Bochum | 5 | 12 | 108:48 | +60 |
| 3. | SSV Esslingen | 6 | 9 | 81:83 | -2 |
| 4. | Eimsbütteler Turnverband | 5 | 6 | 62:90 | -28 |
| 5. | SC Chemnitz 1892 | 5 | 3 | 40:116 | -76 |
| 6. | Uerdinger SV 08 | 5 | 0 | 39:121 | -82 |
