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So verläuft der Weg nach Los Angeles 2028 im Wasserball

Es wird das größte olympische Wasserballturnier aller Zeiten. Bei den Spielen in Los Angeles (USA) werden 2028 erstmals zwölf Frauenteams am Start sein und damit ebenso viele wie bei den Männern. Wie man sich dafür qualifiziert, haben das Internationale Olympische Komitee (IOC) und der Weltverband World Aquatics jetzt bekanntgegeben.

Damit steht auch für die letzte Schwimmsportart der Weg nach Los Angeles fest. In den vergangenen Monaten wurden zuvor bereits die Qualifikationsmodi für das Becken- und Freiwasserschwimmen, das Synchronschwimmen und für das Wasserspringen veröffentlicht.

 

Die letzten Startplätze werden erst im April 2028 vergeben

 

Angesichts der nunmehr ausgeglichenen Turniergröße ist beim Wasserball auch der Qualifikationsmodus bei beiden Geschlechtern derselbe. Neben den Gastgeber*innen löst das beste Team beim Weltcup im Februar 2027 sowie die beiden Erstplatzierten der Weltmeisterschaften 2027 in Budapest jeweils ein Ticket. Fünf Plätze werden bei den jeweiligen kontinentalen Titelkämpfen vergeben – die Sieger dieser Turniere sind ebenfalls dabei. Sollte ein kontinentaler Champion bereits auf einem anderen Weg qualifiziert sein, rückt der Zweitplatzierte beziehungsweise die beste noch nicht über einen anderen Weg qualifizierte Mannschaft nach.

Die letzten drei Startplätze werden schließlich bei den World Aquatics World Qualifiers 2028 im April des Olympiajahres mit jeweils zwölf Mannschaften ausgespielt. Der genaue Modus dafür und welche Nationen dort vertreten sein werden, steht noch nicht fest. Auf diese Olympia-Qualifikationsturniere werden wohl auch die Teams des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) setzen müssen, wenn sie in Los Angeles dabei sein wollen. Die olympischen Wettbewerbe werden dort dann im Long Beach Aquatics Center ausgetragen, wobei die Vorrunde noch vor der offiziellen Eröffnungsfeier startet.

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Diese vier Klubs spielen bei den Frauen um den Wasserball-Titel

Die Hauptrunde in der Wasserball-Bundesliga der Frauen ist abgeschlossen, die Halbfinalistinnen stehen fest. Nachdem sich Titelverteidiger Wasserfreunde Spandau 04, Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum und der frischgebackene Europapokal-Dritte SSV Esslingen ihr Ticket für die Vorschlussrunde bereits zuvor gesichert hatten, wurde der letzte Halbfinal-Spot erst am letzten Spieltag entschieden.

Im Fernduell um den vierten Platz hatte dabei der SC Chemnitz das bessere Ende für sich. Der Aufsteiger schob sich durch den 11:9-Auswärtssieg beim Uerdinger SV 08 noch am Eimsbütteler Turnverband vorbei, der am Sonntag nicht mehr kontern konnte und in Esslingen mit 12:14 unterlag. Zwar führten die Hamburgerinnen über weite Strecken des Spiels, zeitweise mit bis zu sechs Treffern. Doch im Endspurt setzte sich der SSVE durch und ließ damit auch die Chemnitzerinnen vorm Liveticker jubeln. Im Halbfinale im Modus „Best of Three“ kommt es somit zu folgenden Duellen:

Wasserfreunde Spandau 04 – SC Chemnitz

SV Blau-Weiß Bochum – SSV Esslingen

Als Spieltermine sind der 11. April sowie der 09. Mai vorgesehen, ein mögliches drittes Spiel würde am 10. Mai stattfinden. Die lange Pause zwischen diesen Terminen erklärt sich mit dem Weltcupturnier der Division 2 vom 21. – 26. April auf Malta.

Platz

Verein

Spiele

Punkte

Torverhältnis

Tordifferenz

1.

Wasserfreunde Spandau 04

10

30

275:73

+202

2.

SV Blau‑Weiß Bochum

10

24

213:89

+124

3.

SSV Esslingen

10

17

126:127

-1

4.

SC Chemnitz 1892

10

9

79:191

-112

5.

Eimsbütteler Turnverband

10

7

109:185

-76

6.

Uerdinger SV 08

10

3

82:219

-137

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Durchmarsch perfekt: Cannstatt zurück in der Top-Gruppe der Wasserball-Bundesliga

Der SV Cannstatt gehört in der kommenden Saison wieder den acht besten Wasserballteams des Landes. Nachdem der Deutsche Meister von 2006 erst vor einem Jahr in die B-Gruppe der Wasserball-Bundesliga zurückgekehrt war, diente auch diese nur als Zwischenstation. Mit 2:1 Siegen setzten sich die Cannstätter gegen die SV Krefeld 1972 für sich und machten damit den Durchmarsch perfekt. Zwar hatte Krefeld das zweite Spiel am Samstag mit 10:8 gewonnen und die Serie damit ausgeglichen. In der entscheidenden Partie jubelte tags darauf aber wieder der Klub vom Neckar. Held des Tages beim 9:7 war Keeper Florian Pirzer mit zahlreichen starken Paraden.

„Wir sind als Aufsteiger aus der 2. Liga mit dem Ziel in die Saison gegangen, die Klasse zu halten. Dass wir, wenn wir so weitermachen, mit dem Abstieg im Normalfall nichts zu tun haben werden, war uns nach der Vorrunde klar. Dass wir dann aber mit dieser jungen Mannschaft am Ende den Sprung nach oben schaffen, hätten wir zu dem Zeitpunkt nicht erwartet. Aber wir haben als Mannschaft sehr hart gearbeitet und das hat sich jetzt ausgezahlt“, sagte Cannstatts Kapitän Lennart Löscher.

Die Krefelder bekommen in der Relegation gegen den Duisburger SV 1898 aber eine weitere Chance, doch noch den Aufstieg zu schaffen. Gleiches gilt für den SSV Esslingen, der sich mit 2:1 Siegen gegen den Uerdinger SV 08 behauptete. Nach der Auswärtsniederlage zum Auftakt nutzte der SSV seinen Heimvorteil zu zwei knappen Siegen – 16:14 nach Fünfmeterwerfen und 15:14 hieß es am Wochenende. Esslingen trifft in der Relegation nun auf die SG Neukölln Berlin, die in den Spielen um Platz fünf der A-Gruppe mit 1:2 Siegen gegen die White Sharks Hannover unterlag. Mit 16:9 und 10:8 konnten die Hannoveraner ihre Auftaktpleite vom vorherigen Wochenende noch wettmachen.

 

ASC Duisburg feiert zum Abschied von Dennis Eidner die Bronzemedaille 

 

In den weiteren Platzierungsspielen der beiden Bundesligastaffeln sicherte sich der ASC Duisburg wie im Vorjahr die Bronzemedaille. Mit 19:11 gewannen die Westdeutschen auch Spiel zwei gegen den OSC Potsdam und damit die Serie im Modus „Best of Three“ mit 2:0. Es war das Abschiedsspiel von Dennis Eidner – der langjährige Nationalspieler hängt die Kappe nun endgültig an den Nagel, nachdem er sich aus dem DSV-Team schon vor einigen Jahren verabschiedet hatte. Mit Plakaten, Fahnen und Pyrotechnik wurde die Vereinslegende von den Fans verabschiedet und steuerte derart motiviert selbst noch einmal drei Tore zum Sieg bei.

Platz zwölf holte der SV Würzburg mit 2:1 Siege gegen den SVV Plauen. Im Duell um Platz 14 machte der Düsseldorfer SC 1898 mit einem 15:12 im zweiten Spiel gegen die SG Stadtwerke München den vorzeitigen Klassenerhalt perfekt. Die Münchener müssen dagegen Ende Juni ins Aufstiegsturnier mit den Vertretern der Landesgruppen, um dort ihren Verbleib zu sichern. Als erster Absteiger steht nach dem Rückzug aus finanziellen Gründen bereits seit Januar der SV Ludwigsburg 08 fest.

 

Esslingens Frauen legen im Kampf um Platz drei vor

 

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen haben in den Platzierungsspielen jeweils die in der Hauptrunde besser platzierten Teams mit Auswärtssiegen vorgelegt. Im Kampf um Bronze gewann der SSV Esslingen mit 17:8 bei Waspo 98 Hannover. Das erste Spiel um Platz fünf zwischen dem Uerdinger SV 08 und dem Eimsbütteler Turnverband ging mit 18:15 an die Uerdingerinnen.

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Mit Schwimmen, Wasserspringen und Wasserball: Team für die Universiade nominiert

Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) hat das Aufgebot für die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games bekannt gegeben. Mit 305 Athlet*innen ist das Team Studi so groß wie nie zuvor, darunter sind auch etliche Aktive aus dem Schwimmsport in den Sportarten Schwimmen, Wasserspringen und Wasserball. Während die meisten der insgesamt 18 Sportarten, so auch das Wasserballturnier, in NRW über die Bühne gehen, werden die Wettbewerbe im Schwimmen und Wasserspringen in Berlin ausgetragen.

Die World University Games – auch bekannt als Universiade – finden nach 1989 in Duisburg erst zum zweiten Mal in Deutschland statt. Zu dem Event vom 16. – 27. Juli werden rund 8.500 studentische Spitzensportler*innen und Offizielle aus 150 Nationen erwartet – es ist damit in diesem Jahr weltweit die größte Multisportveranstaltung.

Ines Lenze (Uni Bochum) als Delegationsleiterin des Team Studi erklärte: „Nach jahrelanger Vorbereitung werden die FISU Games nun mit der vollständigen Nominierung des deutschen Teams so richtig greifbar. Die Aktiven und Offiziellen des Team Studi wollen zusammen mit allen Partnerorganisationen dafür Sorge tragen, dass die Spiele ein buntes, alle Menschen verbindendes Ereignis werden. Wir freuen uns riesig auf die FISU World University Games an Rhein, Ruhr und in Berlin und können es kaum erwarten, dass die Fackel bei der Opening Ceremony entzündet wird.“ Und adh-Sportdirektor Thorsten Hütsch sagte: „Wir wünschen uns, dass die Aktiven bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games Leistungen im Bereich ihrer persönlichen Bestleistungen erzielen. Konkret streben wir an, die jeweiligen Viertelfinals oder Top-acht-Platzierungen zu erreichen. Natürlich freuen wir uns auch über Medaillenerfolge.“

 

Fünf Paris-Starter*innen verleihen dem Wasserspringen olympisches Flair 

 

Der Fokus bei der Zusammensetzung des Teams liegt auf der optimalen Förderung der Nachwuchskader. Die Teilnahme an den FISU Games soll für die Sportler*innen Motivation auf ihrem Weg zu künftigen internationalen Wettbewerben wie Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen bieten. Aber auch erfahrene Aktive, die bereits an den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris (FRA) teilgenommen haben, stellen sich bei den FISU Games der hochkarätigen internationalen Konkurrenz und nutzen das Event zur Standortbestimmung.

Etwa im Wasserspringen, wo mit Jaden Eikermann, Lena Hentschel, Jette Müller, Pauline Pfeif und Moritz Wesemann (University of Southern California, USA) gleich fünf Springer*innen aus dem deutschen Olympiateam mit großen Ambitionen bei den FISU Games in Berlin starten. „Die Nominierung bedeutet mir sehr viel, da ich zum ersten Mal an den FISU World University Games teilnehmen darf. Ich freue mich sehr, vor heimischem Publikum zu zeigen, wofür ich seit den Olympischen Spielen in Paris trainiert habe. Ich hoffe, in jedem meiner Events das Finale zu erreichen und mit einer Medaille nach Hause zu kommen”, sagte Jette Müller.

 

Diese Schwimmsportler*innen sind bei den World University Games am Start:

 

Schwimmen:

Ole Mats Eidam (Potsdamer SV/University of Michigan, USA), Kim Herkle (SV Cannstatt/University of Louisville, USA), Cornelius Jahn (Ahrensburger TSV/Ohio State University, USA), Björn Kammann (AMTV-FTV-Hamburg/University of Tennessee, USA),  

Nicole Maier (SG Essen/Miami University of Ohio, USA), Philipp Peschke (SG Essen/IU Internationale HS), Marian Plöger (SV Cannstatt/University of Michigan, USA), Jeremias Pock (1.FCN Schwimmen/University of Indianapolis, USA), Simon Reinke (SG Essen/Uni Bochum), Moritz Schaller (SG Essen/Rheinische FH Köln), Oskar Schildknecht (SG Neukölln/BHT Berliner HS für Technik)

Wasserspringen:

Luis Avila Sanchez (Berliner TSC/IU Internationale HS), Tim Axer (SV Neptun Aachen/SRH Fernhochschule), Carolina Coordes (Berliner TSC/Charité Berlin), Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen/SRH Fernhochschule), Lena Hentschel (Berliner TSC/Ohio State University, USA), Lou Massenberg (Berliner TSC/SRH Fernhochschule), Jette Müller (WSC Rostock/TU Dresden), Pauline Pfeif (Berliner TSC/SRH Fernhochschule), Espen Prenzyna (WSC Rostock/Uni Rostock), Tom Waldsteiner (Berliner TSC/TU Berlin), Moritz Wesemann (SV Halle/University of Southern California, USA)

Wasserball:

Frauen: Charlotte Bala (ETV Hamburg/HS Hannover), Finja Clausmeyer (SV Blau-Weiß Bochum/HS Bochum), Finja Denker (Uerdinger SV/DSHS Köln), Sophie Gromann (Uerdinger SV/Uni Düsseldorf), Lilian Günther (Waspo 98 Hannover/SRH Fernhochschule), Darja Heinbichner (SV Blau-Weiß Bochum/Uni Düsseldorf), Marijke Kijlstra (Utrechtse ZSC, NED/Uni Utrecht, NED), Anna Kleisch (SSV Esslingen/HS Ludwigsburg), Emma Koch (Wasserfreunde Spandau 04/Charité Berlin), Franka Lipinski (Uerdinger SV/DSHS Köln), Elena Ludwig (Wasserfreunde Spandau 04/HWR Berlin), Ioanna Petiki (SSV Esslingen/San Diego State University, USA), Sinia Plotz (Uerdinger SV/University of Southern California, USA), Sophie Purcell (New York Athletic Club and Asphalt Green Water Polo, USA/Princeton University, USA), Anne Rieck (Wasserfreunde Spandau 04/TH Wildau), Mona Saternus (Uerdinger SV/Uni zu Köln), Emma Seehafer (Waspo 98 Hannover/California State University Long Beach, USA), Georgia Sopiadou (SSV Esslingen/HS Esslingen), Jana Stüwe (SV Blau-Weiß Bochum/TU Dortmund), Greta Tadday (Uerdinger SV/Long Island University, USA)*

Männer: Tobias Bauer (Wasserfreunde Spandau 04/DHBW Stuttgart), Felix Benke (Waspo 98 Hannover/SRH Fernhochschule), Zoran Bozic (Waspo 98 Hannover/HS für Technik Stuttgart), Yannek Chiru (Wasserfreunde Spandau 04/HU Berlin), Andrei Covaci (Duisburger SV/Uni Tübingen), Mark Dyck (Wasserfreunde Spandau 04/Fordham University, USA), Mark Gansen (Waspo 98 Hannover/IU Internationale HS), Till Hofmann (OSC Potsdam), Luk Jäschke (Waspo 98 Hannover/Polizeiakademie Niedersachsen), Elias Metten (ASC Duisburg/Uni Düsseldorf), Lennox Metten (ASC Duisburg/Uni Düsseldorf), Moritz Ostmann (SG Neukölln/TU Berlin), Jan Rotermund (White Sharks Hannover/Uni Hannover), Finn Rotermund (White Sharks Hannover/Uni Hannover), Sascha Seifert (ASC Duisburg/IU Internationale HS), Aleks Sekulic (Wasserfreunde Spandau 04/SRH Fernhochschule), Max Spittank (White Sharks Hannover/SRH Fernhochschule)*

*) Beim Wasserball wird die Anzahl der aktuell aufgeführten Aktiven nach den letzten Sichtungslehrgängen noch auf jeweils 13 Spieler*innen reduziert.

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Wasserball

Kontakte in der Abteilung Wasserball

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So torreich lief der Start des DSV-Teams beim Wasserball-Weltcup

Die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) sind mit einem Sieg in das Weltcupturnier der Division 2 in Malta gestartet. Gegen Slowenien gewannen die DSV-Männer am Dienstag mit 22:15. Und sorgten damit zugleich für eine gelungene Premiere von Aleksandar Radovic als Bundestrainer, der beim Weltcup erstmals am Beckenrand die Verantwortung trägt.

„Man hat gespürt, dass ein gewisser Druck auf uns gelastet hat. Die Jungs waren vor allem in den ersten beiden Vierteln etwas verkrampft. In der Defensive können und müssen wir definitiv besser spielen. Natürlich sind wir mit dem Sieg zufrieden und nehmen ihn mit. Jetzt schauen wir nach vorne – das Turnier ist lang und wir gehen Schritt für Schritt weiter“, bewertete Radovic den ersten Auftritt seiner Mannschaft.

 

Ein starkes drittes Viertel ebnet den Weg zum Sieg

 

Nach kurzem Rückstand gleich zu Beginn der Partie setzte sich das deutsche Team schon einmal auf drei Tore ab (5:2). Die Slowenen blieben aber dran und konnten sich dabei vor allem auf ihr starkes Überzahlspiel und die Treffsicherheit vom Fünfmeterpunkt verlassen. Nach dem ersten Viertel stand es 5:5. Auch im zweiten Abschnitt legten meist die Deutschen meist vor. Aus dem Spiel heraus ging viel in dieser Phase, mehrfach führten sie so mit zwei Toren, aber jedes Mal kam Slowenien wieder zum Ausgleich. In einer bis dahin umkämpften Partie ging Deutschland gegen den 28. der Weltrangliste so nur mit einem knappen 11:10-Vorsprung in die Pause.

Zur zweiten Halbzeit rückte dann Max Spittank (Waspo 98 Hannover) anstelle seines Vereinskollegen Felix Benke ins deutsche Tor und konnte sich gleich mit mehreren Paraden auszeichnen. Seine Mitspieler übernahmen nun zusehend das Kommando. Bis zum 14:12 hielten die Slowenen noch mit, dann aber zog das DSV-Team bis Ende des dritten Viertels bis auf 17:12 davon. Auch das Powerplay funktionierte nun sehr gut.

 

Nächster DSV-Gegner ist am Donnerstag dann Hongkong

 

Näher als drei Tore ließen die Deutschen den Gegner auch im Schlussabschnitt nicht mehr herankommen, bevor sie gegen Ende der Partie den Abstand sogar noch einmal vergrößerten. Das war deshalb wichtig, weil beim Weltcup erstmals ein neuer Modus samt Wertung per Tournament Performance Index (TPI) zur Anwendung kommt, bei dem ein hoher Sieg mehr Punkte einbringt als eine knappe Entscheidung, aber zum Beispiel auch die Stärke des jeweiligen Gegners in Betracht gezogen wird. Beste Torschützen aus DSV-Seite waren Denis Strelezkij (Waspo 98 Hannover) mit sechs und Sebastian Andruszkiewicz (Wasserfreunde Spandau 04) mit fünf Treffern. Mark Gansen und Zoran Bozic (beide Waspo 98 Hannover) waren jeweils vier Mal erfolgreich.

Das DSV-Team bekommt aufgrund der Turnierabsage Japans nun einen Tag, ehe dann am Donnerstag (11:00 Uhr, kostenpflichtiger Livestream bei Recast) die nächste Partie gegen Hongkong ansteht.

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Neustadt und Laatzen steigen auf: Das Feld der 2. Wasserball-Bundesliga ist komplett

Großer Jubel beim SC Neustadt an der Weinstraße sowie bei der SpVg Latzen 1894: Beim Aufstiegsturnier in Laatzen haben sich diese Klubs am Wochenende die letzten Plätze für die neue 2. Wasserball-Bundesliga gesichert. Für beide stand der Erfolg dabei schon vorzeitig nach dem ersten Tag des zweitägigen Turniers im aquaLaatzium fest, nach jeweils zwei Siegen gegen die SG Stadtwerke München beziehungsweise den SV Blau-Weiß Bochum. Das direkte Duell der beiden Aufsteiger entschieden die Neustädter am Sonntag dann mit 14:11 für sich. Bundesligavertreter München aus der B-Gruppe ist dagegen abgestiegen.

Bei den Neustädtern, bei denen unter anderem auch Ex-Nationalspieler Timo van der Bosch untergekommen ist, hatte Kapitän Matthias Held für das Aufstiegsturnier extra seinen Familienurlaub in Spanien unterbrochen. Der Klub aus Rheinland-Pfalz gehört nun erstmals seit 2022 wieder zu den 16 besten Mannschaften Deutschlands. Auch Laatzen spielte in der Vergangenheit schon 2011/12 und 2014/2015 für jeweils eine Saison auf diesem Niveau und feiert exakt zehn Jahre später nun also seine Rückkehr.

Damit steht jetzt das gesamte Teilnehmerfeld für die 2. Wasserball-Bundesliga fest. Neben Neustadt und Laatzen sind folgende Vereine mit dabei: SV Krefeld 72, SSV Esslingen, Uerdinger SV 08, SV Würzburg 05, SVV Plauen und Düsseldorfer SC 1898.

In der kommenden Spielzeit gibt es im deutschen Wasserball bekanntlich eine neue Ligenstruktur. Bislang wurde die Bundesliga der Männer in einer A- und B-Gruppe mit insgesamt 16 Mannschaften ausgespielt. Zur Saison 2025/26 werden daraus die 1. Bundesliga und die 2. Bundesliga mit jeweils acht Teams, wie die Länderfachkonferenz Wasserball des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) Anfang April beschlossen hat.

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Herzlichen Glückwunsch: Manfred Thiesmann wird heute 80

Als Michael Groß, Mark Warnecke und Co. ihre großen Erfolge auf der internationalen Schwimmbühne feierten, hieß der Bundestrainer immer Manfred Thiesmann. Zwischen 1980 und 2003 war er als Bundestrainer für die Männer verantwortlich, anschließend noch fünf Jahre als Honorartrainer tätig. In seine Amtszeit fielen sechs Olympische Spiele, 20 Weltmeisterschaften und 23 Europameisterschaften. Am heutigen Dienstag begeht der verdiente Erfolgscoach seinen 80. Geburtstag – und der Vorstandvorsitzende Jan Pommer gratulierte im Namen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV).

„Manni hat eine Ära des deutschen Schwimmsports geprägt, erst im Verein in Dortmund und später als Bundestrainer noch mehr."

Auch im verdienten Ruhestand ist Manfred Thiesmann dem Schwimmsport immer nahe verbunden gebliebe, bis heute. Oft sah man ihn bei Wettkämpfen wie den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften in Wuppertal auf der Tribüne. Eng blieb stets auch der Kontakt zu früheren Weggefährt*innen aus dem Sport.

 

„Manni hat eine Ära des deutschen Schwimmsports geprägt, erst im Verein in Dortmund und später als Bundestrainer noch mehr. Er war immer besonders engagiert und auch sehr kreativ, auch wenn er mit seinen Ideen nicht immer offene Türen einlief. Dass selbst größte Meinungsverschiedenheiten nicht die freundschaftliche Ebene belasteten, muss man rückblickend auch hervorheben. Denn auch das war ein wichtiger Baustein seines Erfolgs“, sagte Ralf Beckmann, der als Cheftrainer und Sportdirektor einige Jahre auch Thiesmanns Vorgesetzter gewesen war.

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Positivquote für deutsche Spieler*innen und veränderte Ligenstruktur: Der deutsche Wasserball stellt sich zukunftsfähig auf

Die Länderfachkonferenz Wasserball des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) hat am Samstag in Saarbrücken weitreichende Beschlüsse getroffen, um die älteste olympische Mannschaftssportart in Deutschland fit für die Zukunft zu machen. Demnach müssen in den Wasserball-Bundesligen ab der kommenden Saison 2025/26 von insgesamt maximal 14 Spieler*innen auf dem Spielprotokoll mindestens sieben deutsche Staatsangehörige sein. Zur Saison 2026/27 steigt diese Zahl auf acht deutsche Spieler*innen, ab der Saison 2027/28 müssen es dann neun sein.

 

Mit der Einführung dieser Positivquote sollen die Investitionen in den Nachwuchs intensiviert und damit die Nationalmannschaft nachhaltig gefördert werden. „Die Nationalmannschaft ist und bleibt die wichtigste Mannschaft im Wasserball. Nachdem in den vergangenen Jahren die großen Erfolge leider ausgeblieben sind, wollen wir mit Einführung der Positivquote dafür sorgen, dass junge deutsche Wasserballspieler*innen künftig stärker gefördert werden“, erklärte Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport. Eine Positivquote ist eine etablierte und wirksame Maßnahme, die in verschiedenen Formen in allen namhaften europäischen Wasserballligen und auch in anderen Spielsportarten praktiziert wird. „Wir greifen mit diesen Entscheidungen auch die konstruktiven Hinweise des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Bundesministeriums des Innern und für Heimat auf. Auch ihnen liegt die internationale Zukunftsfähigkeit des Wasserballs am Herzen“, so Hansmann.

 

„Wir läuten damit eine neue Ära im deutschen Wasserball ein. Ich möchte allen Beteiligten und vor allem unseren international aktiven Vereinen danken, dass sie die Notwendigkeit eines solchen Schrittes anerkennen und auch sehen, welche Chancen damit verbunden sind“, sagte der DSV-Vorstandsvorsitzende Jan Pommer. „Davon profitieren nicht nur die Nationalmannschaft, sondern auch die Vereine selbst. Unsere Nationalteams sind die Zugpferde des deutschen Wasserballs. Ihre Erfolge färben auf die Klubs ab und sorgen für eine größere mediale Aufmerksamkeit für unseren Sport.“ Als Vorbild diene die Entwicklung in anderen Mannschaftssportarten. Als ehemaliger Geschäftsführer der Basketball-Bundesliga wirkte Jan Pommer in der Vergangenheit bereits daran mit, dass sich diese auch dank der Einführung einer Quotenregelung von einer internationalen zweitklassigen Liga zur „Liga der Weltmeister von 2023“ entwickelt hat.

 

Die Positivquote wurde einstimmig befürwortet. Vereinen, die gegen die neue Regel verstoßen, droht nach dem Beschluss ab der übernächsten Saison eine Ordnungsgebühr von 2.000,00 Euro pro Partie und pro Spieler*in, der oder die nicht spielberechtigt ist. Dieses Geld käme der Nachwuchsarbeit im DSV zugute. Spieler*innen, die in den Altersklassen U16 bis U20 mindestens drei Spielzeiten eine Teilnahmeberechtigung für einen oder mehrere deutsche Vereine besessen haben und die in dieser Zeit aktiv am Spielbetrieb teilgenommen haben, gelten als Deutsche im Sinne dieser Regelung.

 

Neue Ligenstruktur: 1. Bundesliga künftig mit acht Klubs 

 

Ebenfalls mit deutlicher Mehrheit beschlossen wurde eine neue Ligenstruktur im deutschen Wasserball. Bislang wird die Wasserball-Bundesliga der Männer in einer A- und B-Gruppe mit insgesamt 16 Mannschaften ausgespielt. Zur Saison 2025/26 werden daraus die 1. Bundesliga und die 2. Bundesliga mit jeweils acht Teams, die sich in einer leistungsdifferenzierteren Umgebung entsprechend entwickeln können. Damit verbunden ist auch eine konsequente Durchsetzung von professionelleren Strukturen und Standards, die eine gesteigerte mediale Verbreitung sowie Vermarktbarkeit der 1. Bundesliga ermöglichen.

 

„Mit der neuen Ligenstruktur schaffen wir eine Grundlage für die nachhaltige Weiterentwicklung des deutschen Wasserballs. Dies ist ein zentraler Erfolgsstellhebel. Mein Dank gilt der Abteilung Wasserball unter Leitung von Tino Ressel und allen Vereinen, die diesen Reformprozess engagiert begleitet haben und ihn nun gemeinsam mit uns mit Leben füllen werden“, sagte DSV-Chef Jan Pommer.

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DSV-Bundestrainer*innen

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