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U20-WM im Wasserball: DSV-Junioren nach Sieg gegen Australien auf Platz neun

Deutschlands Wasserball-Junioren haben die U20-WM in Zagreb (CRO) als Neunter abgeschlossen. Eine bessere Platzierung hatte es zuletzt vor 18 Jahren beim Turnier 2007 in Long Beach (USA) gegeben, als der Nachwuchs des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) auf Rang acht eingekommen war.

Im abschließenden Spiel um Platz neun behauptete sich die DSV-Auswahl am Samstag mit 13:12 gegen Australien. Die Mannschaft von Nachwuchs-Bundestrainer Nebojsa Novoselac führte schnell mit 3:0, doch die Australier – nach den USA das stärkste nicht-europäische Team bei diesem Turnier – konnten noch im ersten Viertel (3:3) ausgleichen. Im zweiten Abschnitt waren dann zunächst wieder die Deutschen am Drücker, die zur Halbzeit erneut mit drei Toren (7:4) vorne lagen. Dieser Vorsprung hatte auch nach drei Vierteln (10:7) weiter Bestand, obwohl Deutschland weiterhin deutlich weniger Schüsse abgab als der Gegner. Das DSV-Team präsentierte sich in der Offensive aber höchst effektiv, insbesondere in Überzahl, und konnte sich mit Kapitän Max Spittank (White Sharks Hannover) zudem wieder einmal auf einen sicheren Rückhalt im Tor verlassen.

Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts kam Australien aber noch einmal heran, kurz darauf gelang sogar erstmals seit erstem Viertel wieder der Ausgleich. Aber Deutschland wollte diesen Sieg unbedingt. Die beiden Hannoveraner Fynn Janke (White Sharks) und Luk Jäschke (Waspo 98) trafen kurz nacheinander zum 13:11, in der Schlussminute wurde der knappe Vorsprung dann erfolgreich verteidigt.

Beim ersten Spiel der Platzierungsrunde gegen China hatte Deutschlands am Tag zuvor mit 20:2 dominiert. Damit konnte das DSV-Team im Verlauf dieser U20-WM fünf von sechs Partien gewinnen und verlor lediglich das Achtelfinalspiel gegen den Nachwuchs von Olympiateilnehmer Montenegro knapp mit 10:11.

>> Alle Ergebnisse der U20-WM

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Diese Stadt richtet die Wasserball-EM 2028 der Frauen aus

Eindhoven (NED) richtet die Wasserball-Europameisterschaften der Frauen im Olympiajahr 2028 aus. Das hat European Aquatics am Dienstag bekanntgegeben. Die Titelkämpfe werden im renovierten Pieter-van-den-Hoogenband-Schwimmstadion ausgetragen, wo auch schon die EM der Frauen 2024 stattfand. Damals nutzten die Gastgeberinnen ihren Heimvorteil und holten den Titel, den sie Anfang dieses Jahres in Funchal (POR) dann erfolgreich verteidigen konnten. Deutschland belegte auf Madeira zuletzt Rang elf.

Nach 2012 und 2024 ist das Turnier der Frauen insgesamt sogar schon zum dritten Mal in Eindhoven zu Gast – einzig Budapest (HUN) war ebenfalls bereits dreimal Gastgeber. Die Europameisterschaften werden damit abermals als eigenständiges Event durchgeführt. Zuletzt war die EM der Männer und Frauen 2022 gemeinsam an einem Ort veranstaltet worden, seitdem hat sich das Frauenturnier emanzipiert. Der genaue Termin für 2028 ist noch nicht bekannt.

 

Bei der EM 2028 geht es auch um einen Olympiaplatz

 

„Nach der erfolgreichen Ausrichtung der Wasserball-Europameisterschaften der Frauen 2024 sind wir außerordentlich stolz darauf, dass European Aquatics Eindhoven und den Niederlanden erneut das Vertrauen geschenkt hat, ein bedeutendes internationales Wasserball-Event auszurichten“, sagte Hayke Veldman, Präsident des Königlich Niederländischen Schwimmverbands. „Mit den Wasserball-Europameisterschaften der Frauen 2028 holen wir nicht nur Europas beste Teams in die Niederlande, sondern schaffen auch eine einzigartige Plattform für den Frauensport, die Talentförderung und gesellschaftliches Engagement. Für unsere Athletinnen bietet die Ausrichtung einer Europameisterschaft im eigenen Land eine besondere Gelegenheit, sich auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2028 vor heimischem Publikum zu präsentieren.“

Bei der EM geht es auch um einen Startplatz für Olympia. Ein Ticket nach Los Angeles (USA) geht an die Turniersiegerinnen, sofern diese nicht schon über den Weltcup oder die Weltmeisterschaften 2027 qualifiziert sind. Andernfalls rückt der Zweitplatzierte nach beziehungsweise die beste noch nicht über einen anderen Weg qualifizierte Mannschaft.

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Diese Klubs spielen nächste Saison in der 1. Wasserball-Bundesliga

Das Teilnehmerfeld für die Bundesligasaison 2025/26 ist komplett. In den Relegationsspielen sicherte sich am Wochenende als letzter Klub auch die SG Neukölln Berlin ihren Platz unter den besten acht Wasserballteams des Landes. Die Berliner, die eine Woche zuvor bereits die erste Partie gegen B-Gruppen-Vertreter SSV Esslingen mit 14:8 gewonnen hatten, siegten auch im zweiten Spiel mit 19:9 und entschieden damit die Serie glatt mit 2:0 für sich.

Im zweiten Relegationsduell hatte sich zuvor bereits der Duisburger SV 1898 mit 2:0 Siegen gegen die SV Krefeld 1972 behauptet. Damit ist B-Gruppen-Sieger SV Cannstatt als Direktaufsteiger der einzige neue Vertreter im Oberhaus. Der Klub aus Stuttgart ersetzt den SV Ludwigsburg 08, der sich aus finanziellen Gründen bereits Anfang des Jahres aus der A-Gruppe zurückgezogen hat.

In der kommenden Spielzeit gibt es im deutschen Wasserball eine neue Ligenstruktur. Bislang wurde die Bundesliga der Männer in einer A- und B-Gruppe mit insgesamt 16 Mannschaften ausgespielt. Zur Saison 2025/26 werden daraus die 1. Bundesliga und die 2. Bundesliga mit jeweils acht Teams, die sich in einer leistungsdifferenzierteren Umgebung entsprechend entwickeln können, wie die Länderfachkonferenz Wasserball des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) Anfang April beschlossen hat. Damit verbunden ist auch eine konsequente Durchsetzung von professionelleren Strukturen und Standards, die eine gesteigerte mediale Verbreitung sowie Vermarktbarkeit der 1. Bundesliga ermöglichen.

 

Diese Klubs spielen nächste Saison in der 1. Wasserball-Bundesliga

Waspo 98 Hannover, Wasserfreunde Spandau 04, ASC Duisburg, OSC Potsdam, White Sharks Hannover, SG Neukölln Berlin, Duisburger SV 1898, SV Cannstatt

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Waspo Hannover stellt in der Wasserball-Bundesliga gleich zwei Rekorde auf

Es war nicht bloß ein weiterer souveräner Sieg, mit dem Waspo 98 Hannover wieder die Tabellenführung in der Wasserball-Bundesliga der Männer übernahm, sondern ein Moment für die Geschichtsbücher. Der Deutsche Meister gewann am Wochenende mit 37:1 gegen den SV Cannstatt und sorgte damit für gleich zwei neue Rekordmarken. Nie zuvor in der Liga-Geschichte hatte eine Mannschaft 37 Treffer erzielt. Zudem bedeutete der Vorsprung von 36 Toren auch den höchsten Sieg aller Zeiten.

 

White Sharks holen ersten Bundesligapunkt gegen Rekordchampion Spandau

 

Waspos Rivale aus Berlin ließ dagegen Punkte liegen. Die Wasserfreunde Spandau 04 setzten sich bei den White Sharks Hannover erst nach Fünfmeterwerfen mit 16:15 durch. Dabei rettete sich der Vizemeister gerade noch so überhaupt ins Penaltywerfen: Aufgrund eines Wechselfehlers von Hannover bekam Spandau nachträglich noch einen Strafwurf zugesprochen und kam so bei eigentlich abgelaufener Uhr noch zum Ausgleich (12:12) durch Nikola Kojic. Den entscheidenden Fünfmeter für die ersatzgeschwächten Berliner versenkte dann Tobias Bauer. Für die White Sharks war es dennoch der erste Punktgewinn gegen den Rekordchampion. In der Tabelle musste Spandau den ASC Duisburg (19:10 beim OSC Potsdam) vorbeiziehen lassen. Nächstes Wochenende treffen diese beiden Teams dann zum Topspiel aufeinander, eine Woche später dann Waspo und Spandau.

In der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer schob sich der Uerdinger SV 08 durch das 17:14 gegen Aufsteiger SpVg Laatzen 1894 auf Platz zwei der Tabelle. Zweitliga-Konkurrent SSV Esslingen ist derweil im DSV-Pokal eine Runde weiter durch ein 23:14 bei der SGW SC Solingen/Wasserfreunde Wuppertal.

 

Wasserball-Bundesliga

   

Waspo 98 Hannover

SV Cannstatt

37:1 (9:0, 10:1, 9:0, 9:0)

Duisburger SV 1898

SG Neukölln Berlin

16:13 (4:4, 4:4, 5:3, 3:2)

OSC Potsdam

ASC Duisburg

10:19 (3:4, 1:7, 3:6, 3:2)

White Sharks Hannover

Wasserfreunde Spandau 04

15:16 (4:2, 2:1, 4:5, 2:4, 3:4)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SC Neustadt/Weinstraße

SVV Plauen

19:18 (3:3, 5:4, 4:4, 2:3, 5:4)

Uerdinger SV 08

SpVg Laatzen 1894

17:14 (3:3, 4:3, 8:2, 2:6)

 

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

5

15

134:29

+105

2.

ASC Duisburg

6

15

116:65

+51

3.

Wasserfreunde Spandau 04

5

14

118:47

+71

4.

White Sharks Hannover

5

7

62:85

-23

5.

OSC Potsdam

5

6

63:81

-18

6.

Duisburger SV 1898

6

6

64:102

-38

7.

SG Neukölln Berlin

5

0

48:115

-67

8.

SV Cannstatt

5

0

40:121

-81

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

SV Krefeld 72

3

9

47:30

+17

2.

Uerdinger SV 08

4

8

50:51

-1

3.

Düsseldorfer SC 1898

3

7

39:30

+9

4.

SVV Plauen

4

7

70:50

+20

5.

SSV Esslingen

3

6

41:41

0

6.

SC Neustadt/Weinstraße

4

5

55:56

-1

7.

SV Würzburg 05

3

0

37:58

-21

8.

SpVg Laatzen 1894

4

0

46:69

-23

 

Berlins und Bochums Tormaschinerie läuft bei den Frauen weiter auf Hochtouren

 

Auch Esslingens Frauen waren am Wochenende erfolgreich und siegten mit 21:7 in Uerdingen, in der Tabelle der Wasserball-Bundesliga verbesserten sie sich damit auf Rang drei. Ganz oben stehen die letztjährigen Finalteams vom SV Blau-Weiß Bochum und von den Wasserfreunden Spandau, die ihre Siegesserien beide auch an diesem Wochenende fortsetzten. Die Bochumerinnen gewannen mit 30:7 gegen den Eimsbütteler Turnverband. Spandau siegte gar mit 43:9 gegen den SC Chemnitz 1892 – Kapitänin Gesa Deike kam in dieser Partie mit zehn Treffern sogar auf eine zweistellige Torausbeute.

 

SV Blau-Weiß Bochum

Eimsbütteler Turnverband

39:7 (10:2, 6:2, 7:0, 7:3)

Wasserfreunde Spandau 04

SC Chemnitz 1892

43:9 (10:2, 9:1, 10:2, 14:4)

Uerdinger SV 08

SSV Esslingen

7:21 (2:8, 1:5, 1:6, 3:2)

 

Platz

Verein

Spiele

Punkte

Torverhältnis

Tordifferenz

1.

SV Blau-Weiß Bochum

4

12

100:32

+68

2.

Wasserfreunde Spandau 04

3

9

105:18

+87

3.

SSV Esslingen

4

9

67:36

+31

4.

Eimsbütteler Turnverband

5

6

62:90

-28

5.

Uerdinger SV 08

4

0

32:105

-73

6.

SC Chemnitz 1892

4

0

24:109

-85

 

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Waspo Hannover knackt in der Wasserball-Bundesliga den nächsten Rekord

Der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover bleibt in der Wasserball-Bundesliga der Männer auf Rekordjagd. Beim 36:7 gegen den OSC Potsdam sorgten beide Teams mit zusammen 43 Treffern für das torreichste Spiel der Bundesliga-Historie. Erst vor einer Woche hatte Waspo beim 37:1 gegen den SV Cannstatt Liga-Geschichte geschrieben: Nie zuvor hatte eine Mannschaft in der Bundesliga 37 Treffer erzielt, zudem war das mit einem Vorsprung von 36 Toren auch der höchste Sieg aller Zeiten. Gegen Potsdam erzielten an diesem Wochenende gleich vier Spieler bei Hannover je fünf Treffer: Lukas Küppers, Antonio Buha, Mark Gansen und Lazar Vukicevic. 

Das Top-Spiel des Spieltags fand in Berlin statt. Dort setzten sich die Wasserfreunde Spandau 04 im Duell zweiter Euro-Cup-Teilnehmer mit 16:11 gegen den ASC Duisburg durch und rückten damit in der Tabelle wieder an den Westdeutschen vorbei auf Platz zwei. Einen Sieg feierte dagegen der zweite Duisburger Klub: Der Duisburger SV 98 gewann mit 17:15 gegen die White Sharks Hannover, es war bereits der dritte Sieg aus den vergangenen vier Partien. Duisburg verbesserte sich in der Tabelle damit auf Platz vier.

 

Düsseldorf stürzt Zweitliga-Tabellenführer Krefeld – Uerdingen neuer Erster

 

Einen neuen Tabellenführer gibt es in der 2. Wasserball-Bundesliga. Denn der Düsseldorfer SC 1898 brachte der SV Krefeld 72 als bisherigem Spitzenreiter mit 14:11 die erste Saisonniederlage bei. „Der Sieg war harte Arbeit, aber absolut verdient. Die Jungs haben unglaublich gut zusammengehalten und sich gegenseitig nach vorne gepusht“, sagte DSC-Trainer Gábor Bujka. Ganz oben steht dadurch nun der Uerdinger SV 08 nach einem 20:9 beim SVV Plauen – Krefeld ist hinter dem Stadtrivalen und den Düsseldorfern jetzt nur noch Dritter.

Wasserball-Bundesliga

   

Wasserfreunde Spandau 04

ASC Duisburg

16:11 (4:1, 4:2, 3:5, 5:3)

Duisburger SV 1898

White Sharks Hannover

17:15 (6:4, 3:3, 6:3, 2:5)

SG Neukölln Berlin

SV Cannstatt

17:11 (5:1, 4:4, 4:3, 4:3)

Waspo 98 Hannover

OSC Potsdam

36:7 (10:2, 9:2, 9:2, 8:1)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SSV Esslingen

SpVg Laatzen 1894

20:10 (6:2, 3:1, 8:4, 3:3)

Düsseldorfer SC 1898

SV Krefeld 72

14:11 (3:4, 4:4, 3:1, 4:2)

SC Neustadt/Weinstraße

SV Würzburg 05

18:7 (3:3, 6:1, 6:2, 3:1)

SVV Plauen

Uerdinger SV 08

9:20 (1:6, 2:3, 4:6, 2:5)

 

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

6

18

170:36

+134

2.

Wasserfreunde Spandau 04

6

17

134:56

+76

3.

ASC Duisburg

7

15

127:81

+46

4.

Duisburger SV 1898

7

9

81:117

-36

5.

White Sharks Hannover

6

7

77:102

-25

6.

OSC Potsdam

6

6

70:117

-47

7.

SG Neukölln Berlin

6

3

65:121

-61

8.

SV Cannstatt

6

0

151:138

-87

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Uerdinger SV 08

5

11

70:60

+10

2.

Düsseldorfer SC 1898

4

10

53:41

+12

3.

SV Krefeld 72

4

9

58:44

+14

4.

SSV Esslingen

4

9

61:51

+10

5.

SC Neustadt/Weinstraße

5

8

73:63

+10

6.

SVV Plauen

5

7

79:70

+9

7.

SV Würzburg 05

4

0

44:76

-32

8.

SpVg Laatzen 1894

5

0

56:89

-33

 

Pokalsiege für Cannstatt und Plauen

 

Weniger gut lief es für Uerdingen tags darauf beim Spiel der zweiten Runde des DSV-Pokals. Dort ist nach dem 12:17 beim Bundesliga-Vertreter SV Cannstatt Endstation für den Zweitligisten. Außerdem siegte Plauen erst nach Fünfmeterwerfen mit 22:21 bei Landesgruppen-Vertreter ASC Brandenburg. Cannstatt trifft im Achtelfinale am 13. Dezember nun auf die White Sharks Hannover, Plauen auf die SG Neukölln Berlin.

 

Spandaus Wasserballerinnen lernen in der Champions League weiter dazu

 

In der Champions League der Frauen unterlagen die Wasserfreunde Spandau 04 mit 8:21 gegen Ungarns Meister Ferencvaros Budapest. Für die Berlinerinnen ist es das erste Mal, dass sie in der Hauptrunde der Königsklasse stehen, in der sie in jedem Spiel dazulernen.

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Duisburgs Wasserball-Zwillinge zeigen sich zum Bundesligastart in Torlaune

Es war ein torreicher Auftakt in die Wasserball-Bundesliga der Männer. 104 Treffer fielen in den vier Partien des ersten Spieltags, durchschnittlich also 26 pro Begegnung. Dabei gaben sich die Spitzenklubs keine Blöße und feierten jeweils klare Siege. Am deutlichsten fiel der Erfolg für die Wasserfreunde Spandau 04 aus, die mit 25:9 gegen den OSC Potsdam gewannen und damit erster Tabellenführer der neuen Saison sind. In der Torschützenliste stehen mit Kristijan Culina und Nikola Kojic ebenfalls zwei Spieler des Rekordchampions ganz vorne, die zum Start der neuen Spielzeit jeweils sechs Treffer zum Sieg im Berlin-Brandenburg-Derby beisteuerten. Aber auch der Deutsche Meister und Pokalsieger Waspo 98 Hannover hatte beim 20:4 beim Duisburger SV 1898 keinerlei Probleme.

Ein bestens aufgelegtes Zwillingspaar bescherte derweil dem ASC Duisburg einen perfekten Start. Elias Metten und Lennox Metten glänzten beim 18:9 des Bundesliga-Dritten der Vorsaison gegen die SG Neukölln Berlin mit je vier Toren. Elias gelang dabei sogar ein lupenreiner Hattrick, als er im dritten Viertel binnen anderthalb Minuten (!) dreimal einnetzte. Aufsteiger SV Cannstatt, in der vergangenen Saison noch in der B-Gruppe (jetzt 2. Wasserball-Bundesliga) unterwegs, unterlag bei seiner Rückkehr in die Top-Division mit 6:13 gegen die White Sharks Hannover.

Wasserball-Bundesliga Männer

   

ASC Duisburg

SG Neukölln Berlin

18:9 (6:3, 2:1, 4:1, 6:4)

Wasserfreunde Spandau 04

OSC Potsdam

25:9 (6:3, 7:2, 7:3, 5:1)

White Sharks Hannover

SV Cannstatt

13:6 (3:1, 4:1, 2:3, 4:1)

Duisburger SV 1898

Waspo 98 Hannover

4:20 (0:3, 2:8, 2:6, 0:3)

 


 

Spiele

Punkte 

Tore

Tordifferenz

Männer-Bundesliga*

         

1.

Wasserfreunde Spandau 04

1

3

25:9

+16

2.

Waspo 98 Hannover

1

3

20:4

+16

3.

ASC Duisburg

1

3

18:9

+9

4.

White Sharks Hannover

1

3

13:6

+7

5.

SV Cannstatt

1

0

6:13

-7

6.

SG Neukölln Berlin

1

0

9:18

-9

7.

OSC Potsdam

1

0

9:25

-16

8.

Duisburger SV 1898

1

0

4:20

-16

 

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Play-off-Paarungen in der Wasserball-Bundesliga der Frauen stehen fest

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen sind die letzten Play-off-Entscheidungen gefallen. Zwar stehen am letzten April-Wochenende noch zwei Partien der Hauptrunde aus. Doch schon jetzt sind die ersten Vier der Tabelle fixiert und die Paarungen für das Halbfinale somit bekannt.

Dass die Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 von der Pole-Position aus in die Play-offs starten, war schon länger klar. Am Samstag unterstrichen die Deutschen Meisterinnen einmal mehr ihre nationale Dominanz, indem sie das Rematch des letztjährigen Finals gegen den SSV Esslingen klar mit 21:6 für sich entschieden. In der Vorschlussrunde (ab 10. Mai) trifft Spandau auf Waspo 98 Hannover.

Im zweiten Halbfinale stehen sich dann der SV Blau-Weiß Bochum und Esslingen gegenüber. Bochum siegte am Wochenende mit 13:4 gegen den Uerdinger SV 08, womit Uerdingen seine letzte, leise Play-off-Hoffnung nicht nutzen konnte.

 

    Spiele Punkte Tore Torverhältnis
1 Wasserfreunde Spandau 04 9 27 237:70 +167
2 SV Blau-Weiß Bochum 9 21 146:80 +66
3 SSV Esslingen 9 15 132:101 +31
4 Waspo 98 Hannover 10 11 103:197 -94
5 Uerdinger SV 08 10 10 98:189 -91
6 Eimsbütteler Turnverband 9 0 74:153 -79

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Das deutsche Team geht bei der Wasserball-EM ins Gruppenendspiel gegen Serbien

Deutschlands Wasserballerinnen haben bei der EM in Funchal (POR) weiterhin alle Chancen auf eine Top-Ten-Platzierung, die Head Coach Karsten Seehafer im Vorfeld des Turniers als Ziel ausgegeben hatte. Zum Start der zweiten Gruppenphase unterlag seine Mannschaft am Freitag zwar mit 14:15 nach Fünfmeterwerfen gegen die Türkei, nahm dadurch aber dennoch einen wichtigen Punkt mit. Am Sonntag (13:15 Uhr, Livestream bei Eurovisionsport) geht es nun gegen Serbien um Platz eins in der Gruppe und damit den Einzug ins Spiel um Platz neun.

Zum ersten Mal bei diesen Europameisterschaften wurde eine Partie erst im Fünfmeterwerfen entschieden. „Für das Publikum war es ein sehr unterhaltsames Spiel“, meinte auch Trainer Seehafer. „Es ging ständig hin und her, beide Teams hatten Höhen und Tiefen. Am Ende ist nichts passiert und wir haben durch den Punktgewinn weiter die Möglichkeit auf die beste Position in der Gruppe.“

 

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Nach dem ersten Viertel führten die Türkinnen mit 4:3. Dann glich erst Spanien-Legionärin Belén Vosseberg aus, die an diesem Tag mit drei Treffern beste Torschützin auf deutscher Seite war, anschließend besorgte Barbara Bujka sogar die erste Führung für die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbands e.V. (DSV). Allerdings versäumte es das DSV-Team trotz guter Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen. Die Türkei glich somit wieder aus, ehe Elena Ludwig kurz vor der Halbzeit die erneute DSV-Führung erzielte.

Nach Wiederanpfiff war es dann wieder Vosseberg, die den Vorsprung erstmals auf zwei Tore ausbaute. Dann aber gelang den Türkinnen, die in den vergangenen Jahren im Wasserball starke Fortschritte gemacht haben, vier Treffer hintereinander, die damit ihrerseits mit einer Zwei-Tore-Führung in die letzte Pause gingen. Gleich zu Beginn des Schlussviertels erhöhte die Türkei dann sogar auf 10:7. Aber Deutschland steckte nicht auf und schien das Spiel nach einem Comeback sogar zu seinen Gunsten drehen zu können. Noch in der Schlussminute lag das DSV-Team vorne. Doch die Türkinnen retteten sich ins Fünfmeterwerfen.

Dort trafen Bujka und Emiliia Khmil, während die Versuche von Kapitänin Gesa Deike, Jana Stüwe und Vosseberg allesamt pariert wurden. Auf türkischer Seite fanden dagegen drei Würfe den Weg ins Tor.

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