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Diese Klubs spielen nächste Saison in der 1. Wasserball-Bundesliga

Das Teilnehmerfeld für die Bundesligasaison 2025/26 ist komplett. In den Relegationsspielen sicherte sich am Wochenende als letzter Klub auch die SG Neukölln Berlin ihren Platz unter den besten acht Wasserballteams des Landes. Die Berliner, die eine Woche zuvor bereits die erste Partie gegen B-Gruppen-Vertreter SSV Esslingen mit 14:8 gewonnen hatten, siegten auch im zweiten Spiel mit 19:9 und entschieden damit die Serie glatt mit 2:0 für sich.

Im zweiten Relegationsduell hatte sich zuvor bereits der Duisburger SV 1898 mit 2:0 Siegen gegen die SV Krefeld 1972 behauptet. Damit ist B-Gruppen-Sieger SV Cannstatt als Direktaufsteiger der einzige neue Vertreter im Oberhaus. Der Klub aus Stuttgart ersetzt den SV Ludwigsburg 08, der sich aus finanziellen Gründen bereits Anfang des Jahres aus der A-Gruppe zurückgezogen hat.

In der kommenden Spielzeit gibt es im deutschen Wasserball eine neue Ligenstruktur. Bislang wurde die Bundesliga der Männer in einer A- und B-Gruppe mit insgesamt 16 Mannschaften ausgespielt. Zur Saison 2025/26 werden daraus die 1. Bundesliga und die 2. Bundesliga mit jeweils acht Teams, die sich in einer leistungsdifferenzierteren Umgebung entsprechend entwickeln können, wie die Länderfachkonferenz Wasserball des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) Anfang April beschlossen hat. Damit verbunden ist auch eine konsequente Durchsetzung von professionelleren Strukturen und Standards, die eine gesteigerte mediale Verbreitung sowie Vermarktbarkeit der 1. Bundesliga ermöglichen.

 

Diese Klubs spielen nächste Saison in der 1. Wasserball-Bundesliga

Waspo 98 Hannover, Wasserfreunde Spandau 04, ASC Duisburg, OSC Potsdam, White Sharks Hannover, SG Neukölln Berlin, Duisburger SV 1898, SV Cannstatt

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Waspo Hannover stellt in der Wasserball-Bundesliga gleich zwei Rekorde auf

Es war nicht bloß ein weiterer souveräner Sieg, mit dem Waspo 98 Hannover wieder die Tabellenführung in der Wasserball-Bundesliga der Männer übernahm, sondern ein Moment für die Geschichtsbücher. Der Deutsche Meister gewann am Wochenende mit 37:1 gegen den SV Cannstatt und sorgte damit für gleich zwei neue Rekordmarken. Nie zuvor in der Liga-Geschichte hatte eine Mannschaft 37 Treffer erzielt. Zudem bedeutete der Vorsprung von 36 Toren auch den höchsten Sieg aller Zeiten.

 

White Sharks holen ersten Bundesligapunkt gegen Rekordchampion Spandau

 

Waspos Rivale aus Berlin ließ dagegen Punkte liegen. Die Wasserfreunde Spandau 04 setzten sich bei den White Sharks Hannover erst nach Fünfmeterwerfen mit 16:15 durch. Dabei rettete sich der Vizemeister gerade noch so überhaupt ins Penaltywerfen: Aufgrund eines Wechselfehlers von Hannover bekam Spandau nachträglich noch einen Strafwurf zugesprochen und kam so bei eigentlich abgelaufener Uhr noch zum Ausgleich (12:12) durch Nikola Kojic. Den entscheidenden Fünfmeter für die ersatzgeschwächten Berliner versenkte dann Tobias Bauer. Für die White Sharks war es dennoch der erste Punktgewinn gegen den Rekordchampion. In der Tabelle musste Spandau den ASC Duisburg (19:10 beim OSC Potsdam) vorbeiziehen lassen. Nächstes Wochenende treffen diese beiden Teams dann zum Topspiel aufeinander, eine Woche später dann Waspo und Spandau.

In der 2. Wasserball-Bundesliga der Männer schob sich der Uerdinger SV 08 durch das 17:14 gegen Aufsteiger SpVg Laatzen 1894 auf Platz zwei der Tabelle. Zweitliga-Konkurrent SSV Esslingen ist derweil im DSV-Pokal eine Runde weiter durch ein 23:14 bei der SGW SC Solingen/Wasserfreunde Wuppertal.

 

Wasserball-Bundesliga

   

Waspo 98 Hannover

SV Cannstatt

37:1 (9:0, 10:1, 9:0, 9:0)

Duisburger SV 1898

SG Neukölln Berlin

16:13 (4:4, 4:4, 5:3, 3:2)

OSC Potsdam

ASC Duisburg

10:19 (3:4, 1:7, 3:6, 3:2)

White Sharks Hannover

Wasserfreunde Spandau 04

15:16 (4:2, 2:1, 4:5, 2:4, 3:4)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SC Neustadt/Weinstraße

SVV Plauen

19:18 (3:3, 5:4, 4:4, 2:3, 5:4)

Uerdinger SV 08

SpVg Laatzen 1894

17:14 (3:3, 4:3, 8:2, 2:6)

 

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

5

15

134:29

+105

2.

ASC Duisburg

6

15

116:65

+51

3.

Wasserfreunde Spandau 04

5

14

118:47

+71

4.

White Sharks Hannover

5

7

62:85

-23

5.

OSC Potsdam

5

6

63:81

-18

6.

Duisburger SV 1898

6

6

64:102

-38

7.

SG Neukölln Berlin

5

0

48:115

-67

8.

SV Cannstatt

5

0

40:121

-81

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

SV Krefeld 72

3

9

47:30

+17

2.

Uerdinger SV 08

4

8

50:51

-1

3.

Düsseldorfer SC 1898

3

7

39:30

+9

4.

SVV Plauen

4

7

70:50

+20

5.

SSV Esslingen

3

6

41:41

0

6.

SC Neustadt/Weinstraße

4

5

55:56

-1

7.

SV Würzburg 05

3

0

37:58

-21

8.

SpVg Laatzen 1894

4

0

46:69

-23

 

Berlins und Bochums Tormaschinerie läuft bei den Frauen weiter auf Hochtouren

 

Auch Esslingens Frauen waren am Wochenende erfolgreich und siegten mit 21:7 in Uerdingen, in der Tabelle der Wasserball-Bundesliga verbesserten sie sich damit auf Rang drei. Ganz oben stehen die letztjährigen Finalteams vom SV Blau-Weiß Bochum und von den Wasserfreunden Spandau, die ihre Siegesserien beide auch an diesem Wochenende fortsetzten. Die Bochumerinnen gewannen mit 30:7 gegen den Eimsbütteler Turnverband. Spandau siegte gar mit 43:9 gegen den SC Chemnitz 1892 – Kapitänin Gesa Deike kam in dieser Partie mit zehn Treffern sogar auf eine zweistellige Torausbeute.

 

SV Blau-Weiß Bochum

Eimsbütteler Turnverband

39:7 (10:2, 6:2, 7:0, 7:3)

Wasserfreunde Spandau 04

SC Chemnitz 1892

43:9 (10:2, 9:1, 10:2, 14:4)

Uerdinger SV 08

SSV Esslingen

7:21 (2:8, 1:5, 1:6, 3:2)

 

Platz

Verein

Spiele

Punkte

Torverhältnis

Tordifferenz

1.

SV Blau-Weiß Bochum

4

12

100:32

+68

2.

Wasserfreunde Spandau 04

3

9

105:18

+87

3.

SSV Esslingen

4

9

67:36

+31

4.

Eimsbütteler Turnverband

5

6

62:90

-28

5.

Uerdinger SV 08

4

0

32:105

-73

6.

SC Chemnitz 1892

4

0

24:109

-85

 

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Waspo Hannover knackt in der Wasserball-Bundesliga den nächsten Rekord

Der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover bleibt in der Wasserball-Bundesliga der Männer auf Rekordjagd. Beim 36:7 gegen den OSC Potsdam sorgten beide Teams mit zusammen 43 Treffern für das torreichste Spiel der Bundesliga-Historie. Erst vor einer Woche hatte Waspo beim 37:1 gegen den SV Cannstatt Liga-Geschichte geschrieben: Nie zuvor hatte eine Mannschaft in der Bundesliga 37 Treffer erzielt, zudem war das mit einem Vorsprung von 36 Toren auch der höchste Sieg aller Zeiten. Gegen Potsdam erzielten an diesem Wochenende gleich vier Spieler bei Hannover je fünf Treffer: Lukas Küppers, Antonio Buha, Mark Gansen und Lazar Vukicevic. 

Das Top-Spiel des Spieltags fand in Berlin statt. Dort setzten sich die Wasserfreunde Spandau 04 im Duell zweiter Euro-Cup-Teilnehmer mit 16:11 gegen den ASC Duisburg durch und rückten damit in der Tabelle wieder an den Westdeutschen vorbei auf Platz zwei. Einen Sieg feierte dagegen der zweite Duisburger Klub: Der Duisburger SV 98 gewann mit 17:15 gegen die White Sharks Hannover, es war bereits der dritte Sieg aus den vergangenen vier Partien. Duisburg verbesserte sich in der Tabelle damit auf Platz vier.

 

Düsseldorf stürzt Zweitliga-Tabellenführer Krefeld – Uerdingen neuer Erster

 

Einen neuen Tabellenführer gibt es in der 2. Wasserball-Bundesliga. Denn der Düsseldorfer SC 1898 brachte der SV Krefeld 72 als bisherigem Spitzenreiter mit 14:11 die erste Saisonniederlage bei. „Der Sieg war harte Arbeit, aber absolut verdient. Die Jungs haben unglaublich gut zusammengehalten und sich gegenseitig nach vorne gepusht“, sagte DSC-Trainer Gábor Bujka. Ganz oben steht dadurch nun der Uerdinger SV 08 nach einem 20:9 beim SVV Plauen – Krefeld ist hinter dem Stadtrivalen und den Düsseldorfern jetzt nur noch Dritter.

Wasserball-Bundesliga

   

Wasserfreunde Spandau 04

ASC Duisburg

16:11 (4:1, 4:2, 3:5, 5:3)

Duisburger SV 1898

White Sharks Hannover

17:15 (6:4, 3:3, 6:3, 2:5)

SG Neukölln Berlin

SV Cannstatt

17:11 (5:1, 4:4, 4:3, 4:3)

Waspo 98 Hannover

OSC Potsdam

36:7 (10:2, 9:2, 9:2, 8:1)

2. Wasserball-Bundesliga

   

SSV Esslingen

SpVg Laatzen 1894

20:10 (6:2, 3:1, 8:4, 3:3)

Düsseldorfer SC 1898

SV Krefeld 72

14:11 (3:4, 4:4, 3:1, 4:2)

SC Neustadt/Weinstraße

SV Würzburg 05

18:7 (3:3, 6:1, 6:2, 3:1)

SVV Plauen

Uerdinger SV 08

9:20 (1:6, 2:3, 4:6, 2:5)

 

Wasserball-Bundesliga

         

1.

Waspo 98 Hannover

6

18

170:36

+134

2.

Wasserfreunde Spandau 04

6

17

134:56

+76

3.

ASC Duisburg

7

15

127:81

+46

4.

Duisburger SV 1898

7

9

81:117

-36

5.

White Sharks Hannover

6

7

77:102

-25

6.

OSC Potsdam

6

6

70:117

-47

7.

SG Neukölln Berlin

6

3

65:121

-61

8.

SV Cannstatt

6

0

151:138

-87

2. Wasserball-Bundesliga

         

1.

Uerdinger SV 08

5

11

70:60

+10

2.

Düsseldorfer SC 1898

4

10

53:41

+12

3.

SV Krefeld 72

4

9

58:44

+14

4.

SSV Esslingen

4

9

61:51

+10

5.

SC Neustadt/Weinstraße

5

8

73:63

+10

6.

SVV Plauen

5

7

79:70

+9

7.

SV Würzburg 05

4

0

44:76

-32

8.

SpVg Laatzen 1894

5

0

56:89

-33

 

Pokalsiege für Cannstatt und Plauen

 

Weniger gut lief es für Uerdingen tags darauf beim Spiel der zweiten Runde des DSV-Pokals. Dort ist nach dem 12:17 beim Bundesliga-Vertreter SV Cannstatt Endstation für den Zweitligisten. Außerdem siegte Plauen erst nach Fünfmeterwerfen mit 22:21 bei Landesgruppen-Vertreter ASC Brandenburg. Cannstatt trifft im Achtelfinale am 13. Dezember nun auf die White Sharks Hannover, Plauen auf die SG Neukölln Berlin.

 

Spandaus Wasserballerinnen lernen in der Champions League weiter dazu

 

In der Champions League der Frauen unterlagen die Wasserfreunde Spandau 04 mit 8:21 gegen Ungarns Meister Ferencvaros Budapest. Für die Berlinerinnen ist es das erste Mal, dass sie in der Hauptrunde der Königsklasse stehen, in der sie in jedem Spiel dazulernen.

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Duisburgs Wasserball-Zwillinge zeigen sich zum Bundesligastart in Torlaune

Es war ein torreicher Auftakt in die Wasserball-Bundesliga der Männer. 104 Treffer fielen in den vier Partien des ersten Spieltags, durchschnittlich also 26 pro Begegnung. Dabei gaben sich die Spitzenklubs keine Blöße und feierten jeweils klare Siege. Am deutlichsten fiel der Erfolg für die Wasserfreunde Spandau 04 aus, die mit 25:9 gegen den OSC Potsdam gewannen und damit erster Tabellenführer der neuen Saison sind. In der Torschützenliste stehen mit Kristijan Culina und Nikola Kojic ebenfalls zwei Spieler des Rekordchampions ganz vorne, die zum Start der neuen Spielzeit jeweils sechs Treffer zum Sieg im Berlin-Brandenburg-Derby beisteuerten. Aber auch der Deutsche Meister und Pokalsieger Waspo 98 Hannover hatte beim 20:4 beim Duisburger SV 1898 keinerlei Probleme.

Ein bestens aufgelegtes Zwillingspaar bescherte derweil dem ASC Duisburg einen perfekten Start. Elias Metten und Lennox Metten glänzten beim 18:9 des Bundesliga-Dritten der Vorsaison gegen die SG Neukölln Berlin mit je vier Toren. Elias gelang dabei sogar ein lupenreiner Hattrick, als er im dritten Viertel binnen anderthalb Minuten (!) dreimal einnetzte. Aufsteiger SV Cannstatt, in der vergangenen Saison noch in der B-Gruppe (jetzt 2. Wasserball-Bundesliga) unterwegs, unterlag bei seiner Rückkehr in die Top-Division mit 6:13 gegen die White Sharks Hannover.

Wasserball-Bundesliga Männer

   

ASC Duisburg

SG Neukölln Berlin

18:9 (6:3, 2:1, 4:1, 6:4)

Wasserfreunde Spandau 04

OSC Potsdam

25:9 (6:3, 7:2, 7:3, 5:1)

White Sharks Hannover

SV Cannstatt

13:6 (3:1, 4:1, 2:3, 4:1)

Duisburger SV 1898

Waspo 98 Hannover

4:20 (0:3, 2:8, 2:6, 0:3)

 


 

Spiele

Punkte 

Tore

Tordifferenz

Männer-Bundesliga*

         

1.

Wasserfreunde Spandau 04

1

3

25:9

+16

2.

Waspo 98 Hannover

1

3

20:4

+16

3.

ASC Duisburg

1

3

18:9

+9

4.

White Sharks Hannover

1

3

13:6

+7

5.

SV Cannstatt

1

0

6:13

-7

6.

SG Neukölln Berlin

1

0

9:18

-9

7.

OSC Potsdam

1

0

9:25

-16

8.

Duisburger SV 1898

1

0

4:20

-16

 

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Play-off-Paarungen in der Wasserball-Bundesliga der Frauen stehen fest

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen sind die letzten Play-off-Entscheidungen gefallen. Zwar stehen am letzten April-Wochenende noch zwei Partien der Hauptrunde aus. Doch schon jetzt sind die ersten Vier der Tabelle fixiert und die Paarungen für das Halbfinale somit bekannt.

Dass die Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 von der Pole-Position aus in die Play-offs starten, war schon länger klar. Am Samstag unterstrichen die Deutschen Meisterinnen einmal mehr ihre nationale Dominanz, indem sie das Rematch des letztjährigen Finals gegen den SSV Esslingen klar mit 21:6 für sich entschieden. In der Vorschlussrunde (ab 10. Mai) trifft Spandau auf Waspo 98 Hannover.

Im zweiten Halbfinale stehen sich dann der SV Blau-Weiß Bochum und Esslingen gegenüber. Bochum siegte am Wochenende mit 13:4 gegen den Uerdinger SV 08, womit Uerdingen seine letzte, leise Play-off-Hoffnung nicht nutzen konnte.

 

    Spiele Punkte Tore Torverhältnis
1 Wasserfreunde Spandau 04 9 27 237:70 +167
2 SV Blau-Weiß Bochum 9 21 146:80 +66
3 SSV Esslingen 9 15 132:101 +31
4 Waspo 98 Hannover 10 11 103:197 -94
5 Uerdinger SV 08 10 10 98:189 -91
6 Eimsbütteler Turnverband 9 0 74:153 -79

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Das deutsche Team geht bei der Wasserball-EM ins Gruppenendspiel gegen Serbien

Deutschlands Wasserballerinnen haben bei der EM in Funchal (POR) weiterhin alle Chancen auf eine Top-Ten-Platzierung, die Head Coach Karsten Seehafer im Vorfeld des Turniers als Ziel ausgegeben hatte. Zum Start der zweiten Gruppenphase unterlag seine Mannschaft am Freitag zwar mit 14:15 nach Fünfmeterwerfen gegen die Türkei, nahm dadurch aber dennoch einen wichtigen Punkt mit. Am Sonntag (13:15 Uhr, Livestream bei Eurovisionsport) geht es nun gegen Serbien um Platz eins in der Gruppe und damit den Einzug ins Spiel um Platz neun.

Zum ersten Mal bei diesen Europameisterschaften wurde eine Partie erst im Fünfmeterwerfen entschieden. „Für das Publikum war es ein sehr unterhaltsames Spiel“, meinte auch Trainer Seehafer. „Es ging ständig hin und her, beide Teams hatten Höhen und Tiefen. Am Ende ist nichts passiert und wir haben durch den Punktgewinn weiter die Möglichkeit auf die beste Position in der Gruppe.“

 

>> Alle Ergebnisse der Wasserball-EM

 

Nach dem ersten Viertel führten die Türkinnen mit 4:3. Dann glich erst Spanien-Legionärin Belén Vosseberg aus, die an diesem Tag mit drei Treffern beste Torschützin auf deutscher Seite war, anschließend besorgte Barbara Bujka sogar die erste Führung für die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbands e.V. (DSV). Allerdings versäumte es das DSV-Team trotz guter Gelegenheiten, den Vorsprung auszubauen. Die Türkei glich somit wieder aus, ehe Elena Ludwig kurz vor der Halbzeit die erneute DSV-Führung erzielte.

Nach Wiederanpfiff war es dann wieder Vosseberg, die den Vorsprung erstmals auf zwei Tore ausbaute. Dann aber gelang den Türkinnen, die in den vergangenen Jahren im Wasserball starke Fortschritte gemacht haben, vier Treffer hintereinander, die damit ihrerseits mit einer Zwei-Tore-Führung in die letzte Pause gingen. Gleich zu Beginn des Schlussviertels erhöhte die Türkei dann sogar auf 10:7. Aber Deutschland steckte nicht auf und schien das Spiel nach einem Comeback sogar zu seinen Gunsten drehen zu können. Noch in der Schlussminute lag das DSV-Team vorne. Doch die Türkinnen retteten sich ins Fünfmeterwerfen.

Dort trafen Bujka und Emiliia Khmil, während die Versuche von Kapitänin Gesa Deike, Jana Stüwe und Vosseberg allesamt pariert wurden. Auf türkischer Seite fanden dagegen drei Würfe den Weg ins Tor.

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Deutschlands Frauen wollen bei der Wasserball-EM zurück in die Top Ten

Am kommenden Montag beginnt die Wasserball-EM der Frauen in Funchal (POR/26. Januar – 05. Februar). Und die gestiegenen Erwartungen auf Seiten der deutschen Auswahl lassen sich bereits am Programm der Vorbereitung herauslesen. In Ungarn, den USA und Griechenland bereiteten sich die Deutschen auf das Turnier auf der Blumeninsel Madeira vor – allesamt Top-Nationen des internationalen Wasserballs. Nach Platz elf bei der vergangenen EM 2024 soll diesmal mindestens die Rückkehr in die Top Ten gelingen – und gerne sogar noch etwas mehr. „Wir möchten guten Wasserball spielen“, sagt Head Coach Karsten Seehafer. „Wenn uns das gelingt, ist ein einstelliger Tabellenplatz im Bereich des Möglichen.“ Im Idealfall springt am Ende sogar ein Ticket für die Weltmeisterschaften 2027 in Budapest (HUN) heraus, abhängig auch von den Platzierungen der Konkurrenz.

Dabei müssen die DSV-Frauen von Beginn an voll da sein. „Die ersten beiden Spiele sind entscheidend. Ein Sieg zum Auftakt gegen Frankreich und die Tür steht weit offen“, weiß auch Seehafer. Tags darauf geht es gleich gegen die Slowakei, „nicht minder schwer und ebenfalls nicht zu unterschätzen“, so der Trainer. Dritter Gruppengegner ist der letztjährige Weltmeister und Weltcupgewinner Griechenland. Alle Partien werden im kostenfreien Livestream bei Eurovisionsport übertragen (einmalige Registrierung erforderlich).

 

Der EM-Spielplan der DSV-Frauen:

Montag, 26. Januar, 13:15 Uhr: Deutschland – Frankreich

Dienstag, 27. Januar, 11:30 Uhr: Deutschland – Slowakei

Donnerstag, 29. Januar, 14:45 Uhr: Deutschland – Griechenland

 

In diesem Jahr kommt erstmals ein neuer Modus zur Austragung. Nach der ersten Gruppenphase erreichen die jeweils besten beiden Nationen der insgesamt vier Vierergruppen eine zweite Gruppenphase (ab 31. Januar). Diese wird abermals in zwei Vierergruppen ausgetragen, wobei die bis dahin erreichten Punkte mitgenommen werden.  

Deutschland bekäme es dort mit zwei Teams aus Gruppe C mit Italien, Kroatien, Serbien und der Türkei zu tun. Die Erst- und Zweitplatzierten der Gruppenphase II stehen im Halbfinale, die restlichen Teams absolvieren Platzierungsspiele. Die Dritt- und Viertplatzierten der ersten Gruppenphase spielen um die Plätze neun bis 16.

 

Spandau und Bochum stellen den Großteil des Kaders

 

Rückenwind für die EM-Mission gab es im vergangenen Jahr durch das sensationelle Gold bei den World University Games in Duisburg. Es war die erste internationale DSV-Medaille bei den Frauen seit 40 Jahren. Aus dem damaligen Aufgebot sind bei den Europameisterschaften noch sechs Spielerinnen mit dabei.

Das größte Kontingent stellen der Deutsche Meister Wasserfreunde Spandau 04 (sieben Spielerinnen) sowie Vorjahresfinalist SV Blau-Weiß Bochum (vier). Die beiden führenden Klubs im deutschen Wasserball der Frauen bilden damit das Rückgrat des Teams. Mit dabei sind außerdem drei Spielerinnen, die aktuell im Ausland tätig sind. US-Studentin Emma Seehafer steht allerdings nur für die ersten beiden Partien zur Verfügung, da anschließend direkt die Collegesaison startet. Die Tochter des Trainers ersetzt Marijka Kiljstra, die aufgrund einer Verletzung ausfällt.

Erstmals bei einem internationalen Turnier für Deutschland am Start ist Emiliia Khmil. Die gebürtige Ukrainerin flüchtete vor vier Jahren vor dem russischen Angriffskrieg in ihrem Heimatland und besitzt seit November nun einen deutschen Pass. Seit Dezember ist außerdem Barbara Bujka wieder für den DSV spielberechtigt. Die Europameisterin von 2016 startete ihre internationale Karriere dereinst auch schon für Deutschland, ehe sie später für Ungarn, das Land ihrer Eltern, an zwei Olympischen Spielen teilnahm.

 

Das DSV-Aufgebot für die EM:

Barbara Bujka, Gesa Deike, Ira Deike, Elena Ludwig, Nele Politze, Anne Rieck, Georgia Sopiadou (alle Wasserfreunde Spandau 04), Aylin Fry, Darja Heinbichner, Emiliia Khmil, Jana Stüwe (alle SV Blau-Weiß Bochum), Sinia Plotz (University of Southern California/USA), Emma Seehafer (California State University Long Beach/USA), Maria Sekulic (SSV Esslingen), Belén Vosseberg (CN Catalunya/ESP)

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Potsdam kämpft sich in den Play-offs der Wasserball-Bundesliga ins Halbfinale

Die Play-offs in der Bundesliga der Männer sind in dieser Saison weiter für packende Wasserball-Action gut. Gleich vier der sieben ausgetragenen Viertelfinalserien in der A- und B-Gruppe gingen über die volle Distanz von drei Spielen. Dabei konnte in der Top-Division der OSC Potsdam noch einmal den Kopf aus der Schlinge ziehen. Nach der Niederlage gegen die White Sharks Hannover zum Serienauftakt gewannen die Brandenburger am Wochenende das zweite und dritte Spiel mit 15:12 und 8:6 und setzten sich damit in der Serie im Modus „Best of Three“ doch noch mit 2:1 Siegen durch. Potsdam trifft im Halbfinale nun auf den amtierenden Deutschen Meister Waspo 98 Hannover, der aufgrund des Rückzugs des SV Ludwigsburg 08 die Vorschlussrunde kampflos erreichte.

Die andere Halbfinalserie bestreiten ab 01. Mai Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 und der ASC Duisburg. Beide gewannen ihre Serien gegen den Duisburger SV 98 (Spandau) beziehungsweise die SG Neukölln Berlin (Duisburg) mit 2:0 Siegen. Wegen des Weltcupfinales vom 11. – 13. April und den anschließenden Osterfeiertagen legt die Liga im April vor dem Showdown aber zunächst nochmal eine kleine Verschnaufpause ein. Im Platzierungsspiel trifft jetzt die SG Neukölln auf den Duisburger SV; auf den Sieger warten dann im Spiel um Platz fünf die White Sharks Hannover, die kampflos diese Runde erreichen.

 

Play-offs der B-Gruppe: Uerdingen schaltet Plauen aus 

 

In der B-Gruppe gingen drei von vier Play-off-Serien ins Entscheidungsspiel. Sogar der Hauptrundenerste SV Krefeld 72 musste sich im rheinischen Derby mit dem Düsseldorfer SC 1898 mächtig strecken und behauptete sich nur knapp mit 2:1 Siegen. Ebenfalls über drei Spiele gingen die Duelle zwischen dem SSV Esslingen und dem SV Würzburg 05 (2:1) sowie dem SVV Plauen und dem Uerdinger SV 08 (1:2).

Uerdingen ist damit als einziges in der Hauptrunde schlechter platziertes Team eine Runde weiter. Dort geht es nun gegen den SV Cannstatt, der als einziger Klub seine Viertelfinalserie gegen die SG Stadtwerke München glatt in zwei Spielen gewinnen konnte. Das andere Halbfinale der B-Gruppe bestreiten Krefeld und Esslingen. In den Platzierungsspielen kommt es als nächstes zu den Partien zwischen Düsseldorf und Würzburg sowie Plauen und München.

 

Frauen: Bochum mit Vorteil im Kampf um Platz zwei, Waspo fast in den Play-offs 

 

In der Wasserball-Bundesliga der Frauen gab es zwei wichtige Begegnungen. Im Kampf um Platz zwei – gleichbedeutend mit Heimrecht im Halbfinale – gewann der SV Blau-Weiß Bochum mit 10:6 beim SSV Esslingen. Im direkten Duell um den letzten Play-off-Platz setzte sich Waspo 98 Hannover mit 20:19 nach Fünfmeterwerfen beim Uerdinger SV 08 durch. Zwar hat Uerdingen noch ein Spiel in der Hinterhand und damit weiter die Chance, noch an den Waspo-Frauen vorbeizuziehen. Gegnerinnen im letzten Saisonspiel sind allerdings die starken Bochumerinnen.

Die Partie zwischen Esslingen und den Wasserfreunden Spandau 04 musste aufgrund einer Krankheitswelle auf Seiten der Berlinerinnen abgesagt werden.

 

Tabelle Frauen

    Spiele Punkte Tore Torverhältnis
1 Wasserfreunde Spandau 04 8 24 216:64 +152
2 SV Blau-Weiß Bochum 7 15 118:66 +52
3 SSV Esslingen 6 12 96:54 +42
4 Waspo 98 Hannover 10 11 103:197 -94
5 Uerdinger SV 08 9 10 94:176 -82
6 Eimsbütteler Turnverband 8 0 63:133 -70

 

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