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Constantin Depmeyer wird Bundestrainer Freiwasserschwimmen
Beim Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) beginnt Constantin Depmeyer zum 01. Mai 2022 seine Arbeit als Bundestrainer Freiwasserschwimmen. Der 41-jährige Hamburger ist für Olympiasieger Florian Wellbrock und Co. allerdings kein Unbekannter, denn Depmeyer war bis zum vergangenen Sommer bereits zwei Jahre als Nachwuchs-Bundestrainer im Freiwasserbereich tätig. Zuvor hatte der diplomierte Bauingenieur mehrere Jahre am Landesstützpunkt Schleswig-Holstein gearbeitet, im Jahr 2016 hatte er so auch schon Wellbrocks internationale Premiere beim JEM-Rennen in Italien als Mitglied des DSV-Teams miterlebt.
„Ich freue mich auf diese tolle Aufgabe und möchte nun auch in verantwortlicher Position dabei mithelfen, dass das Freiwasserschwimmen im DSV weiterhin so erfolgreich bleibt“, sagte Depmeyer. Leistungssportdirektor Christian Hansmann betonte: „Nach Verstärkungen an zwei Bundesstützpunkten ist diese Personalie ein weiterer wichtiger Schritt für uns. Auch in unserer derzeit erfolgreichsten Abteilung gilt es schließlich, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Es ist sicherlich von Vorteil, dass Constantin Depmeyer unsere Strukturen gut kennt und nicht viel Anlaufzeit brauchen wird.“
Bereits Ende Mai steht in Banyoles (ESP) der wichtige Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaften in Budapest (HUN/18. Juni – 03. Juli) und die Europameisterschaften in Rom (ITA/11. – 21. August) an. Für Depmeyer geht es beim ersten internationalen Einsatz bei den Spanish Open also gleich direkt zur Sache.
Gelungene A-Trainer*innen-Fortbildung Wasserball in Berlin
Am 15./16. März 2025 fand im Rahmen der DSV-Pokalendrunde in Berlin die Fortbildung für A-Trainer*innen im Wasserball statt. Unter der Leitung von Wolfgang Rühl, Rundenleiter für die männliche Jugend und Sprecher der Länderfachkonferenz Wasserball, kamen knapp 30 Trainer*innen aus ganz Deutschland zusammen, um sich weiterzubilden und über aktuelle Entwicklungen im Wasserballsport auszutauschen.
Mit dabei waren hochkarätige Referenten wie Männer-Bundestrainer Milos Sekulic, der Bundestrainer Diagnostik Dirk Hohenstein, die ehemaligen Nationalspieler Sören Mackeben und Marc Politze, der internationale Wasserball-Schiedsrichter Frank Ohme, Dr. Ralf Schauer als Mitglied des medizinischen Komitees des Weltschwimmverbandes World Aquatics, sowie Dr. Lars Götz, Teamarzt der deutschen Wasserball-Nationalmannschaft und Mitglied der medizinischen Kommission des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV).
Auf dem Programm standen spannende Vorträge und praxisnahe Einheiten:
- Fragestellungen im modernen Wasserball– Milos Sekulic
- Anti-Doping-Neuerungen– Dr. Ralf Schauer
- Spielanalyse: Der nächste Gegner– Dirk Hohenstein
- Aufgabenstellung, Analyse & Auswertung der Spielbeobachtung– Sören Mackeben und Marc Politze
- Spannungsfeld Schiedsrichter – Trainer– Frank Ohme
- Schulterverletzungen im Wasserball: Konsequenzen für Training und Wettkampf– Dr. Lars Götz
Neben den Vorträgen waren der intensive Austausch unter den Teilnehmenden sowie die praxisnahe Analyse realer Spielsituationen ein echtes Highlight. Alles im allem war es eine gelungene Fortbildung mit wertvollen Impulsen für die Trainer*innenarbeit.
Petar Porobic wird neuer Wasserball-Nationaltrainer
Der Montenegriner Petar Porobic wird zu 01. Oktober neuer Bundestrainer für die Wasserball-Nationalmannschaft der Männer. Der 64-Jährige aus Herceg Novi erhält beim Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) einen Vertrag bis zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris (FRA). „Wir freuen uns, dass wir mit Petar Porobic einen ausgewiesenen Wasserballexperten für die deutsche Nationalmannschaft der Männer gewinnen konnten. Mit seiner langjährigen Erfahrung auf verschiedenen Kontinenten und auch im konzeptionellen Bereich ist er genau der richtige, um unser Team im nächsten Olympiazyklus zu führen“, erklärte DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow. Bei den Spielen der Weltliga im November wird Porobic erstmals am Beckenrand stehen.
Bereits seit vier Jahrzehnten ist Porobic sehr erfolgreich als Trainer tätig. Als Cheftrainer wurde er mit der Mannschaft von Serbien und Montenegro 2005 Weltmeister, mit Montenegro nach dessen Unabhängigkeit holte er 2008 den EM-Titel. Als Teil des Trainerstabs von Serbien und Montenegro gewann er Olympiasilber (2004) und -bronze (2000), wurde WM-Zweiter (2001) und -Dritter (2003) sowie 2001 und 2003 jeweils Europameister. Insgesamt fünfmal nahm er an Olympischen Spielen teil. Zuletzt war er seit 2017 in China tätig und erreichte bei den Sommerspielen in Tokio (JPN) mit dem chinesischen Frauenteam Platz acht.
Als Vereinstrainer betreute Porobic unter anderem die Spitzenklubs Primorac (MON), Becej (SRB), Jadran Herceg Novi (MON), Shturm Ruza (RUS), Galatasaray (TUR) und Sintez Kasan (RUS) und bewies dabei immer wieder sein Händchen bei der Entwicklung junger Spieler*innen. In dieser Zeit hat er etliche Weltklassespieler*innen hervorgebracht. Durch seine Schule gingen zum Beispiel Predrag Jokic, aktuell Co-Trainer beim Deutschen Meister Waspo 98 Hannover, der russische Weltklasse-Linkshänder Ivan Nagaev ebenfalls von Waspo sowie Vladimir Gojkovic, der jetzige Nationaltrainer Montenegros. Porobic ist zudem international sehr gut vernetzt: Seit 2015 ist er Präsident der World Water Polo Coaches Association (WWPCA) und seit 2017 auch Mitglied im FINA Coaches Committee des Schwimmweltverbands.
Beim DSV wird er Nachfolger von Hagen Stamm, der von 2000 bis 2012 und zuletzt noch einmal von 2016 bis 2021 das Amt des Bundestrainers innehatte. Unter seiner Führung gelang wieder der Anschluss an die Weltspitze, unter anderem mit Platz vier beim Weltcup 2018 in Berlin, Rang acht bei der WM 2019 in Gwangju (KOR) und Platz neun bei der EM 2020 in Budapest (HUN). Die Olympiaqualifikation für Tokio hatte das DSV-Team im Februar allerdings verpasst. Stamm hatte aber unabhängig davon schon vorher angekündigt, sich im Sommer zurückzuziehen, um sich künftig vermehrt seiner Familie, seinem Fahrradgeschäft und seiner Tätigkeit als Präsident von Rekordmeister Wasserfreunde Spandau 04 zu widmen.
„Petar Porobic gehört zu den erfolgreichsten Trainern der Welt in den vergangenen 20 Jahren“, sagte Stamm. „Es ist kein Geheimnis, dass er mein Wunschkandidat für meine Nachfolge war. Ich bin deshalb sehr froh, dass sich der Deutsche Schwimm-Verband für ihn entschieden hat. Petar Porobic ist eine Galionsfigur vor allem für unsere jüngeren Spieler, die von ihm enorm profitieren werden.“ 2007 war Porobic an seiner Seite schon einmal für vier Monate kurzzeitig für den DSV tätig und brachte schon damals viele neue Ideen für das Nationalteam ein. „Einen besseren Input kann man nicht bekommen. Er ist ein absoluter Fachmann und passt auch menschlich hervorragend zu uns“, so Stamm.
Mit Peter Röhle als Torwarttrainer, Stephan Bischoff als Athletiktrainer und Dirk Hohenstein als Diagnostiktrainer herrscht im deutschen Trainerstab ansonsten Kontinuität vor – alle drei bleiben dabei und stehen dem neuen Bundestrainer auch künftig zur Seite. Offen ist momentan noch die Position des Co-Trainers.
Wasserball Tag 6
Nach dem vorletzten Tag im Wasserball haben sich insgesamt 4 Mannschaften für die Finalspiele qualifiziert. Dabei haben die "Buddies" von den Wasserfreunden Spandau 04 noch eine Rechnung mit ihrem Finalgegner offen.
Bericht von Frieder Class » ansehen
Die Buddies der WF Spandau 04 überzeugen durch Teamspirit und Qualität
Wasserball Tag 3
Das Fazit von Tag 3 der Wasserballspiele zeigt einen eher durchwachsenen Tag für die deutschen Wasserballer*innen.
Mehr im Bericht von Frieder Class » ansehen
Frieder Class, Berichterstatter der EM, Verantwortlicher für den Wasserball in der Wettkampfabteilung Masterssport im DSV und Spieler des SV Cannstatt wartet auf seinen Einsatz
Adresse
Stapenhorststr. 145, 33615 Bielefeld
Stellenausschreibung Bundestrainer/in Freiwasser Nachwuchs (m/w/d)
Zum 01.09.2021 sucht der DSV eine im Spitzensport erfahrene Führungspersönlichkeit als Bundestrainer/in Freiwasser Nachwuchs (m/w/d).
Weitere Informationen sind der Stellenausschreibung zu entnehmen.
>> Stellenausschreibung
