JWM in Rijeka: Finn Awe komplettiert seinen Medaillensatz

© Martin Wolfram
- 25.08.2026
Der deutsche Nachwuchs bleibt bei den Weltmeisterschaften der Junior*innen im Wasserspringen in Rijeka (CRO) ein regelmäßiger Gast auf dem Podium. Am Dienstag war es einmal mehr Finn Awe (WSC Rostock), der sich als Zweiter vom 1m-Brett eine Medaille verdiente. Mit 509,45 Punkten war im Wettkampf der A-Jugend bei den 16- bis 18-Jährigen lediglich der Russe Matvei Pomoshnikov (520,65) noch besser. Louis Aaron Förster (SC DHfK Leipzig) als zweiter deutscher Finalist wurde Achter (428,80) und konnte sich damit gegenüber dem Vorkampf ebenfalls noch einmal steigern.
„Das war eine überragende Leistung. Finn war sehr stabil und hat mit Höhe, Eleganz und exzellenten Endphasen beeindruckt“, sagte Nachwuchs-Bundestrainerin Anne-Kathrin Hoffmann. Und lobte auch Förster: „Er ist der jüngste Jahrgang in der A-Jugend, da ist das ein starkes Ergebnis.“
Es war bereits Awes drittes Edelmetall bei den laufenden Titelkämpfen und das insgesamt vierte für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV). Zuvor hatte der Rostocker bereits Gold vom 3m-Brett sowie Bronze im 3m-Synchronspringen mit William Ackmann (SV Neptun Aachen) gewonnen. Die vierte DSV-Medaille holte Emily Deml (SV Halle) mit Gold vom 1m-Brett der A-Jugend.
Der letzte Sprung entscheidet: Turmspringern fehlen nur vier Punkte zum Podium
Deml war am Montag Fünfte vom 3m-Brett geworden, mit 404,20 Punkten fehlten ihr lediglich fünfeinhalb Zähler aufs Treppchen. Gold ging nach Russland an Viktoria Kazantseva (440,25). Im Team-Event, das am vergangenen Freitag aufgrund des Wetters ausgefallen war und nun nachgeholt wurde, erreichte Emily Deml zusammen mit Erik Camilo Amezquita Schmidtke (Berliner TSC), Rudi Bollmann (Dresdner SC 1898) und Charlotte Lederer (SC DHfK Leipzig) mit 340,40 Punkten Rang sechs – dort siegte China (414,55).
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Sogar nur knapp vier Punkte fehlten Erik Camilo Amezquita Schmidtke und Iven Prenzyna (WSC Rostock) zu einer Medaille im Turm-Synchronspringen. Vor dem letzten Durchgang waren sie noch Erste gewesen nach bis dahin starken Sprüngen. Doch ein Patzer beim abschließenden Rückwärtssalto ließ sie noch abrutschen. Mit 294,90 Punkten lagen sie am Ende knapp hinter Großbritannien (298,71) auf dem Bronzerang. Gold holten Kirill Kosimov und Miroslav Kiselev (RUS/301,14). Im 3m-Synchronspringen landeten Nina Berger (SV Neptun Aachen) und Henni Louise Mehner (Dresdner SC 1898) mit 239,70 Punkten auf Rang fünf beim Sieg der erst 15 Jahre alten mexikanischen Zwillinge Mia Cueva Lobato und Lia Cueva Lobato (283,02). Nachdem Mehner noch Ende vergangener Woche im Training vom Brett abgerutscht war und sich am Fuß verletzt hatte, war auch das unter diesen Umständen eine beachtliche Leistung.















