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Dreimal Gold für Deutschland zum Auftakt der Masters-WM

Die Masters-WM im Freiwasserschwimmen, Synchronschwimmen, Beckenschwimmen, Wasserball und Turmspringen findet vom 26.07. bis 22.08.2025 in Singapur statt.

Den Auftakt machten die Freiwasserschwimmerinnen am Samstag. Nachdem am Freitag das Training am Vor- und Nachmittag aufgrund von Abweichungen in der Wasserqualität abgesagt wurde, waren alle erleichtert, als sie am Vorabend über ihre APP erfuhren, dass der Wettkampf wie geplant gestartet wird. 3km standen auf dem Wettkampfprogramm. Der Kurs bestand aus 3 Runden a’ 1km. Das Wasser im Meer war sehr warm und so freuten sich die Sportlerinnen über trinkbares Wasser, welches von Volunteers in jeder Runde gereicht wurde und über gekühlte Handtücher im Ziel.

13 Athletinnen aus Deutschland gingen am ersten Wettkampftag an den Start:

Alisa Fatum-Böker vom SSV Leutzsch siegte in der AK30 in 45:41.9 Minuten und sicherte sich zum 2. Mal in Folge den WM-Titel der Masters. Bereits 2024 siegte Fatum Böker bei der Masters-WM in Doha über 3km in der AK25.

Cathleen Rund von der SG Neukölln Berlin beendete ihr Rennen nach 50:39,3 und siegte damit in der AK45. Damit holte die Olympiadritte von 1996 und Europameisterin von 1997 über 200m Rücken die 2 Medaille des Tages für ein deutsches Team.

Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

Name

Verein

AK

Zeit

Platz

Sarah Rößler

Dresdener SC

25

58:51.3

8

Alisa Fatum-Böker

SSV Leutzsch

30

45:41.9 

1

Kim Kyra Garzmann

SG Wasserratten Norderstedt

30

1:06:27.5

13

Ann Kristin Neuloh-Stein

Gießener SV 1923

35

53:42.5 

5

Jana Gareis

Postschwimmverein Leipzig

35

56:39.3

8

Cathleen Rund

SG Neukölln Berlin

45

50:39,3

1

Marion Hummel

AMTV-WTB Hamburg

45

1:13:50,5

23

Sigrid Leistner

TSV 1860 Immenstadt

50

1:00:04.1 

10

Katrin Buchta

SC DhfK Leipzig

55

1:05:36.6 

10

Monika Zender

SSF Bonn 05

60

1:10:00,7

11

Elena Heinrich

TV 1846 Groß-Gera

60

1:14:20.0

14

Ilona Rademacher

SG Mönchengladbach

65

1:02:55.2

5

Monika Weber

TV 1860 Immenstadt

65

1:24:54,7

13

 

Am Sonntag folgten die Rennen der Männer. Christian Hemker von der SG Rhein Sieg schlug nach 42:40.8 Minuten in der AK25 als Erster an und und durfte sich nach seinem EM-Gold aus Belgrad nun auch über WM-Gold freuen. Robert Helmut Hertelendy vom SV 1911 Hof Saale beendete sein Rennen nach 1:03:15.1 und musste sich damit in der AK75 nur Stuart McLellan geschlagen geben und konnte seine Medaillensammlung um eine weitere internationale Silbermedaille erweitern.

 

Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

Name

Verein

AK

Zeit

Platz

Christian Hemker

SG Rhein-Sieg

25

42:40.8

1

Marcus Joas

TV 1860 Immenstadt

25

47:00.2

4

Claudius Ditz

Wasserfreunde Bielefeld 1922

30

49:24.5

5

Vincent  Clauß

SSV Leutzsch

30

59:07.1

16

David Jetel

Düsseldorfer SC 1898

45

49:46.6

6

Monten Sedlacek

VFL Sindelfingen

50

51:32,8

10

Jens Gomolka

SG Hamburg-West

50

51:34.7

11

Martin Gunther

SG Berliner Wasserratten

50

1:01:06.1

27

Peter Raab

Hanse SV Rostock

55

54:47.9

10

Matthias Weiss

ST Erzgebirge

55

58:23.0

12

Helmut Radlanski

SG Wago 1950

60

1:08:18.2

20

Volker Klehr

TV 1846 Gro?-Gerau

60

1:15:44.8

29

Bernd Fischer

SSF Bonn 05

65

56:58,9

10

Wolfgang Rossa

TPSK 1925

65

1:07:20.1

14

Friedrich Wilhelm Irle

SC Wiking Herne 1921

65

1:13:58.3

18

Lothar Ahlemann

SC Humboldt Universität

65

1:14:15.7

19

Helmut Robert Hertelendy

SV 1911 Hof Saale

75

1:03:15.1

2

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Deutsche Aquaball-Elite zu Gast in Dachau: München gewinnt vierten Titel in Folge

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich das Dachauer Freibad in eine lebendige Wettkampfarena, als dort das große Finale der DSV Aquaball Champions-Tour 2025 stattfand: die offizielle Deutsche Meisterschaft im Aquaball. Die Dachauer Bunnyhunters, die seit langem als engagierte Botschafter dieses Sports gelten, waren zum 22. Mal Gastgeber für den Internationalen Sparkassenpokal (ISP). Mit viel Liebe zum Detail und professionellem Aufbau schufen sie eine tolle Turnieratmosphäre: ein wahrer Aquaball-Hexenkessel mit einem umlaufenden Gerüst für die Schiedsrichter*innen, überdachte Pavillons für die Zuschauer*innen, Stadionsprecher als Einheizer und das alles bei herrlicher sommerlicher Kulisse unter dem typisch Bayerischen weiß-blauen Himmel.

 

Spannung bis zum Schluss in der offenen Klasse

 

Besonders die Spiele in der offenen Klasse boten Nervenkitzel pur. Es gab immer wieder unerwartete Spielverläufe und dramatische Momente. So mussten die Münchner Kraken, die amtierenden Deutschen Meister*innen, in der Gruppenphase eine überraschende Niederlage gegen die Wattloopers aus Pewsum einstecken. Im Halbfinale konnten die Wattloopers diese Leistung jedoch nicht wiederholen und scheiterten an den Dachauer Bunnyhunters. Im zweiten Halbfinale kam es zum vereinsinternen Aufeinandertreffen der beiden Münchner Teams, Kraken gegen Krabben. Nach einem äußerst engen Spielverlauf, samt anschließendem Sudden Death, konnten die Kraken dann doch noch das Finalticket buchen.

Das Endspiel war dann ein echtes Duell unter Freund*innen: Den Bunnyhunters aus Dachau, die im ersten Durchgang den Heimvorteil ausnutzen und eine Führung herausspielen konnten, unterliefen im zweiten Abschnitt zu viele Fehler, die die erfahrenen Münchner Kraken eiskalt auszunutzen wussten. Am Ende gewannen die Kraken das Spiel, holten sich den Turniersieg und krönten ihre Saison mit dem vierten Meistertitel in Folge – ein Beweis für die Dominanz Münchens im Aquaball.

 

Ingolstadt hat den besten Nachwuchs

 

Auch in den Nachwuchskategorien gab es hochklassigen Sport zu sehen. Die Blue Sharks aus Ingolstadt dominierten die Youngsters-Wertung und sicherten sich mit einem souveränen Turniersieg sowohl den Tagessieg in Dachau als auch den Gesamtsieg der Champions-Tour – zum zweiten Mal in Folge ging damit der Deutsche Meistertitel in die Donaustadt. Die Soester Junghaie und die Likedeelers Hamburg folgten beim ISP sowie in der Gesamtwertung auf den weiteren Podestplätzen.

In der Jugend lieferten sich Ingolstadt und Pewsum ein enges Rennen. Zwar entschieden die Wattloopers das Turnier in Dachau für sich, doch die konstanten Leistungen der Ingolstädter über die gesamte Saison reichten, um erneut den deutschen Meistertitel zu verteidigen. Rang drei ging an das zweite Ingolstädter Team – damit komplettierten sie auch in der Champions-Tour das Podium. Die Damenwertung in Dachau entschieden die Red Sharks aus Soest für sich. Aufgrund einer zu geringen Teilnehmerinnenzahl wurde in dieser Kategorie jedoch kein offizieller Meistertitel vergeben.

 

Aquaball: Inklusiv, schnell und spektakulär

 

Aquaball erfreut sich als junger Teamsport wachsender Bekanntheit – was auch der Besuch einer Delegation aus Österreich, genauer gesagt von Pelikan Bregenz, zeigte. Im Unterschied zum klassischen Wasserball wird Aquaball im brusttiefen Wasser gespielt. Die gemischten Teams bestehen aus vier Spieler*innen, feste Positionen gibt es nicht – alle greifen gemeinsam an und verteidigen gemeinsam. Nach mindestens drei Pässen darf auf das gegnerische Tor geworfen werden. Mit dem Ball darf man sich nicht fortbewegen. Das Spiel ist körperlos, die Regeln sind einfach – all das macht Aquaball schnell, fair, inklusiv und fast überall spielbar: vom Schwimmbad bis zum Badesee.

Einige Teams, darunter die Bunnyhunters Dachau und die Likedeelers Hamburg, traten dabei auch mit inklusiven Mannschaften an – ein weiteres Beispiel für die Offenheit und Integrationskraft dieser Sportart.

 

Großer Dank an Helfer*innen und Unterstützer*innen

 

Zum Abschluss bedankte sich Organisator und DSV-Referent Peter Demmelmayr bei allen Aktiven, Offiziellen sowie den zahlreichen Helfer*innen für ihr Engagement. Auch Klaus Woryna, Vizepräsident des Bayerischen Schwimmverbandes, und BSV-Breitensportreferentin Verena Neumann wurden für ihre Unterstützung hervorgehoben. Sein besonderer Dank galt zudem Hans-Wolfgang Döttling vom Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV), der sich vor Ort ein Bild von der positiven Entwicklung des Aquaballs machte. Die Veranstaltung in Dachau hat einmal mehr gezeigt, welches Potenzial in dieser jungen, dynamischen Sportart steckt – sportlich ebenso wie gesellschaftlich.

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Waspo Hannover und Spandaus Frauen bei der DSV-Pokalendrunde favorisiert

Bei der letztjährigen DSV-Pokalendrunde stand Denis Strelezkij ganz besonders im Fokus. Nicht nur, weil er im Endspiel den Siegtreffer für die Wasserfreunde Spandau 04 gegen Waspo 98 Hannover erzielte. Sondern auch, weil im Anschluss an die Partie der Weggang des Nationalspielers aus Spandau bekannt wurde – ausgerechnet nach Hannover.

Mit seinem neuen Verein kehrt er am 14./15. März nun nach Berlin zurück, wenn in der Sport- und Lehrschwimmhalle die diesjährigen DSV-Pokale der Männer und Frauen vergeben werden. Es sei immer noch ein komisches Gefühl, nach sieben erfolgreichen Jahren in der Hauptstadt gegen den alten Verein zu spielen, sagt Strelezkij. „Aber ich fühle mich sehr wohl bei Waspo und werde alles dafür geben, den Titel diesmal nach Hannover zu holen.“

>> Zum Livestream der DSV-Pokalendrunde

Die Auslosung wollte es so, dass das Duell der beiden Giganten im deutschen Wasserball diesmal bereits in der Vorschlussrunde ansteht. Dort trifft Waspo am Freitagabend auf Spandau; das andere Halbfinale bestreiten zuvor der ASC Duisburg und der Duisburger SV 1898 in einem ebenfalls brisanten Stadtduell. „Wir wussten vorher, dass wir gegen Spandau gewinnen müssen, um den Pokal zu holen. Dann eben schon im Halbfinale“, meint Denis Strelezkij und macht keinen Hehl daraus, dass der Sieger dieses vorgezogenen Endspiels dann auch tags darauf im „echten“ Finale der große Favorit ist.

Bei der Pokalendrunde kommt es schon im Halbfinale zum Top-Duell

Im Gipfeltreffen gegen den Rekord-Pokalsieger (Spandau hat 32 Titel in diesem Wettbewerb) sieht der 26-Jährige diesmal Waspo klar im Vorteil. „Die Bundesliga-Ergebnisse haben gezeigt, dass wir in der Favoritenrolle sind“, sagt er. In der Liga gewannen die Niedersachsen beide Spiele gegen die Wasserfreunde mit 10:6 und 13:7 und beendeten die Hauptrunde verlustpunktfrei als Tabellenerster. Bislang also eine fast perfekte Saison – mit einem Makel. Im Supercup im September setzte sich nämlich Spandau durch. „Das war direkt am Anfang der Saison“, beschwichtigt Strelezkij. „Wir mussten uns erstmal einspielen und hatten bis dahin nur ein Vorbereitungsturnier, Spandau dagegen vorher schon die Champions-League-Qualifikation. Die Bundesligaspiele haben später gezeigt, dass wir in dieser Saison die klar stärkere Mannschaft sind.“

Im Falle des Pokalsieges stünde er übrigens in anderer Funktion erneut im Fokus. Als ehemaliger Berliner könnte er seinen Mitspielern den einen oder anderen Tipp geben, wo man den Erfolg am besten feiern könnte. „Das Wichtigste ist aber erstmal, den Pokal in den Händen zu haben. Und dann gucken wir weiter“, sagt er.

Spandaus Frauen greifen nach dem siebten Pokalsieg in Folge

Die DSV-Pokalendrunde wird auch in diesem Jahr wieder als gemeinsame Endrunde von beiden Geschlechtern ausgetragen. Anders als bei den Männern sind die Wasserfreunde Spandau 04 bei den Frauen klar favorisiert. Die Berlinerinnen als amtierende Deutsche Meisterinnen sind souveräne Spitzenreiterinnen in der Bundesliga und zudem auch Titelverteidigerinnen im Pokal. Tatsächlich hat seit 2019 kein anderer Klub mehr die Trophäe geholt – Spandaus Erfolg im Vorjahr war bereits ihr sechster Pokaltriumph in Folge.

Im Halbfinale spielen die Berlinerinnen gegen den SSV Esslingen. Das zweite Spiel bestreiten die Frauen vom Uerdinger SV 08 sowie Waspo 98 Hannover. Zum Duell zwischen Waspo und Spandau kann es hier also erst im Endspiel kommen.

Der Spielplan der DSV-Pokalendrunde:

Freitag, 14. März 2025

14:00 Uhr: 1. Halbfinale Frauen Waspo 98 Hannover – Uerdinger SV 08

16:00 Uhr: 2. Halbfinale Frauen SSV Esslingen – Wasserfreunde Spandau 04

18:00 Uhr: 1. Halbfinale Männer ASC Duisburg – Duisburger SV 1898

20:00 Uhr: 2. Halbfinale Männer Waspo 98 Hannover – Wasserfreunde Spandau 04

Samstag, 15. März 2025

12:30 Uhr: Spiel um Platz drei Männer

14:30 Uhr: Spiel um Platz drei Frauen

16:30 Uhr: Finale Frauen

18:30 Uhr: Finale Männer

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Waspo Hannover mit Meister-Ansage an die Konkurrenz aus Spandau

Das war eine Ansage an die Konkurrenz aus der Hauptstadt! Zum Abschluss der Hauptrunde in der Wasserball-Bundesliga hat der amtierende Deutsche Meister Waspo 98 Hannover seine momentane Vormachtstellung untermauert und den ersten Platz souverän verteidigt. Im Spitzenspiel gegen die Wasserfreunde Spandau 04 setzen sich die Niedersachsen am Ende deutlich mit 13:7 durch. Nikola Milardovic traf vier Mal für den Sieger, die Nationalspieler Zoran Bozic und Denis Strelezkij steuerten je drei Treffer bei. Auf Spandauer Seite erzielte Ivan Vukojevic zwar sogar fünf Tore, bekam aber zu wenig Unterstützung von seinen Mitspielern.

Schon das erste Gipfeltreffen gegen den Rekordchampion hatte Hannover Ende November mit 10:6 für sich entschieden. Waspo geht damit als Tabellenerster in die Play-offs und hätte in allen Runden Heimrecht in den entscheidenden Spielen. In der ersten Runde hat man wegen des Rückzugs des SV Ludwigsburg 08 sogar ganz spielfrei und steht damit bereits kampflos im Halbfinale.

Im Viertelfinale kommt es ansonsten ab 22. März zu folgenden Duellen:

Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 1898

ASC Duisburg – SG Neukölln Berlin

OSC Potsdam – White Sharks Hannover

Derbysieg für Krefeld in der B-Gruppe

In der B-Gruppe startet die SV Krefeld 72 mit der besten Ausgangsposition. Zum Abschluss der Hauptrunde gab es am Wochenende beim 13:8-Auswärtssieg gegen den Uerdinger SV 08 noch einmal einen Derbyerfolg als Mutmacher für die Play-off-Phase. Platz zwei sicherte sich der SV Cannstatt, der Aufsteiger musste bei seinem Gastspiel bei der SG Stadtwerke München allerdings ins Fünfmeterwerfen.

Die Play-off-Paarungen lauten:

SV Krefeld 72 – Düsseldorfer SC? 1898

SV Cannstatt – SG Stadtwerke München

?SVV Plauen – Uerdinger SV 08?

SSV Esslingen – SV Würzburg 05

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
OSC PotsdamASC Duisburg8:22 (3:7, 1:5, 2:5, 2:5)
SG Neukölln BerlinDuisburger SV 189811:10 (3:2, 2:5, 2:1, 4:2)
Waspo 98 HannoverWasserfreunde Spandau 0413:7 (2:1, 3:4, 5:2, 3:0)
Gruppe B  
SV Würzburg 05SSV Esslingen11:16 (2:2, 2:5, 1:3, 6:6)
Uerdinger SV 08SV Krefeld 728:13 (2:2, 1:6, 1:3, 4:2)
SVV PlauenDüsseldorfer SC 189814:8 (4:1, 4:5, 4:0, 2:2)
SG Stadtwerke MünchenSV Cannstatt9:10 (1:1, 2:2, 2:0, 1:3, 3:4)
SV Würzburg 05Düsseldorfer SC 189813:7 (1:3, 4:1, 4:2, 4:1)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover1236234:75+159
2.Wasserfreunde Spandau 041230203:91+112
3.ASC Duisburg1224165:123+42
4.OSC Potsdam1218155:165-10
5.White Sharks Hannover129122:170-48
6.SG Neukölln Berlin129107:229-122
7.Duisburger SV 189812092:225-133
8.SV Ludwigsburg 08zurückgezogen0  
Gruppe B     
1.SV Krefeld 721435181:106+75
2.SV Cannstatt1428154:120+34
3.SVV Plauen1427177:146+31
4.SSV Esslingen1425177:167+10
5.SV Würzburg 051419150:156-6
6.Uerdinger SV 081418173:165+8
7.SG Stadtwerke München1410112:164-52
8.Düsseldorfer SC 1898146109:209-100

Hannovers Frauen jubeln im DSV-Pokal ebenfalls

Bei den Frauen stehen mit Waspo 98 Hannover nun auch die letzten Teilnehmerinnen an der DSV-Pokalendrunde am 14./15. März in Berlin fest. Nach langem Rückstand noch bis ins letzte Viertel hinein konnte Waspo die Partie gegen den ETV Hamburg noch drehen – Mariia Lytvyniuk besorgte in der Schlussminute den Siegtreffer für Hannover. Bei der Endrunde trifft der Klub im Halbfinale auf den Uerdinger SV 08.

Einen Tag vor dem Pokalduell standen sich Hamburg und Hannover auch schon in der Bundesliga der Frauen gegenüber, auch dort setzte sich Waspo mit 16:9 durch. Außerdem siegte Bochum ungefährdet 24:8 in Uerdingen.

Ergebnisse Frauen

 
Uerdinger SV 08SV Blau-Weiß Bochum8:24 (2:6, 1:6, 0:6, 5:6)
ETV HamburgWaspo 98 Hannover9:16 (1:6, 2:4, 0:3, 6:3)

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.Wasserfreunde Spandau 0441282:34+48
2.SV Blau-Weiß Bochum5996:54+42
3.SSV Esslingen4974:35+39
4.Waspo 98 Hannover6965:101-36
5.Uerdinger SV 086963:92-29
6.ETV Hamburg7057:121-64

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Derbysieg für Cannstatt, Spandau zieht wieder mit Waspo gleich

In der Wasserball-Bundesliga haben die Wasserfreunde Spandau 04 nach Punkten wieder mit Waspo 98 Hannover gleichgezogen. Der Rekordchampion siegte am Wochenende vor allem dank eines starken dritten Viertels mit 12:9 gegen den ASC Duisburg, während Waspos Heimspiel gegen Ludwigsburg von Seiten der Gäste abgesagt wurde. Die Wasserfreunde bleiben in der Tabelle aber aufgrund des verlorenen Spitzenspiels gegen Hannover vor einer Woche vorerst hinter dem Titelverteidiger auf Rang zwei.

In der B-Gruppe führt nach wie vor der SSV Esslingen, auch wenn der Spitzenreiter am Wochenende im Neckarderby gegen Aufsteiger SV Cannstatt mit 16:18 nach Fünfmeterwerfen unterlag. In der B-Gruppe stehen am kommenden Wochenende noch drei Partien an, für die Teams der A-Gruppe hat die Weihnachtspause bereits begonnen. Für die Nationalspieler geht es vor dem Fest vom 18. – 21. Dezember aber noch zum Weltcup nach Istanbul (TUR)

Ergebnisse Männer

 
Gruppe A  
Wasserfreunde Spandau 04ASC Duisburg12:9 (3:2, 1:1, 6:3, 2:3)
White Sharks HannoverDuisburger SV 9814:5 (6:2, 5:2, 3:1, 0:0)
SG Neukölln BerlinOSC Potsdam10:17 (1:3, 3:4, 3:3, 3:7)
Waspo 98 HannoverSV Ludwigsburg 08abgesagt
Gruppe B  
SV Krefeld 72Düsseldorfer SC 189822:6 (8:0, 4:1, 3:2, 7:3)
SVV PlauenSG Stadtwerke München20:8 (3:0, 6:3, 6:3, 5:2)
SSV EsslingenSV Cannstatt16:18 (4:3, 3:4, 4:3, 2:3, 3:5) nach Fünfmeterwerfen

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover721131:44+87
2.Wasserfreunde Spandau 04821130:61+69
3.ASC Duisburg815100:86+14
4.OSC Potsdam71298:90+8
5.White Sharks Hannover81194:101-7
6.SG Neukölln Berlin8676:143-67
7.SV Ludwigsburg 086465:87-22
8.Duisburger SV 18988066:148-82
Gruppe B     
1.SSV Esslingen921119:103+16
2.SVV Plauen918115:92+23
3.SV Krefeld 72817108:64+44
4.SV Bayer Uerdingen 08815110:89+21
5.SV Cannstatt71478:65+13
6.SV Würzburg 056762:64-2
7.SG Stadtwerke München8465:98-33
8.Düsseldorfer SC 18989067:149-82

Ein Tor fehlt Bochums Frauen für das Finalturnier im Europapokal

Die Bundesliga der Frauen befindet sich bereits in der Winterpause, doch mit dem SV Blau-Weiß Bochum war ein deutsches Team am Wochenende im Challenger Cup im Einsatz, dem dritthöchsten europäischen Wettbewerb. Erstmals seit der Saison 2013/14 spielt Bochum in diesem Jahr wieder international und hat dabei beim Auftritt in Novi Sad (SRB) den Einzug ins Finalturnier nur knapp verpasst.

Das entscheidende Spiel um den zweiten Platz in der Gruppe gegen ZAVK Mladost Zagreb (CRO) ging nach toller Aufholjagd in der regulären Spielzeit erst nach Fünfmeterwerfen mit 14:15 verloren. Zuvor hatten die Westdeutschen mit 8:19 gegen die Gastgeberinnen von VK Vojvodina Novi Sad verloren, aber gegen Benfica Lissabon (POR) mit 15:10 gewonnen.

Pokalauslosung: Zweimal Heimrecht für Duisburg, Uerdingens Frauen mit Freilos zur Endrunde

Bereits am Freitag wurden die Viertelfinalpaarungen im DSV-Pokal ausgelost. Dabei durften sich bei den Männern beide Duisburger Teams über ein Heimspiel freuen – der ASC Duisburg trifft am 18./19. Januar 2025 auf die SV Krefeld 72, der Duisburger SV 98 empfängt die SG Neukölln Berlin.

DSV-Pokal Männer 2024/2025 – Auslosung Viertelfinale

ASC Duisburg – SV Krefeld 72

OSC Potsdam – Waspo 98 Hannover

Duisburger SV 98 – SG Neukölln? Berlin

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Würzburg 05

Bei den Frauen haben in dieser Saison sieben Teams für den Pokalwettbewerb gemeldet, neben den sechs Erstligisten auch der SC Chemnitz, der es mit den Vizemeisterinnen vom SSV Esslingen zu tun bekommt. Das Topspiel der Runde am 25./26. Januar ist das Duell zwischen den Titelverteidigerinnen der Wasserfreunde Spandau 04 und Rekordchampion SV Blau-Weiß Bochum. Der SV Bayer Uerdingen 08 darf dank eines Freiloses bereits für die Endrunde planen.

DSV-Pokal Frauen 2025 – Auslosung Viertelfinale

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Blau-Weiß Bochum?

Waspo 98 Hannover – ETV Hamburg?

SC Chemnitz – SSV Esslingen?

Freilos: SV Bayer Uerdingen 08

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Meister Waspo Hannover übernimmt mit Kantersieg die Tabellenspitze

Mit einem Kantersieg hat Titelverteidiger Waspo 98 Hannover die Tabellenspitze in der Wasserball-Bundesliga der Männer übernommen. Der Deutsche Meister schoss die SG Neukölln Berlin mit 27:3 aus der Halle – Antonio Buha und Nikola Milardovic waren mit je fünf Treffern die erfolgreichsten Torschützen. Damit schob sich Hannover vorerst am bisherigen Spitzenreiter von den Wasserfreunden Spandau 04 vorbei, der sich beim SV Ludwigsburg 08 mit 15:6 durchsetzte und aufgrund des schlechteren Torverhältnis Platz eins nun abgeben musste. Am 30. November kommt es dann bald zum ersten direkten Duell zwischen den beiden nationalen Topteams.

Am anderen Ende der Tabelle sind mit Ludwigsburg und Aufsteiger Duisburger SV 1898 zwei Mannschaften weiterhin punktlos – Duisburg verlor am Wochenende das Stadtderby gegen den ASC mit 3:16. Ebenfalls noch ohne Zähler steht in der B-Gruppe der Bundesliga auch der Düsseldorfer SC 1898 da.

 
Gruppe A  
SV Ludwigsburg 08Wasserfreunde Spandau 046:15 (0:4, 2:1, 3:7, 1:3)
OSC PotsdamWhite Sharks Hannover14:10 (3:1, 6:3, 2:3, 3:3)
Waspo 98 HannoverSG Neukölln Berlin27:3 (5:2, 6:0, 10:0, 6:1)
Duisburger SV 1898ASC Duisburg3:16 (1:3, 2:1, 0:6, 0:6)
Gruppe B  
SG Stadtwerke MünchenSV Bayer Uerdingen 0813:18 (3:5, 2:5, 4:4, 4:4)
SSV EsslingenSVV Plauen11:10 (1:5, 3:2, 4:1, 3:2)
SV CannstattDüsseldorfer SC 189811:6 (3:3, 1:0, 4:2, 3:1)
SV CannstattSVV Plauen14:15 (3:6, 3:3, 3:2, 5:4)

Tabellen Männer

 
  SpielePunkteToreTordifferenz
Gruppe A     
1.Waspo 98 Hannover515101:27+74
2.Wasserfreunde Spandau 0451597:35+62
3.OSC Potsdam4961:49+12
4.ASC Duisburg5958:54+4
5.White Sharks Hannover5661:69-8
6.SG Neukölln Berlin5342:95-53
7.SV Ludwigsburg 084035:61-26
8.Duisburger SV 18985038:103-65
Gruppe B     
1.SSV Esslingen61479:66+13
2.SV Krefeld 197251159:30+29
3.SVV Plauen5950:500
4.SV Cannstatt5954:46+8
5.SV Bayer Uerdingen 084956:44+12
6.SV Würzburg 054741:37+4
7.SG Stadtwerke München5140:59-19
8.Düsseldorfer SC 18986045:92-47

Hannover auch bei den Frauen im Nordderby erfolgreich

In der Bundesliga der Frauen stand am Wochenende abermals nur eine Partie auf dem Programm. Im Nordderby feierte Waspo 98 Hannover mit dem 11:8 gegen den ETV Hamburg den ersten Saisonsieg.

Tabelle Frauen

 
PlatzVereinSpielePunkteTorverhältnisTordifferenz
1.SV Bayer Uerdingen 082625:17+8
2.SV Blau-Weiß Bochum1323:4+19
3.Wasserfreunde Spandau 041325:8+17
4.Waspo 98 Hannover2015:31-16
5.SSV Esslingen1011:12-1
6.ETV Hamburg3022:49-27

Bochums Frauen kommen im Europapokal eine Runde weiter

Zwei Bundesligaklubs waren dafür international im Einsatz im Challenger Cup, dem dritthöchsten Europapokalwettbewerb bei den Frauen. Mit zwei Siegen gegen die Gastgeberinnen von Sirens ASC Malta (MLT/15:7) und Hapoel Emek Hayarden (ISR/19:10) und nur einer Niederlage gegen die auch im Vorfeld favorisierten Kroatinnen von VK Jadran Split (10:15) landete der SV Blau-Weiß Bochum in seiner Gruppe letztlich auf Platz zwei und zog damit in die nächste Runde ein.

Diese wird vom 05. – 08. Dezember erneut in Vierergruppen ausgetragen, die Kontrahentinnen für den deutschen Rekordmeister sind dann die Gastgeberinnen vom VK Vojvodina Novi Sad (SRB), Benfica Lissabon (POR) sowie ZAVK Mladost Zagreb (CRO). Die ersten beiden der Gruppe qualifizieren sich für das Final Four.

Die Vizemeisterinnen vom SSV Esslingen sind dagegen ausgeschieden. Bei ihrer ersten Europapokalteilnahme überhaupt schlossen die Süddeutschen ihre Gruppe auf Rang vier ab nach zum Teil knappen Niederlagen gegen CSM Unirea Alba Iulia (ROU/8:12), Benfica Lissabon (POR/10:11) und Galatasaray Istanbul (TUR/7:10). Der einzige Sieg gegen Roter Stern Belgrad (SRB) fiel mit 26:3 deutlich aus.

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Weltcup in Singapur als Testlauf für die WM: Drei Deutsche dabei

Für die Weltbesten des Schwimmsports ist Singapur in dieser nacholympischen Saison das Sehnsuchtsziel schlechthin. Hier finden im kommenden Sommer nicht nur die Weltmeisterschaften 2025 statt, ab Donnerstag dieser Woche wird im wohlhabenden Stadtstaat auch das Finale des Kurzbahn-Weltcups aufgetragen. Die Entscheidungenan allen drei Wettkampftagen sind aufgrund der Zeitverschiebung bereits ab 11:30 Uhr deutscher Zeit im Livestream auf Europavisionsport.com (oder der gleichnamigen Smartphone-App) zu sehen. 

>> Zum Zeitplan mit allen Startlisten 

Das Weltcupteam des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) wächst diesmal nun auf drei Aktive an. Neben in der vergangenen Woche bereits in Südkorea aktiven Marius Kusch und Rafael Miroslaw mischt an diesem Wochenende auch Maya Werner über 200m, 400m und 800m Freistil sowie 200m Rücken mit. Die Heidelbergerin war im Sommer nach Magdeburg umgezogen und trainiert dort nun in der Topgruppe von Bernd Berkhahn.

„Die ersten Wochen in Magdeburg waren eine sehr große Umstellung für mich, im Training und Alltag. Das hat erstmal seine Zeit gedauert, bis ich damit zurechtgekommen bin. Aber jetzt läuft es ganz gut“, erzählte Werner. „Da ich im September bei der Grundausbildung der Bundeswehr war und jetzt erst seit Anfang Oktober richtig wieder mit Training begonnen habe, kann ich noch nicht allzu viel erwarte. Jedoch hoffe ich, viele Erfahrungen auf der internationalen Ebene zu sammeln und mich in die Finals zu schwimmen.“

Coach Berkhahn kam direkt vom Freiwasser-Weltcup aus Hongkong eingeflogen und schaut sich die Gegebenheiten am WM-Ort mit dem neuen Schützling dieser Tage schon einmal etwas näher an. Während der Weltcup allerdings im OCBC Aquatic Centre ausgetragen wird, wo im Juli 2025 dann die WM-Wettbewerbe im Wasserspringen und Wasserball steigen, werden für das Beckenschwimmen im kommenden Jahr dann noch zwei mobile 50m-Pools von DSV-Partner Myrtha und Tribünen für 4.800 Gäste auf dem dortigen Sportgelände errichtet, direkt daneben soll es dann auch eine große Fanzone geben.  „Es ist auf jeden Fall gut, schon mal einen Eindruck zu erhalten und auch die hohe Luftfeuchtigkeit schon einmal zu fühlen“, meinte Miroslaw.

Im Fokus des Publikums steht am Wochenende natürlich der Kampf um den Sieg im Gesamtweltcup, der mit 100.000 US-Dollar dotiert ist. Für Platz zwei gibt es 70.000 und für Rang drei 30.000, dahinter wird abgestuft bis Rang acht (10.000 US-Dollar) prämiert. Bei den Frauen liegen die US-Amerikanerinnen Regan Smith und Kate Douglass nach zwei Stationen nur einen Zehntelpunkt auseinander an der Spitze, beide konnten bisher auch jeweils einen Weltrekord aufstellen in der Vorwoche. Weitere liegen da förmlich in der Luft. 

Aber auch das Duell zwischen den beiden führenden Männern Léon Marchand (FRA) und Noe Ponti (SUI) ist viel enger, als es derzeit bei 1,4 Punkten Unterschied vielleicht aussieht. Vieles hängt dabei vom direkten Duell über 100m Lagen am ersten Finalabend ab, da man für Platz eins immer zehn und für Platz zwei stets nur acht Platzierungspunkte gibt. Beim Auftakt in Shanghai (CHN) siegte Marchand auf dieser Strecke noch mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung vor Ponti, zuletzt in Incheon lagen beide dann zeitgleich vorn. Mit einem Sieg in Singapur würde Ponti aber sofort zwei Punkte gutmachen können. Auch dank des Weltrekords über 50m Schmetterling, der in der 1000-Punktetabelle  besonders viele Zähler wert war, ist er abseits der Platzierungspunkte bislang der stärkere Schwimmer. Für die Weltcupwertung wird immer der Punktewert einer Zeit in der 1000-Punktetabelle durch 100 dividiert und dann zu den Platzierungspunkten addiert, sodass man die einzelnen Leistungen quer über alle Disziplinen vergleichen kann. 

 

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Jung, talentiert, ambitioniert: Esslingens Wasserballerinnen streben nach oben

Die gemeinsame Trainingseinheit auf dem Trampolin in der Vorbereitung diente in erster Linie dem Teambuilding, zudem sollten auf diese Weise mal andere Reize gesetzt werden. In gewisser Weise stand die Session aber auch für das Motto des SSV Esslingen für die kommende Spielzeit in der Wasserball-Bundesliga. Neues wagen und dabei auch vor großen Sprüngen nicht zurückschrecken – das haben sich die Frauen des Traditionsklubs für die an diesem Samstag startende Saison vorgenommen, in der sie einmal mehr mit einem sehr jungen Kader an den Start gehen.

Jung, talentiert, ambitioniert: Esslingens Wasserballerinnen streben nach oben. In der vergangenen Saison 2023/24 schaffte man erstmals den Sprung ins Finale, und auch wenn man dort gegen die Übermannschaft der Wasserfreunde Spandau 04 den Kürzeren zog, war Trainerin Iris Schneider zu Recht stolz auf ihre Rasselbande. „Zu Beginn der Saison war das so noch nicht absehbar. Aber dann haben wir gemerkt, was für ein Potenzial in der Mannschaft steckt. In der Rückrunde lief es dann echt gut, da haben die Spielerinnen nochmal einen oder sogar mehrere Schritte nach vorn gemacht.“

Das Ziel ist auch diesmal wieder das Finale

Daran will der SSV in dieser Saison nun anknüpfen. „Das Ziel ist auch diesmal wieder das Finale“, sagt Schneider. Top-Favoritinnen sind abermals die Spandauerinnen, die seit 2019 fünfmal hintereinander den Titel gewannen. Unterbrochen wurde diese Erfolgsserie nur 2020 nur von der Coronavirus-Pandemie, wegen der die Saison damals vorzeitig abgebrochen werden musste. Hinter den Berlinerinnen rechnen sich neben Esslingen auch noch der SV Bayer Uerdingen 08 sowie der SV Blau-Weiß Bochum Chancen auf eine vordere Platzierung aus.

Iris Schneider betreut das Team schon seit vielen Jahren. Einige Spielerinnen wie Ioanna Petiki kennt sie, seit diese acht Jahre alt war. „Ich habe viele von ihnen von Klein auf begleitet, auch wenn natürlich noch andere Trainer*innen ebenfalls großen Anteil an deren Entwicklung hatten“, sagt sie. Seit der U12 ist das Team im Kern zusammengeblieben und dann in immer größere Aufgaben hineingewachsen. 2021 wagte der SSV Esslingen dann den Schritt in die Bundesliga. „Das war damals der logische Schritt, um unseren Nachwuchsnationalspielerinnen weiter zu fördern und im Verein zu halten“, so die Trainerin.

Spielerinnen wie Jamie-Julique Haas, Georgia Sopiadou und eben Kapitänin Ioanna Petiki, allesamt DSV-Auswahlspielerinnen und Führungskräfte im Team. Petiki ist mit ihren 18 Jahren schon Spielführerin, überhaupt ist der gesamte Kader noch sehr jung. Die Jüngsten sind gerade mal 15 Jahre alt, die beiden Routiniers im Aufgebot auch erst gerade 20 geworden.

Auf zu neuen Ufern im Europapokal

Viele von ihnen haben bereits im Nationalteam auf sich aufmerksam gemacht. Esslingen hat zahlreiche Nationalspielerinnen hervorgebracht, bei der vergangenen U19-EM stellte man mit sechs Spielerinnen das größte Kontingent im Aufgebot des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV). „Das macht uns hier alle sehr stolz, wie engagiert die Mädels bei der Sache sind“, freut sich Iris Schneider.

In dieser Saison sammeln sie zusätzliche internationale Spielerfahrung auch mit dem Verein. Denn Esslingen hat erstmals für den Challenger Cup gemeldet, den dritthöchsten Wettbewerb im Europapokal. Mit Bochum ist dort noch ein weiteres deutsches Team vertreten. Die Deutschen Meisterinnen aus Spandau spielen eine Stufe höher im Euro Cup, nachdem sie die Champions-League-Qualifikation verpasst haben. „Nach dem Erreichen des Finals in der Bundesliga war der Challenger Cup der nächste logische Schritt. Da mussten wir gar nicht lange überlegen“, sagt Schneider. „Wir freuen uns auf diese neue Herausforderung. In unserer Gruppe haben wir ziemlich starke Gegnerinnen, deswegen haben wir die Ziele erstmal nicht zu hoch gesteckt. In erster Linie geht es auch dort um die Weiterentwicklung der Mannschaft.“ Und davon würde dann auch das Nationalteam profitieren.

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Spandau verpasst die Gruppenphase der Champions League knapp

Drei Siege aus vier Spielen waren am Ende nicht genug für die Männer der Wasserfreunde Spandau 04 in der Qualifikation zur Champions League. Ganz knapp hat der deutsche Rekordmeister im Wasserball den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse verpasst; stattdessen sicherte sich der rumänische Klub C.S.M. Oradea (ROU) als Gastgeber des Qualifikationsturniers mit dem 14:13-Erfolg nach Fünfmeterwerfen gegen AN Brescia (ITA) am Sonntag die entscheidenden Punkte auf dem Weg in die Hauptrunde. Gegen Oradea, bei dem der frühere Spandauer Trainer Petar Kovacevic mittlerweile als Coach tätig ist, hatten die Berliner mit 7:8 verloren. Gegen den eigentlichen Turnierfavoriten Brescia (9:7) sowie gegen PAOK Saloniki (GRE/12:10) und Außenseiter Enka SC aus Istanbul (TUR/15:11) waren die Wasserfreunde dagegen erfolgreich. Sie setzen ihre Europapokalsaison nun im Euro Cup fort.

Einziger DSV-Vertreter in der Champions League bleibt damit Waspo 98 Hannover, der als Deutscher Meister automatisch für die Gruppenphase gesetzt war. In Gruppe A treffen die Niedersachsen ab 08. Oktober mit Oradea und Steaua Bukarest auf gleich zwei rumänische Teams sowie auf den serbischen Meister und zweimaligen Champions-League-Finalisten (2021 und 2022, dazu Platz vier 2024) VK Novi Belgrad. Zuvor wartet auf Waspo aber noch das ewig junge nationale Duell gegen die Wasserfreunde Spandau im Supercup, der diesmal am 23. September in Magdeburg ausgetragen wird, da das Stadionbad in Hannover aktuell noch renoviert wird.

DSV-Vertreter im Euro Cup kennen ihre Gegner

Für Spandau dient das Supercup-Duell an diesem besonderen Montagstermin auch als direkte Vorbereitung auf die Qualifikation im Euro Cup, die für den 27. – 29. September angesetzt ist. Seit Montag kennen die Berliner auch ihre Gegner im zweithöchsten europäischen Klubwettbewerb: In Gruppe E spielen die Wasserfreunde gegen Gastgeber Panionios GSS Athen (GRE), das ungarische Team von Szolnoki DP sowie CN Teneriffa Echeyde (ESP) von den Kanaren.

Mit dem ASC Duisburg, dem OSC Potsdam und dem SV Ludwigsburg 08 sind aus Deutschland drei weitere Vereine im Euro Cup vertreten. Der Bundesligadritte aus Duisburg reist nach Slowenien und misst sich in Gruppe G ebenfalls in einer Vierergruppe mit Gastgeber AVK Triglav Kranj (SLO), PAOK Saloniki (GRE) und CC Ortigia 1928 (ITA).

Die anderen beiden DSV-Klubs wurden jeweils in eine Fünfergruppe gelost: Potsdam spielt in Gruppe A gegen Gastgeber VK Sabac (SRB), Dinamo Bukarest (ROU), OSC Budapest (HUN) und Team Strasbourg (FRA); Ludwigsburg trifft in Gruppe F in Aix-en-Provence (FRA) auf Gastgeber Pays d‘Aix Natation, Panathinaikos Athen (GRE), VK Jug Dubrovnik (CRO) und De Akker Team aus Bologna (ITA). Die jeweils ersten beiden Teams aller Gruppen ziehen in die Gruppenphase ein.

Challenger Cup mit gleich zwei Frauenteams aus Deutschland

Ebenfalls ausgelost wurden am Montag die Gruppen für die erste Runde im Challenger Cup der Frauen, an dem sich in diesem Jahr mit dem SSV Esslingen und dem SV Blau-Weiß Bochum erstmals gleich zwei deutsche Klubs beteiligen – für die Vizemeisterinnen aus Esslingen bedeutet das sogar die erste Europapokalteilnahme überhaupt.

Der SSV bekommt es dabei in Gruppe D in der einzigen Fünfergruppe neben den rumänischen Gastgeberinnen von CSM Unirea Alba Iulia mit gleich drei Klubs zu tun, deren Namen aus dem Fußball einen großen Klang haben und allesamt auch eine erfolgreiche Wasserballabteilung vorweisen können: Galatasaray Istabul (TUR), Roter Stern Belgrad (SRB) und Sporting Lissabon (POR). Bochums Gegnerinnen in Gruppe B sind der gastgebende Sirens ASC Malta (MLT) sowie VK Jadran Split (CRO) und Hapoel Emek Hayarden (ISR). Die Spiele finden vom 08. – 10. November statt, die besten beiden Teams jeder Gruppe kommen eine Runde weiter.

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Männer von Waspo 98 Hannover wieder Deutscher Meister

Die Wasserball-Männer von Waspo 98 Hannover haben sich am Samstag den deutschen Meistertitel erkämpft. Im fünften und entscheidenden Spiel der Finalserie gegen die Wasserfreunde Spandau 04 setzten sich die Gäste aus Niedersachsen mit 9:6 (3:1, 2:1, 2:4, 2:0) durch. Erstmals seit Einführung dieses Modus* im Jahr 2001 konnte sich damit eine Mannschaft zum Champion krönen, die die ersten beiden Partien einer Best-of-five-Finalserie verloren hatte.   

„Erst als unser Kapitän Marko Macan und Niclas Schipper eineinhalb Minuten vor Schluss mit zwei Blöcken erfolgreich waren, habe ich angefangen zu glauben, dass es mit dem Titel etwas werden könnte“, sagte Hannoversüberragender Nationaltorwart Felix Benke, der bei seinem ersten Titelgewinn als Stammkeeper auch an diesem Tag mit insgesamt elf Paraden geglänzt hatte. „Da ich die gesamte Saison über meistens gespielt habe, ist das für mich natürlich eine besondere Meisterschaft. Wir haben auch nach den beiden Niederlagen noch fest daran geglaubt, dass wir Spandau schlagen können. Und haben uns gesagt: wenn nicht jetzt, wann dann.“ 

Und dann ist es am Samstag wirklich passiert. Hannover hatte dank starkem Beginn zur Halbzeit bereits 5:2 geführt, doch der Rekordmeister gab sich nie auf. Als Hannover Kristof Takacs kurz vor dem letzten Wechsel wegen brutalemSpiels Rot sah und Mitte des letzten Viertels dann sogar der Ausgleich zum 6:6 fiel, schien der 39. Titelgewinn für Spandau plötzlich wieder möglich. Doch kurz darauf sah dann auch Spandaus Tomas Sedlmayer Rot – den fälligen Strafwurf verwandelt Andrija Basic zur Führung, die zusätzlich damit verbundene Überzahl nutzte Hannover zur Vorentscheidung. 

Mit drei Treffern war Niclas Schipper erfolgreichster Torschütze in diesem denkwürdigen Spiel, vom Kampf gezeichnet humpelte er anschließend aus der Schöneberger Halle. „Das kam überraschend, fühlt sich aber sehr gut an. Wir haben die ganze Saison lang nur auf die Schnauze bekommen von Spandau, aber die letzten drei Spiele waren einfach nur unglaublich von uns. Vor allem der erste Sieg hat uns viel Rückenwind gegeben und dann wurde es immer besser“, sagte Schipper vor der Heimfahrt. 

„Gratulation an Waspo. Man darf allerdings auch ganz klar sagen, dass Waspo das hier nicht gewonnen hat, sondern Spandau hat dieses Finale als klar bessere Mannschaft selbst verloren. Nachdem der 2:0-Vorsprung in Spiel drei und vier verspielt war, machte sich plötzlich viel Unsicherheit bei uns breit. Und die Entscheidungen der Schiedsrichter haben nicht dazu beigetragen, diese zu verringern“, sagte Spandaus Präsident Hagen Stamm. „Die Saison ist für uns damit verhagelt. Wir haben den Supercup und den Pokal gewonnen, zudem haben wir im Europcup die Finalrunde erreicht. Alles war gut, bis auf die Meisterschaft nun. Das hat auch Nachwirkungen für uns. Wir müssen die nächste Saison nun vier Wochen früher starten für die Qualifikationsrunde der Champions League.“ Hannover ist als Meister dagegen direkt qualifiziert. 

Spandaus langjähriger Nationalspieler Marko Stamm konnte zwar als Spieler nicht jubeln, später am Abend aber dann als Trainer. Die von ihm betreuten Spandauer Frauen besiegten den SSV Esslingen auch im zweiten Finalspiel deutlich mit 23:6 und sicherten sich damit den fünften Meistertitel in Folge. Ira Deike mit fünf Treffern sowie Gesa Deike und Elena Ludwig mit je vier waren die erfolgreichsten Torschützinnen. “Natürlich wünscht man sich ein engeres Finale. Aber so ein Ausgang ist mir natürlich lieber als der bei den Männern”, sagte Stamm.

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Korbacher Straße 93
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Fax: +49 561 94083-15
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