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Olympiastarter Mühlleitner mit Topleistung zum Meistertitel

Zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften im Rahmen von „DIE FINALS 2021“ sorgte Olympiateilnehmer Henning Mühlleitner (Neckarsulmer Sport-Union) für einen weiteren sportlichen Höhepunkt in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE). In starken 3:48,39 Minuten holte er sich den Titel über 400m Freistil, auch wenn Oliver Klemet (SG Frankfurt/3:48,81) und Sven Schwarz (Waspo 98 Hannover/3:50,00) lange gut mithielten. „Das hat Spaß gemacht im Finish. Ich bin ziemlich zufrieden mit der Zeit“, sagte Mühlleitner. Der EM-Dritte von 2018 lobte ausdrücklich auch die junge Konkurrenz. „Wir bauen in der Disziplin Freistil gerade eine gute Breite auf in Deutschland, das ist schon beeindruckend. Und ich glaube, das bringt uns alle nach vorne.“

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Überzeugende Auftritte zeigten am Sonntag auch Annika Bruhn (Neckarsulmer Sport-Union/54,60 Sekunden) und Damian Wierling (SG Essen/49,32) bei ihren Erfolgen über 100m Freistil. „Ich freue mich sehr über den Meistertitel. Ich bin gerade noch voll im Training für Tokio, die Erholung kam erst an den Wettkampftagen. Wenn ich das Rennen gleich am Donnerstag geschwommen wäre, hätte ich mehr Probleme gehabt“, sagte Wierling. Der Sprinter schaute zudem ein wenig über den Beckenrand: „Ich fand es total beeindruckend, bei den FINALS auch mal die Wasserspringer*innen zu sehen. Wir konnten auch Kontakte knüpfen, ich habe am Freitag zum Beispiel mit Timo Barthel das ,Duell der Giganten‘ gemacht, wo wir gegeneinander geschwommen und gesprungen sind, das hat auf jeden Fall Spaß gemacht.“

>> Zum Video vom Duell der Giganten

Während sich mit Kathrin Demler (SG Essen) über 200m Schmetterling (2:11,79 Minuten), Nina Kost (SV Nikar Heidelberg) über 50m Rücken (28,48 Sekunden), Lucas Matzerath (SG Frankfurt) über 50m Brust (27,42 Sekunden) und Björn Kammann (AMTV-FTV Hamburg) über 50m Schmetterling (23,98 Sekunden) die Favorit*innen durchsetzten, gab es auch unerwartete Sieger*innen. Marlene Sandberg (SSC Berlin-Reinickendorf) über 800m Freistil (8:45,12 Minuten) und Peter Varjasi (LSV Bayern) über 50m Freistil (22,50 Sekunden) sorgten mit den Erfolgen jedenfalls für Überraschungen.

Über 200m Brust triumphierte Kim Herkle (SV Cannstatt) in 2:27,43 Minuten, Anna Elendt (SG Frankfurt) hatte sich nach Bestzeit im Vorlauf (2:26,89) wieder ins Olympiatraining verabschiedet. Doch das konnte die Freude bei Herkle nicht trüben: „Es war einfach ein Traum, der für mich heute in Erfüllung gegangen ist. Ich wollte schon immer Deutsche Meisterin werden und war dann überglücklich, als ich es auf der Anzeigetafel gesehen habe. Die Goldmedaille wird einen guten Platz finden.“ Die 18-Jährige hatte die Olympiaqualifikation im April denkbar knapp verpasst, will sich davon aber nicht entmutigen lassen: „Ich möchte auf jeden Fall auf die internationale Bühne, mich weiterentwickeln und immer wieder Bestleistungen schwimmen. Mein Vorbild ist Katinka Hosszu, einfach aufgrund ihrer Wettkampfhärte, wie krass sie bei den Lagen schwimmt und wie cool sie so viele Rennen hintereinander meistert.“

Nina Kost und Ramon Klenz mit drei Titeln erfolgreichste Teilnehmer

Ein gutes Vorbild gibt bei diesem Thema auch Ramon Klenz (SG Neukölln) ab. Nach zwei Erfolgen in seiner Paradedisziplin Schmetterling holte sich der Berliner über 200m Lagen mit Bestzeit (2:01,11 Minuten) seinen dritten Titel an diesem Wochenende und stieg damit zum erfolgreichsten DM-Teilnehmer auf. „Ich wollte so viel schwimmen, wie es geht. Wettkampf ist das beste Training und das wollte ich hier nutzen“, sagte Klenz. Dass er nach einer Corona-Infektion und einem Autounfall das Olympiaticket knapp verpasst hatte, hat seiner Motivation offenbar nichts anhaben können. Nur die Heidelbergerin Nina Kost konnte es ihm gleichtun und ebenfalls drei Titel holen.

Die Leistungen des DSV-Teams freuten auch Bundestrainer Hannes Vitense. Zufrieden formulierte er seine Meisterschaftsbilanz: „Besonders erfreut haben uns bei diesen Titelkämpfen natürlich die Rekorde und die tolle Entwicklung von Anna Elendt insgesamt, zumal sie den Anschluss zur Weltspitze hier ja ohne gesonderte Vorbereitung heraus erzielt hat. Auch andere Olympiateilnehmer*innen wie Annika Bruhn, Lucas Matzerath oder Henning Mühlleitner haben sich in Berlin prima präsentiert. Genauso positiv finde ich aber auch, dass sich mit Leonie Märtens, Timo Sorgius, Zoe Vogelmann oder Sven Schwarz auch Talente in den vorderen Reihen gezeigt haben, die wir für Paris 2024 und Los Angeles 2028 entwickeln wollen. Die positiven Erfahrungen bei den FINALS werden sicher sehr motivierend wirken für ihre internationalen Einsätze.“

>> Alle DM-Sieger*innen im Schwimmen auf einen Blick

>> Alle DM-Sieger*innen im Wasserspringen auf einen Blick

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Starkes DM-Finale durch Turm-Duo Hausding/Barthel

Deutsche Meistertitel hat Patrick Hausding (Berliner TSC) in seiner Karriere reihenweise gesammelt, mittlerweile sind es 47. Die Goldmedaille am Schlusstag der Deutschen Meisterschaften in Berlin im Turm-Synchronspringen mit Timo Barthel (SV Halle) war in dieser Disziplin aber auch für ihn die erste seit 2011. Nachdem er mit seinem früheren Partner Sascha Klein ein Jahrzehnt lang in der Weltspitze mitgemischt hatte, war Hausding nach dessen Rücktritt 2016 nicht mehr im Synchronspringen vom Turm angetreten. Erst im vergangenen Herbst fand er mit Barthel einen neuen Partner an seiner Seite, mit dem er seither immer besser harmoniert.

Bei der EM in Budapest (HUN) hatte das Paar Bronze geholt. In Berlin überboten sie das dortige Ergebnis jetzt sogar noch: Schon die 428,10 Punkte aus dem Vorkampf bedeuteten persönliche Bestleistung, die sie im Finale auf 436,62 Punkte weiter ausbauen konnten. „Wir sind sehr zufrieden“, meinte Hausding. „Wir haben eine kurze Turmkarriere bis jetzt, das war erst unser dritter richtiger Wettkampf zusammen. Ich habe mit beiden Synchronpartnern und im Einzel neue Bestleistungen erreicht. Deswegen waren es für mich tolle FINALS.“

Barthel hatte in dieser Woche schon das Einzel vom Turm mit einer starken Leistung gewonnen. „Für mich war es ein schönes Gefühl, mal an der Seite von Patrick Hausding zu springen. Es ist schade, dass es mit Olympia nicht geklappt hat, aber wir haben noch die Hoffnung, dass wir als Reservist einspringen können“, sagte er. Beim Weltcup in Tokio (JPN) hatte das Paar den Quotenplatz für die Sommerspiele (23. Juli - 08. August) minimal verpasst. Es ist jedoch die einzige Disziplin im Wasserspringen, bei der Deutschland in Tokio nicht vertreten ist. „Ich würde alles geben, um den Weltcup nochmal zu springen. Mir haben noch ein bis zwei Wochen gefehlt, um die Sprünge öfter durchzuführen und öfter zu springen. Perfekt wäre es gewesen, wenn die Europameisterschaften vor dem Weltcup gewesen wären. Aber ich bin froh, dass ich es im Einzel geschafft habe“, sagte Barthel.

Silber ging an Tom Waldsteiner (Berliner TSC) und Ludwig Schäl (Dresdner SC 1898) mit 373,29 Punkten. Für sie geht es als nächstes zur Junior*innen-EM in Rijeka (CRO/21. - 27. Juni). Insgesamt waren in dieser anspruchsvollen Disziplin nur zwei Paare am Start.

>> Alle Ergebnisse der DM Wasserspringen

Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow zog nach Abschluss der Titelkämpfe ein positives Fazit. „Was die Wasserspringer*innen hier gezeigt haben, ist herausragend“, sagte er. „Die Sportler*innen haben nach einem so langen Trainings- und Wettkampfrhythmus mit Weltcup, EM in Budapest und jetzt den FINALS und trotz geringer Regenerationszeiten eine enorme Leistungsfähigkeit bewiesen. Das stimmt uns optimistisch für Tokio und die weitere Olympiavorbereitung. Wir sind in bestimmten Disziplinen dicht dran am Podium. Wenn wir dieses Niveau halten, vielleicht sogar noch besser werden, und das Quäntchen Glück haben, sieht es für Olympia positiv aus. Wir haben eine starke Mannschaft, die wir dem DOSB vorschlagen werden.“ Der Deutsche Olympische Sportbund will das Team am 15. Juni offiziell nominieren.

Diese Athlet*innen sind zur Nominierung vorgeschlagen:

3m-Brett Frauen: Tina Punzel (Dresdner SC 1898)

3m Synchronspringen Frauen: Tina Punzel, Lena Hentschel (Berliner TSC)

Turmspringen: Elena Wassen, Christina Wassen (beide Berliner TSC)

Turm-Synchronspringen: Tina Punzel, Christina Wassen

3m-Brett Männer: Patrick Hausding (Berliner TSC), Martin Wolfram (Dresdner SC 1898)

3m Synchronspringen Männer: Patrick Hausding, Lars Rüdiger (Berliner TSC)

Turmspringen: Timo Barthel (SV Halle), Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen)

Offen war zuletzt noch die Nominierung des zweiten Einzelspringers vom Turm. Jaden Eikermann hatte sich beim Weltcup und bei den Europameisterschaften zuletzt stark präsentiert, sich jetzt in Berlin jedoch bereits im Vorkampf verletzt. „Jaden hat eine sehr gute Leistung beim Weltcup gezeigt. Er hat dort im Halbfinale einen sehr guten fünften Platz belegt und dabei die Olympianominierungs-Punktzahl deutlich überboten. Im Finale war er ebenfalls unter den Top Sieben der Welt und hat damit seine Leistungsfähigkeit international dokumentiert. Die anderen haben diese Kriterien bei den Deutschen Meisterschaften nicht erfüllt, so dass der Vorschlag für Jaden Eikermann als zweiten Turmspringer im Einvernehmen erfolgt ist“, erklärte Buschkow. Der Teenager wäre in Tokio mit seinen erst 16 Jahren der jüngste Olympiastarter des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV).

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Favoritensieg für Punzel, Überraschung im 3m-Synchronspringen

Schon bei den jüngst zu Ende gegangenen Europameisterschaften in Budapest (HUN) waren Tina Punzel (Dresdner SC 1898) und Patrick Hausding (Berliner TSC) die prägenden Personen im Lager der deutschen Wasserspringer*innen. Auch am vierten Tag der Deutschen Meisterschaften in Berlin im Rahmen von „DIE FINALS 2021“ drückten sie den Wettkämpfen ihren Stempel auf – allerdings auf ganz unterschiedliche Art und Weise.

>> Alle Ergebnisse der DM Wasserspringen

Punzel siegte vom 3m-Brett mit 335,35 Punkten vor EM-Finalistin Lena Hentschel (Berliner TSC/300,65) und Julia Deng (SV Neptun Aachen/290,25) und präsentierte sich dabei in allen fünf Runden äußerst stabil. Bereits im Vorkampf am Donnerstag hatte die 25-Jährige mit 332,25 Punkten ihr Ergebnis aus Budapest (330,85) übertroffen und setzte dann am Freitag im Finale noch einen drauf. Mit ihrem sechsten DM-Titel vom 3m-Brett machte sie in dieser Disziplin das halbe Dutzend voll. „Der Titel ist verbunden mit der Olympiaqualifikation. Ich habe dreimal die Nominierungskriterien erfüllt, deswegen ist er besonders wertvoll. Als Europameisterin zu einer Deutschen Meisterschaft anzureisen, ist ein gutes Gefühl. Ich habe nochmal alles gegeben und bin sehr zufrieden.“

Den einzigen Quotenplatz in dieser Disziplin für die Olympischen Spiele in Tokio (JPN/23. Juli - 08. August) hatte Punzel als Zehnte der WM 2019 in Gwangju (KOR) schon frühzeitig gesichert und in den vergangenen Wochen dann keinen Zweifel daran gelassen, dass sie auch das personalisierte Ticket für sich beanspruchen wollte. Das ist ihr eindrucksvoll gelungen, vorbehaltlich der Bestätigung durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der in allen Nominierungsfragen stets die letzte Entscheidung hat. „So langsam geht der Blick in Richtung Tokio“, sagte sie. „Nach den FINALS gibt es für uns keinen Wettkampf mehr, der nächste sind die Olympischen Spiele. Ich habe am 3m-Finaltag Geburtstag und möchte mir selbst das Geschenk machen, dort im Finale zu springen.

Wolfram/Wesemann holen Gold, Hausding/Rüdiger das Olympiaticket

Dagegen musste sich Patrick Hausding mit seinem Partner Lars Rüdiger (Berliner TSC) im 3m-Synchronspringen mit Bronze begnügen. Die beiden Europameister lagen am Ende mit 391,29 Punkten hinter den Siegern Martin Wolfram (Dresdner SC 1898) und Moritz Wesemann (SV Neptun Aachen), die auf 424,38 Punkte kamen, sowie Patrick Kreisel und Lou Massenberg (Berliner TSC) mit 396,18 Punkten.

Den Vorkampf am Donnerstag hatten Hausding und Rüdiger noch gewonnen und dabei mit 443,04 Punkten ihre bisherige Bestleistung um knapp zehn Punkte verbessert. Auch im Finale lagen sie in den ersten drei Runden voll auf Kurs, sich sogar nochmal zu steigern. Doch dann rutschte Hausding beim 3,5-fachen Auerbachsalto mit einem Bein aus der Hocke, geriet dadurch ins Trudeln und klatschte ins Wasser. „Wenn man nur noch ein Bein in der Hand hat, ist es normal, dass man aus der Achse fliegt und es einen völlig auseinanderzieht durch die Kräfte, die da wirken“, meinte er. „Das ist mir bei dem Sprung das letzte Mal vor zwölf Jahren passiert. Das ist natürlich etwas unglücklich, dass es jetzt genau im Live-Fernsehen zur Olympiaqualifikation im Finale passieren muss, aber so ist es eben. Am Ende ist ja alles gut gegangen: Wir haben zum Glück aus dem Vorkampf einen Riesenvorsprung mitgenommen und deshalb unsere Olympiaquali geschafft“, so Hausding.

Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow erläuterte: „Den Vorkampf hatten Hausding/Rüdiger mit 73 Punkten Vorsprung gewonnen und die Olympianorm erfüllt. Im Finale haben dann auch Wolfram/Wesemann die Norm erfüllt, aber in der Summation von Vorkampf und Finale liegen Hausding/Rüdiger mit 834 zu 794 Punkten vorn und haben dadurch das Ticket gelöst.“ Buschkow lobte aber auch den Auftritt des Sieger-Duos: „Das ist ein Paar, das sehr gut aussieht. Es ist immer schön, wenn man zwei starke Paare hat. Wobei man nicht vergessen darf, dass auch Kreisel/Massenberg fast die Olympianorm erfüllt haben. Das war auch sehr stark.“

Martin Wolfram und Moritz Wesemann hatten vor diesen Titelkämpfen erst einen Wettkampf zusammen bestritten – beim DSV-Kürpokal hatten sie 2019 ebenfalls gewonnen. „Der Titel kam unerwartet. Mit so einem starken Paar wie Hausding/Rüdiger ist immer damit zu rechnen, dass sie hier Gold holen. Dass wir uns hier durchsetzen konnten, ist eine große Freude für uns“, sagte Wolfram. „Ich denke, wir haben großes Potenzial noch mehr zu zeigen. Durch Corona waren wir nicht in der Lage, uns international vorzustellen, aber das können wir gut nachholen.“

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Youngster Zoe Vogelmann fliegt ins EM-Finale von Budapest

Mit ihren 17 Jahren ist Zoe Vogelmann die Jüngste im Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) bei den Europameisterschaften in Budapest (HUN), trotzdem sorgte sie abgezockt für einen gelungenen Auftakt der Beckenwettbewerbe. Die Heidelbergerin schwamm über 400m Lagen in 4:43,51 Minuten im ersten Lauf des Tages persönliche Bestzeit und sicherte sich damit als Siebte gleich mal einen Platz im Finale am Abend (18:00 Uhr).

„Das war das einfachste 400m-Rennen meines Lebens, ich bin quasi geflogen“, freute sich die Junioren-Europameisterin von 2019. „Als ich bei der Hälfte gesehen habe, dass ich gut dabei bin, ging der Rest wie von allein.“ Genau so haben es sich die Bundestrainer vorgestellt mit den Talenten bei diesen Titelkämpfen. „Es geht darum, Spaß zu haben und hier gegen die Besten zu schwimmen, um Erfahrungen zu sammeln“, hatte Vogelmann selbst zu den Zielen bei ihrer internationalen Premiere im Elitebereich auf der 50m-Bahn gesagt, nachdem sie das Ticket für Tokio im vorigen Monat nur um Zehntel verpasst hatte. „Ich war zu Beginn der Saison ja noch weit weg von der Olympianorm, daher war es relativ überraschend, dass ich überhaupt so nah heranschwimmen konnte. Das zeigt, dass ich eine gute Entwicklung hingelegt habe und macht Mut, dass es in den kommenden Jahren so weiter geht.“

Die Qualifikation für Tokio verpasst hat auch Angelina Köhler, weil sie im April von einer Covid-19-Erkrankung gestoppt worden war. Nach zwei Wochen Pause ohne Symptome und allen nötigen Gesundheitschecks stieg die 20-Jährige aus Hannover vor drei Wochen aber wieder ins Wasser und startet nun in Budapest über 100m Schmetterling. Ihre Bestzeit (57,85 Sekunden) liegt unter der Olympianorm (57,90). Sie hofft daher, mit einer Leistung in diesem Bereich eine Diskussion über eine Sonderreglung anstoßen zu können. „Positiv zu bleiben war nicht einfach. Aber die EM ist noch einmal eine Chance für mich zu zeigen, was ich draufhabe. Ich werde in jedem Rennen Vollgas geben und dann werde ich sehen, ob es klappt, eine super Zeit zu schwimmen und an meine Bestzeit heranzukommen.“ Im Vorlauf über 100m Schmetterling erreichte Köhler in 59,12 Sekunden auf jeden Fall schon einmal das Halbfinale am Abend. „Die ersten 50m fühlten sich gut an, dann hat man gemerkt, dass ich zwei Wochen raus war. Aber ich gehe hier Schritt für Schritt, vielleicht geht am Nachmittag ja mehr“, gab sich Köhler kämpferisch.

Ins Halbfinale eingezogen sind am Montagvormittag auch Jessica Felsner (50m Freistil), Marek Ulrich (50m Rücken) und Lucas Matzerath (100m Brust). Letzterer hatte sich für Olympia qualifiziert und will bei der EM auch ohne besondere Vorbereitung noch internationale Wettkampferfahrung sammeln. „Schon hier in Ungarn werde ich am Nachmittag wohl Bestzeit schwimmen müssen, um ins Finale zu kommen“, sagte der 20-Jährige, der in 59,87 Sekunden Vorlauf-Zwölfter wurde.

Marco Kochs Generalprobe für Olympia

Der andere Olympiastarter des DSV-Teams bei dieser EM ist mit Marco Koch ebenfalls ein Brustschwimmer, der dann über die 200m antreten wird. „Die EM ist eine Generalprobe auf dem Weg zu Olympia für mich. Wir wollen gucken, wo wir jetzt stehen und woran wir noch arbeiten müssen“, sagte der 31-Jährige. Auch die Abläufe mit Vorlauf, Halbfinale und Finale gelte es trotz aller Erfahrung für ihn zu üben. „Ich bin immer noch bei Wettkämpfen aufgeregt. Ich denke, in dem Moment, in dem das verloren geht, reicht es auch mit meiner Schwimmkarriere“, verriet der frühere Welt- und Europameister in der Pressekonferenz im Vorfeld der Wettkämpfe. Eine offene Rechnung mit Olympia, wo es bei bisher zwei Versuchen nicht zur Medaille reichte, sieht Marco Koch vor dem dritten Anlauf übrigens nicht. „In Rio 2016 habe ich ein Rennen gemacht, wo wir alles rausgeholt hatten, was an dem Tag im Körper drin war. Da muss ich mit einem siebten Platz auch zufrieden sein. Ich hoffe, dass ich das nach Tokio auch sagen kann über mein Rennen und alles gepasst hat. Dann würde ich zufrieden sein, auch wenn eine Medaille nicht schlecht wäre.“

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0,09 Punkte Vorsprung – Synchron-Duo Punzel/Hentschel gewinnt Gold

Das Resultat vom Vortag wirkte immer noch nach. „Wir werden mit einem Lächeln ins Bett gehen und mit einem Lächeln wieder aufwachen“, hatte Lena Hentschel (Berliner TSC) verkündet, nachdem ihre Trainingskollegin Tina Punzel (Dresdner SC 1898) am Samstag bei den Europameisterschaften in Budapest (HUN) bereits im Einzel Gold vom 3m-Brett geholt hatte. „Das hat uns beflügelt, wir hatten richtig Bock auf den Wettkampf“, meinte Hentschel. Und das Ergebnis des 3m-Synchronwettbewerbs bestätigte das eindrucksvoll: Mit persönlicher Bestleistung von 307,29 Punkten gewannen Punzel und Hentschel am Sonntag die Goldmedaille, knapp vor Italien (307,20) und Russland (291,00).

„Es war ein echt toller Wettkampf. Wir sind unglaublich stolz auf uns, dass wir es jetzt geschafft haben. Die ganze harte Arbeit hat sich ausgezahlt. Wir haben in den letzten Wochen eine sehr harte Reise hinter uns gebracht und dann dieser krönende Abschluss jetzt, das ist natürlich unglaublich. Wir freuen uns, das ganze Team freut sich für uns und so kann man auf jeden Fall so eine Reise beenden“, sagte Hentschel.

Bei den beiden vergangenen Auflagen 2018 in Edinburgh (GBR) und 2019 in Kiew (UKR) war das Duo jeweils Zweite geworden; Punzel hatte zuvor mit anderen Partnerinnen drei weitere Male Silber geholt. „Wir waren immer knapp dran an Gold. Jetzt sind wir einfach mal an der Reihe gewesen“, meinte sie. Und fügte mit Blick auf ihren Einzelerfolg hinzu: „Einmal Gold ist schön, aber zweimal Gold ist noch schöner. Das ist der Wahnsinn.“ Mit zwei Titeln, einmal Silber und einmal Bronze war sie die erfolgreichste Teilnehmerin dieser EM-Woche.

Vor dem letzten Versuch lagen die Deutschen noch hinter den Italienerinnen, hatten allerdings den schwereren Sprung in der Hinterhand, der entsprechend mehr Punkte einbrachte. Trotzdem war es am Ende Maßarbeit – nur 0,09 Punkte trennten beide Teams. „Auch wenn es am Ende super knapp war, haben wir uns Gold heute mehr als verdient“, so Punzel.

Acht Medaillen für die deutschen Wasserspringer*innen

Insgesamt holten Deutschlands Wasserspringer*innen bei dieser EM acht Medaillen und damit exakt so viele wie 2018 und 2019. Besser war man zuletzt 2014 bei der Heim-EM in Berlin mit damals sogar zehn Podestplätzen. „Wir haben als deutsche Mannschaft sowohl beim Weltcup als auch bei der EM ein sehr gutes Bild abgegeben“, meinte Patrick Hausding (Berliner TSC). Der Rekord-Europameister war mit vier Medaillen (zwei Gold, zwei Bronze) einmal mehr der fleißigste männliche Teilnehmer der Veranstaltung.

„Wir hatten jetzt die EM und den Weltcup als Härtetest, und in beiden Wettkämpfen konnte die Mannschaft absolut überzeugen. Acht Medaillen, davon vier goldene, sind eine hervorragende Bilanz“, sagte Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow. „Von elf Teilnehmer*innen haben acht eine Medaille geholt, das sind 75 Prozent. Der Erfolg war keine Einzelleistung von Tina Punzel und Patrick Hausding, sondern auf breite Schultern verteilt.“

Timo Barthel mit Bestleistung auf Platz vier

Fast wäre es für das DSV-Team sogar noch eine Medaille mehr geworden. In einem hochklassigen Wettkampf belegte Timo Barthel (SV Halle) im Turmspringen mit persönlicher Bestleistung von 499,10 Punkten Platz vier, nur Aleksandr Bondar (RUS/564,35), Thomas Daley (GBR/533,30) und Viktor Minibaev (RUS/530,05) lagen vor ihm. „Ich bin super zufrieden“, sagte er. „Das Feld war heute sehr stark, das war absolute Weltklasse. Dass ich da um die Medaillen mitspringen konnte, ist super. Ich konnte fünf von sechs Sprüngen so abrufen wie im Training. Ausgerechnet mein Lieblingssprung, der 3,5-fache Auerbachsalto, hat leider nicht geklappt. Da ist mit Blick auf Olympia also sogar noch Luft nach oben.“

Der erst 16 Jahre alte Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen) sprang in seinem ersten EM-Finale bei den Erwachsenen mit 428,60 Punkten auf Rang sieben. Der Teenager hatte bereits beim Weltcup mit der gleichen Platzierung überzeugt und ist nun endgültig bei den Großen angekommen.

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Martin Wolfram mit Bestleistung zu Bronze

Schon seine Goldmedaille beim Weltcup Anfang des Monats konnte Martin Wolfram (Dresdner SC 1898) kaum fassen. Immer wieder schaute er an den folgenden Tagen nach, ob die Plakette noch da war, auch um sich zu vergewissern, dass er die Sache doch nicht nur geträumt hatte. Mit dem zweiten Edelmetall binnen kürzester Zeit ist der neue Erfolg vielleicht auch für ihn etwas greifbarer geworden. Bei den Europameisterschaften in Budapest (HUN) gewann Wolfram am Freitagabend die Bronzemedaille. Mit neuer persönlicher Bestleistung von 484,65 Punkten sprang er vom 3m-Brett hinter dem Russen Evgeny Kuznetsov (RUS/525,20), der seinen Titel damit erfolgreich verteidigte, und dessen Landsmann Nikita Shleikher (RUS/505,80) aufs Treppchen.

Es war bereits die fünfte Medaille für die deutschen Wasserspringer*innen bei dieser EM. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier noch einmal eine solche Leistung abliefern kann. Ich hatte mit dem Jetlag zu kämpfen und hatte mich hier in dieser Halle noch nicht so gut eingesprungen. Dass ich im Vergleich zum Weltcup in Tokio sogar noch ein paar Punkte drauflegen konnte, macht mich deshalb sehr stolz. Bronze fehlte mir noch in meinem Medaillensatz bei Europameisterschaften und macht mich super glücklich“, sagte Wolfram.

Im Vorkampf hatte der Dresdner noch ein paar Unsicherheiten gezeigt und war deshalb ohne allzu hohe Erwartungen in die Entscheidung gegangen. „Ich habe für mich in meiner Karriere festgestellt, je weniger Erwartungsdruck ich mir selber mache, umso besser fahre ich damit“, sagte er. Im Finale punktete er dann gleich im ersten Sprung deutlich besser als im Vorkampf und lag ab dem zweiten Durchgang durchgehend auf Rang drei. Vor dem letzten Versuch betrug sein Vorsprung auf James Heatly (GBR) zwar nur wenige Punkte, doch nach einem exzellenten Sprung zum Abschluss war Wolfram das Podium sicher.

„Ich denke, ich darf jetzt behaupten, dass ich endgültig auf dem Brett angekommen bin“, sagte er. Noch bis 2016 war der 29-Jährige hauptsächlich vom Turm aktiv, doch nach insgesamt vier Schulteroperationen war die Belastung aus zehn Metern einfach zu groß, so dass er sich fortan auf das 3m-Brett umorientierte, um dem Wasserspringen treu bleiben zu können. „Damals dachte ich, dass ich vom Brett nicht an die Erfolge auf dem Turm anknüpfen kann. Dass es jetzt doch so ist, ist unglaublich. Und es macht mich sehr zuversichtlich für die Olympischen Spiele.“

Patrick Hausding trotzt Verletzung beim Einspringen

Rekord-Europameister Patrick Hausding (Berliner TSC) wurde dieses Mal Neunter mit 390,05 Punkten. Zwei Goldmedaillen hat der 32-Jährige bereits bei den laufenden Europameisterschaften gewonnen, doch auch ein Ausnahmesportler wie er erwischt ab und an einen weniger guten Tag.

„Ich habe gar nicht erst in den Wettkampf hineingefunden“, meinte er. Vor dem Wettkampf war er beim Einspringen vom Brett abgerutscht und hatte sich dabei den Fuß aufgeschnitten. „Das soll jetzt keine Entschuldigung sein, aber es hat sicher mit reingewirkt. Ich freue mich sehr für Martin. Er hat einen super Wettkampf hingelegt und hat die deutsche Fahne auf dem Podium vertreten können“, so Hausding. Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow hatte allerdings auch für ihn anerkennende Worte parat: „Das war eine ganz starke kämpferische Leistung von Patrick, dass er den Wettkampf trotz der Verletzung bestritten hat, das kann man nicht hoch genug einschätzen.“

Platz vier für Turm-Synchronspringerinnen

Knapp an einer Medaille vorbei sprangen Tina Punzel (Dresdner SC 1898) und Christina Wassen (Berliner TSC) im Synchronspringen vom Turm. Sie belegten mit 284,28 Punkten Rang vier, nur 2,5 Punkte fehlten zum Edelmetall. „Schade, dass es am Ende so knapp nicht gereicht hat. In der dritten Runde war der Fehler ganz klar bei mir. Das war sehr ärgerlich, weil der Sprung die ganze Woche über gut geklappt hatte. Aber davon lassen wir uns nicht herunterziehen, wir haben uns insgesamt gut entwickelt“, sagte Wassen.

Beim Weltcup in Tokio (JPN) war das Paar Anfang des Monats Dritte geworden und hatte damit den Quotenplatz für die Olympischen Spiele (23. Juli - 08. August) für Deutschland gesichert. Diesmal lag das Duo vor dem abschließenden Versuch allerdings außerhalb der Podestplätze knapp hinter den Britinnen. Da beide Nationen im letzten Durchgang den gleichen Sprung zeigten, war klar, dass es auf die bessere Ausführung ankommen würde – letztlich mit dem Vorteil für die Konkurrenz. Weil das bis dahin führende Paar aus der Ukraine in seinem letzten Versuch böse patzte, holte Großbritannien am Ende mit 290,58 Punkte sogar Silber hinter den siegreichen Russinnen Ekaterina Beliaeva und Iuliia Timoshinina (307,44). Die Ukrainerinnen retteten aber ihren knappen Vorsprung ins Ziel und sicherten sich so knapp vor den Deutschen die Bronzemedaille (286,74).

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Florian Wellbrock schwimmt zu EM-Bronze über 10km

Im Duell mit gleichen Waffen ist Florian Wellbrock zu jedem Saisonzeitpunkt für eine Medaille gut. Der Doppel-Weltmeister vom SC Magdeburg trat beim Rennen über die olympische 10km-Distanz im Freiwasser bei den Europameisterschaften in Budapest (HUN) am Donnerstag wie alle anderen Rivalen im Neoprenanzug an und sicherte sich darin in 1:51:42,0 Stunden die Bronzemedaille hinter Gregorio Paltrinieri (ITA/1:51:30,6) und Marc-Antoine Olivier (FRA/1:51:41,7). Die weiteren DSV-Starter Oliver Klemet (SG Frankfurt/1:52:05,7) und Rob Muffels (SC Magdeburg/1:52:06,3) landeten auf den Plätze 12 und 13.

Am Vortag war Wellbrock über die nicht olympischen 5km noch als Einziger im normalen Rennanzug angetreten, der bekanntlich viel weniger Auftrieb verleiht, und hatte trotz des selbstauferlegten Nachteils noch Rang neun belegt. Der Sieger hieß auch hier bereits Paltrinieri. Diesmal war das Wasser im Lupa-See mit 17,1 Grad aber noch ein Grad kälter und Neopren damit laut Regelwerk für alle ohnehin vorgeschrieben. Vom Start weg diktierte Wellbrock im Ganzkörperanzug des DSV-Ausrüsters Arena dann das Tempo und kraulte viele Kilometer einsam an der Spitze, hier muss man sich schließlich nie mit Positionskämpfen an den Wendebojen oder Verpflegungsstellen herumschlagen. Als Paltrinieri rund 1.500 Meter vor dem Ziel dann zur entscheidenden Attacke ansetzte, ging Wellbrock dessen Geschwindigkeit jedoch nicht gleich voll mit und war plötzlich mittendrin im Gewühl der Verfolger auf Rang sieben bis neun. Doch mit einem famosen Endspurt löste er sich von Olympiasieger Ferry Weertman (NED/4.) und sicherte sich im Zielsprint so noch den dritten Platz.

„Das Rennen war insgesamt ganz gut. Aber ich hatte ein paar taktische Fehler drin. Ich war sehr lange in Führung, habe mich dann aber etwas nach hinten fallen lassen, was kurz vor Schluss nicht mehr ganz so clever war. Hintenraus konnte ich es dann aber auf den dritten Platz retten, damit bin ich mega zufrieden“, erklärte Wellbrock. „Jetzt müssen wir sehen, dass wir die taktischen Fehler ausmerzen und noch einen guten Job in den nächsten Trainingswochen machen.“

Im Saisonplan ist schließlich alles auf die Olympischen Spiele (23. Juli - 08. August) ausgerichtet, in Tokios Hitze wird das Anzugthema dann keine Rolle mehr spielen. Bundestrainer Bernd Berkhahn wollte aus diesem EM-Rennen daher auch keine Rückschlüsse für Olympia ziehen. „Das steht in keiner Beziehung. Im Neopren hat Florian ja immer das Problem, sich aus so einer Gruppe zu lösen und die Frequenz hochzubekommen, weil er so lange gleitet. Das war hier eher ein Problem seiner Technik“, erklärte er. „Am Ende konnte er sich dann aber wieder sehr gut freischwimmen. Daher war das insgesamt ein gutes Rennen, übrigens auch von Rob Muffels und Oliver Klemet. Gerade Oliver hat sich schon wie ein alter Hase immer in eine gute Position gebracht.“

Lea Boy auf Rang 16

Bei den Frauen konnte sich Sharon van Rouwendaal (NED) bereits ihren zweiten Titel in Budapest sichern. Nach dem Triumph am Vortag über 5km siegte die in Magdeburg lebende Olympiasiegerin am Donnerstag auch über die doppelte Distanz nach 1:59:12,7 Stunden, diesmal knapp vor Anna Olasz (HUN) und Rachele Bruni (ITA). Die Würzburgerin Lea Boy belegte in 2:03:49,4 Rang 16. „Bis zur zweiten Runde lag ich gut platziert, dann habe ich durch falsche Entscheidungen viele Plätze verloren. Das sind Fehler, aus denen ich lernen muss“, sagte Boy, die es beim Weltcup im März in Doha (QAT) noch auf das Podest geschafft hatte. Wie Leonie Beck, die auf das 10km-Rennen wegen Krankheit verzichtete, hat sie am Samstag beim Teamevent aber noch eine weitere Medaillenchance.

>> Alle EM-Ergebnisse und Zeitpläne im Überblick

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Wassen-Schwestern sichern doppelten Olympiaplatz

Elena Wassen und Christina Wassen vom Berliner TSC haben im Turmspringen zwei weitere Olympia-Startplätze für Deutschland geholt. Die Geschwister zogen am Dienstag beim Weltcup in Tokio (JPN) als Neunte und 13. ins Halbfinale ein und machten damit die Quotenplätze acht und neun für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) bei den Olympischen Spielen (23. Juli - 08. August) an gleicher Stelle perfekt. Damit steht bereits jetzt fest, dass der DSV beim Saisonhöhepunkt im Wasserspringen wie schon bei den vergangenen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro (BRA) in allen vier Einzeldisziplinen vertreten sein wird.

Zwar steht beim Weltcup noch der Wettkampf der Männer vom 3m-Brett aus. Der Olympia-Dritte Patrick Hausding (Berliner TSC) hatte in dieser Disziplin aber bereits bei der WM 2019 in Gwangju (KOR) einen Startplatz gesichert. Am Mittwoch und Donnerstag haben Alexander Lube (SV Neptun Aachen) und Martin Wolfram (Dresdner SC 1898) vom 3m-Brett noch die Chance, hier einen weiteren Platz hinzuzufügen.

Christina Wassen kämpft sich nach Auftaktfehler zurück

Wer die Quotenplätze besetzt und somit letztlich für Deutschland bei Olympia dabei ist, entscheidet sich allerdings erst bei den Deutschen Meisterschaften im Rahmen der „FINALS 2021“ vom 01. - 06. Juni in Berlin. Erst dort werden die personengebundenen Olympiatickets vergeben.

Elena Wassen war 2016 schon einmal bei Olympia, mit 15 Jahren war sie damals die jüngste deutsche Teilnehmerin aller Sportarten. Beim Weltcup kam sie im Vorkampf jetzt auf 292,10 Punkte und erreichte damit ungefährdet die nächste Runde. „Sie hat eine sehr stabile Leistung gezeigt und ist ohne größeren Fehler gut durchgekommen“, sagte Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow.

Ihre knapp zwei Jahre ältere Schwester Christina Wassen kam im Vorkampf auf 285,90 Punkte. Gleich im ersten Versuch leistete sie sich einen groben Fehler, der sie rund 20 bis 30 Punkte gekostet haben dürfte. Danach steigerte sie sich jedoch und zeigte im dritten Durchgang mit ihrem 2,5-fachen Salto rückwärts gehechtet sogar den zweitbesten Sprung des gesamten Feldes in dieser Runde. „Da kam kein Spritzer raus“, lobte Buschkow. „Sie hat sich bravourös zurückgekämpft in diesen Wettkampf, darüber habe ich mich riesig gefreut.“

Timo Barthel springt auf Platz vier

Im Turmspringen der Männer hatten Timo Barthel (SV Halle) und Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen) bereits am Vortag zwei Quotenplätze für Deutschland klar gemacht. Nachdem dieses erste Ziel erreicht war, wollte er im Finale „voll auf Angriff“ gehen, hatte Barthel im Vorfeld angekündigt – und er hielt Wort. Mit einer starken Serie und 465,90 Punkten sprang der EM-Siebte von 2019 auf Platz vier hinter Thomas Daley (GBR/541,70), Randal Willars (MEX/514,70) und Rylan Wiens (CAN/488,55). Dabei zeigte er sämtliche schweren Sprünge aus seinem Repertoire, darunter den 4,5-fachen Salto gehockt, den doppelter Salto rückwärts aus dem Handstand mit 2,5 Schrauben und den 2,5-fachen Salto rückwärts mit 2,5 Schrauben, die sogenannte große Schraube. „Das sind einfach die Sprünge, die man zeigen muss, wenn man auch bei Olympia vorne mitmischen will“, sagte er.

Neben Großbritannien und Kanada war Deutschland als eines von nur drei Ländern mit zwei Athleten im Finale vertreten. Nach seinen durchweg starken Auftritten im Vorkampf und im Halbfinale kam Jaden Eikermann dieses Mal eher langsam in Fahrt. Doch der Teenager steigerte sich und schob sich am Ende mit 429,35 Punkten noch bis auf Platz sieben vor und lag damit zum Beispiel noch vor dem EM-Bronzemedaillengewinner Ruslan Ternovoi (RUS), der tags zuvor das Halbfinale gewonnen hatte. Der Weltcup in Tokio war der erste internationale Wettkampf bei den Erwachsenen für den 16-Jährigen, der im Konzert der Großen definitiv beeindruckt hat.

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Synchronspringerinnen sichern das Olympiaticket

Auftakt nach Maß für die deutschen Wasserspringer*innen beim Weltcup in Tokio: Im 3m-Synchronspringen holten Tina Punzel (Dresdner SC 1898) und Lena Hentschel (Berliner TSC) am Samstag (01. Mai) direkt im ersten Wettkampf der Olympiaqualifikation den nächsten Quotenplatz für die Sommerspiele.

Punzel hatte bei der WM 2019 im Einzel vom 3m-Brett ebenso wie bei den Männern Patrick Hausding bereits einen Quotenplatz für das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) gesichert. „Wir sind total erleichtert und glücklich“, sagte sie jetzt nach ihrem starken Auftritt vom 3m-Brett. Auch ihre Partnerin Hentschel strahlte: „Besser hätten wir nicht in den Weltcup starten können. Dieses Ergebnis kann das Team hoffentlich zusätzlich beflügeln. Wir sind guter Dinge, dass es in den nächsten Tagen so weitergeht.“

Wer den Quotenplatz letztlich wahrnehmen und für Deutschland bei Olympia (23. Juli - 08. August) an den Start gehen darf, wird erst bei den Deutschen Meisterschaften vom 01. - 06. Juni in Berlin ermittelt. Das Finale der nationalen Olympiaqualifikation wird in diesem Jahr erstmals im Rahmen der „FINALS 2021“ ausgetragen.

„Tief durchgeatmet“ und im letzten Durchgang alles klar gemacht

Als Achte waren Punzel und Hentschel ins Finale der besten zwölf Paare eingezogen. „Im Vorkampf waren wir noch ein bisschen nervös“, sagte Punzel, „da hat man schon gemerkt, dass wir so lange keinen Wettkampf mehr bestritten haben.“ Deutlich besser lief es für die EM-Silbermedaillengewinnerinnen von 2018 und 2019 dann im Finale. Während die Konkurrentinnen teilweise patzten, zeigte das DSV-Duo eine sehr solide Vorstellung und lag nach den ersten drei Sprüngen sogar auf Platz zwei hinter Weltmeister China. Erst im vierten Durchgang, beim 2,5-fachen Auerbachsalto gehechtet, mit dem sie auch in der Vorbereitung häufiger schwergetan hatten, zeigten auch die Deutschen ihre erste kleine Unsicherheit. „Danach haben wir noch einmal tief durchgeatmet und alles in den letzten Sprung gesetzt. Wir wussten, dass es immer noch klappen kann und das hat es am Ende auch“, so Hentschel.

Hinter den bereits qualifizierten Paaren aus China (317,16) und Kanada (289,98) sowie den Italienerinnen (283,77) erreichte Deutschland mit 281,70 Punkten letztlich Platz vier. Die beiden restlichen Quotenplätze sicherten sich dahinter die USA und Großbritannien – Mexiko und Gastgeber Japan waren bereits vorher qualifiziert gewesen. In den Synchronwettbewerben erhalten lediglich die besten vier Teams einen Startplatz für ihr Land. Liegen schon qualifizierte Nationen vorne, rücken die nächstplatzierten Paare nach.

Neu formiertem Turm-Paar fehlen am Ende nur 1,29 Punkte

Wie nah beieinander Jubel und Trauer bei diesem knallharten Qualifikationsmodus liegen, musste anschließend die deutschen Männer im Synchronspringen vom Turm erleben. Patrick Hausding (Berliner TSC) und Timo Barthel (SV Halle) kamen als Sechste auf 382,14 Punkte. Zwar wurden die siegreichen Briten (453,60) noch herausgerechnet, die sich ihr Olympiaticket bereits als WM-Dritter 2019 gesichert hatten – doch am Ende fehlten dem DSV-Duo 1,29 Punkte auf Südkorea, das sich als Fünfter den letzten Startplatz sicherte. Die anderen Quotenplätze gingen an Mexiko (405,69), Kanada (393,81) und die Ukraine (393,54). „Das war heute maximal knapp. Wäre auch nur eine einzige Wertung von einem Kampfrichter bei einem Sprung anders gewesen, wären wir jetzt bei Olympia“, sagte Bundestrainer Lutz Buschkow.

Es war der erste gemeinsame Wettkampf für das neu formierte deutsche Paar. Ein Jahrzehnt lang hatte Hausding mit seinem früheren Partner Sascha Klein in der Weltspitze mitgemischt, hatte mit ihm unter anderem 2008 Olympia-Silber und 2013 WM-Gold gewonnen. Nach Kleins Rücktritt vor vier Jahren war er danach nicht mehr im Turm-Synchronspringen angetreten, ehe er sich erst im vergangenen Herbst mit Barthel zusammenfand.

Nach einem sehr guten 2,5-fachen Salto rückwärts gehechtet mit 1,5 Schrauben lagen die Deutschen nach den ersten drei Durchgängen hinter Großbritannien und den USA zunächst auf Rang drei und damit auf Kurs für das Olympiaticket. In den folgenden Runden wurde das Feld aber noch einmal durchgemischt, leider mit dem schlechteren Ende für Hausding und Barthel. „Beim 3,5-fachen Salto rückwärts hatten sie einen groben Fehler, Patrick danach auch noch einmal beim 3,5-fachen Auerbach. Und in einer so engen Konkurrenz wird jeder Fehler sofort bestraft“, sagte Buschkow.

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DSV-Wasserspringer*innen mit guten Aussichten im Kampf um die Olympiaplätze

Zwei Startplätze für Olympia haben die deutschen Wasserspringer*innen bereits auf der Habenseite. Tina Punzel und Patrick Hausding hatten mit ihren starken Leistungen schon bei der WM 2019 in Gwangju (KOR) jeweils einen Platz vom 3m-Brett für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) gesichert. Beim Weltcup in Tokio (JPN) bekommt das DSV-Team vom 01. - 06. Mai nun die Gelegenheit, das Kontingent deutlich aufzustocken. In sämtlichen der acht olympischen Disziplinen haben die deutschen Starter*innen gute Aussichten, einen oder sogar zwei Quotenplätze für die Sommerspiele an gleicher Stelle (23. Juli - 08. August) zu sichern.

„Mit dem nötigen Quäntchen Glück haben wir eine realistische Chance, viele Quotenplätze zu holen, um dann mit einem starken Team zu den Olympischen Spielen nach Tokio zu fahren“, sagt Tina Punzel. Dafür müssen die Deutschen im Einzel mindestens das Halbfinale der besten 18 Springer*innen erreichen. Landen bereits qualifizierte Athlet*innen unter den Top 18, rücken die dahinter Platzierten entsprechend auf. In den Synchrondisziplinen erhalten die besten Vier einen Quotenplatz, auch hier wird je nach Ausgang des Wettkampfes eventuell noch aufgefüllt.

Wer die hoffentlich zahlreichen Quotenplätze dann letztlich wahrnehmen darf, wird aber erst bei den Deutschen Meisterschaften vom 01. - 06. Juni in Berlin ermittelt. Das Finale der nationalen Olympiaqualifikation wird erstmals im Rahmen der „FINALS 2021“ ausgetragen.

In der Vorbereitung wurde sogar nachts trainiert

„Wir sind gut vorbereitet“, betont Punzel. Unter anderem wurde in der vergangenen Woche beim gemeinsamen Trainingslager in Dresden sogar nachts gesprungen, um die Körper an die Zeitverschiebung nach Japan zu gewöhnen. „Die Anpassung hat sehr gut funktioniert“, berichtet die zweifache Europameisterin.

Teamkollege Timo Barthel sagt: „Wir sind alle gesund und munter angekommen und freuen uns riesig auf den Wettkampf.“ Wegen der Corona-Pause ist es nicht nur für die Deutschen der erste internationale Auftritt seit über einem Jahr. Mit zahlreichen internen Vergleichswettkämpfen hat die DSV-Mannschaft im Training jedoch regelmäßig die Wettkampfsituation simuliert. „Deshalb bin ich sehr optimistisch“, so Barthel. „Ich habe bei der Olympiaqualifikation zwei Starts im Einzel und im Synchronspringen und möchte in beiden Disziplinen den Quotenplatz für Deutschland erkämpfen.“

Insgesamt hat Bundestrainer Lutz Buschkow 15 Springer*innen zum Weltcup mitgenommen, um aufgrund der besonderen Umstände für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. Neben arrivierten Athlet*innen wie Tina Punzel oder Patrick Hausding, der bereits dreimal bei Olympia dabei war und im internationalen Vergleich schon zahlreiche Medaillen verbuchen konnte, stehen auch einige Talente wie der erst 16-jährige Jaden Eikermann im Aufgebot. Für ihn wären es die ersten Olympischen Spiele. Bei den Deutschen Meisterschaften 2020 wusste der Youngster bereits mit starken Leistungen zu überzeugen.

Die DSV-Starter*innen beim Weltcup in Tokio:

3m Frauen: Lena Hentschel (Berliner TSC), Saskia Oettinghaus (Dresdner SC 1898)

3m Synchronspringen Frauen: Tina Punzel (Dresdner SC 1898), Lena Hentschel

10m Frauen: Christina Wassen, Elena Wassen (beide Berliner TSC)

10m Synchron Frauen: Tina Punzel, Christina Wassen

3m Männer: Alexander Lube (SV Neptun Aachen), Martin Wolfram (Dresdner SC 1898)

3m Synchron Männer: Patrick Hausding, Lars Rüdiger (beide Berliner TSC)

10m Männer: Timo Barthel (SV Halle), Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen)

10m Synchron Männer: Patrick Hausding, Timo Barthel

Der Zeitplan für den Weltcup*:

Samstag, 01. Mai:

03:00 Uhr   3m Synchron Frauen (Vorkampf)

05:30 Uhr   10m Synchron Männer (Halbfinale)

09:00 Uhr   3m Synchron Frauen (Finale)

11:00 Uhr   10m Synchron Männer (Finale)

Samstag, 02. Mai:

03:00 Uhr   10m Synchron Frauen (Vorkampf)

05:30 Uhr   3m Synchron Männer (Vorkampf)

09:00 Uhr   10m Synchron Frauen (Finale)

11:00 Uhr   3m Synchron Männer (Finale)

Montag, 03. Mai:

03:00 Uhr   3m Frauen (Vorkampf)

05:30 Uhr   10m Männer (Vorkampf)

09:45 Uhr   3m Frauen (Halbfinale)

11:45 Uhr   10m Männer (Halbfinale)

Dienstag, 04. Mai:

03:00 Uhr   10m Frauen (Vorkampf)

09:00 Uhr   3m Frauen (Finale)

11:00 Uhr   10m Männer (Finale)

Mittwoch, 05. Mai:

03:00 Uhr   3m Männer (Vorkampf)

09:00 Uhr   10m Frauen (Halbfinale)

11:00 Uhr   10m Frauen (Finale)

Donnerstag, 06. Mai:

03:00 Uhr   3m Männer (Halbfinale)

09:00 Uhr   3m Männer (Finale)

*Angegeben ist die deutsche Zeit

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Korbacher Straße 93
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Fax: +49 561 94083-15
info@dsv.de

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