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Wellbrock startet mit großer Gelassenheit bei der Kurzbahn-EM in Kazan

Nur drei Monate nach seinem Olympiasieg im Freiwasser und dem Gewinn der Bronzemedaille im Becken über 1500m Freistil in Tokio stehen für Florian Wellbrock mit den Kurzbahn-Europameisterschaften in Kazan (RUS) vom 02. bis 07. November (Vorläufe um 08:00 Uhr und Finals ab 16:30 Uhr deutscher Zeit) schon die nächsten internationalen Titelkämpfe an. Trotz zweier Siege bei den Kurzbahn-Weltcups in Berlin und Budapest im Monat zuvor steigt der 24-Jährige vom SC Magdeburg in Russland nun aber gelassen und ohne besondere Erwartungen ins Wendenkarussell. „Ich möchte gern meine Bestzeit über die 1500 Meter weiter ausbauen und natürlich damit möglichst weit vorne ankommen. Da insgesamt noch nicht so viel trainiert wurde seit den Olympischen Spielen, ist es aber unklar, wofür meine Leistung überhaupt reichen kann“, sagte Wellbrock vor der Abreise am Sonntag. Wellbrocks Bestzeit steht seit drei Jahren bei 14:28,19 Minuten, allzu viele Kurzbahnrennen hat er seither aber nicht bestreiten können. Der deutsche Kurzbahn-Rekord stammt übrigens noch aus der Ära der Hightech-Anzüge, in 14:20,44 Minuten hatte Jan Wolfgarten 2009 bei der Kurzbahn-EM in Istanbul den Titel gewonnen.

>> Zum Zeitplan, Startlisten und Ergebnissen

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Laut Meldeliste (mit rund 400 Aktiven aus 40 Ländern) kommt es im 1500m-Finale am Donnerstag zum erneuten Duell mit seinem Rivalen Gregorio Paltrinieri (ITA), der vor zwei Jahren in Glasgow (SCO) den Titel vor dem Norweger Henrik Christiansen gewann, welcher in Kazan ebenfalls wieder am Start sein wird. „Ich denke tatsächlich, dass alle vor Ort sein werden. Es ist ja der erste große internationale Wettkampf dieser Saison und ein guter Formtest für die Kurzbahn-WM im Dezember“, sagte Wellbrock. Dass im weiteren Saisonverlauf in ungewohnter Häufung dann auch auf der 50m-Bahn noch einmal WM und EM zugleich anstehen, will beim Formaufbau aber berücksichtigt werden. „Ich finde es schön, dass die Wettkämpfe endlich wieder möglich sind“, sagte Wellbrock dazu, „andererseits wird es schwierig, gerade für Langstreckler, alle Wettkämpfe auf Spitzenniveau vorzubereiten.“ Der Olympiasieger nahm daher für sich eine Priorisierung vor, richtete sich zugunsten der Kurzbahn-WM im Dezember nicht all zu sehr auf die EM in Kazan aus. „Da es der Jahresabschluss ist, ist die WM für mich auch nochmal wichtiger als die EM“, sagte Wellbrock.

In den Meldelisten weit oben stehen mit Isabel Gose oder Marco Koch noch weitere Aktive aus dem Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV), aber zu diesem Saisonzeitpunkt hat das kaum Aussagekraft über die Medaillenaussichten. „Jeder hat eine andere Priorisierung und nach den Olympischen Spielen entsprechend auch mal mehr oder weniger trainiert. Es ist zu diesem frühen Saisonzeitpunkt daher kaum einzuschätzen, was in Kazan möglich sein wird“, sagte auch Bundestrainer Bernd Berkhahn. „Es gilt natürlich trotzdem, das für uns Bestmögliche herauszuholen.“

Kurzfristig den EM-Start absagen musste allerdings Lucas Matzerath. Der Frankfurter Olympiateilnehmer erlitt bei einem heftigen Autounfall mit einem LKW in der vorigen Woche ein Schleudertrauma und wird nun lieber noch ein paar Tage geschont. „Es ist ein großes Glück, dass ich so mild mit ein paar Prellungen davongekommen bin“, sagte der 21-Jährige: „Nächste Woche steige ich dann wieder ins Training ein, bis zur WM im Dezember ist dann hoffentlich alles wieder gut.“

Das DSV-Team für die Kurzbahn-EM in Kazan (02. – 07. November)

Frauen:

Jessica Felsner (SC Aqua Köln): 50m Freistil, 100m Freistil, 50m Schmetterling, 100m Schmetterling

Giulia Goerigk (SG Region Karlsruhe): 200m Lagen, 400m Lagen

Isabel Gose (SC Magdeburg): 200m Freistil, 400m Freistil, 800m Freistil

Angelina Köhler (Hannover 96): 50m Schmetterling, 100m Schmetterling, 200m Schmetterling

Hannah Küchler (AMTV-FTV Hamburg): 50m Freistil, 100m Freistil

Leonie Kullmann (SG Neukölln): 100m Freistil, 200m Freistil, 400m Freistil, 200m Schmetterling, 400m Lagen

Jenny Mensing (SC Wiesbaden): 50m Rücken, 100m Rücken, 200m Rücken

Sonnele Öztürk (Wasserfreunde Spandau): 50m Rücken, 100m Rücken, 200m Rücken

Nele Schulze (TSB Flensburg): 50m Brust, 100m Brust, 200m Brust

Zoe Vogelmann (SV Nikar Heidelberg): 400m Freistil, 100m Lagen, 200m Lagen, 400m Lagen

Männer:

Ole Braunschweig (SG Neukölln): 50m Rücken, 100m Rücken, 200m Rücken, 50m Schmetterling

Oliver Klemet (SG Frankfurt): 800m Freistil, 1500m Freistil

Marco Koch (SG Frankfurt): 50m Brust, 100m m Brust, 200m Brust, 200m Schmetterling, 200m Lagen

Lukas Märtens (SC Magdeburg): 200m Freistil, 400m Freistil, 800m Freistil, 1500m Freistil

Sven Schwarz (Waspo Hannover): 800m Freistil, 1500m Freistil

Florian Wellbrock (SC Magdeburg): 400m Freistil, 800m Freistil, 1500m Freistil

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Turmspringer Timo Barthel bei Olympiapremiere auf Rang 17

Es ist immer wieder aufs Neue bemerkenswert, wie selbstverständlich Turmspringer Timo Barthel (SV Halle) im Kreis der Weltbesten mitmischt. Immerhin plagt sich der 25-Jährige schon seit seiner Jugend mit Höhenangst herum, die ihn jedoch nicht daran hindert, sich aus zehn Metern Höhe spektakulär ins Becken zu stürzen.

Für das olympische Finale hat es für ihn in Tokio aber leider nicht gereicht. Als 17. mit 364,50 Punkten verpasste Barthel am frühen Samstagmorgen den Einzug in die Top zwölf. Das Finale vom Turm ist damit die einzige Einzelentscheidung, die bei diesen Sommerspielen ohne deutsche Beteiligung über die Bühne geht. Dennoch kann der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) auch im Wasserspringen auf sehr erfolgreiche Wettbewerbe im Tokyo Aquatics Centre zurückblicken: Zwei Medaillen im Synchronspringen bedeuten für den DSV das beste Ergebnis bei Olympischen Spielen seit Peking (CHN) 2008, hinzu kamen ein fünfter, zwei siebte und ein achter Platz.

„Insgesamt haben unsere Wasserspringer*innen hier sehr gut abgeschnitten und ihre Zielstellung von Seiten des DOSB und des BMI erfüllt. Das macht uns stolz. Die Frauen waren diesmal etwas stärker als die Männer, aber wir haben insgesamt bewiesen, dass wir zu den Top-Nationen in der Welt gehören“, zog Chef-Bundestrainer und DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow ein positives Fazit. „Nachdem Elena Wassen 2016 in Rio de Janeiro die Jüngste im Team Deutschland war, ist es uns auch diesmal wieder gelungen, mit dem 16-jährigen Jaden Eikermann einen sehr jungen Sportler zu Olympia zu bringen. Mit ihm, Lena Hentschel, den Wassen-Schwestern, Timo Barthel, Lars Rüdiger und der schon erfahrenen Tina Punzel haben wir auch zukünftig gute Athlet*innen am Start und blicken deshalb hoffnungsvoll in die Zukunft. Das Potenzial ist in jedem Fall vorhanden.“

Auch für Timo Barthel wäre im Halbfinale mehr drin gewesen, doch schon der Auftakt verlief nicht ganz optimal. Nach den ersten drei Runden lag der EM-Vierte nur auf Rang 16. Im vierten Durchgang gelang ihm dann aber ein blitzsauberer Versuch beim 3,5-fachen Rückwärtssalto, mit dem er im Vorkampf noch seine Probleme hatte. Es war Barthels schönster Sprung in Tokio, für den er von den Wertungsrichter*innen zurecht mit 84,60 Punkten belohnt wurde – es war einer der am höchsten bewerteten Sprünge des gesamten Feldes. Weil jetzt zudem auch einige seiner Konkurrenten patzten, machte der Hallenser einen großen Sprung nach vorne bis auf Platz acht. Beim anschließenden 3,5-fachen Auerbachsalto, eigentlich einer seiner sichersten Sprünge, passierte ihm danach allerdings ein grober Fehler, den er im letzten Versuch nicht mehr ausbügeln konnte.

„Das muss ich erstmal sacken lassen“, sagte er. „400 Punkte hätten im Nachhinein gereicht, um ins Finale zu kommen. Bis zur vierten Runde sah auch alles danach aus, dass ich es schaffe. Aber manchmal passieren einfach Dinge, die man nicht kontrollieren kann, und genau das ist auch passiert in der fünften Runde. Ich habe den Sprung nicht einmal so schlecht gemacht in der letzten Zeit, beim Weltcup waren noch fünf von fünf Sprüngen über 8,0. Das hätte ich hier nicht mal gebraucht, eine 6,5, 7,0 hätte gereicht.“ Beim Einspringen hatte der Deutsche für diesen Versuch sogar noch Szenenapplaus bekommen. „Was dann im Wettkampf passiert ist, dazu fehlen mir einfach die Worte“, so Barthel, der seinen Blick jedoch schnell wieder voraus richtete: „Ich weiß, was ich besser machen muss für Paris 2024. Ich werde mir nicht viel frei nehmen, sondern ich muss weiterarbeiten und Gas geben, damit ich dann meinen Traum vom olympischen Finale 2024 realisieren kann.“

Bester Springer im Halbfinale war diesmal Cao Yuan aus China mit 513,70 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgten Weltmeister Yang Jian (CHN/480,85), Aleksandr Bondar (ROC/464,10) und Synchron-Olympiasieger Thomas Daley (GBR/462,90). Diese vier werden wohl auch im Finale (ab 08:00 Uhr MESZ) die Medaillen unter sich ausmachen.

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Wassen-Schwestern gemeinsam ins Turm-Halbfinale

Dass zwei Schwestern zusammen zu den Olympischen Spielen fahren, noch dazu in derselben Disziplin, ist schon nicht alltäglich. Der gemeinsame Auftritt von Elena und Christina Wassen (beide Berliner TSC) im Vorkampf des Turmspringens war aber nicht nur deshalb bemerkenswert. Beide schafften am Mittwoch den Sprung ins Halbfinale: Elena Wassen wurde mit 323,80 Punkten Sechste und erzielte damit eine neue persönliche Bestleistung auf internationalem Parkett, Christina Wassen kam mit 297,15 Punkten auf Platz 13. Damit sind erst zum dritten Mal seit Einführung des aktuellen Modus 1996 – mit 18 Qualifikat*innen fürs Halbfinale und zwölf Finalist*innen – zwei deutsche Turmspringerinnen in den Top 18 vertreten. Zuletzt war das 2012 in London (GBR) der Fall. Das Halbfinale findet am Donnerstag (ab 03:00 Uhr MESZ) statt, das Finale der besten Zwölf dann nur wenige Stunden später (ab 08:00 Uhr MESZ).

Vor allem Elena Wassen präsentierte sich sehr souverän und lag während des gesamten Wettkampfs nie schlechter als Rang sieben. Die gebürtige Eschweilerin zeigte keine Schwäche, auch nicht beim 3,5-fachen Delfinsalto, den sie erst in diesem Jahr neu in ihr Programm aufgenommen hatte und jetzt fehlerfrei ins Becken des Tokyo Aquatics Centre brachte. „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit meinem Wettkampf heute. Es haben eigentlich alle Sprünge so geklappt, wie ich sie in letzter Zeit trainiert habe oder sogar noch besser. Viel besser hätte der Wettkampf gar nicht laufen können“, sagte sie.

Für die 20-Jährige sind es bereits die zweiten Olympischen Spiele nach 2016 in Rio de Janeiro (BRA), als sie mit damals 15 Jahren das jüngste Mitglied im gesamten Team Deutschland war. Vor fünf Jahren wurde sie 17. – wenn sie im Halbfinale noch einmal so springt wie im Vorkampf, sollte sie dieses Ergebnis übertreffen können. „Der Wettkampf ist ein bisschen früher, da ist man natürlich ein bisschen müder, aber hoffentlich kann ich die Leistung morgen nochmal so abrufen.“

Auch Christina Wassen kam letztlich ungefährdet eine Runde weiter. „Sie ist stabil gesprungen, hat sich aber noch kleine Reserven gelassen“, urteilte Chef-Bundestrainer und DSV-Sportdirektor Lutz Buschkow. Der 3,5-fache Vorwärtssalto, mit dem sie im Synchronwettbewerb mit Tina Punzel (Dresdner SC 1898) noch Probleme hatte, lief diesmal deutlich besser. Beim Handstandsalto war sie jedoch beim Eintauchen zu spät dran und lag somit vor dem letzten Versuch nur auf Platz 17. Im abschließenden Durchgang bewies die EM-Achte dann aber mit einem sehr schönen 2,5-fachen Vorwärtssalto mit einer Schraube eindrucksvoll, weshalb sie diesen Sprung auch als ihren Lieblingssprung bezeichnet.

„Ich denke, ich kann ganz zufrieden sein. Es war ja kein Riesenfehler dabei, ich bin alles relativ solide durchgesprungen“, sagte Christina Wassen, mit 22 Jahren die Ältere der beiden. „Ich bin auch ganz froh, dass es so gut geklappt hat, denn ich hatte mir kurz vorm Wettkampf noch was im Nacken eingeklemmt und war da nicht mehr so ganz bewegungsfähig. Aber das haben wir noch ganz gut hinbekommen, so dass ich dann im Wettkampf wieder relativ beschwerdefrei springen konnte. Ich freue mich jetzt einfach auf morgen und hoffe, dass ich die Leistung nochmal wiederholen und den einen oder anderen Sprung noch ein bisschen besser zeigen kann. Und ich hoffe natürlich, dass es dann fürs Finale reicht.“

Während die beiden DSV-Starterinnen insgesamt sehr solide sprangen, hatten einige andere namhafte Athletinnen doch deutliche Probleme. Überraschend ausgeschieden sind zum Beispiel Jun Hoong Cheong (MAS), die Weltmeisterin von 2017 und Olympiazweite von Rio im Turm-Synchronspringen, sowie mit Sofiia Lyskun (UKR) und Anna Konanykhina (ROC) die Siegerinnen der beiden vergangenen Europameisterschaften. Gerade noch als 18. schaffte Pandelela Pamg (MAS) den Sprung im Halbfinale, die im Mai beim Weltcup an gleicher Stelle noch gewonnen hatte. Beste Springerinnen im Vorkampf waren die beiden Chinesinnen Chen Yuxi (390,70) und Quan Hongchan (364,45).

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Bronze für Florian Wellbrock über 1500m Freistil

Beim letzten Einzelrennen im Tokyo Aquatics Centre hat Florian Wellbrock die zweite Medaille im Beckenschwimmen für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) bei diesen Olympischen Spielen gewonnen. Wie zuvor seine Verlobte Sarah Köhler sicherte sich der 23-Jährige vom SC Magdeburg Bronze über 1500m Freistil in 14:40,91 Minuten. Es ist die erste Einzelmedaille eines deutschen Schwimmers seit dem dritten Platz von Rückenschwimmer Stev Theloke im Jahr 2000 in Sydney (AUS). Der Olympiasieg ging wie schon über 800m Freistil an den US-Amerikaner Robert Finke (14:39,65) vor dem Ukrainer Mykhailo Romanchuk (14:40,66).

Erst ging auch diesmal wieder Rio-Sieger Gregorio Paltrinieri (ITA) an die Spitze, doch schon nach 300 Metern schob sich Weltmeister Wellbrock vorbei und diktierte fortan das Tempo. Die Rivalen auf den Nebenbahnen stets gut im Blick, kraulte der Deutsche an der Spitze und hatte an der letzten Wende immerhin sieben Zehntelsekunden Vorsprung. Im Endspurt zogen Finke und Romanchuk auf der letzten Bahn dann aber noch vorbei.

Trotzdem freute sich Wellbrock natürlich auch über Bronze. „Nicht ohne Grund hat das so lange gedauert, bis mal wieder ein deutscher Schwimmer eine Olympiamedaille geholt hat. Jetzt haben wir direkt zwei und ich denke, mit Bronze bei Olympia darf man nicht unzufrieden sein“, sagte er am ZDF-Mikrofon. Dass die Zeiten nicht ganz so schnell waren wie im Vorfeld der Spiele erwartet und beispielsweise von ihm selbst im Frühjahr gezeigt, wunderte ihn dabei nicht. „Das hat sich tatsächlich abgezeichnet. Man hat bei den Frauen gestern auch gesehen, dass außer den Top-zwei-Schwimmerinnen, der Titmus und der Ledecky, der Rest auch extrem langsam geworden ist. Also langsam in Anführungsstrichen, und das war bei uns heute nicht anders.“

Sarah Köhler hatte ihren Verlobten mit den verbliebenen Teamkolleg*innen und Fähnchen in der Hand angefeuert, gemeinsam gefeiert werden kann aber erst daheim. Denn während sie nun am Montag aus Japan abreist, tritt er am Donnerstag noch beim Freiwasserrennen über 10km (Start am Mittwoch 23:30 Uhr deutscher Zeit) an. „Wir können uns im Team gleich mit Sicherheit über die zwei Medaillen freuen, die wir hier geholt haben. Aber jetzt muss ich regenerieren für die 10 Kilometer, das wird anstrengend genug“, sagte Wellbrock.

„Zwei Medaillen und insgesamt elf Top-10-Ergebnisse mit acht Finalteilnahmen belegen hier erneut den Aufwärtstrend im DSV, ebenso drei deutsche Rekorde und die 15 in Tokio erzielten Bestzeiten“, bilanzierte Bundestrainer Hannes Vitense nach dem Beckenschwimmen. „Aber natürlich haben wir hier auch gesehen, in welchen Bereichen wir künftig noch weiter zulegen müssen und wollen. Die Konzepte dafür sind ja bereits vor diesen Spielen erarbeitet worden, unter anderem mit Jacco Verhaeren. Sie müssen in den kommenden Jahren nun auch entsprechend konsequent umgesetzt werden.“

Seine Olympiasiege Nummer vier und fünf in Tokio sicherte sich Caeleb Dressel. Erst gewann der US-Star über 50m Freistil in 21,07 Sekunden sein drittes Einzelrennen, dann triumphierte der 24-Jährige auch mit der Staffel über 4x100m Lagen in Weltrekordzeit (3:26,78 Minuten) vor Großbritannien mit Europarekord (3:27,51). Es war der insgesamt sechste Weltrekord im Pool (2x Einzel, 4x Staffel). Bei den Frauen gewann die Australierin Emma McKeon beim 50m Sprint (23,81 Sekunden) und mit der Lagenstaffel (3:51,60 Minuten) ihr drittes und viertes Gold in Japan (neben drei Bronzemedaillen). Die USA (elf Gold, zehn Silber, neun Bronze) waren die erfolgreichste Nation beim Beckenschwimmen vor Australien (9/3/8) und Großbritannien (4/3/1).

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Sarah Köhler wird Siebte über 800m Freistil

Mit Bronze über 1500m Freistil hat sich Sarah Köhler bei den Olympischen Spielen in Tokio ihren Kindheitstraum erfüllt. Ihre zweite Medaillenchance über 800m Freistil konnte sie am Samstag dann aber nicht nutzen. In 8:24,56 Minuten belegte die 27-Jährige von der SG Frankfurt Rang sieben, Gold ging erneut an Katie Ledecky (USA/8:12,57).

Vom Start weg konnte Köhler diesmal das Tempo an der Spitze nicht halten und blieb am Ende rund sieben Sekunden über ihrer Vorlaufzeit, die erneut zu Bronze gereicht hätte. Sogar ihre Durchgangszeit im 1500m-Rennen war drei Sekunden schneller. „Ich habe keine gute Erklärung. Ich habe gemerkt, dass ich nicht so den Druck auf der Hand habe, um mich nach vorne zu ziehen, das war schon beim Einschwimmen so. Ziel war es, eine Bestzeit zu schwimmen und meinen deutschen Rekord zu brechen, das hat jetzt nicht geklappt“, sagte Köhler anschließend. „Ich bin von Anfang an nicht mitgekommen. Aber ich habe mir gedacht: Okay, vielleicht brechen die noch ein und ich kann noch mal rankommen. Das war dann nicht der Fall. Die Endzeit ist mehr als eine Enttäuschung für mich. Ich habe nicht gemerkt, dass ich so langsam bin. Deswegen zieht man durch und hofft, dass man an seine Vorlaufzeit herankommt. Als ich gesehen habe, dass Bronze mit 8:18 weggegangen ist, war ich noch mehr enttäuscht.“

Natürlich kam sofort auch die Frage, ob es nach dem ersehnten Medaillengewinn womöglich einen Spannungsabfall gegeben haben könnte. Doch davon wollte Köhler nichts wissen. „Nein, ich war genauso nervös wie vor den 1500 Metern, weil ich natürlich eine gute Leistung abliefern wollte. Aber wie ich schon vor den anderen Rennen gesagt habe: Die Karten werden jedes Mal neu gemischt. Und mit den Finals am Morgen ist es einfach etwas Besonderes. In dem Fall haben andere ihre Chance genutzt und ich nicht. Nichtsdestotrotz fahre ich hier, ich sage mal, mit 90 Prozent lachenden Augen weg. Aber natürlich ist so ein Wehmutstropfen da, weil das jetzt eine geschenkte Medaille gewesen wäre, wenn ich die Zeit aus dem Vorlauf einfach noch mal geschwommen wäre.“

Aber dann, und das ist auch typisch für eine Kämpferin wie Köhler, wagte sie auch noch einen Ausblick. Sie glaube fest daran, dass sie künftig auch über die 800m noch schneller schwimmen kann. Und deswegen habe sie auch noch Ziele. „2024 werde ich auf jeden Fall noch in Angriff nehmen“, sagte Köhler. Doch nun werde sie am Sonntag erst mal ihren Verlobten Florian Wellbrock bei dessen 1500m-Rennen anfeuern und dann am Montag die Heimreise antreten. „Ich freue mich auf zu Hause“, gestand Köhler.

Bundestrainer Bernd Berkhahn analysierte das Ergebnis so: „Sich so von den Spielen zu verabschieden, tut Sarah sicher auch ein bisschen weh. Aber die Rennen liegen halt sehr dicht, vielleicht war der 800-Meter-Vorlauf nach den Feierlichkeiten und dem ganzen Rummel auch etwas zu euphorisch, jedenfalls hat Sarah nach all dem offenbar nicht ausreichend regenerieren können. Im Einschwimmen war das so noch nicht zu erkennen, im Rennen ist sie dann überhaupt nicht in den Rhythmus gekommen. Das ist ärgerlich, weil die Medaille – anders als erwartet – ja greifbar war. Aber alle anderen hatten das gleiche Problem, auch die Drittplatzierte Simona Quadarella war ja langsamer als im Vorlauf.“

Noch mehr Goldmedaillen als Ledecky konnte ihr Landsmann Caeleb Dressel aus dem Tokyo Aquatics Centre fischen. Über 100m Schmetterling siegte der 24-Jährige in der Weltrekordzeit von 49,45 Sekunden vor dem Ungarn Kristof Milak (49,68/Europarekord), nach zwei Staffelerfolgen 2016 war es bereits sein dritter in Japan nach den 100m Freistil und den 4x100m Freistil. Und noch zwei weitere Chancen folgen für den 24-Jährigen am Sonntag über 50m Freistil und in der Lagenstaffel. Die erhofften sechs Goldmedaillen kann Dressel allerdings nicht mehr gewinnen: Bei der olympischen Premiere der 4x100m-Lagen-Mixedstaffel belegten die Amerikaner*innen lediglich Platz fünf, es siegte die Mannschaft aus Großbritannien in Weltrekordzeit von 3:37,58 Minuten.

Auch das dritte Einzelrennen des Tages gewann eine Serientäterin. Denn über 200m Rücken setzte sich Kaylee McKeown in 2:04,68 Minuten durch, die Australierin hatte zuvor schon über die halb so lange Strecke triumphiert.

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Florian Wellbrock erreicht als Drittschnellster das 1500m-Finale

Die 1500m Freistil bezeichnet er gern als seine Lieblingsstrecke, Florian Wellbrock rechnet sich bei den Olympischen Spielen in Tokio hierbei wohl auch die besten Chancen aus. Im Vorlauf lief dabei schon einmal alles wie gewünscht. In 14:48,53 Minuten sicherte sich der 23-Jährige vom SC Magdeburg Platz drei und damit auch Bahn drei im Finale am Sonntag (ab 03:30 Uhr MESZ). Schneller waren am Freitag nur Mykhailo Romanchuk (UKR/14:45,99) und 800m-Olympiasieger Robert Finke (USA/14:47,20).

Beim vierten Platz über 800m Freistil schien zwei Tage zuvor mehr möglich gewesen, nach deutschem Rekord im Vorlauf hatte Wellbrock im Endlauf dort taktisch nicht alle Pläne umsetzen können und im Endspurt das mögliche Edelmetall knapp aus den Augen verloren. Die längere Distanz ging der Doppelweltmeister von 2019 (1500m Freistil und 10km im Freiwasser) diesmal nun bewusst mit deutlich weniger Aufwand an, kontrollierte das Feld im vorletzten Vorlauf dabei aber jederzeit. Alle anderen Favoriten, so auch der Italiener Gregorio Paltrinieri (in 14:49,17 Vorlaufvierter), hatten allerdings den Vorteil, sich im letzten Lauf dann an Wellbrocks Zeit orientieren zu können.

 „Ich bin ganz zufrieden, denn ich hatte den schwierigeren Vorlauf. Ich musste das Tempo mehr oder weniger allein machen. Ich habe noch ein bisschen die 800 Meter von gestern gemerkt, aber das wird den anderen Jungs ähnlich gegangen sein. Und nun muss man den morgigen Tag regenerativ nutzen und dann schauen, was am Sonntag möglich ist“, sagte Wellbrock. Auch sein Trainer Bernd Berkhahn zeigte sich zufrieden: „Das war körperlich und mental nicht so einfach nach dem harten 800-Meter-Finale, das hat Florian gut bewältigt. Dass jetzt eine längere Regenerationsphase von über einem Tag ansteht, wird ihm sicher guttun.“

Was das Vorkampfergebnis denn nun fürs Finale erwarten lässt, welche taktischen Änderungen womöglich bei ihm erfolgen, das wollte Wellbrock erst einmal nicht verraten: „Das muss man dann sehen. Die letzten Male konnte ich das immer ganz gut auskontern auf den 1500 Metern, wenn Gregorio vorne schnell geschwommen ist. Und was der US-Amerikaner nachher auf dem 1500 Metern machen kann, müssen wir auch abwarten. Er hat jetzt eine super Bestzeit auf den 800 Metern gemacht, aber die 1500 Meter sind fast die doppelte Distanz, deswegen bleibt es spannend.“

Wellbrocks Vereinskollege Lukas Märtens verpasste in 14:59,45 Minuten als Elfter zwar den Finaleinzug, kann aber bei seinen ersten Olympischen Spielen auf ein erfolgreiches Programm zurückschauen. Bereits fünfmal stand der 19-Jährige vor den 1500m Freistil in Tokio am Start (drei Einzel- und zwei Staffelläufe), als Startschwimmer belegte er mit der 4x200m-Freistil-Staffel sogar Rang sieben. „Lukas hat in diesem Jahr große Leistungssprünge und uns damit viel Freude gemacht. Nun hat er hier in Tokio sehen können, wie es neben den Besten der Welt das Optimum abzurufen gilt. Diese Erfahrung sollte ihn in seiner weiteren Karriere weiter voranbringen“, bilanzierte Bundestrainer Hannes Vitense.

Damit sind Wellbrock und Sarah Köhler über 800m Freistil am Samstag (ab 03:30 Uhr MESZ) die letzten von dann insgesamt acht Finalhoffnungen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) beim Beckenschwimmen in Tokio, denn anschließend reichte es für die Lagenstaffeln nicht zum Endlauf. Laura Riedemann (1:00,45), Anna Elendt (1:06,17), Lisa Höpink (58,87) und Annika Bruhn (54,67) kamen in 4:00,16 Minuten im Vorlauf auf Rang elf ein, hier waren die Kanadierinnen am schnellsten (3:55,17). Insbesondere die Frankfurter Brustschwimmerin Elendt glänzte dabei aber noch einmal mit einer Topzeit. „Ich habe mich gefreut, hier noch einmal mein bestes Rennen gezeigt zu haben. Das ist ein schönes Gefühl zum Abschluss“, sagte die 19-Jährige. „Jetzt hoffe ich nur, dass wir nicht gleich aus Tokio abreisen müssen, sondern bis Sonntag noch Sarah und Florian bestmöglich anfeuern können.“

Die DSV-Männer mit Marek Ulrich (54,54), Lucas Matzerath (58,70), Marius Kusch (52,38) und Damian Wierling (48,48) belegten in 3:34,08 Minuten ebenfalls Rang elf, Vorlaufschnellste waren die Italiener (3:30,02). Auch hier war Youngster Matzerath (21) derjenige, der sein Potenzial am besten abrief. Das lässt für die Zukunft und für die Olympischen Spiele in Paris (FRA) 2024 hoffen.

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Sarah Köhler zieht sicher ins Finale über 1500m Freistil ein

Sie ist auch sportlich eine Anführerin im Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV). Und ihre erste Aufgabe bei den Olympischen Spielen in Tokio hat Sarah Köhler entsprechend zuverlässig erfüllt. In 15:52,67 Minuten qualifizierte sich die 27-Jährige von der SG Frankfurt ganz sicher für das Finale über 1500m Freistil am Mittwoch. „Ein olympisches Rennen macht grundsätzlich immer Spaß. Ich war heute ein bisschen hektisch im Wasser, glaube ich, schon von Beginn an. Da muss ich fürs Finale ein bisschen Ruhe reinbringen und dann hoffe ich, dass es nochmal schneller wird“, sagte Köhler, die auf dieser Strecke 2019 WM-Silber gewann. Ihre Bestzeit, zugleich deutscher Rekord, steht bei 15:48,83.

In zwei Tagen hofft sie durchaus auf Edelmetall, im Vorfeld hatte Köhler von der Erfüllung eines Kindheitstraums gesprochen. Im ZDF sagte sie direkt nach dem Vorlauf: „Die Karten werden so oder so neu gemischt fürs Finale. Es ist morgens, wir haben schon ganz oft gesehen, dass andere langsamer waren in den Finals als im Vorlauf. Ich hoffe, das passiert mir nicht. Ich habe in der Vergangenheit auch schon Bestzeiten in Vorläufen abgeliefert, deswegen bin ich da ganz zuversichtlich.“ Während US-Star Katie Ledecky (15:35,35) als Vorlaufschnellste wie erwartet vorneweg schwamm, scheinen die anderen Konkurrentinnen jedenfalls in Köhlers Reichweite. Für Celine Rieder (Neckarsulmer Sport-Union) genügten 16:32,57 dagegen nur zu Rang 27. Sie sammelt jedoch wichtige Erfahrungen für ihren geplanten Karrierehöhepunkt bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris.

„Das ist gut gelaufen für Sarah, sie ist komfortabel ins Finale eingezogen und hat noch etwas Luft nach oben“, erklärte Bundestrainer Bernd Berkhahn. „Der Aufwand war bei ihr okay, andere haben viel mehr in diesen Vorlauf investiert. Im Kampf um die Medaillen wird es sicher auch hier sehr eng zugehen.“

Berkhahns anderer Schützling Isabel Gose ist zwar noch Teenager, zeigte bei ihren ersten Olympischen Spielen aber ebenfalls ihr besonderes Potenzial. Am Montagvormittag war die 19-Jährige vom SC Magdeburg bereits Sechste über 400m Freistil geworden, und das als schnellste Europäerin. Nicht einmal acht Stunden später zog Gose dann als Neunte auch noch sicher ins Halbfinale über 200m Freistil ein. Trotz einer langsameren ersten Rennhälfte kraulte sie dabei in 1:56,80 Minuten erneut zur Bestzeit.

„Ich dachte echt auf den ersten 100 Metern, ich schaffe es da nicht mehr ran. Das war eine Katastrophe“, meinte Gose am ZDF-Mikrofon. „Aber letztendlich hat es doch geklappt und ich bin froh drüber. Ich weiß nicht, wieso mir das passiert ist, da ist irgendwas schiefgelaufen.“ Anderseits heißt das dann ja aber auch, dass am Dienstag (ab 03:30 Uhr MESZ) durchaus noch Steigerung und damit ein weiteres Finale theoretisch möglich ist. Auch wenn die dritte Dopingkontrolle innerhalb von zwei Tagen die Regenerationsphase bis zum nächsten Rennen wieder etwas verkürzte.

Direkt neben Gose wird Annika Bruhn um den Finaleinzug kämpfen. In 1:57,15 verbesserte auch die 28-Jährige aus Neckarsulm ihre Bestzeit. „Eine Runde weiter ist erstmal alles, was zählt. Und es hat sich echt gut angefühlt, das wird bei mir immer mit jedem Rennen besser. Auf der letzten Bahn ist auch noch was drin“, sagte Bruhn. Von Rang 13 aus will sie dann mutig angreifen: „Alles voll von vorne an, eine andere Chance habe ich nicht. Ich habe nichts zu verlieren im Halbfinale und ich freue mich total.“ Vorlaufschnellste war auch auf dieser Strecke die US-Amerikanerin Katie Ledecky in 1:55,28.

Weniger zufrieden war David Thomasberger. In seiner Paradedisziplin 200m Schmetterling schwamm er in 1:56,04 Minuten auf Platz 17. Denkbar knapp musste er sich Chad le Clos (RSA) geschlagen geben (1:55,96), der sich den letzten Halbfinalplatz sicherte. Mit seiner genau eine Sekunde schnelleren deutschen Rekordzeit aus dem April wäre Platz fünf möglich gewesen. „Ich kann es absolut nicht verstehen“, gestand der Leipziger. „Bis 150 Meter war ich genau im Soll. Ähnlich wie im April. Und ich war extra drei Wochen im Höhentrainingslager, damit die letzte Bahn schneller wird. Statt unter 30 Sekunden kam da nun eine 31,2 heraus, das ist bitter.“ Jetzt gelte es, in einer längeren Sommerpause alles zu verarbeiten: „Ich werde mich nicht verbuddeln, auch wenn alles anders lief, als ich mir das vorgestellt habe. Die Welt dreht sich weiter und ich werde künftig noch härter trainieren und gestärkt daraus hervorgehen.“ Vorlaufschnellster war der haushohe Favorit Kristof Milak (HUN) in 1:53,58 Minuten.

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Isabel Gose erfüllt sich ersten Olympiatraum mit Rang sechs

Auch am zweiten Finaltag der Olympischen Spiele in Tokio lieferten die Starter*innen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) absolute Topleistungen ab. So konnte sich Isabel Gose bei ihrer Olympiapremiere über Platz sechs über 400m Freistil freuen. Mit 4:04,98 Minuten blieb die 19-Jährige vom SC Magdeburg dabei nur ein wenig über ihrem am Vortag aufgestellten deutschen Rekord (4:03,21 Minuten). Im Kampf um Gold setzte sich die Australierin Ariarne Titmus (3:56,69) gegen US-Star Katie Ledecky (3:57,36) durch.

„Ein wahnsinniges Gefühl. Schon allein ins Finale zu kommen bei meinen ersten Olympischen Spielen, das war immer ein Traum – und den konnte ich mir jetzt erfüllen“, sagte Gose. „Dass es im Finale nicht ganz nochmal gereicht hat (zu einer weiteren Bestzeit, Anm. d. Red.), ist natürlich schade. Aber über einen sechsten Platz kann ich, glaube ich, nicht meckern.“ Auch Bundestrainer Bernd Berkhahn war mit dem ersten Auftritt der vielfachen Jugend-Europameisterin, auf die mit den 200m und 800m Freistil sowie der 4x200m-Staffel ja noch drei weitere Einsätze in Tokio warten, sehr zufrieden. „Natürlich hatten wir uns eine bessere Endzeit erhofft, aber gerade auf den Mittelstrecken ist es mit der kurzen Pause für viele schwierig. Aber diese Platzierung ist für Isabel definitiv ein toller Einstand und für den DSV ein weiteres positives Ergebnis“, sagte Berkhahn.

Nach der kurzen Nacht zwischen Vorlauf und Halbfinale konnte Marek Ulrich seine Bestzeit über 100m Rücken noch einmal deutlich steigern. Mit 53,54 Sekunden belegte der Leipziger im Klassement damit den 13. Platz. „Ich bin megazufrieden, denn ich hatte schon etwas Angst, dass es nach dem Stress des Vorabends langsamer wird. Aber wir haben ja trainiert, früh schnell schwimmen zu können. Das hat sich jetzt ausgezahlt und ich konnte noch einen raushauen“, sagte Ulrich. Der 24-Jährige, der im Jahr 2018 schon mal fast zwei Jahre mit dem Schwimmsport aufgehört hatte, war per Einzelfallentscheidung erst spät für Tokio nominiert worden. „Ich habe gezeigt, dass ich zu Recht hier dabei bin und freue mich jetzt auf die Lagenstaffel. Da ins Finale zu kommen, ist der große Traum aller Beteiligten, wir sind hier echt ein tolles Team. Aber die Entscheidung, mit dem Schwimmen weiterzumachen, erweist sich schon heute als richtig und ich bin froh, dass ich mich so entschieden habe. Manche Dinge müssen halt manchmal so laufen.“ Tagesschnellster im Halbfinale war der US-Amerikaner Ryan Murphy in 52,24.

Auch Anna Elendt konnte sich über 100m Brust noch etwas nach vorn kämpfen. Nach Rang 16 im Vorlauf ließ sie mit ihrer Zeit von 1:07,31 Minuten im Halbfinale noch einige Konkurrentinnen hinter sich und belegte ebenfalls Platz 13. „Die Freude überwiegt, weil ich es ins Halbfinale geschafft habe. Damit habe ich erst gar nicht gerechnet, das ist auf jeden Fall schon ein toller Erfolg. Gestern Abend bin ich schon recht nah an die Bestzeit angeschwommen, besseres kann ich da nicht erwarten.“ Nach ihrem deutschen Rekord (1:06,50) im Juni hofft die in den USA studierende Hessin nun aber noch auf eine Steigerung in der Lagenstaffel. Als Schnellste zog die Südafrikanerin Tatjana Schoenmaker (1:05,07) ins Finale ein.

Die weiteren Goldmedaillen des Tages sicherten sich Margaret MacNeil (CAN) über 100m Schmetterling (55,59 Sekunden), Adam Peaty (GBR) über 100m Brust (57,37 Sekunden) und die US-Männer um Superstar Caeleb Dresselüber 4x100m Freistil (3:08,97 Minuten).

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Paukenschlag von Henning Mühlleitner beim Olympiaauftakt

Im ersten Abschnitt der Schwimmwettbewerbe bei den Olympischen Spielen in Tokio hat Henning Mühlleitner für einen Paukenschlag gesorgt. Der 24-Jährige aus Neckarsulm kraulte über 400m Freistil in 3:43,67 Minuten die schnellste Vorlaufzeit aller Teilnehmer. Seine persönliche Bestzeit verbesserte der EM-Dritte von 2018 damit um 1,7 Sekunden und bescherte dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) im ersten Finalabschnitt am Sonntag (ab 03:30 Uhr MESZ) völlig überraschend gleich die erste Medaillenchance.

„Auf Bahn vier zu schwimmen, bringt natürlich ein bisschen Druck rein. Im ersten Moment habe ich mich riesig gefreut über die Zeit. Jetzt muss ich schauen, wie sich das organisieren lässt heute Nacht. Bis man in die Mensa kommt, dann gegessen hat und wieder runterkommt, das zieht sicher nochmal ein paar Körner. Da muss man möglichst schnell wieder einschlafen, um dann morgen wieder angreifen zu können“, sagte Mühlleitner im ZDF-Interview.

Dabei war Mühlleitner nur zu diesem Einzelstart gekommen, weil Florian Wellbrock auf dieses Rennen zugunsten der längeren Strecken verzichtet hatte. „Henning hat sich sein Rennen souverän eingeteilt und dann gemerkt, dass er noch Reserven hat. Er hat mit seinem Trainer Matt Magee in der Vorbereitung sehr gute Arbeit geleistet“, lobte Bundestrainer Bernd Berkhahn. In der ersten Rennhälfte (1:52,02) war Mühlleitner trotz Startsprung langsamer gewesen als in der zweiten.

Der Magdeburger Lukas Märtens belegte bei seiner Olympiapremiere über dieselbe Distanz in 3:46,30 Rang zwölf. Er ließ sich dabei auch vom gescheiterten Mitfavoriten Danas Rapsys (LTU/Rang 13) irritieren. „Lukas hat viel zu nervös angefangen und dabei zu viel Energie verbraucht“, analysierte Berkhahn. So fehlten dem 19-Jährigen am Ende 62 Hundertstel zum Finaleinzug. Eine Zeit in Nähe seiner Bestzeit hätte dazu locker gereicht. „Ich habe mich nie getraut, so richtig in die Wand zu schwimmen. Die Wenden waren nicht so wie ich sie mir vorgestellt hatte, das war ein Knackpunkt“, sagte Märtens, der noch zwei weitere Einzelstarts über 200m und 1500m Freistil hat.

Mit persönlicher Bestzeit über 100m Brust zog anschließend aber Lucas Matzerath in 59,40 Sekunden als Elfter der Vorläufe in das Halbfinale am Sonntag ein. Mit dieser starken Zeit war der Frankfurter sogar noch neun Hundertstel schneller als Fabian Schwingenschlögl (59,49/Rang 14) im Lauf danach. Der Neckarsulmer hatte in diesem Jahr den deutschen Rekord auf 58,95 verbessert. Beide DSV-Starter haben damit Chancen auf das Finale am Montag, in das die schnellsten Acht der Halbfinals einziehen. Vorlaufschnellster war mit Adam Peaty (GBR/57,56 Sekunden) der Olympiasieger von 2016. „Ich bin zufrieden mit der Zeit, das war um zwei Hundertstel eine neue Bestzeit. Ich werde jetzt erstmal mit meinem Trainer (Mark Jayasundara, Anm. d. Red.) nochmal Rücksprache halten, wo ich renntaktisch noch etwas verbessern kann und dann sollte noch was drin sein. Nach den Trainingsleistungen sollte es da noch ein bisschen Luft nach oben geben“, sagte Matzerath. Auch Schwingenschlögl sah noch Steigerungspotenzial. „Bei meinem ersten Rennen bei Olympia musste erst einmal die Aufregung etwas raus, ein paar Details kann ich noch besser machen. Aber wenn ich Start und Wende im Halbfinale hinkriege, dann bewege ich mich im Bereich der Bestzeit, dann ist alles drin“, sagte der 29-Jährige.

Als erster DSV-Starter war an diesem Samstag Jacob Heidtmann in den Pool des Tokyo Aquatics Centre gesprungen. Über 400m Lagen blieb er in 4:12,09 Minuten nur eine Hundertstelsekunde über seinem deutschen Rekord und belegte damit den zwölften Platz. „Ich hatte richtig Bock darauf, die Show hier zu eröffnen. Ich hätte es gerne noch ein bisschen besser gemacht fürs Team. Wir sind alle richtig gut drauf und ein richtig gutes Team, wir haben einige heiße Eisen im Feuer. Ich hoffe, ich habe den Druck jetzt ein bisschen weggenommen von den anderen, dass die hier Spaß haben können und richtig aufschwimmen“, erklärte der Elmshorner am ZDF-Mikrofon. „Offiziell war das die zweitschnellste Zeit jemals von mir, von daher ist es ganz gut. Ich fühle mich aber in einer Form, in der ich eigentlich noch schneller schwimmen sollte.“ Darauf hofft er bereits am Sonntag im Vorlauf über 200m Freistil (ab 12:00 MESZ).

Das Finale verpasst hat die Staffel über 4x100m Freistil der Frauen. In 3:39,33 Minuten belegten Lisa Höpink (54,83 Sekunden), Annika Bruhn (54,33), Marie Pietruschka (55,31) und Hannah Küchler (54,86) Rang 13, zum Finaleinzug fehlten vier Sekunden. Vorlaufschnellste waren die Australierinnen (3:31,73).

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DOSB nominiert acht Wasserspringer*innen für das Team Deutschland

Anfang Mai weilten die besten deutschen Wasserspringer*innen zum Weltcup schon einmal in Tokio. Im Juli treten sie nun erneut die Reise nach Japan an. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat fünfeinhalb Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele (23. Juli - 08. August) weitere 94 Sportler*innen offiziell in seine Olympiamannschaft berufen. Auf Beschluss des DOSB-Vorstandes wurden am Dienstag auch acht Springer*innen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) für das Team Deutschland nominiert.

Wieder dabei ist erwartungsgemäß Patrick Hausding. 2016 holte der Berliner mit Bronze vom 3m-Brett das einzige Edelmetall für den DSV. Der 32-Jährige erlebt in Tokio bereits seine vierten Olympischen Spiele und zugleich seine letzten – der Rekordeuropameister (17 Titel) hat angekündigt, dass er in Paris 2024 nicht noch einmal antreten wird. Eine weitere Olympiamedaille in Tokio wäre nun die Krönung seiner erfolgreichen Karriere.

Bei Elena Wassen erfolgte die Nominierung wie bei allen Beckenschwimmer*innen unter dem Vorbehalt der Zuteilung des Quotenplatzes durch den Weltverband FINA. Die Berlinerin war beim Weltcup 13. geworden – die FINA hat vorerst aber nur den besten Zwölf einen Quotenplatz zugesprochen, da weiterhin offen ist, wie die Ergebnisse einiger Kontinentalmeisterschaften gewertet werden. „Die Entscheidung fällt vermutlich bis Ende des Monats. Ich bin mir zu 99,9 Prozent sicher, dass wir auch diesen Platz noch bekommen“, sagte der Leistungssportdirektor und Chef-Bundestrainer Wasserspringen Lutz Buschkow.

Ob Jaden Eikermann im Juli bei seinen ersten Sommerspielen starten darf, wird erst später entschieden. Da der 16-Jährige beim nationalen Qualifikationswettkampf bei den Deutschen Meisterschaften aufgrund einer Verletzung nicht antreten konnte, erfolgt am 29. Juni noch eine Einzelfallentscheidung durch den DOSB. Buschkow ist aber optimistisch: „Ich habe keinen Zweifel, dass das auch für ihn noch klappt.“ Beim Weltcup und bei der EM sprang Eikermann zuletzt jeweils auf Platz sieben und hat auch den geforderten Punktwert für die Olympiaqualifikation erfüllt.

Mit erst 16 Jahren wäre Eikermann der jüngste Olympiastarter des DSV. „Für mich würde damit ein Lebenstraum in Erfüllung gehen. Olympia war schon mein Ziel, seit ich das erste Mal Turmspringen im Fernsehen gesehen habe“, sagt er. Aktuell paukt er neben dem Training noch für die beiden letzten Klausuren des Schuljahres, danach richtet sich der Fokus dann (hoffentlich) ganz auf Tokio.

Damit geht der DSV bei den Sommerspielen im Wasserspringen mit einem Großteil der Mannschaft an den Start, die bereits beim Weltcup und bei den Europameisterschaften in Budapest (HUN) mit Titeln und Medaillen glänzen konnte. Insgesamt ist Deutschland wie schon bei den vergangenen Spielen 2016 in Rio de Janeiro (BRA) in allen vier Einzeldisziplinen sowie in drei der vier Synchronwettbewerbe vertreten. Mit Ausnahme des Kunstspringens vom 3m-Brett der Frauen gehen sogar in fast allen Einzeldisziplinen gleich zwei DSV-Springer*innen ins Rennen.

„Ich vergleiche den Weg zu den Olympischen Spiele gerne mit einer Besteigung des Mount Everest. Nach der erfolgten Olympianominierung sind wir jetzt, bildlich gesprochen, im zweiten Basislager angekommen. In den kommenden Wochen werden wir weiter hart arbeiten, um uns im konditionellen und athletischen Bereich noch einmal zu steigern und die Technik zu optimieren“, erklärt Lutz Buschkow. „Für den Weg zum Gipfel braucht es eine gute Seilschaft, aber wir haben ein starkes Team beisammen, das sich die Nominierung durch die Ergebnisse beim Weltcup, bei der EM und bei den FINALS verdient hat. In Tokio kämpfen unsere Athlet*innen insbesondere in den Synchrondisziplinen um eine Medaille. Aber die Weltspitze ist eng beisammen, da braucht es am Tag des Wettkampfes auch das nötige Quäntchen Glück.“

Für das Becken- und Freiwasserschwimmen erfolgte die Nominierung durch den DOSB bereits Mitte Mai. In diesen Sportarten wurden insgesamt 30 Sportler*innen des DSV in das Team Deutschland berufen.

Die Nominierten im Wasserspringen:

Lena Hentschel (Berliner TSC)

Tina Punzel (Dresdner SC 1898)

Christina Wassen (Berliner TSC)

Elena Wassen (Berliner TSC)*

Timo Barthel (SV Halle)

Patrick Hausding (Berliner TSC)

Lars Rüdiger (Berliner TSC)

Martin Wolfram (Dresdner SC 1898)

*) Diese Athletin wurden aus rein formellen Gründen unter Vorbehalt nominiert (die formelle Bestätigung des Weltverbandes über die Quotenplätze erfolgt erst in den nächsten Tagen)

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Deutscher Schwimm-Verband e.V.
Korbacher Straße 93
D-34132 Kassel

Fax: +49 561 94083-15
info@dsv.de

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