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Endspurt bei der Spendenaktion für die DSV-Wasserballerinnen
Die Saison im Frauenwasserball ist beendet, doch für die Nationalspielerinnen ist das nächste Ziel bereits in Sicht. Vom 27. August – 10. September will das DSV-Team bei den Europameisterschaften in Split (CRO) mit dabei sein und dort nach den überzeugenden Auftritten in der EM-Qualifikation erneut positiv überraschen. Für die noch sehr junge Auswahl wäre die EM-Teilnahme bei den Erwachsenen ein wichtiger Schritt in ihrer weiteren Entwicklung, um den erfolgreich eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen.
Dafür gibt das DSV-Team alles und will mittels einer Spendenaktion des Fördervereins Wasserball Nationalmannschaft Deutschland e.V. die benötigten Mittel für die EM-Teilnahme zusammenbekommen. Mit Erfolg: Bislang sind auf diesem Weg bereits 27.400 Euro zusammengekommen (Stand: 14. Juni).
>> Hier geht’s zur Spendenseite
Nach der jüngsten Potenzialanalyse im deutschen Sport (PotAs) wird der Frauenwasserball im Erwachsenenbereich durch den öffentlichen Fördermittelgeber nicht ausreichend gefördert. Hieraus ergeben sich aktuell keinerlei öffentliche Mittel für die Finanzierung der EM-Teilnahme. Umso mehr setzt das Nationalteam auf die Unterstützung der gesamten Wasserballgemeinschaft. „Dass sich schon jetzt so viele beteiligt haben, um unseren Frauen die Fahrt zu den Europameisterschaften nach Split zu ermöglich, ist ein absoluter Meilenstein und zeugt auch vom großen Zusammenhalt in der Schwimmsport-Community“, sagt Christian Hansmann, Leistungssportdirektor des Deutschen Schwimm-Verbands e.V. (DSV).
Auch Bundestrainer Sven Schulz ist überwältigt von der bisherigen Spendenbereitschaft: „Jeder Euro zählt“, sagt er, „damit der Traum der Athletinnen am Ende Wirklichkeit wird.“ Insgesamt werden rund 50.000 Euro benötigt, ein Großteil davon entfällt auf das Turnier selbst für Hotelkosten, etc. Weitere Mittel sind notwendig, um die Vorbereitung mit Trainingslagern, Trainingsturnieren und Sparrings mit internationalen Gegnerinnen bestreiten zu können und die Mannschaft so optimal auf den europäischen Leistungsvergleich vorzubereiten. Noch bis zum 30. Juni sammelt der Förderverein daher weiter Spenden, um dem Team die EM-Teilnahme und Vorbereitung zu ermöglichen.
SPENDENKONTO:
Name: Förderverein Wasserball Nationalmannschaft Deutschland e.V.
IBAN: DE 70 3007 0024 0367 8711 00
Betreff: WASSERBALL 2022
Hinweis: Für Spenden unter 300,00 Euro wird keine Spendenquittung benötigt, es genügt der Überweisungsbeleg. Bei größeren Summen kann über die Website des Fördervereins Wasserball Nationalmannschaft Deutschland e.V. (www.wasserball-foerderverein.de) eine Spendenquittung angefordert werden.
Auslosung der EM-Endrunde beschert beiden DSV-Teams interessante Gruppen
Der Stellenwert von Wasserball in Kroatien ist enorm, daher hatten sich die Organisatoren der diesjährigen Europameisterschaften vom 27. August – 10. September in Split (CRO) schon für die Auslosung am Samstag etwas Besonderes ausgedacht. Diese fand nämlich in historischem Ambiente statt: in der Sommerresidenz des römischen Kaisers Diokletian – mitten im Herzen der Altstadt. Begleitet von einem attraktivem Rahmenprogramm wurden dort am Abend die Gruppen für die Endrunden beider Geschlechter ermittelt.
Die DSV-Männer hatten dabei Glück und erwischten mit Vizewelt- und Vizeeuropameister Spanien lediglich ein Team aus den beiden nominell stärksten Lostöpfen. Dazu gesellten sich als Gegner für das Team von Bundestrainer Petar Porobic noch die Niederlande und Rumänien, die bei der vergangenen EM 2020 als 15. und Elfte jeweils hinter der deutschen Mannschaft gelandet waren, die damals Platz neun belegt hatte.
Aus den vier Vorrundengruppen stehen die Erstplatzierten jeweils direkt im Viertelfinale, die Teams auf den Plätzen zwei und drei bestreiten zunächst noch das Achtelfinale. Deutschlands Gegner dort wäre ein Vertreter aus Gruppe A mit Weltmeister Italien, Montenegro und der Slowakei. In Gruppe B messen sich Gastgeber Kroatien, Griechenland, Frankreich und Malta, in Gruppe D wurden Titelverteidiger Ungarn, Olympiasieger Serbien und EM-Neuling Israel gelost, das erstmals bei der Endrunde der Männer vertreten ist.
Bei den Frauen gibt es zwei Sechsergruppen, aus denen jeweils die ersten vier Teams ins Viertelfinale einziehen. Die deutsche Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz bekommt es in Gruppe A mit Rumänien, den Kroatinnen, dem Olympiadritten Ungarn, Griechenland und den Niederlanden zu tun, dem Europameister von 2018 und Olympiasieger von 2008.
„Die Gruppe ist gut, ein vierter Platz ist realistisch. Rumänien und Kroatien müssen wir schlagen, die anderen Mannschaften sind natürlich extrem schwer“, bewertete Nationalspielerin Belén Vosseberg die Auslosung. Bei den Europameisterschaften 2020 erreichten Deutschlands Wasserballerinnen zuletzt Rang elf. Für eine optimale Vorbereitung auf das kommende Turnier läuft derzeit eine Spendenaktion des Fördervereins Wasserball Nationalmannschaft Deutschland e.V., um mithilfe der Wasserball- und Schwimmsport-Community die erforderlichen Mittel zusammen zu bekommen. Öffentliche Mittel stehen im Erwachsenenbereich bei den Frauen aktuell nicht ausreichend zur Verfügung, trotz der souverän gemeisterten EM-Qualifikation.
In der zweiten Gruppe spielen Titelverteidiger Spanien, Italien, Frankreich, Israel, Serbien und die Slowakei.
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