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Auslosung der EM-Endrunde beschert beiden DSV-Teams interessante Gruppen
Der Stellenwert von Wasserball in Kroatien ist enorm, daher hatten sich die Organisatoren der diesjährigen Europameisterschaften vom 27. August – 10. September in Split (CRO) schon für die Auslosung am Samstag etwas Besonderes ausgedacht. Diese fand nämlich in historischem Ambiente statt: in der Sommerresidenz des römischen Kaisers Diokletian – mitten im Herzen der Altstadt. Begleitet von einem attraktivem Rahmenprogramm wurden dort am Abend die Gruppen für die Endrunden beider Geschlechter ermittelt.
Die DSV-Männer hatten dabei Glück und erwischten mit Vizewelt- und Vizeeuropameister Spanien lediglich ein Team aus den beiden nominell stärksten Lostöpfen. Dazu gesellten sich als Gegner für das Team von Bundestrainer Petar Porobic noch die Niederlande und Rumänien, die bei der vergangenen EM 2020 als 15. und Elfte jeweils hinter der deutschen Mannschaft gelandet waren, die damals Platz neun belegt hatte.
Aus den vier Vorrundengruppen stehen die Erstplatzierten jeweils direkt im Viertelfinale, die Teams auf den Plätzen zwei und drei bestreiten zunächst noch das Achtelfinale. Deutschlands Gegner dort wäre ein Vertreter aus Gruppe A mit Weltmeister Italien, Montenegro und der Slowakei. In Gruppe B messen sich Gastgeber Kroatien, Griechenland, Frankreich und Malta, in Gruppe D wurden Titelverteidiger Ungarn, Olympiasieger Serbien und EM-Neuling Israel gelost, das erstmals bei der Endrunde der Männer vertreten ist.
Bei den Frauen gibt es zwei Sechsergruppen, aus denen jeweils die ersten vier Teams ins Viertelfinale einziehen. Die deutsche Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz bekommt es in Gruppe A mit Rumänien, den Kroatinnen, dem Olympiadritten Ungarn, Griechenland und den Niederlanden zu tun, dem Europameister von 2018 und Olympiasieger von 2008.
„Die Gruppe ist gut, ein vierter Platz ist realistisch. Rumänien und Kroatien müssen wir schlagen, die anderen Mannschaften sind natürlich extrem schwer“, bewertete Nationalspielerin Belén Vosseberg die Auslosung. Bei den Europameisterschaften 2020 erreichten Deutschlands Wasserballerinnen zuletzt Rang elf. Für eine optimale Vorbereitung auf das kommende Turnier läuft derzeit eine Spendenaktion des Fördervereins Wasserball Nationalmannschaft Deutschland e.V., um mithilfe der Wasserball- und Schwimmsport-Community die erforderlichen Mittel zusammen zu bekommen. Öffentliche Mittel stehen im Erwachsenenbereich bei den Frauen aktuell nicht ausreichend zur Verfügung, trotz der souverän gemeisterten EM-Qualifikation.
In der zweiten Gruppe spielen Titelverteidiger Spanien, Italien, Frankreich, Israel, Serbien und die Slowakei.
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Vom 14. - 21. Februar kämpfen die deutschen Wasserballer um Bundestrainer Hagen Stamm in Rotterdam (NED) um das Tokio-Ticket. Welche Chancen er seinem Team ausrechnet und was das Ganze mit Tom Cruise zu tun hat, lesen Sie im großen Wasserball Briefing. Und Hagen Stamm ist nicht die einzige DSV-Legende, die wir in der enuen Ausgabe in den Mittelpunkt stellen. Denn auch bei den Wasserspringer*innen wird der Kampf um die Olympia-Tickets in wenigen Wochen wieder ernst. Bundestrainer Lutz Buschkow erzählt von 30 Jahren Karriere im DSV und die bisher schwierigste Phase seiner Amtszeit.
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- Kolumne „Die Kachel(er)zähler“ – dieses Mal mit Ralf Beckmann
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Hagen Stamm erhält Verdienstorden des Landes Berlin
Hohe Auszeichnung für Hagen Stamm: Der frühere Wasserball-Nationalspieler und langjährige Bundestrainer hat am Mittwoch im Roten Rathaus von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller den Verdienstorden des Landes Berlin erhalten. Dieser gilt als höchste Auszeichnung des Landes Berlin, mit der seit 1987 Personen geehrt werden, die sich in besonderer Weise um Berlin verdient gemacht haben.
„Das war eine tolle Veranstaltung. Ich fühle mich sehr geehrt, weil es eben keine reine Sportler*innenehrung ist, sondern die höchste Berliner Auszeichnung, die man überhaupt bekommen kann. Wenn man sich anschaut, wer den Orden bislang schon bekommen hat, ist das ein wahrhaft sehr illustrer Kreis“, erklärte Stamm.
Der 61-Jährige bestritt 323 Länderspiele für Deutschland und erzielte über 750 Tore für das DSV-Team. 1981 in Split (CRO) und 1989 vor heimischer Kulisse in Bonn wurde er mit der Nationalmannschaft Europameister, bei den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles (USA) und bei der WM 1982 in Guayaquil (ECU) gewann er jeweils die Bronzemedaille. Im Verein wurde er mit den Wasserfreunden Spandau 04 von 1979 bis 1992 vierzehn Mal in Folge Deutscher Meister, zwölfmal Pokalsieger und holte 1982, 1985, 1986 und 1989 den Europapokal der Landesmeister.
Auch nach dem Ende seiner aktiven Karriere blieb er dem Wasserball eng verbunden und gibt seitdem seine Erfahrung an die nächste Generation weiter. Als Bundestrainer war er von 2000 bis 2012 sowie von November 2016 bis zum Sommer 2021 für die deutsche Nationalmannschaft verantwortlich. „Ich danke dem Deutschen Schwimm-Verband für das Vertrauen, dass ich über eine so lange Zeit Bundestrainer sein durfte“, sagte Stamm. Auch in seiner Funktion als Präsident der Wasserfreunde Spandau 04 engagiert er sich bis heute für seinen Sport.
Der Verdienstorden des Landes Berlin wird eigentlich immer am 01. Oktober verliehen, zur Feier des Jubiläums der Gründung von Groß-Berlin im Jahr 1920 und des Inkrafttretens der Verfassung im Jahr 1950 an diesem Tag. Bei der ersten Verleihung gab es jedoch einen medizinischen Zwischenfall, weshalb die Auszeichnung nun nachgeholt wurde. Hagen Stamm ist nach Peter Röhle (ebenfalls Wasserfreunde Spandau 04) erst der zweite Wasserballer, der mit dem Orden bedacht wurde. Mit Franziska van Almsick, Britta Steffen und Sarah Poewe wurden außerdem bislang drei Schwimmerinnen ausgezeichnet.
Die deutsche Wasserballnationalmannschaft der Frauen beim Wasserball-Weltcup in Berlin.
Marc Zirzow
Vorsitzender Regel- und Disziplinarkommission Beauftragter Wasserball-Datenbanken
Frank Lamodke
Bundesstützpunktleiter Essen (Schwimmen) & Bundesstützpunktleiter Duisburg (Wasserball)
Marc Zirzow
Vorsitzender Regel- und Disziplinarkommission Beauftragter Wasserball-Datenbanken
DSV-Wasserballerinnen setzen für die EM-Teilnahme auf die Kraft der Community
Die sportliche Hürde auf dem Weg zu den Europameisterschaften vom 27. August – 10. September in Split (CRO) meisterten die deutschen Wasserballerinnen souverän. Beim Qualifikationsturnier in Bukarest (ROM) feierte das DSV-Team im Februar vier Siege aus ebenso vielen Spielen und durfte sich am Ende über den Turniersieg freuen. Dabei sind zahlreiche Spielerinnen aus dem Aufgebot noch sehr jung und erlebten in der EM-Qualifikation teilweise ihre Premiere im A-Team. Doch der Nachwuchs hatte keine Probleme, sich an die höheren Geschwindigkeiten bei den Frauen anzupassen und gab vielmehr selbst das Tempo vor – während des gesamten Turniers lag die deutsche Mannschaft so nicht einmal in Rückstand. Selbst Bundestrainer Sven Schulz war beeindruckt: „Diesem Team gehört die Zukunft“, lobte er im DSV-Verbandsmagazin „Swim&More“. Er hält die deutschen Frauen schon jetzt für besser als noch 2020, als man bei den vergangenen Europameisterschaften Platz elf belegte.
Vorher müssen die deutschen Frauen aber noch eine zweite Hürde überspringen, um die Finanzierung der EM-Teilnahme sicherzustellen. Denn nach der jüngsten Potenzialanalyse im deutschen Sport (PotAs) wird der Frauenwasserball im Erwachsenenbereich durch den öffentlichen Fördermittelgeber nicht ausreichend gefördert. Hieraus ergeben sich aktuell keinerlei öffentliche Mittel für die Finanzierung der EM-Teilnahme. Dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) fehlen leider auch die erforderlichen Eigenmittel, so dass der große Traum doch noch platzen könnte. Mittels einer Spendenaktion des Fördervereins Wasserball Nationalmannschaft Deutschland e.V. will das DSV-Team die benötigten Mittel zusammenbekommen und setzt dafür auf die Unterstützung der gesamten Wasserball- und Schwimmsport-Community.
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„Wir sind so dankbar für jede*n, der oder die uns dabei unterstützt, zur EM fahren zu können, und sind hoch motiviert dort Top-Leistungen zu zeigen“, sagt Kapitänin Gesa Deike. Rund 50.000 Euro werden benötigt, ein Großteil davon entfällt auf das Turnier selbst für Hotelkosten, etc. Da der DSV hierfür auf die Angebote des Ausrichters zurückgreifen muss, lässt sich diese Summe auch kaum reduzieren. Weitere Mittel sind notwendig, um die Vorbereitung mit Trainingslagern, Trainingsturnieren und Sparrings mit internationalen Gegnerinnen bestreiten zu können und die Mannschaft so optimal auf den europäischen Leistungsvergleich vorzubereiten.
Das Nachwuchsteam mit dem erklärten Ziel einer Olympiateilnahme 2028 in Los Angeles (USA) wird dagegen als förderungswürdig betrachtet, wobei mehrere Spielerinnen dieser Mannschaft wie Elena Ludwig (SSV Esslingen), Sinia Plotz, Darja Heinbichner und Greta Tadday (SV Bayer Uerdingen 08) oder Jamie-Julique Haas (SC Chemnitz 1892) schon jetzt den Sprung in den Frauenkader geschafft haben. Im vergangenen Jahr bestritten sie bereits erfolgreich die U17-EM sowie erstmals seit zehn Jahren wieder die U20-WM. Eine EM-Teilnahme bei den Erwachsenen wäre nun nicht nur für sie ein wichtiger Schritt in ihrer weiteren Entwicklung, um den erfolgreich eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen. Mit Ihrer Spende helfen Sie mit, diesen Schritt zu gehen.
SPENDENKONTO:
Name: Förderverein Wasserball Nationalmannschaft Deutschland e.V.
IBAN: DE 70 3007 0024 0367 8711 00
Betreff: WASSERBALL 2022
Für Spenden unter 300,00 Euro wird keine Spendenquittung benötigt, es genügt der Überweisungsbeleg. Bei größeren Summen kann über die Website des Fördervereins Wasserball Nationalmannschaft Deutschland e.V. (www.wasserball-foerderverein.de) eine Spendenquittung angefordert werden.
