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Deutsche U19-Juniorinnen starten in die JEM in Israel
In der Vorbereitung auf die U19-Europameisterschaften vom 03. – 11. Juli in Netanya (ISR) machten die deutschen Juniorinnen zuletzt noch einmal Station in Budapest (HUN). Neben einem Testspiel gegen die starken Gastgeberinnen stand dort auch der Besuch des WM-Partie der Frauen zwischen Weltmeister USA und Spanien auf dem Programm. Nach diesen lehrreichen Eindrücken von einigen der weltbesten Frauen-Nationalteams reiste das DSV-Team von Bundestrainer Sven Schulz am Freitag dann weiter nach Israel, wo es am Sonntag (11:00 Uhr) zum JEM-Auftakt direkt wieder gegen die Ungarinnen geht.
Weitere Gegnerinnen in der schwierigen Vorrundengruppe C sind am Dienstag (05. Juli) die Schweiz sowie am 07. Juli Griechenland. Mit den Griechinnen (Silber) und Ungarn (Bronze) trifft die deutsche Mannschaft damit auf gleich zwei Medaillengewinnerinnen der letztjährigen U17-EM. Nur die Siegerinnen der Gruppe stehen vorzeitig im Viertelfinale; die Teams auf dem Plätzen zwei und drei bestreiten zunächst noch das Achtelfinale jeweils gegen einen Vertreter aus Gruppe A mit Spanien, Israel, Türkei, Rumänien und Serbien. Bei der vergangenen U17-EM war Deutschland im Vorjahr auf Platz zehn gelandet, von damals sind etliche Spielerinnen jetzt auch im Kader der U19 wieder mit dabei.
Das DSV-Aufgebot für die U19-EM im Wasserball:
Yara Bonett, Sophie Großmann, Darja Heinbichner, Sinia Plotz (alle SV Bayer Uerdingen 08), Mara Dzaja, Elena Ludwig, Ioanna Petiki, Georgia Sopiadou (alle SSV Esslingen), Jamie-Julique Haas, Nele Neubert, Anne Rieck (alle SC Chemnitz von 1892), Emma Seehafer (Waspo 98 Hannover), Maria Sekulic (Wasserfreunde Spandau 04), Jana Stüwe (SV Blau-Weiß Bochum)
DSV-Junioren lösen das Ticket für die U19-EM
Deutschlands Wasserball-Junioren haben sich für die U19-Europameisterschaften qualifiziert. Beim Qualifikationsturnier in Bukarest (ROM) genügte dem DSV-Team von Bundestrainer Nebojsa Novoselac Platz zwei hinter den Gastgebern, um das Ticket für die Endrunde zu lösen, die vom 18. – 25. September 2022 in Podgorica (MON) über die Bühne geht.
Nach dem Ausschluss der belarussischen Mannschaft aufgrund der Unterstützung des Landes für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine waren lediglich noch drei Teams in Bukarest angetreten. Somit stand die EM-Teilnahme bereits nach dem deutlichen 16:3 zum Auftakt gegen Bulgarien so gut wie fest. Die Deutschen, die bei der Junioren-EM im Vorjahr Platz zehn belegt hatten, lagen in dieser Partie durchgehend in Führung, beste Torschützen waren Kapitän Philip Portisch (White Sharks Hannover), Till Hofmann (OSC Potsdam) und Robin Rehm (SSV Esslingen), die alle je dreimal erfolgreich waren und damit jeweils genauso häufig trafen wie das gesamte bulgarische Team. Das zweite Spiel gegen Rumänien ging am Samstag mit 5:6 verloren. Dabei hatte Deutschland bis nach der Halbzeit noch geführt, zum Ablauf des dritten Viertels stand es gegen den EM-Elften des Vorjahres dann unentschieden. Im Schlussabschnitt hatten die Rumänen dann das bessere Ende für sich, was an der erfolgreichen Qualifikation jedoch nichts mehr änderte.
DSV-Juniorinnen beschließen U20-WM auf Platz zwölf
Deutschlands Wasserball-Juniorinnen haben die U20-WM in Netanja (ISR) auf Rang zwölf abgeschlossen und damit exakt mit derselben Platzierung wie bei der bislang letzten WM-Teilnahme vor zehn Jahren. Das Ergebnis ist diesmal jedoch umso höher zu bewerten, da die DSV-Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz fast durchgehend mit deutlich jüngeren Spielerinnen angetreten war als die Konkurrenz. Mit Blick auf die Zukunft sollten die zum Teil erst 15-jährigen Talente bei den Weltmeisterschaften schon einmal wertvolle internationale Spielpraxis sammeln.
Trotz des Altersunterschieds gelang dem DSV-Team dabei gleich im ersten Spiel eine Überraschung, als man die Slowakinnen – die mit diesem Jahrgang vor zwei Jahren immerhin Siebte bei der U17-EM geworden waren – mit 12:8 bezwingen konnte. Trotz zweier Niederlagen gegen die Topteams aus Italien (1:20) und Griechenland (3:23) war damit das Achtelfinale erreicht, wo sich der spätere Titelträger Spanien allerdings als zu stark erwies (2:18).
Im ersten Platzierungsspiel gegen Argentinien erwischte dann Torhüterin Darja Heinbichner (SV Bayer Uerdingen 08) einen Glanztag und parierte gleich zwei Strafwürfe der Südamerikanerinnen. Jedoch vergab auch das deutsche Team im Schlussviertel seinerseits einen Fünfmeter und kassierte anschließend noch den entscheidenden Gegentreffer zum Endstand von 6:7. Das abschließende Spiel um Platz elf gegen Frankreich ging mit 9:18 verloren. Beste DSV-Torschützin im Turnierverlauf wurde Jamie-Julique Haas mit neun Treffern, dicht gefolgt von Anne Rieck (beide SC Chemnitz) mit sieben sowie Sinia Plotz (Uerdingen) mit sechs Toren.
U17-Wasserballerinnen beschließen Europameisterschaft auf Rang zehn
Die deutschen Juniorinnen haben die U17-EM des weiblichen Wasserballnachwuchses in Sibenik (CRO) mit einer Top-Ten-Platzierung abgeschlossen. Zum Abschluss des Turniers unterlag die DSV-Auswahl am Sonntag im Spiel um Platz neun mit 9:13 gegen Frankreich, nachdem man zur Halbzeit der Partie noch mit 6:3 geführt hatte. Das im Vorfeld formulierte Ziel einer einstelligen Platzierung wurde mit Rang zehn nun zwar knapp verpasst. Das DSV-Team war am Ende aber einen Platz besser als bei der vergangenen JEM 2019 in Volos (GRE). Das erste Platzierungsspiel gegen die Slowakei hatte Deutschland am Freitag mit 13:9 gewonnen.
Die diesjährige Jugendeuropameisterschaft der Jahrgänge 2004 bis jünger war mit 19 teilnehmenden Nationen die bislang größte in der Geschichte dieses Turniers. Die lange Wettkampfpause aufgrund der Coronavirus-Pandemie hatte Prognosen im Vorfeld zusätzlich erschwert. „Von Platz fünf und Platz zwölf ist alles möglich“, hatte Bundestrainer Sven Schulz vor dem Turnier erklärt und damit letztlich Recht behalten.
Beste Torschützinnen auf DSV-Seite waren gegen die Französinnen Selin Karakus (ETV Hamburg), Elena Ludwig und Ioanna Petiki (beide SSV Esslingen) mit jeweils zwei Treffern. Letztere war auch gegen die Slowakinnen fünfmal erfolgreich. Die meisten deutschen Tore im gesamten Turnierverlauf erzielten Jamie-Julique Haas (SC Chemnitz/20) und Kapitänin Sinia Plotz (SV Bayer Uerdingen 08/15).
Torhüter Kevin Götz fällt für die Olympiaqualifikation aus
Improvisation ist eine hohe Kunst, die in diesen Tagen im Sport ganz besonders gefragt ist. Kaum jemand weiß das so gut wie Wasserball-Bundestrainer Hagen Stamm. Mit Blick auf das Olympia-Qualifikationsturnier im Februar in Rotterdam (NED) fehlen ihm mit Tobias Preuß (Waspo 98 Hannover/Schulterprobleme), Ben Reibel (krank) und Dennis Eidner (beide ASC Duisburg/Karriereende) gleich mehrere Leistungsträger. Die couragierten Auftritte gerade der jüngeren Spieler im Aufgebot konnten die Ausfälle im bisherigen Verlauf der Vorbereitung allerdings abmildern.
Doch nun muss Stamm erneut umstellen. Der zweite DSV-Torwart Kevin Götz (Hannover) hat sich am Montagabend während des Trainingslagers in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf eine Muskelverletzung am Oberarm zugezogen. Die genaue Diagnose steht zwar noch aus, aber für die Olympiaqualifikation fällt er in jedem Fall aus.
Weil zudem auch der dritte Torhüter Florian Thom (OSC Potsdam) ebenso wie Vereinskollege Reiko Zech mit einer Grippe nicht zum laufenden Lehrgang angereist ist, war Moritz Schenkel (Hannover) auf einmal der einzige verbliebende Torwart. Stamm hat deshalb Junioren-Nationaltorhüter Felix Benke nachnominiert, ebenfalls von Waspo Hannover. Er wäre mit dem Verein als Sparringspartner ohnehin nach Warendorf gekommen und findet sich nun unverhofft auf der anderen Seite des Beckens im Kreis des DSV-Teams wieder.
Für Zech und vor allem Thom besteht allerdings die Hoffnung, dass sie bis zum Beginn des letzten Lehrgangs vor Rotterdam am 04. Februar wieder fit sind. „Wir brauchen einen zweiten erfahrenen Torwart“, sagt Stamm.
Bis Samstag (30. Januar) weilt das DSV-Team noch in Warendorf und bestreitet in dieser Zeit mehrere Trainingsspiele gegen den deutschen Meister Waspo Hannover. Das Olympia-Qualifikationsturnier startet am 14. Februar.
Geschichte
Europameister
Hier finden Sie eine Übersicht aller deutschen Europameister/-innen in den DSV-Sportarten Schwimmen (inkl. Open Water), Wasserspringen (inkl. High Diving), Synchronschwimmen und Wasserball.
