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Deutsche Wasserballer verzichten auf Turnierteilnahme in Montenegro
Die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft der Männer wird nicht beim Vier-Nationen-Turnier vom 27. - 29. Januar in Montenegro antreten. Nach intensiven Beratungen und nach Rücksprache mit den verantwortlichen Medizinern im Wasserball und der Mannschaft hat sich der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) aufgrund der aktuellen Corona-Lage gegen eine Teilnahme entschieden.
„Wir sind äußerst besorgt über die Corona-Entwicklungen und müssen in der besonderen Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Nationalmannschaften jegliche Reise in ein ausländisches Risikogebiet sehr sorgsam prüfen. Nicht nur wegen der gesundheitlichen Gefahren, sondern ebenso wegen zahlreicher logistischer Probleme, unklarer Quarantänebedingungen und Rückreiseoptionen im Falle von positiven Fällen“, sagt DSV-Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen.
„Wir bewerten das Infektionsrisiko momentan als sehr hoch“, sagt Bundestrainer Hagen Stamm. Gerade erst hat Olympiasieger Serbien nach der Rückkehr vom Weltliga-Turnier in Debrecen (HUN) gleich drei positiv auf Corona getestete Spieler vermeldet. Auch im Team von Montenegro gibt es aktuell einen Fall – beide Länder wären bei dem Turnier Gegner der Deutschen Mannschaft gewesen, dazu noch die USA. „Wir machen uns große Sorgen, dass es auch einen unseren Spieler erwischt und haben unsere Teilnahme deshalb vorsorglich abgesagt“, sagt Stamm.
Vorbereitung komplett in Warendorf
Stattdessen wird das DSV-Team ein weiteres Trainingslager in der Sportschule der Bundeswehr in Warendorf absolvieren. Dabei ist geplant, dass ab 26. Januar für vier Tage auch die Ausländer und Perspektivkader vom deutschen Meister Waspo 98 Hannover sowie von Pokalsieger Wasserfreunde Spandau 04 als Trainingspartner dazustoßen. „Es ist wichtig, dass wir im Spielfluss bleiben“, erklärt Stamm. Spandau und Hannover stellen ohnehin das Gros der Nationalspieler.
Das Nationalteam befindet sich zurzeit ebenfalls in der Blase in Warendorf und bestreitet dort am Dienstag (19. Januar) ein offizielles Länderspiel gegen den EM-Zehnten Georgien. Ein weiterer Lehrgang in Warendorf ist ab 03. Februar geplant. Von dort geht es direkt weiter nach Rotterdam, wo am 14. Februar das erste Spiel der Olympiaqualifikation gegen die Niederlande ansteht. Weitere Gegner in der Vorrunde sind Frankreich, Russland, Rumänien und Kroatien.
DSV-Sportdirektor Kurschilgen sagt: „Wir sind der Spitzensportförderung der Bundeswehr sehr dankbar, dass sie uns in den schwierigen Zeiten der Pandemie größtmögliche Planungssicherheit gibt und der Wasserballnationalmannschaft die sicheren und guten Rahmenbedingungen der Sportschule in Warendorf ermöglicht.“
DSV-Wasserballer wollen beim Weltcupfinale mutig mitspielen
Milos Sekulic weiß natürlich um die Größe der Aufgabe. „Wir sind die Underdogs“, sagt der Wasserball-Bundestrainer vor dem Weltcupfinale vom 11. – 13. April in Montenegros Hauptstadt Podgorica und angesichts des schwierigen Auftaktgegners Spanien im Viertelfinale. Die Iberer sind amtierende Europameister und treten beim Weltcup an, ihren Titel von 2023 zu verteidigen. Trotzdem appelliert der Bundestrainer an den Kampfesmut seiner Spieler. „Wir wollen angriffslustig spielen und uns nicht einschüchtern lassen. Wir wollen die Zähne zeigen und den Top-Teams so gut es geht Paroli bieten“, sagt Sekulic.
Für die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) ist das Weltcupfinale die letzte Chance, sich vielleicht doch noch ein Ticket für die Weltmeisterschaften in Singapur (SGP/11. Juli – 03. August) zu sichern. Dafür ist ein Sieg gegen Spanien Pflicht. Im ungünstigsten Fall – je nachdem, wer sich in den anderen Viertelfinals durchsetzt – würde aber sogar das noch nicht für die WM-Qualifikation reichen. Dann müsste Deutschland im Turnierverlauf noch gegen eine weitere Top-Nation gewinnen.
Bereits seit Montag weilt das DSV-Team in Montenegro, bestreitet dort in Budva noch bis zum heutigen Donnerstag einen gemeinsamen Lehrgang zusammen mit den Gastgebern und Japan. „Wir wollen, dass die Jungs sich bereits an das Tempo auf internationalem Level gewöhnen und an die neue Spielfeldgröße von 25 Metern“, sagt Milos Sekulic. Bei allen Wettbewerben von World Aquatics wird seit Ende 2024 mit diesem Maß gespielt. In den europäischen Ligen und auch in Deutschland erfolgt die Anpassung erst zur kommenden Saison.
Junge Spieler bekommen beim Weltcupfinale ihre Chance
Im Vergleich zum Weltcupturnier der Division 2 im vergangenen Dezember fehlen im DSV-Aufgebot fünf Spieler: Lukas Küppers (Waspo 98 Hannover), Finn Rotermund (White Sharks Hannover), Sascha Seifert (ASC Duisburg), Till Hofmann und Finn Taubert (beide OSC Potsdam) sind diesmal nicht dabei.
Dafür bekommen Yannek Chiru, Tobias Bauer (beide Wasserfreunde Spandau 04) und Lennox Metten (ASC Duisburg) ihre Chance. Beim Lehrgang in Budva gehörte neben Seifert außerdem noch Florian Bruns (White Sharks Hannover) zum Team. „Ich möchte auch jüngeren Spielern eine Chance geben, von denen ich glaube, dass sie uns in den nächsten Jahren weiterhelfen können. Wir wollen uns ein Bild machen, wie sie sich gegen internationale Konkurrenz behaupten. Wir legen großen Wert auf die langfristige Entwicklung der Mannschaft“, erklärt Milos Sekulic.
Das DSV-Aufgebot für das Weltcupfinale im Wasserball:
Tobias Bauer, Yannek Chiru, Mark Dyck, Aleks Sekulic (alle Wasserfreunde Spandau 04), Zoran Bozic, Mark Gansen, Niclas Schipper, Denis Strelezkij (alle Waspo 98 Hannover), Philipp Dolff, Lennox Metten, Vukasin Simic (alle ASC Duisburg), Felix Benke, Max Spittank (beide White Sharks Hannover), Fynn Schütze (CN Sabadell/ESP)
DSV-Junioren fahren mit großen Ambitionen zur U20-WM nach Prag
Immer wieder wurde Mark Gansen in den vergangenen Wochen von Freund*innen und Bekannten auf die U20-Weltmeisterschaft im Wasserball angesprochen. „Das ist einfach das Größte, was man im Jugendbereich erleben kann“, sagt der Duisburger, „da habe ich richtig Bock drauf.“ Beim Turnier der Jahrgänge 2001 und jünger in Prag (CZE) ist vom 28. August – 05. September erstmals seit 2007 wieder eine deutsche Mannschaft im Kreis der weltbesten U20-Teams vertreten – beim Turnier in den USA hatte man damals Rang acht erreicht. Auch diesmal sind die Ambitionen groß: „Wir haben starke Leute dabei. Wenn wir alle 100 Prozent geben, haben wir das Potenzial, hier sehr gut abzuschneiden“, so Gansen.
Das sieht Bundestrainer Nebojsa Novoselac genauso. „Wir haben viel Qualität im Kader. Aber noch wichtiger ist es, dass wir als Team auftreten. Dadurch können wir die größte Kraft entfalten und so gemeinsam auch mit Mannschaften mit noch größerer individueller Qualität mithalten“, sagt er. Die Vorbereitung lief gut, im Training mit starken Gegnern wie Serbien, Titelverteidiger Griechenland und Montenegro holte sich die DSV-Auswahl zuletzt noch einmal den letzten Feinschliff. „Es herrscht eine sehr gute Stimmung innerhalb der Mannschaft, jeder bringt seine Energie ein“, so Novoselac. Aleksandar Sekulic von den Wasserfreunden Spandau 04 bringt es auf den Punkt: „Wir haben das Gefühl, dass wir auch mit den Top-Nationen mithalten können.“
In der deutschen Vorrundengruppe C ist Ungarn (31. August) sicherlich der stärkste Kontrahent. Bei der vergangenen U19-WM vor zwei Jahren wurden die Magyaren zuletzt Neunter, bei der U17-EM im gleichen Jahr gewannen sie mit dem jüngeren Jahrgang 2002 die Bronzemedaille. Zum Auftakt geht es für das DSV-Team aber zunächst gegen den WM-15. Ägypten (28. August), zwei Tage später ist dann der WM-17. Brasilien der zweite Gegner. „Wir denken von Spiel zu Spiel“, betont Bundestrainer Novoselac. Nur der Gruppenerste erreicht vorzeitig das Viertelfinale. Die Mannschaften auf den Plätzen zwei und drei müssen dagegen im Achtelfinale erst noch gegen einen Vertreter aus Gruppe B mit Serbien, Spanien, den USA, der Slowakei und Tschechien antreten.
Ursprünglich sollten die Weltmeisterschaften in diesem Jahr in Buenos Aires (ARG) stattfinden, bevor sie wegen des Coronavirus in die tschechische Hauptstadt verlegt wurden. Die Pandemie hatte auch Einfluss auf die Qualifikation: Nachdem die U19-EM im Vorjahr wegen Covid-19 ausgefallen war, wurden aus Europa stattdessen die ersten sieben Nationen der U17-EM 2019 zu den Weltmeisterschaften zugelassen. Bei der EM war Deutschland Siebter geworden – es war die beste internationale Platzierung des DSV-Nachwuchses seit 2006. Mehrere Spieler des damaligen Kaders wie Gansen, Sekulic oder auch Zoran Bozic (SSV Esslingen) haben seitdem sogar den Sprung ins A-Team geschafft und zählen auch in Prag wieder zu den Stützen der Mannschaft. Insgesamt hat Trainer Novoselac 15 Spieler nominiert. Vor Ort muss er daraus noch einen 13-Mann-Kader bestimmen, in den nur im Falle eines positiven Corona-Falls jemand nachrücken kann.
Das DSV-Team für die U20-WM Wasserball:
Felix Benke, Henry Bock, Maximilian Froreich, Jan Rotermund, Niclas Schipper (alle Waspo 98 Hannover), Steffen Hülshoff, Philip Portisch, Finn Rotermund, (alle White Sharks Hannover), Yannek Chiru, Krem Gemalmazoglu, Aleksandar Sekulic (alle Wasserfreunde Spandau 04), Zoran Bozic, Boris Tepic (beide SSV Esslingen), Mark Gansen (ASC Duisburg), Sascha Seifert (OSC Potsdam)
Amtliche Mitteilungen
Hier finden Sie die Amtlichen Mitteilungen zum Download:
2026
29. Deutsche Meisterschaft der Masters im Wasserball
26. – 28. Juni 2026 | Hamburg
DSV-Wasserballer reisen zum Weltcupfinale nach Montenegro
Die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) wissen jetzt, wohin die Reise für das World Aquatics Water Polo Super Final geht. Das Weltcupfinale wird vom 11. – 13. April in Montenegro in den Küstenstädten Kotor und Budva ausgetragen – acht Mannschaften kämpfen dann um den ersten Titel unter den kürzlich eingeführten neuen Regeln des Weltverbandes.
Deutschland hatte sich im Dezember als Zweiter des Weltcupturniers der Division 2 für die Endrunde qualifiziert, ebenso wie Turniersieger Niederlande. In Bukarest (ROU) wurden nun auch die sechs weiteren Teilnehmer aus der Division 1 mit den Top-Teams ermittelt. Das Ticket lösten dort auch Spanien als Sieger dieses Turniers, Ungarn, Griechenland, Montenegro, Kroatien sowie die Japaner, während beispielweise Olympiasieger Serbien und der Olympiadritte USA den Sprung zum Super Final verpassten.
Im Viertelfinale geht es gleich gegen den Titelverteidiger
Im Viertelfinale trifft Deutschland dort nun wieder auf Titelverteidiger Spanien, gegen den man bereits beim Weltcupfinale 2023 in Los Angeles (USA) als erstes spielte (und verlor). In den weiteren Paarungen spielen Griechenland gegen Japan, Ungarn gegen die Niederlande sowie Gastgeber Montenegro im Balkan-Duell gegen Weltmeister Kroatien.
„Der Einzug unter die Top acht des diesjährigen Weltcups ist für uns bereits ein großer Erfolg. Bei der Endrunde sind wir nicht die Favoriten. Es warten dort einige der Top Teams auf uns, gleich im Viertelfinale hat uns mit Spanien als dem Sieger der Division 1 der schwerstmögliche Gegner erwischt“, sagt Bundestrainer Milos Sekulic.
Den genauen Spielplan und mit welchem Viertelfinalpaar für die Platzierungsspiele oder ein mögliches Halbfinale anschließend gekreuzt wird, hat World Aquatics noch nicht bekanntgegeben. Für die deutschen Aussichten im Kampf um einen Platz bei den Weltmeisterschaften in Singapur (SGP/11. Juli – 03. August) kann das aber entscheidend sein. „Für uns ist das Super Final auch eine Chance für die WM-Qualifikation, auch wenn das angesichts der starken Konkurrenz nicht leicht wird, zumal auch einige der Top-Teams ihr WM-Ticket noch nicht sicher haben. Jeder Gegner bei der Endrunde wird schwer, aber kleine Wunder und Überraschungen passieren es immer wieder. Dafür müssen wir aber unseren besten Wasserball spielen und unser Herz auf dem Spielfeld lassen“, fordert Bundestrainer Sekulic.
Kraftakt am Bosporus: Deutschland kämpft sich zum Gruppensieg
Die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) stehen nach einem Kraftakt als Gruppensieger im Viertelfinale des Weltcupturniers der Division 2 in Istanbul TUR). Das DSV-Team bezwang am Donnerstag Malta mit 14:13. Nach diesem Sieg wartet im ersten K.o.-Spiel nun morgen (17:00 Uhr, Livestream bei Eurovision Sport) die Slowakei, am Samstag werden dann in Halbfinale und Finale die beiden Tickets für das Super Final im neuen Jahr vergeben. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die deutsche Mannschaft am Bosporus aber sicher noch Steigerungspotenzial: „Das müssen wir jetzt analysieren und es als Team besprechen, und dann versuchen, es im nächsten Spiel besser zu machen und unsere tatsächliche Leistung zu bringen“, sagte Bundestrainer Milos Sekulic.
>> Alle Ergebnisse vom Wasserball-Weltcup
Ihr erstes Gruppenspiel hatten die Deutschen am Vortag mit 24:3 gegen Singapur gewonnen. Auch gegen Malta erwischten sie den besseren Start und führten nach dem ersten Viertel mit 5:3. Zwar gab Malta in diesem Abschnitt wie auch in der gesamten Partie mehr Schüsse auf den gegnerischen Kasten ab als die Deutschen, doch das DSV-Team präsentierte sich im Abschluss sehr effektiv. Nach ausgeglichenem Beginn lag Deutschland ab Mitte des ersten Viertels dann durchgehend in Führung, zwei Minuten vor der Halbzeit sogar schon einmal mit vier Toren (7:3).
Doch dann ging ein wenig der Faden im DSV-Spiel verloren und die Malteser kamen wieder heran. 8:6 stand es zur Halbzeit, direkt nach Wiederanpfiff kam der Gegner bis auf einen Treffer heran und konnte bis zum Ende des Abschnitts sogar ausgleichen (11:11). „Das war ab dem zweiten Viertel eine ungenügende Leistung in allen Spielphasen, welche man nicht schönreden kann, egal in welcher Form sich das Team befindet“, tadelte Bundestrainer Sekulic seine Spieler.
Im letzten Viertel lag Malta sogar erstmals seit der zweiten Minute wieder kurzzeitig in Führung (12:13). 75 Sekunden vor dem Ende stand es immer noch unentschieden, nachdem die Malteser eine erneute Überzahl genutzt hatten – Zoran Bozic hatte zuvor eine Zeitstrafe kassiert. Als er gerade wieder zurück im Spiel war, gelang ausgerechnet ihm dann auf der Gegenseite der Siegtreffer für Deutschland aus zentraler Position. Insgesamt erzielte Bozic an diesem Tag drei Tore, ebenso wie Denis Strelezkij und Mark Gansen. Als bester Spieler der Partie wurde allerdings DSV-Keeper Felix Benke ausgezeichnet.
DSV-Wasserballerinnen wollen bei der EM unter die Top acht
Die deutschen Wasserballerinnen sind inzwischen Stammgast bei Europameisterschaften, bei bislang 18 Auflagen waren sie bislang 17-mal dabei, nur zwei Länder – Ungarn und die Niederlande – haben diesbezüglich eine noch bessere Bilanz. Auch bei der diesjährigen EM in Split (CRO) vom 27. August – 10. September ist die DSV-Auswahl wieder mit von der Partie. Das erklärte Ziel ist die Qualifikation fürs Viertelfinale und damit die Top acht, dafür müsste das Team von Bundestrainer Sven Schulz in der Vorrunde in seiner Gruppe zunächst mindestens Platz vier erreichen. Spielplan des DSV-Teams: 27. August, 10:00 Uhr: Deutschland – Rumänien 28. August, 17:30 Uhr: Deutschland – Kroatien 30. August, 11:30 Uhr: Deutschland – Ungarn 01. September, 10:00 Uhr: Deutschland – Griechenland 03. September, 20:30 Uhr: Deutschland – Niederlande Zuletzt weilte die Mannschaft noch einmal zehn Tage in Ungarn, um sich dort auf das Turnier vorzubereiten. „Die Spielpraxis, die wir dort hatten, war mit Sicherheit gut“, erklärt Schulz. Bei der EM müssen seine Spielerinnen direkt voll da sein, um in den ersten beiden Partien gegen Rumänien und die Gastgeberinnen möglichst fleißig zu punkten.„Wir haben die beiden wichtigsten Spiele gleich am Anfang, die müssen wir gewinnen, wenn wir ins Viertelfinale kommen wollen“, sagt der Bundestrainer. „Wir wissen aber auch, dass das nicht einfach wird. Kroatien war bei der vergangenen zwei Plätze besser und hat den Heimvorteil. Das wird ein Schlüsselspiel.“ In den drei weiteren Begegnungen der Gruppenphase geht es anschließend noch gegen die WM-Zweiten aus Ungarn, Griechenland und die WM-Bronzemedaillengewinnerinnen aus dem Nachbarland Niederlande. Ein Livestream für sämtliche Partien ist über die Veranstaltungsseite erreichbar. >> Zum Livestream und allen Ergebnissen Das DSV-Team für die Wasserball-EM in Split: Aylin Fry, Darja Heinbichner, Marijke Kijlstra, Sinia Plotz, Greta Tadday (alle SV Bayer Uerdingen 08), Gesa Deike, Ira Deike, Lynn Krukenberg, Belén Vosseberg (alle Wasserfreunde Spandau 04), Felicitas Guse, Jana Stüwe (beide SV Blau-Weiß Bochum), Elena Ludwig, Ioanna Petiki (beide SSV Esslingen), Anne Rieck, (SC Chemnitz)
„Wir wollen ins Finale“: DSV-Männer wollen beim Weltcup das Maximum herausholen
Die deutsche Wasserball-Nationalmannschaft der Männer ist bereit für den Start in den World Aquatics Water Polo World Cup vom 05. – 07. Mai in Berlin. „Die jungen Spieler haben hier die Gelegenheit, zu zeigen, was sie draufhaben“, sagte Bundestrainer Milos Sekulic auf der Pressekonferenz des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) wenige Tage vor Beginn des Turniers. „Da in der Hauptstadt gespielt wird, hoffen wir auf eine große Unterstützung aus dem Publikum.“
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Seine Mannschaft werde ihr Bestes geben, versprach der Bundestrainer: „Jeder Spieler wird sein Maximum herausholen“, sagte er. In seiner Mannschaft seien viele Spieler noch sehr jung und unerfahren. „Deshalb ist es egal, gegen welche Mannschaft wir spielen. Wir müssen immer unser Maximum geben“, so Sekulic.
Er sieht den Weltcup deshalb auch als eine gute Möglichkeit, die neue und junge Mannschaft zu formen. Aus diesem Grund hat er auch Finn Taubert (OSC Potsdam) in das Team eingeladen, den Kapitän der U17-Nationalteams, der nun zum ersten Mal im Kreis der A-Nationalmannschaft mitwirkt. „Finn hat das absolut verdient“, meinte Milos Sekulic. „Mein Job ist es, Spieler zu entwickeln. Junge Leute bekommen ihre Chance, schließlich muss ich in die Zukunft blicken. Das ist meine Philosophie.“ Nationalspieler Mateo Cuk (Wasserfreunde Spandau 04) freute sich ebenfalls über den jungen Neuzugang im Kader: „Finn ist Teil des Teams. Wir werden ihm helfen, sich gut auf die Spiele vorzubereiten.“ Teamkollege Fynn Schütze betonte: „Es herrscht eine sehr gute Atmosphäre in der Mannschaft.“
Auch für Mateo Cuk stellt der Weltcup gegen starke internationale Konkurrenz einen wichtigen Schritt in der Entwicklung des DSV-Teams dar. „Wir sind eine junge Mannschaft und brauchen diese Spiele“, sagte er. Die Ambitionen sind dabei durchaus hoch: „Wir wollen ins Finale. Wir müssen an uns glauben und hart arbeiten. Dann kommen auch die Ergebnisse.“ In der Vorrunde spielt Deutschland zunächst gegen Malta (05. Mai, 13:00 Uhr), den WM-Zwölften Südafrika (05. Mai, 20:30 Uhr) und Asienmeister China (06. Mai, 19:15 Uhr), in der Parallelgruppe spielen Rumänien, Neuseeland, Kasachstan und der Iran. Die Platzierungsspiele finden am Sonntag (07. Mai) statt, die beiden Finalspiele sind dann um 17:30 bzw. 19:15 Uhr angesetzt. Aktuell und noch bis zum 04. Mai läuft in Berlin bereits das Weltcup-Turnier der Frauen, bei dem Deutschland ebenfalls vertreten ist.
„Das Team aus China ist körperlich sehr fit. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, sagte Bundestrainer Sekulic. Auch Auftaktgegner Malta sei nicht zu unterschätzen: „Keine Mannschaft kommt aus Spaß nach Berlin. Deshalb wird kein Spiel eine leichte Aufgabe sein. Wir müssen stabil werden, und dann werden wir uns von Spiel zu Spiel steigern.“
Das DSV-Team für den Weltcup in Berlin
Zoran Bozic, Yannek Chiru, Mateo Cuk, Maurice Jüngling, Denis Strelezkij, Max Vernet Schweimer (alle Wasserfreunde Spandau 04), Felix Benke, Mark Gansen, Niclas Schipper, Fynn Schütze (alle Waspo 98 Hannover), Mark Dyck, Ferdinand Korbel, Finn Taubert (alle OSC Potsdam), Finn Rotermund (White Sharks Hannover), Aleks Sekulic (ASC Duisburg)
DSV stellt sich für das Jahr 2023 im Leistungssport personell neu auf
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) geht mit neuem Schwung ins Jahr 2023. Gleich vier Personalien konnte DSV-Leistungssportdirektor Christian Hansmann in diesen Tagen verkünden.
So steht nun fest, wer ab 01. Januar 2023 den nach dem Rücktritt von Petar Porobic im Herbst vakanten Posten des Wasserball-Bundestrainers der Männer übernimmt. Mit Milos Sekulic (Foto) kommt ein bekanntes Gesicht, denn der heute 47-Jährige betreute von 2012 bis 2017 bereits die deutschen Wasserballerinnen im Erwachsenen- und Jugendbereich, mit denen er im internationalen Vergleich gute Ergebnisse erreichte. Zuletzt war er dann als Co-Trainer der DSV-Männer tätig. „Milos Sekulic hat die Mannschaft zu den vergangenen beiden großen Turnieren begleitet und kennt die Spieler sehr gut, genauso aber auch die Sportstrukturen in Deutschland“, begründete Christian Hansmann die Auswahl. Sekulic arbeitete bereits als Bundesstützpunkttrainer in Berlin und zuvor unter anderem auch schon am Olympiastützpunkt in Hannover. „Er versteht das hiesige Sportsystem und kann somit auch administrative Aufgaben übernehmen. Gerade auch in diesem Bereich versprechen wir uns von ihm zusätzliche Unterstützung und Führungsqualitäten“, so Hansmann weiter.
Ebenfalls zum 01. Januar 2023 erfolgt die kommissarische Übernahme der Aufgaben des Chef-Bundestrainers Wasserspringen durch Christoph Bohm, aktuell Bundesstützpunkttrainer und sportlicher Leiter in Berlin. Er übernimmt die Aufgaben zunächst bis zum Abschluss des arbeitsrechtlichen Verfahrens mit dem vorherigem Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow. „Christoph Bohm betreut derzeit eine leistungsstarke Trainingsgruppe mit Olympiakandidat*innen. In der Vergangenheit hat er immer wieder bewiesen, dass er die Aktiven auf den Saisonhöhepunkt topfit bekommt“, sagte Christian Hansmann über die Qualitäten des 38-Jährigen.
Bereits seit 01. Dezember ist außerdem Anne-Kathrin Hoffmann Bundestrainerin Junior*innen im Wasserspringen. Sie war zuvor Bundestrainerin Nachwuchs und hatte in dieser Funktion die Junior*innen mitbetreut, nun konzentriert sie sich ganz auf diese Altersklasse. Die Stelle des/der Bundestrainer*in Nachwuchs wird zeitnah neu ausgeschrieben.
Ebenfalls seit 01. Dezember ist außerdem Olaf Bünde als neuer Bundestrainer Nachwuchs im Freiwasserschwimmen tätig. „Auch er hat schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass er Athlet*innen vom Juniorenbereich bis zu Olympischen Spielen entwickeln kann. Der Bereich Freiwasserschwimmen war in Deutschland zuletzt sehr erfolgreich, aber darauf wollen wir uns nicht ausruhen, sondern vielmehr die Weichen in Richtung Olympia 2028 stellen, um an die jüngsten Erfolge anzuknüpfen“, erklärte Leistungssportdirektor Hansmann. Bünde soll dafür auch besonders eng mit den zuständigen Kolleg*innen im Bereich Beckenschwimmen zusammenarbeiten. Der 56-Jährige war von 2011 bis 2018 Leitender Stützpunkttrainer im Bayerischen Schwimmverband (BLV) am Landesstützpunkt München und zuletzt auch Leistungssportkoordinator im BLV.
