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Deutschland bei der U17-EM als Gruppensieger weiter
Der männliche Wasserball-Nachwuchs des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) hat die Vorrunde der U17-Europameisterschaft in Mansia (Türkei) als Erster in der Gruppe D abgeschlossen. Nach dem Auftaktsieg gegen Malta (9:7) und der überraschenden Niederlage gegen die Ukraine (12:13) folgte am Donnerstag ein weiterer überzeugender Sieg gegen Georgien (19:12).
Weiter geht es für die Auswahl von Nachwuchs-Bundestrainer Nebojsa Novoselac nun am Freitag (16:30 Uhr) mit dem Überkreuzspiel gegen Niederlande als den bislang sieglosen Vierten der Gruppe B, der Sieger dieses Spiels zieht dann ins Viertelfinale ein. Wie alle Turniere seit diesem Jahr wird auch diese U17-EM im neuen Modus ausgetragen, bei dem die Top-Teams und die schwächer eingestuften Nationen in der Gruppenphase zunächst unter sich bleiben und dann erst in der K.o.-Runde aufeinandertreffen können.
Der Förderverein der Fachsparte Wasserball e.V. (Förderverein) wurde im Jahre 1999 vom damaligen Bundestrainer und heutigem FINA – Beauftragten Nicolae Firoiu ins Leben gerufen.
Aufgrund der nicht ausreichenden finanziellen Mittel besonders im Jugend- und Juniorenbereich hatte er die Vorstellung, durch die Gründung eines Fördervereins Mittel zu erhalten, die dann dem genannten Bereich zufließen sollten.
Bei einem Internationalen Turnier in Hannover fanden sich mehrere Personen, die die Idee gut hießen und so wurde der Förderverein ins Leben gerufen. Erster Vorsitzender war der damalige Präsident des Niedersächsischen Schwimmverbandes Kurt-Heinrich Maier (verstorben 2009). Als Geschäftsführer stellte sich Dr. Klaus Nottrodt zur Verfügung.
Im Jahre 2003 kam es dann zu einer Änderung des Vorstandes. Als gleichberechtigte Vorsitzende wurden Bodo Hollemann und Manfred Haas (verstorben 2008) gewählt und Dr. Klaus Nottrodt fungierte weiterhin als Geschäftsführer. Nach dem Tod von Manfred Hass wurde auf der folgenden Hauptversammlung des Fördervereins Jens Uwe Hauser als 2. Vorsitzender gewählt.
Die Mitgliederentwicklung war zunächst sehr positiv, stagnierte dann aber in den nächsten Jahren trotz unterschiedlicher Werbemaßnahmen und persönlichen Anschreiben an ehemalige Wasserballspielerinnen und Wasserballspieler sowie Wasserballinteressierte.
Die Zahl der Mitglieder, die einen monatlichen Beitrag in Höhe von 5,- € (jährlich 60,- €) zahlen pendelt immer so um die 60 Personen.
U17-Mädchen streben bei der JEM einstellige Platzierung an
Am Samstag (21. August) startet die U17-EM der weiblichen Jugend im Wasserball. Auf die Frage, was das deutsche Team beim Turnier in Sibenik (CRO) erreichen kann, verweist Bundestrainer Sven Schulz gern auf seinen Videotrainer Tim Köhnen. Dieser sei seit zehn Jahren mit dem Nationalteam unterwegs, und noch nie habe er in dieser Zeit einen solchen Teamspirit und eine so ausgeglichene Mannschaft erlebt. „Unser Ziel ist eine einstellige Platzierung“, meint denn auch Schulz, auch wenn aufgrund der fehlenden Vergleiche wegen der Coronavirus-Pandemie eine genaue Prognose schwierig sei. „Von Platz fünf bis Platz zwölf ist alles möglich.“
In der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung maßen sich die DSV-Juniorinnen der Jahrgänge 2004 und jünger unter anderem mit Griechenland, die zu den Favoritinnen auf den Titel zählen. Dabei hielt man über weite Strecken gut mit, lag zeitweise sogar in Führung. „Die Mannschaft hat im Training zuletzt noch einmal gut gearbeitet“, lobt Schulz. „Jetzt müssen wir bei der EM schauen, was es wert ist.“
Bei den vergangenen U17-Europameisterschaften wurde Deutschland 2019 Elfter, unterlag damals im Achtelfinale nur knapp den Französinnen. Diesmal soll es möglichst eine Runde weiter bis ins Viertelfinale gehen. In der Vorrunde trifft die DSV-Auswahl in Gruppe C zunächst auf Rumänien (21. August), Malta (22. August), Russland (23. August) und Kroatien (24. August).
„Russland ist ganz klar am stärksten einzuschätzen“, sagt Sven Schulz. Bei der U15-EM 2019 standen die Russinnen zuletzt im Finale. Kroatien war damals Sechster und hat nun außerdem den Heimvorteil auf seiner Seite, „das ist immer schwer“, meint der Bundestrainer. „Aber unser Ziel ist Platz zwei in der Gruppe, und dafür müssen wir die Gastgeberinnen schlagen.“ Nur der jeweilige Gruppensieger steht sicher im Viertelfinale; die Gruppenzweiten und -dritten bestreiten zunächst noch das Achtelfinale. Der mögliche deutsche Gegner wird in der Parallelgruppe A zwischen Titelverteidiger Spanien, Serbien, Israel, Tschechien und Großbritannien ermittelt.
Das DSV-Team für die U17-EM Wasserball:
Jamie-Julique Haas, Nele Neubert, Antonia Podsiadly, Anne Rieck, Jule Schilling (alle SC Chemnitz), Sophie Gromann, Darja Heinbichner, Marijke Elisabeth Kijlstra, Sinia Plotz (alle SV Bayer Uerdingen 08), Elena Ludwig, Ioanna Petiki, Georgia Sopiadou (alle SSV Esslingen), Una Dörries (Wasserfreunde Spandau 04), Selin Karakus (ETV Hamburg)
Platz sechs für Deutschlands Wasserballer in Chengdu
Deutschlands Männer beenden das Wasserball-Turnier bei den FISU University World Games in Chengdu (CHN) auf dem sechsten Platz. Im letzten Spiel unterlag die von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Auswahl mit 10:12 (3:2, 1:3, 2:3, 4:4) gegen Griechenland. In der Vorrunde hatte man denselben Gegner noch 12:7 bezwingen können. Bester Torschütze war Lukas Küppers mit drei Treffern.
„Wir haben unser Bestes gegeben. Leider war das Glück nicht auf unserer Seite heute, wir haben unsere Chancen nicht genutzt“, sagte Mark Dyck. Der Potsdamer betonte aber sogleich, dass man sich mit der neuformierten Auswahl der Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) nun nach dem Urlaub nun voller Elan auf die im Januar 2024 in Netanya (Israel) anstehende Europameisterschaft vorbereiten werde.
Ebenfalls Sechster wurde Wasserspringer Tom Waldsteiner (Berliner TSC), im Wettbewerb vom Turm kam er auf 354,85 Punkte. Gold holte Zigan Huang (CHN/551,55).
Zum Abschluss der Schwimmwettbewerbe landete Leonie Kullmann (SG Neukölln) auf Rang vier über 400m Freistil (4:12,48 Minuten), den selben Rang hatte sie über die 200m belegt. Marius Zobel kam auf Platz fünf über 400m Lagen (4:21,77 Minuten), über die halb so lange Distanz hatte der Magdeburger zuvor Bronze gewonnen. Luca Nik Armbruster (SG Neukölln) hatte über 50m Schmetterling sogar Gold gewonnen, in seinem letzten Rennen in China belegte er über 50m Freistil dann den achten Platz (22,73 Sekunden).
>> Alle Ergebnisse der FISU University World Games
Die Universiade in der chinesischen Millionenmetropole endet am Dienstag mit der Schlussfeier. Vom 16. – 27. Juli 2025 wird Nordrhein-Westfalen dann. Gastgeber der nächsten Universiade sein – mit den Schwimmrennen in Düsseldorf, Wasserspringen in Essen sowie Freiwasserschwimmen und Wasserball in Duisburg.
U19-Wasserballer treffen auf starke Gegner bei der EM in Montenegro
Rund eine Woche nach Abschluss der EM der Erwachsenen in Split (CRO) steht mit den U19-Europameisterschaften vom 18. – 25. September in Montenegros Hauptstadt Podgorica nun das letzte internationale Turnier dieses Sommers im Wasserball an. Mit dabei ist auch der deutsche Nachwuchs der Jahrgänge 2003 und jünger. In der Vorrunde trifft die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) in Gruppe C mit den beiden Top-Teams aus Serbien (18. September) und Griechenland (20. September) sowie Rumänien (19. September) auf starke Kontrahenten. Nur der Gruppensieger steht direkt im Viertelfinale, die Mannschaften auf den Plätzen zwei und drei bestreiten das Achtelfinale im Überkreuzduell mit den Teams aus Gruppe A mit Spanien, den Niederlanden, Malta und Tschechien.
Bundestrainer Nebojsa Novoselac hat für das Turnier gleich fünf Spieler von den White Sharks Hannover nominiert, dazu drei vom OSC Potsdam, jeweils zwei Spandauer und Esslinger Talente sowie je einen Spieler aus Duisburg, Krefeld und Uerdingen. Deutschland ist erstmals seit 2016 wieder bei einer U19-EM vertreten – damals gab es in Alphen (NED) Platz elf. 2018 hatte man die Qualifikation verpasst, 2020 waren die Titelkämpfe dann aufgrund der Coronavirus-Pandemie ausgefallen.
Der DSV-Kader für die U19-EM im Wasserball:
Finn Grosse, Luk Jäschke, Philip Portisch, Finn Rotermund, Max Spittank (alle White Sharks Hannover), Florian Burger, Till Hofmann, Finn Taubert (alle OSC Potsdam), Mark Dyck, Aleks Sekulic (beide Wasserfreunde Spandau 04), Emmanouil Petikis, Robin Rehm (beide SSV Esslingen), Andrei Covaci (ASC Duisburg), Phil Dörrenhaus (SV Krefeld 72), Cesare Karl Mancini (SV Bayer Uerdingen 08)
Deutsche Wasserballer besiegen zum World-Cup-Auftakt die Ukraine
Es war ein erfolgreicher Einstand für Milos Sekulic: In seinem ersten Spiel als Chef der deutschen Wasserballmänner sah der neue Bundestrainer beim Water Polo World Cup am Donnerstag ein 9:7 gegen die Ukraine. Matchwinner war dabei Denis Strelezkij (Wasserfreunde Spandau 04) mit gleich fünf Treffern, die weiteren Tore für die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) erzielten seine beiden Vereinskollegen Mateo Cuk (zwei) und Yannek Chiru sowie Finn Rotermund (White Sharks Hannover).
Beim Erstrundenturnier in Otopeni (ROM) vor den Toren der rumänischen Hauptstadt Bukarest ging das DSV-Team schnell mit 3:0 in Führung, doch die Ukrainer schlugen zurück und verkürzten bis zum Ende des ersten Viertels auf 2:3. Zur Halbzeit führte Deutschland dann mit 5:3. Der folgende Spielabschnitt ging danach jedoch an den Gegner, so dass nach drei Vierteln beim Stand von 6:6 weiterhin alles offen war. Mit drei Treffern in Folge machte das DSV-Team dann aber im Schlussviertel alles klar, die Ukraine konnte anschließend nur noch verkürzen.
Für die erste Runde des reformierten World Cups gibt Bundestrainer Milos Sekulic auch einigen neuen Spielern die Chance, sich zu beweisen. Von den insgesamt 14 Spielern im Aufgebot standen nur acht auch schon im vergangenen Jahr bei der EM im Kader. Die Jüngeren sollen in Rumänien wertvolle Erfahrungen sammeln im Hinblick auf die zweite Runde Anfang Mai in Berlin, für die Deutschland als Gastgeber bereits qualifiziert ist. Beim World Cup handelt es sich um den Nachfolger der ehemaligen Weltliga und einen der renommiertesten Ländervergleiche im internationalen Wasserball.
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- Das erste große Interview mit dem neuen Wasserball-Bundestrainer Miloš Sekuli? über seine Pläne und Ziele
- Die Hintergründe zur neuen DSV-Kooperation mit dem Verband aus den Niederlanden
- Wie eine VR-Brille den Besuch im Schwimmbad bereichern kann
- Die neuen Ansätze fürs Freiwasser von Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde
- Eine persönliche Jahresauswertung von Sportwissenschaftler Dr. Klaus Rudolph
- Die schönsten Bilder vom DMSJ-Bundesfinale in Wuppertal
- Warum sich immer mehr deutsche Männer im Synchronschwimmen versuchen
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Dr. Alexander Törpel
DSV, Bundestrainer Diagnostik (Becken/Freiwasser)
Leistungsdiagnostik / Trainingsmethodik / Höhentraining
