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Über 500 Aktive starten bei den Deutschen Meisterschaften in Mölln
Die Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen finden von Donnerstag bis Sonntag in Mölln mit 526 Aktiven aus über 100 Vereinen statt. „Der Zuspruch ist trotz der gleichzeitig stattfindenden Titelkämpfe im Beckenschwimmen und der teils auch langen Anreise in den hohen Norden auch diesmal erfreulich groß“, sagte Freiwasser-Bundestrainer Constantin Depmeyer. So starten im Nachwuchs-Rennen über 7,5km, bei dem es auch um die Qualifikation für die Weltmeisterschaften der Junior*innen auf den Seychellen (01. – 04. September 2022) geht, allein schon 30 Jungs.
Mit Elea Linka krault am Donnerstag auch eine Teilnehmerin der laufenden Weltmeisterschaften in Budapest (HUN/noch bis 03. Juli) im idyllisch gelegenen und inzwischen auch angenehm warmen Schulsee. „Ich habe den Vorteil, dass die Deutschen Meisterschaften nahezu direkt vor meiner Haustür stattfinden, daher habe ich mich mit meinem Trainer dafür entschieden die 10km als eine letzte Belastung vor der WM mitzunehmen“, erklärte die 21-Jährige von der SG Stormarn Barsbüttel. Im Vorjahr in Münster hatte sie in diesem Wettbewerb Rang drei belegt, vielleicht springt diesmal ja sogar noch mehr heraus. Anschließend geht es für Linka dann am Sonntag nach Ungarn, wo sie am kommenden Donnerstag (30. Juni) im WM-Rennen über 25km antreten wird.
Über eine Sekunde schneller als im Vorlauf - Isabel Gose krault ins WM-Finale
Nach ihrem fünften Platz über 400m Freistil hat Isabel Gose (SC Magdeburg) auch über die halb so lange Distanz das WM-Finale von Budapest (HUN) erreicht. Und das beinahe mit neuer Bestzeit: Nach 1:56,82 Minuten schlug die 20-Jährige am Montagabend als Dritte ihres Halbfinale an, nur zwei Hundertstel über ihrer eigenen Bestleistung. Insgesamt sortierte sich sich damit auf Platz sieben ein und darf zur Belohnung nun im Endlauf am Dienstag noch einmal ran.
“Ich habe mein Ziel erreicht. Ich habe gesagt, ich muss eine Sekunde schneller schwimmen (als im Vorlauf, Anm. d. Red.). Ich bin so glücklich”, jubelte Gose nach ihrem Lauf. “Bernd (gemeint ist Bundestrainer Bernd Berkhahn, Anm. d. Red.) hat zu mir gesagt, die letzten 50 Meter soll ich wie im Training kämpfen, Arme lang lassen, scheiß egal, einfach alles reinhauen - und genau das habe ich gemacht und es hat gereicht”, sprudelte es vor lauter Freude aus ihr heraus.
Zuletzt hatte auf dieser Strecke 2011 in Shanghai (CHN) eine Deutsche im Finale gestanden: Silke Lippok war es, die damals Platz acht erreichte. Schnellste Schwimmerin der beiden Halbfinalläufe war die Britin Freya Anderson in 1:56,05. Dagegen musste sich die Kanadierin Penny Oleksiak vom Traum einer WM-Medaille nach ihrer Disqualifikation vorzeitig verabschieden.
PSV Cottbus mit Titel-Triple erfolgreichster Verein bei der DM SMK
Die besten Nachwuchstalente aus den Jahrgängen 2010 und 2011 kämpften am vergangenen Wochenende in Dresden bei den Deutschen Meisterschaften Schwimmerischer Mehrkampf (DM SMK) um die Titel. Erfolgreichster Landesverband war dabei Nordrhein-Westfalen mit fünf Siegen vor Sachsen (4) und Brandenburg (3). Als erfolgreichster Verein konnte sich der PSV Cottbus über drei Sieger*innen freuen, je zwei Siege konnten die SG Essen und der TPSK 1925 aus Köln bejubeln.
„Die rührigen Gastgeber des Dresdener SC hätten für die tolle Organisation aber auch Gold verdient gehabt, so motiviert und strukturiert wie hier an diesem heißen Wochenende gearbeitet wurde“, lobte Nachwuchs-Bundestrainer Hannes Vitense. Mia Albrecht (SV Weixdorf in Dresden) und Mila Mauermann (SVW TuR Dresden) nutzten sogar den Heimvorteil und sicherten sich in der sächsischen Landeshauptstadt jeweils den Sieg in ihrem Wettkampf.
Die Deutschen SMK-Meister 2022
Jahrgang 2010 weiblich
Schmetterling: Mia Albrecht (SV Weixdorf) 2.581
Rücken: Anna Rosenow (PSV Cottbus) 3.161
Brust: Philine Böhm (PSV Cottbus) 2.840
Freistil: Carolina Guerra Gonzalez (SG Essen) 3.016
Jahrgang 2011 weiblich
Schmetterling: Anja Schaumburger (SSG Saar Max Ritter) 2.144
Rücken: Adela Zimova (SSF Bonn) 2.541
Brust: Anastasia Fritzler (SG Neukölln) 2.405
Freistil: Mila Mauermann (SVW TuR Dresden) 2.517
Jahrgang 2010 männlich
Schmetterling: Elias Himmelsbach (SV Automatisation Leipzig) 1.938
Rücken: Benjamin Köhler (SC Chemnitz) 2.285
Brust: Frederik Raschke (SG Frankfurt) 2.179
Freistil: Tamino Hensel (Aqua Berlin) 2.229
Jahrgang 2011 männlich
Schmetterling: Richard Junior Schönfelder (TPSK 1925) 1.692
Rücken: Niklas Thierfelder (PSV Cottbus) 1.896
Brust: Bastian Asmann (SG Essen) 1.690
Freistil: Burak Simsek (TPSK 1925) 1.772
Lucas Matzerath löst das Halbfinalticket über 100m Brust
Im Vorfeld dieser Weltmeisterschaften in Budapest (HUN) hatte Bundestrainer Bernd Berkhahn davon gesprochen, dass man davon ausgehen dürfe, dass die deutschen Starter*innen in sämtlichen Disziplinen das Halbfinale oder sogar das Finale erreichen. Und zumindest am ersten Vormittag hat sich diese Prognose schon einmal bewahrheitet.
Denn über 100m Brust zog schließlich auch Lucas Matzerath (SG Frankfurt) in 59,94 Sekunden als Neunter ins Halbfinale ein. Zu den beiden Siebtplatzierten nach den Vorläufen fehlten dem Sportler von Trainer Mark Jayasundara lediglich vier Hundertstel, so dass auch das Finale durchaus in Reichweite ist. Bei den Olympischen Spielen in Tokio (JPN) hatte Matzerath dieses im Vorjahr als Neunter nur knapp verpasst, bei den Europameisterschaften 2021 schaffte er dagegen den Sprung unter die besten Acht. Dass diese damals ebenfalls in Budapest ausgetragen wurden, darf man dabei durchaus als gutes Omen betrachten.
“Ich gebe eigentlich immer 100 Prozent, auf so einem Niveau sollte man das immer machen. Aber in der Regel bin ich Abend noch ein bisschen aktiver, da sollten noch ein paar extra Prozente drin sein”, gab sich der 22-Jährige optimistisch. “Ziel ist es, dass ich mich heute Abend nochmal steigern kann. An meine Bestzeit (59,31 aus dem olympischen Halbfinale, Anm. d. Red.) rankommen, vielleicht sogar zu unterbieten. Das sind schon meine Ambitionen.”
Der insgesamt schnellste Schwimmer in den Vorläufen war der Niederländer Arno Kamminga in 58,69, gefolgt von den beiden Amerikanern Nic Fink (58,81) und Michael Andrew (58,96).
DSV beruft die ersten 19 Schwimmer*innen ins JEM-Team
Im Nachwuchsbereich sind die Europameisterschaften der Junior*innen in Otopeni (ROM/05. – 10. Juli) der erste internationale Höhepunkt in diesem Jahr. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat nach der ersten Qualifikationsphase nun die ersten elf Mädchen und acht Jungen offiziell für die JEM vor den Toren der rumänischen Hauptstadt Bukarest nominiert. Eine tragende Rolle im Team sicherte sich dabei Lisa-Marie Finger, die 16-jährige Berlinerin von der SG Neukölln erfüllte gleich vier Einzelnormen auf den kurzen Freistil- und Schmetterlingsstrecken. Weitere Tickets können aber noch bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (24. – 28. Mai) erkämpft werden. „Es ist erfreulich, dass sich wichtige Leistungsträger*innen bereits das Ticket gesichert haben und sich nun in Ruhe auf diese Titelkämpfe vorbereiten können“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. „Wir erhoffen uns bei der DJM in Berlin aber durchaus noch weitere Einzelnormerfüllungen, damit wir beim abschließenden Vorbereitungslehrgang in Heidelberg mit noch größerer Mannschaftsstärke arbeiten können.“ Das JEM-Team für Otopeni (Stand 27. April)
Disziplin | Name | Verein |
Freistil | ||
50m | Julianna Dora Bocska | SG Essen |
Nina Sandrine Jazy | SG Essen | |
100m | Lisa-Marie Finger | SG Neukölln Berlin |
Nina Sandrine Jazy | SG Essen | |
200m | Lisa-Marie Finger | SG Neukölln Berlin |
400m | Julia Barth | TB 1888 Erlangen |
800m | Julia Barth | TB 1888 Erlangen |
1500m | Julia Barth | TB 1888 Erlangen |
Marian Plöger | VfL Sindelfingen | |
Rücken | ||
200m | Maya Werner | SV Nikar Heidelberg |
Schmetterling | ||
100m | Lisa-Marie Finger | SG Neukölln Berlin |
Ira Helene Hünnebeck | Potsdamer SV | |
200m | Lisa-Marie Finger | SG Neukölln Berlin |
Lagen | ||
400m | Saskia Blasius | TSV Neustadt 1906 |
Staffelteilnehmerinnen | ||
Anna Maria Börstler | SC Magdeburg | |
Jette Lenz | SV Nikar Heidelberg | |
Celina Springer | SG Dortmund | |
Disziplin | Name | Verein |
Freistil | ||
50m | Lukas Klos | SG EWR Rheinhessen |
100m | Oskar Dementiev | Berliner TSC |
1500m | Levin Peschlow | Waspo 98 Hannover |
Schmetterling | ||
200m | Louis Schubert | SSG Leipzig |
Staffelteilnehmer | ||
Maximilian Hagl | SC Delphin Ingolstadt | |
Tobias van Aggelen | SG Neuss | |
Viktor Weizel | Berliner TSC | |
| Philipp Peschke | SG Essen |
„Welle der Solidarität in Deutschland“ – Das erwartet Sie in der April-Ausgabe der Swim&More
Die April-Ausgabe der Swim&More geht in diesen Tagen in den Druck. Titelthema ist diesmal die Welle der Solidarität in Schwimmdeutschland angesichts der schrecklichen Ereignisse in der Ukraine. In der Krise entfaltet der Sport seine soziale Kraft. Überall engagieren sich Vereine und Aktive für die Menschen aus dem Kriegsgebiet, helfen Flüchtlingen oder organisieren Lebensmittel und andere lebensnotwendige Güter – und auch der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) selbst vermittelt Unterkünfte und Trainingsmöglichkeiten für geflüchtete Athlet*innen. Im Magazin stellen wir einige der Initiativen aus ganz Schwimmdeutschland vor.
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Lesen Sie weitere spannende Geschichten aus allen Bereichen des DSV:
- Schwimmen: Mit welchen Ideen die Bundestrainer Carsten Gooßes und Hannes Vitense das Nachwuchsschwimmen attraktiver machen wollen
- Wasserspringen: Welche Talente bei den Deutschen Jugendmeisterschaften auf sich aufmerksam machen konnten
- Synchronschwimmen: Welche Rolle der Anzug spielt und warum die Aktiven einen solchen Aufwand für das passende Outfit betreiben
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- Masters: Warum Frank Gruner nach über 20 Jahren Pause das Schwimmen noch einmal neu entdeckt hat und damit auch beweist, welch großartige Leistungsentwicklungen auch mit über 50 noch möglich sind
- Breitensport: Die neuesten Aqua-Fitness-Trends beim Aqua Konvent in Köln
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Tom Waldsteiner und Lou Massenberg sichern sich das erste DHM-Gold
Deutscher Meister im Turm-Synchronspringen waren sie beide schon. Doch in dieser Zusammensetzung war es für Tom Waldsteiner und Lou Massenberg (beide Berliner TSC) eine Premiere. Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften (DHM) im Wasserspringen sicherte sich das Paar am Mittwoch mit 365,76 Punkten seinen ersten gemeinsamen Titel. Dass sich bei diesen Titelkämpfen einige neue Namen in die Ehrenliste der Deutschen Meister*innen eintragen würden, war bereits abzusehen angesichts mehrerer Absagen etablierter Aktiver. Eine Chance für andere Athlet*innen, die die Sieger gleich im ersten Anlauf nutzten. Bereits im Vorkampf waren die beiden Berliner die stärksten und dort mit 376,02 Punkten sogar noch etwas besser als später im Finale. Silber ging an Jaden Eikermann und Maxim Schwab vom SV Neptun Aachen (340,20), Bronze holten Jannick Gimmer und Jakob Batzer (Mainzer SV/241,05).
„Wir sind mehr als zufrieden“, sagte Waldsteiner, der in Rostock eigentlich mit Timo Barthel (SV Halle) hätte springen sollen, der jedoch für den Synchronwettbewerb aufgrund von Schulterbeschwerden kurzfristig ausfiel. „Dafür, dass Lou und ich gefühlt gar nicht zusammen trainiert haben, war die Synchronität schon echt gut“, meinte Waldsteiner. Auch Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow sprach von „zwei jungen Burschen, die zusammenpassen“.
Lou Massenberg hatte 2020 an der Seite von Barthel erstmals den Deutschen Meistertitel im Turm-Synchronspringen geholt, im vergangenen Jahr war er dann in dieser Disziplin allerdings nicht gestartet. Tom Waldsteiner sicherte sich im Vorjahr an der Seite von Ludwig Schäl (Dresdner SC 1898) Silber, genau wie zuvor auch schon 2020 mit dessen Vereinskollegen Karl Schöne. 2019 gewann er mit diesem gleich zweimal die Goldmedaille, sowohl im Winter als auch im Sommer. Im Wasserspringen werden im Jahresverlauf zwei Deutsche Meisterschaften ausgetragen.
Nachwuchs mit guten Titelchancen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften
Internationale Erfolge und Edelmetall gab es für die deutschen Wasserspringer*innen im vergangenen Jahr zuhauf, ob bei Olympia, bei den Europameisterschaften oder im November auch bei den Weltmeisterschaften der Junior*innen (JWM). Hier führte der deutsche Nachwuchs zuletzt sogar den Medaillenspiegel an. Gleich mehrere der jungen Sportler*innen, die dort so erfolgreich waren, wollen nun auch bei den Erwachsenen durchstarten und peilen in dieser Woche bei den Deutschen Hallenmeisterschaften vom 16. - 20. Februar in Rostock den Sprung aufs Treppchen an.
Einige arrivierte Athlet*innen werden in der Hansestadt dagegen fehlen. Tina Punzel (Dresdner SC 1898) kuriert einen grippalen Infekt aus, ihre Synchronpartnerin Lena Hentschel befand sich aufgrund einer Corona-Infektion zuletzt in Quarantäne. Patrick Hausding (beide Berliner TSC) befindet sich momentan im Aufbauprozess und verzichtet daher ebenso auf einen Start wie Martin Wolfram, der in den vergangenen Monaten viel Zeit in seine Trainertätigkeit beim Dresdner SC investiert hat. „Dadurch öffnet sich für andere Springer*innen ein Fenster, die jetzt die Chance haben, mit guter Leistung zu brillieren und den Deutschen Meistertitel zu gewinnen“, sagt Chef-Bundestrainer Lutz Buschkow.
Gute Perspektiven hat etwa Jette Müller (WSC Rostock), zumal die zweifache Weltmeisterin der Juniorinnen vom 1m- und 3m-Brett in Rostock auf ihrer Heimanlage antritt. Bei den Männern rechnet sich in beiden Disziplinen der JWM-Zweite Moritz Wesemann (SV Halle) einiges aus, der es dort unter anderem mit Lars Rüdiger (Berliner TSC) zu tun bekommt, dem Olympia-Bronzemedaillengewinner im Synchronspringen. Gut besetzt sind auch die beiden Turm-Wettbewerbe, wo mit Timo Barthel (SV Halle) und Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen) beziehungsweise Elena Wassen und Christina Wassen (beide Berliner TSC) alle vier Olympiastarter*innen des DSV gemeldet haben.
Florian Wellbrock und Bernd Berkhahn mit dem FINA-Award ausgezeichnet
Zu so einem Aquatics Festival gehört auch eine große Gala, und zu einer solchen lud der Weltverband FINA dann am Freitagabend ins Hilton von Abu Dhabi (VAE) ein. „Heute Abend ist eine fantastische Gelegenheit, die unglaublichen Rekorde und Leistungen von Wassersportler*innen aus der ganzen Welt zu feiern. Die Aktiven sind das schlagende Herz unserer Community“, erklärte FINA-Präsident Husain Al-Musallam. „Ich danke Ihnen allen für den Einsatz, den Sie in diesem herausfordernden Jahr gebracht haben.“
In jeder Disziplin wurde die besten Athlet*innen des Jahres noch einmal mit dem FINA Award ausgezeichnet, die Trophäe als bester Freiwasserschwimmer des Jahres erhielt dabei Florian Wellbrock. Der Olympiasieger aus Magdeburg hatte zwei Tage zuvor auch das große Saisonfinale am Persischen Golf gewonnen. Zugleich wurde Bundestrainer Bernd Berkhahn dann auch als bester Freiwassertrainer im Männerbereich geehrt. Das Aquatics Festival mit den Kurzbahn-Weltmeisterschaften im Mittelpunkt geht noch bis Dienstag, dann will Wellbrock auch noch einmal im Finale über 1500m-Freistil starten.
Die Gewinner*innen des FINA-Awards 2021 bei den Aktiven
Bester Schwimmer: Caeleb Dressel (USA/Coach: Gregg Troy)
Beste Schwimmerin: Emma McKeon (AUS/Coach: Michael Bohl)
Bester Freiwasserschwimmer: Florian Wellbrock (GER/Coach: Bernd Berkhahn)
Beste Freiwasserschwimmerin Ana Marcela Cunha (BRA/Coach: Fernando Possenti)
Bester Wasserballspieler: Filip Filipovic (SRB/Coach: Dejan Savic)
Beste Wasserballspielerin: Maggie Steffens (USA/Coach: Adam Krikorian)
Bester Synchronschwimmer: Aleksandr Maltsev (RUS/Coach: Gana Maksimova)
Beste Synchronschwimmerin, Svetlana Kolesnichenko & Svetlana Romashina (RUS/Coach:Tatiana Danchenko)
Bester Wasserspringer: Xie Siyi (CHN/Coach: Nie Yudi)
Beste Wasserspringerin: Shi Tingmao (CHM/Coach: Zhao Wenjin)
Bester High-Diver: Owen Weymouth (GBR)
Beste High-Diverin: Ellie Smart (USA)
Top-Ten-Platzierung für die U17-Junioren
Es war wieder einmal ein dramatisches Spiel, das die deutschen Junioren zum Abschluss der U17-Europameisterschaften auf Malta ablieferten. Im Spiel um Platz neun gegen Russland lag das DSV-Team Mitte des letzten Viertels bereits mit drei Toren zurück, kämpfte sich aber noch einmal zurück und kam drei Sekunden vor dem Ende durch Robin Rehm tatsächlich noch zum Ausgleich. Der Esslinger war zusammen mit Karl Mancini (SV Bayer Uerdingen 08) der beste deutsche Torschütze an diesem Tag, beide waren je zweimal erfolgreich. Mit dem letzten Angriff der Partie gelang Egor Emtsev eine Sekunde vor dem Abpfiff dann allerdings noch der Siegtreffer zum 8:7-Endstand für die Russen.
Damit beschließt die DSV-Auswahl von Bundestrainer Nebojsa Novoselac die JEM auf Platz zehn. Allerdings hatte man im Verlauf des Turniers auch ziemliches Pech: Gleich dreimal verlor man mit nur einem Tor Unterschied, wobei die entscheidenden Gegentreffer im Achtelfinale gegen die Niederlande (9:10) sowie in den beiden Duellen gegen die Russen (das erste Aufeinandertreffen in der Vorrunde endete 8:9) jeweils erst in den letzten Sekunden fielen. Mit etwas mehr Glück wäre eine noch bessere Platzierung allemal drin gewesen.
Das erste Platzierungsspiel gegen Georgien hatte Deutschland zuvor mit 11:9 für sich entschieden. Lediglich im ersten Viertel lag man kurzzeitig zurück, danach dann bis zum Schluss aber durchgehend in Führung. Mit drei Treffern war Karl Mancini in dieser Partie der erfolgreichste DSV-Torschütze.
