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Deutsche U18-Wasserballer bei der EM in den Top Ten
Die letzte internationale Meisterschaft dieses Sommers im Nachwuchsbereich im Wasserball war zugleich auch eine Premiere. Zum ersten Mal wurde eine EM in der Altersklasse U18 ausgetragen, zuvor hatte es kontinentale Titelkämpfe nur in der U17 gegeben. Erst im vergangenen Jahr hatte der Dachverband European Aquatics beschlossen, die Altersklassen ab 2025 entsprechend anzupassen.
Der Nachwuchs des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) beendete das U18-Turnier in Oradea (ROU) in den Top Ten. Genau dieser zehnte Platz stand am Ende für die DSV-Auswahl zu Buche, für die fünf Spieler vom OSC Potsdam und vier vom SV Cannstatt spielten, den beiden dominierenden Klubs der diesjährigen U18-Bundesliga. Nach Siegen gegen Georgien (14:8) und die Ukraine (19:8) sowie einer Niederlage nach Fünfmeterwerfen gegen Malta (20:21) belegte man in dieser Besetzung in der Vorrundengruppe Rang zwei. In den Überkreuzspielen um den Einzug ins Viertelfinale war anschließend allerdings der Nachwuchs von Männer-Weltmeister Spanien zu stark (7:14).
Im ersten von zwei Platzierungsspielen gewann das DSV-Team anschließend mit 13:8 gegen die Niederlande, ehe es im Spiel um Platz neun erneut gegen Malta ging. Abermals ging die Partie ins Fünfmeterwerfen, auch diesmal mit dem besseren Ende für den Inselstaat, der mit 17:16 die Oberhand behielt. Bester Torschütze auf deutscher Seite waren im Turnierverlauf Arne Hofmann (OSC Potsdam) mit 16 Toren, gefolgt von den beiden Cannstädtern Fabio De Marco (14) und Tobias Scherrieble (zehn). Den Europameistertitel sicherte sich am Sonntag Montenegro durch ein 13:9 im Nachbarschaftsduell gegen Serbien.
Für Deutschland spielten:
Arne Hofmann, Melvin Karpinski, Marian Kob, Tyler Kugler, Elias Göthke (alle OSC Potsdam), Fabio De Marco, Nikolaos-Emmanouil Patsiavouridis, Vanja Pletikosic, Tobias Scherrieble (alle SV Cannstatt), Aleksandar Mityskar, Eric Heinrich, Noel Palata (alle White Sharks Hannover), Justus Berg (SV Krefeld 72), Elias Nosnik (ASC Duisburg), Dimitrij Vasilev (Post-SV Nürnberg)
Der Ticketverkauf für die World University Games hat begonnen
Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen macht in diesem Jahr extra erst im August Urlaub, damit sie mit ihren beiden Söhnen bei den Schwimmwettkämpfen der FISU World University Games vorbeischauen kann. Vom 16. – 27. Juli messen sich dabei rund 8.500 studierende Sportler*innen in 18 Disziplinen, Hauptaustragungsort der früher als Universiade bekannten Großveranstaltung ist das Ruhrgebiet mit Bochum, Duisburg, Essen, Mülheim an der Ruhr und Hagen. Im Schwimmen, Wasserspringen und Volleyball werden die Wettbewerbe allerdings aus infrastrukturellen Gründen in Berlin ausgetragen. Die Wasserball-Spiele steigen beim ASC Duisburg.
Am Dienstag hat der Ticketverkauf dafür begonnen. Tagestickets für das Schwimmen oder Wasserspringen in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) kosten 18,00 Euro, ebenso für die Wasserballspiele in Duisburg.
>> Zum Ticketverkauf der FISU World University Games
Auch Topstar Britta Steffen hat übrigens 2007 selbst mal an den World Games teilgenommen, dabei in Bangkok (THA) auch gewonnen. Es war eine perfekte Vorbereitung auf Olympia ein Jahr später in Peking (CHN). Denn es sind quasi die Olympischen Spiele für Student*innen. „So beschreibe ich das manchmal, wenn jemand nichts damit anfangen kann“, sagte Britta Steffen dem „Tagesspiegel“. „Das ist wirklich ein Wettkampf mit Hochleistungscharakter.“
Wer für Deutschland teilnimmt, entscheidet sich natürlich erst nach der jeweiligen WM-Qualifikation für die Welttitelkämpfe in Singapur (13. Juli – 03. August). Im Schwimmen also erst nach den Deutschen Meisterschaften in Berlin (01. – 04. Mai). Hier kann man in der SSE also auf jeden Fall alle Olympiahelden um Lukas Märtens, Isabel Gose oder Florian Wellbrock live erleben.
Für die Wasserballwettbewerbe im Rahmen der World University Games stehen aber zumindest schon die deutschen Gruppengegner*innen fest. Die Männer treffen in der Vorrunde auf Ungarn, die USA und Neuseeland. Die Frauen spielen ebenfalls gegen Ungarn, dazu gegen Australien und Chile.
DSV-Wasserballerinnen spielen beim Weltcup um den Einzug ins Super Final
Die Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) stehen beim Weltcupturnier der Division 2 in Istanbul (TUR) im Halbfinale. Nach dem 12:11 gegen die Türkei am Montagnachmittag bekommen die DSV-Frauen damit morgen ihr erhofftes K.o.-Spiel um den Einzug ins Super Final mit den Top-Teams aus Division 1, für das in Istanbul zwei Tickets vergeben werden. Gegnerinnen sind dort am Dienstag (11:30 Uhr, Livestream bei Eurovision Sport) die Chinesinnen, die sich im Duell zweier Olympiateams mit 7:6 gegen Frankreich durchsetzten.
„In einem kleinen türkischen Hexenkessel haben wir knapp, aber verdient gewonnen. Als Team haben wir dafür die Basis gelegt“, sagte Teamcoach Karsten Seehafer. Und appellierte zugleich an seine Mannschaft für morgen: „Trotz aller positiver Aktionen haben wir auch immer noch genügend Möglichkeiten, besser zu spielen.“
>> Spielplan und Ergebnisse des Wasserball-Weltcups
Im ersten Viertel waren die Deutschen nur selten in der Lage, ihr starkes Konterspiel aus den Gruppenspielen aufzuziehen. Die Türkinnen verhinderten dies clever und kamen ihrerseits immer wieder aus aussichtsreicher Centerposition zum Wurf, so dass die Gastgeberinnen nach dem ersten Abschnitt zunächst mit 5:4 führten. Auch in der Folge blieb die Partie ausgeglichen, beim Stand von 8:8 ging es in die Halbzeit.
Erst Ende des dritten Spielabschnitts ging die DSV-Auswahl durch Ira Deike erstmals mit zwei Toren in Führung (10:8). Die Türkei war bis dahin in diesem Viertel ohne Torerfolg geblieben und verpasste auch im weiteren Verlauf einen weiteren Treffer bis zur letzten Pause.
Zu Beginn des Schlussviertels bekamen die Türkinnen dann abermals einen Fünfmeter zugesprochen – insgesamt waren es vier in dieser Partie für die Türkei, für Deutschland nur zwei – und konnten so nochmal verkürzen. Nun meldete sich auch das Heimpublikum noch einmal zu Wort und feuerte die Gastgeberinnen an. Es blieb also spannend. Elena Ludwig und Belén Vosseberg trafen noch für Deutschland, die Türkinnen ebenfalls noch zweimal, zudem hatten beide Seiten in der Schlussminute noch je einen Pfostentreffer. Am Ende verteidigte das DSV-Team seinen knappen Vorsprung. Vosseberg war einen Tag nach ihrem 27. Geburtstag mit vier Treffern beste Torschützin auf deutscher Seite, Ira Deike traf dreimal.
Gruppensieg: DSV-Wasserballerinnen lassen beim Weltcup nichts anbrennen
Mit zwei souveränen Siegen sind die Wasserballerinnen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) beim Weltcup der Division 2 in Istanbul (TUR) durch die Vorrunde spaziert. Nach den beiden Erfolgen am Samstag gegen Tschechien (24:6) und Singapur (24:8) stehen die DSV-Frauen vorzeitig als Gruppensiegerinnen fest.
Im Viertelfinale am Montag (15:30 Uhr, Livestream bei Eurovision Sport) trifft die DSV-Auswahl nun entweder auf Großbritannien oder auf die Gastgeberinnen aus der Türkei. Die genaue Paarung für das erste ergibt sich aus dem direkten Duell dieser beiden Teams am Sonntag, an dem die Deutschen selbst jetzt spielfrei haben. Beim Weltcup der Division 2 werden bis Dienstag insgesamt zwei Plätze für das Super Final im neuen Jahr vergeben. Zugleich würde Deutschland so auch seine letzte Chance auf die WM-Qualifikation für die Welttitelkämpfe 2025 in Singapur wahren.
>> Alle Ergebnisse des Wasserball-Weltcups
„Das Programm war hart heute, und das haben wir gut gemeistert. Wir wissen ganz gut, was wir für die nächsten Gegner besser machen müssen. Das Engagement und die Disziplin wollen wir erhalten“, bewertete Teamcoach Karsten Seehaferdie beiden Spiele am ersten Tag. Schon früh am Morgen ging es gegen die Tschechinnen ins Becken, doch die deutschen Frauen präsentierten sich von Anfang an gut ausgeschlafen. Schon nach dem ersten Viertel führten sie mit 8:1. Tschechien wirkte in der Anfangsphase zeitweise überfordert, die DSV-Frauen dagegen zeigten ein starkes Konterspiel und hatten auch keine Probleme mit der nach Einführung der neuen Regeln verkürzten Angriffszeit. Im ersten Viertel war fast jeder Schuss ein Treffer.
Nachdem der zweite Abschnitt dann ausgeglichener verlief, war in der zweiten Halbzeit dann wieder Deutschland deutlich überlegen. Beste Torschützinnen waren Gesa Deike (sieben Treffer) und Belén Vosseberg (sechs). Deike hatte sich im Oktober die Nase gebrochen und spielte sicherheitshalber mit einer Maske, doch auch das konnte die deutsche Kapitänin nicht aufhalten.
Auch im zweiten Spiel am Nachmittag gegen Singapur gelang wieder ein Blitzstart, auch dort stand es nach dem ersten Viertel bereits 8:1. Überhaupt war der Spielverlauf der ersten Partie sehr ähnlich. Nach kurzer Verschnaufpause im zweiten Viertel drückte Deutschland nach der Pause wieder aufs Gas und siegte so ungefährdet. Diesmal war Vosseberg mit sechs Toren am erfolgreichsten, Aylin Fry traf vier Mal.
Waspo Hannover gewinnt das Bundesliga-Spitzenspiel in Berlin
Der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover hat im Meisterschaftskampf in der Wasserball-Bundesliga ein Ausrufezeichen an die Konkurrenz aus Berlin gesendet. Die Niedersachsen gewannen am Wochenende das Spitzenspiel bei den Wasserfreunden Spandau 04 deutlich mit 10:6.
Bis ins dritte Viertel hinein war die Partie noch ausgeglichen, dann gelang es Hannover erstmals, sich bis auf drei Tore von den Gastgebern abzusetzen. Im Schlussabschnitt konnte Waspo diesen Vorsprung sogar noch ausbauen. Überragender Mann und Garant des Sieges war Torhüter Felix Benke, an dem die Spandauer an diesem Tag wiederholt nicht vorbeikamen.
In einem weiteren Top-Duell um den dritten Tabellenplatz siegte der ASC Duisburg zu Hause mit 11:9 gegen den OSC Potsdam. Stadtrivale Duisburger SV 98 ist dagegen als einzige Mannschaft der A-Gruppe weiter punktlos. Gleiches gilt in der B-Gruppe der Bundesliga auch für den Düsseldorfer SC 1898.
Ergebnisse Männer
| Gruppe A | ||
| SV Ludwigsburg 08 | White Sharks Hannover | 14:15 (4:3, 2:2, 3:3, 3:4/2:3) nach 5m-Werfen |
| ASC Duisburg | OSC Potsdam | 11:9 (2:2, 3:1, 1:3, 5:3) |
| Wasserfreunde Spandau 04 | Waspo 98 Hannover | 6:10 (1:2, 3:2, 1:4, 1:2) |
| Duisburger SV 1898 | SG Neukölln Berlin | 9:13 (3:1, 3:3, 2:5, 1:4) |
| Gruppe B | ||
| SSV Esslingen | SV Würzburg 05 | 11:10 (2:2, 2:3, 4:2, 3:3) |
| Düsseldorfer SC 1898 | SVV Plauen | 8:24 (2:6, 1:5, 3:6, 2:7) |
| SV Krefeld 72 | SV Bayer Uerdingen 08 | 13:12 (4:3, 3:3, 2:3, 4:3) |
| SV Cannstatt | SG Stadtwerke München | 11:6 (2:0, 0:1, 4:1, 5:4) |
| SV Bayer Uerdingen 08 | SVV Plauen | 15:9 (6:1, 2:2, 3:1, 4:5) |
Tabellen Männer
| Spiele | Punkte | Tore | Tordifferenz | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Gruppe A | |||||
| 1. | Waspo 98 Hannover | 7 | 21 | 131:44 | +87 |
| 2. | Wasserfreunde Spandau 04 | 7 | 18 | 118:52 | +66 |
| 3. | ASC Duisburg | 7 | 15 | 91:74 | +17 |
| 4. | OSC Potsdam | 6 | 9 | 81:80 | +1 |
| 5. | White Sharks Hannover | 7 | 8 | 80:96 | -16 |
| 6. | SG Neukölln Berlin | 7 | 6 | 66:126 | -60 |
| 7. | SV Ludwigsburg 08 | 6 | 4 | 65:87 | -22 |
| 8. | Duisburger SV 1898 | 7 | 0 | 61:134 | -73 |
| Gruppe B | |||||
| 1. | SSV Esslingen | 8 | 20 | 106:90 | +15 |
| 2. | SV Bayer Uerdingen 08 | 8 | 15 | 110:89 | +1 |
| 3. | SVV Plauen | 8 | 15 | 95:84 | +16 |
| 4. | SV Krefeld 72 | 7 | 14 | 86:58 | +27 |
| 5. | SV Cannstatt | 6 | 12 | 65:52 | +8 |
| 6. | SV Würzburg 05 | 6 | 7 | 62:64 | -1 |
| 7. | SG Stadtwerke München | 7 | 4 | 57:78 | -16 |
| 8. | Düsseldorfer SC 1898 | 8 | 0 | 61:127 | -50 |
Zweitligist Neustadt gelingt Pokalerfolg gegen Bundesligaklub Düsseldorf
Die Wasserball-Bundesligen pausierten am vergangenen Wochenende. Stattdessen ging es bei den Männern in der zweiten Pokalrunde zur Sache. Zwei Partien sorgen dabei für besondere Spannung und wurden erst durch Fünfmeterwerfen entscheiden.
So blieb Erstligist Düsseldorfer SC in dieser Saison durch das 16:17 beim Süd-Zweitligisten SC Neustadt an der Weinstraße weiterhin ohne Sieg. Zwar ging der Favorit aus dem Oberhaus kurz vor Schluss der regulären Spielzeit mit 11:10 erstmals in Führung, doch der Gastgeber schaffte noch den Ausgleich. Beim Shootout hatte Neustadt dann die besseren Nerven und zog ins Achtelfinale ein. Mit sechs Treffern war Youngster Artem Kamlov (Jahrgang 2004) bester Schütze des Tages.
Das einzige Duell zweier Erstligisten an diesem Wochenende entschied der SV Bayer Uerdingen 08 beim SVV Plauen mit 16:15 für sich. Für den höchsten Sieg dieser Pokalrunde sorgte bislang der SV Cannstatt beim 25:6 gegen Essen. Hier war Veljko Stanimirovic mit fünf Tore der erfolgreichste Werfer.
International waren an diesem Wochenende die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 im Einsatz. Beim Qualifikationsturnier des Euro Cups sollte den Deutschen Meisterinnen trotz Heimvorteils jedoch kein Sieg gelingen. Gegen CN Catalunya aus Spanien (9:11), Ethnikos OFPF aus Griechenland (7:13), Hapoel Yoqneam aus Israel (8:10), und ZV De Zaan aus den Niederlanden (9:17) konnten aber wertvolle Erfahrungen gesammelt werden.
DSV-Pokal Männer 2024/2025
- Runde
SGW SC Solingen/Wasserfreunde Wuppertal – SG Stadtwerke München 6:14 (1:3, 1:3, 1:3, 3:5)
SpVg Laatzen – SV Weiden 16:8 (3:3, 1:1, 6:3, 6:1)
SV Cannstatt – SGW Essen 25:6 (6:2, 8:0, 4:3, 7:1)
SC Neustadt – Düsseldorfer SC 17:16 (4:2, 3:3, 3:2, 1:4/6:5) nach Fünfmeterwerfen
SVV Plauen – SV Bayer Uerdingen 08 15:16 (3:2, 3:3, 2:4, 4:3, 3:4) nach Fünfmeterwerfen
VfB Friedberg – SV Krefeld 72 8:23 (2:7, 3:3, 0:6, 3:7)
ASC Brandenburg – SV Würzburg 05 11:15 (3:4, 3:3, 3:3, 2:5)
SV Blau-Weiß Bochum – SSV Esslingen (17.11.)
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Termine für europäische Meisterschaften 2025 veröffentlicht
Die Olympischen Spiele in Paris (FRA/26. Juli – 11. August) stehen kurz vor ihrer Eröffnung, da hat der europäische Schwimmverband schon einmal die Austragungsländer für viele seiner internationalen Meisterschaften im kommenden Jahr veröffentlicht, darunter für die Kurzbahn-EM 2025 und fast alle Titelkämpfe im Nachwuchsbereich.
Demnach wird die EM auf der 25m-Bahn vom 02. – 07. Dezember 2025 in Polen stattfinden, das zuletzt 2011 mit Stettin Gastgeber für dieses Event gewesen war. In welcher Stadt die Veranstaltung diesmal ausgetragen wird, ist noch nicht bekannt. Vom 10. – 16. Dezember richtet Polen dann auch die Wettbewerbe der Masters auf der Kurzbahn aus. Die Europameisterschaften im Synchronschwimmen, Wasserspringen und Freiwasserschwimmen sollen vom 20. – 31. Mai stattfinden, alle beim gleichen Verband – Details dazu will European Aquatics nach dem Sommer bekanntgeben.
Die zweite Auflage der U23-EM im Schwimmen steigt vom 26. – 28. Juni in der Slowakei ebenso wie die EM der Junior*innen im Becken vom 01. – 06. Juli. Damit finden die beiden wichtigsten Nachwuchstitelkämpfe beide erstmals und kurz hintereinander in dem osteuropäischen Land statt – European Aquatics spricht von einem „innovativen Ansatz zur Terminplanung, der die Aufmerksamkeit bündelt und kosteneffizient ist“. Die JEM Synchronschwimmen findet vom 25. – 29. Juni in Griechenland statt. In Kürze soll dann auch der Ausrichter für die JEM im Freiwasser veröffentlicht werden, zur JEM Wasserspringen gibt es noch keine Informationen.
Dafür aber beim Wasserball: Die U16-Europameisterschaften gehen für beide Geschlechter in die Türkei, die weibliche Jugend spielt vom 30. Juni – 06. Juli, die männliche Jugend direkt im Anschluss vom 07. – 13. Juli – dort findet das Turnier der Division 1 mit den schwächer eingestuften Nationen allerdings in Slowenien statt. Auch in der U18 ist die EM im männlichen Bereich zweigeteilt: Die Elite trifft sich vom 18. – 24. August in Rumänien, die Division 1 zur gleichen Zeit an einem noch offenen Ort. Gastgeber für die U18-EM der Frauen vom 25. – 31. August wird Malta.
Platz zwölf unter 32 Nationen für den DSV-Nachwuchs bei der U16-WM
Vor zwei Jahren wurde erstmals eine U16-WM im Wasserball ausgetragen, der männliche Nachwuchs des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) belegte damals unter 25 Mannschaften Platz 14. Dieses Mal war das Starterfeld mit gleich 32 teilnehmenden Nationen sogar noch größer, trotzdem konnten die DSV-Talente des Jahrgänge 2008 und jünger ein noch besseres Ergebnis erzielen als bei der Premiere 2022.
Die Auswahl von Nachwuchsbundestrainer Nebojsa Novoselac und U16-Trainer Zoran Milenkovic beendete die U16-WM auf Malta diesmal auf Platz zwölf. Dabei war sogar eine noch bessere Platzierung unter den besten Acht zum Greifen nah: Im Achtelfinale gegen das Top-Team aus Spanien lag Deutschland in der ersten Halbzeit mehrfach mit zwei Toren vorne und zeigte dabei seine wohl beste Turnierleistung, musste sich aber nach einem schwachen dritten Viertel (0:4) und einem 6:0-Lauf der Spanier letztlich doch mit 9:11 geschlagen geben.
In der Platzierungsrunde gab es anschließend ein 10:4 gegen Brasilien, ein 7:8 gegen die Niederlande und am Montag im abschließenden Spiel um Platz elf eine knappe 12:13-Pleite nach Fünfmeterwerfen gegen Ägypten. Nach regulärer Spielzeit hatte es hier 8:8 gestanden; im Penaltywerfen führten die Deutschen schon mit 10:8, doch erneut hatte der Gegner das bessere Ende für sich. Die Vorrunde hatte Deutschland nach einer Auftaktniederlage gegen den letztjährigen U15-Europameister Ungarn (7:12) und zwei Siegen gegen Singapur (12:9) und Polen (13:4) zuvor als Gruppenzweiter abgeschlossen.
Für Deutschland spielten:
Elias Marco Göthke, Marian Kob, Maurice-Mikael Lehmann, Fabian Liedtke (alle OSC Potsdam), Samuel Mika Lawrence, Hannes Rogge, Tobias Scherrieble (alle SV Cannstatt), Tariel Khokhobashvili, Dimitrij Vasilev (beide Post-SV Nürnberg), Erik Hennig (Duisburger SV 1898), Michael Machidenko (SV Krefeld 72), Amar Mahmutovic (Wasserfreunde Spandau 04), Noel Palata (White Sharks Hannover), Navin Muhammad Satter (ASC Duisburg), Erik Wierlemann (SV Würzburg 05)
Duisburger SV ersetzt die SV Krefeld in der A-Gruppe der Bundesliga
Die SV Krefeld 72 steigt in der Wasserball-Bundesliga in die B-Gruppe ab, Vorjahresaufsteiger SV Blau-Weiß Bochum muss nach nur einer Saison im Oberhaus den bitteren Gang aus der B-Gruppe zurück in die Zweite Liga antreten. Beide Abstiegsentscheidungen fielen dabei erst im Fünfmeterwerfen: Während die Krefelder im entscheidenden dritten Spiel der Serie gegen die SG Neukölln Berlin dort mit 11:12 den Kürzeren zogen, verlor Bochum auch die zweite Partie der Serie gegen die SG Stadtwerke München mit 15:15 und damit auch die Serie im Modus „Best of Three“ mit 0:2.
Bochum spielt damit in der kommenden Saison in jedem Fall nur noch zweitklassig. Auch München droht dieses Schicksal trotz des Erfolgs immer noch, die Bayern müssen für den endgültigen Klassenerhalt im Juli noch das Aufstiegsturnier mit den Vertretern der Landesgruppen erfolgreich absolvieren.
Uerdingen und Plauen in der Relegation
Den Platz des SV Krefeld in der A-Gruppe nimmt in der nächsten Saison der Duisburger SV 98 ein. Das Team aus Nordrhein-Westfalen siegte mit 15:9 gegen den SV Bayer Uerdingen 08 und schaffte damit nach fünf Jahren wieder den Sprung unter die besten acht Mannschaften des Landes. Dort darf sich der Klub dann künftig auf Lokalderbys gegen den Bundesliga-Dritten ASC Duisburg freuen.
Duisburg könnte damit neben Berlin und Hannover die dritte Stadt mit gleich zwei Vertretern in der A-Gruppe werden, allerdings müssen die White Sharks Hannover und die SG Neukölln dafür zunächst noch die Relegation meistern. Die Berliner treffen dort ab dem 22. Juni (weitere Spiele am 29. sowie eventuell am 30. Juni) auf den SV Bayer Uerdingen; die White Sharks bekommen es mit dem SVV Plauen zu tun, der sich im Kampf um Platz elf mit 19:13 im zweiten Spiel und insgesamt 2:0 Siegen gegen den SSV Esslingen durchsetzte. Die jeweiligen Gewinner der Relegation im Modus „Best of Three“ spielen in der Saison 2024/25 in der Gruppe A, die Verlierer in der Gruppe B. Platz 13 in der Bundesliga sicherte sich der SV Würzburg 05, die Mainfranken gewannen beim Düsseldorfer SC 1898 mit 16:7 und so auch die Serie mit 2:0.
