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DSV-Junioren liefern im JEM-Achtelfinale harten Kampf
Die deutschen Junioren haben den Einzug ins Viertelfinale der U17-Europameisterschaften auf Malta denkbar knapp verpasst. Gegen die Niederlande lieferte die Mannschaft von Bundestrainer Nebojsa Novoselac einen starken Auftritt ab, musste jedoch 3,9 Sekunden vor dem Schlusspfiff den entscheidenden Gegentreffer zum Endstand von 9:10 hinnehmen.
Dass die Partie gegen das Nachbarland kein leichtes Spiel werden würde, war klar: In der Vorrunde hatten die Holländer unter anderem gegen Titelverteidiger Italien gewonnen und sich auch sonst in starker Verfassung präsentiert. Doch der DSV-Nachwuchs ging ohne Furcht in das Duell mit Oranje, Robin Rehm (SSV Esslingen) traf zur frühen Führung. In der Folge lagen dann zwar zunächst die Niederländer vorne, doch der Rückstand der DSV-Auswahl betrug zu keinem Zeitpunkt des Spiels mehr als zwei Tore.
Im dritten und vierten Viertel ging Deutschland nach Treffern von Karl Mancini (SV Bayer Uerdingen 08), Finn Grosse (White Sharks Hannover) und erneut Rehm dann sogar mehrfach in Führung – die drei waren an diesem Tag zusammen mit Kapitän Mark Dyck (Wasserfreunde Spandau 04) mit je zwei Treffern die besten Torschützen für Schwarz-Rot-Gold. Doch der Ausgleich 107 Sekunden vor dem Ende und der Siegtreffer von Marnick Snel quasi im letzten Angriff der Partie rissen den DSV-Nachwuchs noch aus allen Träumen. Der Gegner zog damit ins Viertelfinale gegen Serbien ein. Deutschland spielt nun um die Plätze neun bis zwölf, nächster Kontrahent ist dort bereits am morgigen Donnerstag (09:00 Uhr) das Team aus Georgien.
U17-Junioren stehen im Achtelfinale der EM
Deutschlands Wasserballnachwuchs hat die Vorrunde der U17-EM auf Malta auf Rang drei abgeschlossen und steht damit im Achtelfinale. Zum Auftakt des Turniers gewann die DSV-Auswahl mit 18:9 gegen Weißrussland, Till Hofmann (OSC Potsdam) war dabei gleich sechsmal als Torschütze erfolgreich. Schon nach erstem Viertel hatte das Team von Bundestrainer Nebojsa Novoselac mit 6:1 geführt, spätestens zur Halbzeit war die Partie beim Stand von 11:3 dann frühzeitig entschieden.
Auch im zweiten Spiel der Gruppe C gegen Russland hielten die deutschen Junioren gut mit und kämpften sich nach zwischenzeitlichem Rückstand wieder heran. Eine Minute vor dem Abpfiff erzielte Finn Taubert (OSC Potsdam) sogar den Ausgleich, ehe Ivan Golubkov 22 Sekunden vor Schluss schließlich doch noch den Siegtreffer für die Russen besorgte. Im abschließenden Gruppenspiel unterlag Deutschland am Dienstag mit 5:13 gegen die favorisierten Ungarn. Beste Torschützen der Mannschaft in der Vorrunde waren Till Hofmann und Robin Rehm (SSV Esslingen) mit jeweils sechs Treffern.
Im Achtelfinale trifft das DSV-Team am Mittwoch (10:30 Uhr) auf die Niederlande, den Zweiten der Gruppe A, der in der Vorrunde mit einem Sieg gegen Titelverteidiger Italien aufhorchen ließ. Der Sieger dieser Partie bekommt es im Viertelfinale dann mit Serbien zu tun, der Verlierer spielt anschließend um die Plätze neun bis zwölf.
Zum 15. Todestag: Erinnerung an Ursula Klinger
Nicht nur bei den Wasserspringer*innen des SV Neptun Aachen 1910 ist Ursula Klinger auch 15 Jahre nach ihrem viel zu frühen Tod im Jahr 2006 immer noch allgegenwärtig. Die frühere Schwimmhalle West, in der sie dort jahrzehntelang gewirkt und sich dabei dem Nachwuchs ebenso engagiert gewidmet hatte wie den Spitzenleuten, trägt seit 2008 nämlich ihren Namen: Ulla-Klinger-Halle. Sie erinnert damit an eine der ganz großen Persönlichkeiten des deutschen Wasserspringens, die am 04. September 2006 einem Krebsleiden erlag.
Ursula Klinger stand seit 1978 als Bundestrainerin in Diensten des DSV. 1991 wurde die Aachenerin sogar Cheftrainerin, von Oktober 2002 bis zu ihrem Ausscheiden im Juni 2004 bekleidete sie schließlich das Amt der Sportdirektorin Wasserspringen. Bereits 1976 bei den Olympischen Spielen in Montreal (CAN) führte sie die Mannschaft der Bundesrepublik im Turmspringen als Trainerin an und war auch in der Folge mit Ausnahme der vom Westen boykottierten Spiele 1980 in Moskau (RUS) bei allen Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften vertreten. Wegen ihrer fachlichen Kompetenz und als Würdigung ihrer erfolgreichen Arbeit im Wasserspringen wurde sie 1999 vom Deutschen Sportbund (DSB, später aufgegangen im DOSB) in den Beirat der Bundestrainer*innen berufen.
Im Oktober 2000 verlieh ihr der damalige Bundespräsident Johannes Rau sogar das Bundesverdienstkreuz. Rau würdigte die „respektvolle und erfolgreiche Zusammenführung der Sparten Wasserspringen in den beiden deutschen Schwimm-Verbänden nach der Wiedervereinigung“, an der Ursula Klinger maßgeblich mitgewirkt hatte.
Ausschreibung für A-Trainer*innenausbildung Schwimmen veröffentlicht
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) startet Ende des Jahres die nächste A-Trainer*in-Lizenzausbildung 2021/22 im Schwimmen. Die Ausschreibung dazu wurde jetzt veröffentlicht. Eine Anmeldung bei Matz Kunz, Bundestrainer Wissenschaft und Bildung, ist bis spätestens 17. Oktober 2021 zwingend erforderlich. Es können maximal 20 Personen an dem Lehrgang teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 1.000 Euro
>> Zur Ausschreibung für die Ausbildung Trainer/in A-Schwimmen Leistungssport
Die Lizenzausbildung erfolgt in drei Präsenzmodulen und wird mit virtuellen Lehr- und Lernphasen auf der DSV-E-Learning-Plattform begleitet. Die virtuelle Lernphase beginnt im Dezember 2021, die erste Präsenzblock findet im Januar 2022 in Heidelberg statt. Der DSV behält sich vor, bei einer Verschlechterung der pandemischen Lage Maßnahmen kurzfristig zu verschieben, abzubrechen oder umzuorganisieren.
Für eine Teilnahme müssen der Besitz einer gültigen Lizenz B-Trainer*in Leistungssport Schwimmen sowie einemindestens zweijährige Tätigkeit als lizensierte*r B-Trainer*in im Stützpunktsystem des DSV oder eines Landesschwimmverbandes ab Übergang Aufbau- zu Anschlusstraining mit klarem Bezug zum Leistungssport nachgewiesen werden. Außerdem braucht es eine Befürwortung durch den jeweiligen Landesschwimmverband. In der formlosen Bewerbung sollen die Intention und Ziele als Trainer*in dargestellt werden; neben einem kurzen Lebenslauf müssen auch die genannten Nachweise beigeliefert werden. Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind in elektronischer Form bis zum 17. Oktober an kunz@dsv.de einzureichen.
U17-Juniorinnen spielen um die Plätze neun bis zwölf
Ihr Ziel einer einstelligen Platzierung können die DSV-Juniorinnen bei der U17-EM weiterhin erreichen. In den Kampf um die Medaillen wird der deutsche Nachwuchs dagegen nicht mehr eingreifen können. Im Achtelfinale unterlag das Team von Bundestrainer Sven Schulz am Donnerstag in Sibenik (CRO) mit 8:16 gegen Israel.
Bereits am Freitag steht nun das erste Spiel in der Platzierungsrunde um die Ränge neun bis zwölf an. Erster Gegner dort wird das unterlegene Team der Partie Niederlande gegen die Slowakei sein, die am späten Donnerstagabend über die Bühne geht, wobei die Niederländerinnen klar favorisiert sind. Gewinnt Deutschland dieses Spiel am Freitag (10:30 Uhr), würde man am Sonntag um Platz neun spielen, im Fall einer Niederlage um Platz elf. Eine Verbesserung des Ergebnisses der vergangenen JEM 2019 ist also nach wie vor möglich. In Volos (GRE) war das DSV-Team vor zwei Jahren Elfte geworden.
Im Achtelfinale am Donnerstag gegen Israel gerieten die DSV-Mädchen schon früh in Rückstand und lagen nach dem ersten Viertel bereits mit 2:6 zurück. Im zweiten Viertel konnte Israel die Führung sogar noch ausbauen – mit 8:2 ging es in die Pause. Gerade in dieser Phase gelang es der DSV-Auswahl zu selten, Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Nach der Halbzeit startete Deutschland dann allerdings eine Aufholjagd und kam bis zum Ende des dritten Viertels bis auf zwei Tore heran (10:8). Im Schlussabschnitt gelang aber kein weiterer Treffer mehr, während die Israelis noch sechsmal erfolgreich waren. Beste Torschützinnen auf deutscher Seite waren Jamie-Julique Haas (SC Chemnitz), Elena Ludwig (SSV Esslingen) und Kapitänin Sinia Plotz (SV Bayer Uerdingen 08) mit jeweils zwei Treffern.
U17-Juniorinnen stehen im JEM-Achtelfinale
Die guten Eindrücke aus der Vorbereitung haben nicht getäuscht. Souverän haben die deutschen Juniorinnen bei der U17-EM der weiblichen Jugend in Sibenik (CRO) das Achtelfinale erreicht, trotz einer knappen 6:7-Niederlage zum Abschluss der Vorrunde gegen Gastgeber Kroatien. Zuvor hatten die DSV-Talente bei dieser mit 19 Nationen bislang größten JEM im weiblichen Nachwuchs gegen Rumänien (23:6) und EM-Neuling Malta (25:5) zwei deutliche Siege eingefahren. Gegen Mitfavorit Russland unterlag die Auswahl von Bundestrainer Sven Schulz mit 2:16. Beste Torschützinnen auf deutscher Seite waren in der Vorrunde Jamie-Julique Haas (SC Chemnitz) mit 15 Toren, gefolgt von Sinia Plotz (SV Bayer Uerdingen 08) mit zehn und Selin Karakus (ETV Hamburg) mit neun Treffern. Im Tor präsentierte sich Darja Heinbichner (SV Bayer Uerdingen 08) als sicherer Rückhalt.
In der Gruppe C belegt die am letzten Vorrundenspieltag spielfreie deutsche Mannschaft damit sicher Rang drei hinter den Russinnen und den Kroatinnen und trifft im Achtelfinale am Donnerstag auf Israel als zweitplatziertes Team der Gruppe A. Der israelische Nachwuchs war 2019 EM-Zehnter in der U17 und im selben Jahr EM-Neunter in der U15 mit dem aktuellen Jahrgang. Bei den laufenden Titelkämpfen verlor das Team in der Gruppenphase zuletzt nur knapp gegen die amtierenden Europameisterinnen aus Spanien.
Mit einem Sieg im Achtelfinale wäre das im Vorfeld formulierte Ziel einer einstelligen Platzierung für die DSV-Nachwuchsspielerinnen bereits erreicht und auch das Ergebnis der vergangenen U17-Europameisterschaften frühzeitig übertroffen. 2019 beim Turnier in Volos (GRE) hatte Deutschland zuletzt Platz elf belegt.
JEM-Bronze für Dortmunds Lagenschwimmer Cedric Büssing
Am dritten Wettkampftag der Europameisterschaften für die Junior*innen in Rom durfte beim Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) wieder eine Medaille bejubelt werden. Im Rennen über 200m Lagen sicherte sich Cedric Büssing in 2:01,84 Minuten Bronze hinter Berke Saka (TUR/2:00,04) und Vadym Naumenko (UKR/2:00,65). Der 18-Jährige von der SG Dortmund verbesserte seine Bestzeit dabei um fast vier Sekunden.
„Gratulation an Cedric und seinen Trainer Stephan Wittky. Mit so einem tollen Ergebnis war auf dieser Strecke nicht unbedingt zu rechnen, nachdem vorab sogar die Normzeit fehlte. Wie er sich hier dann aber von Rennen zu Rennen gesteigert hat, war sicher auch eine gute Vorbereitung für die 400m Lagen am Sonntag“, sagte Carsten Gooßes, Bundestrainer Nachwuchs. Die doppelte Distanz liegt Büssing sogar noch etwas mehr, hier wurde er im Juni bereits Deutscher Vizemeister im offenen Bereich.
Über die Finalteilnahme und jeweils einen achten Platz konnten sich Lise Seidel (Chemnitz) über die 100m Rücken (1:02,79 Minuten) und Manuel Kohlschmid (Burghausen) über 100m Brust (1:02,59) freuen.
Für den Höhepunkt im Foro Italico sorgte am Donnerstag erneut David Popovici. Der 16-jährige Rumäne verbesserte beim Sieg über 100m Freistil in 47,30 Sekunden seinen Junioren-Weltrekord und reist nun sogar als Weltjahresbester weiter zu den Olympischen Spielen in Tokio.
Florian Wellbrock siegt bei spanischen Meisterschaften
Doppelweltmeister Florian Wellbrock hat bei seinem letzten Wettkampf vor den Olympischen Spielen in Tokio (23. Juli - 08. August) einen überzeugenden Sieg gefeiert. Der 23-Jährige vom SC Magdeburg gewann bei den Offenen Freiwasser-Meisterschaften Spaniens in Banyoles über die olympische Distanz von 10km in 1:48:05,00 Stunden deutlich vor dem Spanier Alberto Martinez (1:50:15,25) und seinem Vereinskollegen Rob Muffels (1:50:19,80). Bei dem Frauen setzte sich die in Magdeburg lebende Olympiasiegerin Sharon van Rouwendaal (NED/1:56:26,35) vor Ana Marcela Cunha (BRA/1:56:28,50) und den beiden Deutschen Sarah Köhler (1:56:30,85) und Finnia Wunram(1:58:08,30) durch.
„Florian hat da mit vollem Druck ein Wahnsinnsrennen gemacht, das ist auch eine richtig gute Zeit“, lobte Bundestrainer Bernd Berkhahn, der mit seiner Trainingsgruppe direkt aus dem Höhentrainingslager aus der Sierra Nevada (ESP) angereist war und nun wie schon vor der erfolgreichen WM 2019 in Gwangju (KOR) noch zehn Tage in Andorra trainieren wird. Und zwar voller Optimismus, wie Berkhahn betont: „Diese Leistung gibt uns Gewissheit, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“
In dieser Woche hatten Vertreter*innen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) zuvor auch schon bei den Titelkämpfen Italiens glänzen können. So siegte Olympiastarterin Leonie Beck in Piombino über die 5km (57:47,3 Minuten). Und 25km-Europameisterin Lea Boy erkämpfte sich über die 10km Rang zwei (2:05:07,4 Stunden) knapp hinter Ana Marcela Cunha. Die beiden Würzburgerinnen haben übrigens auch für die Deutschen Meisterschaften ab kommenden Donnerstag (24. Juni) in Münster gemeldet.
Deutsche Meisterschaften für den Schwimm-Nachwuchs verschoben
Die Öffnung der Bäder und damit auch die Rückkehr in den Vereinssport lässt nach 14 Monaten Pandemie leider weiterhin auf sich warten. Die Politik beschließt angesichts der durch die Virusmutationen erneut steigenden Inzidenzwerte dieser Tage sogar neue und zum Teil strengere Verordnungen. Diese Entwicklung hat die Verantwortlichen im Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) dazu veranlasst, die Wettkampfplanungen für die nächsten Monate noch einmal entsprechend anzupassen.
Auf Beschluss der Abteilung Wettkampfsport Schwimmen werden die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin (DJM/26. - 30. Mai) und auch die Deutschen Meisterschaften Schwimmerischer Mehrkampf in Dortmund (SMK/18. - 20. Juni) nun auf einen späteren und erst noch zu benennenden Zeitpunkt im Jahresverlauf verlegt. „Wir werden genau verfolgen, wie sich die steigende Impfquote auf die pandemische Entwicklung auswirkt und dann rechtzeitig ein neues Datum für unsere Nachwuchs-Titelkämpfe bekanntgeben“, erklärte Abteilungsleiter Tjark Schroeder. „Eine Verschiebung in die zweite Jahreshälfte schafft für die Athlet*innen auch mehr Zeit für eine adäquate Vorbereitung.“
Bei der DJM 2021 sind die weiblichen Jahrgänge 2004 bis 2008 sowie die männlichen Jahrgänge 2003 bis 2008 startberechtigt. Der SMK ist für die Jahrgänge 2009 und 2010 angesetzt. „Es ist bedauerlich, dass wir vom Virus erneut ausgebremst werden. Natürlich hoffen wir aber, dass unser Nachwuchs auf sämtlichen Leistungsebenen bald wieder zurück ins Wasser und dann auch unsere Wettkampfangebote nutzen kann“, erklärte der Bundestrainer Nachwuchs, Carsten Gooßes. Über nachrangige Qualifikationsmöglichkeiten für die Junioren-Europameisterschaften erfolgt zeitnah noch eine Abstimmung.
Keine Titelkämpfe 2021 im Synchronschwimmen
Auch beim Synchronschwimmen ist in der Zwischenzeit eine Entscheidung zu den nationalen Titelkämpfen getroffen worden. Dort ist die Abteilung Wettkampfsport zu dem Entschluss gekommen, in diesem Jahr keine DSV-Veranstaltungen auszurichten. Davon ausgenommen sind Kadersichtungen, Lehrgänge sowie Ausbildungen von Wertungsrichter*innen.
Das Meldeergebnis der Olympiaqualifikation in Berlin ist online
Als Jacob Heidtmann nach den ersten Bahnen aus dem 50m-Becken in der Schwimm-und Sprunghalle im Europasportpark gestiegen war, geriet der WM-Fünfte ins Schwärmen. „Es ist wirklich optimal, dass wir hier in Berlin schwimmen, in diesem schnellen Becken“, sagte der Elmshorner. Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat die DSV Olympiaqualifikation Beckenschwimmen (16. - 18. April) als finalen Höhepunkt im Kampf um die Tickets für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli - 08. August) auch deswegen in die deutsche Hauptstadt gelegt, damit hier die anspruchsvollen Normzeiten auch von möglichst vielen erfüllt werden können.
>> Zum Meldeergebnis der DSV Olympiaqualifikation Beckenschwimmen
Ein Blick auf das am Mittwoch veröffentliche Meldeergebnis zeigt, dass jeweils 32 Frauen und Männer an den Start gehen werden, von den Top-Leistungen erwartet werden können. Doppelweltmeister Florian Wellbrock hat beispielsweise nach seinen Weltklassezeiten am vergangenen Wochenende in Magdeburg über 400m und 1500m Freistil in Berlin zusätzlich auch noch für die 800m Freistil gemeldet.
Besonders viel Spannung verspricht auch der Kampf um die Plätze in den insgesamt sieben Olympiastaffeln. Hier rechnet sich auch Jacob Heidtmann noch Chancen aus und meldete nicht nur für seine Paradestrecke 400m Lagen (hier hat er sich schon für Olympia qualifiziert), sondern auch für die 100m und 200m Freistil. „Den beiden Freistilstaffeln der Männern fehlt als einzigen noch die Normzeit, da sollten wir auf jeden Fall noch einen Leistungssprung erleben“, sagte Bundestrainer Hannes Vitense.
