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Lena Ludwig krönt perfekte Saison mit JEM-Gold in Vilnius
Bei den Europameisterschaften der Junior*innen in Vilnius (LTU) konnte sich die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Freitag über die erste Goldmedaille freuen. Lena Ludwig?(SV Nikar Heidelberg) siegte in 2:28,70 Minuten über 200m Brust und schlug dabei eine Hundertstelsekunde vor Theodora Taylor (GBR) an. Hannah Schneider (Hofheimer SC) sicherte sich in 2:29,30 Bronze und damit bereits die achte Medaille für das DSV-Team.
Ludwig krönte damit eine nahezu perfekte Saison. Im April war sie mit neuem Jahrgangsrekord (2:27,45) bereits Deutsche Meisterin in der offenen Klasse geworden, hatte im Mai dann auch den DJM-Titel gewonnen. Wenige Wochen nach dem 17. Geburtstag triumphierte der Schützling von Trainerin Uta Brandl nun auch auf internationaler Bühne.„Lena hat toll gekämpft und als Favoritin die Nerven behalten“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. „Das ist eine starke Teamleistung, die Heidelberg hier heute abgeliefert hat.“ Denn auch Schneider trainiert am dortigen Bundesstützpunkt.
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Edelmetall knapp verpasst hat dagegen Lise Seidel?(SC Chemnitz), die über 200m Rücken in 2:11,97 Minuten Vierte wurde, den Titel gewann Estella Llum Tonrath Nollgen (ESP/2:10,78). Für die Finals am Samstag qualifizierten sich zudem Alina Baievych (200m Schmetterling), Linda Roth (100m Freistil), Johannes Liebmann und Simon Reinke(beide 800m Freistil).
Gelungener JEM-Auftakt in Vilnius: Bronze für die Freistilstaffel
Bei den Europameisterschaften der Junior*innen in Vilnius (LTU) konnte die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) gleich im ersten Finalabschnitt eine Medaille bejubeln. Über 4x100m Freistil erkämpften Linda Roth (SV Cannstatt/55,67), Julianna Dora Bocska (SG Essen/55,34), Selina Müller (SSG Leipzig/55,82) und Lise Seidel (SC Chemnitz/54,77) in 3:41,60 Minuten Bronze hinter Italien (3:41,12) und Frankreich (4:41,13). Dieses Ergebnis lässt stark hoffen mit Blick auf das Ziel der Bundestrainer*innen, bei den Frauen bis 2028 wieder eine olympiataugliche Sprintstaffel zu entwickeln.
Auf Platz fünf über 4x100m Freistil landeten in 3:19,69 Minuten anschließend Michael Raje (SSG Saar Max Ritter/49,76), Julian Koch (SG Essen/49,77), Sascha Macht (SSG Leipzig/50,10) und Jonathan Samuel Turck (VfL Osnabrück/50,06), Gold ging hier ebenfalls an Italien (3:17,04). Über 400m Lagen wurde beim JEM-Auftakt am Dienstag Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg) in 4:50,07 Minuten Sechste, Gold ging dabei mit Meisterschaftsrekord an Vivien Jackl (HUN/4:39,28). Die 15-Jährige hatte zwei Wochen zuvor bereits EM-Silber in der offenen Klasse gewonnen und war in Belgrad (SRB) dann sogar noch Europameisterin über 1500m Freistil geworden.
Aussichtsreiche Positionen für die Finals am Mittwoch erkämpften sich außerdem Marian Plöger, Julia Ackermann(beide 1500m Freistil), Linda Roth, Lukas Fritzke (beide 200m Freistil), Anna Maria Börstler, Vincent Passek (beide 50m Rücken), Emilian Hollank und Subäjr Biltaev (beide 50m Brust), letzterer stellte im Vorlauf mit 27,61 Sekunden einen neuen deutschen Jahrgangsrekord auf.
Länderspiel in Ludwigsburg: Deutschland verliert gegen Olympiateilnehmer Australien
Als Sparringspartner sind Deutschlands Wasserballer in diesem Sommer sehr gefragt. Am Mittwoch bricht das von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Männerteam als nächstes zu einem hochkarätig besetzten Turnier in Sabac (SRB) auf, bei dem neben der Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) mit Frankreich, Rumänien, Serbien, Serbien und Australien auch gleich fünf Olympiateilnehmer der Spiele in Paris (FRA) vertreten sind. Auf die Australier traf das DSV-Team auch schon im Rahmen von zwei Länderspielen zu Hause, die zweite Partie am Montagabend in Ludwigsburg ging dabei erneut mit 10:17 verloren. Im ersten Duell dieser beiden Mannschaften war Deutschland dem WM-Elften der vergangenen Weltmeisterschaften am Samstag in Esslingen mit 12:15 unterlegen.
Dabei gingen die Deutschen durch Lukas Küppers auch diesmal wieder in Führung, doch danach waren früh die Gäste am Drücker, die nach dem ersten Viertel bereits mit 5:2 vorne lagen. Diesen Vorsprung verwalteten die Australier in der Folge souverän; nur einmal – beim zwischenzeitlichen 5:7 durch den Ludwigsburger Lokalmatador Tobias Bauer gegen Ende des zweiten Viertels – kam die deutsche Mannschaft nochmal bis auf zwei Tore heran, die allerdings erneut nicht in Bestbesetzung antreten konnte. Beste Torschützen auf DSV-Seite waren Küppers, Jan Rotermund und Zoran Bozic mit jeweils zwei Treffern, dazu waren vier Spieler je einmal erfolgreich.
DSV-Team unterliegt nach langer Führung gegen Olympiastarter Australien
Gleich zweimal präsentieren sich Deutschlands Wasserballer in diesen Tagen den eigenen Fans, zwei Länderspiele gegen Olympiateilnehmer Australien stehen in Baden-Württemberg auf dem Programm. Das erste Duell mit dem WM-Elften der diesjährigen Weltmeisterschaften in Doha (QAT) verlor die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Samstag in Esslingen mit 12:15.
Dabei zeigte die nochmals verjüngte Mannschaft von Bundestrainer Milos Sekulic eine gute Leistung und führte in den ersten drei Vierteln immer wieder, noch vor dem Schlussabschnitt lag das DSV-Team mit 11:10 vorne. Im letzten Viertel gelang dann aber nur noch ein Treffer gegenüber gleich fünf Toren der Australier, die sich so noch den Sieg sichern konnten. Beste Torschützen auf deutscher Seite waren Zoran Bozic und Vukasin Simic mit je drei Treffern. „Die Zuschauer*innen haben lange ein sehr knappes und spannendes Spiel gesehen. Wir müssen uns nicht verstecken mit dem Spiel heute, es geht in die richtige Richtung. Wir sind noch ein sehr junges Team, aber der Weg, den wir momentan gehen, ist der richtige“, sagte Philipp Dolff nach der Partie. Am Montagabend (19:00 Uhr) treffen beide Länder in Ludwigsburg erneut aufeinander.
Neukölln gewinnt Bundesliga-Relegation gegen Uerdingen
Gespielt wurde am Wochenende auch in Berlin, dort setzten sich die Männer der SG Neukölln Berlin im zweiten Relegationsspiel gegen den SV Bayer Uerdingen 08 mit 24:13 durch. Berlin gewann damit auch die Serie im Modus „Best of Three“ vorzeitig mit 2:0 und sicherte sich den Verbleib in der A-Gruppe der Bundesliga.
Anna Olasz und Moritz Bockes gewinnen die deutschen Meistertitel über 10km
Bei den Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Burghausen haben Anna Olasz (SC Wiesbaden 1911) und Moritz Bockes (SG Stadtwerke München) am Donnerstag die Titel über die olympische 10km-Distanz gewonnen. Bei den Jugendrennen über 7,5km waren Aliyah Hösel (SC Chemnitz) und Finn-Constantin Kleinheinz (SC Magdeburg) erfolgreich.
Olasz war im Wöhrsee unterhalb der längsten Burg der Welt in 2:04:22,76 Stunden die Schnellste, schlug knapp vor Lara Braun (SC Magdeburg/2:04:23,75) und deren Vereinskollegin Anna Barth (2:05:19,04) an. Die 30-jährige Ungarin, die in ihrer langen Karriere schon bei Olympia, WM und EM startete, war von ihrem Verein wegen Trainermangels – Chefcoach Oliver Grossmann ist mit der Nationalmannschaft zur EM in Belgrad (SRB) unterwegs – vor allem als Nachwuchsbetreuerin für die Reise nach Bayern angefragt worden. Und zeigte gleich mal vor, wie es geht.
>> Alle DM-Ergebnisse auf einen Blick
Bei den Männern setzte sich Bockes in 1:53,31,00 vor Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim/1:53:32,16) durch, beide Athleten hatten Deutschland in der vergangenen Woche bei der EM vertreten. Dritter über 10km wurde Jaan Paasko(SC Magdeburg/1:53:37,48). „So kurz nach der EM gleich wieder so ein tolles Rennen abzuliefern, das zeugt von Willensstärke. Aber auch einige aus unserem JEM-Team haben hier gezeigt, dass sie in einer guten Form sind vor den Titelkämpfen im Juli in Wien“, lobte Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde. Den deutschen Olympiastarter*innen Leonie Beck, Florian Wellbrock und Oliver Klemet passte ein DM-Start nicht in die Vorbereitung für Paris (FRA). Die beiden Männer testen aber am Wochenende ihre Form bei Beckenrennen der Settecolli Trophy in Rom (ITA), schließlich absolvieren sie in Frankreich jeweils Doppelstarts.
DM SMK 2024 in Braunschweig: Hier geht es zum Livestream und den Ergebnissen
Das Sportbad Heidberg in Braunschweig ist mit seinem 50 Meter langen Wettkampfbecken und der neuen 25-Meter-Halle ein beliebtes Bad für Wettkämpfe, an diesem Wochenende (14. – 16. Juni) finden hier nun sogar Deutsche Meisterschaften statt. Und zwar messen sich die besten 320 Talente der Bundesrepublik aus den Jahrgängen 2012 und 2013 ab Freitag beim Schwimmerischen Mehrkampf, kurz DM SMK. Aktive aus 132 Vereinen sind dabei am Start.
Da in diesem Altersbereich noch eine breitgefächerte Grundausbildung beim Training im Vordergrund stehen soll, werden die Titelkämpfe stets als Vielseitigkeitswettbewerb für die vier verschiedenen Schwimmarten ausgetragen, bei dem am Ende die Punkte aus allen Rennen zusammengezählt werden.?Neben den obligatorischen 400m Freistil zu Beginn und den 200m Lagen zum Abschluss werden dabei wie gewohnt noch 50m Beine sowie die 100m- und 200m-Strecken in der vorab zu wählenden Schwimmart absolviert. Seit vergangenem Jahr sind außerdem noch Rennen über jeweils 25m Schmetterling Beine in Bauch- und in Rückenlage zu absolvieren. Die Begründung dafür ist ganz einfach: Die Kickbewegung ist bekanntlich ein besonders wichtiges Element im Wettkampfschwimmen und soll laut Vorgabe der Bundestrainer*innen in diesem Altersbereich bereits ausreichend vermittelt werden.
Eintrittskarten für die Zuschauenden (ab zehn Jahre) kosten 10,00 Euro pro Tag, die rührigen Gastgeber*innen von der SSG Braunschweig um Schwimmwart Thorsten Fink sorgen aber auch für eine Übertragung im Livestream. Hier nun alle wichtigen Links zur diesjährigen Veranstaltung im Überblick:
>> Startlisten und Ergebnisse der DM SMK 2024
>> Zum Livestream der DM SMK 2024
>> Zur Veranstaltungsseite mit Hinweisen zu Anfahrt und Catering
Niklas Frach führt die Mixed-Staffel zum Weltcup-Silber
Beim Freiwasser-Weltcup in Golfo Aranci (ITA) konnte sich das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Samstag über die zweite Medaille freuen. Jeannette Spiwoks (SG Essen), Leonie Beck (SV Würzburg 05), Jonas Kusche (SC Chemnitz) und Niklas Frach (SG Frankfurt) erkämpften sich in der Mixed-Staffel über 4x1,5 Kilometer Silber hinter Italien, Bronze ging an Ungarn. Am Vortag war Beck bereits Dritte im Einzelrennen über 10km geworden und hatte ihre Weltcupgesamtführung damit verteidigt.
Nach einem heftigen Morgengewitter auf Sardinien musste der Start des Rennens erst einmal verschoben werden, bei 19,5 Grad Wassertemperatur lieferte dann vor allem Schlussschwimmer Frach eine überragende Leistung ab. Auf die Topstars Kristof Rasovszky und Gregorio Paltrinieri holte er in seiner Runde erst einen Rückstand von 17 Sekunden auf und hielt im spannenden Endspurt dieses Trio sogar den amtierenden 10km-Weltmeister Rasovsky hinter sich.
„Das hat Niklas ganz stark gemacht“, lobte Bundestrainer Constantin Depmeyer. „Als die Spitze anfing, sich gegenseitig zu belauern, hat er erst konsequent die Lücke geschlossen. Und wie er sich dann gegen diese namhafte Konkurrenz im Zielsprint behauptet hat, war wirklich beeindruckend.“ Frach selbst meinte: “Natürlich hat das richtig Spaß gemacht, das gibt mir Selbstvertrauen auch in Richtung der EM im Juni.”
DSV-Männer lassen Israel bei der EM keine Chance
Mit einem überlegenen Sieg gegen Israel haben Deutschlands Wasserballer die Vorrunde bei der Europameisterschaft in Zagreb (CRO) abgeschlossen. Durch den 14:8-Erfolg am Dienstagnachmittag belegte die Mannschaft von Bundestrainer Milos Sekulic in der Endabrechnung Platz zwei in ihrer Gruppe hinter Olympiasieger Serbien und kämpft nun am Mittwoch (10. Januar, 20:15 Uhr) im Überkreuzspiel gegen Montenegro als Dritten der Gruppe A um den Einzug ins Viertelfinale.
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Israel war bei seiner EM-Premiere vor zwei Jahren Zwölfter geworden und hatte damit den Rang direkt vor Deutschland belegt, diesmal stellte sich das Kräfteverhältnis aber ganz anders dar. Gleich zu Beginn der Partie erarbeitete sich die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) einen beruhigenden Vorsprung. Fynn Schütze sorgte nach 24 Sekunden für den Führungstreffer, nach nicht einmal drei Minuten stand es dann dank konsequenter Chancenauswertung bereits 4:1. Anschließend wurde dieser Vorsprung dann immer weiter ausgebaut, zumal Sekulic in einer Auszeit gegen Ende des zweiten Viertel einsetzende Konzentrationsmängel sofort ansprach und damit unterband. Mit je drei Treffern waren Schütze, Yannek Chiru und Denis Strelezkij als Vollstrecker bei allen Strafwürfen die erfolgreichsten Spieler.
„Solche Spiele sind nie einfach bei einer EM. Unser Sieg war aber zu keiner Zeit gefährdet, das war das Wichtigste heute“, freute sich Sekulic. „Wir sind mit unserer jungen Mannschaft und vielen EM-Neulingen noch nicht stabil genug, das Level über die gesamte Spielzeit gleichmäßig hochzuhalten, aber wir haben wieder einen Schritt vorwärts gemacht.“ Und das, obwohl mit EM-Kapitän Ferdinand Korbel und Philipp Dolff gleich zwei Spieler wegen einer Erkältung geschont wurden. „Ich hoffe sehr, dass beide bis zum nächsten Spiel wieder fit werden. Insbesondere Ferdinand hat bislang ein überragendes Turnier gespielt“, so Sekulic.
Sechs Aktive für die WM-Rennen in Doha nominiert.
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) hat sein Team für die Freiwasserwettbewerbe bei den Weltmeisterschaften 2024 in Doha (QAT/02. – 18. Februar) nominiert. An der Spitze stehen erwartungsgemäß Leonie Beck (SV Würzburg 05) und Florian Wellbrock (SC Magdeburg), die nach ihren Doppelsiegen im vorigen Sommer in Fukuoka (JPN) sowohl über die olympische 10km-Distanz als auch im 5km-Rennen als Titelverteidiger*in an den Start gehen werden.
Den zweiten deutschen Startplatz in den Einzelrennen nutzen Jeannette Spiwoks (SG Essen) und Oliver Klemet (SG Frankfurt). Während Klemet als WM-Dritter über 10km-Rennen in Japan sich sogar schon das Ticket für die Olympischen Spiele in Paris (FRA/26. Juli – 11. August) sicherte, hatte sich Spiwoks zuletzt beim Weltcup in Funchal (POR) gegen die nationale Konkurrenz durchgesetzt und wird nun im Persischen Golf um einen von 13 dort vergebenen Quotenplätze für Olympia kämpfen. Zudem schwammen beide die schnellste 5km-Zeit im Qualifikationszeitraum und boten sich dadurch auch für diese WM-Strecke an.
Zur Absicherung der WM-Staffel wurden außerdem Celine Rieder (Sport-Union Neckarsulm) und der JEM-Dritte Arne Schubert (SC Magdeburg) ins WM-Team berufen, die im Herbst ebenfalls überzeugende Leistungen abgeliefert hatten. „Drei von vier Olympiatickets haben wir bereits sicher. Für uns steht nun im Fokus, möglichst auch noch die maximal mögliche Anzahl an Startplätzen zu sichern. Aber auch für unsere bereits qualifizierten Aktiven sind die WM-Rennen in Doha natürlich ein wichtiger Test auf dem Weg nach Paris“, sagte Freiwasser-Bundestrainer Constantin Depmeyer.
Linus Schwedler krault zur vierten JEM-Medaille für das DSV-Team
Die Europameisterschaften der Junior*innen im Freiwasserschwimmen finden in diesem Jahr auf Korfu (GRE) vor einer wunderbaren Kulisse statt, und auch die Ergebnisse der Aktiven des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) können sich dabei sehen lassen. Am zweiten Wettkampftag kraulte Linus Schwedler bereits zur vierten Medaille für Deutschland, im 10km-Rennen gewann der 18-Jährige vom SC Magdeburg am Samstag nach 1:54:17,8 Stunden wie schon drei seiner Teamkolleg*innen am Tag zuvor Bronze. Im Zielsprint der Spitzengruppe musste Schwedler sich lediglich Piotr Wozniak (POL/1:54:17,1) und Vincenzo Caso (ITA/1:54:17,4) geschlagen geben. Jonas Kusche (SC Chemnitz) wurde knapp dahinter Fünfter (1:54:19,9), Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim) belegte Rang elf (1:58:17,5).
„Linus hat sich erst ein wenig geärgert, weil es bei den Jungs beim Endspurt zu großem Gewühl kam, aber das gehört nun mal dazu in unserem Sport. Letztlich hat unsere Mannschaft hier auch heute wieder tolle Leistungen gezeigt, die auch bei den Staffeln am Sonntag einiges erhoffen lassen“, erklärte Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde.
Und meinte damit auch die Mädchen. Hier setzte sich in überlegener Manier die große Favrotin Bettina Fábian (HUN/2:04:19,9) durch, nachdem sie in der Vorwoche als Zweite des LEN-Cups in Barcelona (ESP) bereits die Gesamtwertung des Europacups in der offenen Klasse gewonnen hatte. Fabienne Wenske (SV Nikar Heidelberg) kraulte in ihrem ersten Jahr im Freiwasser auf Rang neun (2:04,52,3), Lara Braun (SC Magdeburg) wurde Elfte (2:10:56,8).
