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Deutschlands Nachwuchs belegt bei der U17-EM Rang zehn
Die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) haben sich mit einem Sieg und einer Niederlage von der U17-Europameisterschaft in Mansia (TUR) verabschiedet. Für die Auswahl von Bundestrainer Nebojsa Novoselac sprang damit in der Endabrechnung der zehnte Rang heraus.
In der Runde um die Plätze neun bis zwölf besiegte das DSV-Team am Samstag erst Frankreich mit 12:8 (2:0, 5:3, 3:3, 2:2), mit sieben Treffern wurde Arne Birk Hofmann hier der überragende Akteur des Spiels. Am Sonntag folgte dann die Partie gegen den Turniergastgeber Türkei, hier musste man sich erst ach zwei Fehlwürfen im Fünf-Meter-Werfen mit 11:12 (2:2, 2:1, 2:3, 2:2) geschlagen geben – nach der regulären Spielzeit hatte es 8:8 gestanden. Dass so nun beide Turnier-Niederlagen in den K.o.-Spielen gegen die Niederlande und die Türkei erst nach Fünf-Meter-Werfen besiegelt waren zeigt allerdings auch, dass Deutschlands Nachwuchs nicht viel zum Weiterkommen gefehlt hat. Das sollte auf jeden Fall Mut machen für die kommenden Aufgaben.
Im EM-Finale stehen sich am Montag (19:30 Uhr , hier im Livestream) dann Griechenland und Serbien gegenüber, um Bronze kämpfen Spanien und Ungarn (18:00 Uhr).
Deutschlands U17-Auswahl spielt bei der EM um die Plätze neun bis zwölf
Denkbar knapp haben die Wasserballer des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) den Einzug ins Viertelfinale bei der U17-Europameisterschaft in Mansia (Türkei) verpasst. Im Spiel gegen die Niederlande verlor die Auswahl von Nachwuchs-Bundestrainer Nebojsa Novoselac erst nach Fünf-Meter-Schießen mit 16:17 (5:4, 1:4, 2:3, 4:1).
Als Erster der Gruppe D waren die deutschen Jungen ins erste K.o.-Spiel eingezogen. Mit entsprechend großem Selbstbewusstsein legten sie dann auch los und gingen bis zur sechsten Minute mit 4:1 in Führung. Die Niederländer hatten bis dahin noch kein Spiel gewonnen, aber sie hatten aufgrund des neuen Modus ja auch in einer Gruppe mit den absoluten Topteams gespielt. Nun aber wachten sie auf und zeigte ihre wahre Stärke. Noch bis zur ersten Pause verkürzten sie den Rückstand auf einen Treffer und drehten nach dem zweiten Anschwimmen dann so richtig auf. Der DSV-Sieben gelang fünf Minuten einfach kein Tor mehr, zur Halbzeit lag man daher nun mit 6:8 hinten.
Nach dem dritten Viertel betrug der Rückstand sogar drei Tore, doch dann zeigten die vor allem von Arne Birk Hofmann(fünf Treffer) und Kapitän Finn Taubert (vier Treffer) angetriebenen Deutschen im Schlussabschnitt viel Herz, ihre tolle Aufholjagd wurde mit dem 12:12-Ausgleich sieben Sekunden vor Schluss gekrönt.
Nun musste also das Fünf-Meter-Werfen entscheiden. Auch hier ging Deutschland noch zweimal in Führung, doch ein Pfostentreffer im dritten Durchgang brachte letztlich die Entscheidung, denn bei den Niederlanden trafen dann alle fünf Schützen. Für die DSV-Auswahl geht es damit am Samstag in der Runde um die Plätze neun bis zwölf gegen Frankreich (8:16 gegen Montenegro) weiter.
Deutschlands Wasserballer spielen nach Sieg gegen Japan um Platz fünf
Deutschlands Wasserballer spielen bei den FISU University World Games in Chengdu (CHN) um Platz fünf. Die von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Auswahl der Studierenden siegte am Sonntag mit 14:12 gegen Japan, beste Torschützen waren dabei Fynn Schütze mit vier sowie Mark Dyck und Lukas Küppers mit jeweils drei Treffern. „Wir haben das Spiel knapper gemacht, als es hätte sein sollen. Wir wussten, dass die Japaner gute Konter schwimmen können und wollten das eigentlich verhindern, aber dann haben wir trotzdem manchmal überhastete Schüsse genommen und so zu viele Konter kassiert“, sagte Deutschlands Torhüter Max Spittank trotz des Erfolges selbstkritisch.
Im Spiel um Platz fünf gegen Griechenland trifft man nun am Montag (07:30 Uhr MESZ) auf Griechenland, das sich gegen China mit 19:5 durchsetzte. „Das Spiel wollen wir auch noch gewinnen und das Turnier so mit einem guten Ergebnis abschließen“, erklärte Spittank. In der Vorrunde trafen beide Teams schon einmal aufeinander, dort siegten die Deutschen mit 12:7.
Beim Schwimmen sorgte Leonie Kullmann (SG Neukölln) mit Platz vier über 200m Freistil für die beste Platzierung des Tages. In 1:59,74 Minuten fehlte der Berlinerin nur eine Hundertstel zur Bronzemedaille. Es siegte Yaxin Liu(CHN/1:56,84). Kullmanns Vereinskollege Luca Nik Armbruster hatte in Chengdu bereits Gold über 50m Schmetterling gewonnen, über die doppelt so lange Distanz belegte er trotz persönlicher Bestzeit von 52,10 Sekunden am Sonntag Rang sechs. Den Sieg sicherte sich der Pole Jakub Bartosz Majerski in 51,41. Am Vortag war Armbruster zudem Fünfter über 100m Freistil (49,50) geworden.
Ebenfalls bei der Universiade hat Wasserspringer Tom Waldsteiner (Berliner TSC) das Finale vom Turm erreicht, welches dann am Montag über die Bühne geht.
Kantersieg zum Abschluss der Vorrunde für die deutschen Wasserballer
Deutschlands Wasserballer bleiben bei den FISU University World Games in Chengdu (CHN) weiter in der Erfolgsspur. Zum Abschluss der Vorrunde feierte die von Bundestrainer Milos Sekulic betreute Auswahl einen 23:2-Kantersieg (5:0, 5:1, 8:0, 5:1) gegen Tabellenschlusslicht Singapur und damit den dritten Sieg im vierten Gruppenspiel. Den Einzug ins Viertelfinale hatte das deutsche Team schon vorher klar gemacht, Gegner sind dort am Freitag dann entweder die USA oder Georgien.
Gegen Außenseiter Singapur erzielten gleich zehn der elf Feldspieler im Kader mindestens ein Tor, am erfolgreichsten waren dabei Lukas Küppers (fünf Treffer), Yannek Chiru und Mark Gansen (je drei). „Die Stimmung und die gegenseitige Unterstützung im deutschen Team sind fantastisch. Der Traum von uns Wasserballern ist der Finaleinzug. Wir geben sportlich unser Bestes und haben auch außerhalb des Wettkampfs eine super Zeit in Chengdu“, sagte Küppers.
Beim Auftakt der Schwimmwettbewerbe hat der direkt von den Weltmeisterschaften in Fukuoka (JPN) angereiste Luca Nik Armbruster (SG Neukölln Berlin) über 50m Schmetterling überzeugen können und ist in 23,18 Sekunden als Schnellster ins Finale am Mittwoch eingezogen. Henning Mühlleitner (Sport-Union Neckarsulm) belegte über 400m Freistil in 3:55.58 Minuten Rang elf, es siegte der Italiener Matteo Lamberti (3:48,65), dessen Vater Giorgio dereinst Welt- und Europameister geworden war.
Beide Deutschen erreichen souverän das Halbfinale vom 3m-Brett
Fast fünf Stunden dauerte es, ehe feststand, welche 18 Wasserspringer beim Einzelwettbewerb vom 3m-Brett bei der WM in Fukuoka (JPN) ins Halbfinale einziehen. Den Sprung in die nächste Runde meisterten auch die beiden deutschen Starter letztlich souverän: Moritz Wesemann (SV Halle) landete mit 408,70 Punkten auf Rang zehn, direkt dahinter folgte mit 407,35 Lars Rüdiger (Berliner TSC) auf Platz elf. Der Beste in der Qualifikation war Titelverteidiger Wang Zongyuan (CHN) mit 500,95.
„Es waren jetzt noch keine richtigen Highlights dabei, aber insgesamt war es eine solide Leistung”, beurteilte Wesemann seinen Auftritt. Der Europameister hatte lediglich beim Rückwärtssalto einen Wackler, nachdem er kurzzeitig sogar aus den Halbfinalplätzen rutschte. Das Finish mit dem 4,5-fachen Salto vorwärts und dem Schraubensalto war dann aber wieder sehr stark. „Ich bin durchaus zufrieden mit Moritz. Es gab eigentlich nur einen kleinen Schwachpunkt, das war der Dreieinhalb rückwärts. Aber er hat die magische Marke von 400 Punkten geknackt, und ich denke, dass er sich im Halbfinale sogar noch steigern kann”, so sein Trainer Philipp Becker-Heiden.
Auch Lars Rüdiger zeigte nur beim Vorwärtssalto ein paar Schwächen, präsentierte sich ansonsten aber sehr souverän. „Ich bin sehr zufrieden. Lars ist im Halbfinale, und das ganz sicher. Er hat überhaupt nicht gezittert und sein Ding wirklich fast maximal abgespult. Auch der Viereinhalb vorwärts war im Ansatz super und bloß nicht ganz konsequent zu Ende gemacht”, lobte Bundestrainer Christoph Bohm. Sein Gesamtfazit des Vorkampfs: „Beide im Halbfinale – top! Bei Moritz hat man das ja als Europameister ein bisschen erwartet, aber für Lars ist das wirklich ein schöner Erfolg. Ich hoffe, dass er da jetzt befreit aufspringen und einfach Gas geben kann.”
Sechs Siege in sieben Spielen: U15-Wasserballer werden EM-Neunte
Deutschlands U15-Wasserballer haben die Europameisterschaften in Podgorica (MNE) als Neunter abgeschlossen. Mit gleich 25 teilnehmenden Nationen war diese EM so zahlreich besetzt wie bislang noch kein Kontinentalturnier in keiner Altersklasse. Die von Nachwuchs-Bundestrainer Nebojsa Novoselac betreute Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) feierte im Turnierverlauf sechs Siege in sieben Spielen und damit mehr Siege als Europameister Ungarn (drei Siege, vier Niederlagen).
Hintergrund ist das neue Wettkampfformat, bei dem in der Vorrunde die Top-Teams und die niedriger gesetzten Mannschaften jeweils unter sich bleiben und erst in der K.o.-Runde aufeinandertreffen treffen. So kam es, dass Ungarn trotz drei Pleiten in der Gruppenphase durch die Erfolge in den K.o.-Spielen am Ende triumphierte, während Deutschland – das in der B-Division gestartet war – nach einer Niederlage zum ungünstigen Zeitpunkt nur noch um die Plätze neun bis 16 spielen konnte.
In der Vorrunde gewann das DSV-Team dreimal deutlich mit 18:4 gegen die Schweiz, 16:5 gegen die Ukraine und gar 18:1 gegen Georgien. Im Überkreuzspiel ging es für den deutschen Nachwuchs der Jahrgänge 2008 und jünger dann gegen Rumänien – diese Partie ging dramatisch mit 13:15 nach Fünfmeterwerfen verloren. In den folgenden Platzierungsspielen gab es dann noch einmal drei Siege gegen Israel (12:7), die Niederlande (4:3) und Malta (11:6).
Dreimal Bronze für Deutschland bei der JEM in Belgrad
Bei den Europameisterschaften der Junior*innen im Beckenschwimmen in Belgrad (SRB) konnte sich das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Mittwoch über die ersten Medaillen freuen. Marian Plöger (VfL Sindelfingen, Jarno Bäschnitt (SG Ruhr) und Emilian Hollank (TSV Riedlingen) gewannen am zweiten Wettkampftag in Serbiens Hauptstadt jeweils Bronze.
>> Zu den Ergebnissen der JEM in Belgrad
Den Bann nach einem guten, aber leider noch glücklosen Auftakttag am Dienstag brach Bäschnitt über 200m Freistil. Mit einem fantastischen Endspurt kämpfte er sich auf der letzten Bahn von Rang sechs noch nach vorn auf das Podest und schlug nach 1:49,10 Minuten hinter dem Bulgaren Petar Mitsin (1:46,50) und dem Italiener Alessandro Ragaini(1:47,76) an. Das war auch deswegen beeindruckend, weil Bäschnitt zu denen im DSV-Team gehörte, die an diesem Tag mit Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hatten. „Unter diesen Umständen nur wenige Hundertstel über Bestzeit zu bleiben, ist wirklich stark“, freute sich sein Trainer Mark Jayasundara in der Heimat.
Gleich zwei Eisen im Feuer hatte der DSV im Finale über 50m Brust. Hinter Jonas Gaur (DEN/27,57 Sekunden) und Uros Zivanovic (SRB/28,08) schwamm Emilian Hollank (28,14) hier auf der Außenbahn ebenfalls auf Rang drei direkt vor seinem Teamkollegen Christopher Weidner (28,30) vom Potsdamer SV.
Auf der längsten Strecke gab es danach auch für die Mädchen erstmals Edelmetall. Marian Plöger verbesserte ihre Bestzeit über 1500m Freistil um rund zehn Sekunden auf 16:23,69 Minuten und musste damit nur Merve Tuncel(TUR/16:18,53) und Amelie Blockside (GBR/16:20,19) ziehen lassen. „Das war bockstark von Marian und insgesamt ein guter Tag für uns“, lobte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes.
Neun Mädchen und zehn Jungen für die JEM in Griechenland nominiert
Wenige Tage nach den Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Regensburg hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) nun auch sein 19-köpfiges Team für die Europameisterschaften der Junior*innen vom 29. September – 01. Oktober 2023 auf Korfu (GRE) nominiert.
„Wir haben eine schöne Mischung dabei mit Aktiven, die in den vergangenen Jahren schon international auf sich aufmerksam machen konnten, und auch talentierten Neulingen, die nun ihre ersten Erfahrungen sammeln werden“, sagt Nachwuchs-Bundestrainer Olaf Bünde. Mit Julia Ackermann, Julia Barth, Arne Schubert und Linus Schwedler sind zudem vier Schwimmer*innen darunter, die in dieser Woche auch bei der JEM im Becken von Belgrad (SRB) an den Start gehen. Und Fabienne Wenke, die sogar Deutsche Meisterin in der offenen Klasse über 10km geworden war, startet zudem noch im Becken bei der U23-EM in Dublin (11. – 13. August).
Das DSV-Team bei der JEM
Weiblich: Mira Helget (SGR Karlsruhe/Jahrgang 2009), Annika Dewdney, Laura Marie Blumenthal Haz (beide TB 1888 Erlangen/2008), Julia Ackermann (SC Chemnitz/2007), Julia Barth (TB 1888 Erlangen/2006), Hannah Gätjen (SG Stormarn Barsbüttel/2006), Lara Braun (SC Magdeburg/2005), Fabienne Wenske (SV Nikar Heidelberg/2004), Marlene Blanke (SC Magdeburg/2004)
Männlich: Ivan Korolev (TV Gut Heil Billstedt/2008), Leo Leverkus (SGR Karlsruhe/2008), Luis Lengfellner (SC Regensburg/2008), David Kuhn (SV Würzburg/2007), Diego Alfons Heinze (SC Wiesbaden/2007), Finn-Constantin Kleinheinz (SC Magdeburg/2007), Arne Schubert (SC Magdeburg/2006), Jonas Kusche (SC Chemnitz/2005), Linus Schwedler (SC Magdeburg/2005), Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim/2004)
Alle Links zum Livestream und zu den Ergebnissen bei der JEM in Belgrad
Wunderschön an der Donau gelegen ist der Sport- und Erholungspark in Belgrad (SRB), in dem von Dienstag bis Sonntag (04. – 09. Juli) die Europameisterschaften der Junior*innen im Schwimmen mit 583 Talenten aus 40 Nationen der Jahrgänge 2005 bis 2009 stattfinden. Die Vorläufe beginnen dabei täglich um 10:00 Uhr, die Finals um 17:00 Uhr – alles zu sehen im Livestream des europäischen Dachverbandes LEN.
>> Zum Livestream der JEM in Belgrad
Am Tag nach der Ankunft stand das Erkunden der Wettkampfstätte auf dem Programm für das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV), für die Teamleitung aber auch die Suche nach vermissten Koffern: Insgesamt 20 Gepäckstücke waren auf dem Weg in die serbische Hauptstadt bei der Zwischenlandung in München nämlich hängengeblieben. „Von solchen Nebensächlichkeiten lassen wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen“, betonte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes nach vier zusätzlichen Stunden auf dem Flughafen, die dann aber immerhin zur beschleunigten Ausgabe führten. „Wir wollen zeigen, was wir draufhaben, und freuen uns darauf, dass es am Dienstag endlich losgeht. Die Vorbereitung lief gut, wir können diese Titelkämpfe optimistisch angehen.“
>> Zu den Startlisten und Ergebnissen der JEM in Belgrad
Insgesamt 38 deutsche Aktive stehen in den Startlisten dieser JEM, natürlich wird auch auf eine entsprechend große Ausbeute gehofft. Im Vorjahr in Bukarest (ROM) hatte Nina Sandrine Jazy Gold über 50m Freistil gewinnen können, Julia Barth (1500m Freistil) und die 4x100m Freistilstaffel der Mädchen zudem Bronze geholt. „Wir wollen hier zeigen, dass wir nach der Coronazeit einiges aufholen konnten, und haben gerade auch in den Staffeln hier diesmal gute Chancen“, sagte Gooßes.
Deutschland kämpft beim Weltcupfinale um Platz sieben
Deutschlands Wasserballer bestreiten beim Weltcupfinale in Los Angeles (USA) am Sonntag das Spiel um Rang sieben. Im ersten Spiel der Runde um die Plätze fünf bis acht unterlag das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) am Samstagabend gegen Griechenland mit 6:19.
Dabei versteckte sich die Mannschaft von Bundestrainer Milos Sekulic gegen den Olympia-Silbermedaillengewinner von Tokio (JPN) 2021 und WM-Dritten des vergangenen Jahres erneut nicht. Gleich zu Beginn klatschte der Ball beim ersten deutschen Angriff nach einem Wurf von Denis Strelezkij allerdings nur gegen den Pfosten. Der Spandauer war am Ende zusammen mit Aleks Sekulic mit je zwei Toren trotzdem bester Mann im DSV-Team an diesem Tag. In der ersten Halbzeit war das Schussverhältnis fast ausgeglichen, doch während Deutschland auch in der Folge wenig Wurfglück hatte, präsentierte sich der Gegner in der Offensive weitaus effektiver und erhöhte seinen Vorsprung so bis zur Pause auf 7:2.
Auch in der zweiten Halbzeit zeigte das Top-Team aus Griechenland seine Klasse und konnte die Führung weiter ausbauen. „Der Wille war da, aber wir haben es nicht ganz geschafft, uns dem Spiel den Griechen anzupassen, was ihnen die Konterangriffe ermöglicht hat. Um gegen eine solche Top-Mannschaft erfolgreich zu spielen, müssen wir mit den Jungs das ganze Jahr über noch mehr an ihren Kraftfähigkeiten arbeiten“, sagte Sekulic. „Aber wir bleiben hier weiter dabei und freuen uns auf das nächste Spiel. Bis jetzt haben in beiden Spielen verschiedene Spieler eine sehr gute Leistung gezeigt, was mich sehr positiv stimmt.“
