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Die DSV-Wasserballerinnen sammeln beim Weltcup wertvolle Erfahrungen

Deutschlands Wasserballerinnen sind derzeit beim Weltcupturnier der Division 2 auf Malta im Einsatz. Und Karsten Seehafer als Head Coach der Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) hatte schon im Vorfeld angesichts der schwierigen Auslosung vor allem den Lernprozess betont, den seine Mannschaft bei diesem Turnier durchlaufen soll, um in den Spielen gegen einige der Top-Nationen weiter zu wachsen.

Am Mittwoch ging es für das DSV-Team im zweiten Vorrundenspiel gegen Russland, das beim Weltcup erstmals wieder unter eigener Flagge und mit eigener Hymne dabei ist. Die zweimaligen Olympia-Bronzemedaillengewinnerinnen gehören für Seehafer zu den sechs oder sieben besten Nationen der Welt, auch wenn sie aufgrund ihrer mehrjährigen internationalen Abwesenheit aufgrund der Suspendierung infolge des Ukraine-Kriegs in der Setzliste nur als vorletztes Team geführt werden. 

 

>> Alle Ergebnisse vom Wasserball-Weltcup

 

Dass Russland in Wirklichkeit deutlich stärker einzuschätzen ist, war am Mittwoch offensichtlich. Russland dominierte die Partie und führte im ersten Viertel schnell mit 6:1. Seehafer nahm daher schon früh eine Auszeit, die auch direkt Wirkung zeigte: Deutschland konnte zwischenzeitig auf 6:3 herankommen und kassierte bis zum Ende des Abschnitts nur noch einen weiteren Treffer.

Das DSV-Team hatte deutlich weniger Würfe, in Überzahl dafür eine starke Quote. Allerdings erlaubte man sich gegen die starke russische Verteidigung zu viele Ballverluste. Trotz mehrerer guter Paraden von Torhüterin Darja Heinbichner (SV Blau-Weiß Bochum) vergrößerte sich der Rückstand so bis zur Halbzeit auf 3:13.

Nach der Pause kam die junge Maria Sekulic (SSV Esslingen) zu ihrem Einsatz im deutschen Tor. Die Russinnen drückte derweil weiter aufs Gas. 21:4 führten sie nach dem dritten Viertel, der Endstand der Partie lautete schließlich 26:4. Elena Ludwig (Wasserfreunde Spandau 04) war mit zwei Treffern die beste deutsche Torschützin. „Da war nichts zu holen, da fehlt in erster Linie auch die Physis, um gegen so einen Gegner mithalten zu können. Wer weiß, wofür es gut ist. Auf alle Fälle benötigen wir Spiele auf diesem Niveau“, so das Fazit von Trainer Seehafer. Zum Abschluss der Vorrunde trifft das DSV-Team am Donnerstag (13:00 Uhr, kostenpflichtiger Livestream bei Recast) auf Asien-Meister China.

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Jetzt mitmachen: Wie soll das neue DSV-Maskottchen heißen?

Ab sofort ist er da: der DSV-Otter. In den Farben des Verbands, bereit für jeden Einsatz am und im Wasser und mit jeder Menge Energie im Gepäck steht das erste offizielle DSV-Maskottchen der Geschichte künftig für alles, was den Verband ausmacht – und soll nun gemeinsam mit der Community einen Namen bekommen. 

 

Die Teilnahme ist ganz einfach: Bis zum 21. April 2026 können Namensideen via Formular eingereicht werden. Aus allen Vorschlägen wird anschließend der Name ausgewählt und öffentlich bekannt gegeben. Erstmals treffen kann man das neue Maskottchen dann bei den 137. Deutschen Meisterschaften Schwimmen in Berlin. 

 

>> Jetzt Namen vorschlagen

 

 

Warum ein Otter?

 

Der Otter ist ein echtes Multitalent im Wasser – neugierig, beweglich, kraftvoll und verspielt. Kein anderes Tier vereint die Disziplinen des DSV so überzeugend wie er. Als eleganter, kraftvoller Schwimmer steht er für Becken- und Freiwasserschwimmen, seine Wendigkeit und Körperkontrolle spiegeln das Wasserspringen wider. Sein ausgeprägter Teamgeist macht ihn zum perfekten Sinnbild für Wasserball, während Anmut und Verspieltheit ideal zum Synchronschwimmen passen. Und dank seines dichten Fells trotzt er selbst kaltem Wasser – ein starkes Symbol auch für das Eisschwimmen, die jüngste DSV-Sportart.

Besonders passend: Otter bringen ihrem Nachwuchs von klein auf das Schwimmen bei. Sie vermitteln diese lebenswichtige Fähigkeit ganz selbstverständlich an die nächste Generation – genau wie der DSV, der sich seit Jahrzehnten dafür einsetzt, dass Kinder sicher schwimmen lernen. Schwimmen ist mehr als Sport: Es ist eine grundlegende Lebenskompetenz und ein zentraler Beitrag zur Sicherheit im und am Wasser.

Der DSV-Vorstandsvorsitzende Jan Pommer sagt: „Unser neues Maskottchen steht für die Vielfalt unseres Verbands und gibt dem DSV ein Gesicht. Der Otter ist sympathisch, intelligent, freundlich – und auch ein bisschen frech. Ein Charakter, der Jung und Alt begeistert.“ Gleichzeitig verkörpert der Otter zentrale Werte des DSV: Teamgeist, Zusammenhalt, Disziplin und Nachhaltigkeit. Als geschütztes Tier steht er zudem für gesunde Gewässer und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur – seine Präsenz gilt sogar als Indikator für funktionierende Ökosysteme.

„Dieses Maskottchen soll unseren Verband und unsere Gemeinschaft widerspiegeln“, so Pommer weiter. „Deshalb laden wir alle Mitglieder, Vereine und Fans ein, sich aktiv zu beteiligen und unserem Otter gemeinsam mit uns einen passenden Namen zu geben.“

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Deutschlands Wasserballerinnen gewinnen EM-Krimi gegen Serbien

In einem packenden Sonntagskrimi haben Deutschlands Wasserballerinnen bei der Europameisterschaft in Funchal (POR) Serbien mit 13:12 nach Fünfmeterwerfen bezwungen. Damit spielt die Mannschaft des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am Montag (18:15 Uhr, Livestream bei Eurovisionsport) gegen Portugal um Rang elf und kann damit ihre Platzierung von vor zwei Jahren wiederholen.

>> Alle Ergebnisse der Wasserball-EM

„Das war definitiv unser bislang bestes EM-Spiel und trotzdem hat es leider nicht gereicht. Wir sind mannschaftlich sehr geschlossen aufgetreten, mit etwas Glück wäre hier auf jeden Fall noch mehr drin gewesen. Aber so ist das nun mal im Sport. Wir nehmen auf jeden Fall viel mit von diesem EM-Turnier“, sagte Head Coach Karsten Seehafer.

 

Zur angestrebten Top-Ten-Platzierung fehlte Deutschland auf der Blumeninsel nur wenig. Gegen Serbien zeigte das DSV-Team auf jeden Fall wieder eine kämpferisch überragende und auch taktisch clevere Leistung. Nach den Treffern von Sinia Plotz (vier), Gesa Deike (drei), Elena Ludwig und Georgia Sopiadou schien ein Sieg in der regulären Spielzeit, der das Spiel um Rang neun eingebracht hätte, dabei bis zur Schlussminute möglich.

 

Bis zum 7:8 nach der ersten Spielhälfte wechselte die Führung in einer abwechslungsreichen Partie gleich viermal hin und her, nur einmal führte Serbien dabei mit zwei Toren. Doch die deutsche Mannschaft stellte sich mit zunehmender Zeit immer besser auf die körperliche Überlegenheit des Gegners im Zentrum ein und half sich dort wunderbar gegenseitig aus. Zudem glänzte Torhüterin Darja Heinbichner immer wieder mit tollen Paraden. So fiel nach der Pause erst einmal sechseinhalb Minuten kein Tor mehr. Dann glich Deutschland erst einmal aus und ging vier Minuten vor Schluss sogar selbst in Führung.

 

Eine Zwei-Tore-Führung hätte womöglich die Entscheidung bedeutet. Durch den 9:9-Ausgleich der Serbinnen 61 Sekunden vor Schluss kam es letztlich aber erneut zum Fünfmeterwerfen, das Deutschland durch die Treffer von Ludwig, Plotz, Gesa Deike und Barbara Bujka anders als am Vortag gegen die Türkei diesmal für sich entscheiden konnte. Serbien reichte der Punktgewinn jedoch zum Einzug ins Spiel um EM-Platz neun.

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EM-Start gegen Frankreich: Starkes Comeback der DSV-Frauen ohne Happy-End

56 Sekunden vor dem Ende der Partie gegen Frankreich nahm Karsten Seehafer als Trainer der deutschen Wasserballerinnen noch einmal eine Auszeit. Kurz zuvor hatte Ira Deike das DSV-Team beim EM-Auftakt gegen Frankreich auf zwei Tore herangebracht und die Abwehr anschließend die Französinnen gestoppt – der späte Ausgleich schien auf einmal wieder möglich, nachdem Deutschland in dieser Begegnung zwischenzeitlich schon mit fünf Toren zurückgelegen hatte. Doch beim anschließenden Angriff prallte der Ball beim Wurf von Ira Deike nur an den Pfosten.

Überhaupt war das Wurfglück zum Start der Europameisterschaften nicht unbedingt auf Seiten der deutschen Frauen. Einmal gab es bei Strafwürfen sogar zwei Pfostentreffer innerhalb weniger Sekunden. Am Ende unterlag die DSV-Auswahl mit 11:13 gegen den EM-Siebten von 2024. Bereits am morgigen Dienstag (11:30 Uhr, Livestream bei Eurovisionsport) bietet sich die Chance zur schnellen Wiedergutmachung im zweiten Gruppenspiel gegen die Slowakei. Die Slowakinnen verloren ihr erstes Spiel gegen Weltmeister Griechenland deutlich mit 7:24.

 

>> Alle Ergebnisse der Wasserball-EM

 

Gegen Frankreich dauerte es mehr als zwei Minuten, ehe der erste Treffer der Partie fiel. Kapitänin Gesa Deike brachte Deutschland in Führung – sie war mit drei Treffern die beste DSV-Torschützin an diesem Tag. Das DSV-Team konnte durch Jana Stüwe sogar nachlegen, kassierte danach aber zu viele Strafzeiten, so dass Frankreich in der Folge immer wieder in Überzahl zum Erfolg kam. Nach dem ersten Abschnitt führte der Gegner mit 4:3, zur Halbzeit mit 8:4. „Wir hatten sieben Hinausstellungen hintereinander, so konnten die Französinnen das Spiel drehen“, sagte Coach Karsten Seehafer.

Gerade im zweiten Abschnitt, in dem die DSV-Auswahl lediglich einen Treffer erzielen konnte, fehlte es an zwingenden Torchancen aus zentraler Position. Zwar hatten die Deutschen zu diesem Zeitpunkt und auch zum Spielende mehr Würfe aufs Tor abgegeben, waren dabei aber nicht effizient genug im Abschluss. Das änderte sich erst im Verlauf des dritten Viertels. „Wir haben viel Zeit gebraucht, um zurück ins Spiel zu finden“, so Seehafer. Das starke Comeback im Schlussviertel, das die Deutschen mit 4:2 für sich entscheiden konnten, kam dann zu spät, um die Partie noch zu drehen.

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Das sind die Termine für den Schwimm-Weltcup 2026

World Aquatics hat nach den Austragungsorten nun auch die Termine für den Schwimm-Weltcup 2026 bekanntgegeben. Dieser findet im kommenden Jahr erstmals entlang der historischen Seidenstraße in Baku (AZE), Taschkent (UZB) und Astana (KAZ) statt – und zwar an den ersten drei Wochenenden im Oktober.

Dern Anfang macht Aserbaidschans Hauptstadt Baku vom 01. – 03. Oktober. Es ist der früheste Weltcup-Auftakt seit 2021, in den Jahren danach startete die Serie immer erst Mitte des Monats. Danach folgt die Station in Taschkent in Usbekistan vom 08. – 10. Oktober. Das Finale steigt dann vom 15. – 17. Oktober in der kasachischen Hauptstadt Astana. „Wir sind begeistert und fühlen uns sehr geehrt, den Schwimmweltcup in so geschichtsträchtige und kulturell bedeutende Städte wie Baku, Taschkent und Astana zu bringen. Die Seidenstraßen-Tour wird eine Abkehr von den üblichen Weltcup-Veranstaltungen darstellen und den weltbesten Schwimmern neue Perspektiven eröffnen, wo ihre Leistungen von den Einheimischen gefeiert und geschätzt werden“, sagte Husain Al Musallam, der Präsident von World Aquatics.

Alle drei Länder sind zum ersten Mal Gastgeber eines Weltcup-Events. Für Usbekistan und Kasachstan ist es sogar das erste Mal überhaupt, dass man eine internationale Schwimmveranstaltung ausrichtet – dort waren bislang nur Events im Synchronschwimmen beziehungsweise Wasserball zu Gast. „Wir begrüßen jeden Schwimmer so herzlich, wie einst Reisende einander auf dieser alten Seidenstraße willkommen hießen“, wird Dmitriy Balandin in der Pressemitteilung des Weltverbandes zitiert. Der Olympiasieger von 2016 über 200m Brust ist inzwischen Generalsekretär des kasachischen Schwimmverbands.

Geschwommen wird auch 2026 wieder auf der Kurzbahn. Nur in den Jahren vor Olympia wird der Weltcup traditionell auf der 50m-Bahn ausgetragen, also erst 2027 wieder. Das Preisgeld beträgt 2026 erneut stattliche 1,2 Millionen US-Dollar, kann sich aber durch Boni für Weltrekorde oder das Erreichen der Triple-Crown – also dem Sieg auf einer Strecke bei allen drei Veranstaltungen – noch weiter erhöhen. In diesem Jahr wurden so insgesamt 1,57 Millionen US-Dollar ausgeschüttet.

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Starkes Comeback beschert Hannover den ersten Sieg in der Champions League

Siege sind immer süß, Heimsiege erst recht. Und wenn sie dann auch noch in der Königsklasse des Wasserballs passieren, ist die Freude umso größer. Einen solchen Glücksmoment erlebten in der Champions League in dieser Woche die Wasserballer von Waspo 98 Hannover. Gegen den spanischen Top-Klub CN Sabadell gewann der Deutsche Meister mit 16:14 und feierte damit den ersten Sieg in der Champions League seit fast zwei Jahren. Nach zwei Spieltagen liegen die Niedersachsen damit gut im Rennen ums Weiterkommen. Bereits am heutigen Freitag sind sie aber zunächst in der Bundesliga im Stadtderby gegen die White Sharks gefordert.

Dabei sah es gegen Sabadell über weite Strecken der Partie zunächst nicht so aus, als würde Waspo die Punkte in Hannover behalten können. Anfang des zweiten Viertels führten die Gäste aus dem Vorort von Barcelona bereits mit vier Toren (7:3). In der Folge verkürzte Hannover zwar den Rückstand und konnte im dritten Viertel sogar gleichziehen (9:9), Mitte des Schlussabschnitts ging Sabadell allerdings wieder mit zwei Toren in Führung (14:12). Doch Waspo kämpfte, hielt die Gäste fast vier Minuten ohne Treffer und drehte das Spiel so erfolgreich. Ein raffinierter Heber von Hannovers Neuzugang Lazar Vukicevic 42 Sekunden vor dem Ende besorgte den Endstand und ließ Spieler und Fans im Stadionbad jubeln. Beste Torschützen beim Tabellenführer der Bundesliga waren Nationalspieler Denis Strelezkij mit vier sowie Nikola Milardovic mit drei Treffern.

Spandau hält die perfekte Bilanz gegen Bukarest

Überhaupt war es eine erfolgreiche Europapokal-Woche für die Vertreter der Wasserball-Bundesliga. Einen Sieg feierten im Euro Cup nämlich auch die Wasserfreunde Spandau 04, der deutsche Rekordchampion setzte sich auswärts gegen Steaua Bukarest mit 11:9 durch. Marton Nagy war mit drei Treffern bester Torschütze bei den Berlinern, die damit ihre perfekte Bilanz gegen den rumänischen Gegner weiter ausbauen konnten. In bislang fünf Aufeinandertreffen mit Bukarest seit 2018 war Berlin stets erfolgreich. Der ASC Duisburg verlor dagegen sein Heimspiel gegen das kroatische Top-Team von VK Jug Dubrovnik – Champions-League-Sieger von 2016 – mit 9:18.

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Duell der Tormaschinen beim Supercup in Berlin

Die Tormaschinerie bei den Top-Teams läuft bereits auf Hochtouren. Nach zwei Partien in der Wasserball-Bundesliga haben die Frauen der Wasserfreunde Spandau 04 als Titelverteidigerinnen bereits 62 Treffer auf der Habenseite – zuletzt gab es am vergangenen Wochenende ein 35:4 beim Uerdinger SV 08. Mit jeweils zehn Treffern stehen die Spandauerinnen Dora Kangler, Elena Ludwig und Carolina Hendrika Slagter gemeinsam auf Platz zwei der Torschützinnenliste. Ganz vorne mit sogar 13 Toren rangiert dort momentan Nationalspielerin Aylin Fry vom SV Blau-Weiß Bochum, der ebenfalls die ersten beiden Ligaspiele souverän für sich entschieden und so auch schon 43 Treffer zu Buche stehen hat. 16:11 hieß es zuletzt beim SSV Esslingen im Duell zweier Europapokalteilnehmer.

Beim Supercup am 18. Oktober in Berlin treffen die beiden offensivstärksten Teams des Landes nun erstmals in dieser Spielzeit direkt aufeinander. Ab 18:00 Uhr geht es in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg um den ersten Titel der neuen Saison.

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Die Gastgeberinnen gehen dabei als Titelverteidigerinnen ins Spiel: Beim Supercup 2024 hatte sich Spandau ebenfalls in eigener Halle mit 23:6 gegen Uerdingen durchgesetzt. Überhaupt haben die Berlinerinnen seit 2018 sämtliche nationalen Titel gewonnen und holten in der vergangenen Saison abermals das Double aus Meisterschaft und Pokal. Allerdings ist auch Bochum mit großen Ambitionen in die Saison gestartet und möchte den Wasserfreunden Paroli bieten. „Wir wollen es ihnen auf jeden Fall nicht zu einfach machen“, betonte Bochums Kapitänin Jana Stüwe. Das würde sogar Gesa Deike auf der anderen Seite begrüßen: „Ich würde mich über mehr Konkurrenz in der Bundesliga freuen“, meinte Spandaus Spielführerin. „Ich habe gehört, dass Bochum sich mit internationalen Spielerinnen verstärkt hat und freue mich auf spannende und herausfordernde Spiele.“

Bei den Männern hatte sich am vergangenen Wochenende Waspo 98 Hannover den Sieg beim Supercup-Turnier gesichert. 14:10 lautete das Ergebnis im Endspiel gegen die Wasserfreunde Spandau. Der Supercup der Männer wurde in diesem Jahr erstmals seit 2018 wieder als Viererturnier ausgetragen. Bei den Frauen geht er aber weiterhin traditionell als nur ein Spiel über die Bühne.

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Spandaus starker Auftritt im Euro Cup bleibt unbelohnt

Eines der unterhaltsamsten Spiele am ersten Spieltag der Gruppenphase im Euro Cup fand am Donnerstagabend in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg in Berlin statt. Dort boten die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 gegen das Top-Team von RN Savona, den aktuellen Tabellenführer der italienischen Seria A, einen starken Auftritt. Die Berliner erwischten den besseren Start, führten im ersten Viertel zwischenzeitlich mit 4:0 und zur Halbzeit mit 6:5. Erst im dritten Viertel gingen die Gäste dann erstmals in Führung und lagen Mitte des Schlussabschnitts dann ihrerseits auf einmal mit vier Toren vorne. Spandau steckte nicht auf und kam noch einmal bis auf einen Treffer heran, unterlag am Ende aber dennoch mit 15:16. Martin Nagy und Matej Caraj mit je drei Treffern waren auf Berliner Seite die besten Torschützen an diesem Abend.

>> Alle Ergebnisse vom Euro Cup

Auch der ASC Duisburg als zweiter DSV-Vertreter im Euro Cup präsentierte sich zum Auftakt der Gruppenphase konkurrenzfähig. Beim VK Solaris Sibenik (CRO) verloren die Duisburger letztlich zwar mit 10:15. Bis zur Halbzeitpause, als der ASCD mit 8:7 führte, war man mit einem der besten Teams Kroatiens allerdings auf Augenhöhe. Vukasin Simic und Sascha Seifert trafen je dreimal für den Bundesliga-Dritten der vergangenen Saison.

Meister Hannover verliert zum Auftakt der Champions League

In der Champions League kassierte der Deutsche Meister Waspo 98 Hannover bereits am Dienstag eine 9:20-Niederlage beim französischen Spitzenklub CN Marseille. Die Franzosen standen in der vergangenen Saison im Halbfinale der Königsklasse und sorgten auch diesmal früh für klare Verhältnisse.

>> Alle Ergebnisse der Champions League

„Das Ergebnis ist nicht so, wie wir es erwartet und uns gewünscht haben, aber wir sind überhaupt nicht enttäuscht. Wir hatten keine Zeit, uns richtig vorzubereiten, wegen des etwas ungewöhnlichen Termins des Supercups – aber natürlich ist das keine Ausrede. Wir sind realistisch und sagen nicht, dass wir Marseille in Marseille geschlagen hätten. Die Spieler haben alles gegeben und keinen Moment aufgegeben. Dafür danke ich ihnen. Wir haben noch viel, was wir in der Champions League zeigen können“, sagte Waspo-Trainer Aleksandar Radovic. Am Samstag steht für Hannover, Spandau und Duisburg nun aber erstmal der erste Spieltag in der Wasserball-Bundesliga an.

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Triumph in eigener Halle: Waspo Hannover beendet Spandaus Supercup-Serie

Der erste Titel der neuen Saison im Wasserball geht nach Niedersachsen. Der Double-Sieger der vergangenen Saison Waspo 98 Hannover setzte sich am Samstagabend im Finale des Supercup-Turniers in eigener Halle mit 14:10 gegen die Wasserfreunde Spandau 04 durch. Nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft und dem Erfolg im DSV-Erfolg in der vergangenen Saison hat Hannover damit nun aktuell sämtliche nationalen Titel in seinem Besitz.

Seit 2021 hatten beim Supercup zuletzt stets die Spandauer triumphiert, die mit 19 Titeln auch der Rekordchampion in diesem Wettbewerb sind. Diese Serie hat Hannover nun gestoppt. Es war der insgesamt siebte Supercup-Erfolg für Waspo 98 beziehungsweise den Vorgängerklub Waspo Hannover-Linden. Im ersten Viertel verlief die Finalpartie im Stadionbad zunächst ausgeglichen. Mehrfach wechselte die Führung hin und her, zur ersten Pause lagen die Gastgeber mit 4:3 vorne. So ging es zunächst auch im zweiten Abschnitt weiter, ehe Waspo kurz vor der Halbzeit davonzog und beim zwischenzeitlichen Stand von 8:4 dann erstmals mit vier Toren führte. Zur Halbzeit stand es 8:5.

Diesen Vorsprung verteidigte Waspo auch im dritten Abschnitt erfolgreich und konnte ihn sogar weiter ausbauen – mit 11:7 ging es letzte Viertel. Als Nationalspieler Niclas Schipper kurz darauf den zwölften Hannoveraner Treffer erzielte, bedeutete das bereits die Vorentscheidung, danach brachte Waspo die Partie souverän nach Hause. Bester Torschütze beim Sieger war eine Woche vor dem Bundesligastart am 18. Oktober Denis Strelezkij mit drei Treffern, außerdem waren gleich fünf Spieler jeweils doppelt erfolgreich. Für Spandau traf Nikola Kojic ebenfalls dreimal. 

Platz drei hatte sich zuvor der ASC Duisburg durch ein 24:12 gegen den OSC Potsdam gesichert. In diesem Jahr wurde der Supercup erstmals seit 2018 wieder als Viererturnier ausgetragen. In den Halbfinals am Freitag hatte Waspo mit 30:10 gegen Potsdam gewonnen, Spandau erst nach Fünfmeterwerfen mit 19:18 gegen den ASCD.

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Deutschlands Wasserballerinnen treffen bei der EM auf den Weltmeister

Deutschlands Wasserballerinnen steht bei den Europameisterschaften im kommenden Jahr ein Duell mit dem Weltmeister bevor. Das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) trifft beim Turnier vom 26. Januar – 05. Februar in Funchal (POR) in Gruppe A auf Griechenland als wohl stärkstem Gruppengegner, das sich im Sommer in Singapur die WM-Krone aufgesetzt hatte und in diesem Jahr zuvor auch schon beim Weltcupfinale triumphierte. Bei den Europameisterschaften waren die Griechinnen 2024 Dritte geworden, zwei Jahre davor Zweite – das Team zählt seit langem zu den besten der Welt.

Die weiteren Gegnerinnen in der ersten Gruppenphase sind die Französinnen als EM-Sechste von 2024 und WM-Zwölfte von Singapur sowie die Frauen aus der Slowakei, die das vergangene EM-Turnier auf Rang 15 beendet hatten – vier Plätze hinter den Deutschen als Elfte. Das direkte Duell hatte das DSV-Team damals mit 12:10 für sich entschieden.

Deutschlands Teamcoach Karsten Seehafer sagte nach der Auslosung am Donnerstag: „Wir freuen uns auf das Turnier und sind sehr zufrieden mit der Auslosung, sind wir doch Ungarn aus dem Weg gegangen“ – die Ungarinnen als WM- und Weltcup-Zweite waren das mit Abstand stärkste Team im zweiten Topf. Seehafer weiter: „Wir sind kein Favorit, können wir mit erfrischendem Wasserball aber zeigen, was möglich ist. Die Chance, besser als bei der letzten EM zu sein, ist groß.“

Bei den Europameisterschaften auf Madeira kommt erstmals ein neuer Modus zur Austragung. Nach der ersten Gruppenphase erreichen die jeweils besten beiden Nationen der vier Vierergruppen eine zweite Gruppenphase, die abermals in zwei Vierergruppen ausgetragen wird, wobei die bis dahin erreichten Punkte mitgenommen werden. Deutschland bekäme es dort mit zwei Teams aus Gruppe C mit Italien, Kroatien, Serbien und der Türkei zu tun. Die Erst- und Zweitplatzierten der Gruppenphase II stehen im Halbfinale, die restlichen Teams absolvieren Platzierungsspiele. Die Dritt- und Viertplatzierten der ersten Gruppenphase bilden ihrerseits zwei Vierergruppen, um die Plätze 9 bis 16 auszuspielen.

Die EM-Auslosung im Überblick: 

Gruppe A: Deutschland, Griechenland, Frankreich, Slowakei

Gruppe B: Spanien, Ungarn, Portugal, Rumänien

Gruppe C: Italien, Kroatien, Serbien, Türkei

Gruppe D: Niederlande, Großbritannien, Israel, Schweiz

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