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Aleksandar Radovic wird neuer Wasserball-Bundestrainer für die Männer
Im Zuge der Neuausrichtung im deutschen Wasserball hat der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) Aleksandar Radovic zum neuen Bundestrainer für die Nationalmannschaft der Männer berufen. Der 38-Jährige übernimmt das Amt zum 01. Januar 2026. Radovic, gebürtiger Montenegriner, aber seit mittlerweile zehn Jahren in Deutschland tätig – erst als Spieler und seit 2023 als Trainer – betreut bislang das Team des aktuellen Deutschen Meisters und DSV-Pokalsiegers Waspo 98 Hannover und wird dies in Doppelfunktion auch künftig tun. Sein Co-Trainer im Nationalteam wird Peter Röhle von den Wasserfreunden Spandau 04.
„Mit Aleksandar Radovic haben wir einen ebenso jungen und ambitionierten als auch erfolgreichen Trainer für die Nationalmannschaft gewinnen können. Seine Qualitäten als Coach hat er bereits bei Waspo Hannover bewiesen, wo die deutschen Nationalspieler unter seiner Führung viel Verantwortung übernehmen“, erklärte Christian Hansmann, DSV-Vorstand Leistungssport. „Mit Co-Trainer Peter Röhle steht ihm im Nationalteam jemand zur Seite, der die Entwicklung des deutschen Wasserballs in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt hat und über entsprechend viel Erfahrung verfügt. Damit sind beide nationalen Top-Klubs im neuen DSV-Trainergespann vertreten, bei denen auch die meisten Nationalspieler aktiv sind.“
Die Entscheidung durch den DSV-Vorstand erfolgte nach Konsultation der beratenden Findungskommission. Die personellen Veränderungen sind ein weiterer zentraler Baustein im Reformprozess im hiesigen Wasserball. Erste Maßnahmen zur gezielten Förderung dieser Sportart waren bereits im Frühjahr 2025 auf den Weg gebracht worden – darunter die Einführung einer Positivquote für deutsche Spieler*innen und die Weiterentwicklung der Ligenstruktur. Seit der Saison 2025/26 müssen mindestens sieben deutsche Spieler*innen auf dem Spielprotokoll jeder Bundesligamannschaft stehen, in den Folgejahren steigt die Zahl auf acht (2026/27) und neun (ab 2027/28). Mit einem klaren Fokus auf nachhaltige Nachwuchsförderung und stabile Strukturen verfolgt der DSV das Ziel, den deutschen Wasserball schrittweise zurück in den Kreis der internationalen Top-Nationen zu führen.
„Ich strebe danach, durch gezielte Entwicklung junger Athleten und innovatives Trainingsmanagement die nächsten Spitzenleistungen im Wasserballsport zu ermöglichen“, sagt Aleksandar Radovic. Und auch wenn er offiziell erst zum Jahreswechsel als Bundestrainer übernimmt, hatte er die Nationalmannschaft auch vorher schon genau im Blick und leitete bereits vor Weihnachten einen Lehrgang in Hannover, bei dem sich die Spieler des Perspektiv- und des Teamsportkaders präsentierten. Ohnehin ist Radovic in Deutschland bestens bekannt. Nach seinen Erfolgen als Spieler in Hannover mit unter anderem vier Meistertiteln und sechs Pokalsiegen und einem Jahr als Co-Trainer an der Seite von Karsten Seehafer hatte Radovic im Sommer 2024 die Verantwortung bei Waspo übernommen und in seiner ersten Saison an der Seitenlinie dann auf Anhieb das Double gewonnen. Auch in der laufenden Spielzeit steht Waspo Hannover aktuell wieder an der Tabellenspitze der Wasserball-Bundesliga.
Seit Juni 2025 hatten sich zuletzt Luka Sekulic und Dirk Hohenstein interimistisch das Nationalteam gekümmert. Sekulic bleibt Bundesstützpunkttrainer in Hannover, Dirk Hohenstein ist beim DSV künftig wieder für die Diagnostik zuständig. Zusammen hatten sie die Nationalmannschaft bei den FISU World University Games 2025 in Duisburg betreut und die deutsche Auswahl dort zur Bronzemedaille geführt. „Wir danken Luka Sekulic und Dirk Hohenstein, dass sie in einer schwierigen Phase Verantwortung für den deutschen Wasserball übernommen haben“, sagte DSV-Vorstand Christian Hansmann. Im Umfeld der Universiade war übrigens auch Aleksandar Radovic im Einsatz. Er unterstützte in der Vorbereitung das Nationalteam der Frauen, welches ein paar Wochen später dann sensationell Gold holte.
Was sich Aleksandar Radovic beim ersten Turnier als Bundestrainer ausrechnet
Der Wasserball-Weltcup auf Malta (07. – 13. April) hält für Deutschlands Männer gleich zwei Premieren parat. Beim Wettstreit der Division 2 kommt erstmals ein neuer Modus samt Wertung per Tournament Performance Index (TPI) zur Anwendung. Und für Aleksandar Radovic steht dabei zugleich das erste Turnier als Bundestrainer an, seit der Coach des Deutschen Meisters Waspo 98 Hannover zum Jahreswechsel das Amt in Doppelfunktion übernahm.
Der Weltcup-Turnierplan auf Malta
Radovic hatte seinen 15-köpfigen Kader vor der Abreise für ein zehntägiges Vorbereitungscamp in Hannover versammelt, obwohl sein Verein in dieser Zeit noch zwei Champions-League-Spiele absolvierte. Waspo stellt mit sechs Spielern das Gros des Nationalteams vor den Wasserfreunden Spandau (fünf) und dem ASC Duisburg (vier).
Ein Spiel weniger als die Konkurrenz durch Japans Weltcup-Absage
Starten wird das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) beim Weltcup mit Spielen gegen Slowenien am Dienstag (07. April um 13:00 Uhr) und Hongkong am Donnerstag (09. April um 11:00 Uhr). Anschließend geht es für die besten 16 der 23 Mannschaften weiter mit K.o.-Spielen, die beiden Finalisten qualifizieren sich für das Weltcup-Finale im Juli in Australien. „Wir lernen uns gerade erst richtig kennen. Eine genaue Platzierung nenne ich daher noch nicht als Ziel. Wichtig für uns wird erst einmal sein, als Mannschaft gut zusammen zu wachsen und dabei die bestmögliche Leistung abzuliefern“, betont Radovic.
Man wird aber auch erst sehen müssen, wie sich die kurzfristige Absage Japans in der Turnier-Arithmetik auswirkt. Die Asiaten hätten Deutschlands dritter Gegner in der Vorrunde sein sollen. Damit fällt die Möglichkeit weg, gegen ein in der Weltrangliste deutlich besser platziertes Team zu glänzen. Um dabei auch seinen TPI zu steigern, der neben dem nackten Ergebnis auch immer die Stärke des Gegners gemäß Weltrangliste einbezieht.
„Ich hätte uns gern in einem Spiel gegen einen so starken Gegner wie WM-Teilnehmer Japan gesehen“, sagt Radovic. Das neue Wertungssystem interessiert ihn dagegen erst einmal weniger. „Man kann im Turnierverlauf damit nun nicht mehr absehen, wie es nach der Vorrunde weitergeht und wer da als Gegner wartet. Also können wir nur eins machen: Unsere beste Leistung abliefern. Wir sind eine junge Mannschaft und müssen vom ersten Moment kämpfen. Daher ist für uns das erste Spiel gegen Slowenien erst einmal das Wichtigste.“
Der DSV-Kader für den Wasserball-Weltcup
| Name | Verein |
| Sebastian Andruszkiewicz | Wasserfreunde Spandau 04 |
| Tobias Bauer | Wasserfreunde Spandau 04 |
| Felix Benke (TW) | Waspo 98 Hannover |
| Zoran Bozic | Waspo 98 Hannover |
| Florian Bruns | Wasserfreunde Spandau 04 |
| Yannek Chiru | Wasserfreunde Spandau 04 |
| Philipp Dolff | ASC Duisburg |
| Mark Gansen | Waspo 98 Hannover |
| Till Hofmann | Wasserfreunde Spandau 04 |
| Elias Metten | ASC Duisburg |
| Lennox Metten | ASC Duisburg |
| Niclas Kai Schipper | Waspo 98 Hannover |
| Vukasin Simic | ASC Duisburg |
| Max Spittank (TW) | Waspo 98 Hannover |
| Denis Strelezkij | Waspo 98 Hannover |
Bernd Berkhahn und Stephen Bibow werden Bundestrainer für das Freiwasserschwimmen
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) stellt sich im Freiwasserbereich zum 01. Juni personell neu auf. Für die Elite trägt Bernd Berkhahn dann ebenfalls die Verantwortung als Bundestrainer, zusätzlich zum bisher betreuten Bereich „Lange Strecke“ im Becken. Den Posten als Bundestrainer Nachwuchs übernimmt Stephen Bibow. Zudem unterstützt Jörg Freyher das Freiwasserschwimmen zusätzlich als Projekttrainer.
„Wir freuen uns, die für den DSV so wichtige und erfolgreiche Sportart personell neu aufzustellen. Erfolgscoach Bernd Berkhahn kann seine Expertise so auf den langen Strecken im Beckenschwimmen und auch bei der Elite im Freiwasserbereich vollumfänglich einbringen. An seiner Seite sollen Stephen Bibow und Jörg Freyher künftig noch mehr Impulse für den Nachwuchsbereich geben und Synergieeffekte mit dem Beckenschwimmen nutzen“, blickt DSV-Vorstand Leistungssport Christian Hansmann voraus.
„Das Freiwasserschwimmen im Weltstandard hat sich in den vergangenen Jahren enorm in den Schwimmgeschwindigkeiten entwickelt. Mit der Hinzunahme des neuen Knockout- Sprint-Wettbewerbs findet dabei nochmals eine Steigerung statt. Mit der Verknüpfung der Bundestrainer-Aufgaben ,Lange Strecke‘ Beckenschwimmen und dem Freiwasserschwimmen kommen wir dieser Entwicklung strukturell und personell zeitnah nach“, sagte Berkhahn. Bei den Olympischen Spielen in Paris (FRA) hatten seine Aktiven bekanntlich alle drei Medaillen für den DSV gewonnen.
Den Bundestrainer-Kollegen Bibow kennt Berkhahn schon länger. Der 35-Jährige war dem Schwimmsport nach eigener aktiver Karriere immer eng verbunden geblieben. Neben dem erfolgreichen Studium an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig (Bachelor und Master) arbeitete er bereits als Trainer am dortigen Nachwuchsstützpunkt und betreute am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) die Leistungsdiagnostik fürs Schwimmen.
Ab 2018 arbeitete Bibow dann für sieben Jahre am Landes- und Bundesstützunkt Triathlon in Nürnberg, zuletzt war er dort als leitender Trainer im Junior*innen-Bereich sehr erfolgreich. Nun steht für ihn schon bei der JEM in Sétubal (POR/17. – 22. Juni) die Premiere als Nachwuchs-Bundestrainer im DSV an. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe im DSV“, sagte Bibow. „Durch das Schwimmen beim Triathlon war ich trotz einiger kleiner Unterschiede gegenüber den normalen Freiwasserrennen immer im Metier geblieben. So braucht es nun sicher auch keine lange Eingewöhnungszeit.“
Bundestrainer*in Wasserball Männer
Premiere: Erstmals läuft ein Spiel der Wasserball-Bundesliga bei Sporteurope.TV
Für den SV Cannstatt als Aufsteiger in die Wasserball-Bundesliga steht ein ganz besonderes Wochenende ins Haus. Am Samstag treffen die Stuttgarter auf den Deutschen Meister und Pokalsieger Waspo 98 Hannover – aktuell das Maß aller Dinge im deutschen Wasserball. Tags darauf steht beim Spiel gegen den OSC Potsdam (15:30 Uhr) ein weiterer Meilenstein an: Dann ist der SV Cannstatt Teil einer Premiere für die gesamte Liga.
Erstmals zeigt nämlich der Streaminganbieter Sporteurope.TV eine Partie der Wasserball-Bundesliga live. Damit rückt der deutsche Wasserball bundesweit ins Rampenlicht. Die Übertragung erfolgt kostenfrei auf Sporteurope.TV.
Seit November 2025 kooperiert der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) mit dem Online-Sportsender, der bis August vergangenen Jahres noch unter dem Namen Sportdeutschland.TV bekannt war. Auf der Plattform werden seither alle Streams von DSV-Veranstaltungen, die nicht anderweitig exklusiv vergeben sind, übertragen.
>> Zum DSV-Kanal auf Sporteurope.TV
Die Zusammenarbeit ist eine klassische Win-Win-Situation: Sporteurope.TV baut sein Bewegtbildangebot mit schon jetzt über 70 Sportarten weiter aus. Zugleich profitiert der Schwimmsport von den hohen Online-Reichweiten des Streaminganbieters und dessen langjähriger Erfahrung mit professionellem Livestreaming. Es handelt sich um die größte Web-TV Plattform des Breiten- und Spitzensports in Deutschland – und das auf allen Geräten. Über die mobile App für iOS oder Android verpassen Fans auch unterwegs kein Highlight ihrer Lieblingssportart.
Bundesstützpunkttrainer*in (m/w/d) am Bundesstützpunkt Beckenschwimmen in Magdeburg
Arbeitsbeginn: 01.10.2025
Beschäftigungsart: Angestellter
Anstellungsart: Vollzeit (befristet)
Aufgaben
>> Zur kompletten Stellenausschreibung
Zu Ihren Hauptaufgaben gehören:
• Verantwortung für die Umsetzung der trainingsmethodischen Grundkonzeption (Strukturplan Beckenschwimmen) des DSV und die strategische Entwicklung der Disziplinen am Bundesstützpunkt und in der Bundesstützpunktregion in Zusammenarbeit mit allen hauptamtlichen Trainer*innen sowie den verantwortlichen Bundestrainer*innen
• Verantwortung und Absicherung des täglichen Trainingsprozesses der zugeordneten Bundeskader mit dem Ziel der erfolgreichen Teilnahme an internationalen Meisterschaften (Planung und Steuerung der Trainings- und Wettkampfplanung)
• Abstimmung des dualen Karrieremanagements der zugeordneten Bundeskader in Zusammenarbeit mit dem*der Bundesstützpunktleiter*in
• Teilnahme an zentralen Maßnahmen der Leistungsförderung im Rahmen der DSV-Jahresplanung (Trainingslager, Lehrgänge, Leistungsdiagnostik, Wettkämpfe und Meisterschaften) in Zusammenarbeit mit dem*der verantwortlichen Bundestrainer*in
• Mitwirkung bei der A-Trainer-Aus- und Weiterbildung sowie weiteren Fortbildungsmaßnahmen in Abstimmung mit dem*der Bundestrainer*in Bildung/Wissenschaft
• Aktive Mitarbeit im Management des Bundesstützpunkts Schwimmen in Magdeburg
• Sicherung und Pflege einer engen Zusammenarbeit mit dem Olympiastützpunkt Sachsen-Anhalt und den verantwortlichen Personen und Partnern im Leistungssportverbundsystem
Profil
Ihr Profil:
• Nachweisliche Fachkompetenz und mehrjährige Erfahrung als Trainer*in in der Sportart Schwimmen (A-Trainer-Lizenz oder vergleichbare internationale Lizenz)
• Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich der Strukturen und Systeme im Leistungssport
• Soziale Kompetenz und hohe Bereitschaft zu kollegialer Teamarbeit
• hohes Engagement, Motivation, Kreativität und Flexibilität
• hohe Bereitschaft zur selbstständigen Arbeit und Aneignung neuer Kenntnisse
Warum wir
Der Deutsche Schwimm-Verband e.V. (DSV) als Spitzenverband des organisierten Schwimmsports in Deutschland gehört mit seinen 18 Landesverbänden, derzeit 2.322 Vereinen und rund 603.000 Mitgliedern sowie fünf olympischen Sportarten (Beckenschwimmen, Freiwasserschwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball, Wasserspringen) zu den größten Sportverbänden in Deutschland. Der DSV engagiert sich für den Leistungs-, Breiten-, Freizeit- und Gesundheitssport. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder im In- und Ausland. Der Sitz der Geschäftsstelle ist Kassel.
Erfolgreiche DSV-Masters: Zwei WM-Titel auch beim Wasserball
Nicht nur die deutschen Master-Schwimmer*innen haben in Singapur kräftig abgeräumt. Auch beim Wasserball waren die DSV-Masters bei den Weltmeisterschaften erfolgreich und holten in gleich zwei Altersklassen den WM-Titel nach Deutschland.
In der Altersklasse AK 65+ stellt der SV Cannstatt die beste Mannschaft der Welt, die sich mit fünf Siegen und nur einer Niederlage den Titel sicherte – punktgleich mit den Masters Rio, aber mit dem besseren Torverhältnis als die Brasilianer. Als entscheidend sollte sich im Nachhinein der Sieg im direkten Duell gleich am ersten Spieltag der Runde herausstellen, in dem Cannstatt sich knapp mit 7:6 gegen das Team aus Südamerika durchsetzen konnte.
„In der mit sieben Teilnehmern am stärksten besetzen Altersklasse haben wir vielleicht ein wenig überraschend den WM-Titel geholt. Mit nicht nur konditionell, sondern auch taktisch hervorragenden Leistungen gegen die größten Konkurrenten aus der USA und Brasilien hat sich unsere Truppe bravourös durchgesetzt und am Ende des Turniers verdient die Goldmedaille gefeiert“, sagte Trainerlegende Andras Feher.
In der Altersklasse 70+ wurden die Männer des Düsseldorfer SC von 1898 Masters-Weltmeister. Nach Platz zwei in der Vorrunde (drei Siege, eine Niederlage) präsentierten sich die Rheinländer in den anschließenden K.o.-Spielen unschlagbar. Im Finale gewann man mit 7:5 gegen das Team von Channel Islands (USA), gegen die man in der Gruppenphase noch mit 8:9 unterlegen war.
Die beiden Weltmeisterteams:
SV Cannstatt (AK 65+): Jürgen Hermanns, Thomas Müller, Bernhard van den Bosch, Stephen James McCartney, Robert Jobst, Istvan Richer, Harald Westbrock, Franz-Josef Richter, Thomas Packenius, Roland Maurer, Michael Henk, Hans-Gerd Knorr, Jürgen Andrae, Donald Bleeker, Gerhard Walter Zimmer
Düsseldorfer SC von 1898 (AK 70+): Ferenc Gyorgy Pinter, Hans-Joachim Friedrich Bruckner, Wolfgang Wilhelm Schoch, Rüdiger Asche, Miklos Hamori, Adrian Muntean, Norbert Bande, Norbert Schuppler, Alfriedo Rossi, Radu-Lucian Rusu, Slobodan Georgijewitsch, Norbert Skrinjar
Adresse
Gr. Diesdorferstr. 104 a, 39110 Magdeburg
wasserball.union.magdeburg@arcor.de
So geht es jetzt in den Play-offs der Wasserball-Bundesliga weiter
Waspo 98 Hannover bleibt in der Wasserball-Bundesliga der Männer das Maß aller Dinge. Der Deutsche Meister hat die Hauptrunde zum zweiten Mal hintereinander als Erster abgeschlossen, ohne dabei einen einzigen Punkt abzugeben. Auch Rekordchampion Wasserfreunde Spandau 04 konnte den Spitzenreiter nicht stoppen – das Prestigeduell zum Abschluss der Punkterunde ging mit 11:7 an die Niedersachsen.
Besonders bitter für die Berliner: Weil gleichzeitig der ASC Duisburg das Derby gegen den Duisburger SV 1898 mit 30:11 dominierte, schob sich der ASCD in der Tabelle noch an Spandau vorbei auf Rang zwei. Am Wochenende zuvor hatte der ASC Duisburg auch schon das direkte Duell mit den Wasserfreunden gewonnen. Platz drei nach der Hauptrunde bedeutet für die Spandauer ein Novum, denn seit Einführung der einteiligen Bundesliga 1977 hatten sie diese bislang immer als Erster oder Zweiter abgeschlossen. Das verspricht spannende Play-offs mit ganz neuen Konstellationen. Im Viertelfinale im Modus „Best of Three“ kommt es ab 18. April zu folgenden Begegnungen:
Waspo 98 Hannover – SG Neukölln Berlin
ASC Duisburg – SV Cannstatt
Wasserfreunde Spandau 04 – Duisburger SV 98
OSC Potsdam – White Sharks Hannover
| Wasserball-Bundesliga | ||
| OSC Potsdam | SV Cannstatt | 14:8 (3:2, 3:1, 4:3, 4:2) |
| Waspo 98 Hannover | Wasserfreunde Spandau 04 | 11:7 (3:2, 2:2, 4:1, 2:2) |
| Duisburger SV 1898 | ASC Duisburg | 11:30 (1:8, 3:7, 4:6, 3:9) |
| SG Neukölln Berlin | White Sharks Hannover | 8:14 (2:4, 3:5, 3:4, 0:1) |
| 2. Wasserball-Bundesliga | ||
| SpVg Laatzen 1894 | SV Würzburg 05 | 13:14 (1:6, 4:2, 4:3, 4:3) |
| Düsseldorfer SC 1898 | SC Neustadt/Weinstraße | 16:12 (5:3, 4:3, 3:3, 4:3) |
| Uerdinger SV 08 | SSV Esslingen | 23:22 n. Fm. (4:5, 4:4, 2:5, 8:4, 5:4) |
| SVV Plauen | SV Krefeld 72 | 11:15 3:3, 4:5, 3:4, 1:3) |
| Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Waspo 98 Hannover | 14 | 42 | 357:92 | +265 |
| 2. | ASC Duisburg | 14 | 33 | 267:165 | +102 |
| 3. | Wasserfreunde Spandau 04 | 14 | 32 | 292:140 | +152 |
| 4. | OSC Potsdam | 14 | 18 | 159:228 | -69 |
| 5. | White Sharks Hannover | 14 | 16 | 160:224 | -64 |
| 6. | Duisburger SV 1898 | 14 | 15 | 171:250 | -79 |
| 7. | SV Cannstatt | 14 | 9 | 138:284 | -146 |
| 8. | SG Neukölln Berlin | 14 | 3 | 145:306 | -161 |
| 2. Wasserball-Bundesliga | |||||
| 1. | Düsseldorfer SC 1898 | 14 | 34 | 199:165 | +34 |
| 2. | SV Krefeld 1972 | 14 | 33 | 231:164 | +67 |
| 3. | SC Neustadt/Weinstraße | 14 | 28 | 206:186 | +20 |
| 4. | Uerdinger SV 08 | 14 | 26 | 201:184 | +17 |
| 5. | SSV Esslingen | 14 | 22 | 217:220 | -3 |
| 6. | SVV Plauen | 14 | 16 | 212:214 | -2 |
| 7. | SV Würzburg 05 | 14 | 9 | 177:227 | -50 |
| 8. | SpVg Laatzen 1894 | 14 | 0 | 161:244 | -83 |
Das sind die Play-off-Duelle in der 2. Wasserball-Bundesliga
Auch in der 2. Wasserball-Bundesliga stehen die Play-off-Paarungen fest. Der Düsseldorfer SC 1898 verteidigte am letzten Spieltag der Hauptrunde Platz eins mit einem 16:12 gegen den SC Neustadt/Weinstraße – einen Punkt vor der SV Krefeld 72, die zum Abschluss mit 15:11 beim SVV Plauen erfolgreich war. In der K.o.-Runde kommt es damit zu folgenden Duellen:
Düsseldorfer SC 1898 – SpVg Laatzen 1894
SV Krefeld 72 – SV Würzburg 05
SC Neustadt/Weinstraße – SVV Plauen
Uerdinger SV 08 – SSV Esslingen
Europapokal der Frauen: Esslingen gewinnt erste deutsche Medaille seit 1993
Ein historisches Wochenende erlebten die Frauen des SSV Esslingen. Erstmals hatten sich die Esslingerinnen für das Finalturnier im Challenger Cup qualifiziert, dem vierthöchsten Europapokalwettbewerb. Beim Final Four in Cottonera (MLT) unterlagen sie zwar im Halbfinale auf dramatische Weise gegen VK Jadran Split (SRB) mit 20:21 nach Fünfmeterwerfen. Im Spiel um Platz drei zeigten sich die SSVE-Frauen aber gut erholt und sicherten sich durch das 13:10 gegen Clube Fluvial Portuense (POR) die Bronzemedaille.
Es war die erste Medaille für eine deutsche Mannschaft im Wasserball in einem Europapokalwettbewerb seit 1993. Damals holten die Männer vom Hohenlimburger SV Silber im Europapokal der Pokalsieger.
Die Spandauer Frauen verloren zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase mit 12:22 beim ungarischen Top-Klub FTC Telekom Budapest (HUN). Die Berlinerinnen hatten in dieser Saison zum ersten Mal den Einzug in die Gruppenphase der Königsklasse erreicht und dort in den vergangenen Monaten viel dazugelernt.
