Rudi Bollmann beschert Deutschland den perfekten JWM-Abschluss

© Martin Wolfram

Zum Abschluss der Weltmeisterschaften der Junior*innen im Wasserspringen erklang am Freitag noch einmal die deutsche Nationalhymne im Freibad von Rijeka (CRO). Rudi Bollmann (Dresdner SC 1898) sorgte mit seinem Erfolg vom 1m-Brett in der B-Jugend für einen perfekten Abschluss dieser Titelkämpfe für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV). Bollmann siegte mit 425,80 Punkten vor den beiden Mexikanern Ian Nava Gutierrez (413,55) und Miguel Sanchez Correa (409,10).

„Das war ein genialer Abschluss bei starker Konkurrenz“, freute sich Nachwuchs-Bundestrainerin Anne-Kathrin Hoffmann und lobte insbesondere Bollmanns Nervenstärke. Für den 15-Jährigen war es sein bislang größter internationaler Erfolg, nachdem er im Juni bereits den Junioreneuropameistertitel gewonnen hatte, damals allerdings vom 3m-Brett. Im Vorkampf war Bollmann am Vormittag noch Fünfter gewesen, im Finale war der Dresdner dann aber nicht zu schlagen. Linus Schwarz (Berliner TSC) konnte sich gegenüber dem Vorkampf ebenfalls steigern und erreichte mit 371,50 Punkten Platz sieben.

 

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Insgesamt gewann das DSV-Team in Rijeka fünf Medaillen (3-1-1). Mit diesmal drei Titeln fiel die Ausbeute an Goldmedaillen dabei höher aus als bei den beiden vorherigen JWM-Auflagen, als Deutschland jeweils zwei Titel feierte. Und das, obwohl diesmal sowohl China als führende Nation im Wasserspringen als auch Russland wieder mit dabei waren, die 2022 (beide) beziehungsweise 2024 (nur Russland) gefehlt hatten. „Es war eine erfolgreiche JWM mit sehr vielen guten Ergebnissen aus deutscher Sicht. Unsere Sportler*innen springen im Jugendbereich gut in der Weltspitze mit. Platz vier im Medaillenspiegel ist ein großartiger Erfolg, damit sind wir die zweitbeste europäische Mannschaft“, bilanzierte Bundestrainerin Hoffmann.

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