Zwei Medaillen beim Weltcupfinale und viel Rückenwind für die EM

© Antoine Saito / World Aquatics
- 22.06.2026
Klara Bleyer hat beim Weltcupfinale im Synchronschwimmen in Toronto (CAN) ihre Position als eine der weltweit führenden Athletinnen im Solowettbewerb eindrucksvoll bestätigt. Die 22-Jährige von den Freien Schwimmern Bochum triumphierte in der Freien Kür mit 281,6175 Punkten Gold vor Audrey Lamothe (CAN/267,8651) und Mari Alavidze (GEO/267,8438). Am Tag davor hatte sie in der Technischen Kür bereits Silber gewonnen. Dort kam Bleyer auf 254,6417 Punkte, vor ihr lag ihr einzig Weltmeisterin Xu Huiyan aus China (264,4450).
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Damit können die Europameisterschaften in Paris (FRA/31. Juli – 16. August) kommen für Klara Bleyer. Der Wettkampf in Toronto war der letzte internationale Auftritt vor dem Saisonhöhepunkt. „Das hat mir nochmal einen Push gegeben für die EM. Ich habe für meine Küren gutes Feedback bekommen“, sagte sie. Schon nach ihrem zweiten Platz in der Technischen Kür hatte sie gegenüber World Aquatics erklärt, sie habe sich während des Wettkampfs „im Flow“ gefühlt, und betont, dies habe ihr geholfen, eine „sehr lebendige“ Darbietung zu zeigen. Bei der EM in Paris zählt Bleyer erneut zum engsten Favoritinnenkreis auf eine Medaille. In der Freien Kür tritt sie sogar als Titelverteidigerin an.
Auch das Duett des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. ist knapp sechs Wochen vor dem EM-Start auf einem guten Weg. Beim Weltcupfinale belegten Klara Bleyer und Maria Denisov (SG Stadtwerke München) mit 280,9683 Punkten Platz sechs und schwammen damit ebenfalls in die Preisgeldränge. „Wir sind sehr froh, dass sich die letzten harten Wochen im Training ausgezahlt haben und wir sauber durchgekommen sind. Das ist sehr positiv“, sagte Bleyer. Der Sieg ging an die letztjährigen WM-Zweiten Lin Yanjun und Lin Yanhan aus China (314,0565) vor Kate Shortman/Isabelle Thorpe (GBR/296,9701) und Anita Alvarez/Jaime Czarkowski (USA/291,4334).












