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Gräfe mit zwei Rekorden beim JWM-Auftakt in Otopeni – Liebmann Siebter

Jeweils drei Medaillen erkämpften Lena Ludwig (SV Nikar Heidelberg) und Johannes Liebmann (SC Magdeburg) bei den Europameisterschaften der Junior*innen Anfang Juli in der Slowakei. Am Dienstag sorgten beide zusammen mit dem JEM-Dritten Jan Malte Gräfe (Potsdamer SV) nun auch für einen gelungenen Auftakt bei den Weltmeisterschaften der Junior*innen in Otopeni (ROU).

>> Alle JWM-Ergebnisse im Überblick

Sprintspezialist Gräfe glänzte am Dienstag mit zwei deutschen Jahrgangsrekorden über 100m Brust. Im Vorlauf unterbot der 18-Jährige seine sechs Wochen alte Bestmarke in 1:00,66 Minuten um gleich 0,33 Sekunden, im Halbfinale war er als Siebter in 1:00,61 noch einmal um fünf Hundertstel besser. Als Schnellster erreichte JEM-Sieger Filip Nowacki (GBR/59,24) das Finale am Mittwoch (ab 17:00 Uhr im Livestream bei Eurovisionsport).

Auch Lena Ludwig startet mit zwei Bestzeiten

Im ersten Finale der Titelkämpfe war Liebmann in 3:49,27 Minuten nur ganz knapp über seiner persönlichen Bestzeit über 400m Freistil geblieben. Anders als vor sechs Wochen reichte das diesmal aber nicht zu Silber, sondern brachte JWM-Rang sieben ein. Der unter neutraler Flagge startende Russe Grigorii Vekovishchev steigerte sich dagegen um weitere zwei Sekunden auf 3:46,64 und gewann damit wie bei der JEM die Goldmedaille, diesmal vor Landsmann Egor Babinich (3:47,57) und Haibo Xu (CHN/3:47,73). „Die Zeit ist ganz gut, aber bei der Platzierung erhoffe ich mir bei den weiteren Rennen noch mehr“, sagte Liebmann.

„Dass Johannes hier im Bereich der Bestzeit schwimmt, ist ein sehr gutes Zeichen für die kommenden Rennen über 800 Meter und 1500 Meter. Aber auch sonst war das hier ein starker WM-Auftakt für uns“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. Denn auch für Lena Ludwig begannen die Titelkämpfe in Rumänien mit zwei persönlichen Bestzeiten. Nach 31,43 Sekunden im Vorlauf und 31,35 im Halbfinale über 50m Brust steht die 18-Jährige damit als Achte im Finale am Mittwoch (ab 17:00 Uhr im Livestream bei Eurovisionsport). Hannah Schneider (Hofheimer SC) belegte zudem Rang 17 (32,12).

Der Sieg der 17-jährigen Argentinierin Agostina Hein über 400m Lagen mit neuem Meisterschaftsrekord von 4:34,34 Minuten – diese Zeit hätte bei der WM in Singapur bereits zu Rang sechs in der offenen Klasse gereicht – war nicht die einzige Überraschung in dieser Disziplin. Als Neunte verpasste die JEM-Zweite Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg/4:47,67) hier nämlich den Finaleinzug ebenso wie Leni von Bonin (Dresdner SC) auf Rang 13 (4:50,91). „Hier war die Aufregung heute wohl etwas zu groß, die Trainingsleistungen hatten ganz andere Zeiten erwarten lassen. Aber wir sind auch hier, um für die Zukunft möglichst viel zu lernen“, so Gooßes.

Der Doppelsieg über 400m Freistil blieb nicht das einzige Ausrufezeichen der neutralen Athleten aus Russland bei ihrer Rückkehr auf die internationale Bühne. Mit der Staffel über 4x100m Freistil sorgten Mikhail Shcherbakov (49,13), Roman Zhidkov (48,37), Egor Proshin (48,98) und Georgi Zlotnikov (48,90) in 3:15,38 Minuten auch noch für einen Junioren-Weltrekord.

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Johannes Liebmann voller Optimismus zur Junioren-WM

Nach den grandiosen Erfolgen bei den Weltmeisterschaften in Singapur sind Lukas Märtens und Florian Wellbrock zwar noch im wohlverdienten Urlaub, trotzdem werden sie auch da sicher Schwimmen einschalten in den kommenden Tagen. Denn wenn ab Dienstag die Weltmeisterschaften der Junior*innen in Otopeni (ROU/19. – 24. August) laufen, geht dort auch ihr junger Vereinskollege Johannes Liebmann an den Start.

>> Zum WM-Zeitplan mit allen DSV-Starts

Der 18-Jährige gilt es großes Talent und war vor zwei Jahren aus Elmshorn an den Bundesstützpunkt Magdeburg gewechselt, seit diesem Frühjahr trainiert er dort in der Topgruppe von Bundestrainer Bernd Berkhahn mit. Liebmann ist dabei schneller unterwegs, als es Märtens und Co. in diesem Alter jemals waren. Er verbesserte in dieser Saison bereits die deutschen Jahrgangsrekorde über 800m und 1500m Freistil. Vor fünf Wochen gewann er bei den Junioren-Europameisterschaften in Samorin (SVK) zweimal Silber und Bronze auf den langen Freistilstrecken. Und gehört damit auch bei der JWM zu den Medaillenkandidaten.

Trainingslager auf Mallorca stärkt den Teamgeist 

„Ich habe ein gutes Gefühl im Wasser und bin einigermaßen schnell im Training. Ich will noch einmal an meine Bestzeiten herankommen oder vielleicht auch noch eine neue Bestzeit schwimmen“, berichtete Liebmann vor dem Abflug nach Rumänien am Sonntag. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn so kurz hintereinander zwei internationale Höhepunkte vorzubereiten, ist für die Nachwuchstalente auf jeden Fall auch Neuland. „Das habe ich aber ganz gut hingekriegt“, so Liebmann. Geholfen hätte dabei besonders das zwölftägige Trainingslager mit den anderen sieben JWM-Teilnehmer*innen auf Mallorca, der „Tapetenwechsel“ und „die tolle Truppe“ haben bei Liebmann auch „mental einiges bewirkt“.

>> Zum WM-Livestream

Liebmann betonte, dass er es als Ehre empfindet, dass er in dieser Saison in die Trainingsgruppe der deutschen Topstars aufsteigen konnte. „Ich habe mich gut mit Lukas, Flo und Ollie angefreundet.“ Auch habe ihn sehr gepusht, dass er im Trainingslager vor der JEM in einigen Serien mit Märtens, Wellbrock, Klemet und auch dem zweimaligen WM-Zweiten Sven Schwarz schon manchmal gut mithalten konnte. Beeindruckend empfand er dabei, mit wie viel Durchhaltevermögen und auch mentaler Stärke seine Vorbilder auch im Trainingsalltag unterwegs sind. In den kommenden Jahren will er sie dann irgendwann herausfordern. „Ich bin gespannt, wie das wird. Schwindlig wird mir nicht. Ich mache einfach mein Ding und hoffe, dass es gut wird“, sagte Liebmann.

Nun steht aber erst einmal die JWM an. „Ich will meine letzte Meisterschaft bei den Junioren noch einmal so richtig genießen“, so Liebmann. In Otopeni trifft er natürlich auch wieder auf Kuzey Tuncelli (TUR), der nach seinen JEM-Erfolgen Anfang Juli wenige Woche später dann sogar WM-Sechster über 800m und 1500m Freistil wurde. Liebmann verriet, dass er sich die Rennen in Singapur allesamt ganz genau angesehen hat. Sein Fazit: „Da kriegt man selber Lust drauf, da irgendwann mal mitzuschwimmen.“

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Silber und Bronze vom Turm: Medaillenflut bei der Universiade geht weiter

Mit den Medaillen Nummer sechs und sieben haben die deutschen Wasserspringer*innen ihre Medaillenserie bei den FISU World University Games in Berlin nahtlos fortgesetzt. Im Turm-Synchronspringen mussten sich Luis Avila Sanchez (Berliner TSC) und Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen) mit 400,74 Punkten nur den Chinesen Zheng Junzhi und Mo Yonghua (437,31) geschlagen geben und gewannen Silber. Chef-Bundestrainer Christoph Bohm resümierte die Leistung so: „Die zwei haben ein paar kleine Fehler angeboten, deswegen waren sie nicht hundertprozentig zufrieden. Nichtsdestotrotz war es eine tolle Punktzahl und ein starkes Ergebnis, über das wir alle superglücklich sind.“

Im Turm-Einzel der Frauen sicherte sich Pauline Pfeif (Berliner TSC) mit neuer persönlicher Bestpunktzahl von 354,40 Zählern die Bronzemedaille. „Pauline war sehr nervenstark und hat das super gemacht“, lobte Bohm. Auch Vereinskollegin Carolina Coordes erzielte mit 293,25 Punkten einen neuen Bestwert und sprang damit auf Rang fünf. Ganz vorne lagen die beiden Chinesinnen Lu Wei (400,35) und Wang Weiying (387,15).

>> Alle Ergebnisse der World University Games

Mit der regelrechten Medaillenflut hatte das Trainerteam um Christoph Bohm nicht gerechnet. „Wir haben die bisherigen Ergebnisse so nicht erwartet, da es in gewisser Weise eine Wundertüte war, welche internationalen Gegnerinnen und Gegner antreten werden“, sagte er. „Wir sind überglücklich, dass wir uns in so vielen Disziplinen konkurrenzfähig zeigen – das gibt uns viel Schwung und Motivation.“

Die WM-Starter*innen des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) nutzen die World University Games als Vorbereitung auf Singapur, bevor sie größtenteils am Montag zu den Weltmeisterschaften als eigentlichem Saisonhöhepunkt aufbrechen. Lena Hentschel (Berliner TSC) und Jette Müller (WSC Rostock) bestreiten vor dem Abflug am Montag aber noch das Finale vom 3m-Brett, wo es dann eine weitere deutsche Medaille geben könnte. Im Vorkampf sortierten sie sich mit 301,60 beziehungsweise 294,30 Punkten auf den Plätzen drei und vier ein.

Zwei Finaltickets beim Schwimmen für Plöger und Eidam

Bei den ebenfalls in Berlin ausgetragenen Schwimmwettbewerben konnte sich Marian Plöger (SV Cannstatt) als Siebte der Vorläufe mit 16:41,65 Minuten ihren Platz im Finale über 1500m Freistil sichern. Über 100m Freistil löste außerdem Ole Mats Eidam (Potsdamer SV) sein Finalticket als Achter mit einer Halbfinalleistung von 49,06 Sekunden.

Den Finaleinzug knapp verpasst hat dagegen Kim Herkle (SV Cannstatt) als Neunte über 200m Brust (2:29,28). Über 50m Rücken belegte Cornelius Jahn (Ahrensburger TSV) mit 25,60 Platz 15.

Premierensieg für die deutschen Wasserballerinnen

Die deutschen Wasserballerinnen, die erstmals bei den World University Games an den Start gehen, haben derweil zum Abschluss der Vorrunde einen deutlichen Sieg gefeiert. Nach zuvor zwei Niederlagen gegen die Top-Teams Australien und Ungarn gab es am Sonntag vor erneut großer Kulisse in Duisburg ein 24:5 gegen die Türkei. Emma Koch (Wasserfreunde Spandau 04) steuerte gleich sechs Tore zum Premierensieg bei, Darja Heinbichner (SV Blau-Weiß Bochum) glänzte im Tor mit 16 Paraden und kassierte erst Mitte des zweiten Viertels überhaupt den ersten Gegentreffer. Im Viertelfinale am Dienstag treffen due deutschen Frauen nun auf Japan.

>> Zum Livestream aller Sportarten

 

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Moritz Wesemann springt bei der Universiade im letzten Versuch zu Gold

30 Jahre hatte Deutschland bei den FISU World University Games auf einen Titel im Wasserspringen warten müssen. Dann aber gewannen am Donnerstag zum Auftakt der diesjährigen Veranstaltung Lena Hentschel und Luis Avila Sanchez (beide Berliner TSC) Gold im Mixed-3m-Synchronspringen – das erste seit 1995. Und nur einen Tag später durfte das deutsche Team schon wieder einen Goldmedaillengewinner feiern. Im Wettbewerb vom 3m-Brett setzte sich bei den Weltspielen der Studierenden in Berlin auch Moritz Wesemann (SV Halle) die Krone auf und siegte am Freitag mit 454,20 Punkten vor Hu Yukang (CHN/448,45) und Luke Sitz (USA/429,75). 

Dabei erwischte der Hallenser nicht den besten Start, war nach dem ersten Durchgang nur Achter und nach der zweiten Runde dann immerhin schon Fünfter. Dann aber startete Wesemann eine starke Aufholjagd und setzte sich mit dem abschließenden Schraubensalto schließlich an die Spitze. „Er ist immer besser reingekommen und hat das insgesamt super gemacht, auch die vermeintliche Hürde beim 3,5-fachen Salto vorwärts hat er heute souverän genommen. Moritz‘ Sprunghöhe war wie immer herausragend, aber heute hat er dazu auch noch mit starken Eintauchphasen geglänzt. Der Chinese war zwar keiner der WM-Starter, aber in dieser Saison auch schon Sieger im Synchronspringen beim Weltcup, das war kein No-Name“, sagte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm. Und lobte auch den Auftritt des zweiten deutschen Finalteilnehmers Tim Axer (SV Neptun Aachen), der mit 393,00 auf Rang fünf sprang. Zudem erreichte Espen Prenzyna (WSC Rostock) als Vorkampf-Sechster das Finale im Turmspringen. 

>> Zum Livestream aller Sportarten 

Lena Hentschel hat sich derweil die nächste Medaille gesichert. Wieder vom 3m-Brett, wieder im Synchronspringen. Nach dem Erfolg im Mixed-Wettbewerb gab es an der Seite von Jette Müller (WSC Rostock) diesmal Bronze im 3m-Synchronspringen der Frauen. Beim Sieg von Ouyang Yu und Wang Weiying (CHN/294,90) kamen die Deutschen mit 263,10 Punkten auf Rang drei. 

Ole Mats Eidam schmettert auf Rang vier 

Bei den Schwimmern schrammte Ole Mats Eidam über 50m Schmetterling als Vierter nur knapp an einer Medaille vorbei. Der Potsdamer lag mit 23,55 Sekunden nur 13 Hundertstel hinter dem Bronzerang, es siegte der Italiener Simone Stefani (23,28). Björn Kammann (AMTV-FTV Hamburg) belegte mit 23,68 Rang sechs in diesem Rennen. 

>> Alle Ergebnisse der World University Games 

Ansonsten lagen die Deutschen an diesem Tag leider mehrfach knapp außerhalb der Finalplätze. Kim Herkle (SV Cannstatt) über 400m Lagen (4:49,01 Minuten) sowie Jeremias Pock (1. FCN Schwimmen) über 200m Lagen (2:00,62) wurden jeweils Neunte, Marian Plöger (SV Cannstatt) kam über 800m Freistil auf Platz zehn (8:41,71) ebenso wie Cornelius Jahn (Ahrensburger TSV) über 100m Rücken (54,72). Der Essener Philipp Peschke wurde im Halbfinale über 200m Freistil Elfter (1:48,51), seine Vereinskollegin Nicole Maier über 100m Freistil Zwölfte (55,53). 

Deutsche Wasserballer mit Kantersieg zum Turnierauftakt 

Einen gelungenen Start ins Wasserballturnier in Duisburg legten die deutschen Männer hin. Gegen Außenseiter Neuseeland gelang ein 21:8-Erfolg, dabei lagen die Deutschen während der gesamten Partie nicht einmal zurück. Bester Torschütze beim Kantersieg war mit vier Treffern Yannek Chiru, außerdem steuerten Tobias Bauer (beide Wasserfreunde Spandau 04) und Zoran Bozic (Waspo 98 Hannover) je drei Tore bei. 

 

 

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Hier kannst du die JEM im Freiwasserschwimmen im Livestream sehen

Der Parque Urbano de Albarquel in der Bucht von Setúbal (POR) gehört quasi zum festen Inventar des Freiwasserschwimmens. Seit 18 Jahren schon finden an der portugiesischen Atlantikküste bereits Weltcup-Events statt. So auch am vergangenen Wochenende, Lea Boy und Oliver Klemet erkämpften dabei Podestplätze für den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV). Am Donnerstag folgen an gleicher Stelle nun die Europameisterschaften der Junior*innen. Der DSV bringt dabei 18 Talente aus den Jahrgängen 2006 bis 2010 an den Start.

„Die Bedingungen sind derzeit angenehm, wir haben wenig Wind und Wellen“, berichtete der neue Nachwuchs-Bundestrainer Stephen Bibow vor seinem ersten Einsatz. „Ich wünsche mir, dass unsere Aktiven all ihre PS in Wasser bringen können und wertvolle Erfahrungen sammeln.“

Im Vorjahr in Wien (AUT) hatte das DSV-Team drei Medaillen gewinnen können, aus der Silberstaffel von damals sind Laura Marie Blumenthal Haz, Moritz Erkmann und Mattheo Straßburger auch diesmal wieder dabei. Alle JEM-Rennen werden im Livestream auf euroaquaticstv.com übertragen.

 

Der JEM-Zeitplan mit allen Strecken und DSV-Starter*innen 

19. Juni

11:00 Uhr

10km Männer

Finn-Constantin Kleinheinz (SC Magdeburg)
Simon Reinke (SG Essen)

 

11:05 Uhr

10km Frauen

Anna Barth (SC Magdeburg)
Aliyah Hösel (SC Chemnitz)
Luisa Rumler (SG Stadtwerke München)

 

17:00 Uhr

7,5km Männer

Moritz Erkmann (SC Chemnitz)
Mattheo Straßburger (STV Limbach-Oberfrohna)

 

17:05 Uhr

7,5km Frauen

Alexandra Traise (SC Regensburg)
Annika Dewdney (SG Stadtwerke München)
Laura Marie Blumenthal Haz (TB1888 Erlangen)

       

20. Juni

11:00 Uhr

5km Männer

Christian Schubert (Dresdner SC)
Yessin Ammar (Wfr. Spandau 04)
Jannik Häfelinger (Hamburger SC)

 

11:05 Uhr

5km Frauen

Nika Benkler (Sg Statwerke München)
Reneé Geihe (STV Limbach-Oberfrohna)
Tekla Kaminska (Lehrter SV 1874)

 

17:30 Uhr

Knockout Sprint Männer

Arne Schubert (SC Magdeburg)
Moritz Erkmann (SC Chemnitz)
Simon Reinke (SG Essen)

 

19:00 Uhr

Knockout Sprint Frauen

Julia Barth (SC Magdeburg)
Aliyah Hösel (SC Chemnitz)
Luisa Rumler (SG Stadtwerke München)

       

21. Juni

12:00 Uhr

U19 4x1,5km

Luisa Rumler, Julia Barth, Moritz Erkmann, Arne Schubert

 

14:00 Uhr

U16 4x1,5km

Reneé Geihe, Nika Benkler, Christian Schubert, Mattheo Straßburger

 

Direkt im Anschluss an die JEM findet in Setúbal ab Sonntag auch noch ein Europacup-Event statt. Hier vertreten dann Fabienne Wenske (SV Nikar Heidelberg), Lara Braun (SC Magdeburg), Jonas Kusche (SC Chemnitz), Noah Lerch (SSG Günzburg-Leipheim) und Moritz Bockes (SG Stadtwerke München) die deutschen Farben.

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Oliver Klemet wird Dritter beim 10km-Weltcup in Setúbal

Auch beim dritten Freiwasser-Weltcup dieser Saison konnten die Aktiven des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) wieder einen Platz auf dem Siegerpodest erobern. Im 10km-Rennen von Setúbal (POR) kraulte Oliver Klemet (SG Frankfurt) am Samstag in 1:53:33,60 Stunden zu Bronze hinter Marc-Antoine Olivier (FRA/1:53:28,10) und Sacha Velly (FRA/1:53:29.80). Florian Wellbrock (SC Magdeburg) wurde hinter Logan Fontaine (FRA/1:53:35,20) und Olympiasieger Kristóf Rasovszky (HUN/1:53:35,30) Sechster in 1:53,36,50.

Die beiden Deutschen waren direkt aus dem dreiwöchigen Höhentrainingslager in Font Romeu (FRA) für einen kurzen Abstecher an die Atlantikküste gereist, um vor den Weltmeisterschaften in Singapur (11. Juli – 03. August) noch einmal einen Freiwasserwettkampf bestreiten zu können. Die Bedingungen waren dabei recht freundlich, das Wasser mit 19,6 Grad für Setúbal-Verhältnisse fast schon angenehm.

"Oliver fiel es hier am Ende leichter, mit der Frequenz noch einmal hochzugehen."

Wellbrock leistete mit Olympiasieger-Kollege Razovszky dann lange viel Führungsarbeit, auch wegen der starken Gezeitenströmung (Tide) fehlte beiden dadurch aber etwas Kraft im Endspurt. Dort hatten die Franzosen Olivier und Velly dann jedenfalls die größeren Reserven. Der Olympiazweite Klemet, den man die ganze Zeit über nie an der Spitze gesehen hatte, ersprintete Rang drei.

Alle Ergebnisse in Setúbal

„Das war taktisch ein eher schwieriges Rennen für mich. Ich habe am Anfang die Boje nicht so gut hinbekommen und bin weit zurückgefallen. In der letzten Runde hatte ich dann aber die richtige Reihe und habe es irgendwie noch aufs Podium geschafft“, analysierte Klemet.

Auch Wellbrock war letztlich nicht unzufrieden

„Platz sechs in diesem gut besetzten Rennen geht in Ordnung. Ich bin direkt aus der Höhe angereist und werde morgen auch wieder dorthin zurück gehen“, sagte der 27-Jährige. „Ich freue mich aber schon auf das warme Wasser in Singapur.“ Bei der WM ist mit einem Hitzerennen zu rechnen – wie bei seinem Olympiasieg in Tokio (JPN) 2021.

Auch Bundestrainer Bernd Berkhahn zeigte sich zufrieden: „Oliver fiel es hier am Ende leichter, mit der Frequenz noch einmal hochzugehen. Das Resultat ist gut. Wir haben wie erwünscht Wettkampfpraxis sammeln können und hier genau das bekommen, was wir uns erhofft haben.“

Weltcup-Gesamtstand Männer

Moesha Johnson siegt erneut, Lea Boy wird Fünfte

Das Frauenrennen gewann Berkhahns australischer Schützling Moesha Johnson (1:53:41,30) vor Ginevra Taddeucci (ITA/1:53:41,40) und Caroline Laure Jouisse (FRA/1:53:43,10). Die Olympiazweite von Paris gewann damit alle drei Weltcups nach den Spielen, an denen sie teilnahm. Lea Boy (SV Würzburg 05) erkämpfte sich Rang fünf (1:53:49,50), Celine Rieder (Sport-Union Neckarsulm) wurde Siebte (1:53:50,80) und Jeannette Spiwoks (SG Essen) belegte Rang 17 (1:56:24,20). Boy nimmt am Sonntag als einzige Deutsche beim Knockout Sprint teil.

Weltcup-Gesamtstand Frauen

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Moritz Wesemann springt mit dreifacher WM-Norm zu Gold

Moritz Wesemann (SV Halle) gehört seit Jahren zu Deutschlands besten Wasserspringern vom 3m-Brett. Auch international hat der Europameister von 2023 wiederholt auf sich aufmerksam gemacht, erst kürzlich wieder mit Platz drei beim Weltcupfinale in China. Gleichwohl war sein Titel bei den diesjährigen Internationalen Deutschen Sommermeisterschaften in Rostock tatsächlich sein erster in dieser Disziplin. Der Hallenser gewann am Samstag mit 442,45 Punkten die Goldmedaille vor Lou Massenberg (Berliner TSC/411,30). Er übertraf damit wie zuvor auch schon im Vorkampf und Halbfinale abermals die Norm (440,00) des Deutschen Schwimm-Verbandes e.V. (DSV) für die Weltmeisterschaften in Singapur (11. Juli – 03. August).

„Er war in allen drei Runden wirklich stark. Hinten raus hat vielleicht ein bisschen die Kraft gefehlt, trotzdem hat er nochmal die WM-Norm geschafft und ist verdient Deutscher Meister geworden. Besonders freut mich, dass er im Finale den 3,5-fachen Salto rückwärts so gut gemeistert hat, der sonst oft sein Problemsprung ist“, sagte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm. Für Wesemann war es nach den Siegen vom 1m-Brett sowie im 3m-Synchronspringen bereits der dritte Titel der laufenden Meisterschaften.

 

Pauline Pfeif krönt ihre Entwicklung mit dem Meistertitel

 

Die WM-Qualifikation hat im Turmspringen auch Pauline Pfeif erreicht. Die 23-Jährige vom Berliner TSC siegte mit 300,95 Punkten vor Katharina Golbs (Dresdner SC/269,55). Die Norm für Singapur liegt bei 305,00 Punkten und musste bei den Deutschen Meisterschaften je einmal voll und einmal zu 98 Prozent erfüllt werden. Pfeif lag im Vorkampf (363,40) und im Halbfinale (316,20) jeweils deutlich über dem geforderten Richtwert.

„Die ersten beiden Runden liefen sehr gut, im Finale war dann noch Luft nach oben. Aber alles in allem bin ich mit mir sehr zufrieden. Ich habe in den vergangenen Monaten eine ziemliche Entwicklung gemacht, darauf kann ich stolz sein“, so die Siegerin. Auch für sie war es der erste Einzeltitel vom Turm, nachdem sie seit 2018 zwar immer auf dem Treppchen gestanden hatte – dreimal als Zweite und dreimal als Dritte –, aber eben bei den Sommermeisterschaften noch nie ganz oben.

 

>> Alle Ergebnisse der DM Wasserspringen

 

Auch in den Vorkämpfen wurden am vorletzten Tag der DM weitere WM-Normen geknackt. Bei den Frauen kam Lena Hentschel (Berliner TSC) vom 3m-Brett auf 329,35 – der Richtwert liegt bei genau 300,00 Punkten. Hentschel hat bei den laufenden Titelkämpfen schon drei Siege zu Buche stehen und greift am Sonntag nach ihrem vierten Gold. Im Turmspringen der Männer zeigte Jaden Eikermann (SV Neptun Aachen) mit 510,15 eine starke Serie. Als Zweitplatzierter übertraf außerdem Lokalmatador Ole Rösler (WSC Rostock/462,75) die Norm von 450,00 Punkten.

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DSV nominiert 35 Schwimm-Talente für die JEM in der Slowakei

Insgesamt 35 Aktive aus den Jahrgängen 2007 bis 2009 dürfen den Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) bei den Europameisterschaften der Junior*innen in Šamorín (SVK/30. Juni – 06. Juli) vertreten. Mit dabei sind Titelverteidigerin Lena Ludwig (SV Nikar Heidelberg) und Johannes Liebmann (SC Magdeburg) als vierfacher Medaillengewinner des Vorjahres, der in diesem Frühjahr als viertschnellster Deutscher über 1500m Freistil in 14:57,00 Minuten sogar schon die WM-Norm für Singapur hatte unterbieten können und dabei auch den deutschen Jahrgangsrekord des späteren Weltmeisters Jörg Hoffmann aus dem Jahr 1989 verbesserte.

„In der Qualifikationsphase wurden viele starke Leistungen gezeigt, das stimmt uns optimistisch. Neun Schwimmer*innen konnten sich sogar schon für die JWM qualifizieren, die für sie dann ein weiterer Saisonhöhepunkt sind“, sagte Nachwuchs-Bundestrainer Carsten Gooßes. Die JWM findet vom 19. – 24. August in Otopeni (ROU) statt: auf jeden Fall mit Ludwig, Liebmann, Julia Ackermann (SC Chemnitz), Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg), Sydney Savannah Ferch (SG Dortmund), Yara Fay Riefstahl (SC Chemnitz), Larus Thiel (SG Bayer), Jan Malte Gräfe (Potsdamer SV) und Moritz Erkmann (SC Chemnitz). Letztgenannter trifft bei der JEM nur im Freiwasser an.

Zur Erinnerung: Bei der JEM 2024 in Vilnius (LTU) hatte das DSV-Team 13-mal Edelmetall gewinnen können. Bei der Prognose für die diesjährige Veranstaltung muss man jedoch berücksichtigen, dass nun wieder die Aktiven aus Russland und Belarus antreten dürfen. „Viele unserer Medaillengewinner*innen von 2024 sind diesmal erneut dabei, das lässt auf ein gutes Ergebnis hoffen. Trotzdem haben wir ein insgesamt sehr junges Team mit acht Aktiven aus dem jüngsten Jahrgang 2009 am Start“, so Gooßes.

In der Slowakei an den Start gehen soll bei entsprechender Form auch Linda Roth (SV Cannstatt/Jahrgang 2008) können. Die Rekordsiegerin der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften von 2024 hatte wegen einer Fußverletzung zuletzt eine Wettkampfpause einlegen müssen, arbeitet aber fleißig an ihrem Comeback.

 

Das JEM-Team des DSV

Weiblich: Julia Ackermann (SC Chemnitz), Alina Baievych (SC Magdeburg), Noelle Benkler (SV Nikar Heidelberg), Juliana Buttler (SC Magdeburg), Sydney Savannah Ferch (SG Dortmund), Svenja Götting (SSG Reutlingen/Tübingen), Laura Sophie Kohlmann (SG Essen), Leni Labarre (SC Magdeburg), Lena Ludwig (SV Nikar Heidelberg), Yara Fay Riefstahl (SC Chemnitz), Hannah Schneider (Hofheimer SC), Zara Selimovic (SG Essen), Cara Vogt (SG Neuss), Leni von Bonin (Dresdner SC), Ewa zur Brügge (SV Halle), Emma Luise Breuer (SSG Leipzig), Mira Helget (SGR Karlsruhe), Linda Roth (SV Cannstatt)

 

Männlich: Mitja Bauer (SSG Leipzig), Fabio Berendes (VfL Osnabrück), Subäjr Biltaev (SV Cannstatt), Rudolf Bordas (SC Magdeburg), Limaris Dix (SSG Leipzig), Mitja Ebeling (Waspo 98 Hannover), Hugo Engelien (SC Magdeburg), Melvyn Faber-Billot (SG Frankfurt), Jan Malte Gräfe (Potsdamer SV), Niclas Keilmann (DSW 1912 Darmstadt), Leo Leverkus (SGR Karlsruhe), Johannes Liebmann (SC Magdeburg), Fabian Mager (SG Neuss), Daniel Olenberg (VfL Osnabrück), Gian Luca Reduth (SG Bayer), Larus Thiel (SG Bayer), Jannes Schmidt (SC Wiesbaden 1911)

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DM Wasserspringen: Olympiastarter Timo Barthel ist diesmal nur Außenseiter

Mit 29 Jahren ist Timo Barthel der älteste Starter bei den am Mittwoch beginnenden Internationalen Deutschen Meisterschaften im Wasserspringen in Rostock. Aber ausgerechnet dem Routinier und zweimaligen Olympiateilnehmer fehlt in diesem Jahr noch die nötige Routine, die für diese anspruchsvolle Sportart so wichtig ist. „Viele Sprünge zu machen ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagt er selbst. Genau daran hat es bei ihm zuletzt jedoch gehapert.

Insgesamt fünf Mal wurde Barthel seit den Olympischen Spielen in Paris (FRA) operiert, zweimal am Handgelenk und dreimal am Kiefer – oder wie es er nennt: „chirurgisch optimiert“. Zuletzt musste er Mitte Januar noch einmal unters Messer, erst Ende Februar stieg er wieder ins Training ein. Doch der Sportler des SV Halle ist für seinen Ehrgeiz bekannt. Nur zwei Wochen später stand er beim Springertag in Rostock schon wieder auf dem Brett; Mitte April erreichte er dann beim Weltcup in Windsor (CAN) zusammen mit Vereinskollege Moritz Wesemann Rang fünf im 3m-Synchronspringen. „Ich will immer gewinnen“, sagt er jetzt vor der DM. „Ich bin diesmal zwar der Underdog, weil ich nicht die Bretterfahrung habe wie meine Konkurrenten“ – neben Wesemann ist das vor allem Lou Massenberg (Berliner TSC). „Aber ich bin auf jeden Fall bereit, die beiden zu ärgern.“

 

>> Zum Zeitplan mit Live-Ergebnissen und Livestream

 

Nach seinem starken sechsten Platz bei Olympia hatte Barthel dem Turmspringen den Rücken gekehrt hat, um sich fortan noch einmal ganz auf das 3m-Brett zu konzentrieren. Vor allem aus gesundheitlichen Gründen – die Belastungen aus zehn Metern Höhe waren auf Dauer zu groß. Er habe zwischenzeitig auch daran gedacht aufzuhören, erzählt er. „Aber ich will mich nochmal beweisen und sehe die Chance, vom Brett mit Moritz etwas Großes zu erreichen“, so der Hallenser.

Der Traum von einer olympischen Medaille im Synchronwettbewerb lebt. Erstes Etappenziel ist aber zunächst die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Singapur (11. Juli – 03. August). Im Anschluss an die DM werden die Aufgebote für die WM und auch für die Europameisterschaften Ende des Monats in Belek (TUR) nominiert. Im 3m-Synchronspringen haben außer Barthel/Wesemann auch Lou Massenberg und Jonathan Schauer (SV Halle) gute Chancen. Überhaupt sind vor allem bei den Männern die WM-Tickets heiß umkämpft, denn auch im Turm-Einzel und Turm-Synchronspringen gibt es dort mehr Anwärter als Startplätze. „Bei den Männern wird es in diesem Jahr sehr interessant, wer sich am Ende durchsetzt. Wir freuen uns auf spannende Wettkämpfe“, sagt Chef-Bundestrainer Christoph Bohm.

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Moritz Wesemann bejubelt zweiten Erfolg beim Weltcupfinale

Auch den letzten und schwierigsten Sprung seiner Serie, den 2,5-fachen Salto vorwärts mit drei Schrauben, brachte Moritz Wesemann (SV Halle) sauber ins Wasser. Damit hatte der 22-Jährige beim Weltcupfinale im Wasserspringen in Peking (CHN) die Bronzemedaille vom 3m-Brett sicher – nach dem dritten Platz im Synchronwettbewerb mit Lou Massenberg (Berliner TSC) tags zuvor schon sein zweites Podiumsergebnis beim Super Final. „Das ist Nervenstärke, das hat er stark gemacht“, lobte Chef-Bundestrainer Christoph Bohm. „Beim Super Final hat er wirklich auf den Punkt gezeigt, was er kann.“

Mit 430,45 Punkten lag Wesemann am Samstag im Finale vor dem Kolumbianer Luis Uribe (418,20). Ganz vorne sprangen die Chinesen in einer eigenen Liga. Gold ging an Weltmeister Wang Zongyuan (519,25) vor seinem Landsmann Zheng Jiuyuan (505,05).

 

>> Alle Ergebnisse vom Weltcupfinale

 

Nur diese vier Springer hatten sich für die Entscheidung qualifiziert. Beim Weltcupfinale kommt in diesem Jahr erstmals ein neuer Modus zum Tragen. In der ersten Runde (Head-to-Head) stehen zunächst sechs K.o.-Duelle an (der/die Bestplatzierte des Rankings gegen den/die Zwölfte*n, die Nummer zwei gegen die Nummer elf, und so weiter), nach denen die Hälfte des Feldes bereits ausscheidet. Wesemann behauptete sich gegen Juan Celaya (MEX) mit 241,35 zu 218,00 Punkten. Für den zweiten deutschen Starter Lou Massenberg war der spätere Sieger Wang Zongyuan eine Nummer zu groß (173,10 zu 255,90).

 

Neuer Wettkampfmodus offenbart Tücken

 

In den K.o.-Duellen absolvieren alle zwölf Aktiven jeweils drei Sprünge, im Halbfinale die sechs Gewinner dann weitere drei Versuche. Dafür werden die verbliebenen Springer*innen in zwei Dreiergruppen aufgeteilt, die Punkte aus der ersten Runde werden mitgenommen. Moritz Wesemann zog in seiner Gruppe mit Luis Uribe und Jordan Houlden (GBR) als Zweiter (422,75 Punkte) souverän ins Finale ein, wo die Top vier dann nochmal eine volle Serie mit sechs Sprüngen zeigten.

„Ich bin sehr zufrieden“, freute sich der Europameister von 2023. Zum neuen Wettkampfformat meinte er: „Das hat Spaß gemacht. Auch wenn es zeitweise ziemlich stressig war, weil wir nach dem Halbfinale direkt wieder aufs Brett mussten. Es sind mehr Sprünge in kurzer Zeit. Umso mehr kommt es auf die Ausdauer an. Ich fand es allerdings ein bisschen unfair gegenüber dem Briten Jack Laugher, der in seinem Halbfinale extrem gut gesprungen ist und gegen die beiden Chinesen trotzdem nur Dritter wurde und ausgeschieden ist. In unserer Gruppe wäre er damit ins Finale gekommen. Das muss man vielleicht noch anpassen fürs nächste Mal.“

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